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Sophienlust Extra 2 – Familienroman: Ohne Vater – ohne Mutter
Sophienlust Extra 3 – Familienroman: Mutterhände
Sophienlust Extra 1 – Familienroman: Hochzeitsglocken in Sophienlust
eBook-Reihen30 Titel

Sophienlust Extra

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Über diese Serie

In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie ist Denise überall im Einsatz. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass.
In der Reihe Sophienlust Extra werden die schönsten Romane dieser wundervollen Erfolgsserie veröffentlicht. Warmherzig, zu Tränen rührend erzählt von der großen Schriftstellerin Patricia Vandenberg.

Denise und Alexander von Schoenecker standen im Foyer des Münchener Residenztheaters. Beide hatten ein Glas Sekt in der Hand. Denise hob ihr Glas ein wenig. »Auf deine wunderbare Idee, mit mir hierherzufahren, Alexander.« »Auf etwas anderes kommst du jetzt nicht, Denise?«, fragte Alexander. Denise sah ihn nachdenklich an. »Was meinst du, worauf wir noch trinken sollten? Dass die junge Tänzerin Julia Stefani doch die Tochter meiner früheren Kollegin Alice ist? Du hast recht, darauf müssten wir auch trinen. Als wir nach München fuhren, wusste ich ja noch nicht genau, ob das auch wirklich so ist. Nur der Name Stefani hatte mich stutzig gemacht. Auf einmal waren die Erinnerungen an Alice wieder da. Sie war eine begnadete Tänzerin und hätte ihren Beruf nie aufgegeben.« Alexander sah seine Frau prüfend an. »Willst du damit sagen, dass du es bereust, nicht Tänzerin geblieben zu sein?« Denise lachte. »Aber Alexander, diese Frage stellst du doch nur, weil du etwas ganz Bestimmtes hören willst. Nämlich, dass ich das Leben als Ehefrau und Mutter viel mehr schätze, dass ich es nie mehr gegen meinen Beruf eintauschen würde und dass ich dich viel mehr liebe …« »Es ist genug.
SpracheDeutsch
HerausgeberKelter Media
Erscheinungsdatum5. Nov. 2019
Sophienlust Extra 2 – Familienroman: Ohne Vater – ohne Mutter
Sophienlust Extra 3 – Familienroman: Mutterhände
Sophienlust Extra 1 – Familienroman: Hochzeitsglocken in Sophienlust

Titel in dieser Serie (40)

  • Sophienlust Extra 1 – Familienroman: Hochzeitsglocken in Sophienlust
    Sophienlust Extra 1 – Familienroman: Hochzeitsglocken in Sophienlust
    Sophienlust Extra 1 – Familienroman: Hochzeitsglocken in Sophienlust

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. ein großzügiges, traditionsreiches Anwesen, gelegen in einem riesigen Park. Geleitet wird es von der warmherzigen Denise von Schoenecker, die für ihren halbwüchsigen Sohn Nick dieses Erbe bis zu seiner Volljährigkeit verwaltet. Denise, in zweiter Ehe verheiratet mit Alexander, dem Besitzer des benachbarten Gutes Schoeneich, ist auch Mutter des kleinen Henrik, der den Kopf voller Streiche hat. Jungen von Sophienlust, die ihre oft traurigen Schicksale an diesem heiteren und beschützten Ort vergessen können. Sie alle bestätigen aus vollem Herzen: Sophienlust ist das Haus der glücklichen Kinder! Die Nacht war wie verzaubert. Der Vollmond leuchtete hell am wolkenlosen, mit Sternen übersäten Himmel. Sein Licht versilberte den Park von Schoeneich. Andrea von Schoenecker stand am Fenster ihres Zimmers und blickte verträumt auf das zauberhafte Bild. Dabei dachte sie an den kommenden Tag. Für sie war es noch immer wie ein Wunder, dass es ihr Hochzeitstag sein sollte. Wenn man ihr vor wenigen Monaten gesagt hätte, dass sie Hans-Joachim von Lehn heiraten würde, hätte sie es nicht geglaubt. Denn er hatte sie immer wie ein Kind behandelt und sie niemals wirklich ernstgenommen. Sie aber hatte ihn schon seit langem heimlich geliebt. Andrea dachte auch an die zahlreichen Gedichte, zu denen Hans-Joachim sie inspiriert hatte. Ein Gedicht war sogar von einer Frauenzeitschrift abgedruckt worden. Zu dieser Zeit hatte sie unsagbar gelitten, weil Hans-Joachim mit einer Studentin auf Urlaub gefahren war. Sie hatte sich vorgenommen, nicht mehr an ihn zu denken und deshalb mit anderen jungen Männern geflirtet – auch mit dem jungen Freiherrn von und zu Eschenbach. Aber sie hatte sich in keinen ihrer Verehrer verlieben können, weil sie immer an Hans-Joachim hatte denken müssen. Schon damals hatte sie gewusst, dass sie nur mit ihm würde glücklich werden können – so glücklich, wie ihre Eltern es waren.

  • Sophienlust Extra 2 – Familienroman: Ohne Vater – ohne Mutter
    Sophienlust Extra 2 – Familienroman: Ohne Vater – ohne Mutter
    Sophienlust Extra 2 – Familienroman: Ohne Vater – ohne Mutter

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. Die Augen der jungen Frau wirkten sehr traurig, obwohl ihr Mund lächelte und ihre Stimme ruhig und gelassen klang. Vor Denise von Schoenecker, der Besitzerin des Kinderheimes Sophienlust, hatten schon viele Frauen, Mütter und junge Mädchen gesessen, die bei ihr Hilfe gesucht hatten. Sie hatte für alle, die ein schweres Schicksal trugen, Verständnis und ein offenes Herz, denn vor vielen Jahren war auch sie sehr verzweifelt gewesen. Ihr selbst hatte damals niemand geholfen. Deshalb beglückte es sie sehr, niemand abweisen zu müssen, der an ihre Tür klopfte. Die junge Frau hatte sich als Sitta Kronstett vorgestellt. Ihre feinen Hände lagen fest ineinander verschlungen im Schoß. Denise merkte, wie sehr sie sich zusammennahm, um ihr Anliegen ruhig vorzutragen. "Mein Mann ist Architekt", sagte sie mit einem müden Unterton in der Stimme. "Wir haben ein Kind. Einen Jungen. Lars ist vier Jahre alt. Mein Mann und ich kannten uns schon in unserer Kinderzeit. Vielleicht ist das eine zu lange Zeit. Mein Mann möchte sich von mir scheiden lassen. Er liebt eine andere. Ein Starmannequin. Vor einigen Monaten ist er mit Tamara in das neue Haus gezogen, das er sich ganz in der Nähe meines Elternhauses gebaut hat, in dem wir seit dem Tod meiner Eltern zusammengelebt haben. Lars kann sich nicht daran gewöhnen, dass wir beide nun allein sind.

