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Anwendung von Musik im Alltag: Theorie und Validierungsstudien zum IAAM
Musik im frühen deutschen Stummfilmkino: Eine Untersuchung der zeitgenössischen Rezeption in ausgewählten Fachzeitschriften der Jahre 1907-1925
Musikrezeption, Migration und Maqam: Pluri-lokale Musikpräferenzen von Grundschulkindern mit türkischem Migrationshintergrund
eBook-Reihen3 Titel

Systematische Musikwissenschaft und Musikkulturen der Gegenwart

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Über diese Serie

Filmfachzeitschriften wie der Kinematograph und die LichtBildBühne stellten bereits ab 1907 – und somit deutlich vor der Musikfachpresse – ein wichtiges Medium für den Austausch von Ideen, Gedanken und Erfahrungen für Kinomusiker dar. Neben Erläuterungen zu den verschiedenen musikalischen Begleitungsmethoden, von Improvisation bis hin zur Originalkomposition, wurden hier auch die alltäglichen Belange der Kapellmeister und Musiker diskutiert. Zu einer Zeit, in der die Filmindustrie noch wenig Interesse an der musikalischen Untermalung des bewegten Bildes zeigte, unterstützte die Filmfachpresse ihre Leser bereits durch praktische Ratschläge und Illustrationsvorschläge in beispielsweise speziellen Filmmusikführern, Werbung für Instrumente und Notensammlungen sowie Stellenanzeigen und bietet damit zugleich Einblicke in die zeitgenössischen musikalischen Aufführungspraktiken und deren Rezeption in den ersten Jahren des Mediums Film. Zudem wird der Einfluss der Filmfachzeitschriften auf eine Standardisierung von Filmmusik deutlich.
SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum29. Jan. 2014
Anwendung von Musik im Alltag: Theorie und Validierungsstudien zum IAAM
Musik im frühen deutschen Stummfilmkino: Eine Untersuchung der zeitgenössischen Rezeption in ausgewählten Fachzeitschriften der Jahre 1907-1925
Musikrezeption, Migration und Maqam: Pluri-lokale Musikpräferenzen von Grundschulkindern mit türkischem Migrationshintergrund

Titel in dieser Serie (3)

  • Musikrezeption, Migration und Maqam: Pluri-lokale Musikpräferenzen von Grundschulkindern mit türkischem Migrationshintergrund
    Musikrezeption, Migration und Maqam: Pluri-lokale Musikpräferenzen von Grundschulkindern mit türkischem Migrationshintergrund
    Musikrezeption, Migration und Maqam: Pluri-lokale Musikpräferenzen von Grundschulkindern mit türkischem Migrationshintergrund

    Mögen alle Kinder in der Schule die gleiche Musik? Oder gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Musikgeschmack und der musikalischen Verortung der Familie? Die Frage nach musikkulturellen Unterschieden wird diskursiv erörtert: Folkloristische Ansätze unterstellen einen Zusammenhang zwischen den musikalischen Vorlieben der Kinder mit Migrationshintergrund und der traditionellen volkstümlichen Musik ihrer familiären Herkunft. Kritiker dieser Ansätze unterstellen, dass dieser Unterschied konstruiert sei und neigen zu universalistischen Annahmen hinsichtlich der Musikrezeption. Andere wieder unterstellen eine Dominanz der global distribuierten angloamerikanischen Popmusik, welche über kurz oder lang zu einer Homogenisierung der musikalischen Hörgewohnheiten beitragen würde. Ein nicht unwesentlicher Teil der Kinder in bundesdeutschen Grundschulen hat - bekanntermaßen - einen familiären Hintergrund in der Republik der Türkei. Dort hat sich historisch ein Musiksystem herausgebildet, das sich in wesentlichen Aspekten vom abendländischen System unterscheidet. Darunter das musikalische Konzept 'Maqam', welches sowohl in der traditionellen türkischen Musik als auch in der gegenwärtigen Kunst- und Popmusik eine bedeutsame Rolle spielt. In seiner Untersuchung zeigt Winfried Sakai, dass dieses Konzept durchaus in die musikalischen Vorlieben der Kinder mit türkischem Migrationshintergrund hineinspielen kann. So tritt türkische Popmusik als ein möglicher - und für die Kinder sicher nicht unbedeutsamer - musikpädagogischer Anschlusspunkt hervor.

