Dem Anderen begegnen: Eigene und fremde Repräsentationen in sozialen Gemeinschaften
Wege in die neue Bundesrepublik: Politische Mythen und kollektive Selbstbilder nach 1989
Theorie in der Geschichtswissenschaft: Einblicke in die Praxis des historischen Forschens
eBook-Reihen28 Titel

Eigene und Fremde Welten

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Über diese Serie

Ängste vor »unerwünschten Fremden« zu erzeugen und Gefahrenszenarien der Immigration zu verbreiten, ist nicht nur ein Phänomen der Gegenwart – dies hat eine lange Geschichte. Karina Kriegesmann beschäftigt sich erstmals mit dem Schüren fremdenfeindlicher Ressentiments in Brasilien in den Jahren zwischen dem Ersten Weltkrieg und der Weltwirtschaftskrise. Sie zeigt am Beispiel dieses südamerikanischen Einwanderungslandes auf, wie Wahrnehmungen von Mobilität, Diversität und einer enger zusammenwachsenden Welt mit der vor allem durch die Presse propagierten Xenophobie und mit Abschottung einhergingen.
SpracheDeutsch
HerausgeberCampus Verlag
Erscheinungsdatum11. Aug. 2008
Dem Anderen begegnen: Eigene und fremde Repräsentationen in sozialen Gemeinschaften
Wege in die neue Bundesrepublik: Politische Mythen und kollektive Selbstbilder nach 1989
Theorie in der Geschichtswissenschaft: Einblicke in die Praxis des historischen Forschens

Titel in dieser Serie (28)

  • Theorie in der Geschichtswissenschaft: Einblicke in die Praxis des historischen Forschens
    Theorie in der Geschichtswissenschaft: Einblicke in die Praxis des historischen Forschens
    Theorie in der Geschichtswissenschaft: Einblicke in die Praxis des historischen Forschens

    eBook #7

    Theorie in der Geschichtswissenschaft: Einblicke in die Praxis des historischen Forschens

    Jörg Baberowski
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    Welche Rolle spielt die Theorie in der Geschichtswissenschaft und was machen Historiker, wenn sie vorgeben, eine Theorie anzuwenden? An unterschiedlichen Beispielen aus der Praxis des historischen Forschens werden diese Fragen durchgespielt. Die Beispiele reichen von hermeneutischen und diskursanalytischen Theorien über die Textphilologie bis hin zur Ideen- und Begriffsgeschichte.

    Welche Rolle spielt die Theorie in der Geschichtswissenschaft und was machen Historiker, wenn sie vorgeben, eine Theorie anzuwenden? An unterschiedlichen Beispielen aus der Praxis des historischen Forschens werden diese Fragen durchgespielt. Die Beispiele reichen von hermeneutischen und diskursanalytischen Theorien über die Textphilologie bis hin zur Ideen- und Begriffsgeschichte.

  • Dem Anderen begegnen: Eigene und fremde Repräsentationen in sozialen Gemeinschaften
    Dem Anderen begegnen: Eigene und fremde Repräsentationen in sozialen Gemeinschaften
    Dem Anderen begegnen: Eigene und fremde Repräsentationen in sozialen Gemeinschaften

    eBook #10

    Dem Anderen begegnen: Eigene und fremde Repräsentationen in sozialen Gemeinschaften

    Sheila Fitzpatrick
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    Soziale Gemeinschaften vergegenwärtigen, bestätigen und verändern durch Repräsentationen die Ordnung, in der sie leben. In der Begegnung mit anderen werden diese verteidigt oder mit neuer Bedeutung versehen. An Beispielen aus Europa, Südamerika, Afrika und Asien wird in diesem Band untersucht, wie Repräsentationen als Praktiken der Weltauslegung das Beharren, aber auch den Wandel sozialer Ordnungen beeinflussen und wie Einzelne und Gruppen durch sie klären, wer sie selbst sind und was das Andere ist.

    Soziale Gemeinschaften vergegenwärtigen, bestätigen und verändern durch Repräsentationen die Ordnung, in der sie leben. In der Begegnung mit anderen werden diese verteidigt oder mit neuer Bedeutung versehen. An Beispielen aus Europa, Südamerika, Afrika und Asien wird in diesem Band untersucht, wie Repräsentationen als Praktiken der Weltauslegung das Beharren, aber auch den Wandel sozialer Ordnungen beeinflussen und wie Einzelne und Gruppen durch sie klären, wer sie selbst sind und was das Andere ist.

  • Wege in die neue Bundesrepublik: Politische Mythen und kollektive Selbstbilder nach 1989
    Wege in die neue Bundesrepublik: Politische Mythen und kollektive Selbstbilder nach 1989
    Wege in die neue Bundesrepublik: Politische Mythen und kollektive Selbstbilder nach 1989

    eBook #13

    Wege in die neue Bundesrepublik: Politische Mythen und kollektive Selbstbilder nach 1989

    Clemens Albrecht
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    Nach 1989 musste die Bundesrepublik ihr Selbstbild und ihre historische Tradition neu definieren. Dass Adenauer zum bedeutendsten Deutschen gewählt, die Erinnerung an 68 gepflegt oder sich mit dem »deutschen Herbst« beschäftigt wird, belegt den neuen Umgang mit der eigenen Geschichte. Die Beiträge beleuchten die politisch-kulturellen und ideengeschichtlich relevanten Debatten, auch diejenigen über Patriotismus und Leitkultur.

    Nach 1989 musste die Bundesrepublik ihr Selbstbild und ihre historische Tradition neu definieren. Dass Adenauer zum bedeutendsten Deutschen gewählt, die Erinnerung an 68 gepflegt oder sich mit dem »deutschen Herbst« beschäftigt wird, belegt den neuen Umgang mit der eigenen Geschichte. Die Beiträge beleuchten die politisch-kulturellen und ideengeschichtlich relevanten Debatten, auch diejenigen über Patriotismus und Leitkultur.