  • Sophienlust Extra 3 – Familienroman: Mutterhände
    Sophienlust Extra 3 – Familienroman: Mutterhände
    Sophienlust Extra 3 – Familienroman: Mutterhände

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. Der Hund stemmte sich mit seinen vier Füßen kräftig gegen den Boden. Alles an ihm drückte Abwehr aus. Geschickt senkte er seinen schönen Kopf, um dem Strick, der ihn erbarmungslos vorwärtszerrte, zu entkommen. Trauer und Verzweiflung spiegelten sich in den ausdrucksvollen dunklen Augen des Tieres, als dies misslang. Dominik von Wellentin-Schoenecker beobachtete mit zusammengezogenen Brauen die Szene. Finster war sein Blick auf den Mann gerichtet, der den bedauernswerten Hund aus dem Auto stieß und dann hinter sich herzog. "Ist hier das Tierheim Waldi?", fragte der Fremde mürrisch. Der Junge mit dem blauschwarzen Haar und den schönen dunklen Augen wies mit einer knappen Bewegung des Kopfes auf das breite Tor, über dem groß und deutlich ein breites Schild mit der Aufschrift prangte: "Waldi & Co. – Das Heim der glücklichen Tiere". "Na, dann nimm mir endlich den Köter hier ab!" Der kleine dicke Mann wandte all seine Kraft auf, um den störrischen Hund über die Straße zu zerren. Er keuchte und schwitzte. Sein massiges Gesicht war rot angelaufen. Zornig blitzten seine kleinen Äuglein. Dominik, der von seinen Freunden stets nur Nick gerufen wurde, war sonst ein freundlicher, gefälliger Junge. Doch er verachtete Leute, die so gefühllos mit Tieren umgingen, wie es dieser Mann tat. Deshalb rührte er sich nicht, sondern blieb stumm bei seinem Fahrrad stehen. "Hörst du nicht?", prustete der Dicke.

  • Sophienlust Extra 4 – Familienroman: Unser Rotschopf
    Sophienlust Extra 4 – Familienroman: Unser Rotschopf
    Sophienlust Extra 4 – Familienroman: Unser Rotschopf

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. Der Chauffeur des Autobusses, der von Maibach kam und nach Bachenau fuhr, wischte sich mit dem Taschentuch über die schweißfeuchte Stirn. An und für sich übte er seinen Beruf recht gern aus, doch an einem so schwülen Julitag wie diesem hätte er viel lieber in einem schattigen Wirtshausgarten bei einem kühlen Glas Bier gesessen. Der aufwirbelnde Staub versperrte ihm immer wieder die Sicht, aber das störte ihn nicht besonders, denn er kannte den Weg fast auswendig. Auch übersah er keine der Stationen. Wieder einmal hielt er und wartete geduldig, bis eine alten Bauersfrau umständlich ausgestiegen war. Er blickte für einen Augenblick nach hinten, um nachzuschauen, wie viele Fahrgäste noch im Bus saßen. Die meisten waren ihm bekannt. Sie fuhren diese Strecke täglich oder zumindest ein- bis zweimal in der Woche. Nur ein alter Mann und ein kleines, ungefähr vierjähriges Mädchen hatte er noch nie gesehen. Die beiden waren beim Maibacher Bahnhof eingestiegen und hatten Fahrkarten bis Bachenau gelöst. Zwischen ihnen lag ein bildschöner weißbrauner Cockerspaniel. Der Mann war klein, dünn und faltig. Um seinen ausgemergelten Körper schlotterten die Jacke und die Hose förmlich, und der gestärkte Kragen des buntkarierten Hemdes stand weit von seinem runzligen Hals ab. Sein noch volles eisgraues Haar umstand seinen kleinen Kopf wie eine Löwenmähne. Auffallend waren auch die dunklen, breiten Augenbrauen, die wie aufgeklebt aussahen, und die tiefliegenden Augen, deren wimpernlose Lider nervös flatterten. Alles in allem machte der Mann einen sehr zerfahrenen Eindruck. Das kleine Mädchen war ganz allerliebst. Es hatte große tiefblaue Augen und gelocktes rötliches Haar. Die gesunde bräunliche Gesichtsfarbe des Kindes deutete darauf hin, dass es sich viel im Freien aufhielt. Es trug ein schlichtes dunkelblaues Trägerkleidchen, darunter eine blau-weiß karierte Bluse mit Puffärmeln.

  • Sophienlust Extra 5 – Familienroman: Eikos stiller Wunsch
    Sophienlust Extra 5 – Familienroman: Eikos stiller Wunsch
    Sophienlust Extra 5 – Familienroman: Eikos stiller Wunsch

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. Die Kinder von Sophienlust spielten an diesem herrlichen Sommertag im Park. Ihr übermütiges Lachen drang durch die geöffneten Fenster in das Herrenhaus. Doch Denise von Schoenecker konnte sich im Augenblick nicht daran erfreuen. Im Biedermeiersalon saß ihr ein Besucher gegenüber, dessen Schicksal sie ergriff. Es war der Arzt Dr. Gregor von Trota, ein stattlicher, gut aussehender Mann, dem man aber anmerkte, dass er große Sorgen hatte. Es schien ihm schwerzufallen, zu sprechen. Jetzt strich er sich zum wiederholten Male über die Stirn und über das volle dunkle Haar. Dann sah er Denise an. "Bitte, gnädige Frau, entschuldigen Sie mein Zögern. Mir geht es so wie allen Menschen, die vor einer schweren Entscheidung stehen. Ich meine immer, es müsste noch einen anderen Ausweg geben. Denn meiner Frau und mir wird die Trennung von Eiko sehr wehtun. Auch der Junge wird darunter leiden. Er ist erst fünf Jahre alt. Eine neue Umwelt ist immer ein entscheidender Einschnitt im Leben eines Kindes." Dr. von Trota zuckte hilflos die Schultern. "Aber uns bleibt keine andere Wahl. Ich muss Ihnen dankbar sein, dass Sie meinen Jungen in Ihrem Kinderheim aufnehmen wollen."

