Kolonialismus denken: Konzepte und Theorien in kritischer Perspektive
Farben der Globalisierung: Die Entstehung moderner Märkte für Farbstoffe 1500-1900
Globalgeschichte: Theorien, Ansätze, Themen
eBook-Reihen29 Titel

Globalgeschichte

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Über diese Serie

Auf den Sklavenschiffen, die im 19. Jh. zwischen Afrika und Brasilien verkehrten, waren Köche für die Versorgung der Verschleppten und der Mannschaften zuständig. In den Häfen versorgten Verkäuferinnen sowohl die Versklavten als auch Arbeiterinnen und Arbeiter mit Nahrungsmitteln. Melina Teubner rückt in dieser kollektiven Biografie die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Menschen in den Mittelpunkt, die sonst wenig im Fokus der Geschichtsschreibung stehen, ohne die die Logistik des Sklavenhandels jedoch nicht hätte organisiert werden können. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Geschichte der »zweiten Sklaverei«, d.h. der Phase nach dem offiziellen Verbot des Sklavenhandels (1815/17 bzw. 1831 in Brasilien), sowie zu einer neueren Welt- und Globalgeschichte der Materialität von Schifffahrt, Ernährung und Arbeit.
SpracheDeutsch
HerausgeberCampus Verlag
Erscheinungsdatum5. Nov. 2007
Kolonialismus denken: Konzepte und Theorien in kritischer Perspektive
Farben der Globalisierung: Die Entstehung moderner Märkte für Farbstoffe 1500-1900
Globalgeschichte: Theorien, Ansätze, Themen

Titel in dieser Serie (29)

  • Globalgeschichte: Theorien, Ansätze, Themen
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    eBook #1

    Globalgeschichte: Theorien, Ansätze, Themen

    Christopher A. Bayly
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    Im ersten Band der Reihe werden Schlüsseltexte der international wichtigsten Vertreter der Globalgeschichte erstmals in deutscher Sprache publiziert: Christopher A. Bayly, Charles Bright, Frederick Cooper, Arif Dirlik, Michael Geyer, Christopher L. Hill, Rebecca E. Karl, Erez Manela, Jürgen Osterhammel, Kenneth Pomeranz und Andrew Zimmermann.

    Im ersten Band der Reihe werden Schlüsseltexte der international wichtigsten Vertreter der Globalgeschichte erstmals in deutscher Sprache publiziert: Christopher A. Bayly, Charles Bright, Frederick Cooper, Arif Dirlik, Michael Geyer, Christopher L. Hill, Rebecca E. Karl, Erez Manela, Jürgen Osterhammel, Kenneth Pomeranz und Andrew Zimmermann.

  • Kolonialismus denken: Konzepte und Theorien in kritischer Perspektive
    Kolonialismus denken: Konzepte und Theorien in kritischer Perspektive
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    eBook #2

    Kolonialismus denken: Konzepte und Theorien in kritischer Perspektive

    Frederick Cooper
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    In den Geschichts- und Sozialwissenschaften ist der Kolonialismus mit seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen und Auswirkungen mittlerweile ein häufig und kontrovers diskutiertes Forschungsfeld. Mit Frederick Cooper bietet einer der weltweit renommiertesten Forscher zur Geschichte Afrikas eine umfassende theoretisch-methodische Auseinandersetzung mit dem Thema. Zunächst schildert er die Entstehung und Entwicklung der »colonial« und »postcolonial studies« und unterzieht beide Zugänge einer kritischen Analyse. Anschließend untersucht er, inwiefern die drei Konzepte Identität, Moderne und Globalisierung für die Kolonialismusforschung sinnvoll und fruchtbar sind. Cooper zeigt, dass das Phänomen des Kolonialismus sich nur aus dem Zusammenspiel von regionalen, transnationalen und globalen Entwicklungen erklären lässt. Sein Buch liefert eine wesentliche Grundlage für alle, die zu diesem Thema lehren und forschen.

    In den Geschichts- und Sozialwissenschaften ist der Kolonialismus mit seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen und Auswirkungen mittlerweile ein häufig und kontrovers diskutiertes Forschungsfeld. Mit Frederick Cooper bietet einer der weltweit renommiertesten Forscher zur Geschichte Afrikas eine umfassende theoretisch-methodische Auseinandersetzung mit dem Thema. Zunächst schildert er die Entstehung und Entwicklung der »colonial« und »postcolonial studies« und unterzieht beide Zugänge einer kritischen Analyse. Anschließend untersucht er, inwiefern die drei Konzepte Identität, Moderne und Globalisierung für die Kolonialismusforschung sinnvoll und fruchtbar sind. Cooper zeigt, dass das Phänomen des Kolonialismus sich nur aus dem Zusammenspiel von regionalen, transnationalen und globalen Entwicklungen erklären lässt. Sein Buch liefert eine wesentliche Grundlage für alle, die zu diesem Thema lehren und forschen.

  • Farben der Globalisierung: Die Entstehung moderner Märkte für Farbstoffe 1500-1900
    Farben der Globalisierung: Die Entstehung moderner Märkte für Farbstoffe 1500-1900
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    eBook #5

    Farben der Globalisierung: Die Entstehung moderner Märkte für Farbstoffe 1500-1900

    Alexander Engel
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    Globalgeschichte Herausgegeben von Sebastian Conrad, Andreas Eckert und Ulrike Freitag Am Beispiel der weltweiten Märkte für Textilfarben untersucht Alexander Engel Prozesse der Globalisierung von der europäischen Expansion des 16. Jahrhunderts bis in die industrielle Moderne. Er stellt dar, wie im Laufe der Zeit zur Deckung des europäischen Bedarfs globale Marktbeziehungen geschaffen und dabei außereuropäische Produktionssysteme einbezogen und verändert wurden. Seine Langzeitstudie veranschaulicht, wie die heutigen globalen Märkte aus dem institutionellen und kulturellen Wandel des wirtschaftlichen Geschehens im langen 19. Jahrhundert hervorgegangen sind.

    Globalgeschichte Herausgegeben von Sebastian Conrad, Andreas Eckert und Ulrike Freitag Am Beispiel der weltweiten Märkte für Textilfarben untersucht Alexander Engel Prozesse der Globalisierung von der europäischen Expansion des 16. Jahrhunderts bis in die industrielle Moderne. Er stellt dar, wie im Laufe der Zeit zur Deckung des europäischen Bedarfs globale Marktbeziehungen geschaffen und dabei außereuropäische Produktionssysteme einbezogen und verändert wurden. Seine Langzeitstudie veranschaulicht, wie die heutigen globalen Märkte aus dem institutionellen und kulturellen Wandel des wirtschaftlichen Geschehens im langen 19. Jahrhundert hervorgegangen sind.

  • Im Wettstreit mit dem Westen: Japans Zeitalter der Ausstellungen 1854-1941
    Im Wettstreit mit dem Westen: Japans Zeitalter der Ausstellungen 1854-1941
    Im Wettstreit mit dem Westen: Japans Zeitalter der Ausstellungen 1854-1941

    eBook #7

    Im Wettstreit mit dem Westen: Japans Zeitalter der Ausstellungen 1854-1941

    Daniel Hedinger
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    Die Geschichte der (Welt-)Ausstellungen wurde bislang fast nur aus Sicht der westlichen Industrienationen interpretiert. Dabei bietet dieses Thema sich für eine globalhistorische Perspektive geradezu an. Dies macht Daniel Hedinger hier am Beispiel Japans deutlich. Das Land wurde nach der erzwungenen Öffnung 1854 zum wichtigsten und erfolgreichsten nicht westlichen Teilnehmer der Weltausstellungen und veranstaltete selber bis zum Zweiten Weltkrieg Hunderte von Ausstellungen. Indem der Autor die damit verbundenen Prozesse des ökonomischen und technologischen Austauschs sichtbar macht, vermittelt er überraschende Einblicke in die Wechselwirkung zwischen Kultur, Imperialismus und Konsum um 1900.

