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Theologische Briefe aus "Widerstand und Ergebung"
Dialektische Theologie
Von der Freiheit eines Christenmenschen
eBook-Reihen13 Titel

Große Texte der Christenheit (GTCh)

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Über diese Serie

»Phönix der Geister« nannten ihnen seine Zeitgenossen, von einem Mozart für Philosophen spricht einer seiner besten Kenner in der Gegenwart. Pico della Mirandola wurde in seinem kurzen Leben vor allem für eine Rede berühmt, die ihn der Papst nie halten ließ, die »Oratio de dignitate hominis«. Sie gilt als ein Glanzpunkt des Menschenverständnisses der Renaissance, das tief in der christlichen Tradition wurzelt. Pico interpretiert die Erschaffung zur Gottebenbildlichkeit als Auftrag, das Menschsein in freier Selbsttätigkeit als Angleichung an Gott zu gestalten. Seine Einsichten zu Menschenbild und idealer Lebensführung stützt er auf ein umfassend philosophisch-theologisches Programm, das nicht nur Christentum, antike Philosophie und Weisheitstraditionen, sondern auch Christentum und Judentum miteinander versöhnen will.

[De Dignitate hominis]
His contemporaries called him the »Phoenix of the wits«; one of his best contemporary connoisseurs speaks of a Mozart for philosophers. In his short life, Pico della Mirandola became famous above all for a speech that the Pope never let him deliver, the »Oratio de dignitate hominis.« It is considered a pinnacle of the Renaissance understanding of human beings, deeply rooted in the Christian tradition. Pico interprets the creation into the image of God as a mandate to shape the human condition in freedom as an assimilation to God. He bases his insights into the image of God and the ideal way of life on a comprehensive philosophical-theological program that seeks to reconcile not only Christianity and ancient philosophy and traditions of wisdom, but also Christianity and Judaism.
SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum1. Jan. 2018
Theologische Briefe aus "Widerstand und Ergebung"
Dialektische Theologie
Von der Freiheit eines Christenmenschen

Titel in dieser Serie (13)

  • Von der Freiheit eines Christenmenschen
    Von der Freiheit eines Christenmenschen
    Von der Freiheit eines Christenmenschen

    Martin Luthers berühmte Schrift allgemeinverständlich erklärt Martin Luthers Freiheitsschrift stellt einen Glücksfall im reichen Schrifttum des Reformators dar. Kaum noch einmal ist ihm auf so engem Raum eine so dichte und klare Beschreibung der Situation des Menschen vor Gott und mit seinen Mitmenschen gelungen. Darum ist die Schrift auch immer wieder als eine elementare Einführung in Luthers Werk verwendet worden. Allerdings bedarf es sachkundiger Erläuterungen, um die Grundbestimmungen Luthers in ihrem für das heutige Bewusstsein provokanten Sinn mit Gewinn zu erfassen. Diese werden hier so gegeben, dass sie ohne theologische Vorbildung verständlich sind. Daher eignet sich das Buch ebenso für den Unterricht in der Oberstufe der Gymnasien wie für das Selbststudium. Der Text folgt der Deutsch-Deutschen Lutherausgabe und ermöglicht daher eine zügige Lektüre in modernem Deutsch, erlaubt aber auch, die frühneuhochdeutsche Sprache Luthers im Original wahrzunehmen. In diesem Format werden weitere Texte folgen – von Augustin bis Karl Barth. Martin Luther's Treatise on Liberty is a stroke of luck among the vast richness of the reformer's writings. Rarely again he achieved to present the situation of man before God and with his neighbours in such a concise way. Therefore this writing has been frequently used as an elementary introduction to the work of Luther. There is however need for a commentary to understand the basic concepts of Luther which indeed are a challenge for the modern mind. The commentary given here is readily understandable without a theological background. Therefore the book is suitable both for secondary school teaching and for private study. The text is based on the German-German edition of Luther's works and thus permits a fast reading as well as a study of the original text in Early New High German.