  • Sophienlust Extra 6 – Familienroman: Er müsste sprechen können
    Sophienlust Extra 6 – Familienroman: Er müsste sprechen können
    Sophienlust Extra 6 – Familienroman: Er müsste sprechen können

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. ein großzügiges, traditionsreiches Anwesen, gelegen in einem riesigen Park. Geleitet wird es von der warmherzigen Denise von Schoenecker, die für ihren halbwüchsigen Sohn Nick dieses Erbe bis zu seiner Volljährigkeit verwaltet. Denise, in zweiter Ehe verheiratet mit Alexander, dem Besitzer des benachbarten Gutes Schoeneich, ist auch Mutter des kleinen Henrik, der den Kopf voller Streiche hat. Jungen von Sophienlust, die ihre oft traurigen Schicksale an diesem heiteren und beschützten Ort vergessen können. Sie alle bestätigen aus vollem Herzen: Sophienlust ist das Haus der glücklichen Kinder! Nick blickte skeptisch zum stark verhangenen Himmel empor. Im Moment regnete es nicht, doch die graue Wolkendecke, die von keinem einzigen Fleckchen Blau unterbrochen wurde, verriet, dass der nächste Regenguss nicht lange auf sich warten lassen würde. Nick seufzte erbarmungswürdig. Er setzte mit einem langen Satz über eine Pfütze und lief weiter in Richtung Ponykoppel. Er trug Jeans und einen langärmeligen hellblauen Rollkragenpullover, aber er schwitzte kein bisschen in dieser Winterkleidung – dabei schrieb man gerade Anfang August. Ein trostloser Sommer war das. Nick erkannte Pünktchen schon von weitem in ihrem feuerroten Kleidchen. Auch sie hatte eine Strickweste übergezogen. Die blonden Locken klebten ihr feucht auf der Stirn. Sie schien also weniger Glück gehabt zu haben als er selbst und noch in den letzten Regenguss gekommen zu sein. Nick ging auf das Mädchen zu. Und jedes Mal, wenn Pünktchen ihren Freund sah, zog ein verklärtes Lächeln über ihr Gesicht. Ihr Näschen mit den unzähligen Sommersprossen zog sich dabei kraus." "Wolltest du auch mal frische Luft schnappen, Nick?", erkundigte sich Pünktchen."

  • Sophienlust Extra 7 – Familienroman: Ein Papi für unsere Mami
    Sophienlust Extra 7 – Familienroman: Ein Papi für unsere Mami
    Sophienlust Extra 7 – Familienroman: Ein Papi für unsere Mami

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. Es war eine hübsche geräumige Wohnung, die Amelia Winter in der kleinen Stadt südlich von Frankfurt mit ihren beiden Kindern bewohnte. Hansi und Babs aber waren ihr ganzer Lebensinhalt. Soeben kamen die beiden die Treppe heraufgestürmt. Dabei unterhielten sie sich so laut, dass Amelia jedes Wort verstehen konnte, obwohl sie noch zwei Stockwerke von ihnen getrennt war. "Guten Tag, ihr zwei", lächelte Amelia. "Ihr sollt doch nicht solchen Krach im Treppenhaus machen." "Wir waren doch ganz leise, Mami", versicherte der vierjährige Hansi treuherzig. "Na ja, was ihr halt so unter leise versteht", meinte Amelia sanft. Dann begleitete sie ihre Kinder ins Badezimmer und wachte darüber, dass sie sich ordentlich die Hände wuschen. "Babsilein, ich glaube, wir müssen dein Haar doch kurz schneiden", überlegte sie dabei. "Schau nur, wie unordentlich du immer herumläufst." Erschrocken zuckte die sechsjährige Barbara, meist Babs genannt, zusammen, denn ihr langes blondes Haar war ihr ganzer Stolz. "O nein, bitte nicht, Mami. Du hast versprochen, dass ich es behalten darf, wenn ich im Kindergarten einen Pferdeschwanz trage." Amelia Winter lachte leise. "Ich möchte es dir ja auch nicht gern abschneiden.

  • Sophienlust Extra 8 – Familienroman: Das Mädchen Mirja
    Sophienlust Extra 8 – Familienroman: Das Mädchen Mirja
    Sophienlust Extra 8 – Familienroman: Das Mädchen Mirja

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. Jutta Walberg trat mit einem schmerzlichen Ausdruck ans Fenster. Der Blick ihrer sanften Augen huschte verloren über die Felder und Wiesen, die Gut Hoheneichen umgaben. Es war Erntezeit. Jutta konnte das Geräusch der Traktoren bis zu ihrem Platz hören. Vor kurzem hatte sie hier als Gutsfrau Einzug gehalten. Zuvor war sie Sekretärin auf dem nahe gelegenen Staatsgut gewesen. Als sie dem vierundvierzigjährigen Gutsbesitzer und Witwer Richard Walberg begegnet war, hatte sie sofort gewusst, dass sie den Mann ihres Lebens kennengelernt hatte. Niemals hätte sie es für möglich gehalten, dass sie sich mit ihren neunundzwanzig Jahren auf den ersten Blick derart würde verlieben können. Und doch war es geschehen. Dass ihre Zuneigung auch noch Erwiderung gefunden hatte, war ihr wie ein herrlicher Traum vorgekommen. RichardWalberg hatte lange unter dem frühen Tod seiner Frau gelitten. Bettina war eine perfekte Gutsherrin, eine glänzende Gastgeberin und eine sehr charmante Frau gewesen. Aus der Ehe mit ihr stammte Mirja. Dieses jetzt schon vierzehnjährige Mädchen vermisste die Mutter sehr und konnte nicht verstehen, dass ihr Vati wieder geheiratet hatte. Die Hoffnung, dass sich das Kind an die zweite Mutter gewöhnen würde, hatte sich bis jetzt nichterfüllt. Jutta wandte sich mit einem tiefen Seufzer vom Fenster ab. Wie wunderbar könnte es hier sein, dachte sie, wenn Mirja sich nicht derart in ihren Hass verbohrt hätte, wenn meine Ehe nicht darunter leiden würde. Richard versucht zwar, das Problem durch sein heiteres Wesen zu überspielen. Doch es ist dadurch nicht gelöst. Auch der Entschluss, Mirja in das Kinderheim Sophienlust zu geben, hat die Situation nicht gebessert.

  • Sophienlust Extra 9 – Familienroman: Ein Armvoll Seligkeit
    Sophienlust Extra 9 – Familienroman: Ein Armvoll Seligkeit
    Sophienlust Extra 9 – Familienroman: Ein Armvoll Seligkeit

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. "Nein, nein, ihr könnt diesmal nicht mitfahren!", rief Andrea von Lehn lachend, als sich die vier Dackel Waldi, Hexe, Pucki und Purzel um sie drängten. "Nur Severin wird mich nach Maibach begleiten", fügte sie hinzu und öffnete die Autotür, damit die schwarze Dogge hineinspringen konnte. Stolz legte sich Severin auf den hinteren Sitz. Waldi legte die Ohren zurück und lief mit eingezogenem Schwanz davon. Die Dackeline Hexe wartete noch einen Augenblick in der Hoffnung, dass es sich ihr Frauli doch anders überlegen würde. Aber dann schien sie zu begreifen, dass sie ihr Köpfchen nicht durchsetzen konnte. Sie folgte nun ihrem Dackelmann. Die beiden jungen Dackel Pucki und Purzel sprangen bereits wieder vergnügt auf der Wiese umher. Dr. Hans-Joachim von Lehn kam aus dem Haus. "Andrea, hier habe ich noch eine Liste von Medikamenten, die du mir unbedingt mitbringen musst." "Das werde ich tun." Andrea erwiderte den Blick ihres Mannes verliebt. "Wirst du ohne mich in der Praxis zurechtkommen? Gerade heute ist das Wartezimmer voll von kleinen Patienten." "Keine Sorge, mein Schatz, ich werd's schon schaffen", erklärte er fröhlich. "Fahr bitte vorsichtig und parke richtig.

