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Zwischen Kontinuität und Wandel: Die Bedeutung von Kirche und Glauben für die Siebenbürger Sachsen nach der politischen Wende
Islamischer Religionsunterricht in Deutschland: Darstellung und Analyse der islamischen Unterrichtsprojekte
Trauerrituale im vietnamesischen Buddhismus in Deutschland: Kontinuität und Wandel im Ausland
eBook-Reihen12 Titel

Religionen aktuell

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Über diese Serie

"Islamische Konzepte von Dschihad religionswissenschaftlich zu analysieren, um sie dann einer Schulklasse zu erklären? So riskant und voller Klippen diese Herausforderung auch sein mag, so wichtig und vielversprechend ist es, wenn sie gelingt. Und ein solcher Erfolg liegt mit dem lesenswerten Buch von Benjamin Hofmann hier vor. Er untersucht damit ein ebenso aktuelles wie gewagtes Thema. Nicht nur, dass der Begriff Dschihad in all seiner Vieldeutigkeit und Komplexität schon anspruchsvoll genug wäre. Hofmann geht noch einen Schritt weiter und entwirft eine von ihm schließlich selbst erprobte Unterrichtseinheit, mit der das in der Untersuchung vorgestellte islamische Dschihad-Konzept Schülern in angemessener Weise vermittelt wird. Dabei verlässt Hofmann schließlich den rein deskriptiven Rahmen bewusst, um in dieser prekären Thematik Schülerinnen und Schülern Verständnis für die Probleme und Orientierung zu geben." (Professor Dr. Dr. Bertram Schmitz)
SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum28. März 2012
Zwischen Kontinuität und Wandel: Die Bedeutung von Kirche und Glauben für die Siebenbürger Sachsen nach der politischen Wende
Islamischer Religionsunterricht in Deutschland: Darstellung und Analyse der islamischen Unterrichtsprojekte
Trauerrituale im vietnamesischen Buddhismus in Deutschland: Kontinuität und Wandel im Ausland

Titel in dieser Serie (12)

  • Trauerrituale im vietnamesischen Buddhismus in Deutschland: Kontinuität und Wandel im Ausland
    Trauerrituale im vietnamesischen Buddhismus in Deutschland: Kontinuität und Wandel im Ausland
    Trauerrituale im vietnamesischen Buddhismus in Deutschland: Kontinuität und Wandel im Ausland

    Thanh Ho, Religionswissenschaftler und zugleich buddhistischer Mönch, zeigt im Detail und unter Berücksichtigung aller praktischen Aspekte anschaulich und konkret, wie mahayana-buddhistische Trauerrituale vollzogen werden. Dabei beschreibt und analysiert er in Vietnam und in Deutschland durchgeführte Zeremonien der vietnamesischen Tradition und stellt sie einander gegenüber. Buddhistische Originaltexte und deren Übersetzung finden in dieser Studie ebenso Verwendung wie Fotos, welche eindringlich zeigen, wie die Zeremonien im Einzelnen durchgeführt werden. Der weitere Rahmen der realen buddhistischen Praxis im Hinblick auf Sterben, Tod und Trauer wird bearbeitet bis hin zur Frage nach Patientenverfügungen und den für eine Überführung des Leichnams eines verstorbenen Vietnamesen in die Heimat erforderlichen Formalitäten. Auf diese Weise verbindet der Verfasser die Darstellungsweise eines distanzierten Wissenschaftlers mit derjenigen eines viele Jahre mit dem zu behandelnden Glauben befassten Beraters - nicht nur - in Deutschland lebender vietnamesischer Buddhisten. Damit ermöglichen die Ausführungen von Ho eine tiefe und zugleich plastische Annäherung an ein sonst schwer zugängliches Gebiet - sowie ein Verständnis für die Vorstellung des Übergangs vom Leben zum Nach-Leben in einer spezifischen buddhistischen Gedanken- und Ritualwelt aus der Sicht eines Wissenschaftlers und zugleich Praktikers. So wird dieses Buch Wissenschaftler und praktizierende Buddhisten gleichermaßen ansprechen und von ihnen mit großem Gewinn genutzt werden können. [Prof. Dr. Dr. Bertram Schmitz (Hannover/Jena)]

