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Fundstücke: Entwurzelt im eigenen Land: Deutsche Sinti und Roma nach 1945
Fundstücke: Die Wahrnehmung der NS-Verbrechen und ihrer Opfer im Wandel
Fundstücke: Stimmen der Überlebenden des "Zigeunerlagers" Lackenbach
eBook-Reihen4 Titel

Fundstücke

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Über diese Serie

Transporte aus dem »Deutschen Reich" und das Schicksal der Deportierten.

Im Oktober 1941 begann die Gestapo, die Juden aus Deutschland in die Ghettos im besetzten Osteuropa zu deportieren. Später kamen sie nach Theresienstadt und in die Vernichtungslager. Bis auf wenige Ausnahmen wurden sie am Zielort ermordet oder starben dort aufgrund der katastrophalen Bedingungen. Für die Erforschung der Deportationen sowie zur Klärung des Schicksals der Ermordeten und der wenigen Überlebenden stellen die von den lokalen Gestapo-Dienststellen erstellten Transportlisten eine wichtige Quelle dar. Zahlreiche Originale dieser Listen sind im International Tracing Service (ITS) in Bad Arolsen archiviert. Darüber hinaus existiert beim ITS eine große Anzahl von Quellen, die den Leidensweg der Deportierten dokumentieren. Die vierte Ausgabe der »Fundstücke" widmet sich den Transporten aus dem »Deutschen Reich" und deren Nachgeschichte. Sie gibt einen Überblick über die Strukturgeschichte der Deportationen, zeigt, welche Akten und Dokumente im ITS zu diesem Komplex der NS-Verbrechen und ihren Opfern überliefert sind, und wirft einen Blick auf den Umgang mit dieser Geschichte in Deutschland von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in die Gegenwart.
SpracheDeutsch
HerausgeberWallstein Verlag
Erscheinungsdatum26. Mai 2014
Fundstücke: Entwurzelt im eigenen Land: Deutsche Sinti und Roma nach 1945
Fundstücke: Die Wahrnehmung der NS-Verbrechen und ihrer Opfer im Wandel
Fundstücke: Stimmen der Überlebenden des "Zigeunerlagers" Lackenbach

Titel in dieser Serie (4)

  • Fundstücke: Stimmen der Überlebenden des "Zigeunerlagers" Lackenbach
    Fundstücke: Stimmen der Überlebenden des "Zigeunerlagers" Lackenbach
    Fundstücke: Stimmen der Überlebenden des "Zigeunerlagers" Lackenbach

    Die erste Ausgabe der Reihe »Fundstücke" aus dem International Tracing Service, Bad Arolsen, widmet sich dem »Zigeunerlager" Lackenbach in Österreich, dessen Anerkennung als KZ Überlebende im Jahr 1952 durchzusetzen versuchten. Als die Rote Armee 1945 die dort verbliebenen Häftlinge befreite, waren die meisten Internierten in Vernichtungslager deportiert worden oder im Lager selbst gestorben. Die im Archiv des ITS befindlichen Dokumente sind Ausdruck des Ringens dieser Opfergruppe um Anerkennung und Entschädigung, die ihnen nur zögerlich oder verspätet zuteil wurde.

  • Fundstücke: Entwurzelt im eigenen Land: Deutsche Sinti und Roma nach 1945
    Fundstücke: Entwurzelt im eigenen Land: Deutsche Sinti und Roma nach 1945
    Fundstücke: Entwurzelt im eigenen Land: Deutsche Sinti und Roma nach 1945

    Die Autoren befassen sich mit der nach 1945 marginalisierten Opfergruppe der Sinti und Roma und ihrem Ringen um Anerkennung und Entschädigung. Die zweite Ausgabe der »Fundstücke" beschäftigt sich mit deutschen Sinti und Roma, die als Überlebende des NS-Genozids nach 1945 versuchten, sich im eigenen Land ein neues Leben aufzubauen, oder zu emigrieren. Narrative der Überlebenden in den Dokumenten aus dem Archiv des International Tracing Service (ITS) sowie administrative Akten aus dem ITS verdeutlichen nicht nur, was diese häufig nicht als NS-Verfolgte anerkannten Menschen erlitten hatten, sondern auch mit welchen Vorurteilen und bürokratischen Hürden sie nach der Befreiung konfrontiert waren. Auch die Auskunftspraxis des ITS war ein Teil der langen Marginalisierungsgeschichte der Sinti und Roma. Die in dem Band versammelten Essays richten anhand der Dokumente einen kritischen Blick auf beteiligte Institutionen und stellen sich empathisch an die Seite derer, die zwar überlebt hatten, aber nach 1945 erneut Diskriminierung und Ausgrenzung erleben mussten.