  • Sophienlust Extra 10 – Familienroman: Der gute Freund
    Sophienlust Extra 10 – Familienroman: Der gute Freund
    Sophienlust Extra 10 – Familienroman: Der gute Freund

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. "Hallo, Anette, hallo, so warte doch!" Es war eine Jungenstimme, die das laut über den Hof des Gutes Dreilinden rief. Das Mädchen am Tor blieb stehen und sah zurück. Nun blieb ihm wohl nichts anderes übrig, als auf den kleinen Bruder zu warten. Er kam wie die wilde Jagd über das Kopfsteinpflaster des Hofes geprescht. Hinter ihm Rolli, der mexikanische Zwergterrier. "Pass auf, dass du nicht stürzt, Friedo", rief Anette. "Ach wo!" Der sechsjährige Friedo blieb vor seiner Schwester stehen und blies die Luft aus. Seine grauen Augen sahen sie vorwurfsvoll an. "Warum wolltest du Rolli und mich nicht mitnehmen, Anette? Du hattest mir doch versprochen, dass ich heute mit dir an den See zum Baden gehen darf." Die zwanzigjährige Anette strich sich das braune Haar aus der Stirn. Ihre blauen Augen sahen den kleinen Bruder etwas verlegen an. "Ich gehe ja gar nicht zum Baden, Friedo. Ich will nur einen kleinen Spaziergang machen." "Da kannst du uns auch mitnehmen." Friedos Stimme klang trotzig. "Du bist den ganzen Tag nicht zu Hause, und wenn du endlich aus der dummen Fabrik heimkommst, kümmerst du dich nicht um mich.

  • Sophienlust Extra 11 – Familienroman: Ein Kind der Liebe
    Sophienlust Extra 11 – Familienroman: Ein Kind der Liebe
    Sophienlust Extra 11 – Familienroman: Ein Kind der Liebe

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. Eine Windbö kam auf und wirbelte den beiden Kindern dicke Schneeflocken ins Gesicht. Pünktchen schüttelte die blonden Locken und lachte hellauf. "Wollen wir eine Schneeballschlacht machen, Heidi?", rief sie übermütig. "Oder ist es dir lieber, wenn wir einen Schneemann bauen? So einen großen, dicken mit Kohlestücken als Augen und einer Mohrrübe als Nase?" Als Pünktchen auf ihre Frage keine Antwort bekam, beugte sie sich hinunter zu der Dreijährigen, die in Sophienlust rasch die Herzen aller erobert hatte und zum Liebling von groß und klein geworden war. "Was ist los mit dir, Heidi? Gefällt dir der viele Schnee nicht? Also, ich finde den Winter prima." "Ich weiß nicht, was mit mir los ist, Pünktchen", entgegnete Heidi mit merkwürdig belegt klingender Stimme. "Mein Kopf tut auf einmal so weh. Mir ist auch so schrecklich heiß. Am liebsten möchte ich meinen Mantel ausziehen und den dicken Pulli dazu. Meine Beine sind auch so schwer", setzte sie noch kläglich hinzu. Dann ließ sie das Köpfchen sinken und stand apathisch neben Pünktchen, die schon bei den ersten Worten der Kleinen einen ordentlichen Schrecken bekommen hatte. "Nun fängt es bei dir also auch an, Heidi", meinte Pünktchen mitleidig.

  • Sophienlust Extra 12 – Familienroman: Kleines Mädchen von nirgendwoher
    Sophienlust Extra 12 – Familienroman: Kleines Mädchen von nirgendwoher
    Sophienlust Extra 12 – Familienroman: Kleines Mädchen von nirgendwoher

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. Strahlende Morgensonne lockte die Kinder von Sophienlust an die Fenster. Es war wichtig für sie, sich beizeiten umzusehen, ob es an diesem Tag Badewetter gab. Denn die Heimleiterin und Schwester Regine hatten versprochen, mit ihnen am Nachmittag zum See zu fahren. Pünktchen beugte sich aus dem Fenster. "Auf der Straße stehen so viele Leute beisammen. Ich möchte nur wissen, was die so früh am Morgen schon zu ratschen haben." Der kleine Henrik von Schoenecker sah das hübsche sommersprossige Mädchen keck an. "Du musst dich gerade aufregen, Pünktchen. Ihr Mädchen ratscht doch auch immer. Und wenn ich dann wissen will, worüber ihr ratscht, dann seid ihr auch noch so gemein und sagt es nicht einmal." Er stieß Pünktchen an. "Hörst du mir gar nicht zu? Du wirst noch aus dem Fenster stürzen, wenn du dich so weit hinausbeugst. Das sollte ich mal tun! Da ginge gleich jemand zu Mutti petzen." Pünktchen drehte sich wütend um. "Alter Quasselphilipp! Deinetwegen habe ich jetzt nicht alles verstehen können. Ich glaube, ein Kind ist überfahren worden. Ich muss hinunter."

  • Sophienlust Extra 13 – Familienroman: Marietta
    Sophienlust Extra 13 – Familienroman: Marietta
    Sophienlust Extra 13 – Familienroman: Marietta

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. Alexander von Schoenecker sah seinen Sohn lachend an. "Sieh einer an, Sascha, wir glauben, dass du in Heidelberg bist und studierst, statt dessen fährst du in der Weltgeschichte herum." "Aber Vati!" Der zwanzigjährige Sascha sah seinen Vater ein wenig vorwurfsvoll an. "Du scheinst jetzt auf einmal deine eigene Studienzeit vergessen zu haben. Ich erinnere mich aber sehr gut an das, was du mir einmal erzählt hast. Du hast recht oft vom Blaumachen gesprochen." Denise von Schoenecker stieß ihren Mann an. "Siehst du, Alexander, man soll den Kindern nie viel erzählen. Bei Henrik werden wir vorsichtiger sein." Alexander von Schoenecker hob die Schultern. "Das war ja auch kein ernst gemeinter Vorwurf. Ich habe mich nur gewundert, dass Sascha mehrere Tage in Seewiesen war." "Ganz einfach, Vati", erwiderte Sascha. "Ich habe einen Kommilitonen, der aus dem schönen Kurort Seewiesen stammt. Er hatte Michael Langenbach und mich über das Wochenende zu sich nach Hause eingeladen. Und jetzt haben wir eben noch den Abstecher zu euch gemacht. Eigentlich aus einem besonderen Grund." Saschas schmales Gesicht wurde ernst.