  • Europa in der Karikatur: Deutsche und britische Darstellungen im 20. Jahrhundert
    Europa in der Karikatur: Deutsche und britische Darstellungen im 20. Jahrhundert
    Europa in der Karikatur: Deutsche und britische Darstellungen im 20. Jahrhundert

    eBook #15

    Europa in der Karikatur: Deutsche und britische Darstellungen im 20. Jahrhundert

    Priska Jones
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    Priska Jones untersucht Europadarstellungen in deutschen und britischen Karikaturen der 1920er und 1950er sowie 1980er und 1990er Jahre. Die Karikaturen vermitteln interessante Rückschlüsse darauf, wie Europa jeweils gedacht und bewertet wurde. Im Laufe der Jahrzehnte werden die nationalen Unterschiede in der deutschen und britischen Perspektive, aber auch ein genereller Wandel des jeweiligen Europabewusstseins und europäischen Selbstverständnisses deutlich.

    Priska Jones untersucht Europadarstellungen in deutschen und britischen Karikaturen der 1920er und 1950er sowie 1980er und 1990er Jahre. Die Karikaturen vermitteln interessante Rückschlüsse darauf, wie Europa jeweils gedacht und bewertet wurde. Im Laufe der Jahrzehnte werden die nationalen Unterschiede in der deutschen und britischen Perspektive, aber auch ein genereller Wandel des jeweiligen Europabewusstseins und europäischen Selbstverständnisses deutlich.

  • Das Ende eines Kolonialreiches: Ostafrika im Ersten Weltkrieg
    Das Ende eines Kolonialreiches: Ostafrika im Ersten Weltkrieg
    Das Ende eines Kolonialreiches: Ostafrika im Ersten Weltkrieg

    eBook #17

    Das Ende eines Kolonialreiches: Ostafrika im Ersten Weltkrieg

    Michael Pesek
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    Der Erste Weltkrieg war auch ein Krieg um Kolonien. Ostafrika gehörte zu den am längsten umkämpften Schlachtfeldern. Die Mehrzahl der Kriegsbeteiligten waren, neben den Europäern, Afrikaner und Inder. Ohne die Hunderttausende afrikanischer Arbeiter und Träger hätte der Krieg von keiner Seite geführt werden können. Michael Pesek schildert das Los der afrikanischen Soldaten und das Leben der Zivilbevölkerung, wo Zwangsarbeit und Kriegsverbrechen alsbald Teil des Systems waren.

    Der Erste Weltkrieg war auch ein Krieg um Kolonien. Ostafrika gehörte zu den am längsten umkämpften Schlachtfeldern. Die Mehrzahl der Kriegsbeteiligten waren, neben den Europäern, Afrikaner und Inder. Ohne die Hunderttausende afrikanischer Arbeiter und Träger hätte der Krieg von keiner Seite geführt werden können. Michael Pesek schildert das Los der afrikanischen Soldaten und das Leben der Zivilbevölkerung, wo Zwangsarbeit und Kriegsverbrechen alsbald Teil des Systems waren.

  • Arbeit an der Geschichte: Wie viel Theorie braucht die Geschichtswissenschaft?
    Arbeit an der Geschichte: Wie viel Theorie braucht die Geschichtswissenschaft?
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    eBook #18

    Arbeit an der Geschichte: Wie viel Theorie braucht die Geschichtswissenschaft?

    David Feest
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    Die Beiträge des Bandes widmen sich der umfassenden Frage, was die Theorie für die Geschichtsschreibung leisten kann. Brauchen Historiker überhaupt Theorien? Und welche Rolle spielen speziell Theorien von Repräsentation in der Geschichtswissenschaft? Es kommen unter anderem Autoren zu Wort, die an historischen Fallbeispielen zeigen, was mit Theorien anzufangen ist und wie Geschichten erzählt werden müssen, die sich auf die Theorie berufen.

    Die Beiträge des Bandes widmen sich der umfassenden Frage, was die Theorie für die Geschichtsschreibung leisten kann. Brauchen Historiker überhaupt Theorien? Und welche Rolle spielen speziell Theorien von Repräsentation in der Geschichtswissenschaft? Es kommen unter anderem Autoren zu Wort, die an historischen Fallbeispielen zeigen, was mit Theorien anzufangen ist und wie Geschichten erzählt werden müssen, die sich auf die Theorie berufen.

  • Reproductive Technologies as Global Form: Ethnographies of Knowledge, Practices, and Transnational Encounters
    Reproductive Technologies as Global Form: Ethnographies of Knowledge, Practices, and Transnational Encounters
    Reproductive Technologies as Global Form: Ethnographies of Knowledge, Practices, and Transnational Encounters

    eBook #19

    Reproductive Technologies as Global Form: Ethnographies of Knowledge, Practices, and Transnational Encounters

    Sven Bergmann
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    Seit vor 30 Jahren das erste »Reagenzglas- Baby« der Welt geboren wurde, haben sich In- vitro-Fertilisation (IVF) und andere Technologien »assistierter « Reproduktion weltweit verbreitet. Behandlung Suchende, Spenderinnen von Eizellen, Samenbanken und Ärzte agieren über nationale Grenzen hinweg, nicht selten entlang der Wohlstandsbruchlinien zwischen Ost und West und Nord und Süd. Die Autoren zeichnen in ethnografischen Studien die große Vielfalt lokaler Anwendungen von Reproduktionstechnologien auf vier Kontinenten nach und folgen gleichzeitig den transnationalen Routen des Medizinmarktes. Die Reproduktionsmedizin steht dabei beispielhaft für die biotechnologische Globalisierung. In the thirty-five years since the first "test-tube baby," in-vitro fertilization and other methods of reproductive assistance have become a common aspect of family life and medicine in affluent nations and, increasingly, throughout the world. How do persons seeking treatment, donors, and medical experts make use of these reproductive technologies? How in crossing borders between nations do they manage to evade legal and bioethical regulations? And how do they make sense of these new modes of making kinship against the backdrop of diverse worldviews and social settings? In bringing together a wide array of ethnographic studies this volume offers both a current snapshot of the complexity and diversity of local or national IVF-cultures and of emerging transnational forms of mobility, competition, inequality and collaboration. Reproductive technologies as global form refer to the simultaneity of replicating standards and creating differences, of displacements and reappropriations, raising a plethora of provocative questions for the future.

