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Ein Gebirge an Geschenken. Essays 9-16: Aufzeichnungen meiner spirituellen Schulzeit, #2
Eine Wüste der Fülle. Essays 17-24: Aufzeichnungen meiner spirituellen Schulzeit, #3
Ein Meer der Orientierung. Essays 1-8: Aufzeichnungen meiner spirituellen Schulzeit, #1
eBook-Reihen4 Titel

Aufzeichnungen meiner spirituellen Schulzeit

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Über diese Serie

Wenn Spiritualität eine menschliche Kompetenz ist, deren Bewahrung wesentlich mit Hilfe von Traditionen erfolgt, dann wird deutlich, weshalb sich "Religionen" entwickelt haben. Wo das Traditionsverständnis einer Religion aber zur Leblosigkeit gerinnt - was auf Dauer wohl das Schicksal aller Religionen sein dürfte -, dann kommt es darauf an, sich aus der falschen Vorstellung zu befreien, die Vergangenheit stelle ein Diktat für die Gegenwart und die Zukunft dar. An diesem Punkt sieht der Verfasser der vorliegenden Essays, studierter katholischer Theologe, das heutige Christentum. Zum Abschluss seiner vierbändigen Buchreihe, die ihn zu den zentralen Einsichten der frühen Phase seines spirituellen Lernens zurückführt, wendet der Autor sich deshalb verstärkt - wenn auch nicht ausschließlich - der Geschichtlichkeit von Spiritualität zu. Er stellt fest, dass die Befreiung von einem Missverständnis der Geschichte als "Programm" nur über ein geschärftes Geschichtsbewusstsein möglich ist, wie es von vielen spirituellen Traditionen vernachlässigt wird, im Christentum aber, und zwar auch im "spirituellen Christentum", eine zentrale Rolle spielt.

SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum8. Nov. 2020
Ein Gebirge an Geschenken. Essays 9-16: Aufzeichnungen meiner spirituellen Schulzeit, #2
Eine Wüste der Fülle. Essays 17-24: Aufzeichnungen meiner spirituellen Schulzeit, #3
Ein Meer der Orientierung. Essays 1-8: Aufzeichnungen meiner spirituellen Schulzeit, #1

Titel in dieser Serie (4)

  • Ein Meer der Orientierung. Essays 1-8: Aufzeichnungen meiner spirituellen Schulzeit, #1
    Ein Meer der Orientierung. Essays 1-8: Aufzeichnungen meiner spirituellen Schulzeit, #1
    Ein Meer der Orientierung. Essays 1-8: Aufzeichnungen meiner spirituellen Schulzeit, #1

    Im Verhältnis der meisten Menschen zu traditioneller Religiosität klafft am Anfang des einundzwanzigsten Jahrhunderts mehr und mehr eine Schere auf: Die Einen haben immer weniger damit zu tun - die Anderen wenden sich zunehmend fundamentalistischen und traditionalistischen Strömungen zu. Der Autor, katholischer Theologe mit Universitätsabschluss, fühlte sich in dieser Alternative nie wohl. Im Laufe langer Jahre entwickelte sich tief in ihm der existenzielle Imperativ, das, was er als "die innerste spirituelle Substanz" des Christentums bezeichnet und empfindet, in verstärkter Loslösung von aller herkömmlichen "Kirchlichkeit" mittels einer neuen Art von geistlichen Impulsen für unsere heutige Gesellschaft zu bewahren. Er hat diese Impulse hier in die Form von Essays gekleidet, in denen er seinen eigenen spirituellen Lernweg als "Christ zwischen allen institutionellen Stühlen" in einer allerdings mehr thematischen als autobiographischen Gliederung lebensnah reflektiert.

  • Ein Gebirge an Geschenken. Essays 9-16: Aufzeichnungen meiner spirituellen Schulzeit, #2
    Ein Gebirge an Geschenken. Essays 9-16: Aufzeichnungen meiner spirituellen Schulzeit, #2
    Ein Gebirge an Geschenken. Essays 9-16: Aufzeichnungen meiner spirituellen Schulzeit, #2