  • Sophienlust Extra 14 – Familienroman: Axel und Hanjo
    Sophienlust Extra 14 – Familienroman: Axel und Hanjo
    Sophienlust Extra 14 – Familienroman: Axel und Hanjo

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. "Komm, Hanjo, wir fahren zu Susanne!" Das rief Norbert Thomas durch das Zimmer. Mit einem Satz sprang der Collie von der Couch auf den Fußboden. Danach führte er einen Freudentanz um seinen Herrn auf. Norbert Thomas griff nach den Autoschlüsseln und klapperte damit. Seine grauen Augen lachten. "Jawohl, zu Susanne. Und mit dem Auto. Ich weiß, das eine freut dich so sehr wie das andere, du Schlingel. Eines Tages werde ich noch auf dich eifersüchtig werden. Du scheinst verliebter in Susanne zu sein als ich. Aber das ist ja gar nicht möglich." Norbert Thomas tätschelte den langen schmalen Hundekopf. Dann schloss er sein Zimmer ab und verließ mit Hanjo das Haus. Der Hund bellte wie verrückt, als Norbert seinen Wagen aus der Garage holte. Es sah aus, als habe Hanjo Angst, nun doch noch vergessen zu werden. Norbert öffnete den Schlag, und Hanjo sprang mit einem Satz auf den Beifahrersitz. Hoch aufgerichtet und stolz blickte er auf die Straße hinaus. Sein Kopf stieß beinah an das Wagendach. Alle Collies sind schön, dachte Norbert Thomas, aber mein Hanjo ist der schönste.

  • Sophienlust Extra 15 – Familienroman: Dorles großes Geheimnis
    Sophienlust Extra 15 – Familienroman: Dorles großes Geheimnis
    Sophienlust Extra 15 – Familienroman: Dorles großes Geheimnis

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. Die junge Tierarztfrau Andrea von Lehn half ihrem Mann in der Sprechstunde. Er schätzte ihre Mitarbeit sehr, aber jetzt war er ein wenig ärgerlich. Andrea stand am Fenster, kehrte ihm den Rücken zu und sah auf den Hof hinaus, als gäbe es für sie nichts Wichtigeres zu tun. Dabei sollte sie ihm doch Flock, den kleinen Terrier des Drogisten von Bachenau, halten. Der Hund musste eine Injektion bekommen, aber sein Herrchen war nicht imstande, ihn festzuhalten. Im Gegenteil, der sonst recht forsche Drogist flüchtete jetzt ins Wartezimmer und rief von der Tür zurück: "Ich komme wieder, wenn es vorbei ist, Herr Doktor. So etwas kann ich nicht mitansehen. Mein armer Flock!" Diese Worte des Drogisten und ein daraufhin ausgestoßener lauter Seufzer ihres Mannes schienen Andrea endlich an ihre Pflichten zu erinnern. Sie drehte sich um. Doch Hans-Joachim von Lehn wurde enttäuscht. Weder er noch der Terrier interessierten Andrea im Augenblick. Eilig strebte sie der Tür zur Diele zu. "Ich muss mal auf den Hof hinaus", sagte sie. "Entschuldige, Hans-Joachim." "Aber ich brauche dich doch, Andrea. Das Wartezimmer ist noch voll besetzt. Wenn ich wegen einer Injektion so trödele, sind wir am Nachmittag noch nicht fertig." "Ich komme ja gleich wieder, Hans-Joachim.

  • Sophienlust Extra 16 – Familienroman: Der Millionenerbe
    Sophienlust Extra 16 – Familienroman: Der Millionenerbe
    Sophienlust Extra 16 – Familienroman: Der Millionenerbe

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. "Hier, Hans-Joachim, schau mal, deine Hausschuhe sind hin. Wir werden dir wohl ein Paar neue kaufen müssen", sagte Andrea von Lehn zu ihrem Mann und hielt ihm die Überreste zweier Lederpantoffeln hin, die nur noch aus den Sohlen bestanden. Und selbst diese wiesen an allen Seiten verdächtige Bissspuren auf. "Ganz zu schweigen von der Jacke, die ich dir zu Weihnachten im Schweiße meines Angesichts gestrickt habe", setzte Andrea ihr Klagelied fort. "Der linke Ellenbogen besteht nur noch aus einem Riesenloch. Ich glaube kaum, dass ich das stopfen kann." "Dann setz' auf den linken Ellenbogen ein Lederherzchen", schlug Hans-Joachim lächelnd vor, "und auf den rechten gleich auch eins. Aus Gründen der Symmetrie." "Hans-Joachim, du nimmst meinen Kummer überhaupt nicht ernst", beschwerte sich Andrea theatralisch. "Dabei werden wir beide bald nichts mehr anzuziehen haben, wenn Cora so weitermacht wie bisher. Ich kann sie keine Sekunde aus den Augen lassen." Unvermittelt wurde der junge Tierarzt ernst. Er nahm seine Frau in die Arme, zog sie an sich und küsste sie zärtlich auf Wangen und Schläfe. "Ich weiß, mein Liebling, dass du in den letzten Tagen eine Menge Ärger mit dem Hund gehabt hast", gab er zu. "Ich weiß auch, dass du Cora ganz entsetzlich hasst dafür!

  • Sophienlust Extra 17 – Familienroman: Zwei Menschenkinder
    Sophienlust Extra 17 – Familienroman: Zwei Menschenkinder
    Sophienlust Extra 17 – Familienroman: Zwei Menschenkinder

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. Das kleine Mädchen am Zaun trug ein weiß-rotes Kleidchen und hatte lange goldblonde Haare. Seine großen Augen waren sehnsüchtig auf die Gebäude des Tierheims Waldi & Co. gerichtet. Wie herrlich wäre es, dachte Silke, wenn sie sich alle Tiere, die hier wie in einem Zoo gehalten wurden, anschauen dürfte! Aber sie war, als ihre Omi und ihre Uromi sich zum Mittagsschlaf zurückgezogen hatten, rasch weggelaufen. Nun musste sie zusehen, dass sie wieder rechtzeitig zurück war. Denn immer, wenn ihre Mutter fortging, um halbtags bei einem Rechtsanwalt zu arbeiten, sagte sie: "Silke, sei folgsam, damit wir keinen Ärger bekommen!" Silke war jedoch der Ansicht, dass es sich nicht lohnte, folgsam zu sein. Es gab immer Ärger. Auch dann, wenn sie folgsam war. Seitdem ihr Vater eine andere Frau geheiratet hatte, wohnte sie mit ihrer Mutter in Bachenau im Hause der Uromi. Omi und Uromi nörgelten aber ständig an irgendetwas herum. Ihre Mutter weinte deshalb oft. Doch wenn Silke fragte, "können wir nicht wieder weggehen, Mutti?", dann schüttelte ihre Mutter traurig den Kopf. Silke schreckte aus ihren trüben Gedanken auf, denn hinter dem Zaun sagte jemand plötzlich: "Hallo!" Rasch weg dachte Silke, aber dann sah sie in ein sehr hübsches junges Gesicht und machte rasch einen Knicks. "Möchtest du die Tiere sehen?", fragte die junge Frau fröhlich. Silke überlegte und steckte den Finger in den Mund.