  • Theologische Briefe aus "Widerstand und Ergebung"
    Theologische Briefe aus "Widerstand und Ergebung"
    Theologische Briefe aus "Widerstand und Ergebung"

    Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) ist der weltweit bekannteste deutsche Theologe des 20. Jahrhunderts. Vor seiner Ermordung durch den nationalsozialistischen Staat verfasste er im Gefängnis einige Briefe und Texte, die ein theologisches und spirituelles Vermächtnis seines Wirkens sind. Eindringlich erörtert Bonhoeffer die Herausforderung des christlichen Glaubens durch den Totalitarismus. Gleichzeitig entwirft er wegweisende Impulse für ein Christentum der Zukunft, die bis heute faszinieren und herausfordern. Der Kommentar ordnet Bonhoeffers Gedanken in seinen theologischen Denkweg und dessen geistige Voraussetzungen ein. Er eignet sich als eine erste Hinführung zum Theologen Dietrich Bonhoeffer für den Unterricht in der gymnasialen Oberstufe wie für interessierte Leser im Selbststudium. [Theological Letters from "Letters and Papers from Prison" ("Widerstand und Ergebung")] Dietrich Bonhoeffer (1906–1945) is the worldwide most renowned German theologian of the 20th century. Before his assassination by the National Socialist state he wrote in prison letters and papers which are a theological and spiritual legacy of his work. Bonhoeffer discusses intensely the challenges for Christianity brought by totalitarianism. At the same time he gives ground-breaking impulses for a Christianity of the future which are fascinating and challenging until today. The commentary puts Bonhoeffer's reflections in relation to his theological development and its intellectual sources. It is suitable as a first introduction to the theologian Dietrich Bonhoeffer, for the teaching in upper secondary classes, and for the self-study of the interested reader.

  • Dialektische Theologie
    Dialektische Theologie
    Dialektische Theologie

    Im Jahr 2018 jährt sich der Todestag Karl Barths zum fünfzigsten Mal. Der große Theologe hat im 20. Jahrhundert Kirche und Theologie in Deutschland und darüber hinaus wesentlich bestimmt. Barths kritischer Aufbruch ist 1919 mit seinem Kommentar zum Römerbrief öffentlich geworden. In diese Phase seiner "Dialektischen Theologie" gehören auch die zwei hier abgedruckten und von dem bekannten Systematiker Dietrich Korsch für den Gebrauch in Kirche und Schule kommentierten Aufsätze aus dem Jahr 1922: "Not und Verheißung der christlichen Verkündigung" und "Das Wort Gottes als Aufgabe der Theologie". Sie widmen sich der Situation der Verkündigung, wie sie sich im Gottesdienst konzentriert, und den Folgerungen für die Theologie, die sich daraus ergeben. Sie lassen erkennen, wie die religiöse Lage die Theologie herausfordert, und helfen dazu, Verantwortung für den christlichen Glauben im eigenen Leben zu übernehmen. [Dialectical Theology] The year 2018 marks the 50th anniversary of the death of Karl Barth. In the 20th century the great theologian had a significant impact on the church and theology in Germany and beyond. His commentary on the Epistle to the Romans, published in 1919, made his critical approach known to the public. This phase of his "Dialectical Theology" includes also two articles from 1922 that are reproduced here, with a commentary by the well-known systematic theologian Dietrich Korsch for use in church and school: "Need and Promise of the Christian Proclamation" and "The Word of God as a Task of Theology". They address the situation of proclamation as constuting the focus of worship and the implications for theology. They show how the religious situation challenges theology and they are helpful for taking responsibility for the Christian faith in personal life.