    Seit vor 30 Jahren das erste »Reagenzglas- Baby« der Welt geboren wurde, haben sich In- vitro-Fertilisation (IVF) und andere Technologien »assistierter « Reproduktion weltweit verbreitet. Behandlung Suchende, Spenderinnen von Eizellen, Samenbanken und Ärzte agieren über nationale Grenzen hinweg, nicht selten entlang der Wohlstandsbruchlinien zwischen Ost und West und Nord und Süd. Die Autoren zeichnen in ethnografischen Studien die große Vielfalt lokaler Anwendungen von Reproduktionstechnologien auf vier Kontinenten nach und folgen gleichzeitig den transnationalen Routen des Medizinmarktes. Die Reproduktionsmedizin steht dabei beispielhaft für die biotechnologische Globalisierung. In the thirty-five years since the first "test-tube baby," in-vitro fertilization and other methods of reproductive assistance have become a common aspect of family life and medicine in affluent nations and, increasingly, throughout the world. How do persons seeking treatment, donors, and medical experts make use of these reproductive technologies? How in crossing borders between nations do they manage to evade legal and bioethical regulations? And how do they make sense of these new modes of making kinship against the backdrop of diverse worldviews and social settings? In bringing together a wide array of ethnographic studies this volume offers both a current snapshot of the complexity and diversity of local or national IVF-cultures and of emerging transnational forms of mobility, competition, inequality and collaboration. Reproductive technologies as global form refer to the simultaneity of replicating standards and creating differences, of displacements and reappropriations, raising a plethora of provocative questions for the future.

  • Gewalträume: Soziale Ordnungen im Ausnahmezustand
    Gewalträume: Soziale Ordnungen im Ausnahmezustand
    Gewalträume: Soziale Ordnungen im Ausnahmezustand

    eBook #20

    Gewalträume: Soziale Ordnungen im Ausnahmezustand

    Marc Buggeln
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    Gewalt ist ein menschliches Potenzial, überall und jederzeit. Die Autorinnen und Autoren des Bandes befassen sich aus historischer und ethnologischer Perspektive mit den Bedingungen von Gewalt. Sie zeigen, unter welchen Umständen Gewalt entsteht, wie sie sich ausbreitet und dynamisiert. Deutlich wird dabei, wie sehr Gewalt soziale Ordnungen prägen kann und wie Erfahrungen mit Gewalt Sichtweisen auf die Umwelt verändern. Nicht zuletzt behandeln die Beiträge aber auch den wichtigen Aspekt, wie Gewalt wieder beendet werden kann.

    Gewalt ist ein menschliches Potenzial, überall und jederzeit. Die Autorinnen und Autoren des Bandes befassen sich aus historischer und ethnologischer Perspektive mit den Bedingungen von Gewalt. Sie zeigen, unter welchen Umständen Gewalt entsteht, wie sie sich ausbreitet und dynamisiert. Deutlich wird dabei, wie sehr Gewalt soziale Ordnungen prägen kann und wie Erfahrungen mit Gewalt Sichtweisen auf die Umwelt verändern. Nicht zuletzt behandeln die Beiträge aber auch den wichtigen Aspekt, wie Gewalt wieder beendet werden kann.

  • Krisen verstehen: Historische und kulturwissenschaftliche Annäherungen
    Krisen verstehen: Historische und kulturwissenschaftliche Annäherungen
    Krisen verstehen: Historische und kulturwissenschaftliche Annäherungen

    eBook #21

    Krisen verstehen: Historische und kulturwissenschaftliche Annäherungen

    Jörg Baberowski
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    Krisen scheinen ein maßgebliches Kennzeichen der westlichen Moderne zu sein. Die Autoren des Bandes betrachten Krisen aus kulturvergleichender und historischer Perspektive und analysieren sie dabei als soziale Konstrukte, als Wahrnehmungen, Erfahrungen oder auch als Diskurse. Sie zeigen, wie Krisen die Vorstellungen und Strukturen von Gesellschaften rasch und unerwartet von Grund auf verändern können. Und sie machen deutlich, dass jede Krise zugleich auch Ausdruck der Gesellschaft ist, in der sie erscheint.

    Krisen scheinen ein maßgebliches Kennzeichen der westlichen Moderne zu sein. Die Autoren des Bandes betrachten Krisen aus kulturvergleichender und historischer Perspektive und analysieren sie dabei als soziale Konstrukte, als Wahrnehmungen, Erfahrungen oder auch als Diskurse. Sie zeigen, wie Krisen die Vorstellungen und Strukturen von Gesellschaften rasch und unerwartet von Grund auf verändern können. Und sie machen deutlich, dass jede Krise zugleich auch Ausdruck der Gesellschaft ist, in der sie erscheint.

  • Urban Spaces after Socialism: Ethnographies of Public Places in Eurasian Cities
    Urban Spaces after Socialism: Ethnographies of Public Places in Eurasian Cities
    Urban Spaces after Socialism: Ethnographies of Public Places in Eurasian Cities

    eBook #22

    Urban Spaces after Socialism: Ethnographies of Public Places in Eurasian Cities

    Levon Abrahamian
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    Was geschieht in eurasischen Städten seit dem Ende der Sowjetunion? Wie werden periphere urbane Räume neu konstruiert, angeordnet und reflektiert in Stimmen der Subkulturen und im Alltag der postsozialistischen Stadt? Bei politischen Ungewissheiten und begleitet von Phänomenen der Globalisierung entsteht hier ein Labor spezifischer urbaner Kulturen. Der Umgang mit urbanen Räumen und Symbolen muss neu verhandelt, die Aneignung öffentlicher Plätze von neuen Akteuren erprobt werden. Der Band bietet ethnografische Einblicke in Städte wie Eriwan, Tiflis, Taschkent oder Osh, die diesen Umbruch erleben.

