Gaslicht - Neue Edition 2 – Mystikroman: Die Stimme des toten Mädchens
Gaslicht - Neue Edition 3 – Mystikroman: Das Rätsel der Katakomben
Gaslicht - Neue Edition 1 – Mystikroman: Wenn der Fährmann ruft...
eBook-Reihen13 Titel

Gaslicht - Neue Edition

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Über diese Serie

In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert!

Unschlüssig stand die Studentin da, den Blick zur Decke gerichtet. Sie hoffte, daß sich das Knarren nicht wiederholte, aber es kam doch dazu. Glynis schluckte aufgeregt. Hagelkörner schienen auf ihre Wirbelsäule zu rieseln. Langsam setzte sie sich in Bewegung, schritt den düsteren Gang entlang und blieb vor der Treppe stehen, die zum Speicher hinaufführte. Ihre Finger krampften sich um den Handlauf. Tu's nicht! warnte sie eine Stimme. Geh da nicht hinauf! Es ist gefährlich! Doch sie setzte wie in Trance ihren Fuß auf die erste Stufe… zweite Stufe… dritte Stufe… Gespannt sah sie auf die geschlossene Holztür am Ende der Treppe. Was würde sie sehen, wenn sie die Tür öffnete? Welche Gefahr lauerte auf sie? »Tot?« fragte Glynis Windom entsetzt. Der Arzt, ein weißhaariger Mann mit randloser Brillle und trüben Augen, nickte bedauernd. »Aber… aber wieso denn?« stammelte Glynis und fuhr sich mit zitternden Fingern durch das sandfarbene Haar. Ihre dunklen Samtaugen schwammen in Tränen. »Wie ist so etwas möglich, Dr.
SpracheDeutsch
HerausgeberKelter Media
Erscheinungsdatum24. Aug. 2021
Gaslicht - Neue Edition 2 – Mystikroman: Die Stimme des toten Mädchens
Gaslicht - Neue Edition 3 – Mystikroman: Das Rätsel der Katakomben
Gaslicht - Neue Edition 1 – Mystikroman: Wenn der Fährmann ruft...

Titel in dieser Serie (13)

  • Gaslicht - Neue Edition 1 – Mystikroman: Wenn der Fährmann ruft...
    Gaslicht - Neue Edition 1 – Mystikroman: Wenn der Fährmann ruft...
    Gaslicht - Neue Edition 1 – Mystikroman: Wenn der Fährmann ruft...

    eBook #1

    Gaslicht - Neue Edition 1 – Mystikroman: Wenn der Fährmann ruft...

    Regina Shadow
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    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert! "Dir bleibt wohl keine andere Wahl, als nach Schottland zu fahren und persönlich auf Schloß Thunderstorm vorstellig zu werden", sagte Peter Hanson und nickte der jungen, ungefähr fünfundzwanzigjährigen Frau wohlwollend zu. "Das ist deine einzige Chance, um eine aktuelle Story über Grace Storm zu bekommen." Miriam Clarke zögerte mit einer Antwort und strich eine Strähne ihrer blonden Haarpracht aus der Stirn. Dann reckte sie ihren sportlichen, schönen Körper. "Daran habe ich auch schon gedacht", gab die junge Frau zu. "Alle meine Briefe und Telegramme wurden jedoch ignoriert. Es besteht natürlich die Gefahr, daß ich auf Schloß Thunderstorm nicht empfangen werde. Doch du wirst mir gleich sagen, daß ich dieses Risiko eingehen muß." "Richtig, Miriam", sagte der Chefredakteur einer der größten und angesehensten Frauenmagazine Großbritanniens. "Grace Storms zehnjähriger Todestag jährt sich in zwei Monaten. Wir sind bestimmt nicht das einzige Magazin, das sich an die weltbekannte Schauspielerin und Sängerin erinnern wird. Und mir schwebt eine Art Exklusivgeschichte vor, die sich gewaschen hat. Es bringt doch nichts, wenn wir den alten Brei wieder anrühren." Peter Hanson rückte die schwere Hornbrille zurecht, die seinem markanten Gesicht einen intellektuellen Anstrich gab und sah Miriam Clarke forschend an. "Natürlich wird die Reise beschwerlich sein. Bis Glasgow kannst du fliegen. Dann wirst du endlose Stunden mit der Bahn fahren müssen.

    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert! "Dir bleibt wohl keine andere Wahl, als nach Schottland zu fahren und persönlich auf Schloß Thunderstorm vorstellig zu werden", sagte Peter Hanson und nickte der jungen, ungefähr fünfundzwanzigjährigen Frau wohlwollend zu. "Das ist deine einzige Chance, um eine aktuelle Story über Grace Storm zu bekommen." Miriam Clarke zögerte mit einer Antwort und strich eine Strähne ihrer blonden Haarpracht aus der Stirn. Dann reckte sie ihren sportlichen, schönen Körper. "Daran habe ich auch schon gedacht", gab die junge Frau zu. "Alle meine Briefe und Telegramme wurden jedoch ignoriert. Es besteht natürlich die Gefahr, daß ich auf Schloß Thunderstorm nicht empfangen werde. Doch du wirst mir gleich sagen, daß ich dieses Risiko eingehen muß." "Richtig, Miriam", sagte der Chefredakteur einer der größten und angesehensten Frauenmagazine Großbritanniens. "Grace Storms zehnjähriger Todestag jährt sich in zwei Monaten. Wir sind bestimmt nicht das einzige Magazin, das sich an die weltbekannte Schauspielerin und Sängerin erinnern wird. Und mir schwebt eine Art Exklusivgeschichte vor, die sich gewaschen hat. Es bringt doch nichts, wenn wir den alten Brei wieder anrühren." Peter Hanson rückte die schwere Hornbrille zurecht, die seinem markanten Gesicht einen intellektuellen Anstrich gab und sah Miriam Clarke forschend an. "Natürlich wird die Reise beschwerlich sein. Bis Glasgow kannst du fliegen. Dann wirst du endlose Stunden mit der Bahn fahren müssen.

  • Gaslicht - Neue Edition 2 – Mystikroman: Die Stimme des toten Mädchens
    Gaslicht - Neue Edition 2 – Mystikroman: Die Stimme des toten Mädchens
    Gaslicht - Neue Edition 2 – Mystikroman: Die Stimme des toten Mädchens

    eBook #2

    Gaslicht - Neue Edition 2 – Mystikroman: Die Stimme des toten Mädchens

    Helen Perkins
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    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert! "Ich glaube, es ist jemand im Haus, Signorina Giacobini. Ich habe ein Geräusch an der Tür gehört, wage es aber nicht, nachzusehen." "Professor Altero?" Florinda Giacobini sprach genauso leise, wie der Anrufer, der sie soeben aus dem Bett geklingelt hatte. "Sind Sie es, Professor?" "Ja, ich bin es", flüsterte es aus dem Hörer. "Es ist soweit. Sie kommt mich holen. Ich fühle den Tod nahen." Florinda redete jetzt lauter. "Wenn Sie in Gefahr sind, dann müssen wir die Polizei verständigen, legen Sie auf, dann werde ich das sofort erledigen." Der Mann am anderen Ende der Leitung lachte heiser. "Polizei? Was sollte die mir nützen, kleine Signorina? Sie und ich, wir wissen doch beide, daß mit menschlichen Kräften nichts gegen diese Bedrohung auszurichten ist." Florinda wußte nicht, was sie darauf antworten sollte. Der Professor hatte ja recht. Bisher war niemand der Rache der Göttin Lakshmi entkommen. Giorgio Ferrara war der erste gewesen.