  • Zwischen Kontinuität und Wandel: Die Bedeutung von Kirche und Glauben für die Siebenbürger Sachsen nach der politischen Wende
    Zwischen Kontinuität und Wandel: Die Bedeutung von Kirche und Glauben für die Siebenbürger Sachsen nach der politischen Wende
    Zwischen Kontinuität und Wandel: Die Bedeutung von Kirche und Glauben für die Siebenbürger Sachsen nach der politischen Wende

    Was passiert, wenn kollektiven Identitäten durch extremen Wandel die Auflösung droht? Die Siebenbürger Sachsen haben nach 1989 einen solchen Wandel durchgemacht, als ein Großteil von ihnen nach Österreich und Deutschland auswanderte. Vor der Wende galt die lutherische Kirche als unverzichtbarer Teil der siebenbürgisch-sächsischen Identitätsbildung und nach wie vor bezeichnen kirchliche und offizielle Vertreter der Sachsen auch in Deutschland die Heimatkirche und den evangelischen Glauben als selbstverständlichen Teil ihrer Identität. Im Kontrast dazu untersucht Lida Froriep den Stellenwert von Kirche und Glauben für Einzelpersonen in Bezug auf die Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen und die Transformationsprozesse, die möglicherweise stattgefunden haben. Im Fokus steht die jüngere Generation, die größtenteils nicht mehr in Siebenbürgen lebt, aber dennoch als "Zukunft der Gemeinschaft" konstruiert wird. Welche Rolle spielt die Kirche im Leben dieser Generation? Welche anderen Identitätsbilder haben sich entwickelt? Neben dem empirischen Teil leistet Lida Froriep mit der Durchdringung des Identitätsbegriffs auch einen Beitrag zur religionswissenschaftlichen Theoriebildung.

  • Islamischer Religionsunterricht in Deutschland: Darstellung und Analyse der islamischen Unterrichtsprojekte
    Islamischer Religionsunterricht in Deutschland: Darstellung und Analyse der islamischen Unterrichtsprojekte
    Islamischer Religionsunterricht in Deutschland: Darstellung und Analyse der islamischen Unterrichtsprojekte

    "Die Einführung eines islamischen Religionsunterrichts stellt aktuell wohl das größte institutionelle Unternehmen zur Integration des Islams als Religion in Deutschland dar. Wie wird dieser Prozess von der Seite der Ministerien und der Schulen geplant und strukturiert? Wie positionieren sich die Experten islamischer Religionsverbände selbst zu diesem Vorgehen? Die Arbeit von Kinan Darwisch zeigt den aktuellen Stand der Ausbildungssituation in Bezug auf den Islam in Deutschland aus der Perspektive der Länder ebenso wie der Verbände, auf die Qualifizierung der Dozierenden an den Universitäten, wie auf dessen Vermittlung an die künftigen bzw. aktuellen Lehrenden an Schulen, wie in einer dritten Ebene auf die Schüler selbst. […] Damit sei diese Arbeit jedem empfohlen, der sich mit der aktuellen Debatte der Einführung des islamischen Religionsunterrichts als interessierter Begleiter oder gar beruflich befasst." (Professor Dr. Dr. Bertram Schmitz)

  • Kirche im Cyberspace: Religion und virtuelle Realität
    Kirche im Cyberspace: Religion und virtuelle Realität
    Kirche im Cyberspace: Religion und virtuelle Realität

    Der Papst twittert, Gottesdienste werden als Podcast-Download angeboten und die Kirche ist Facebook-Nutzer. In einer Zeit, in der der Alltag von Smartphones, Tablet PCs und Ultrabooks geprägt ist, in der Menschen immer und überall erreichbar sind, einen permanenten Zugang zum Internet haben und alle erdenklichen Momente festhalten können, sind religiöse Erfahrungen möglich geworden, die zuvor undenkbar waren. Auch im postmodernen 21. Jahrhundert bleibt der Auftrag der Kirche, Menschen an ihrem Ort zu erreichen, derselbe. Wenn dieser Ort der virtuelle Raum geworden ist - in welchem Ausmaß muss sich dann auch die Kirche dort positionieren? Franziska Göppel geht dieser Frage anhand soziologischer, medienkundlicher, theologischer und kirchengeschichtlicher Ausführungen nach und zeigt insbesondere durch die Analyse einer virtuellen christlichen Gemeinschaft Möglichkeiten und Grenzen der Kirche im Internet.

