Via Knast in den Westen: Das Kaßberg-Gefängnis und seine Geschichte
In der Wahrheit leben: Texte von und über Ludwig Mehlhorn
Urteil: 130 Jahre Zuchthaus: Der Prozess gegen die "Werdauer Oberschüler" 1951
eBook-Reihen5 Titel

Schriftenreihe des Sächsischen Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR

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Über diese Serie

Kaum jemand weiß, dass es in der Tschechoslowakei jahrelang Arbeitslager und Gefängnisse gab, in denen politische Strafgefangene unter lebensgefährlichen Bedingungen Uran für sowjetische Atomwaffen fördern mussten. Wie entstand dieses Lagersystem, welchen Einfluss hatten die Sowjets? Wie sah der Alltag dieser Häftlinge aus, was waren die Gründe für ihre Festsetzung? Gab es Verbindungen zur Wismut in der DDR?
Die vorliegende Publikation nähert sich diesen Fragen aus zwei Perspektiven: František Bártík, Historiker und Leiter der Lager-Gedenkstätte Vojna, gibt eine anschauliche Einführung in die Geschichte des Lagerkomplexes und František Šedivý, Schriftsteller und ehemaliger Insasse, schildert in romanhafter Form seine eigenen Erlebnisse. Jahrelange Lagerhaft und entwürdigende Arbeit werden so auf eindrückliche Weise und sehr persönlich dargestellt.
SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum30. Aug. 2012
Via Knast in den Westen: Das Kaßberg-Gefängnis und seine Geschichte
In der Wahrheit leben: Texte von und über Ludwig Mehlhorn
Urteil: 130 Jahre Zuchthaus: Der Prozess gegen die "Werdauer Oberschüler" 1951

Titel in dieser Serie (5)

  • Urteil: 130 Jahre Zuchthaus: Der Prozess gegen die "Werdauer Oberschüler" 1951
    Urteil: 130 Jahre Zuchthaus: Der Prozess gegen die "Werdauer Oberschüler" 1951
    Urteil: 130 Jahre Zuchthaus: Der Prozess gegen die "Werdauer Oberschüler" 1951

    eBook #1

    Urteil: 130 Jahre Zuchthaus: Der Prozess gegen die "Werdauer Oberschüler" 1951

    Achim Beyer
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    "Wendet euch gegen ein Gericht, das die Rechtssprechung wie einen Auftrag zur Auslöschung des politischen Gegners betreibt, – selbst wenn ihre Opfer noch Kinder sind. Fordert die Aufhebung des furchtbaren Urteils!" Mit diesen Worten wandte sich am 10. Oktober 1951 der Chefredakteur des "Tag", Wilhelm Gries, über den RIAS an die deutsche Öffentlichkeit. Ingesamt 130 Jahre Zuchthaus hatte das Zwickauer Landgericht gegen 19 Jugendliche verhängt, die als die "Werdauer Oberschüler" in die Geschichte eingegangen sind. Achim Beyer gehörte zu jener Widerstandsgruppe, die in der westsächsichen Kleinstadt mit Flugblättern gegen die Scheinwahlen des SED-Staates protestiert hatte. Mit diesem Buch kann erstmals unter Verwendung von Stasi- und SED-Akten, anhand von Erinnerungsberichten und Privatfotos eine Analyse der damaligen Ereignisse vorgenommen werden. Aus der Perspektive des Betroffenen lässt der Autor seine Leser an den damaligen Ereignissen und ihren Folgen teilhaben.

    "Wendet euch gegen ein Gericht, das die Rechtssprechung wie einen Auftrag zur Auslöschung des politischen Gegners betreibt, – selbst wenn ihre Opfer noch Kinder sind. Fordert die Aufhebung des furchtbaren Urteils!" Mit diesen Worten wandte sich am 10. Oktober 1951 der Chefredakteur des "Tag", Wilhelm Gries, über den RIAS an die deutsche Öffentlichkeit. Ingesamt 130 Jahre Zuchthaus hatte das Zwickauer Landgericht gegen 19 Jugendliche verhängt, die als die "Werdauer Oberschüler" in die Geschichte eingegangen sind. Achim Beyer gehörte zu jener Widerstandsgruppe, die in der westsächsichen Kleinstadt mit Flugblättern gegen die Scheinwahlen des SED-Staates protestiert hatte. Mit diesem Buch kann erstmals unter Verwendung von Stasi- und SED-Akten, anhand von Erinnerungsberichten und Privatfotos eine Analyse der damaligen Ereignisse vorgenommen werden. Aus der Perspektive des Betroffenen lässt der Autor seine Leser an den damaligen Ereignissen und ihren Folgen teilhaben.