    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert! "Ich glaube, es ist jemand im Haus, Signorina Giacobini. Ich habe ein Geräusch an der Tür gehört, wage es aber nicht, nachzusehen." "Professor Altero?" Florinda Giacobini sprach genauso leise, wie der Anrufer, der sie soeben aus dem Bett geklingelt hatte. "Sind Sie es, Professor?" "Ja, ich bin es", flüsterte es aus dem Hörer. "Es ist soweit. Sie kommt mich holen. Ich fühle den Tod nahen." Florinda redete jetzt lauter. "Wenn Sie in Gefahr sind, dann müssen wir die Polizei verständigen, legen Sie auf, dann werde ich das sofort erledigen." Der Mann am anderen Ende der Leitung lachte heiser. "Polizei? Was sollte die mir nützen, kleine Signorina? Sie und ich, wir wissen doch beide, daß mit menschlichen Kräften nichts gegen diese Bedrohung auszurichten ist." Florinda wußte nicht, was sie darauf antworten sollte. Der Professor hatte ja recht. Bisher war niemand der Rache der Göttin Lakshmi entkommen. Giorgio Ferrara war der erste gewesen.

  • Gaslicht - Neue Edition 3 – Mystikroman: Das Rätsel der Katakomben
    Gaslicht - Neue Edition 3 – Mystikroman: Das Rätsel der Katakomben
    Gaslicht - Neue Edition 3 – Mystikroman: Das Rätsel der Katakomben

    eBook #3

    Gaslicht - Neue Edition 3 – Mystikroman: Das Rätsel der Katakomben

    A. F. Morland
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    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert! Noch ahnte Verena Mac Barron nicht, daß dieser strahlende Oktobermorgen den Auftakt zu den finstersten Stunden in ihrem bisherigen und vermutlich auch zukünftigen Leben bilden würde. Die helle Morgensonne fiel auf ihren Schreibtisch und stimmte die junge Frau noch heiterer, als sie schon war. Gutgelaunt griff sie zu ihrem Füller. Vor ihr lagen die Zulassungspapiere für das Medizinstudium, das sie schon in Kürze beginnen wollte. Endlich würde ihr sehnlichster Wunsch in Erfüllung gehen! In Gedanken sah sie sich schon in einem großen Hörsaal sitzen und ganz aufmerksam den spannenden Ausführungen des Professors im weißen Kittel lauschen. Verena wollte gerade zum Schreiben ansetzen, als es an der Haustür klingelte. Ganz überrascht legte sie den Füller wieder hin. Sie schaute auf ihre Armbanduhr. Es war Punkt zehn. Ob das wohl der Briefträger war? Sie trat ans Fenster und sah die gelbe Postkarre vor dem Gartentor stehen. Rasch lief sie die Treppe ins Parterre hinab. Ob ihre Mutter schon von ihrem Morgeneinkauf zurück war? Als sie um die Biegung der Treppe lief, konnte sie gerade noch sehen, wie sich der Briefträger, ein freundlicher junger Mann mit einem lustig hochgezwirbelten Schnurrbart, von ihrer Mutter verabschiedete. Beim Geräusch von Verenas Schritten hatte sich ihre Mutter umgewandt. Verena stand auf der untersten Treppenstufe. Sie sah, wie ihre Mutter zurückwich und etwas hinter ihrem Rücken zu verbergen suchte. Auf ihrem blassen Gesicht entdeckte Verena den Ausdruck ängstlicher Überraschung. "Was versteckst du da vor mir?"

    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert! Noch ahnte Verena Mac Barron nicht, daß dieser strahlende Oktobermorgen den Auftakt zu den finstersten Stunden in ihrem bisherigen und vermutlich auch zukünftigen Leben bilden würde. Die helle Morgensonne fiel auf ihren Schreibtisch und stimmte die junge Frau noch heiterer, als sie schon war. Gutgelaunt griff sie zu ihrem Füller. Vor ihr lagen die Zulassungspapiere für das Medizinstudium, das sie schon in Kürze beginnen wollte. Endlich würde ihr sehnlichster Wunsch in Erfüllung gehen! In Gedanken sah sie sich schon in einem großen Hörsaal sitzen und ganz aufmerksam den spannenden Ausführungen des Professors im weißen Kittel lauschen. Verena wollte gerade zum Schreiben ansetzen, als es an der Haustür klingelte. Ganz überrascht legte sie den Füller wieder hin. Sie schaute auf ihre Armbanduhr. Es war Punkt zehn. Ob das wohl der Briefträger war? Sie trat ans Fenster und sah die gelbe Postkarre vor dem Gartentor stehen. Rasch lief sie die Treppe ins Parterre hinab. Ob ihre Mutter schon von ihrem Morgeneinkauf zurück war? Als sie um die Biegung der Treppe lief, konnte sie gerade noch sehen, wie sich der Briefträger, ein freundlicher junger Mann mit einem lustig hochgezwirbelten Schnurrbart, von ihrer Mutter verabschiedete. Beim Geräusch von Verenas Schritten hatte sich ihre Mutter umgewandt. Verena stand auf der untersten Treppenstufe. Sie sah, wie ihre Mutter zurückwich und etwas hinter ihrem Rücken zu verbergen suchte. Auf ihrem blassen Gesicht entdeckte Verena den Ausdruck ängstlicher Überraschung. "Was versteckst du da vor mir?"