    Die Geschichte der (Welt-)Ausstellungen wurde bislang fast nur aus Sicht der westlichen Industrienationen interpretiert. Dabei bietet dieses Thema sich für eine globalhistorische Perspektive geradezu an. Dies macht Daniel Hedinger hier am Beispiel Japans deutlich. Das Land wurde nach der erzwungenen Öffnung 1854 zum wichtigsten und erfolgreichsten nicht westlichen Teilnehmer der Weltausstellungen und veranstaltete selber bis zum Zweiten Weltkrieg Hunderte von Ausstellungen. Indem der Autor die damit verbundenen Prozesse des ökonomischen und technologischen Austauschs sichtbar macht, vermittelt er überraschende Einblicke in die Wechselwirkung zwischen Kultur, Imperialismus und Konsum um 1900.

  • Umkämpfte Erinnerungen: Die Bedeutung lateinamerikanischer Erfahrungen für die spanische Geschichtspolitik nach Franco
    Umkämpfte Erinnerungen: Die Bedeutung lateinamerikanischer Erfahrungen für die spanische Geschichtspolitik nach Franco
    Umkämpfte Erinnerungen: Die Bedeutung lateinamerikanischer Erfahrungen für die spanische Geschichtspolitik nach Franco

    eBook #8

    Umkämpfte Erinnerungen: Die Bedeutung lateinamerikanischer Erfahrungen für die spanische Geschichtspolitik nach Franco

    Nina Elsemann
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    Spanien galt lange als Modell für einen friedlichen Übergang von der Diktatur zur Demokratie. Doch erst die Ermittlungen der spanischen Justiz gegen das »Verschwindenlassen« in Argentinien und Chile führten zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit. Im Mittelpunkt standen dabei die »Verschwundenen« des Bürgerkriegs und der franquistischen Repression. Nina Elsemann stellt dar, welche geschichtspolitischen Diskurse und Erfahrungen in Spanien insbesondere aus Argentinien übernommen wurden. Damit präsentiert sie den Wandel des öffentlichen Umgangs mit der Vergangenheit als Folge globaler Dynamiken und Verflechtungen. Ausgezeichnet mit dem Ernst-Reuter-Preis der FU Berlin 2011 und dem Friedrich-Meinecke-Preis 2011.

    Spanien galt lange als Modell für einen friedlichen Übergang von der Diktatur zur Demokratie. Doch erst die Ermittlungen der spanischen Justiz gegen das »Verschwindenlassen« in Argentinien und Chile führten zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit. Im Mittelpunkt standen dabei die »Verschwundenen« des Bürgerkriegs und der franquistischen Repression. Nina Elsemann stellt dar, welche geschichtspolitischen Diskurse und Erfahrungen in Spanien insbesondere aus Argentinien übernommen wurden. Damit präsentiert sie den Wandel des öffentlichen Umgangs mit der Vergangenheit als Folge globaler Dynamiken und Verflechtungen. Ausgezeichnet mit dem Ernst-Reuter-Preis der FU Berlin 2011 und dem Friedrich-Meinecke-Preis 2011.

  • Die Entdeckung der Dritten Welt: Dekolonisierung und neue radikale Linke in Frankreich
    Die Entdeckung der Dritten Welt: Dekolonisierung und neue radikale Linke in Frankreich
    Die Entdeckung der Dritten Welt: Dekolonisierung und neue radikale Linke in Frankreich

    eBook #9

    Die Entdeckung der Dritten Welt: Dekolonisierung und neue radikale Linke in Frankreich

    Christoph Kalter
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    In den langen 1960er-Jahren, im Kontext des Kalten Krieges und der Dekolonisierung, wurde das Konzept »Dritte Welt« weltweit bekannt. In Frankreich war es auch für linke Gruppen zentral, die sich durch radikalen Antikolonialismus auszeichneten. Sie halfen der algerischen Befreiungsbewegung, protestierten gegen den Vietnamkrieg und solidarisierten sich mit postkolonialen Arbeitsmigranten. Christoph Kalter untersucht diese neue radikale Linke und ihre Wahrnehmung der Welt als Revolutionsraum. Er rückt damit die 68er-Proteste in ein neues Licht und zeigt, wie sehr das Ende der Kolonialreiche auch Europa selbst veränderte. Ausgezeichnet mit dem Walter-Markov-Preis für Geschichtswissenschaften 2011.

    In den langen 1960er-Jahren, im Kontext des Kalten Krieges und der Dekolonisierung, wurde das Konzept »Dritte Welt« weltweit bekannt. In Frankreich war es auch für linke Gruppen zentral, die sich durch radikalen Antikolonialismus auszeichneten. Sie halfen der algerischen Befreiungsbewegung, protestierten gegen den Vietnamkrieg und solidarisierten sich mit postkolonialen Arbeitsmigranten. Christoph Kalter untersucht diese neue radikale Linke und ihre Wahrnehmung der Welt als Revolutionsraum. Er rückt damit die 68er-Proteste in ein neues Licht und zeigt, wie sehr das Ende der Kolonialreiche auch Europa selbst veränderte. Ausgezeichnet mit dem Walter-Markov-Preis für Geschichtswissenschaften 2011.

  • Koloniale Begegnungen: Deutschland und Großbritannien als Imperialmächte in Afrika 1880-1914
    Koloniale Begegnungen: Deutschland und Großbritannien als Imperialmächte in Afrika 1880-1914
    Koloniale Begegnungen: Deutschland und Großbritannien als Imperialmächte in Afrika 1880-1914

    eBook #10

    Koloniale Begegnungen: Deutschland und Großbritannien als Imperialmächte in Afrika 1880-1914

    Ulrike Lindner
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    Kolonialherrschaft betraf nie nur Afrikaner und Kolonialherren, sie entwickelte sich vielmehr in einer Welt der Konkurrenz, des Austauschs und der Kooperation zwischen den europäischen Imperialmächten. Ulrike Lindner untersucht daher die Interaktionen zwischen Deutschland und Großbritannien in deren benachbarten afrikanischen Kolonien. Sie schildert die Begegnungen der Kolonialherren im Alltag und den jeweiligen Umgang mit der afrikanischen Bevölkerung. Ihre Verflechtungsgeschichte zeigt den deutschen Kolonialismus erstmals in globaler Sicht als Teil eines gemeinsamen, imperialen europäischen Projekts.

    Kolonialherrschaft betraf nie nur Afrikaner und Kolonialherren, sie entwickelte sich vielmehr in einer Welt der Konkurrenz, des Austauschs und der Kooperation zwischen den europäischen Imperialmächten. Ulrike Lindner untersucht daher die Interaktionen zwischen Deutschland und Großbritannien in deren benachbarten afrikanischen Kolonien. Sie schildert die Begegnungen der Kolonialherren im Alltag und den jeweiligen Umgang mit der afrikanischen Bevölkerung. Ihre Verflechtungsgeschichte zeigt den deutschen Kolonialismus erstmals in globaler Sicht als Teil eines gemeinsamen, imperialen europäischen Projekts.