  • Rechtfertigung und Neues Sein
    Rechtfertigung und Neues Sein
    Rechtfertigung und Neues Sein

    Rechtfertigung und Neues Sein stellen zwei Stichworte dar, in denen sich die Theologie Paul Tillichs brennpunktartig verdichtet. Die Begriffe signalisieren einerseits den Anschluss an die protestantische Lehrtradition, andererseits deren Umformung vor dem Hintergrund der Moderne. Mit dem frühen Aufsatz "Rechtfertigung und Zweifel" (1924) sowie dem späten "Das Neue Sein als Zentralbegriff einer christlichen Theologie" (1955) werden in dem Band zwei Schlüsseltexte Tillichs kommentierend erschlossen, die ins Zentrum seiner Theologie führen und sein Ringen um eine modernegemäße Fassung des christlichen Glaubens sowie der Theologie dokumentieren. [Justification and New Being] Justification and New Being are two main concepts in Paul Tillich's theology. The concept of justification on the one side shows Tillich's theology against the background of the Lutheran theological tradition – the new being on the other side includes the horizon of problems in modernity. This book presents with the early article "Justification and Doubt" (1924) and the late essay "The Importance of New Being for Christian Theology" (1955) two main works from Tillich with a close interpretation. Both texts make clear how Tillich works on a modern interpretation of the Christian faith and a modern theology.

  • Die Erziehung des Menschengeschlechts
    Die Erziehung des Menschengeschlechts
    Die Erziehung des Menschengeschlechts

    Gotthold Ephraim Lessings Skizze von 1777/1780 bot seinen Zeitgenossen eine Bestimmung ihres Standorts in der Neuzeit an und begründete das im Rahmen einer Kultur- und Religionsgeschichte der ganzen Menschheit. Das war philosophisch und theologisch riskant, weil es den revolutionären Wechsel eines basalen Paradigmas bedeutete: Die zeitlich geschlossene Heilsgeschichte wird zu einer offenen Entwicklungsgeschichte, geprägt durch humanen Fortschritt und göttliche Pädagogik zugleich. Der Kommentar erklärt die Logik und das Pathos des Textes und stellt ihn in den Kontext der Debatten über Aufklärung, Bildung und Christentum. Insbesondere kontrastiert er mit Lessing das traditionelle Modell und das Modell I. Kants und seiner idealistischen bzw. materialistischen Nachfolger. Schließlich werden Aktualität und Ambivalenz des chiliastischen Paradigmas Lessings diskutiert. Gotthold Ephraim Lessing's sketch of 1777/1780 offered his contemporaries a clarification of their position in the modern age; he justified this in the context of a cultural and religious history of whole humankind. This was risky from philosophical and theological points of view, because it meant the revolutionary change of a basal paradigm: the temporally finite history of salvation now becomes a history of open evolution, characterized by human progress and divine pedagogy equally. The commentary explains the logic and the pathos of the text and sets it in the context of the debates on Enlightenment, Education and Christianity. In particular, it contrasts with Lessing the traditional paradigm and the one of Immanuel Kant and his idealistic resp. materialistic successors. Finally, the current relevance and ambivalence of Lessing's chiliastic paradigm are discussed.

  • Das Wesen der Religion
    Das Wesen der Religion
    Das Wesen der Religion

    Die Abhängigkeit des Menschen von der Natur ist der Grund der Religion. In diesem Satz verdichtet sich das Religionsverständnis, das Ludwig Feuerbach in seiner kurzen Schrift "Das Wesen der Religion" (1846) dargelegt hat. Mit ihr rückte er den Naturbegriff in den Mittelpunkt seiner Religionsforschung. Gegenüber seiner berühmtesten Abhandlung "Das Wesen des Christentums" (1841) trieb er auf diesem Wege die Gedankengänge, die zum Ursprung der Religion führen sollten, um einige Stollen tiefer. Der Wurzelgrund der Religion liegt nicht allein im Menschen, sondern vielmehr im Verhältnis des Menschen zu der von ihm unabhängigen Natur. Feuerbach erkannte in dieser Bestimmung den Schlüssel zu einem aufgeklärten Religionsverständnis. The Essence of Religion The dependence of human beings on nature is the basis of religion. This statement summarizes the understanding of religion of Ludwig Feuerbach as he presented it in his short treatise "The Essence of Religion" (1846). With this work he shifted the focus of his religious research on the concept of nature. In comparison with his most famous work "The Essence of Christianity" (1841) his thinking, trying to get to the origins of religion, is working here on a somewhat deeper level. The root of religion is not to be found only in humanity but much more in the relationship of humanity with a nature which is independent from human beings. Feuerbach saw in this definition the key to an enligthened understanding of religion.