  • Gaslicht - Neue Edition 5 – Mystikroman: Wer schön sein will, muss sterben
    Gaslicht - Neue Edition 5 – Mystikroman: Wer schön sein will, muss sterben
    Gaslicht - Neue Edition 5 – Mystikroman: Wer schön sein will, muss sterben

    eBook #5

    Gaslicht - Neue Edition 5 – Mystikroman: Wer schön sein will, muss sterben

    Melissa Anderson
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    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert! Sie hütete sich, den Hafen aufzusuchen, denn jede anständige Frau von Bristol – so hieß es – vermied es tunlichst, auch nur einen Schritt in das verrufene Viertel der Spelunken und Bordelle zu tun. Aber es gab Tage, an denen Joy Garrett sich besonders einsam und verlassen fühlte. Dann trieb es sie in die Nähe der Menschen, und von weitem betrachtete sie den regen Betrieb, der auf dem Kai und auf den Piers herrschte. Nebeneinander lagen die Kutter, Brigantinen, Schoner und Schaluppen vertäut, und auf der Reede erhoben sich majestätisch die Masten der Klipper und zweier Fregatten. Hafenjollen pendelten zwischen den Schiffen und dem Kai hin und her, es wurden Ladungen gelöscht, oder Frachträume mit Fracht und Proviant gefüllt. Jetzt, am späten Nachmittag, begann sich auch die Szene vor den Kneipen und Kaschemmen zu beleben. Scharen von Sailors und Teerjacken schienen da auf den Beinen zu sein, um ihre Heuer zu vertrinken oder mit leichten Mädchen durchzubringen. War es der Hauch des Abenteuers, das Joy so faszinierte und ihre heimliche Neugierde weckte? Oder war es einfach nur die Abwechslung, die sie auf andere Gedanken brachte? Sie wußte es selbst nicht genau. Jedenfalls war dies eine andere Welt, eine pulsierende Ader des Lebens. Sie lenkte sie von den dumpfen Fragen und deprimierenden Gedanken ab, die das Alleinsein hervorbrachte, und auf gewisse Weise verspürte sie sogar Heiterkeit, wenn sie das Durcheinander beobachtete. Champ, ihr Foxterrier, zerrte an seiner Leine. Das Tier war heute unruhig. Joy versuchte es zu besänftigen. Die Frau beugte sich zu ihm hinunter und streichelte seinen Kopf. »Sei doch nicht so nervös«, sagte sie zärtlich. »Was ist denn los mit dir?« Er gab ein Winseln von sich, dann einen Laut, der beinahe wie ein menschlicher Seufzer klang, und setzte sich auf seine Hinterläufe.

    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert! Sie hütete sich, den Hafen aufzusuchen, denn jede anständige Frau von Bristol – so hieß es – vermied es tunlichst, auch nur einen Schritt in das verrufene Viertel der Spelunken und Bordelle zu tun. Aber es gab Tage, an denen Joy Garrett sich besonders einsam und verlassen fühlte. Dann trieb es sie in die Nähe der Menschen, und von weitem betrachtete sie den regen Betrieb, der auf dem Kai und auf den Piers herrschte. Nebeneinander lagen die Kutter, Brigantinen, Schoner und Schaluppen vertäut, und auf der Reede erhoben sich majestätisch die Masten der Klipper und zweier Fregatten. Hafenjollen pendelten zwischen den Schiffen und dem Kai hin und her, es wurden Ladungen gelöscht, oder Frachträume mit Fracht und Proviant gefüllt. Jetzt, am späten Nachmittag, begann sich auch die Szene vor den Kneipen und Kaschemmen zu beleben. Scharen von Sailors und Teerjacken schienen da auf den Beinen zu sein, um ihre Heuer zu vertrinken oder mit leichten Mädchen durchzubringen. War es der Hauch des Abenteuers, das Joy so faszinierte und ihre heimliche Neugierde weckte? Oder war es einfach nur die Abwechslung, die sie auf andere Gedanken brachte? Sie wußte es selbst nicht genau. Jedenfalls war dies eine andere Welt, eine pulsierende Ader des Lebens. Sie lenkte sie von den dumpfen Fragen und deprimierenden Gedanken ab, die das Alleinsein hervorbrachte, und auf gewisse Weise verspürte sie sogar Heiterkeit, wenn sie das Durcheinander beobachtete. Champ, ihr Foxterrier, zerrte an seiner Leine. Das Tier war heute unruhig. Joy versuchte es zu besänftigen. Die Frau beugte sich zu ihm hinunter und streichelte seinen Kopf. »Sei doch nicht so nervös«, sagte sie zärtlich. »Was ist denn los mit dir?« Er gab ein Winseln von sich, dann einen Laut, der beinahe wie ein menschlicher Seufzer klang, und setzte sich auf seine Hinterläufe.

  • Gaslicht - Neue Edition 6 – Mystikroman: Die zwei Gesichter eines Mannes
    Gaslicht - Neue Edition 6 – Mystikroman: Die zwei Gesichter eines Mannes
    Gaslicht - Neue Edition 6 – Mystikroman: Die zwei Gesichter eines Mannes

    eBook #6

    Gaslicht - Neue Edition 6 – Mystikroman: Die zwei Gesichter eines Mannes

    Judith Parker
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    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert! Rosa von Brixen zuckte erschaudernd zusammen, als eine eiskalte knochige Hand ihren Nacken umspannte und ihn wie mit einer Klammer einzwängte. Großer Gott, was ist das? durchfuhr es sie. Was geschieht mit mir? In panischer Angst wollte sie aufschreien, doch ihre Stimmbänder gehorchten nicht. Das Entsetzen lähmte sie. Die Hand in ihrem Nacken stieß sie brutal voran. Rosa spürte den Boden unter ihren Füßen nicht mehr, und um sie her waren unartikulierte beängstigende Laute von seltsam hohl klingenden Stimmen. Vergeblich bemühte sie sich, das Dunkel zu durchdringen. Alles, was sie erkennen konnte, waren zerfließende, gespenstige Schatten. Rosa stolperte und verlor das Gleichgewicht, doch sie fiel nicht. Die eisige Hand in ihrem Nacken hielt sie mit zwingendem Griff umklammert und trieb sie unbarmherzig voran. »Weiter? W e i t e r !« ächzte es mit unheimlicher Stimme dicht an ihrem Ohr. Und wie ein tausendfaches Echo schepperte es aus allen Richtungen: »W e i t e r !« Rosa wankte auf ungelenken Füßen voran – gewürgt von Todesangst! Der Griff in ihrem Nacken schmerzte. Voller Verzweiflung suchte die junge Frau nach einer Erklärung für das mysteriöse Geschehen, doch in ihrer Verwirrung war logisches Denken völlig unmöglich. Immer tiefer und immer schmerzhafter krallten sich die knöchernen Finger in ihren Nacken und schienen dabei, einem Vampir ähnlich, alle Kraft aus ihrem Körper zu saugen.