  • Sophienlust Extra 18 – Familienroman: Endlich geborgen
    Sophienlust Extra 18 – Familienroman: Endlich geborgen
    Sophienlust Extra 18 – Familienroman: Endlich geborgen

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. "Huber-Mutter, bitte, erzähle weiter", bat der kleine Henrik von Schoenecker mit erhitztem Gesicht. Dominik stieß seinen Bruder sachte in die Rippen. "Du wirst es schon noch erwarten können, Henrik. Immer dieses Drängen. Lass doch unsere Huber-Mutter wenigstens in Ruhe Kaffee trinken." "Kann sie doch." Henrik stützte die Ellenbogen auf den Tisch und schob die Fäuste unter das Kinn. "Ich wollte doch nur wissen, wie das weitergeht mit der Teufelsmühle." "Meinst du, wir anderen wollen das nicht wissen?" Alexander von Schoenecker wuschelte seinem Jungen durch das Haar. Dabei sah er seine Frau lachend an. "Nicht wahr, Denise, wir Erwachsenen hören solche Spukgeschichten ebenfalls gern?" Die Huber-Mutter fuhr glättend über ihr schneeweißes Haar. Sie lehnte sich zurück und sah durch die Fenster des Wintergartens in den Park von Sophienlust. Ihr Blick wirkte verloren, wie so oft, wenn sie sich um etwas ihre eigenen Gedanken machte und kaum auf das hörte, was die anderen sagten. Jetzt schüttelte sie den Kopf. "Spukgeschichten?" Sie sah Alexander von Schoenecker an, dann zuckte sie die Schultern. "Vielleicht war alles ganz natürlich, was in der Teufelsmühle passiert ist.

  • Sophienlust Extra 19 – Familienroman: Heimweh im Herzen
    Sophienlust Extra 19 – Familienroman: Heimweh im Herzen
    Sophienlust Extra 19 – Familienroman: Heimweh im Herzen

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. "Da hat man dich mal wieder ganz schön angeschwindelt." Ruhig hielt Nick dem Papagei Habakuk einige Nüsse hin. Er beobachtete interessiert, wie geschickt der große bunte Vogel sie abnahm. Der siebenjährige Henrik hatte keinen Blick für seinen gefiederten Freund. "Das ist nicht wahr!", prustete er empört. "Heinz schwindelt nie! Er ist ein ganz prima Kerl!" Breitbeinig stellte sich Henrik vor seinen großen Bruder und schaute ihn herausfordernd an. Nick, der hübsche Junge mit dem blauschwarzen Haar und den dunklen, ausdrucksvollen Augen, war schon fünfzehn und fühlte sich dem ›Kleinen‹ haushoch überlegen. Henriks Entrüstung amüsierte ihn nur. Mit einer Mischung von Wohlwollen und bewusster Ruhe sah er auf ihn herab. "Schau doch einmal aus dem Fenster. Es liegt Schnee wie seit Jahren nicht mehr. Überall hängen Eiszapfen,und der See ist zugefroren. Wir haben untertags minus zehn Grad und nachts fast zwanzig! Bei diesen Temperaturen kann doch niemand in einem Gartenhäuschen leben, in dem es noch nicht einmal einen Ofen gibt." Dominik, der allgemein nur Nick gerufen wurde, schüttelte den Kopf. Henrik blickte flüchtig durch die riesigen Scheiben des Wintergartens. Eigentlich musste er seinem großen Bruder recht geben.

  • Sophienlust Extra 20 – Familienroman: Mein Esel Fridolin
    Sophienlust Extra 20 – Familienroman: Mein Esel Fridolin
    Sophienlust Extra 20 – Familienroman: Mein Esel Fridolin

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. Denise von Schoenecker sah auf ihre Uhr und dann auf ihre Tochter Andrea. Sie lächelte, als sie sagte: "Ich finde es reizend, wie sehr du nicht nur in der tierärztlichen Praxis deines Mannes, sondern auch in eurem Tierheim aufgehst. Der Journalist, der über euer Tierheim Waldi & Co. berichtet hat, ist entweder ein großer Tierfreund oder aber ein heimlicher Verehrer deiner Schönheit, Andrea!" Sie lachten beide um die Wette. Andrea nickte amüsiert, als sie erwiderte: "Das sagte Hans-Joachim auch. Er ist süß, wenn er ein bisschen eifersüchtig ist. Aber, Mutti, gib zu, über dich ist noch viel enthusiastischer in Zeitungen und Illustrierten geschrieben worden. Es ist ja auch einmalig, was du aus dem ehemaligen Gut Sophienlust gemacht hast!" Denise winkte ab. "Vergiss nicht, es war nicht meine Idee, Sophienlust in ein Heim für unglückliche, verlassene oder einsame Kinder umzuwandeln." "Ja", bestätigte Andrea, "du erfüllst nur das Vermächtnis Sophie von Wellentins, die diesen Besitz deinem damals noch so kleinen Sohn Dominik, ihrem Urenkel, hinterlassen hat. Aber es ist ausschließlich dein Verdienst, dass aus Sophienlust ein Heim geworden ist, in dem die Kinder wieder glücklich werden. Der Journalist, der dich den Engel von Sophienlust nannte, hat nicht so unrecht." Denise sah sehr jung aus, als sie abermals herzlich lachte. Andrea aber fuhr fort: "Damals, als du meinen Vater heiratetest, konnte ich genauso wenig wie mein Bruder Sascha verstehen, dass Vater nicht lieber Witwer geblieben war. Er hatte doch uns beide. Außerdem hast du auch noch Dominik in die zweite Ehe mitgebracht. Doch heute können Sascha und ich uns gar nicht mehr vorstellen, dass ihr beide, du und Dominik, nicht immer hier gewesen seid.

  • Sophienlust Extra 21 – Familienroman: Kleiner Mann hat Angst
    Sophienlust Extra 21 – Familienroman: Kleiner Mann hat Angst
    Sophienlust Extra 21 – Familienroman: Kleiner Mann hat Angst

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. Der Tierarzt Dr. Hans-Joachim von Lehn und seine junge Frau Andrea hatten seit Tagen Besuch. Den Zoologen Lutz Burger und die Ärztin Dr. Martina Lindt. Lutz Burger war ein Kommilitone Dr. von Lehns. Er arbeitete im Frankfurter Zoologischen Garten bei Professor Dr. Albert Lindt, dem Vater von Martina. Lutz Burger hatte schon öfters einen Abstecher zu seinem alten Freund gemacht, aber bisher war er dabei immer allein gewesen. Trotz seiner zweiunddreißig Jahre schien er es mit dem Heiraten nicht eilig zu haben. Andrea hatte ihn deshalb schon oft geneckt. Doch bei diesem Besuch unterließ sie es. Deutlich genug war zu erkennen, dass Lutz Burger die Tochter seines Chefs liebte. Aber auch Martina Lindt machte keinen Hehl daraus, wie nahe ihr Lutz Burger stand. Andrea und Hans-Joachim von Lehn waren darin einig, dass Lutz und Martina gut zueinander passten. Lutz war mittelgroß, blond und ein sportlicher Typ, Martina schlank, brünett, mit graublauen Augen. Die beiden jungen Paare hatten sich so miteinander angefreundet, dass es ihnen selbstverständlich gewesen war, das ›Du‹ zu tauschen. Andrea und Martina verstanden sich besonders gut. Sie ließen die Männer oft allein, gingen spazieren und besuchten das nahegelegene Kinderheim Sophienlust. Dort unterhielten sie sich mit Denise von Schoenecker, die das Heim leitete.