    Was geschieht in eurasischen Städten seit dem Ende der Sowjetunion? Wie werden periphere urbane Räume neu konstruiert, angeordnet und reflektiert in Stimmen der Subkulturen und im Alltag der postsozialistischen Stadt? Bei politischen Ungewissheiten und begleitet von Phänomenen der Globalisierung entsteht hier ein Labor spezifischer urbaner Kulturen. Der Umgang mit urbanen Räumen und Symbolen muss neu verhandelt, die Aneignung öffentlicher Plätze von neuen Akteuren erprobt werden. Der Band bietet ethnografische Einblicke in Städte wie Eriwan, Tiflis, Taschkent oder Osh, die diesen Umbruch erleben.

  • Cultural Transfers in Dispute: Representations in Asia, Europe and the Arab World since the Middle Ages
    Cultural Transfers in Dispute: Representations in Asia, Europe and the Arab World since the Middle Ages
    Cultural Transfers in Dispute: Representations in Asia, Europe and the Arab World since the Middle Ages

    eBook #23

    Cultural Transfers in Dispute: Representations in Asia, Europe and the Arab World since the Middle Ages

    Yi-Kai Chen
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    Kulturen sind keine voneinander isolierten Gebilde, sie durchdringen und beeinflussen sich gegenseitig. Beschreibungen solchen Kulturtransfers sind dabei immer wertend, geschehen sie doch stets selbst von einem kulturellen Standpunkt aus. Anhand konkreter Beispiele untersucht der Band kontroverse Wahrnehmungen und Darstellungen von Kulturtransfer in und zwischen Asien, Europa und der arabischen Welt. In allen drei Weltregionen spielen die behandelten Repräsentationen eine bedeutende Rolle bei der Bestimmung von »eigener« und »fremder« Kultur.

    Kulturen sind keine voneinander isolierten Gebilde, sie durchdringen und beeinflussen sich gegenseitig. Beschreibungen solchen Kulturtransfers sind dabei immer wertend, geschehen sie doch stets selbst von einem kulturellen Standpunkt aus. Anhand konkreter Beispiele untersucht der Band kontroverse Wahrnehmungen und Darstellungen von Kulturtransfer in und zwischen Asien, Europa und der arabischen Welt. In allen drei Weltregionen spielen die behandelten Repräsentationen eine bedeutende Rolle bei der Bestimmung von »eigener« und »fremder« Kultur.

  • BILD - MACHT - UnORDNUNG: Visuelle Repräsentationen zwischen Stabilität und Konflikt
    BILD - MACHT - UnORDNUNG: Visuelle Repräsentationen zwischen Stabilität und Konflikt
    BILD - MACHT - UnORDNUNG: Visuelle Repräsentationen zwischen Stabilität und Konflikt

    eBook #24

    BILD - MACHT - UnORDNUNG: Visuelle Repräsentationen zwischen Stabilität und Konflikt

    Susanna Burghartz
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    Bilder sind machtvoll. Sie sind keine bloßen Reflexionen der Wirklichkeit oder stumme und statische Zeugen der Geschichte. Sie spiegeln Meinungen, rechtfertigen oder delegitimieren soziales Handeln, können gar gesellschaftliche Ordnungen stützen oder destabilisieren. Der Band betrachtet das Instrumentarium der Bildanalyse, fragt nach der Bedeutung von Bildern in kommunikativenProzessen, erforscht ihren Einfluss auf den Bestand oder Wandel bestehender gesellschaftlicher Strukturen und beleuchtet schließlich ihre Konkurrenz gegenüber anderen Medien.

    Bilder sind machtvoll. Sie sind keine bloßen Reflexionen der Wirklichkeit oder stumme und statische Zeugen der Geschichte. Sie spiegeln Meinungen, rechtfertigen oder delegitimieren soziales Handeln, können gar gesellschaftliche Ordnungen stützen oder destabilisieren. Der Band betrachtet das Instrumentarium der Bildanalyse, fragt nach der Bedeutung von Bildern in kommunikativenProzessen, erforscht ihren Einfluss auf den Bestand oder Wandel bestehender gesellschaftlicher Strukturen und beleuchtet schließlich ihre Konkurrenz gegenüber anderen Medien.

  • One Law for All?: Western models and local practices in (post-) imperial contexts
    One Law for All?: Western models and local practices in (post-) imperial contexts
    One Law for All?: Western models and local practices in (post-) imperial contexts

    eBook #25

    One Law for All?: Western models and local practices in (post-) imperial contexts

    Carlos Aguirre
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    Im 19. und 20. Jahrhundert traten weltweit Gesetzgeber mit der Absicht auf, lokale Rechtsordnungen nach westlichem Muster umzubilden. Aber welche Modelle sollten als Vorbilder dienen, da doch die rechtliche Realität bereits in Westeuropa uneinheitlich war? Zudem wurde das importierte Recht vor Ort unterschiedlich aufgenommen, umformuliert und interpretiert. Der Band untersucht das Spannungsfeld zwischen den universellen Ansprüchen verschiedener imperialer und post-imperialer Gesetzgeber und der lokalen Umsetzung und Anwendung neuer Rechtsformen, von Lateinamerika und Afrika über Russland bis nach Ostasien.

    Im 19. und 20. Jahrhundert traten weltweit Gesetzgeber mit der Absicht auf, lokale Rechtsordnungen nach westlichem Muster umzubilden. Aber welche Modelle sollten als Vorbilder dienen, da doch die rechtliche Realität bereits in Westeuropa uneinheitlich war? Zudem wurde das importierte Recht vor Ort unterschiedlich aufgenommen, umformuliert und interpretiert. Der Band untersucht das Spannungsfeld zwischen den universellen Ansprüchen verschiedener imperialer und post-imperialer Gesetzgeber und der lokalen Umsetzung und Anwendung neuer Rechtsformen, von Lateinamerika und Afrika über Russland bis nach Ostasien.