  • Sakrileg oder Gotteslob?: Die Orgel in der Synagoge im kulturhistorischen Kontext
    Sakrileg oder Gotteslob?: Die Orgel in der Synagoge im kulturhistorischen Kontext
    Sakrileg oder Gotteslob?: Die Orgel in der Synagoge im kulturhistorischen Kontext

    Die Begriffe "Orgel" und "Synagoge" werden selten miteinander verbunden. Das verwundert insofern nicht, als dass die Einführung der Orgel in deutschen Synagogen des Reformjudentums erst 200 Jahre zurückliegt. In einem schwierigen Prozess im Verlauf des 19. Jahrhunderts und bis hinein in das 20. Jahrhundert grenzten sich die Reformgemeinden mit ihren Ansichten über die Rolle der Orgel und ihre Berechtigung in einer Synagoge von den orthodoxen Gemeinden ab. In diesem Band wird den Argumenten für und wider die Orgel in der Synagoge nachgegangen. Dabei liefert die Autorin Einblicke in verschiedene Theorien um die magrefa sowie den Orgelstreit in der jüdischen Presse des 19. und 20. Jahrhunderts. "Diese Arbeit liefert einen wichtigen Beitrag zur Instrumentalgeschichte religiöser Musik, zur Kulturgeschichte des neuzeitlichen Judentums, zum Verständnis innerreligiösen Argumentierens und schließlich zur Frage nach Identität und Assimilation." Professor Dr. Dr. Bertram Schmitz

  • Die Weisheit der Palmblätter: Theoretische und systematische Betrachtung südindischer Astrologie
    Die Weisheit der Palmblätter: Theoretische und systematische Betrachtung südindischer Astrologie
    Die Weisheit der Palmblätter: Theoretische und systematische Betrachtung südindischer Astrologie

    Das Schicksal der Menschheit, niedergeschrieben auf Palmblättern. Legenden zufolge haben vor tausenden Jahren sieben Weise die Lebensläufe jedes einzelnen Menschen auf Palmblattmanuskripten niedergeschrieben. Dies ist seit jeher Stoff für viele mysteriöse Aussagen. Navina T. Satish beschäftigt sich erstmalig aus religionswissenschaftlicher Perspektive mit den Palmblattbibliotheken. Sie erörtert die indische Nadi-Astrologie und geht auf die geschichtlich-mythischen Hintergründe ein, wobei sie neben hinduistisch-religiöser Literatur auch Werke hierzulande noch unbekannter indischer Astrologen und Wissenschaftler untersucht, die sie auf ihrer Reise durch Südindien ausfindig gemacht hat. Während jener Reise hat sie auch selbst "Nadi-Readings" mitgemacht und sich ihre eigenen Palmblätter verlesen lassen, was sie lebhaft beschreibt und mithilfe vieler Gespräche mit Astrologen, Wissenschaftlern und "Palmblattexperten" in einen wissenschaftlichen Kontext stellt.

  • Religion im schwedischen Kriminalroman: Die Schwedenkrimis von Larsson, Mankell und Nesser
    Religion im schwedischen Kriminalroman: Die Schwedenkrimis von Larsson, Mankell und Nesser
    Religion im schwedischen Kriminalroman: Die Schwedenkrimis von Larsson, Mankell und Nesser

    Håkan Nesser, Henning Mankell und Stieg Larsson - drei der bekanntesten schwedischen Kriminalautoren - führen die sozialkritische Tradition des Autorenehepaars Sjöwalls/Wahlöös fort, indem sie die schwedische Gesellschaft facettenreich schildern und dabei auch das kontroverse Thema Religion nicht aussparen. Trotz Abschaffung der Staatskirche ist Schweden ein überwiegend protestantisch geprägtes aber multireligiös durchzogenes Land mit großer Offenheit Säkularität gegenüber - auch in den Romanen. Larsson, Mankell und Nesser schöpfen aus dieser Vielfalt und schildern die traditionellen Religionen des Landes (v.a. das protestantische Christentum) wie auch den Katholizismus, den Islam sowie das Judentum in ihren unterschiedlichen Ausprägungen. Ebenso werden diverse Freikirchen und Neue Religiöse Bewegungen vor dem Hintergrund weltweit bekannter Kriminalgeschichten in den Fokus des Lesers gerückt. Bei den Romanfiguren selbst stehen privatreligiöse Vorstellungen und Handlungen im Zentrum. Diese lösen die Ausübung traditioneller Religionen weitestgehend ab. Jeanette Schröter veranschaulicht, dass durch Religion Kritik an sozialen Missständen geübt wird, Religionen insbesondere zur Polarisierung verwendet sowie in ihrer traditionellen Form als überholt geschildert werden.