  • Sophienlust Extra 22 – Familienroman: Unsere geliebten Kinder
    Sophienlust Extra 22 – Familienroman: Unsere geliebten Kinder
    Sophienlust Extra 22 – Familienroman: Unsere geliebten Kinder

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. Der weite Rock des zartgelben Seidenkleides flatterte im Sommerwind. Das Kleid hatte fast die Farbe der reifenden Kornfelder zu beiden Seiten des schmalen Weges. Und es kleidete seine dunkelhaarige Trägerin ausgezeichnet. Leicht und beschwingt ging Denise von Schoenecker an der Seite ihres Mannes durch die Felder. Soweit das Auge reichte, gehörte das fruchtbare Land zu Gut Schoeneich. Alexander von Schoenecker war stolz auf diesen Besitz. Seine schöne Frau teilte diese Leidenschaft. "Hier werden wir mit der Ernte anfangen", erklärte der große, breitschultrige Mann gerade. Er zeigte dabei auf ein riesiges, goldgelbes Weizenfeld. Sanft beugten sich die reifen, schweren Ähren im Wind. Ein leises Rauschen erfüllte die Luft. Es roch nach der sommerlich warmen Erde, nach reifenden Äpfeln und frischem Heu. Denise lehnte sich leicht gegen ihren Mann. "Wunderschön sieht das aus", flüsterte sie verträumt. "Ich glaube, so gut wie in diesem Jahr stand die Ernte noch nie." Alexander nickte schmunzelnd. "Ja, es wird einen Rekordertrag geben. Dank der neuen Düngungs- und Bewässerungsmethoden."

  • Sophienlust Extra 23 – Familienroman: Ein Mann für meine Mutter
    Sophienlust Extra 23 – Familienroman: Ein Mann für meine Mutter
    Sophienlust Extra 23 – Familienroman: Ein Mann für meine Mutter

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. Dominik von Wellentin-Schoenecker, allgemein nur Nick genannt, schaute zufrieden über den langen Tisch. Zu dieser Mittagsmahlzeit gab's Rinderrouladen mit Rotkohl. Das aß er sehr gern, besonders wenn die Köchin Magda es zubereitet hatte. Wie die anderen Kinder von Sophienlust füllte Nick seinen Teller bis zum Rand. Dann machte er sich umgehend daran, die Riesenportion zu verdrücken. Hinterher überlegte er, ob er sich noch eine zweite Portion nehmen sollte. Bis ihm einfiel, dass es als Nachtisch Schokoladencreme mit Schlagsahne gab. Es wäre doch jammerschade, wenn er dafür keinen Appetit mehr hätte. Also verzichtete er auf die zweite Fleisch- und Gemüseportion und schaute erwartungsvoll zur Tür hinüber, ob die Schokoladencreme nicht bald serviert wurde. In diesem Moment beugte sich Pünktchen zu ihm herüber. Nick war während der Mahlzeit nicht aufgefallen, dass seine Freundin mit wenig Begeisterung auf ihrem Teller herumgestochert und kaum etwas von den Speisen angerührt hatte. "Ist es wirklich wahr, Nick, dass ihr heute Mittag schon wegfahrt?", erkundigte sich Pünktchen. Ihre veilchenblauen Augen hingen dabei traurig an dem hübschen Gesicht des Jungen. Vergnügt antwortete Nick: "Ja, wir fahren gleich nach dem Mittagessen los. Mutti kommt von Schoeneich herüber und holt uns ab. Dann geht's weiter nach Heidelberg. Sascha weiß noch gar nicht, dass wir ihm eine Stippvisite abstatten. Der wird ganz schön Augen machen …" Erst jetzt fiel Nick auf, wie traurig Pünktchen ihn anschaute.

  • Sophienlust Extra 24 – Familienroman: Ohne Mutterliebe
    Sophienlust Extra 24 – Familienroman: Ohne Mutterliebe
    Sophienlust Extra 24 – Familienroman: Ohne Mutterliebe

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. Immer gegen Morgen schlief der alte Justus besonders gut. Am Abend haperte es meistens mit dem Einschlafen. Er wälzte sich oft endlos von einer Seite auf die andere, bis er schließlich die richtige Lage gefunden hatte. Der Novembernebel hatte es in sich – und das Rheuma leider auch. Manchmal gelang es Justus, die Heimsuchungen des Alters mit Humor zu ertragen, oft jedoch machten ihn die Schmerzen auch brummig. Die Bewohner des Kinderheims Sophienlust hielten es dann für geraten, einen kleinen Bogen um ihn zu machen. Justus, der schon zurzeit Sophie von Wellentins Verwalter in Sophienlust gewesen war, lebte nun auf dem Altenteil. Er werkelte noch ein bisschen hier und da herum, weil er es nie gelernt hatte, die Hände in den Schoß zu legen. Am liebsten beschäftigte er sich mit den Pferden. Vor allem mit den Ponys, auf denen die Kinder ritten und die er nur zu gern für sie sattelte. Der alte Mann dehnte sich in seinem hohen, altmodischen Bett, dass es nur so krachte. Da – plötzlich schien er unruhig zu werden. Ein Geräusch an der Fensterscheibe drang durch die Mauern seines Schlafes. Er rappelte sich verwirrt hoch und tastete mit der Hand nach dem Knopf der Nachttischlampe. Da war es wieder, das Geräusch. Diesmal konnte Justus klar erkennen, dass jemand hartnäckig Steinchen für Steinchen an sein Fenster warf. "Da soll doch …", murmelte er und sah auf die Uhr. Knapp fünf vorbei. Noch zu früh dafür, dass ihm jemand einen Streich spielte.