  • Imperiales Wissen und koloniale Gewalt: Japans Herrschaft in Taiwan 1895-1945
    Imperiales Wissen und koloniale Gewalt: Japans Herrschaft in Taiwan 1895-1945
    Imperiales Wissen und koloniale Gewalt: Japans Herrschaft in Taiwan 1895-1945

    eBook #11

    Imperiales Wissen und koloniale Gewalt: Japans Herrschaft in Taiwan 1895-1945

    Nadin Heé
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    Japan gehörte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als einziger nicht-westlicher Staat zu den großen Kolonialmächten. Dabei gilt Taiwan als Musterkolonie innerhalb des japanischen Imperiums. Ein Grund dafür ist, dass die Japaner für die Beherrschung der Insel die kolonisierte Gesellschaft erforschten. Nadin Heé zeigt erstmals, dass dieser sogenannte wissenschaftliche Kolonialismus nicht nur zivilisierende Aspekte aufwies, sondern auch Gewalt auslöste. Damit verleiht sie der Geschichte des Imperialismus neue Impulse. Zudem weitet sie den Blick auf Transfers zwischen Japan und europäischen Mächten und eröffnet außereuropäische Perspektiven innerhalb der Geschichte des Kolonialismus. Ausgezeichnet mit dem JaDe-Preis 2013 für herausragende Leistungen und Verdienste im Bereich der japanisch-deutschen Wissenschafts- und Kulturbeziehungen.

    Japan gehörte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als einziger nicht-westlicher Staat zu den großen Kolonialmächten. Dabei gilt Taiwan als Musterkolonie innerhalb des japanischen Imperiums. Ein Grund dafür ist, dass die Japaner für die Beherrschung der Insel die kolonisierte Gesellschaft erforschten. Nadin Heé zeigt erstmals, dass dieser sogenannte wissenschaftliche Kolonialismus nicht nur zivilisierende Aspekte aufwies, sondern auch Gewalt auslöste. Damit verleiht sie der Geschichte des Imperialismus neue Impulse. Zudem weitet sie den Blick auf Transfers zwischen Japan und europäischen Mächten und eröffnet außereuropäische Perspektiven innerhalb der Geschichte des Kolonialismus. Ausgezeichnet mit dem JaDe-Preis 2013 für herausragende Leistungen und Verdienste im Bereich der japanisch-deutschen Wissenschafts- und Kulturbeziehungen.

  • Aufbruch ins postkoloniale Zeitalter: Globalisierung und die außereuropäische Welt in den 1920er und 1930er Jahren
    Aufbruch ins postkoloniale Zeitalter: Globalisierung und die außereuropäische Welt in den 1920er und 1930er Jahren
    Aufbruch ins postkoloniale Zeitalter: Globalisierung und die außereuropäische Welt in den 1920er und 1930er Jahren

    eBook #12

    Aufbruch ins postkoloniale Zeitalter: Globalisierung und die außereuropäische Welt in den 1920er und 1930er Jahren

    Christiane Berth
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    In der europäischen Erinnerung gilt die Zeit zwischen den Weltkriegen als Phase der Deglobalisierung. Doch außerhalb Europas kam es zu wichtigen welthistorischen Weichenstellungen. Diese schildern die Autorinnen und Autoren des Bandes anhand zahlreicher Beispiele: Sie beschreiben die wachsende Bedeutung asiatischer Märkte, den Beginn der Dekolonisierung in Asien und Afrika und die Entstehung der »Entwicklungshilfe«. So ergibt sich ein neues Bild der 1920er- und 1930er-Jahre als Phase der Neuformierung des Globalen, die für die weitere Geschichte des 20. Jahrhunderts prägend war.

    In der europäischen Erinnerung gilt die Zeit zwischen den Weltkriegen als Phase der Deglobalisierung. Doch außerhalb Europas kam es zu wichtigen welthistorischen Weichenstellungen. Diese schildern die Autorinnen und Autoren des Bandes anhand zahlreicher Beispiele: Sie beschreiben die wachsende Bedeutung asiatischer Märkte, den Beginn der Dekolonisierung in Asien und Afrika und die Entstehung der »Entwicklungshilfe«. So ergibt sich ein neues Bild der 1920er- und 1930er-Jahre als Phase der Neuformierung des Globalen, die für die weitere Geschichte des 20. Jahrhunderts prägend war.

  • Globalisierung imperial und sozialistisch: Russland und die Sowjetunion in der Globalgeschichte 1851-1991
    Globalisierung imperial und sozialistisch: Russland und die Sowjetunion in der Globalgeschichte 1851-1991
    Globalisierung imperial und sozialistisch: Russland und die Sowjetunion in der Globalgeschichte 1851-1991

    eBook #13

    Globalisierung imperial und sozialistisch: Russland und die Sowjetunion in der Globalgeschichte 1851-1991

    Ragna Boden
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    Das späte Zarenreich und die Sowjetunion waren auf vielfältige Weise in globale Prozesse eingebunden. An verschiedenen Beispielen gehen die Autorinnen und Autoren des Bandes dem Austausch von Menschen, Gütern und Informationen nach, über den das Land im Laufe der Geschichte mit anderen Weltregionen verbunden war. Dabei zeigen sie, wo Europa, Asien, Amerika und Afrika jeweils auf den russischen und sowjetischen mentalen Weltkarten verortet wurden. Sie leisten damit eine längst fällige Einordnung des früheren russischen Reiches bzw. der ehemaligen Weltmacht Sowjetunion in die Globalgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.

    Das späte Zarenreich und die Sowjetunion waren auf vielfältige Weise in globale Prozesse eingebunden. An verschiedenen Beispielen gehen die Autorinnen und Autoren des Bandes dem Austausch von Menschen, Gütern und Informationen nach, über den das Land im Laufe der Geschichte mit anderen Weltregionen verbunden war. Dabei zeigen sie, wo Europa, Asien, Amerika und Afrika jeweils auf den russischen und sowjetischen mentalen Weltkarten verortet wurden. Sie leisten damit eine längst fällige Einordnung des früheren russischen Reiches bzw. der ehemaligen Weltmacht Sowjetunion in die Globalgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.

  • Hilfe zur Selbsthilfe: Deutsche Entwicklungsarbeit in Afrika 1960-1975
    Hilfe zur Selbsthilfe: Deutsche Entwicklungsarbeit in Afrika 1960-1975
    Hilfe zur Selbsthilfe: Deutsche Entwicklungsarbeit in Afrika 1960-1975

    eBook #16

    Hilfe zur Selbsthilfe: Deutsche Entwicklungsarbeit in Afrika 1960-1975

    Hubertus Büschel
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    »Hilfe zur Selbsthilfe« – dieses Buch zeichnet die Geschichte des wohl meistversprechenden Konzepts moderner Entwicklungspolitik nach. Deutlich werden dabei die postkolonialen Leitlinien, mit denen sowohl die Bundesrepublik Deutschland als auch die DDR im Kalten Krieg miteinander in Afrika um den jeweils besseren Ansatz der Entwicklungszusammenarbeit rangen. Die globalhistorische Pionierstudie analysiert anhand von Fallstudien auch Praktiken vor Ort. Sie zeigt: »Hilfe zur Selbsthilfe«, die sich ausdrücklich der einvernehmlichen Zusammenarbeit zwischen Afrikanern und Deutschen verschrieb, konnte zu sozialem Druck, Ausgrenzung und Gewalt führen.

    »Hilfe zur Selbsthilfe« – dieses Buch zeichnet die Geschichte des wohl meistversprechenden Konzepts moderner Entwicklungspolitik nach. Deutlich werden dabei die postkolonialen Leitlinien, mit denen sowohl die Bundesrepublik Deutschland als auch die DDR im Kalten Krieg miteinander in Afrika um den jeweils besseren Ansatz der Entwicklungszusammenarbeit rangen. Die globalhistorische Pionierstudie analysiert anhand von Fallstudien auch Praktiken vor Ort. Sie zeigt: »Hilfe zur Selbsthilfe«, die sich ausdrücklich der einvernehmlichen Zusammenarbeit zwischen Afrikanern und Deutschen verschrieb, konnte zu sozialem Druck, Ausgrenzung und Gewalt führen.