  • Eine sowjetische Nation: Nationale Sozialismusinterpretationen in Armenien seit 1945
    Eine sowjetische Nation: Nationale Sozialismusinterpretationen in Armenien seit 1945
    Eine sowjetische Nation: Nationale Sozialismusinterpretationen in Armenien seit 1945

    eBook #26

    Eine sowjetische Nation: Nationale Sozialismusinterpretationen in Armenien seit 1945

    Maike Lehmann
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    Der Genozid von 1915 im Osmanischen Reich und die Demonstrationen von 1988, die den Zusammenbruch der Sowjetunion mit anstießen, bestimmen unser Bild von Armenien. Doch nicht allein das nationale Trauma oder Repressionen im Staatssozialismus prägten die armenische Nation. Maike Lehmann zeigt, welche Handlungs- und Interpretationsspielräume sich armenische Bürger an der sowjetischen Peripherie in den Jahrzehnten nach 1945 erarbeiteten und wie sie dabei das sozialistische Projekt mit neuen, lokalen Bedeutungen versahen. So trugen sie gleichermaßen zur Legitimierung und Stabilisierung wie auch zur Erosion des Staatssozialismus bei.

    Der Genozid von 1915 im Osmanischen Reich und die Demonstrationen von 1988, die den Zusammenbruch der Sowjetunion mit anstießen, bestimmen unser Bild von Armenien. Doch nicht allein das nationale Trauma oder Repressionen im Staatssozialismus prägten die armenische Nation. Maike Lehmann zeigt, welche Handlungs- und Interpretationsspielräume sich armenische Bürger an der sowjetischen Peripherie in den Jahrzehnten nach 1945 erarbeiteten und wie sie dabei das sozialistische Projekt mit neuen, lokalen Bedeutungen versahen. So trugen sie gleichermaßen zur Legitimierung und Stabilisierung wie auch zur Erosion des Staatssozialismus bei.

  • Das Soziale ordnen: Sozialwissenschaften und gesellschaftliche Ungleichheit im 20. Jahrhundert
    Das Soziale ordnen: Sozialwissenschaften und gesellschaftliche Ungleichheit im 20. Jahrhundert
    Das Soziale ordnen: Sozialwissenschaften und gesellschaftliche Ungleichheit im 20. Jahrhundert

    eBook #27

    Das Soziale ordnen: Sozialwissenschaften und gesellschaftliche Ungleichheit im 20. Jahrhundert

    Eva Barlösius
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    Die Sozialwissenschaften denken und beschreiben Gesellschaft und produzieren damit Wissen über soziale Ordnungen. Dieses Wissen spielt eine wichtige Rolle für die vielfältigen Ordnungen und Um-Ordnungen des Sozialen. In diesem Band werden Praktiken, Bilder und Semantiken untersucht, anhand derer sich Wissenschaftler, Politiker und andere Akteure in den USA, Großbritannien und Deutschland über den Aufbau von Gesellschaft verständigten. Die Beiträge geben auf diese Weise Aufschluss über den Umgang mit sozialer Differenz im 20. Jahrhundert.

    Die Sozialwissenschaften denken und beschreiben Gesellschaft und produzieren damit Wissen über soziale Ordnungen. Dieses Wissen spielt eine wichtige Rolle für die vielfältigen Ordnungen und Um-Ordnungen des Sozialen. In diesem Band werden Praktiken, Bilder und Semantiken untersucht, anhand derer sich Wissenschaftler, Politiker und andere Akteure in den USA, Großbritannien und Deutschland über den Aufbau von Gesellschaft verständigten. Die Beiträge geben auf diese Weise Aufschluss über den Umgang mit sozialer Differenz im 20. Jahrhundert.

  • Youth and Globalization in Central Asia: Everyday Life between Religion, Media, and International Donors
    Youth and Globalization in Central Asia: Everyday Life between Religion, Media, and International Donors
    Youth and Globalization in Central Asia: Everyday Life between Religion, Media, and International Donors

    eBook #28

    Youth and Globalization in Central Asia: Everyday Life between Religion, Media, and International Donors

    Stefan B. Kirmse
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    Im zentralasiatischen Kirgistan, einst Teil der Sowjetunion, liegt die Stadt Osch. Sie gilt als Zentrum von Islamismus, politischer Instabilität und Entwicklungshilfe. Doch sie ist zugleich von der Globalisierung in all ihren Facetten geprägt. Stefan B. Kirmse zeigt, was dies für den Alltag junger Menschen bedeutet: Sie sind in besonderer Weise wirtschaftlichen Zwängen und sozialem Druck unterworfen. Sie bewegen sich zwischen globalen Medien, religiösen Strömungen und westlichen Geldgebern und nutzen globale Verflechtungen auf vielfältige Art. Ein ethnografisches Porträt, das Erfahrungen von Postsozialismus und Globalisierung im muslimischen Raum miteinander verbindet. The Central Asian Republic of Kyrgyzstan, formerly part of the Soviet Union, is home to the city of Osh - a city renowned as an epicenter of Islamism and political instability. Yet, it is also shaped by globalization in all its manifestations. Stefan Kirmse explores what this means for young people's everyday lives. He shows that youth move between global media, religious groups and Western donors, crafting their own unique experiences of globalization in an ongoing process of bricolage. At the same time, they are subject to particular economic constraints and communal expectations.

    Im zentralasiatischen Kirgistan, einst Teil der Sowjetunion, liegt die Stadt Osch. Sie gilt als Zentrum von Islamismus, politischer Instabilität und Entwicklungshilfe. Doch sie ist zugleich von der Globalisierung in all ihren Facetten geprägt. Stefan B. Kirmse zeigt, was dies für den Alltag junger Menschen bedeutet: Sie sind in besonderer Weise wirtschaftlichen Zwängen und sozialem Druck unterworfen. Sie bewegen sich zwischen globalen Medien, religiösen Strömungen und westlichen Geldgebern und nutzen globale Verflechtungen auf vielfältige Art. Ein ethnografisches Porträt, das Erfahrungen von Postsozialismus und Globalisierung im muslimischen Raum miteinander verbindet. The Central Asian Republic of Kyrgyzstan, formerly part of the Soviet Union, is home to the city of Osh - a city renowned as an epicenter of Islamism and political instability. Yet, it is also shaped by globalization in all its manifestations. Stefan Kirmse explores what this means for young people's everyday lives. He shows that youth move between global media, religious groups and Western donors, crafting their own unique experiences of globalization in an ongoing process of bricolage. At the same time, they are subject to particular economic constraints and communal expectations.