    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert! Rosa von Brixen zuckte erschaudernd zusammen, als eine eiskalte knochige Hand ihren Nacken umspannte und ihn wie mit einer Klammer einzwängte. Großer Gott, was ist das? durchfuhr es sie. Was geschieht mit mir? In panischer Angst wollte sie aufschreien, doch ihre Stimmbänder gehorchten nicht. Das Entsetzen lähmte sie. Die Hand in ihrem Nacken stieß sie brutal voran. Rosa spürte den Boden unter ihren Füßen nicht mehr, und um sie her waren unartikulierte beängstigende Laute von seltsam hohl klingenden Stimmen. Vergeblich bemühte sie sich, das Dunkel zu durchdringen. Alles, was sie erkennen konnte, waren zerfließende, gespenstige Schatten. Rosa stolperte und verlor das Gleichgewicht, doch sie fiel nicht. Die eisige Hand in ihrem Nacken hielt sie mit zwingendem Griff umklammert und trieb sie unbarmherzig voran. »Weiter? W e i t e r !« ächzte es mit unheimlicher Stimme dicht an ihrem Ohr. Und wie ein tausendfaches Echo schepperte es aus allen Richtungen: »W e i t e r !« Rosa wankte auf ungelenken Füßen voran – gewürgt von Todesangst! Der Griff in ihrem Nacken schmerzte. Voller Verzweiflung suchte die junge Frau nach einer Erklärung für das mysteriöse Geschehen, doch in ihrer Verwirrung war logisches Denken völlig unmöglich. Immer tiefer und immer schmerzhafter krallten sich die knöchernen Finger in ihren Nacken und schienen dabei, einem Vampir ähnlich, alle Kraft aus ihrem Körper zu saugen.

  • Gaslicht - Neue Edition 7 – Mystikroman: Duell der Gespenster
    Gaslicht - Neue Edition 7 – Mystikroman: Duell der Gespenster
    Gaslicht - Neue Edition 7 – Mystikroman: Duell der Gespenster

    eBook #7

    Gaslicht - Neue Edition 7 – Mystikroman: Duell der Gespenster

    Viola Larsen
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    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert! Gaslicht Nr. Der Sturm hielt den Atem an, als die Duellanten sich in jener kalten Winternacht auf der Lichtung unter dem Galgenbaum gegenüberstanden. Jenseits der verschneiten Gärten erhob sich schemenhaft die Silhouette des Schlosses. Es war zwei Uhr morgens. Eine ungewöhnliche Zeit für ein Duell. Noch bevor die Sekundanten das Kommando gaben, fiel ein Schuß. Einer der Duellanten stürzte zu Boden, sein Blut färbte den Schnee rot. Der andere flüchtete, von Panik gepackt, in den Glockenturm. »Brudermord« Jahrhunderte später geschah es in einer jener Nächte, die erfüllt sind von bösen Träumen, daß Jacinth im Traum die Glocken schaurig läuten hörte und das Schloß wiedersah, dessen Anblick dumpfe Ängste in ihr auslöste, obwohl es heiter und lieblich inmitten idyllischer Gärten lag. Doch es war ein Haus ohne Türen und Fenster, das auf Jacinth so bedrohlich wirkte, als hüteten seine Mauern ein schreckliches Geheimnis. Als endlich fahl der Morgen heraufdämmerte und die Schläfer aus den Spinnennetzen ihrer Traumgespinste befreite, läuteten die Kirchenglocken einen frostigen Sonntag ein. Jacinth stand, noch im Banne der düsteren Traumwelt, verstört an dem Panoramafenster ihres luxuriösen Apartments und blickte zum Central Park hinüber. Dieser Blick war ziemlich teuer! Die eleganten Apartments mit Blick auf den Central Park kosteten jeden Monat ein kleines Vermögen. Dank des Salärs, das sie bei Whitch und Wrestler bezog, konnte Jacinth sich die horrende Miete zwar leisten, aber froh stimmte der Ausblick sie an diesem Sonntagmorgen dennoch nicht. Es war auch kein erfreuliches Bild, das sich ihr bot. Die Bäume im Park waren kahl und sahen im bleichen Morgenlicht wie vergessene Nachtgespenster aus. Es war Winter und kalt in New York. Jacinth sehnte sich nach Sonne und Wärme.

    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert! Gaslicht Nr. Der Sturm hielt den Atem an, als die Duellanten sich in jener kalten Winternacht auf der Lichtung unter dem Galgenbaum gegenüberstanden. Jenseits der verschneiten Gärten erhob sich schemenhaft die Silhouette des Schlosses. Es war zwei Uhr morgens. Eine ungewöhnliche Zeit für ein Duell. Noch bevor die Sekundanten das Kommando gaben, fiel ein Schuß. Einer der Duellanten stürzte zu Boden, sein Blut färbte den Schnee rot. Der andere flüchtete, von Panik gepackt, in den Glockenturm. »Brudermord« Jahrhunderte später geschah es in einer jener Nächte, die erfüllt sind von bösen Träumen, daß Jacinth im Traum die Glocken schaurig läuten hörte und das Schloß wiedersah, dessen Anblick dumpfe Ängste in ihr auslöste, obwohl es heiter und lieblich inmitten idyllischer Gärten lag. Doch es war ein Haus ohne Türen und Fenster, das auf Jacinth so bedrohlich wirkte, als hüteten seine Mauern ein schreckliches Geheimnis. Als endlich fahl der Morgen heraufdämmerte und die Schläfer aus den Spinnennetzen ihrer Traumgespinste befreite, läuteten die Kirchenglocken einen frostigen Sonntag ein. Jacinth stand, noch im Banne der düsteren Traumwelt, verstört an dem Panoramafenster ihres luxuriösen Apartments und blickte zum Central Park hinüber. Dieser Blick war ziemlich teuer! Die eleganten Apartments mit Blick auf den Central Park kosteten jeden Monat ein kleines Vermögen. Dank des Salärs, das sie bei Whitch und Wrestler bezog, konnte Jacinth sich die horrende Miete zwar leisten, aber froh stimmte der Ausblick sie an diesem Sonntagmorgen dennoch nicht. Es war auch kein erfreuliches Bild, das sich ihr bot. Die Bäume im Park waren kahl und sahen im bleichen Morgenlicht wie vergessene Nachtgespenster aus. Es war Winter und kalt in New York. Jacinth sehnte sich nach Sonne und Wärme.

  • Gaslicht - Neue Edition 8 – Mystikroman: Das Mord-Komplott
    Gaslicht - Neue Edition 8 – Mystikroman: Das Mord-Komplott
    Gaslicht - Neue Edition 8 – Mystikroman: Das Mord-Komplott

    eBook #8

    Gaslicht - Neue Edition 8 – Mystikroman: Das Mord-Komplott

    Jane Robinson
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    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert! Der Jäger trug ein einfaches Gewand aus gegerbtem Fell. Auf dem Rücken hing sich ein ledernes Futteral, in dem ein Bogen und mehrere Pfeile mit Steinspitzen steckten. Hinter dem breiten Gürtel befanden sich eine Steinaxt, sowie ein Elfenbein-Messer, dessen Klinge aus dem Splitter eines Mammut-Stoßzahns geschliffen worden war. Der Jäger stützte sich auf einen Speer und blickte sich aufmerksam um. Er spürte, daß er nicht allein war. Ein lautes, raubtierhaftes Brüllen ließ den einsamen Jäger aufblicken. Er faßte den Wurfspeer mit der Spitze aus geschliffenem Stein fester. Der Wind, der von Norden her über die nahen Berge pfiff war eisig. Der Jäger stand bis zu den Knien im Schnee, der ihm langsam in die Bärenfellstiefel hineinkroch. Sehr vorsichtig stapfte der Jäger dann weiter vorwärts. Wieder ertönte ein lautes Brüllen. Der Uksaki! ging es dem Jäger schaudernd durch den Kopf. Er muß ganz in der Nähe sein! Der Jäger durchquerte ein kleines Waldstück. Hohe Bäume mit enorm dicken Stämmen standen hier. Hin und wieder brach einer der oberen Äste unter der zentnerschweren Schneelast. Und dann fand der Jäger die frischen Spuren im Schnee. Ungläubig starrte er auf den Boden, beugte sich nieder und berührte vorsichtig mit der Hand die Abdrücke, so als könnte er ihnen dadurch zusätzliche Informationen entnehmen. Sein Gesicht veränderte sich.