  • Deutsche Yeziden: Geschichte, Gegenwart, Prognosen
    Deutsche Yeziden: Geschichte, Gegenwart, Prognosen
    Deutsche Yeziden: Geschichte, Gegenwart, Prognosen

    Die Êzîden (Yeziden) stehen unter dem Verdacht, eine "Geheimreligion" zu sein. Da ist von einem obskuren Engel (Tawisî Melek) die Rede, von Schriften, die keiner zu Gesicht bekommen darf, und von unzugänglichen, mythisch mystischen Praktiken. Als Religions- und Kulturgemeinschaft ist das Êzîdentum in Deutschland wenig bekannt und noch weniger von dem, was man vom Hörensagen mitbekommt, ist faktisch zutreffend. Dennoch lebt inzwischen ein beachtlicher Prozentsatz aller Êzîden weltweit hier – vielmehr noch, viele sehen ihre Zukunft als gesamte Gemeinschaft eher in Deutschland als im Vorderen Orient. Celalettin Kartal gelingt es, kenntnisreich die Lesenden mit den Êzîden vertraut zu machen. Fachkundig und engagiert stellt er ihre geistig religiöse Welt vor. Ebenso erläutert er ihre Kultur, ihre Geschichte und den klassischen Aufbau ihres Gesellschaftssystems. (Professor Dr. Dr. Bertram Schmitz)

  • Zufall oder Methode?: Jüdische Feiertage im Visier der Nationalsozialisten
    Zufall oder Methode?: Jüdische Feiertage im Visier der Nationalsozialisten
    Zufall oder Methode?: Jüdische Feiertage im Visier der Nationalsozialisten

    "Am Sabbattag eröffnete man also den Kampf gegen sie [die Israeliten], und sie kamen um [da sie sich nicht wehrten, um den Sabbat nicht zu entweihen] samt ihren Frauen und Kindern und ihrem Viehbestand. Es waren gegen 1000 Personen." (1. Makkabäerbuch 2,38) Bis heute gilt der Vernichtungswille der nationalsozialistischen Regierung gegen das Judentum als ungeheuerlich. Trotz aller Erklärungsversuche bleiben dieser Wille und besonders seine so tiefgreifende Umsetzung in die Tat unerklärlich. Eine Komponente dieses Geschehens ist die Frage, wogegen sich diese Vernichtung insgesamt richtete; inwiefern war es das Judentum als abstrakte Größe oder verallgemeinernd die Juden als Personen oder vielleicht, so die These der Untersuchung, eine Form des jüdischen Geistes? Explizite Aufzeichnungen dazu gibt es kaum. Doch gerade an diesem eigentlich nicht greifbaren Punkt setzt Keidel an und bringt unterschiedliche Komponenten zusammen: In persönlichen Gesprächen mit Menschen, die damals noch Kinder waren, erfuhr sie, dass die Deutschen bevorzugt jüdische Feiertage für ihre demütigenden, zerstörerischen oder gar mörderischen Maßnahmen wählten. Evelyn Keidel gelingt es, eine in sich weitgehend geschlossene und historisch belegte Argumentation vorzulegen, die einen Sachverhalt auf religionswissenschaftlicher Basis plausibel macht, der trotz Mangel expliziter Belege erschlossen werden kann. Damit stellt diese Untersuchung einen weiteren, bedeutsamen Aspekt dar, der nicht das Unverständliche verstehen lässt, der aber doch etwas mehr Licht in eine allzu dunkle Periode der Geschichte bringt. (Professor Dr. Dr. Bertram Schmitz)