  • Fundstücke: Die Wahrnehmung der NS-Verbrechen und ihrer Opfer im Wandel
    Fundstücke: Die Wahrnehmung der NS-Verbrechen und ihrer Opfer im Wandel
    Fundstücke: Die Wahrnehmung der NS-Verbrechen und ihrer Opfer im Wandel

    Die gesellschaftliche Wahrnehmung der NS-Verbrechen in den vergangenen 70 Jahren unter kritischer Hinterfragung auch der Rolle des ITS. Unmittelbar nach der Befreiung begann ein bis heute andauernder Prozess der Definition des Nazi-Unrechts und seiner Abgrenzung z. B. von einer »normalen" Kriegsführung oder Kriminalitätsbekämpfung. Im Zusammenhang mit der Strafverfolgung der Täter, der Entschädigung der Opfer und im öffentlichen Gedenken wurde das Bild des Nazi-Unrechts, und mit ihm der Kreis der anerkannten NS-Verfolgten, immer wieder neu bestimmt - und ausgeweitet. Als wichtigste Institution bei der Erteilung von Auskünften über einzelne Verfolgte war der International Tracing Service (ITS) in diese Prozesse eingebunden - und stand beim Erwerb und der Erschließung neuer Dokumente stets zugleich selbst vor der Herausforderung, den Kreis der NS-Verfolgten zu definieren. Diese Entwicklung in der Wahrnehmung der NS-Verbrechen und ihrer Opfer - in der Gesellschaft wie im ITS - wird hier kritisch betrachtet. Vor allem am Beispiel der als »Asoziale" Verfolgten zeigt sich, wie stark der ITS das jeweils gesellschaftlich vorherrschende Bild des Nazi-Unrechts übernahm, oder wie weit er sich von diesem mitunter auch entfernte - oft zum Vorteil, manchmal aber auch zum Nachteil der betroffenen Menschen.

  • Fundstücke: Die Deportation der Juden aus Deutschland und ihre verdrängte Geschichte nach 1945
    Fundstücke: Die Deportation der Juden aus Deutschland und ihre verdrängte Geschichte nach 1945
    Fundstücke: Die Deportation der Juden aus Deutschland und ihre verdrängte Geschichte nach 1945

    Transporte aus dem »Deutschen Reich" und das Schicksal der Deportierten. Im Oktober 1941 begann die Gestapo, die Juden aus Deutschland in die Ghettos im besetzten Osteuropa zu deportieren. Später kamen sie nach Theresienstadt und in die Vernichtungslager. Bis auf wenige Ausnahmen wurden sie am Zielort ermordet oder starben dort aufgrund der katastrophalen Bedingungen. Für die Erforschung der Deportationen sowie zur Klärung des Schicksals der Ermordeten und der wenigen Überlebenden stellen die von den lokalen Gestapo-Dienststellen erstellten Transportlisten eine wichtige Quelle dar. Zahlreiche Originale dieser Listen sind im International Tracing Service (ITS) in Bad Arolsen archiviert. Darüber hinaus existiert beim ITS eine große Anzahl von Quellen, die den Leidensweg der Deportierten dokumentieren. Die vierte Ausgabe der »Fundstücke" widmet sich den Transporten aus dem »Deutschen Reich" und deren Nachgeschichte. Sie gibt einen Überblick über die Strukturgeschichte der Deportationen, zeigt, welche Akten und Dokumente im ITS zu diesem Komplex der NS-Verbrechen und ihren Opfern überliefert sind, und wirft einen Blick auf den Umgang mit dieser Geschichte in Deutschland von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in die Gegenwart.

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