    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert! Der Jäger trug ein einfaches Gewand aus gegerbtem Fell. Auf dem Rücken hing sich ein ledernes Futteral, in dem ein Bogen und mehrere Pfeile mit Steinspitzen steckten. Hinter dem breiten Gürtel befanden sich eine Steinaxt, sowie ein Elfenbein-Messer, dessen Klinge aus dem Splitter eines Mammut-Stoßzahns geschliffen worden war. Der Jäger stützte sich auf einen Speer und blickte sich aufmerksam um. Er spürte, daß er nicht allein war. Ein lautes, raubtierhaftes Brüllen ließ den einsamen Jäger aufblicken. Er faßte den Wurfspeer mit der Spitze aus geschliffenem Stein fester. Der Wind, der von Norden her über die nahen Berge pfiff war eisig. Der Jäger stand bis zu den Knien im Schnee, der ihm langsam in die Bärenfellstiefel hineinkroch. Sehr vorsichtig stapfte der Jäger dann weiter vorwärts. Wieder ertönte ein lautes Brüllen. Der Uksaki! ging es dem Jäger schaudernd durch den Kopf. Er muß ganz in der Nähe sein! Der Jäger durchquerte ein kleines Waldstück. Hohe Bäume mit enorm dicken Stämmen standen hier. Hin und wieder brach einer der oberen Äste unter der zentnerschweren Schneelast. Und dann fand der Jäger die frischen Spuren im Schnee. Ungläubig starrte er auf den Boden, beugte sich nieder und berührte vorsichtig mit der Hand die Abdrücke, so als könnte er ihnen dadurch zusätzliche Informationen entnehmen. Sein Gesicht veränderte sich.

  • Gaslicht - Neue Edition 9 – Mystikroman: Geister der Vergangenheit
    Gaslicht - Neue Edition 9 – Mystikroman: Geister der Vergangenheit
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    eBook #9

    Gaslicht - Neue Edition 9 – Mystikroman: Geister der Vergangenheit

    Vanessa Crawford
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    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert! Annie bog nach links ab. Sie hielt sich stets an der rechten Wand und tastete trotz ihrer Fackel immer die Wand ab. Und so blieb sie plötzlich wie angewurzelt stehen, als sie eine dünne Fuge spürte. Hier musste eine Tür sein. Sie leuchtete mit der Fackel die Wand ab. Genau, eine Tür befand sich hier, aber es gab keine Klinke, um sie zu öffnen. Hartnäckig ließ Annie ihre Fingerspitzen über die Wand rechts und links der Tür gleiten, bis sie eine kleine Erhebung spürte. Sie drückte darauf, doch nichts rührte sich. Sie drückte noch einmal, diesmal fester; es gab ein Knacken, dann schwang die Tür nach innen auf und gab den Weg in einen Raum frei, der im hellen Lichtschein lag. Annie schloss geblendet die Augen. »Wie kommt die denn hierher?« rief eine andere Stimme voller Panik. Lady Vivian schrak abrupt aus ihrem Traum auf. Irgend etwas hatte sie geweckt. Lauschend hob sie den Kopf mit dem schweren dunkelroten Haar, das sich wie eine feurige Flut über das Kopfkissen ergoß. Ein unheimliches Stöhnen durchdrang mühelos die alten Mauern von Schloß Droghed, erklang selbst durch die dicken Türen, die die Zimmer seit Jahrhunderten verschlossen. Ein Kettengerassel folgte, ein Wispern und Flüstern erklang, fast wie zärtliche Worte, dann verzweifelte Schreie, gequältes Weinen und leises Murmeln, und doch, so leise die Geräusche scheinbar waren, so dröhnten sie doch im ganzen Schloß, auf jeder Etage, in jedem Raum. Ein eisiger Schauder lief über den schmalen Rücken der Schloßherrin, die seit einiger Zeit verwitwet war. Sie befand sich allein in dem großen Schlafzimmer, das sie früher mit ihrem Mann, dem Earl of Tennington, geteilt hatte. Manchmal fühlte sie sich allein und verloren in dem großen Raum, dessen beherrschendes Element ein riesiges geschnitztes Bett aus dem 16.

    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert! Annie bog nach links ab. Sie hielt sich stets an der rechten Wand und tastete trotz ihrer Fackel immer die Wand ab. Und so blieb sie plötzlich wie angewurzelt stehen, als sie eine dünne Fuge spürte. Hier musste eine Tür sein. Sie leuchtete mit der Fackel die Wand ab. Genau, eine Tür befand sich hier, aber es gab keine Klinke, um sie zu öffnen. Hartnäckig ließ Annie ihre Fingerspitzen über die Wand rechts und links der Tür gleiten, bis sie eine kleine Erhebung spürte. Sie drückte darauf, doch nichts rührte sich. Sie drückte noch einmal, diesmal fester; es gab ein Knacken, dann schwang die Tür nach innen auf und gab den Weg in einen Raum frei, der im hellen Lichtschein lag. Annie schloss geblendet die Augen. »Wie kommt die denn hierher?« rief eine andere Stimme voller Panik. Lady Vivian schrak abrupt aus ihrem Traum auf. Irgend etwas hatte sie geweckt. Lauschend hob sie den Kopf mit dem schweren dunkelroten Haar, das sich wie eine feurige Flut über das Kopfkissen ergoß. Ein unheimliches Stöhnen durchdrang mühelos die alten Mauern von Schloß Droghed, erklang selbst durch die dicken Türen, die die Zimmer seit Jahrhunderten verschlossen. Ein Kettengerassel folgte, ein Wispern und Flüstern erklang, fast wie zärtliche Worte, dann verzweifelte Schreie, gequältes Weinen und leises Murmeln, und doch, so leise die Geräusche scheinbar waren, so dröhnten sie doch im ganzen Schloß, auf jeder Etage, in jedem Raum. Ein eisiger Schauder lief über den schmalen Rücken der Schloßherrin, die seit einiger Zeit verwitwet war. Sie befand sich allein in dem großen Schlafzimmer, das sie früher mit ihrem Mann, dem Earl of Tennington, geteilt hatte. Manchmal fühlte sie sich allein und verloren in dem großen Raum, dessen beherrschendes Element ein riesiges geschnitztes Bett aus dem 16.