  • Das Andere denken: Repräsentationen von Migration in Westeuropa und den USA im 20. Jahrhundert
    Das Andere denken: Repräsentationen von Migration in Westeuropa und den USA im 20. Jahrhundert
    Das Andere denken: Repräsentationen von Migration in Westeuropa und den USA im 20. Jahrhundert

    eBook #29

    Das Andere denken: Repräsentationen von Migration in Westeuropa und den USA im 20. Jahrhundert

    Sebastian Berg
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    Zuwanderung und ethnische Minderheiten prägten die westlichen Gesellschaften im 20. Jahrhundert. Aus Begegnungen mit den »Fremden« entstanden in Wissenschaft, Politik und Alltag Deutungen »des Anderen«, die in diesem Band thematisiert werden. Behandelt werden unter anderem juristische Diskurse über »Volksgruppen« in Österreich, die Wahrnehmung von Arbeitsmigranten in Deutschland oder die Veränderung von Sprache und Esskultur durch neue Einflüsse. Dabei werden sowohl die Selbstdeutungen und kulturellen Praktiken von Migranten als auch der Wandel in den »Aufnahmegesellschaften « in den Blick genommen.

    Zuwanderung und ethnische Minderheiten prägten die westlichen Gesellschaften im 20. Jahrhundert. Aus Begegnungen mit den »Fremden« entstanden in Wissenschaft, Politik und Alltag Deutungen »des Anderen«, die in diesem Band thematisiert werden. Behandelt werden unter anderem juristische Diskurse über »Volksgruppen« in Österreich, die Wahrnehmung von Arbeitsmigranten in Deutschland oder die Veränderung von Sprache und Esskultur durch neue Einflüsse. Dabei werden sowohl die Selbstdeutungen und kulturellen Praktiken von Migranten als auch der Wandel in den »Aufnahmegesellschaften « in den Blick genommen.

  • Was ist Vertrauen?: Ein interdisziplinäres Gespräch
    Was ist Vertrauen?: Ein interdisziplinäres Gespräch
    Was ist Vertrauen?: Ein interdisziplinäres Gespräch

    eBook #30

    Was ist Vertrauen?: Ein interdisziplinäres Gespräch

    Ute Frevert
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    Vertrauen ist ein ebenso alter wie alltäglicher Begriff. Vertrauen sei gut, Kontrolle jedoch besser, verkündeten die bolschewistischen Revolutionäre. In der aktuellen Schuldenkrise ist davon die Rede, dass man Banken und Staaten nicht mehr vertrauen könne und Vertrauen zurückgewonnen werden müsse. Was aber ist Vertrauen? Wie lässt es sich theoretisch erklären und empirisch erforschen? Historiker, Politikwissenschaftler und Juristen erörtern diese Fragen aus interdisziplinärer Perpektive. Sie zeigen in ihren Beiträgen, dass Vertrauen das Fundament sozialer Beziehungen ist, weil es Menschen Sicherheit gibt und Gesellschaften stabilisiert.

    Vertrauen ist ein ebenso alter wie alltäglicher Begriff. Vertrauen sei gut, Kontrolle jedoch besser, verkündeten die bolschewistischen Revolutionäre. In der aktuellen Schuldenkrise ist davon die Rede, dass man Banken und Staaten nicht mehr vertrauen könne und Vertrauen zurückgewonnen werden müsse. Was aber ist Vertrauen? Wie lässt es sich theoretisch erklären und empirisch erforschen? Historiker, Politikwissenschaftler und Juristen erörtern diese Fragen aus interdisziplinärer Perpektive. Sie zeigen in ihren Beiträgen, dass Vertrauen das Fundament sozialer Beziehungen ist, weil es Menschen Sicherheit gibt und Gesellschaften stabilisiert.

  • Notting Hill Carnival: Die Aushandlung des Eigenen im multiethnischen Großbritannien seit 1958
    Notting Hill Carnival: Die Aushandlung des Eigenen im multiethnischen Großbritannien seit 1958
    Notting Hill Carnival: Die Aushandlung des Eigenen im multiethnischen Großbritannien seit 1958

    eBook #31

    Notting Hill Carnival: Die Aushandlung des Eigenen im multiethnischen Großbritannien seit 1958

    Sebastian Klöß
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    Migration und Multikulturalismus, Integration und Identität – bis heute lösen diese Themen in westlichen Gesellschaften Kontroversen aus. Die Begegnung mit dem Anderen hat in der Geschichte wiederholt vertraute Ordnungen und Vorstellungen herausgefordert. Sebastian Klöß analysiert diese Debatten am Beispiel des Notting Hill Carnivals in London. Die mehrtägige Großveranstaltung gilt als Kontaktzone, in der Afrokariben und Briten ihre eigene Identität und die Abgrenzung zum Anderen konflikthaft aushandeln. Die Analyse des multikulturellen Festes leistet einen wichtigen Beitrag zum Verständnis von Migrations- und Integrationsprozessen.

    Migration und Multikulturalismus, Integration und Identität – bis heute lösen diese Themen in westlichen Gesellschaften Kontroversen aus. Die Begegnung mit dem Anderen hat in der Geschichte wiederholt vertraute Ordnungen und Vorstellungen herausgefordert. Sebastian Klöß analysiert diese Debatten am Beispiel des Notting Hill Carnivals in London. Die mehrtägige Großveranstaltung gilt als Kontaktzone, in der Afrokariben und Briten ihre eigene Identität und die Abgrenzung zum Anderen konflikthaft aushandeln. Die Analyse des multikulturellen Festes leistet einen wichtigen Beitrag zum Verständnis von Migrations- und Integrationsprozessen.