  • Globalgeschichten: Bestandsaufnahme und Perspektiven
    Globalgeschichten: Bestandsaufnahme und Perspektiven
    Globalgeschichten: Bestandsaufnahme und Perspektiven

    eBook #17

    Globalgeschichten: Bestandsaufnahme und Perspektiven

    Christof Dejung
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    San Francisco 1906: Ein verheerendes Erdbeben, ein geografisch auf Kalifornien begrenztes Ereignis, löste finanzielle Schockwellen aus, die sehr schnell auch Europa erreichten. Denn für die Schäden mussten Versicherungen in der ganzen Welt aufkommen. Anhand solcher Fallbeispiele verfolgt dieses Buch den methodisch und inhaltlich innovativen Ansatz, das Postulat einer globalen Geschichtsschreibung praktisch umzusetzen. So ergibt sich eine präzisere Sichtweise als bisher auf Prozesse der Globalisierung seit dem 18. Jahrhundert.

    San Francisco 1906: Ein verheerendes Erdbeben, ein geografisch auf Kalifornien begrenztes Ereignis, löste finanzielle Schockwellen aus, die sehr schnell auch Europa erreichten. Denn für die Schäden mussten Versicherungen in der ganzen Welt aufkommen. Anhand solcher Fallbeispiele verfolgt dieses Buch den methodisch und inhaltlich innovativen Ansatz, das Postulat einer globalen Geschichtsschreibung praktisch umzusetzen. So ergibt sich eine präzisere Sichtweise als bisher auf Prozesse der Globalisierung seit dem 18. Jahrhundert.

  • Biopolitik und Sittlichkeitsreform: Kampagnen gegen Alkohol, Drogen und Prostitution 1880-1950
    Biopolitik und Sittlichkeitsreform: Kampagnen gegen Alkohol, Drogen und Prostitution 1880-1950
    Biopolitik und Sittlichkeitsreform: Kampagnen gegen Alkohol, Drogen und Prostitution 1880-1950

    eBook #18

    Biopolitik und Sittlichkeitsreform: Kampagnen gegen Alkohol, Drogen und Prostitution 1880-1950

    Björn M. Felder
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    Unter dem Banner von Sittlichkeit und öffentlicher Gesundheit wurden zwischen 1870 und 1940 das »Intime« und das »Private« zum Gegenstand breiter gesellschaftlicher Reformbewegungen. Der Band zeigt, wie sich in diesen Jahrzehnten ein intensives globales Engagement gegen Alkohol, Drogen, Geschlechtskrankheiten und sexuelle Devianz entfaltete. Die Motive der Sittlichkeitsreformer und ihre organisatorische Infrastruktur werfen ein neues Licht auf globale Vernetzungsprozesse, auf die Muster kolonialer Herrschaft und die Expansion des »Moral Empire«.

    Unter dem Banner von Sittlichkeit und öffentlicher Gesundheit wurden zwischen 1870 und 1940 das »Intime« und das »Private« zum Gegenstand breiter gesellschaftlicher Reformbewegungen. Der Band zeigt, wie sich in diesen Jahrzehnten ein intensives globales Engagement gegen Alkohol, Drogen, Geschlechtskrankheiten und sexuelle Devianz entfaltete. Die Motive der Sittlichkeitsreformer und ihre organisatorische Infrastruktur werfen ein neues Licht auf globale Vernetzungsprozesse, auf die Muster kolonialer Herrschaft und die Expansion des »Moral Empire«.

  • Im Sog der Katastrophe: Lateinamerika und der Erste Weltkrieg
    Im Sog der Katastrophe: Lateinamerika und der Erste Weltkrieg
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    eBook #19

    Im Sog der Katastrophe: Lateinamerika und der Erste Weltkrieg

    Stefan Rinke
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    Als in den Augusttagen 1914 die Nachricht vom Kriegsausbruch in Europa in Lateinamerika bekannt wurde, sprach man dort von einem »Drama der gesamten Menschheit«, in dem es keine Zuschauer geben könne. Viele Beobachter stimmten darin überein, dass in diesem Sommer eine Epoche endete und eine neue Ära begann. In Lateinamerika, das durch die neuartige Form des Propagandakriegs und die neuen Kommunikationstechnologien direkter als je zuvor in die Ereignisse der »Alten Welt« involviert war, gab der Krieg den Anlass zu emanzipatorischen Bestrebungen, die sich während des Konflikts – oder unmittelbar nach Kriegsende – bemerkbar machten. Seit längerer Zeit bestehende Konfliktpotenziale verschärften sich durch die »Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts« und mündeten in neue soziale Bewegungen, deren Ausrichtung höchst unterschiedlich war. Die weltumspannende Dimension der Geschichte des »Großen Krieges« wird in diesem Buch aus der Perspektive eines Kontinents analysiert, der nur auf den ersten Blick am Rand der Ereignisse stand, sich aber durch den Flächenbrand in Europa stark veränderte.

    Als in den Augusttagen 1914 die Nachricht vom Kriegsausbruch in Europa in Lateinamerika bekannt wurde, sprach man dort von einem »Drama der gesamten Menschheit«, in dem es keine Zuschauer geben könne. Viele Beobachter stimmten darin überein, dass in diesem Sommer eine Epoche endete und eine neue Ära begann. In Lateinamerika, das durch die neuartige Form des Propagandakriegs und die neuen Kommunikationstechnologien direkter als je zuvor in die Ereignisse der »Alten Welt« involviert war, gab der Krieg den Anlass zu emanzipatorischen Bestrebungen, die sich während des Konflikts – oder unmittelbar nach Kriegsende – bemerkbar machten. Seit längerer Zeit bestehende Konfliktpotenziale verschärften sich durch die »Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts« und mündeten in neue soziale Bewegungen, deren Ausrichtung höchst unterschiedlich war. Die weltumspannende Dimension der Geschichte des »Großen Krieges« wird in diesem Buch aus der Perspektive eines Kontinents analysiert, der nur auf den ersten Blick am Rand der Ereignisse stand, sich aber durch den Flächenbrand in Europa stark veränderte.

  • Tropenliebe: Schweizer Naturforscher und niederländischer Imperialismus in Südostasien um 1900
    Tropenliebe: Schweizer Naturforscher und niederländischer Imperialismus in Südostasien um 1900
    Tropenliebe: Schweizer Naturforscher und niederländischer Imperialismus in Südostasien um 1900

    eBook #20

    Tropenliebe: Schweizer Naturforscher und niederländischer Imperialismus in Südostasien um 1900

    Bernhard C. Schär
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    »Tropenliebe« erzählt die Geschichte von Paul und Fritz Sarasin, zweier reicher Patriziersöhne und Naturforscher aus Basel. Die Großvettern reisten um 1900 durch die asiatischen Kolonien Großbritanniens und der Niederlande, um auf tropischen Inseln fernab ihrer beengten Heimat Raum für ihre Liebe zueinanderzufinden. Zugleich verfolgten sie große wissenschaftliche Projekte: Bei ihrer Rückkehr brachten sie Hunderttausende Pflanzen, Tiere und ethnografische Objekte mit nach Basel, wo sie das »Völkerkundemuseum« gründeten. In Indonesien halfen sie den Niederländern, Celebes (heute Sulawesi), eine der größten Inseln ihres Kolonialreichs, zu erobern. In Deutschland feierte man sie als Pioniere der »Rassenforschung«. Die Geschichte von Liebe und Gewalt in Südostasien wirft ein neues Licht auf die deutsche und niederländische Kolonialgeschichte sowie auf jene der Schweiz, die lange dachte, dass sie gar keine hätte.

