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Transit US-Zone: Überlebende des Holocaust im Bayern der Nachkriegszeit
Die Linke im Visier: Zur Errichtung der Konzentrationslager 1933
Der Holocaust in der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft: Bilanz und Perspektiven
eBook-Reihen7 Titel

Dachauer Symposien zur Zeitgeschichte

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Über diese Serie

Die visuelle Inszenierung von Macht im Nationalsozialismus.

Das 20. Jahrhundert ist das "Jahrhundert der Bilder" (Gerhard Paul). Insbesondere die Nationalsozialisten erkannten die politische Relevanz von Bildern für die Propaganda und achteten sorgfältig auf die visuelle Inszenierung ihrer Macht. Zugleich haben Zehntausende Knipser ihren Alltag, die "Volksgemeinschaft", den Krieg fotografiert. Doch gab es auch Gegen-Bilder – von jüdischen Fotografinnen und Fotografen, die ihre Lebenswirklichkeit, Verfolgung wie Selbstbehauptung, dokumentierten.
Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes stellen Sammlungen in Museen und Gedenkstätten vor, thematisieren Umgangsweisen mit Fotografien aus der NS-Zeit und analysieren Bilder aus jüdischen Familienalben oder aus Auschwitz auf bislang nicht entdeckte Perspektiven.

Aus dem Inhalt:
Maiken Umbach: Raum und Zeit in privaten deutschen Fotoalben 1933-1945. Ein Bericht aus dem Forschungsprojekt "Photography as Political Practice in National Socialism"
Ulrich Prehn: Mit der Kamera "zu Leibe rücken". Einige Überlegungen zur fotografischen Erzeugung von "Nähe" und "Distanz" im nationalsozialistischen Deutschland
Theresia Ziehe: Jüdische Perspektiven in Fotografien aus der Zeit des Nationalsozialismus
Christoph Kreutzmüller: Vom Gräuel des Übersehens. Eine Fotoserie aus dem Lili Jacob Album
SpracheDeutsch
HerausgeberWallstein Verlag
Erscheinungsdatum10. Okt. 2012
Transit US-Zone: Überlebende des Holocaust im Bayern der Nachkriegszeit
Die Linke im Visier: Zur Errichtung der Konzentrationslager 1933
Der Holocaust in der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft: Bilanz und Perspektiven

Titel in dieser Serie (7)

  • Der Holocaust in der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft: Bilanz und Perspektiven
    Der Holocaust in der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft: Bilanz und Perspektiven
    Der Holocaust in der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft: Bilanz und Perspektiven

    Die Ära der Zeitzeugen endet: eine aktuelle Standortbestimmung der Holocaust-Forschung in Deutschland unter sich wandelnden Vorzeichen Das Ableben der letzten Zeitzeugen, das langsam nachlassende Medieninteresse sowie die neue Schwerpunktsetzung von zeitgeschichtlich ausgerichteten Instituten erfordern eine neue Standortbestimmung der Holocaust-Forschung. Die Autorinnen und Autoren diskutieren, inwieweit der Holocaust in der akademischen Lehre an deutschen und österreichischen Universitäten verankert ist und welche Forschungstendenzen sich in den letzten beiden Jahrzehnten abzeichneten.

  • Transit US-Zone: Überlebende des Holocaust im Bayern der Nachkriegszeit
    Transit US-Zone: Überlebende des Holocaust im Bayern der Nachkriegszeit
    Transit US-Zone: Überlebende des Holocaust im Bayern der Nachkriegszeit

    Unter den Millionen von Displaced Persons (DP), die sich nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland, vor allem in der US-Zone aufhielten, waren in großer Zahl Juden aus Osteuropa. Viele waren von den nationalsozialistischen Besatzern zur Zwangsarbeit ins Reich verschleppt worden, andere hatten ihre Staaten verlassen, weil jüdisches Leben dort nahezu vollständig vernichtet war und Antisemitismus weiterhin grassierte. Mit ihrem Alltag, ihren Lebensbedingungen und ihrer sozialen Realität in den DP-Camps beschäftigt sich der vorliegende Band aus gesellschafts- und kulturgeschichtlicher Perspektive.

  • Die Linke im Visier: Zur Errichtung der Konzentrationslager 1933
    Die Linke im Visier: Zur Errichtung der Konzentrationslager 1933
    Die Linke im Visier: Zur Errichtung der Konzentrationslager 1933

    Die frühen Konzentrationslager und ihre Bedeutung für die Verfolgung der politischen Linken. Die Linke stand schon in der Weimarer Republik im Visier von Hitlers Anhängern. An die Macht gekommen, errichteten die Nationalsozialisten umgehend die ersten Konzentrationslager - in Militärgebäuden, Turnhallen, Gefängnissen, stillgelegten Fabriken, einstigen Rittergütern oder ausgedienten Schiffen. Die Autorinnen und Autoren untersuchen die Verfolgung von Kommunisten und Sozialdemokraten und fragen nach den spezifischen Bedingungen der Lagerhaft und der gesellschaftspolitischen Funktion der frühen Konzentrationslager. Wie instrumentalisierten die Nationalsozialisten politische Gewalt? Welche Funktion hatten die SA und die SS? Gibt es einen Zusammenhang zwischen ihrer Verfolgung und bereits länger wirksamen politischen Vorbehalten gegen die Linke?