  • Gaslicht - Neue Edition 10 – Mystikroman: Das Spukhaus der toten Lady
    Gaslicht - Neue Edition 10 – Mystikroman: Das Spukhaus der toten Lady
    Gaslicht - Neue Edition 10 – Mystikroman: Das Spukhaus der toten Lady

    eBook #10

    Gaslicht - Neue Edition 10 – Mystikroman: Das Spukhaus der toten Lady

    Helen Perkins
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    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert! Im nächsten Moment wurde Julia klar, dass dieses unheimliche Spiel noch kein Ende genommen hatte. Der Park war anders, als sie ihn am Nachmittag kennengelernt hatte. Der Pavillon stand zwar, war jedoch nicht mit Efeu bewachsen. Und den Pool samt Badehaus gab es noch nicht. Sie fasste sich an den Kopf und versuchte das alles zu begreifen. Doch sie fand einfach keine Erklärung. Unvermittelt berührte sie etwas an der Schulter. Julia zuckte zusammen und wirbelte herum – aber da war nicht! Sie hörte leises Lachen, das der Wind heranzutragen schien. Eine Gänsehaut bildete sich auf ihrem Rücken. Sie verließ die Terrasse, betrat wieder das Haus. Sie wollte durch das Portal nach draußen und zur Straße. Auf irgend einem Weg musste sie diesen unheimlichen Ort doch wieder verlassen können! Kaum hatte Julia den Saal erneut betreten, da fühlte sie einen kalten Hauch, der ihr Gesicht streifte. Zugleich hörte sie eine geisterhafte Stimme: »Fort, fort von hier! Oder du bist des Todes!« Es war eine klare Vollmondnacht. Der runde Himmelskörper schickte sein bleiches Licht ungefiltert zur Erde. Sein silberner Schein übergoß die spätsommerliche Umgebung von »Ivy-House« und ließ Kontraste und Konturen überdeutlich hervortreten.

    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert! Im nächsten Moment wurde Julia klar, dass dieses unheimliche Spiel noch kein Ende genommen hatte. Der Park war anders, als sie ihn am Nachmittag kennengelernt hatte. Der Pavillon stand zwar, war jedoch nicht mit Efeu bewachsen. Und den Pool samt Badehaus gab es noch nicht. Sie fasste sich an den Kopf und versuchte das alles zu begreifen. Doch sie fand einfach keine Erklärung. Unvermittelt berührte sie etwas an der Schulter. Julia zuckte zusammen und wirbelte herum – aber da war nicht! Sie hörte leises Lachen, das der Wind heranzutragen schien. Eine Gänsehaut bildete sich auf ihrem Rücken. Sie verließ die Terrasse, betrat wieder das Haus. Sie wollte durch das Portal nach draußen und zur Straße. Auf irgend einem Weg musste sie diesen unheimlichen Ort doch wieder verlassen können! Kaum hatte Julia den Saal erneut betreten, da fühlte sie einen kalten Hauch, der ihr Gesicht streifte. Zugleich hörte sie eine geisterhafte Stimme: »Fort, fort von hier! Oder du bist des Todes!« Es war eine klare Vollmondnacht. Der runde Himmelskörper schickte sein bleiches Licht ungefiltert zur Erde. Sein silberner Schein übergoß die spätsommerliche Umgebung von »Ivy-House« und ließ Kontraste und Konturen überdeutlich hervortreten.

  • Gaslicht - Neue Edition 11 – Mystikroman: Ausflug ins Jenseits
    Gaslicht - Neue Edition 11 – Mystikroman: Ausflug ins Jenseits
    Gaslicht - Neue Edition 11 – Mystikroman: Ausflug ins Jenseits

    eBook #11

    Gaslicht - Neue Edition 11 – Mystikroman: Ausflug ins Jenseits

    A. F. Morland
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    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert! Die alte graugesichtige Frau wandte sich ihr zu, und Claudette merkte, wie sie schwach wurde. Mit grausamen Augen starrte die Hexe sie an. Lauf! Lauf weg! Schnell, bevor es zu spät ist! schrie es in Claudette. Die unheimliche Frau kam auf sie zu, ohne ein Wort zu sagen, ohne das geringste Geräusch zu verursachen. Mit hölzernen Bewegungen wich das blonde Mädchen zurück. Und wieder hörte sie die Stimme in ihr, die ihr zurief, sie solle fliehen. Aber es war unmöglich, sich von Agatha Bellhams Anblick loszureißen. Ein grauer Schatten kroch über die Wand, verharrte kurz und schob sich langsam weiter. Da waren Hände mit langen, dürren Fingern, die zitternd gespreizt wurden, und ein unheimliches Atmen geisterte durch den Raum. Claudette Crawford keuchte, während die Angst ihre Kehle zuschnürte. Jetzt löste sich der Schatten von der Wand und schwebte langsam auf sie zu. Bleich und vor Entsetzen erstarrt, lag das blonde Mädchen in seinem Bett. Der Tod, dachte sie bebend. Sieht er so aus? Kommt er, um mich zu holen? Der graue Schemen stand reglos im Raum, während Claudette den Schweiß über ihr Gesicht rinnen spürte. Ihr Herz schlug bis zum Hals hinauf.

    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert! Die alte graugesichtige Frau wandte sich ihr zu, und Claudette merkte, wie sie schwach wurde. Mit grausamen Augen starrte die Hexe sie an. Lauf! Lauf weg! Schnell, bevor es zu spät ist! schrie es in Claudette. Die unheimliche Frau kam auf sie zu, ohne ein Wort zu sagen, ohne das geringste Geräusch zu verursachen. Mit hölzernen Bewegungen wich das blonde Mädchen zurück. Und wieder hörte sie die Stimme in ihr, die ihr zurief, sie solle fliehen. Aber es war unmöglich, sich von Agatha Bellhams Anblick loszureißen. Ein grauer Schatten kroch über die Wand, verharrte kurz und schob sich langsam weiter. Da waren Hände mit langen, dürren Fingern, die zitternd gespreizt wurden, und ein unheimliches Atmen geisterte durch den Raum. Claudette Crawford keuchte, während die Angst ihre Kehle zuschnürte. Jetzt löste sich der Schatten von der Wand und schwebte langsam auf sie zu. Bleich und vor Entsetzen erstarrt, lag das blonde Mädchen in seinem Bett. Der Tod, dachte sie bebend. Sieht er so aus? Kommt er, um mich zu holen? Der graue Schemen stand reglos im Raum, während Claudette den Schweiß über ihr Gesicht rinnen spürte. Ihr Herz schlug bis zum Hals hinauf.