  • Sophienlust Extra 25 – Familienroman: Emilys neue Mutter
    Sophienlust Extra 25 – Familienroman: Emilys neue Mutter
    Sophienlust Extra 25 – Familienroman: Emilys neue Mutter

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. Denise und Alexander von Schoenecker rückten etwas näher aneinander. Auch sie konnten sich dem seltsamen Bann nicht entziehen, der alle Menschen überfiel, die hier vor dem Schulauer Fährhaus saßen, der Schiffsbegrüßungsanlage vor den Toren Hamburgs. Immer wieder lauschten Denise und Alexander der Stimme aus dem Lautsprecher, die jedes von draußen kommende Schiff begrüßte und jedes ausfahrende verabschiedete. "Willkommen in Hamburg! Wir freuen uns, Sie in Hamburg begrüßen zu können." Das wiederholte Denise jetzt. Sie sah ihren Mann an. "Wie glücklich mögen manche Menschen sein, wenn sie nach Jahren nach Hause kommen und diese Stimme hören. Sicher denken sie daran, wie ihnen zumute war, als ihr Schiff auf der Elbe hinausfuhr und sie hörten: ›Hamburg wünscht Ihnen eine gute Reise. ‹ Oder sie hören in Gedanken noch einmal: ›Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus‹. Ist es nicht merkwürdig, Alexander, dass man hier bei diesem Abschiedslied sentimental wird?" Alexander von Schoenecker nickte. "Ja, ich gebe zu, dass ich mich dieser seltsamen Mischung aus Sehnsucht, Heimweh und Abschied ebenfalls nicht entziehen kann. Ich glaube, das kommt daher, dass ein ausfahrendes Schiff immer das Gefühl des Ungewissen erweckt. Unwillkürlich fragt man sich: Was kann auf hoher See, in der unendlichen Weite des Ozeans, alles passieren?" "Ja, und es mag darin auch etwas von den Gefühlen der Auswanderer enthalten sein, die wussten, dass sie die Heimat für immer verlassen." Wieder lauschte Denise der Stimme, die aus dem Lautsprecher der Begrüßungsanlage kam. Jetzt erklang Musik – aus dem "Fliegenden Holländer". Leise summte Denise mit: "… Steuermann, her zu uns …" Alexander legte den Arm um die Schultern seiner Frau.

  • Sophienlust Extra 26 – Familienroman: Biggi und ihre Tiere
    Sophienlust Extra 26 – Familienroman: Biggi und ihre Tiere
    Sophienlust Extra 26 – Familienroman: Biggi und ihre Tiere

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. Frau Rennert blickte zum strahlend blauen Himmel empor, an dem sich kein einziges Wölkchen zeigte. Bestimmt würde es auch an diesem Tag kein Gewitter geben. Auf die ersehnte Abkühlung würden sie also mindestens noch einen Tag warten müssen. Man schrieb zwar erst Mai, doch man hätte glauben können, die Hundstage seien bereits gekommen. In diesem Moment trat Carola Rennert, die Schwiegertochter der Heimleiterin, aus dem Herrenhaus von Sophienlust. Sie war schwer beladen. Auf jedem Arm trug sie einen ihrer Zwillinge. Frau Rennert trat rasch auf Carola zu und nahm ihr eines der Kinder ab. "Puh", machte die junge Frau und blies eine Strähne aus der erhitzten Stirn. "Glaubst du, dass wir heute noch ein Gewitter kriegen? Ich wäre deshalb nicht böse. Bei dieser Hitze schwitzt man ja schon beim bloßen Nichtstun." "Ich glaube nicht, dass wir heute noch mit einer Abkühlung rechnen können", entgegnete die Heimleiterin und warf noch einmal einen abschätzenden Blick zum wolkenlosen Blau hinauf. Carola setzte die kleine Alexandra auf die Wiese und drückte ihr einen weichen Stoffball in die Hand, den sie aus der Kleidertasche gezogen hatte. "Hier, mein Liebling, spiel damit", sagte sie leise. Dann fragte sie ihre Schwiegermutter: "Was ist heute eigentlich los in Sophienlust? Man hört keines der Kinder lachen oder rufen.

  • Sophienlust Extra 27 – Familienroman: Unser kleiner Spatz
    Sophienlust Extra 27 – Familienroman: Unser kleiner Spatz
    Sophienlust Extra 27 – Familienroman: Unser kleiner Spatz

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. Der große Tourenwagen der Eichbergs surrte über die Autobahn. Die Familie war auf dem Weg nach Frankfurt, wo der Balladensänger Simon Eichberg zu einem Liederabend in der Konzerthalle erwartet wurde. Draußen blaute ein herrlicher Sommertag. Wiesen flogen an ihnen vorbei, Wälder, in tiefem Grün. Doch Sabine Eichberg hatte keine Zeit, die Schönheit der Landschaft zu genießen. Christian, ihr fünfjähriger Sohn, lehnte seinen dunklen Kopf an ihre Schulter und hustete leise vor sich hin. Durch den dünnen Stoff ihres Sommerkleides fühlte Sabine die Hitze, die von ihm ausging. Er hatte Fieber! "Es tut mir leid, Mutti", keuchte der Bub. "Papa ist sicher böse auf mich. Er hat doch Angst, dass ich ihn anstecke." "Deswegen ist Papa doch nicht ärgerlich." Sabine sagte es sanft, um ihren Sohn zu beruhigen. Aber sie wusste, dass ihr Mann nichts mehr fürchtete als eine Erkältung, die seinen Stimmbändern schaden konnte. Er war vor dem fiebernden Jungen nach vorn zum Chauffeur geflüchtet und trug einen weißen Wollschal um den Hals – trotz der Sommerhitze. Ab und zu drehte er sich um und schaute durch die trennende Glaswand hindurch nervös auf sie. Seine Lippen formten Worte, die Sabine nicht verstand. Erneut wurde Christian von einem quälenden Hustenanfall geschüttelt. Charlotte, die knapp Vierjährige, seufzte: "Du wirst uns alle noch krank machen.

  • Sophienlust Extra 28 – Familienroman: Zart wie Mutters Hände
    Sophienlust Extra 28 – Familienroman: Zart wie Mutters Hände
    Sophienlust Extra 28 – Familienroman: Zart wie Mutters Hände

    Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird. Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen. Andrea von Lehn sah zu ihrem Mann zurück und lachte. "Jetzt kannst du dich allem Anschein nach nicht von dem Porträt trennen, Hans-Joachim. Aber vorhin hast du dich noch über mich lustig gemacht." "Mir steht es auch eher zu als dir, ein Frauenbildnis zu bewundern, Andrea." Dr. von Lehn kam durch den kleinen Raum der Galerie auf seine Frau zu und drückte ihr verstohlen einen Kuss auf die Wange. "Eifersüchtig, mein Schatz? Auf ein Porträt? Du wolltest doch unbedingt nach München fahren und in diese Ausstellung gehen. Jetzt musst du die Folgen tragen. Ich habe mich in eine schöne junge blonde Frau verliebt." "Du bist ein Schwerenöter, Hans-Joachim. Und ärgern willst du mich obendrein. Doch solange diese Liebe so platonisch bleibt, erlaube ich sie dir." In Andreas blauen Augen blitzte der Schelm. "Da würde ich an deiner Stelle aber etwas vorsichtiger sein, Andrea. Irgendwo gibt es ja diese Frau. Dieses Porträt dort stammt von einem noch lebenden Künstler. Ich nehme sogar an, dass er noch recht jung ist. Also würde wohl auch sein reizendes Modell irgendwo aufzutreiben sein."