    »Tropenliebe« erzählt die Geschichte von Paul und Fritz Sarasin, zweier reicher Patriziersöhne und Naturforscher aus Basel. Die Großvettern reisten um 1900 durch die asiatischen Kolonien Großbritanniens und der Niederlande, um auf tropischen Inseln fernab ihrer beengten Heimat Raum für ihre Liebe zueinanderzufinden. Zugleich verfolgten sie große wissenschaftliche Projekte: Bei ihrer Rückkehr brachten sie Hunderttausende Pflanzen, Tiere und ethnografische Objekte mit nach Basel, wo sie das »Völkerkundemuseum« gründeten. In Indonesien halfen sie den Niederländern, Celebes (heute Sulawesi), eine der größten Inseln ihres Kolonialreichs, zu erobern. In Deutschland feierte man sie als Pioniere der »Rassenforschung«. Die Geschichte von Liebe und Gewalt in Südostasien wirft ein neues Licht auf die deutsche und niederländische Kolonialgeschichte sowie auf jene der Schweiz, die lange dachte, dass sie gar keine hätte.

  • Kaisertum und Kalifat: Der imperiale Monotheismus im Früh- und Hochmittelalter
    Kaisertum und Kalifat: Der imperiale Monotheismus im Früh- und Hochmittelalter
    Kaisertum und Kalifat: Der imperiale Monotheismus im Früh- und Hochmittelalter

    eBook #21

    Kaisertum und Kalifat: Der imperiale Monotheismus im Früh- und Hochmittelalter

    Almut Höfert
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    »Trennung von Staat und Kirche im Okzident« versus »Verschmelzung von Politik und Religion in Byzanz und im Islam«: Mit diesen Attributen beschrieb man bislang häufig die globalgeschichtlichen Unterschiede zwischen Europa und dem Nahen Osten im Mittelalter. Almut Höfert wendet sich gegen diese tradierte Vorstellung. In einem Bogen von der Spätantike bis zum Hochmittelalter befasst sie sich mit der Frage, wie das moderne, eurozentristische Konzept von Religion auf vormoderne Verhältnisse angewendet werden kann. Ihre zentrale These lautet: Das römisch-byzantinische Kaisertum, das umayyadisch-abbasidische Kalifat sowie die karolingisch-ottonische Kaiserherrschaft und das Papsttum entwickelten das spätantike Herrschaftsprinzip des imperialen Monotheismus in verschiedenen, konfliktträchtigen Varianten weiter. Karl der Große erscheint in dieser Perspektive nicht als der Begründer eines einzigartigen Europas, sondern – gemeinsam mit den Kalifen – in der Tradition der Spätantike.

    »Trennung von Staat und Kirche im Okzident« versus »Verschmelzung von Politik und Religion in Byzanz und im Islam«: Mit diesen Attributen beschrieb man bislang häufig die globalgeschichtlichen Unterschiede zwischen Europa und dem Nahen Osten im Mittelalter. Almut Höfert wendet sich gegen diese tradierte Vorstellung. In einem Bogen von der Spätantike bis zum Hochmittelalter befasst sie sich mit der Frage, wie das moderne, eurozentristische Konzept von Religion auf vormoderne Verhältnisse angewendet werden kann. Ihre zentrale These lautet: Das römisch-byzantinische Kaisertum, das umayyadisch-abbasidische Kalifat sowie die karolingisch-ottonische Kaiserherrschaft und das Papsttum entwickelten das spätantike Herrschaftsprinzip des imperialen Monotheismus in verschiedenen, konfliktträchtigen Varianten weiter. Karl der Große erscheint in dieser Perspektive nicht als der Begründer eines einzigartigen Europas, sondern – gemeinsam mit den Kalifen – in der Tradition der Spätantike.

  • Von Revolution zu Befreiung: Studentenbewegung, Antiimperialismus und Terrorismus in Japan (1968-1975)
    Von Revolution zu Befreiung: Studentenbewegung, Antiimperialismus und Terrorismus in Japan (1968-1975)
    Von Revolution zu Befreiung: Studentenbewegung, Antiimperialismus und Terrorismus in Japan (1968-1975)

    eBook #22

    Von Revolution zu Befreiung: Studentenbewegung, Antiimperialismus und Terrorismus in Japan (1968-1975)

    Till Knaudt
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    Globalgeschichte Herausgegeben von Sebastian Conrad, Andreas Eckert und Margrit Pernau Anlässlich des 40. Jahrestags von »1968« kam es 2008 in Deutschland zu einem Boom der öffentlichen Verarbeitung der Studentenbewegung. In Japan hingegen blieb die Erinnerung an die damaligen Ereignisse peripher. Dieses Buch erzählt erstmals überhaupt die Geschichte der politischen Theorie und Praxis der japanischen studentischen Neuen Linken in den unmittelbaren Jahren nach dem Ende der Studentenbewegung. Es gewährt Einblicke in einen globalen ideengeschichtlichen Bruch mit dem revolutionären Subjekt der kommunistischen und marxistischen Moderne hin zu der Beschäftigung mit sozialen und ethnischen Minderheiten, deren vermeintliche Befreiung in Japan zu terroristischer Praxis führte.

    Globalgeschichte Herausgegeben von Sebastian Conrad, Andreas Eckert und Margrit Pernau Anlässlich des 40. Jahrestags von »1968« kam es 2008 in Deutschland zu einem Boom der öffentlichen Verarbeitung der Studentenbewegung. In Japan hingegen blieb die Erinnerung an die damaligen Ereignisse peripher. Dieses Buch erzählt erstmals überhaupt die Geschichte der politischen Theorie und Praxis der japanischen studentischen Neuen Linken in den unmittelbaren Jahren nach dem Ende der Studentenbewegung. Es gewährt Einblicke in einen globalen ideengeschichtlichen Bruch mit dem revolutionären Subjekt der kommunistischen und marxistischen Moderne hin zu der Beschäftigung mit sozialen und ethnischen Minderheiten, deren vermeintliche Befreiung in Japan zu terroristischer Praxis führte.

  • Workers of the World: Eine Globalgeschichte der Arbeit
    Workers of the World: Eine Globalgeschichte der Arbeit
    Workers of the World: Eine Globalgeschichte der Arbeit

    eBook #23

    Workers of the World: Eine Globalgeschichte der Arbeit

    Marcel van der Linden
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    Die historische Forschung, die sich mit arbeitenden Menschen beschäftigt, nahm zuletzt eine völlig neue Wendung: Die Geschichte der Arbeit verließ die ausgetretenen eurozentristischen Pfade und wurde "globalisiert". Historiker befassen sich seither, umfassend und systematisch, auch mit den Arbeitsverhältnissen in Asien, Afrika und Lateinamerika und gewinnen dadurch einen neuen Blick auf die europäische Sozialgeschichte. "Workers of the World", Marcel van der Lindens bahnbrechendes Standardwerk zur neuen "Global Labor History", liegt mit diesem Band erstmals vollständig in deutscher Sprache vor.

    Die historische Forschung, die sich mit arbeitenden Menschen beschäftigt, nahm zuletzt eine völlig neue Wendung: Die Geschichte der Arbeit verließ die ausgetretenen eurozentristischen Pfade und wurde "globalisiert". Historiker befassen sich seither, umfassend und systematisch, auch mit den Arbeitsverhältnissen in Asien, Afrika und Lateinamerika und gewinnen dadurch einen neuen Blick auf die europäische Sozialgeschichte. "Workers of the World", Marcel van der Lindens bahnbrechendes Standardwerk zur neuen "Global Labor History", liegt mit diesem Band erstmals vollständig in deutscher Sprache vor.