  • Anwendung von Musik im Alltag: Theorie und Validierungsstudien zum IAAM
    Anwendung von Musik im Alltag: Theorie und Validierungsstudien zum IAAM
    Anwendung von Musik im Alltag: Theorie und Validierungsstudien zum IAAM

    Die aktive Verwendung von Musik im Alltag zur Emotionsbeeinflussung wird erst in den letzten Jahren vermehrt untersucht. Bestehende Arbeiten stellen hierbei die Interaktion zwischen dem sozialen Umfeld und der jeweilige Situation in den Mittelpunkt. Doch kommen bei dieser Betrachtungsweise situationsübergreifende und personale Faktoren zu kurz. Den Kern der vorliegenden zweiten Arbeit zum IAAM (Inventar zur Messung der Aktivations- und Arousal-Modulation mittels Musik) bilden eine Zusammenfassung bestehender Forschungsarbeiten sowie vier neue Studien zur Emotionsmodulation mittels Musik im Alltag. Richard von Georgi entwickelt hieraus ein revidiertes neurophysiologisches AAM-Modell, das bisher divergierende personale und situationale Zugangswege miteinander verbindet und zu einer Reihe neuer Erklärungs- und Forschungsansätze unterschiedlichster Gegenstandsbereiche führt: Musikpräferenz- und empirische Popularmusikforschung, Gesundheitsprozesse, Musiktherapie oder soziale Synchronisationsprozesse, um nur einige zu nennen. Aufgrund der theoretischen Ausrichtung liefert der Autor somit nicht nur für die angewandte musikpsychologische Forschung, sondern auch für die experimentelle Grundlagenforschung einen neuen empirisch fundierten Zugangsweg zur Erklärung der Wirkung von Musik auf das emotionale System.

  • Musik im frühen deutschen Stummfilmkino: Eine Untersuchung der zeitgenössischen Rezeption in ausgewählten Fachzeitschriften der Jahre 1907-1925
    Musik im frühen deutschen Stummfilmkino: Eine Untersuchung der zeitgenössischen Rezeption in ausgewählten Fachzeitschriften der Jahre 1907-1925
    Musik im frühen deutschen Stummfilmkino: Eine Untersuchung der zeitgenössischen Rezeption in ausgewählten Fachzeitschriften der Jahre 1907-1925

    Filmfachzeitschriften wie der Kinematograph und die LichtBildBühne stellten bereits ab 1907 – und somit deutlich vor der Musikfachpresse – ein wichtiges Medium für den Austausch von Ideen, Gedanken und Erfahrungen für Kinomusiker dar. Neben Erläuterungen zu den verschiedenen musikalischen Begleitungsmethoden, von Improvisation bis hin zur Originalkomposition, wurden hier auch die alltäglichen Belange der Kapellmeister und Musiker diskutiert. Zu einer Zeit, in der die Filmindustrie noch wenig Interesse an der musikalischen Untermalung des bewegten Bildes zeigte, unterstützte die Filmfachpresse ihre Leser bereits durch praktische Ratschläge und Illustrationsvorschläge in beispielsweise speziellen Filmmusikführern, Werbung für Instrumente und Notensammlungen sowie Stellenanzeigen und bietet damit zugleich Einblicke in die zeitgenössischen musikalischen Aufführungspraktiken und deren Rezeption in den ersten Jahren des Mediums Film. Zudem wird der Einfluss der Filmfachzeitschriften auf eine Standardisierung von Filmmusik deutlich.

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