  • Kubus, Kult und Konfrontationen: Der Symbolkomplex des Tempels in Jerusalem und seine Verwirklichung in Judentum, Christentum und Islam
    Kubus, Kult und Konfrontationen: Der Symbolkomplex des Tempels in Jerusalem und seine Verwirklichung in Judentum, Christentum und Islam
    Kubus, Kult und Konfrontationen: Der Symbolkomplex des Tempels in Jerusalem und seine Verwirklichung in Judentum, Christentum und Islam

    Der Jüdische Tempel, das einstige Zentralheiligtum Jerusalems, überlebte seine architektonische Zerstörung im Jahre 70 n. Chr. Seine Symbolik fand Eingang in die abrahamitischen Religionen, wurde vervielfältigt und mit neuen Akzenten versehen. Diese Transformation lässt sich nicht nur in Jerusalem beobachten – sie hat auch deutliche Spuren in Mekka, Rom oder gar in Äthiopien hinterlassen. Die Universalität der einstigen Tempelstadt hat von ihrer Kraft nichts verloren, sie wird durch ihre Multiplikation sogar noch weiter unterstrichen. Ihre Vervielfältigungsprozesse werden aus religionswissenschaftlicher Sicht von Sarah-Christin Schmidt skizziert, wodurch ein ganz neuer Blickwinkel auf Jerusalem und seine heiligen Stätten eröffnet wird.

  • Islam in Japan: Ein Forschungsaufenthalt in Tokio
    Islam in Japan: Ein Forschungsaufenthalt in Tokio
    Islam in Japan: Ein Forschungsaufenthalt in Tokio

    Tokio - eine Weltstadt und zugleich das ökonomische und kulturelle Zentrum Japans. Eine Stadt, in der sich das Chaos wohl organisiert hat und arbeitsame Geschäftigkeit den Alltag bestimmt. Wie sehr interessiert man sich hier für die Religion des Islam und nach welchen Regeln leben die Muslime – speziell die jüngere Generation von Muslimen – in Tokios Gesellschaft? Mit diesen Fragen im Gepäck begab sich Romina Alexandra Borse auf eine Forschungsreise. Was sie auf ihrer Expedition vielerorts erlebte war ein regelrechter "Run" auf alles Muslimische, den internationale Journalisten auch gerne als "Halalboom" bezeichnen: Universitäten und Restaurants bieten "Halalspeisen" an und Unterkünfte, Schulen und sogar ein Schönheitssalon speziell für Muslime sind keine Seltenheit. Inwiefern die politischen und auch touristischen Interessen da von Bedeutung sind, klärt Borse durch ihre Forschungsergebnisse auf. Darüber hinaus bietet die Autorin Einblicke in eine sehr interessante, jedoch weitgehend in Vergessenheit geratene Vergangenheit Japans mit der muslimischen Welt, die bis in den zweiten Weltkrieg hinein reicht.

  • Zwischen Barmherzigkeit und Dschihad: Variabilität von Textauslegungen des Korans in der didaktischen Vermittlung
    Zwischen Barmherzigkeit und Dschihad: Variabilität von Textauslegungen des Korans in der didaktischen Vermittlung
    Zwischen Barmherzigkeit und Dschihad: Variabilität von Textauslegungen des Korans in der didaktischen Vermittlung

    "Islamische Konzepte von Dschihad religionswissenschaftlich zu analysieren, um sie dann einer Schulklasse zu erklären? So riskant und voller Klippen diese Herausforderung auch sein mag, so wichtig und vielversprechend ist es, wenn sie gelingt. Und ein solcher Erfolg liegt mit dem lesenswerten Buch von Benjamin Hofmann hier vor. Er untersucht damit ein ebenso aktuelles wie gewagtes Thema. Nicht nur, dass der Begriff Dschihad in all seiner Vieldeutigkeit und Komplexität schon anspruchsvoll genug wäre. Hofmann geht noch einen Schritt weiter und entwirft eine von ihm schließlich selbst erprobte Unterrichtseinheit, mit der das in der Untersuchung vorgestellte islamische Dschihad-Konzept Schülern in angemessener Weise vermittelt wird. Dabei verlässt Hofmann schließlich den rein deskriptiven Rahmen bewusst, um in dieser prekären Thematik Schülerinnen und Schülern Verständnis für die Probleme und Orientierung zu geben." (Professor Dr. Dr. Bertram Schmitz)

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