  • Koloniale Arbeit: Rassismus, Migration und Herrschaft in Tansania (1885-1914)
    Koloniale Arbeit: Rassismus, Migration und Herrschaft in Tansania (1885-1914)
    Koloniale Arbeit: Rassismus, Migration und Herrschaft in Tansania (1885-1914)

    eBook #24

    Koloniale Arbeit: Rassismus, Migration und Herrschaft in Tansania (1885-1914)

    Minu Haschemi Yekani
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    Inwiefern korrespondierte das koloniale Arbeitsregime im frühkolonialen Tansania mit der Entstehung einer »global color line«? Die Frage nach erwünschten und unerwünschten Arbeitern beantwortet dieses Buch. Hierbei erweisen sich die um 1900 geführten Debatten um »Rasse« als eng verwoben mit Aspekten von Tauglichkeit, Erziehbarkeit, Klasse, Klima, Religion oder Geschichte. Die Fallstudien entwerfen ein Panorama des kolonialen Rassismus. Die Autorin eröffnet damit neue Perspektiven auf die deutsche Kolonialgeschichte, auf den Zusammenhang von »Rasse« und Arbeit sowie auf die Verwobenheit lokaler Prozesse mit globalen und transregionalen Phänomenen.

    Inwiefern korrespondierte das koloniale Arbeitsregime im frühkolonialen Tansania mit der Entstehung einer »global color line«? Die Frage nach erwünschten und unerwünschten Arbeitern beantwortet dieses Buch. Hierbei erweisen sich die um 1900 geführten Debatten um »Rasse« als eng verwoben mit Aspekten von Tauglichkeit, Erziehbarkeit, Klasse, Klima, Religion oder Geschichte. Die Fallstudien entwerfen ein Panorama des kolonialen Rassismus. Die Autorin eröffnet damit neue Perspektiven auf die deutsche Kolonialgeschichte, auf den Zusammenhang von »Rasse« und Arbeit sowie auf die Verwobenheit lokaler Prozesse mit globalen und transregionalen Phänomenen.

  • Der graue Unterstrom: Walfänger und Küstengesellschaften an den tiefen Stränden Afrikas (1770-1920)
    Der graue Unterstrom: Walfänger und Küstengesellschaften an den tiefen Stränden Afrikas (1770-1920)
    Der graue Unterstrom: Walfänger und Küstengesellschaften an den tiefen Stränden Afrikas (1770-1920)

    eBook #25

    Der graue Unterstrom: Walfänger und Küstengesellschaften an den tiefen Stränden Afrikas (1770-1920)

    Felix Schürmann
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    Walfänger aus Nordamerika und Europa operierten im 18. und 19. Jahrhundert auch vor den Küsten Afrikas. Bei ihren Zwischenhalten zur Verproviantierung gingen die Seeleute, den imaginären Fährten ihrer Beutetiere folgend, Austausch- und Kommunikationsbeziehungen mit afrikanischen Küstengesellschaften ein. An Land wie auch an Bord der Schiffe zogen diese Kontakte tief greifende Veränderungen nach sich. In acht lokalgeschichtlichen Fallstudien erzählt Felix Schürmann von lange vergessenen Begegnungen und Interaktionen, in denen sich - über die Ozeane hinweg - ein bedeutender Unterstrom der Geschichte globaler Verflechtungen zu erkennen gibt.

    Walfänger aus Nordamerika und Europa operierten im 18. und 19. Jahrhundert auch vor den Küsten Afrikas. Bei ihren Zwischenhalten zur Verproviantierung gingen die Seeleute, den imaginären Fährten ihrer Beutetiere folgend, Austausch- und Kommunikationsbeziehungen mit afrikanischen Küstengesellschaften ein. An Land wie auch an Bord der Schiffe zogen diese Kontakte tief greifende Veränderungen nach sich. In acht lokalgeschichtlichen Fallstudien erzählt Felix Schürmann von lange vergessenen Begegnungen und Interaktionen, in denen sich - über die Ozeane hinweg - ein bedeutender Unterstrom der Geschichte globaler Verflechtungen zu erkennen gibt.

  • Medizin und Herrschaft: Malariabekämpfung in Kamerun, Ostafrika und Ostfriesland (1890-1919)
    Medizin und Herrschaft: Malariabekämpfung in Kamerun, Ostafrika und Ostfriesland (1890-1919)
    Medizin und Herrschaft: Malariabekämpfung in Kamerun, Ostafrika und Ostfriesland (1890-1919)

    eBook #26

    Medizin und Herrschaft: Malariabekämpfung in Kamerun, Ostafrika und Ostfriesland (1890-1919)

    Manuela Bauche
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    Malaria fand um 1900 eine enorme Beachtung durch europäische Kolonialmächte und Mediziner, galt sie doch als Bedrohung für den "weißen Mann" und sein koloniales Projekt. Malaria kam damals aber auch in Teilen Deutschlands vor. Manuela Bauche zeichnet nach, wie die Behörden in drei Gebieten des Deutschen Kaiserreichs - in Kamerun, Deutsch-Ostafrika und Ostfriesland - versuchten, gegen lokalen Widerstand Maßnahmen zur Malariabekämpfung durchzusetzen. Sie kann dabei zeigen, dass das medizinische Vorgehen sowohl in den Kolonien als auch in Deutschland mit dem Ausbau staatlicher Herrschaft, mit Rassismus und Trennung entlang von Klasse verbunden war.

    Malaria fand um 1900 eine enorme Beachtung durch europäische Kolonialmächte und Mediziner, galt sie doch als Bedrohung für den "weißen Mann" und sein koloniales Projekt. Malaria kam damals aber auch in Teilen Deutschlands vor. Manuela Bauche zeichnet nach, wie die Behörden in drei Gebieten des Deutschen Kaiserreichs - in Kamerun, Deutsch-Ostafrika und Ostfriesland - versuchten, gegen lokalen Widerstand Maßnahmen zur Malariabekämpfung durchzusetzen. Sie kann dabei zeigen, dass das medizinische Vorgehen sowohl in den Kolonien als auch in Deutschland mit dem Ausbau staatlicher Herrschaft, mit Rassismus und Trennung entlang von Klasse verbunden war.

  • Kolonialismus und Islam: Deutsche und britische Herrschaft in Westafrika (1900-1914)
    Kolonialismus und Islam: Deutsche und britische Herrschaft in Westafrika (1900-1914)
    Kolonialismus und Islam: Deutsche und britische Herrschaft in Westafrika (1900-1914)

    eBook #27

    Kolonialismus und Islam: Deutsche und britische Herrschaft in Westafrika (1900-1914)

    Sebastian Gottschalk
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    Welche Rolle spielte der Islam für die koloniale Herrschaft in den muslimisch geprägten Regionen Kameruns und Nordnigerias? Sebastian Gottschalk legt überzeugend dar, wie die islamisch geprägten Eliten und Strukturen in die Herrschaftsapparate der deutschen und britischen Kolonialmächte eingebunden wurden - aber auch, wie sie islamische Widerstandsbewegungen formierten. Das Buch eröffnet ein Spektrum von Perspektiven auf die Kolonialherrschaft: Verflechtungen zwischen Kolonien und Metropole geraten ebenso in den Blick wie solche, die die Entwicklungen vor Ort mit transregionalen und globalen Prozessen in Verbindung brachten.

    Welche Rolle spielte der Islam für die koloniale Herrschaft in den muslimisch geprägten Regionen Kameruns und Nordnigerias? Sebastian Gottschalk legt überzeugend dar, wie die islamisch geprägten Eliten und Strukturen in die Herrschaftsapparate der deutschen und britischen Kolonialmächte eingebunden wurden - aber auch, wie sie islamische Widerstandsbewegungen formierten. Das Buch eröffnet ein Spektrum von Perspektiven auf die Kolonialherrschaft: Verflechtungen zwischen Kolonien und Metropole geraten ebenso in den Blick wie solche, die die Entwicklungen vor Ort mit transregionalen und globalen Prozessen in Verbindung brachten.