  • Geistliche Lieder
    Geistliche Lieder
    Geistliche Lieder

    Luthers Lieder gehören zu den wirkmächtigsten Texten in der Geschichte der protestantischen Frömmigkeit. Sie sind zwischen 1523/24 und den frühen 1540er Jahren entstanden und haben in ihrer Zeit und seitdem weiteste Verbreitung gefunden. Die letzte zu Luthers Lebzeiten erschienene Ausgabe seiner Lieder ist ein Gesangbuch, das der Leipziger Verleger Valentin Babst 1545 herausbrachte – sozusagen eine Ausgabe letzter Hand. Das besonders schön gestaltete Gesangbuch machte auch Luther Freude, wie er in einer eigens für diese Ausgabe verfassten Vorrede betonte. Das Buch bietet die Texte aller Lieder Luthers in den Fassungen des ›Babstschen Gesangbuchs‹, dazu die neue Vorrede. Neben einer allgemeinen Einführung und der Charakterisierung von Luthers Liedschaffen werden die einzelnen Texte mit Erläuterungen versehen, die ein müheloses Verständnis der Texte und eine Einordnung in die kirchen- und frömmigkeitsgeschichtlichen Kontexte ermöglichen. [Hymns. Nach dem Babstschen Gesangbuch] Luther's hymns are among the most influential texts in the history of Protestant piety. They have been written between 1523/24 and the early 1540s and became most popular at the time and stayed so ever since. The latest edition of the hymns during Luther's lifetime was a hymnbook published by the Leipzig publisher Valentin Babst in 1545 – as it were a definite edition. The very beautifully designed hymnbook was a great pleasure for Luther as he emphasized in his preface specially written for this edition. The present small volume contains the texts of all hymns of Luther in the version of the Babst edition, and in addition the new preface. Besides a general introduction and a characterization of Luther's hymn writing, all texts are annotated to facilitate an easy understanding of the texts, situating them in the context of the history of the church and of piety.

  • Reden der Unterweisung
    Reden der Unterweisung
    Reden der Unterweisung

    Meister Eckhart († 1328) ist die Zentralgestalt der oberrheinischen Mystik. In dem hier in neuhochdeutscher Übersetzung vorliegenden Traktat sind Überlegungen aus seiner Zeit als Prior des Erfurter Dominikanerklosters im ausgehenden 13. Jahrhundert zusammengestellt. Sie zeigen ihn weniger als spekulativen Philosophen denn als geistlichen Begleiter, der auf Anliegen und Fragen seiner Brüder einging. So behandelt Eckhart in der Perspektive mystisch-innerlicher Frömmigkeit Fragen der mönchischen und gemeinchristlichen Praxis, berührt die Sünde des Menschen ebenso wie die Frage der Nachfolge Christi und des Sakramentenempfangs. Die Erläuterungen erschließen dieses Handbuch christlicher Lebensführung in seinen historischen Dimensionen wie in seiner Bedeutung für ein gegenwärtiges Verständnis des Christlichen. [Meister Eckhart. Counsels on Discernment] Meister Eckhart († 1328) was the central figure within the so called Rhenish mysticism. When he served as the prior of the Dominican monastery at Erfurt in the late thirteenth century, he wrote the treatise presented here in modern German. Here, we find him more as a spiritual counselor than as a speculative philosopher who answers to questions and problems raised by his brothers. Against a background of mystical interior piety, he traces the issues of monastic as well as average Christian behavior. He speaks about human sinfulness as well as about imitation of Christ and the communion in the Lord's Supper. The commentaries reveal the historical context of the treatise as well as its impact on our days as a handbook of Christian life.