  • (K)information: Gamete Donation and Kinship Knowledge in Germany and Britain
    (K)information: Gamete Donation and Kinship Knowledge in Germany and Britain
    (K)information: Gamete Donation and Kinship Knowledge in Germany and Britain

    eBook #32

    (K)information: Gamete Donation and Kinship Knowledge in Germany and Britain

    Maren Klotz
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    Openness about sperm and egg donation and the regulation of donor anonymity or non-anonymity are new phenomena. How do affected families, clinics, and regulators deal with information about gamete donors and the donation itself? And how does this knowledge management contribute to the creation and enactment of kinship? Addressing these questions in Germany and Britain, this ethnography makes a comparative contribution to the empirical and theoretical analysis of kin-formation and social change. Maren Klotz reveals a contemporary renegotiation of the values of privacy, information-sharing, and connectedness as they relate to the social, clinical, and regulatory management of kinship information. Transparency, not genetics, is the moral imperative, and instead of an unambiguously discernible "geneticization," her findings on donor non-anonymity and parental openness display a pattern of "transparentization." This pattern represents a shift in authority over kinship away from the sometimes highhanded reproductive medical profession towards concerned groups, parents-by-donation, and policymakers. Bekommt ein Paar ein Kind mithilfe von gespendeten Ei- und Samenzellen, stellt sich die Frage, wie diese Familie mit dem Wissen um die Spende im Alltag umgeht. Maren Klotz untersucht, wie Verwandtschaft vor diesem Hintergrund konstruiert wird. Sie zeichnet ein Bild von Familiengründung im 21. Jahrhundert, das weniger von einer Relevanz genetischen Wissens geprägt ist, als vielmehr von Transparenz und Informationsfreiheit als neuem moralischem Gebot. Ausgezeichnet mit dem Humboldt-Preis 2013 der Humboldt-Universität zu Berlin.

    Openness about sperm and egg donation and the regulation of donor anonymity or non-anonymity are new phenomena. How do affected families, clinics, and regulators deal with information about gamete donors and the donation itself? And how does this knowledge management contribute to the creation and enactment of kinship? Addressing these questions in Germany and Britain, this ethnography makes a comparative contribution to the empirical and theoretical analysis of kin-formation and social change. Maren Klotz reveals a contemporary renegotiation of the values of privacy, information-sharing, and connectedness as they relate to the social, clinical, and regulatory management of kinship information. Transparency, not genetics, is the moral imperative, and instead of an unambiguously discernible "geneticization," her findings on donor non-anonymity and parental openness display a pattern of "transparentization." This pattern represents a shift in authority over kinship away from the sometimes highhanded reproductive medical profession towards concerned groups, parents-by-donation, and policymakers. Bekommt ein Paar ein Kind mithilfe von gespendeten Ei- und Samenzellen, stellt sich die Frage, wie diese Familie mit dem Wissen um die Spende im Alltag umgeht. Maren Klotz untersucht, wie Verwandtschaft vor diesem Hintergrund konstruiert wird. Sie zeichnet ein Bild von Familiengründung im 21. Jahrhundert, das weniger von einer Relevanz genetischen Wissens geprägt ist, als vielmehr von Transparenz und Informationsfreiheit als neuem moralischem Gebot. Ausgezeichnet mit dem Humboldt-Preis 2013 der Humboldt-Universität zu Berlin.

  • Making Sense of the Americas: How Protest Related to America in the 1980s and Beyond
    Making Sense of the Americas: How Protest Related to America in the 1980s and Beyond
    Making Sense of the Americas: How Protest Related to America in the 1980s and Beyond

    eBook #33

    Making Sense of the Americas: How Protest Related to America in the 1980s and Beyond

    Friederike Apelt
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    Ob »Sonne statt Reagan« auf der Friedensdemo oder Che-Guevara-Poster und Kaffee aus dem revolutionären Nicaragua in der WG-Küche - die Protestkulturen im Westeuropa der 1980er Jahre speisten sich zu einem Großteil aus der spannungsreichen Auseinandersetzung mit Amerika. Die von ihnen betriebene Sinnstiftung ist also ohne die Bezüge und Referenzen, die Wechselwirkungen und Verflechtungen im »transatlantischen Dreieck« zwischen den beiden Teilen des amerikanischen Kontinents und Europa nicht zu verstehen.

    Ob »Sonne statt Reagan« auf der Friedensdemo oder Che-Guevara-Poster und Kaffee aus dem revolutionären Nicaragua in der WG-Küche - die Protestkulturen im Westeuropa der 1980er Jahre speisten sich zu einem Großteil aus der spannungsreichen Auseinandersetzung mit Amerika. Die von ihnen betriebene Sinnstiftung ist also ohne die Bezüge und Referenzen, die Wechselwirkungen und Verflechtungen im »transatlantischen Dreieck« zwischen den beiden Teilen des amerikanischen Kontinents und Europa nicht zu verstehen.

  • Revolutions and Counter-Revolutions: 1917 and its Aftermath from a Global Perspective
    Revolutions and Counter-Revolutions: 1917 and its Aftermath from a Global Perspective
    Revolutions and Counter-Revolutions: 1917 and its Aftermath from a Global Perspective

    eBook #34

    Revolutions and Counter-Revolutions: 1917 and its Aftermath from a Global Perspective

    Birgit Aschmann
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    1917 war ein bedeutendes Jahr des historischen Umbruchs im Weltmaßstab, in dem der Grundstein für prägende Strukturen des 20. Jahrhunderts gelegt wurde. Den Zeitgenossen waren diese globalen Zusammenhänge bewusst; doch in der auf nationale Belange beschränkten Geschichtswissenschaft spielten sie jahrzehntelang kaum eine Rolle. Dieser Band vereint neue Forschungen, die die transnationalen Verbindungen der unzähligen Aufstände, Rebellionen und Revolutionen sowie der gewaltsamen Reaktionen darauf in den Jahren zwischen 1917 und 1920 in allen Weltteilen aufzeigen.