  • Via Knast in den Westen: Das Kaßberg-Gefängnis und seine Geschichte
    Via Knast in den Westen: Das Kaßberg-Gefängnis und seine Geschichte
    Via Knast in den Westen: Das Kaßberg-Gefängnis und seine Geschichte

    eBook #12

    Via Knast in den Westen: Das Kaßberg-Gefängnis und seine Geschichte

    Bookwire
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    Der Chemnitzer Kaßberg war lange schon ein Gefängnisstandort. Aber erst in der DDR erhielt der Gefängnisbau als Stasi-Untersuchungshaftanstalt eine ganz spezielle Bedeutung: Er wurde zur Drehscheibe für den Häftlingsfreikauf Richtung Westen. Mehr als 32.000 Häftlinge des SED-Staates saßen hier kurze Zeit ein, bevor sie für Westgeld an die Bundesrepublik verkauft wurden. Eine historische Einordnung gibt einen Überblick über die Geschichte des Haftortes und seine Rolle im Gefängnissystem der DDR. Biografische Porträts, literarische Erinnerungen und Briefe ehemaliger Häftlinge geben die Sichtweisen Betroffener wieder.

    Der Chemnitzer Kaßberg war lange schon ein Gefängnisstandort. Aber erst in der DDR erhielt der Gefängnisbau als Stasi-Untersuchungshaftanstalt eine ganz spezielle Bedeutung: Er wurde zur Drehscheibe für den Häftlingsfreikauf Richtung Westen. Mehr als 32.000 Häftlinge des SED-Staates saßen hier kurze Zeit ein, bevor sie für Westgeld an die Bundesrepublik verkauft wurden. Eine historische Einordnung gibt einen Überblick über die Geschichte des Haftortes und seine Rolle im Gefängnissystem der DDR. Biografische Porträts, literarische Erinnerungen und Briefe ehemaliger Häftlinge geben die Sichtweisen Betroffener wieder.

  • In der Wahrheit leben: Texte von und über Ludwig Mehlhorn
    In der Wahrheit leben: Texte von und über Ludwig Mehlhorn
    In der Wahrheit leben: Texte von und über Ludwig Mehlhorn

    eBook #13

    In der Wahrheit leben: Texte von und über Ludwig Mehlhorn

    Bookwire
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    Im Mai 2011 verstarb Ludwig Mehlhorn, dessen überzeugtes Christsein ihn in die Opposition gegen die Diktatur führte und so in den Fokus der Staatssicherheit. Der radikale Verfechter einer Zivilgesellschaft und Mittler zwischen den Kulturen hinterließ zahlreiche Schriften. Einige davon sowie Texte über Ludwig Mehlhorn, die seinen Lebensweg eindrücklich nachzeichnen, sind in diesem Band versammelt. Sie erzählen von seinen Kontakten zur polnischen Opposition und von seinem Wirken als Mitbegründer von Demokratie Jetzt, zeigen sein Engagement in der Evangelischen Studentengemeinde und bei Aktion Sühnezeichen. Die europäische Verständigung zwischen Ost und West galt ihm als wichtige Gegenwartsaufgabe.

    Im Mai 2011 verstarb Ludwig Mehlhorn, dessen überzeugtes Christsein ihn in die Opposition gegen die Diktatur führte und so in den Fokus der Staatssicherheit. Der radikale Verfechter einer Zivilgesellschaft und Mittler zwischen den Kulturen hinterließ zahlreiche Schriften. Einige davon sowie Texte über Ludwig Mehlhorn, die seinen Lebensweg eindrücklich nachzeichnen, sind in diesem Band versammelt. Sie erzählen von seinen Kontakten zur polnischen Opposition und von seinem Wirken als Mitbegründer von Demokratie Jetzt, zeigen sein Engagement in der Evangelischen Studentengemeinde und bei Aktion Sühnezeichen. Die europäische Verständigung zwischen Ost und West galt ihm als wichtige Gegenwartsaufgabe.

  • Der nicht aufgibt: Christoph Wonneberger - eine Biographie
    Der nicht aufgibt: Christoph Wonneberger - eine Biographie
    Der nicht aufgibt: Christoph Wonneberger - eine Biographie

    eBook #14

    Der nicht aufgibt: Christoph Wonneberger - eine Biographie

    Thomas Mayer
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    Seine Freunde nennen ihn 'Wonni'. Das klingt liebevoll und zeugt von Vertrauen. Christoph Wonneberger feiert 2014 seinen 70. Geburtstag – als Wegbereiter und Akteur der Friedlichen Revolution. Konsequenz und Einmischungswille prägen ihn wie auch der Drang nach Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit. Als Pfarrer der Dresdner Weinbergkirche initiierte er den Sozialen Friedensdienst und begründete die Tradition der Friedensgebete. Von 1986 bis Ende Oktober 1989 war er der Koordinator der Leipziger Friedensgebete in der Nikolaikirche. Seine Predigt am 25. September 1989 war ein Zeichen kluger politischer Ermutigung. Unvergessen ist sein Interview in den Tagesthemen am 9. Oktober 1989, live aus Leipzig: ein riskantes Unterfangen in der DDR. Das Buch beschränkt sich nicht auf die politische Wirkung Wonnebergers, es zeigt den Menschen mit seinen Konflikten, den Mann der Kirche und die Auseinandersetzungen mit ihr. Es gewährt Einblick in die massive Stasi-Überwachung, die den Pfarrer nie ganz ausschalten konnte. Als im Herbst 1989 das Ende der DDR besiegelt war, wurde der Mann des Wortes von heute auf morgen sprachlos – ein Hirnschlag zwang ihn zum jahrelangen Schweigen. 25 Jahre danach erzählt er dem Autor sein Leben. Zeitzeugen und Weggefährten erinnern sich. 'Wonni' ist ein Mensch ohne Neid und Hass. Gelassenheit und neue Lebensfreude begleiten ihn, wenn er zu seinen Fahrradtouren ansetzt.