  • Evangelische Katholizität
    Evangelische Katholizität
    Evangelische Katholizität

    Nathan Söderblom (1866–1931) war einer der führenden Religionshistoriker des vorigen Jahrhunderts. Als schwedischer Patriot und Weltmann setzte er sich seit dem Beginn des Ersten Weltkrieges energisch für den Frieden ein; dafür bekam er 1930 den Friedensnobelpreis. Von 1914 bis zu seinem Lebensende war er lutherischer Erzbischof Schwedens und einer der Pioniere der ökumenischen Bewegung. Seine Konzeption einer Einheit in Mannigfaltigkeit ist nicht nur wesenhaft protestantisch, sondern wahrscheinlich auch die einzig realistische Wegweisung. Der Essay Evangelische Katholizität ist einer der luzidesten Texte, die er über diesen Gegenstand geschrieben hat. [Evangelic Catholicity] Nathan Söderblom (1866–1931) was one of the leading historians of religion in the past century. As a Swedish patriot and cosmopolitan, he was rewarded the Nobel peace prize in 1930 for his indefatigable efforts for the restoration and preservation of the peace from the beginning of World War I onwards. As the Lutheran archbishop of Sweden from 1914 until the end of his life, he became one of the pioneers of the ecumenical movement. His concept of unity in variety is not only true to the Protestant heritage but probably also the only viable strategy. The essay on Evangelic Catholicity is one of the most lucid pieces he has written on the subject.

  • Glaube und Bildung
    Glaube und Bildung
    Glaube und Bildung

    In der Geschichte des christlichen Denkens kommt Philipp Melanchthon (1497–1560) durchaus eigenständige Bedeutung zu. Zwar lernte er seine Theologie von Martin Luther, er verband sie jedoch mit der zweiten großen Denkströmung seiner Zeit, dem an der griechisch-römischen Antike orientierten christlichen Humanismus. Glaube und Bildung waren die beiden großen Lebensthemen des Reformators und Bildungsreformers Melanchthon. Die drei für die "Großen Texte der Christenheit" ausgewählten Schriften illustrieren Melanchthons Bildungsprogramm (Wittenberger Antrittsrede 1518), stellen ihn als evangelischen Theologen vor (Eine Summe der Christlichen Lehre an den Landgrafen von Hessen 1524) und thematisieren das für den Erfolg der Wittenberger Reformation so grundlegende Verhältnis zu Luther (Grabrede 1546). [Philip Melanchthon. Faith and Education] In the history of Christian thought, Philipp Melanchthon (1497–1560) is of quite independent significance. Although he learned his theology from Martin Luther, he combined it with the second great current of thought of his time, Christian humanism, which was oriented on Greek-Roman antiquity. Faith and education were the two great life themes of the reformer and educational reformer Melanchthon. The three writings selected for the "Great Texts of Christianity" illustrate Melanchthon's educational program (Wittenberg Inaugural Speech 1518), introduce him as a Protestant theologian (A Sum of Christian Teaching addressed to the Landgrave of Hesse 1524), and address the relationship to Luther that was so fundamental to the success of the Wittenberg Reformation (Funeral Speech 1546).

  • Worin das Glück besteht: Herausgegeben, übersetzt und kommentiert von Rochus Leonhardt
    Worin das Glück besteht: Herausgegeben, übersetzt und kommentiert von Rochus Leonhardt
    Worin das Glück besteht: Herausgegeben, übersetzt und kommentiert von Rochus Leonhardt