  • China übersetzen: Globalisierung und chinesisches Wissen in Japan im 19. Jahrhundert
    China übersetzen: Globalisierung und chinesisches Wissen in Japan im 19. Jahrhundert
    China übersetzen: Globalisierung und chinesisches Wissen in Japan im 19. Jahrhundert

    eBook #28

    China übersetzen: Globalisierung und chinesisches Wissen in Japan im 19. Jahrhundert

    Michael Facius
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    Die Traditionen chinesischen Wissens - die Auseinandersetzung mit sinitischen Texten und Ideen - prägten Japans Blick auf die Welt und dessen Reaktion auf die Globalisierung des 19. Jahrhunderts. Zugleich wurden sie selbst von den Folgen globaler Integration beeinflusst. Vom frühneuzeitlichen Konfuzianismus bis zur Sinologie des Kaiserreichs, von der Dichtung bis zur Sprachwissenschaft: Diese Studie beschreibt erstmals umfassend die Transformation eines Wissensfelds, dessen Erforschung oft von der Fixierung auf den Einfluss westlicher Wissenschaften gehemmt wurde, das für ein tieferes Verständnis der japanischen Geschichte jedoch unentbehrlich ist.

    Die Traditionen chinesischen Wissens - die Auseinandersetzung mit sinitischen Texten und Ideen - prägten Japans Blick auf die Welt und dessen Reaktion auf die Globalisierung des 19. Jahrhunderts. Zugleich wurden sie selbst von den Folgen globaler Integration beeinflusst. Vom frühneuzeitlichen Konfuzianismus bis zur Sinologie des Kaiserreichs, von der Dichtung bis zur Sprachwissenschaft: Diese Studie beschreibt erstmals umfassend die Transformation eines Wissensfelds, dessen Erforschung oft von der Fixierung auf den Einfluss westlicher Wissenschaften gehemmt wurde, das für ein tieferes Verständnis der japanischen Geschichte jedoch unentbehrlich ist.

  • Asiatische Revolutionen: Europa und der Aufstieg und Fall asiatischer Imperien (1600-1830)
    Asiatische Revolutionen: Europa und der Aufstieg und Fall asiatischer Imperien (1600-1830)
    Asiatische Revolutionen: Europa und der Aufstieg und Fall asiatischer Imperien (1600-1830)

    eBook #29

    Asiatische Revolutionen: Europa und der Aufstieg und Fall asiatischer Imperien (1600-1830)

    Sven Trakulhun
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    Die politische Landkarte Asiens befand sich im 17. und 18. Jahrhundert in unruhiger, krisenhafter Bewegung. Vom Bosporus über Iran, von Nordindien und Südostasien bis nach China durchschritten die asiatischen Monarchien Phasen der staatlichen Umgestaltung und des dynastischen Niedergangs. Europäische Beobachter haben diese Revolutionen sehr genau verfolgt und beschrieben. Im Spiegel der Geschichte des "Orients" wollte Europa sich selbst besser erkennen, indem es die eigenen politischen Erfahrungen immer wieder neu mit denen der "Anderen" verglich. Auf ungewöhnlich breiter Quellenbasis rekonstruiert dieses Buch die universalhistorische Erfassung Asiens als einen geistigen Aneignungsprozess, in dem europäische Revolutionsdiskurse und asiatische Geschichtsschreibung, geschichtsphilosophische Entwicklungsmodelle und Ideologien des Kolonialismus miteinander verwoben waren. Globalgeschichte: Herausgegeben von Sebastian Conrad, Andreas Eckert und Margrit Pernau

    Die politische Landkarte Asiens befand sich im 17. und 18. Jahrhundert in unruhiger, krisenhafter Bewegung. Vom Bosporus über Iran, von Nordindien und Südostasien bis nach China durchschritten die asiatischen Monarchien Phasen der staatlichen Umgestaltung und des dynastischen Niedergangs. Europäische Beobachter haben diese Revolutionen sehr genau verfolgt und beschrieben. Im Spiegel der Geschichte des "Orients" wollte Europa sich selbst besser erkennen, indem es die eigenen politischen Erfahrungen immer wieder neu mit denen der "Anderen" verglich. Auf ungewöhnlich breiter Quellenbasis rekonstruiert dieses Buch die universalhistorische Erfassung Asiens als einen geistigen Aneignungsprozess, in dem europäische Revolutionsdiskurse und asiatische Geschichtsschreibung, geschichtsphilosophische Entwicklungsmodelle und Ideologien des Kolonialismus miteinander verwoben waren. Globalgeschichte: Herausgegeben von Sebastian Conrad, Andreas Eckert und Margrit Pernau

  • Globalisierte Geologie: Eine Wissensgeschichte des Eisenerzes in Brasilien (1876 - 1914)
    Globalisierte Geologie: Eine Wissensgeschichte des Eisenerzes in Brasilien (1876 - 1914)
    Globalisierte Geologie: Eine Wissensgeschichte des Eisenerzes in Brasilien (1876 - 1914)

    eBook #30

    Globalisierte Geologie: Eine Wissensgeschichte des Eisenerzes in Brasilien (1876 - 1914)

    Georg Fischer
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    Am Vorabend des Ersten Weltkriegs galt Brasilien als eines der eisenreichsten Länder der Erde. Damit verbunden war die Wahrnehmung des Landes als strategischer Rohstofflieferant, aber auch als Großmacht der Zukunft. Doch wie kam es zu der Assoziation von Eisenreichtum und Macht? Und wie entstand überhaupt das Wissen über Natur, auf dem derartige Vorstellungen basierten? Georg Fischer untersucht den Bedeutungswandel des Eisens im Kontext der Globalisierung von wissenschaftlichen Praktiken, Industrialisierungsvisionen, materiellen Knappheitsängsten und der wachsenden Bedeutung technischer Experten in staatlichen Institutionen und transnationalen Investorennetzwerken. Globalgeschichte: Herausgegeben von Sebastian Conrad, Andreas Eckert und Margrit Pernau

    Am Vorabend des Ersten Weltkriegs galt Brasilien als eines der eisenreichsten Länder der Erde. Damit verbunden war die Wahrnehmung des Landes als strategischer Rohstofflieferant, aber auch als Großmacht der Zukunft. Doch wie kam es zu der Assoziation von Eisenreichtum und Macht? Und wie entstand überhaupt das Wissen über Natur, auf dem derartige Vorstellungen basierten? Georg Fischer untersucht den Bedeutungswandel des Eisens im Kontext der Globalisierung von wissenschaftlichen Praktiken, Industrialisierungsvisionen, materiellen Knappheitsängsten und der wachsenden Bedeutung technischer Experten in staatlichen Institutionen und transnationalen Investorennetzwerken. Globalgeschichte: Herausgegeben von Sebastian Conrad, Andreas Eckert und Margrit Pernau

  • Eigensinnige Musterschüler: Ländliche Entwicklung und internationales Expertenwissen in der Türkei (1947–1980)
    Eigensinnige Musterschüler: Ländliche Entwicklung und internationales Expertenwissen in der Türkei (1947–1980)
    Eigensinnige Musterschüler: Ländliche Entwicklung und internationales Expertenwissen in der Türkei (1947–1980)

    eBook #31

    Eigensinnige Musterschüler: Ländliche Entwicklung und internationales Expertenwissen in der Türkei (1947–1980)