  • »... Zeugnis ablegen bis zum letzten": Tagebücher und persönliche Zeugnisse aus der Zeit des Nationalsozialismus und des Holocaust
    »... Zeugnis ablegen bis zum letzten": Tagebücher und persönliche Zeugnisse aus der Zeit des Nationalsozialismus und des Holocaust
    »... Zeugnis ablegen bis zum letzten": Tagebücher und persönliche Zeugnisse aus der Zeit des Nationalsozialismus und des Holocaust

    Tagebücher und Briefe von Tätern, Opfern und »Bystandern" des NS-Regimes als Quellen, die individualbiographisch entschlüsselt werden müssen. Kaum eine Quellengattung hat die Beschäftigung mit dem gesellschaftlichen Alltag des »Dritten Reiches" ähnlich stark beeinflusst wie die der Tagebücher. Allein die 1995 erstmals veröffentlichten Tagebücher des Dresdner Romanisten Victor Klemperer haben sich bis heute mehr als 300.000 Mal verkauft. Das große öffentliche Interesse hängt sicher zum Teil mit dem langsamen Verschwinden der Zeitzeugen zusammen. Darüber hinaus hat sich jedoch seit den achtziger Jahren ein alltags- und gesellschaftsgeschichtlicher Perspektivenwechsel vollzogen, der die damaligen Zeitgenossen als handelnde Akteure begreift und nach deren Wahrnehmung der historischen Ereignisse fragt.

  • Rechte Gewalt in Deutschland: Zum Umgang mit dem Rechtsextremismus in Gesellschaft, Politik und Justiz
    Rechte Gewalt in Deutschland: Zum Umgang mit dem Rechtsextremismus in Gesellschaft, Politik und Justiz
    Rechte Gewalt in Deutschland: Zum Umgang mit dem Rechtsextremismus in Gesellschaft, Politik und Justiz

    Die Entwicklung des Rechtsextremismus von den Oktoberfestanschlägen bis zu »Pegida". Menschenverachtung, Rassismus und Mordlust zeichnen sich in der extremen Rechten in Deutschland bereits seit Jahrzehnten ab. Das Dachauer Symposium zur Zeitgeschichte greift dieses drängende Gegenwartsproblem auf, indem es sich u. a. folgenden Fragen widmet: Gibt es ein weitgespanntes Netz des Rechtsextremismus? Welche Gefahr geht von rechter Gewalt in Deutschland aus und was wissen wir über die internationalen Bezüge? Worin liegt die Rolle von Frauen in der rechten Szene? Was konnten Untersuchungsausschüsse über das Verhalten von Sicherheits- und Geheimdienstkräften im Zusammenhang mit dem NSU-Terror herausfinden?

  • Der deutsch-sowjetische Krieg 1941-1945: Geschichte und Erinnerung
    Der deutsch-sowjetische Krieg 1941-1945: Geschichte und Erinnerung
    Der deutsch-sowjetische Krieg 1941-1945: Geschichte und Erinnerung

    Über die gewaltigste und opferreichste Konfrontation des Zweiten Weltkriegs: den deutsch-sowjetischen Krieg, 1941-1945. Hitlers Vernichtungskrieg zielte nicht nur auf die Zerstörung der politischen und militärischen Strukturen der Sowjetunion, sondern vor allem auf die "Eroberung von Lebensraum", und das hieß: die Vernichtung, Versklavung oder Vertreibung der sowjetischen Bevölkerung. Insgesamt rund 27 Millionen sowjetische Bürger wurden Opfer dieses verbrecherischen Feldzugs, mit dem auch der Holocaust einsetzte. Experten aus Deutschland und Russland erörtern Erfahrungen und Perspektiven zum deutsch-sowjetischen Krieg.

  • Fotos im Nationalsozialismus: Neue Forschungen zu einer besonderen Quelle
    Fotos im Nationalsozialismus: Neue Forschungen zu einer besonderen Quelle
    Fotos im Nationalsozialismus: Neue Forschungen zu einer besonderen Quelle

    Die visuelle Inszenierung von Macht im Nationalsozialismus. Das 20. Jahrhundert ist das "Jahrhundert der Bilder" (Gerhard Paul). Insbesondere die Nationalsozialisten erkannten die politische Relevanz von Bildern für die Propaganda und achteten sorgfältig auf die visuelle Inszenierung ihrer Macht. Zugleich haben Zehntausende Knipser ihren Alltag, die "Volksgemeinschaft", den Krieg fotografiert. Doch gab es auch Gegen-Bilder – von jüdischen Fotografinnen und Fotografen, die ihre Lebenswirklichkeit, Verfolgung wie Selbstbehauptung, dokumentierten. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes stellen Sammlungen in Museen und Gedenkstätten vor, thematisieren Umgangsweisen mit Fotografien aus der NS-Zeit und analysieren Bilder aus jüdischen Familienalben oder aus Auschwitz auf bislang nicht entdeckte Perspektiven. Aus dem Inhalt: Maiken Umbach: Raum und Zeit in privaten deutschen Fotoalben 1933-1945. Ein Bericht aus dem Forschungsprojekt "Photography as Political Practice in National Socialism" Ulrich Prehn: Mit der Kamera "zu Leibe rücken". Einige Überlegungen zur fotografischen Erzeugung von "Nähe" und "Distanz" im nationalsozialistischen Deutschland Theresia Ziehe: Jüdische Perspektiven in Fotografien aus der Zeit des Nationalsozialismus Christoph Kreutzmüller: Vom Gräuel des Übersehens. Eine Fotoserie aus dem Lili Jacob Album

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