    Seine Freunde nennen ihn 'Wonni'. Das klingt liebevoll und zeugt von Vertrauen. Christoph Wonneberger feiert 2014 seinen 70. Geburtstag – als Wegbereiter und Akteur der Friedlichen Revolution. Konsequenz und Einmischungswille prägen ihn wie auch der Drang nach Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit. Als Pfarrer der Dresdner Weinbergkirche initiierte er den Sozialen Friedensdienst und begründete die Tradition der Friedensgebete. Von 1986 bis Ende Oktober 1989 war er der Koordinator der Leipziger Friedensgebete in der Nikolaikirche. Seine Predigt am 25. September 1989 war ein Zeichen kluger politischer Ermutigung. Unvergessen ist sein Interview in den Tagesthemen am 9. Oktober 1989, live aus Leipzig: ein riskantes Unterfangen in der DDR. Das Buch beschränkt sich nicht auf die politische Wirkung Wonnebergers, es zeigt den Menschen mit seinen Konflikten, den Mann der Kirche und die Auseinandersetzungen mit ihr. Es gewährt Einblick in die massive Stasi-Überwachung, die den Pfarrer nie ganz ausschalten konnte. Als im Herbst 1989 das Ende der DDR besiegelt war, wurde der Mann des Wortes von heute auf morgen sprachlos – ein Hirnschlag zwang ihn zum jahrelangen Schweigen. 25 Jahre danach erzählt er dem Autor sein Leben. Zeitzeugen und Weggefährten erinnern sich. 'Wonni' ist ein Mensch ohne Neid und Hass. Gelassenheit und neue Lebensfreude begleiten ihn, wenn er zu seinen Fahrradtouren ansetzt.

  • Uran für die Sowjetunion: Mit einer Einführung von František Bártík
    Uran für die Sowjetunion: Mit einer Einführung von František Bártík
    Uran für die Sowjetunion: Mit einer Einführung von František Bártík

    eBook #15

    Uran für die Sowjetunion: Mit einer Einführung von František Bártík

    František Šedivý
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    Kaum jemand weiß, dass es in der Tschechoslowakei jahrelang Arbeitslager und Gefängnisse gab, in denen politische Strafgefangene unter lebensgefährlichen Bedingungen Uran für sowjetische Atomwaffen fördern mussten. Wie entstand dieses Lagersystem, welchen Einfluss hatten die Sowjets? Wie sah der Alltag dieser Häftlinge aus, was waren die Gründe für ihre Festsetzung? Gab es Verbindungen zur Wismut in der DDR? Die vorliegende Publikation nähert sich diesen Fragen aus zwei Perspektiven: František Bártík, Historiker und Leiter der Lager-Gedenkstätte Vojna, gibt eine anschauliche Einführung in die Geschichte des Lagerkomplexes und František Šedivý, Schriftsteller und ehemaliger Insasse, schildert in romanhafter Form seine eigenen Erlebnisse. Jahrelange Lagerhaft und entwürdigende Arbeit werden so auf eindrückliche Weise und sehr persönlich dargestellt.

    Kaum jemand weiß, dass es in der Tschechoslowakei jahrelang Arbeitslager und Gefängnisse gab, in denen politische Strafgefangene unter lebensgefährlichen Bedingungen Uran für sowjetische Atomwaffen fördern mussten. Wie entstand dieses Lagersystem, welchen Einfluss hatten die Sowjets? Wie sah der Alltag dieser Häftlinge aus, was waren die Gründe für ihre Festsetzung? Gab es Verbindungen zur Wismut in der DDR? Die vorliegende Publikation nähert sich diesen Fragen aus zwei Perspektiven: František Bártík, Historiker und Leiter der Lager-Gedenkstätte Vojna, gibt eine anschauliche Einführung in die Geschichte des Lagerkomplexes und František Šedivý, Schriftsteller und ehemaliger Insasse, schildert in romanhafter Form seine eigenen Erlebnisse. Jahrelange Lagerhaft und entwürdigende Arbeit werden so auf eindrückliche Weise und sehr persönlich dargestellt.

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