    Heinrich Hartmann
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    Seit der Gründung der türkischen Republik im Jahr 1923 spielten ausländische Experten beim Aufbau des neuen Staates eine zentrale Rolle. Anhand der Geschichte der Entwicklungspolitik in der ländlichen Türkei lassen sich gut die Erwartungshorizonte aufzeigen, die deutsche, amerikanische und türkische Akteure für das Land in der Nachkriegszeit formulierten, das in der Zeit zwischen Marshallplan, Bevölkerungskrise und neuer Migrationspolitik fest in globale Diskurse eingebunden war. Die Türkei wurde dabei, so die These dieses Buches, zu einem wichtigen Experimentierfeld neuer Praktiken von Entwicklungspolitik, da sich hier die Maximen der europäischen Integration und des globalen Krisendenkens begegneten. https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/

    Seit der Gründung der türkischen Republik im Jahr 1923 spielten ausländische Experten beim Aufbau des neuen Staates eine zentrale Rolle. Anhand der Geschichte der Entwicklungspolitik in der ländlichen Türkei lassen sich gut die Erwartungshorizonte aufzeigen, die deutsche, amerikanische und türkische Akteure für das Land in der Nachkriegszeit formulierten, das in der Zeit zwischen Marshallplan, Bevölkerungskrise und neuer Migrationspolitik fest in globale Diskurse eingebunden war. Die Türkei wurde dabei, so die These dieses Buches, zu einem wichtigen Experimentierfeld neuer Praktiken von Entwicklungspolitik, da sich hier die Maximen der europäischen Integration und des globalen Krisendenkens begegneten. https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/

  • Arktisches Wissen: Schweizer Expeditionen und dänischer Kolonialhandel in Grönland (1908–1913)
    Arktisches Wissen: Schweizer Expeditionen und dänischer Kolonialhandel in Grönland (1908–1913)
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    eBook #32

    Arktisches Wissen: Schweizer Expeditionen und dänischer Kolonialhandel in Grönland (1908–1913)

    Lea Pfäffli
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    Als sich der Wettlauf um Nordwestpassage und Nordpol im frühen 20. Jahrhundert verschärfte, suchte die dänische Administration Grönlands nach Verbündeten. Als Zulieferer kolonialen Wissens rekrutierte sie Schweizer Naturforscher, die sich ihrerseits als nationale Polarhelden vermarkteten. An welche Auflagen waren die Forschungsreisenden aus der Schweiz in der Arktis gebunden? Wie kontrollierte die dänische Handelsgesellschaft den Kontakt der Außenseiter zur lokalen Bevölkerung, den Inuit? Wer finanzierte die Expeditionen? Lea Pfäffli erzählt eine transimperiale Geschichte arktischen Wissens und leuchtet dabei Kolonialreich und Nation neu aus. https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

    Als sich der Wettlauf um Nordwestpassage und Nordpol im frühen 20. Jahrhundert verschärfte, suchte die dänische Administration Grönlands nach Verbündeten. Als Zulieferer kolonialen Wissens rekrutierte sie Schweizer Naturforscher, die sich ihrerseits als nationale Polarhelden vermarkteten. An welche Auflagen waren die Forschungsreisenden aus der Schweiz in der Arktis gebunden? Wie kontrollierte die dänische Handelsgesellschaft den Kontakt der Außenseiter zur lokalen Bevölkerung, den Inuit? Wer finanzierte die Expeditionen? Lea Pfäffli erzählt eine transimperiale Geschichte arktischen Wissens und leuchtet dabei Kolonialreich und Nation neu aus. https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

  • Geteilte Geschichte, geraubte Geschichte: Koloniale Biografien in Ostafrika (1880–1950)
    Geteilte Geschichte, geraubte Geschichte: Koloniale Biografien in Ostafrika (1880–1950)
    Geteilte Geschichte, geraubte Geschichte: Koloniale Biografien in Ostafrika (1880–1950)

    eBook #34

    Geteilte Geschichte, geraubte Geschichte: Koloniale Biografien in Ostafrika (1880–1950)

    Bettina Brockmeyer
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    Chief Sapi Mkwawa, die Kolonisatorin Magdalene von Prince und der Missionar Severin Hofbauer: Entlang dieser drei Biografien erforscht Bettina Brockmeyer koloniale Herrschaftsverhältnisse in Ostafrika. Sie untersucht Praktiken wie Reisen, Verhandeln, Siedeln und Regieren, das Verhältnis von Kolonisation und Mission, Prozesse der Erinnerung und den Transfer von Wissen, Objekten und Personen. So hebt die Studie die lange Dauer der europäischen Kolonialgeschichte hervor, die bis in die Zeitgeschichte reicht, und richtet den Blick auf eine asymmetrisch verwobene tansanisch-deutsch-britische Geschichte.

    Chief Sapi Mkwawa, die Kolonisatorin Magdalene von Prince und der Missionar Severin Hofbauer: Entlang dieser drei Biografien erforscht Bettina Brockmeyer koloniale Herrschaftsverhältnisse in Ostafrika. Sie untersucht Praktiken wie Reisen, Verhandeln, Siedeln und Regieren, das Verhältnis von Kolonisation und Mission, Prozesse der Erinnerung und den Transfer von Wissen, Objekten und Personen. So hebt die Studie die lange Dauer der europäischen Kolonialgeschichte hervor, die bis in die Zeitgeschichte reicht, und richtet den Blick auf eine asymmetrisch verwobene tansanisch-deutsch-britische Geschichte.

  • Die »zweite Sklaverei« ernähren: Sklavenschiffsköche und Straßenverkäuferinnen im Südatlantik (1800–1870)
    Die »zweite Sklaverei« ernähren: Sklavenschiffsköche und Straßenverkäuferinnen im Südatlantik (1800–1870)
    Die »zweite Sklaverei« ernähren: Sklavenschiffsköche und Straßenverkäuferinnen im Südatlantik (1800–1870)

    eBook #35

    Die »zweite Sklaverei« ernähren: Sklavenschiffsköche und Straßenverkäuferinnen im Südatlantik (1800–1870)

    Melina Teubner
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    Auf den Sklavenschiffen, die im 19. Jh. zwischen Afrika und Brasilien verkehrten, waren Köche für die Versorgung der Verschleppten und der Mannschaften zuständig. In den Häfen versorgten Verkäuferinnen sowohl die Versklavten als auch Arbeiterinnen und Arbeiter mit Nahrungsmitteln. Melina Teubner rückt in dieser kollektiven Biografie die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Menschen in den Mittelpunkt, die sonst wenig im Fokus der Geschichtsschreibung stehen, ohne die die Logistik des Sklavenhandels jedoch nicht hätte organisiert werden können. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Geschichte der »zweiten Sklaverei«, d.h. der Phase nach dem offiziellen Verbot des Sklavenhandels (1815/17 bzw. 1831 in Brasilien), sowie zu einer neueren Welt- und Globalgeschichte der Materialität von Schifffahrt, Ernährung und Arbeit.

    Auf den Sklavenschiffen, die im 19. Jh. zwischen Afrika und Brasilien verkehrten, waren Köche für die Versorgung der Verschleppten und der Mannschaften zuständig. In den Häfen versorgten Verkäuferinnen sowohl die Versklavten als auch Arbeiterinnen und Arbeiter mit Nahrungsmitteln. Melina Teubner rückt in dieser kollektiven Biografie die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Menschen in den Mittelpunkt, die sonst wenig im Fokus der Geschichtsschreibung stehen, ohne die die Logistik des Sklavenhandels jedoch nicht hätte organisiert werden können. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Geschichte der »zweiten Sklaverei«, d.h. der Phase nach dem offiziellen Verbot des Sklavenhandels (1815/17 bzw. 1831 in Brasilien), sowie zu einer neueren Welt- und Globalgeschichte der Materialität von Schifffahrt, Ernährung und Arbeit.

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