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Der Glanz des Helden: Über das Heroische in der französischen Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts
Der »Washington-Code": Zur Heroisierung amerikanischer Präsidenten, 1775-1865
Heldensoprane: Die Stimmen der eroi in der italienischen Oper von Monteverdi bis Bellini
eBook-Reihen4 Titel

Figurationen des Heroischen

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Über diese Serie

Feuerwehrleute scheinen selbstverständlich Helden zu sein - sie retten, löschen und bergen, sind selbstlos und mutig. Die Kulturgeschichte zeichnet ein differenzierteres Bild, das weniger mythisches Heldentum zelebriert als Einsatz für die demokratische Gemeinschaft.

Feuerwehrleute retten Kinder aus brennenden Häusern und Katzen von Bäumen; sie löschen Waldbrände und befreien Unfallopfer aus Autowracks. Spätestens seit dem Tod von 343 Angehörigen des Fire Department of New York beim Einsturz des World Trade Centers am 11. September 2001 erscheinen Feuerwehrleute ganz selbstverständlich als schon mythische Heldenfiguren. Eine Rückschau auf 300 Jahre Kulturgeschichte ergibt ein facettenreicheres Bild mit Höhen und Tiefen, aber auch eine bleibende Qualität: die Bereitschaft, für die Sicherheit aller die eigene Gesundheit und notfalls auch das Leben zu riskieren. Der Zustand einer demokratischen und republikanischen Zivilgesellschaft ist an der Organisation und Verfassung ihres Feuerwehrwesens ablesbar.
SpracheDeutsch
HerausgeberWallstein Verlag
Erscheinungsdatum5. Okt. 2015
Der Glanz des Helden: Über das Heroische in der französischen Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts
Der »Washington-Code": Zur Heroisierung amerikanischer Präsidenten, 1775-1865
Heldensoprane: Die Stimmen der eroi in der italienischen Oper von Monteverdi bis Bellini

Titel in dieser Serie (4)

  • Heldensoprane: Die Stimmen der eroi in der italienischen Oper von Monteverdi bis Bellini
    Heldensoprane: Die Stimmen der eroi in der italienischen Oper von Monteverdi bis Bellini
    Heldensoprane: Die Stimmen der eroi in der italienischen Oper von Monteverdi bis Bellini

    Die Besetzung von Heldenpartien in der italienischen Oper von ihren Anfängen bis in die 1830er Jahre. Die Überzeugung, dass ein Held ein Mann sei, der auch auf der Opernbühne wie ein Mann zu klingen habe, um als eroe, als Heldenfigur zu überzeugen, ist erst im 19. Jahrhundert entstanden. Mehr als zwei Jahrhunderte lang galt in der italienischen opera seria, der zentralen und wirkungsmächtigsten Gattung des europäischen Musiktheaters, die Norm, dass die Partien der eroi von Sängern oder Sängerinnen mit Sopran- oder Altstimmen übernommen werden. Seit dem zweiten Drittel des 17. Jahrhunderts waren Sängerkastraten bei der Besetzung von Heldenpartien die erste Wahl, aber es gab auch Frauen, die solche Rollen en travesti, d. h. in Männerkleidung, verkörperten. Die Studie fragt nach den historischen Hintergründen dieser Besetzungsstrategien und geht anhand von Fallbeispielen dem Wandel der vokalen Erscheinungsweisen des Heroischen von den Anfängen der italienischen Oper bis in die 1830er Jahre nach.