    Das Glück des Menschen galt in der abendländischen Theologie spätestens seit Augustinus als etwas, das, wenn überhaupt, erst nach dem Ende des irdischen Lebens erlangt werden kann. Als im Hochmittelalter die »Nikomachische Ethik« des Aristoteles bekannt wurde, sahen sich die christlichen Theologen mit einer überzeugenden philosophischen Theorie des irdischen Glücks konfrontiert, die ohne Jenseits-Perspektive auskam. Wie sollte man christlich-theologisch damit umgehen? Die Antworten auf diese Frage waren unterschiedlich. Als besonders wirkmächtig erweisen sollte sich der Vermittlungsversuch des dominikanischen Theologen Thomas von Aquin (1224/25–1274). Der vorliegende Band enthält die erstmals ins Deutsche übersetzte Frühgestalt dieses Vermittlungsansatzes, die im Sentenzenkommentar (1252–1256) des Thomas enthalten ist. [Wherein happiness consist]  In Western theology, at least since Augustine, human happiness was considered something that, if at all, can only be achieved after the end of earthly life. When Aristotle's »Nicomachean Ethics« became known in the High Middle Ages, Christian theologians were confronted with a convincing philosophical theory of earthly happiness that did not have a perspective on the afterlife. How should Christian theology deal with this? The answers to this question varied. The attempt at mediation and harmonization by the Dominican theologian Thomas Aquinas (1224/25–1274) proved to be particularly lasting. This volume contains the early version of this mediation approach, which has been translated into German for the first time and which is contained in Thomas' Commentary on the Sentences (1252–1256).

  • Von der Nachfolge Christi
    Von der Nachfolge Christi
    Von der Nachfolge Christi

    Die »Nachfolge Christi« (De imitatione Christi) ist eines der wirkungsmächtigsten Werke der christlichen Frömmigkeits- und Erbauungsliteratur. Sie bietet eine mystisch grundierte Anleitung zu einem persönlichen geistlichen Leben frommer Innerlichkeit. Im frühen 15. Jahrhundert von dem Kanoniker Thomas von Kempen (1389/90–1471) in lateinischer Sprache verfasst, fand die »Nachfolge Christi« über die Jahrhunderte hinweg bis in die Gegenwart konfessionsübergreifend zahlreiche Liebhaber von Ignatius von Loyola bis Dietrich Bonhoeffer. Im Katholizismus der tridentinischen Reform und der Romantik wurde sie hochgeschätzt, ebenso im protestantischen Pietismus, und auch heute noch kann sie Menschen auf der Suche nach praktisch gelebter Religiosität inspirieren.

  • Über die Würde des Menschen
    Über die Würde des Menschen
    Über die Würde des Menschen

    »Phönix der Geister« nannten ihnen seine Zeitgenossen, von einem Mozart für Philosophen spricht einer seiner besten Kenner in der Gegenwart. Pico della Mirandola wurde in seinem kurzen Leben vor allem für eine Rede berühmt, die ihn der Papst nie halten ließ, die »Oratio de dignitate hominis«. Sie gilt als ein Glanzpunkt des Menschenverständnisses der Renaissance, das tief in der christlichen Tradition wurzelt. Pico interpretiert die Erschaffung zur Gottebenbildlichkeit als Auftrag, das Menschsein in freier Selbsttätigkeit als Angleichung an Gott zu gestalten. Seine Einsichten zu Menschenbild und idealer Lebensführung stützt er auf ein umfassend philosophisch-theologisches Programm, das nicht nur Christentum, antike Philosophie und Weisheitstraditionen, sondern auch Christentum und Judentum miteinander versöhnen will. [De Dignitate hominis] His contemporaries called him the »Phoenix of the wits«; one of his best contemporary connoisseurs speaks of a Mozart for philosophers. In his short life, Pico della Mirandola became famous above all for a speech that the Pope never let him deliver, the »Oratio de dignitate hominis.« It is considered a pinnacle of the Renaissance understanding of human beings, deeply rooted in the Christian tradition. Pico interprets the creation into the image of God as a mandate to shape the human condition in freedom as an assimilation to God. He bases his insights into the image of God and the ideal way of life on a comprehensive philosophical-theological program that seeks to reconcile not only Christianity and ancient philosophy and traditions of wisdom, but also Christianity and Judaism.

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