  • Gaslicht - Neue Edition 12 – Mystikroman: … denn der Hass trägt Schwarz
    Gaslicht - Neue Edition 12 – Mystikroman: … denn der Hass trägt Schwarz
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    eBook #12

    Gaslicht - Neue Edition 12 – Mystikroman: … denn der Hass trägt Schwarz

    Melissa Anderson
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    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert! Jessica fing an zu rennen. Ihr Herz raste wie verrückt vor Angst. Was wollte dieser Unheimliche von ihr? Oder hatte er es gar nicht auf sie abgesehen und drehte nur aus einem ganz harmlosen Grund wieder um? Sie warf einen Blick über ihre Schulter... und erstarrte! Die gespenstischen Scheinwerfer wichen ge-rade von der Fahrbahn ab und schwenkten über den Rasenstreifen, der die Straße auf der anderen Seite vom Gehweg trennte. Um Gottes willen, er will mich überfahren! durchzuckte es Jessica voller Entsetzen. Halb verrückt vor Angst hastete sie weiter, während sie den Kühler der Limousine schon förmlich in ihrem Rücken zu spüren glaubte. Das Geisterauto kam erbarmungslos näher. Plötzlich war Jessica in gleißendes Licht getaucht. Sie stolperte, rappelte sich auf und fiel abermals hin. Gellend schrie sie um Hilfe, doch ihre Stimme hallte im Nebel nicht weit. Kein Mensch würde sie hier in dieser einsamen Gegend hören... Jessica Blair atmete erleichtert auf, als das Ortsschild von Newbury in Massachusetts vor ihr aus dem Nebel auftauchte. Einmal, weil sie wirklich keine Lust mehr hatte, bei Regen und Nebel noch länger durch diese einsame Gegend zu fahren, und zum anderen, weil ihre Benzinuhr schon seit geraumer Weile auf leer zeigte. Gut, daß sie es noch geschafft hatte. Auf einer einsamen Landstraße darauf zu warten, daß jemand mit einem vollen Benzinkanister des Weges kam und ihr aushalf, wäre nicht unbedingt ein Vergnügen gewesen. Nun war sie also am Ziel.

    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert! Jessica fing an zu rennen. Ihr Herz raste wie verrückt vor Angst. Was wollte dieser Unheimliche von ihr? Oder hatte er es gar nicht auf sie abgesehen und drehte nur aus einem ganz harmlosen Grund wieder um? Sie warf einen Blick über ihre Schulter... und erstarrte! Die gespenstischen Scheinwerfer wichen ge-rade von der Fahrbahn ab und schwenkten über den Rasenstreifen, der die Straße auf der anderen Seite vom Gehweg trennte. Um Gottes willen, er will mich überfahren! durchzuckte es Jessica voller Entsetzen. Halb verrückt vor Angst hastete sie weiter, während sie den Kühler der Limousine schon förmlich in ihrem Rücken zu spüren glaubte. Das Geisterauto kam erbarmungslos näher. Plötzlich war Jessica in gleißendes Licht getaucht. Sie stolperte, rappelte sich auf und fiel abermals hin. Gellend schrie sie um Hilfe, doch ihre Stimme hallte im Nebel nicht weit. Kein Mensch würde sie hier in dieser einsamen Gegend hören... Jessica Blair atmete erleichtert auf, als das Ortsschild von Newbury in Massachusetts vor ihr aus dem Nebel auftauchte. Einmal, weil sie wirklich keine Lust mehr hatte, bei Regen und Nebel noch länger durch diese einsame Gegend zu fahren, und zum anderen, weil ihre Benzinuhr schon seit geraumer Weile auf leer zeigte. Gut, daß sie es noch geschafft hatte. Auf einer einsamen Landstraße darauf zu warten, daß jemand mit einem vollen Benzinkanister des Weges kam und ihr aushalf, wäre nicht unbedingt ein Vergnügen gewesen. Nun war sie also am Ziel.

  • Gaslicht - Neue Edition 13 – Mystikroman: Rettung für Lady Cosima
    Gaslicht - Neue Edition 13 – Mystikroman: Rettung für Lady Cosima
    Gaslicht - Neue Edition 13 – Mystikroman: Rettung für Lady Cosima

    eBook #13

    Gaslicht - Neue Edition 13 – Mystikroman: Rettung für Lady Cosima

    Jane Robinson
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    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert! Lady Cosima fühlte sich wie versteinert und einfach nicht mehr in der Lage, sich von der Stelle zu bewegen! Und da ihr die Flucht unmöglich war, blieb ihr nichts anderes übrig, als in ihrem Versteck auszuharren und auf eine wundersame Rettung zu hoffen. Diese Rettung war allerdings mehr als fraglich, solange das laute, bedrohliche Gekrächze verriet, daß der gespenstische Riesenvogel noch in der Nähe und offenbar wütend entschlossen war, alles zu vernichten, was er mit seinem spitzen gelben Schnabel erreichen und zerhacken konnte! Lady Cosima stand an einem der großen Fenster des Wintergartens und ließ ihre Blicke nachdenklich über das Tal schweifen, das sich tief unterhalb von Rowland Castle erstreckte und im Westen bis an den Horizont zu reichen schien. Wegen eben dieser besonderen Lage hatte einer ihrer Vorfahren vor einigen hundert Jahren Schloß Rowland auf dieser felsigen Anhöhe errichten lassen. Und Rowland galt selbst heute noch als uneinnehmbare Festung, da vom Schloß aus jede Annäherung eines Angreifers schon von weitem zu entdecken und ein Angriff leicht abzuwehren gewesen wäre. Mit kriegerischen Attacken war zu Beginn des 21. Jahrhunderts selbst in Schottland kaum noch zu rechnen, doch gerade im Verlaufe dieses Abends sollte es sich auf äußerst dramatische Weise zeigen, daß man in einem so abgelegenen Tal Schottlands vor unheimlichen Geschehnissen, die mit dem Verstand nicht recht erklärt werden können, immer noch nicht gefeit ist! Doch noch ahnte Lady Cosima nicht, in welche Beschwernisse ihr Lebensschifflein in dieser Nacht geraten würde. Noch schwebte sie wie auf rosaroten Wolken ihrer ersten großen Liebe mit all den dazugehörigen zauberhaften Träumereien, Wünschen und Sehnsüchten, und es war kein Wunder, daß ihr zunächst alles, was sie wahrnahm, golden verbrämt erschien. Doch sollten die Geschehnisse dieses Abends die junge Lady schon bald unbarmherzig aus den seligen Träumen der ersten Verliebtheit reißen und in große Verzweiflung stürzen. Und in akute Lebensgefahr! Wie schön dieses Tal doch ist! schwärmte Lady Cosima, während sie ihre Blicke immer wieder bis zum Horizont und hinauf zum romantisch verfärbten Abendhimmel schweifen ließ. Mag sein, ich sehe plötzlich alles mit anderen Augen an, seit Marc mir neulich wiederbegegnet ist und seine Arme mich beim Tanz gehalten – seine Augen mich auf eine so besondere Weise angesehen haben? Wie sehr er sich während der beiden Jahre unserer Trennung verändert hat! Er ist so männlich geworden! Und wie seine Blicke verrieten, sieht auch er mich mit ganz anderen Augen an als früher, denn natürlich habe auch ich mich während der beiden vergangenen Jahre sehr verändert. Zum ersten Mal hat Marc eine erwachsene Frau in mir gesehen! Was für ein wunderbares Gefühl!