  • Der Glanz des Helden: Über das Heroische in der französischen Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts
    Der Glanz des Helden: Über das Heroische in der französischen Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts
    Der Glanz des Helden: Über das Heroische in der französischen Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts

    Die Untersuchung fragt nach der Wirkmächtigkeit der auratischen Figur des Helden in der französischen Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts. Die Vorstellung vom Glanz des Helden, einer heldenhaften Lichtgestalt oder eines strahlenden Helden hat sich tief in unser kollektives Bewusstsein eingegraben und bestimmt unsere Wahrnehmung des Helden bis heute. Der Vorgeschichte dieses Bildes ist die vorliegende Studie gewidmet, in deren Zentrum französische Texte aus dem 17. bis 19. Jahrhundert stehen. L`éclat du héros, die visuelle Figur der glanz- und machtvollen Ausstrahlung des Helden, ist wesentlich für das Verständnis des Heroischen selbst, des Helden und seiner Aura, der Heldentat sowie ihrer Wirkung auf das Publikum. Der Glanz des Helden wird zum Medium der Darstellung heroischer Größe wie auch des Eklat, des Skandals, den der Held repräsentiert, dessen Taten gesellschaftliche Normen missachten. Den Auftritt des Helden, vom militärischen Helden des 17. Jahrhundert bis zum Dandy des 19. Jahrhundert als »der letzte Abglanz des Heroischen in Zeiten der Dekadenz" (Baudelaire), fokussiert diese Studie ebenso wie die Kunst, die den Begriff des éclat zu einem Instrument der Reflexion heldenhaften Verhaltens gemacht hat.

  • Der »Washington-Code": Zur Heroisierung amerikanischer Präsidenten, 1775-1865
    Der »Washington-Code": Zur Heroisierung amerikanischer Präsidenten, 1775-1865
    Der »Washington-Code": Zur Heroisierung amerikanischer Präsidenten, 1775-1865

    Die Heroisierung amerikanischer Präsidenten von George Washington bis Abraham Lincoln in Gedichten und Liedern. Mit der Heroisierung des ersten Präsidenten der USA, George Washington, entstand ein neues Modell von republikanischem Heldentum, das auf die spezifischen Bedürfnisse des gerade unabhängig gewordenen Landes zugeschnitten war. Dieses wurde in einer bestimmten »Sprache" des Heroischen, dem »Washington-Code", artikuliert. Alle Präsidenten und Präsidentschaftskandidaten bis zur Zeit des Bürgerkriegs wurden mehr oder weniger erfolgreich nach diesem Modell heroisiert und mitunter sogar explizit zu »neuen" oder »zweiten" Washingtons erklärt. Mit Washington assoziierte Werte und Eigenschaften wurden dabei seinen Nachfolgern zugeschrieben und, da Fremd- und Selbstheroisierung Hand in Hand gingen, von diesen für sich reklamiert. Erst die Verehrung Abraham Lincolns bediente sich anderer Formen. Anhand eines Korpus von knapp 2000 Liedern und Gedichten, die zum großen Teil noch nie untersucht worden sind, zeichnet Michael Butter diesen Prozess nach.

  • Helden in der Not: Eine Kulturgeschichte der amerikanischen Feuerwehr
    Helden in der Not: Eine Kulturgeschichte der amerikanischen Feuerwehr
    Helden in der Not: Eine Kulturgeschichte der amerikanischen Feuerwehr

    Feuerwehrleute scheinen selbstverständlich Helden zu sein - sie retten, löschen und bergen, sind selbstlos und mutig. Die Kulturgeschichte zeichnet ein differenzierteres Bild, das weniger mythisches Heldentum zelebriert als Einsatz für die demokratische Gemeinschaft. Feuerwehrleute retten Kinder aus brennenden Häusern und Katzen von Bäumen; sie löschen Waldbrände und befreien Unfallopfer aus Autowracks. Spätestens seit dem Tod von 343 Angehörigen des Fire Department of New York beim Einsturz des World Trade Centers am 11. September 2001 erscheinen Feuerwehrleute ganz selbstverständlich als schon mythische Heldenfiguren. Eine Rückschau auf 300 Jahre Kulturgeschichte ergibt ein facettenreicheres Bild mit Höhen und Tiefen, aber auch eine bleibende Qualität: die Bereitschaft, für die Sicherheit aller die eigene Gesundheit und notfalls auch das Leben zu riskieren. Der Zustand einer demokratischen und republikanischen Zivilgesellschaft ist an der Organisation und Verfassung ihres Feuerwehrwesens ablesbar.

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