    Auch sehr offen gesinnte Menschen empfinden heute, dass der Begriff von "Spiritualität", der sich vor allem seit 1968 entwickelt hat, mittlerweile in einer Beliebigkeit gestrandet ist, die der menschlichen Existenz unter deren postmodernen Herausforderungen nicht mehr adäquat hilfreich ist. Die Weltlage am Anfang des einundzwanzigsten Jahrhunderts ruft in ökologischer und ökonomischer, politischer und kultureller Hinsicht, einschließlich "finaler" Kirchenkrise und Jahrhundert-Pandemie, dringend nach einem abermals grundlegend erneuerten Verständnis von Spiritualität. Im zweiten Band seiner Essays zum Thema einer neuartigen kontemplativ-mystischen Spiritualität auf solider christlicher Grundlage, die essenziell und weltzugewandt ist, Christentum emergent begreift und nicht länger den Begriff der "Kirche" in den Mittelpunkt rückt, erforscht der Autor, studierter katholischer Theologe, systematisch die maßgeblichen Grundbegriffe der universellen und der christlichen Spiritualität. Er tut dies so viel wie möglich anhand anschaulicher Geschichten, die entscheidende spirituelle Konzepte lebendig illustrieren.

  • Eine Wüste der Fülle. Essays 17-24: Aufzeichnungen meiner spirituellen Schulzeit, #3
    Eine Wüste der Fülle. Essays 17-24: Aufzeichnungen meiner spirituellen Schulzeit, #3
    Eine Wüste der Fülle. Essays 17-24: Aufzeichnungen meiner spirituellen Schulzeit, #3

    Gerade einige der größten Themen und grundsätzlichsten Probleme der Menschheit hat jene abendländische Erfindung einer "Wissenschaft von der Vernunft", die wir "Philosophie" nennen, über nunmehr anderthalb Jahrtausende hinweg vergebens geistig befriedigend in den Griff zu bekommen versucht. Existieren wir in einer Einheit mit den anderen Wesen oder gegen sie? Warum hört das irdische Leben nie auf, problematisch zu sein? Wie ist "Bildung" zu definieren? Warum "sterben" wir, und was ist nach dem "Tod"? Was Fragen dieser Art angeht, hat die Kompetenz der Spiritualität, "geistig nahrhafte" Antworten zu geben, alle entsprechenden Versuche der Philosophie kontinuierlich weit in den Schatten gestellt. Vor allem diese Sorte von Fragen ist es, denen sich der Verfasser, studierter katholischer Theologe, im vorliegenden dritten Band seiner Essays zuwendet. Eine seiner zentralen Methoden besteht dabei in "kritisch-meditativen" Erörterungen traditionellen abendländischen Erzählguts, wie Sagen, Märchen, Fabeln, Legenden und "ikonischen" historischen Erinnerungen.

  • Ein Wald des Vertrauens. Essays 25-32: Aufzeichnungen meiner spirituellen Schulzeit, #4
    Ein Wald des Vertrauens. Essays 25-32: Aufzeichnungen meiner spirituellen Schulzeit, #4
    Ein Wald des Vertrauens. Essays 25-32: Aufzeichnungen meiner spirituellen Schulzeit, #4

    Wenn Spiritualität eine menschliche Kompetenz ist, deren Bewahrung wesentlich mit Hilfe von Traditionen erfolgt, dann wird deutlich, weshalb sich "Religionen" entwickelt haben. Wo das Traditionsverständnis einer Religion aber zur Leblosigkeit gerinnt - was auf Dauer wohl das Schicksal aller Religionen sein dürfte -, dann kommt es darauf an, sich aus der falschen Vorstellung zu befreien, die Vergangenheit stelle ein Diktat für die Gegenwart und die Zukunft dar. An diesem Punkt sieht der Verfasser der vorliegenden Essays, studierter katholischer Theologe, das heutige Christentum. Zum Abschluss seiner vierbändigen Buchreihe, die ihn zu den zentralen Einsichten der frühen Phase seines spirituellen Lernens zurückführt, wendet der Autor sich deshalb verstärkt - wenn auch nicht ausschließlich - der Geschichtlichkeit von Spiritualität zu. Er stellt fest, dass die Befreiung von einem Missverständnis der Geschichte als "Programm" nur über ein geschärftes Geschichtsbewusstsein möglich ist, wie es von vielen spirituellen Traditionen vernachlässigt wird, im Christentum aber, und zwar auch im "spirituellen Christentum", eine zentrale Rolle spielt.

Autor

Joachim Elschner-Sedivy

Joachim Elschner-Sedivy, Lic. Theol., hat einen römisch-katholischen biographischen Hintergrund. Er wurde 1975 geboren. Seine Heimatstadt ist München.

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