    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert! Lady Cosima fühlte sich wie versteinert und einfach nicht mehr in der Lage, sich von der Stelle zu bewegen! Und da ihr die Flucht unmöglich war, blieb ihr nichts anderes übrig, als in ihrem Versteck auszuharren und auf eine wundersame Rettung zu hoffen. Diese Rettung war allerdings mehr als fraglich, solange das laute, bedrohliche Gekrächze verriet, daß der gespenstische Riesenvogel noch in der Nähe und offenbar wütend entschlossen war, alles zu vernichten, was er mit seinem spitzen gelben Schnabel erreichen und zerhacken konnte! Lady Cosima stand an einem der großen Fenster des Wintergartens und ließ ihre Blicke nachdenklich über das Tal schweifen, das sich tief unterhalb von Rowland Castle erstreckte und im Westen bis an den Horizont zu reichen schien. Wegen eben dieser besonderen Lage hatte einer ihrer Vorfahren vor einigen hundert Jahren Schloß Rowland auf dieser felsigen Anhöhe errichten lassen. Und Rowland galt selbst heute noch als uneinnehmbare Festung, da vom Schloß aus jede Annäherung eines Angreifers schon von weitem zu entdecken und ein Angriff leicht abzuwehren gewesen wäre. Mit kriegerischen Attacken war zu Beginn des 21. Jahrhunderts selbst in Schottland kaum noch zu rechnen, doch gerade im Verlaufe dieses Abends sollte es sich auf äußerst dramatische Weise zeigen, daß man in einem so abgelegenen Tal Schottlands vor unheimlichen Geschehnissen, die mit dem Verstand nicht recht erklärt werden können, immer noch nicht gefeit ist! Doch noch ahnte Lady Cosima nicht, in welche Beschwernisse ihr Lebensschifflein in dieser Nacht geraten würde. Noch schwebte sie wie auf rosaroten Wolken ihrer ersten großen Liebe mit all den dazugehörigen zauberhaften Träumereien, Wünschen und Sehnsüchten, und es war kein Wunder, daß ihr zunächst alles, was sie wahrnahm, golden verbrämt erschien. Doch sollten die Geschehnisse dieses Abends die junge Lady schon bald unbarmherzig aus den seligen Träumen der ersten Verliebtheit reißen und in große Verzweiflung stürzen. Und in akute Lebensgefahr! Wie schön dieses Tal doch ist! schwärmte Lady Cosima, während sie ihre Blicke immer wieder bis zum Horizont und hinauf zum romantisch verfärbten Abendhimmel schweifen ließ. Mag sein, ich sehe plötzlich alles mit anderen Augen an, seit Marc mir neulich wiederbegegnet ist und seine Arme mich beim Tanz gehalten – seine Augen mich auf eine so besondere Weise angesehen haben? Wie sehr er sich während der beiden Jahre unserer Trennung verändert hat! Er ist so männlich geworden! Und wie seine Blicke verrieten, sieht auch er mich mit ganz anderen Augen an als früher, denn natürlich habe auch ich mich während der beiden vergangenen Jahre sehr verändert. Zum ersten Mal hat Marc eine erwachsene Frau in mir gesehen! Was für ein wunderbares Gefühl!

  • Gaslicht - Neue Edition 14 – Mystikroman: … und er kehrte nicht zurück
    Gaslicht - Neue Edition 14 – Mystikroman: … und er kehrte nicht zurück
    Gaslicht - Neue Edition 14 – Mystikroman: … und er kehrte nicht zurück

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    Gaslicht - Neue Edition 14 – Mystikroman: … und er kehrte nicht zurück

    Eve Tarbot
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    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert! Unschlüssig stand die Studentin da, den Blick zur Decke gerichtet. Sie hoffte, daß sich das Knarren nicht wiederholte, aber es kam doch dazu. Glynis schluckte aufgeregt. Hagelkörner schienen auf ihre Wirbelsäule zu rieseln. Langsam setzte sie sich in Bewegung, schritt den düsteren Gang entlang und blieb vor der Treppe stehen, die zum Speicher hinaufführte. Ihre Finger krampften sich um den Handlauf. Tu's nicht! warnte sie eine Stimme. Geh da nicht hinauf! Es ist gefährlich! Doch sie setzte wie in Trance ihren Fuß auf die erste Stufe… zweite Stufe… dritte Stufe… Gespannt sah sie auf die geschlossene Holztür am Ende der Treppe. Was würde sie sehen, wenn sie die Tür öffnete? Welche Gefahr lauerte auf sie? »Tot?« fragte Glynis Windom entsetzt. Der Arzt, ein weißhaariger Mann mit randloser Brillle und trüben Augen, nickte bedauernd. »Aber… aber wieso denn?« stammelte Glynis und fuhr sich mit zitternden Fingern durch das sandfarbene Haar. Ihre dunklen Samtaugen schwammen in Tränen. »Wie ist so etwas möglich, Dr.

    In dieser neuartigen Romanausgabe beweisen die Autoren erfolgreicher Serien ihr großes Talent. Geschichten von wirklicher Buch-Romanlänge lassen die illustren Welten ihrer Serienhelden zum Leben erwachen. Es sind die Stories, die diese erfahrenen Schriftsteller schon immer erzählen wollten, denn in der längeren Form kommen noch mehr Gefühl und Leidenschaft zur Geltung. Spannung garantiert! Unschlüssig stand die Studentin da, den Blick zur Decke gerichtet. Sie hoffte, daß sich das Knarren nicht wiederholte, aber es kam doch dazu. Glynis schluckte aufgeregt. Hagelkörner schienen auf ihre Wirbelsäule zu rieseln. Langsam setzte sie sich in Bewegung, schritt den düsteren Gang entlang und blieb vor der Treppe stehen, die zum Speicher hinaufführte. Ihre Finger krampften sich um den Handlauf. Tu's nicht! warnte sie eine Stimme. Geh da nicht hinauf! Es ist gefährlich! Doch sie setzte wie in Trance ihren Fuß auf die erste Stufe… zweite Stufe… dritte Stufe… Gespannt sah sie auf die geschlossene Holztür am Ende der Treppe. Was würde sie sehen, wenn sie die Tür öffnete? Welche Gefahr lauerte auf sie? »Tot?« fragte Glynis Windom entsetzt. Der Arzt, ein weißhaariger Mann mit randloser Brillle und trüben Augen, nickte bedauernd. »Aber… aber wieso denn?« stammelte Glynis und fuhr sich mit zitternden Fingern durch das sandfarbene Haar. Ihre dunklen Samtaugen schwammen in Tränen. »Wie ist so etwas möglich, Dr.

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