    1917 war ein bedeutendes Jahr des historischen Umbruchs im Weltmaßstab, in dem der Grundstein für prägende Strukturen des 20. Jahrhunderts gelegt wurde. Den Zeitgenossen waren diese globalen Zusammenhänge bewusst; doch in der auf nationale Belange beschränkten Geschichtswissenschaft spielten sie jahrzehntelang kaum eine Rolle. Dieser Band vereint neue Forschungen, die die transnationalen Verbindungen der unzähligen Aufstände, Rebellionen und Revolutionen sowie der gewaltsamen Reaktionen darauf in den Jahren zwischen 1917 und 1920 in allen Weltteilen aufzeigen.

  • The Long End of the First World War: Ruptures, Continuities and Memories
    The Long End of the First World War: Ruptures, Continuities and Memories
    The Long End of the First World War: Ruptures, Continuities and Memories

    eBook #36

    The Long End of the First World War: Ruptures, Continuities and Memories

    Cemil Aydin
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    Eigene und Fremde Welten Herausgegeben von Jörg Baberowski, Stefan Rinke und Michael Wildt Mit dem Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs hat sich die Art der Erinnerung an dieses welthistorische Ereignis verändert. Die Beiträge dieses Bandes zielen darauf ab, Verknüpfungen zwischen individuellen Kriegserfahrungen, Geschichtsschreibung und Erinnerung herzustellen und so den Begriff eines statischen, klar definierten "Endes" des Ersten Weltkrieges zu hinterfragen, eines Konstrukts, das hauptsächlich auf europäischen Entwicklungen beruht.

    Eigene und Fremde Welten Herausgegeben von Jörg Baberowski, Stefan Rinke und Michael Wildt Mit dem Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs hat sich die Art der Erinnerung an dieses welthistorische Ereignis verändert. Die Beiträge dieses Bandes zielen darauf ab, Verknüpfungen zwischen individuellen Kriegserfahrungen, Geschichtsschreibung und Erinnerung herzustellen und so den Begriff eines statischen, klar definierten "Endes" des Ersten Weltkrieges zu hinterfragen, eines Konstrukts, das hauptsächlich auf europäischen Entwicklungen beruht.

  • Leben am Ende der Zeiten: Wissen, Praktiken und Zeitvorstellungen der Apokalypse
    Leben am Ende der Zeiten: Wissen, Praktiken und Zeitvorstellungen der Apokalypse
    Leben am Ende der Zeiten: Wissen, Praktiken und Zeitvorstellungen der Apokalypse

    eBook #37

    Leben am Ende der Zeiten: Wissen, Praktiken und Zeitvorstellungen der Apokalypse

    Anne-Sophie Donnarieix
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    Jede Zeit hatte ihre Apokalypse, und doch scheint besonders unsere Zeit von wiederkehrenden Endzeitvisionen heimgesucht zu werden. Diesen Visionen widmet sich dieser Band in enger Verbindung von Theologie, Geschichtswissenschaft, Philosophie und politischer Theorie. Er fragt nach Wesen und Form eines Lebens am Ende der Zeit – nach den Konturen eines Daseins, das sich, der Endlichkeit seiner Welt bewusst, zu ihr verhalten muss. Die Beiträge zeichnen dieses Phänomen des Lebens mit der und auf die Apokalypse zu in seiner ganzen Weite nach: von der prophetischen Kunst des Mittelalters bis zur politischen Theologie der ›Neuen Rechten‹ und den Endzeitwünschen der ›Prepper‹.

    Jede Zeit hatte ihre Apokalypse, und doch scheint besonders unsere Zeit von wiederkehrenden Endzeitvisionen heimgesucht zu werden. Diesen Visionen widmet sich dieser Band in enger Verbindung von Theologie, Geschichtswissenschaft, Philosophie und politischer Theorie. Er fragt nach Wesen und Form eines Lebens am Ende der Zeit – nach den Konturen eines Daseins, das sich, der Endlichkeit seiner Welt bewusst, zu ihr verhalten muss. Die Beiträge zeichnen dieses Phänomen des Lebens mit der und auf die Apokalypse zu in seiner ganzen Weite nach: von der prophetischen Kunst des Mittelalters bis zur politischen Theologie der ›Neuen Rechten‹ und den Endzeitwünschen der ›Prepper‹.

  • In den Verliesen der Diktatur: Folterzentren während der Militärdiktaturen in Griechenland (1967–1974) und Argentinien (1976–1983)
    In den Verliesen der Diktatur: Folterzentren während der Militärdiktaturen in Griechenland (1967–1974) und Argentinien (1976–1983)
    In den Verliesen der Diktatur: Folterzentren während der Militärdiktaturen in Griechenland (1967–1974) und Argentinien (1976–1983)

    eBook #40

    In den Verliesen der Diktatur: Folterzentren während der Militärdiktaturen in Griechenland (1967–1974) und Argentinien (1976–1983)

    Janis Nalbadidacis
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    Sowohl die griechische als auch die argentinische Militärdiktatur gründeten auf Folter. Janis Nalbadidacis führt in dieser minutiös recherchierten Studie an zwei Orte, die wie wenige andere zu Sinnbildern für die Grausamkeit dieser Militärregime avancierten: das Hauptquartier der Athener Sicherheitspolizei und die Casa de Oficiales in der argentinischen Militärschule Escuela de Mecánica de la Armada (ESMA) in Buenos Aires. Eindringlich beschreibt sein Buch diese beiden »Institutionen der Angst«. Dabei gewährt es Einblicke in institutionell bedingte Handlungslogiken und -spielräume sowie in die national geprägten Repressionspolitiken in Griechenland und Argentinien. Den eigens für die Studie entwickelten Ansatz der »Dichten Beschreibungen im Vergleich« weiß es gekonnt mit aktuellen Debatten der Gewaltforschung zu verknüpfen.

    Sowohl die griechische als auch die argentinische Militärdiktatur gründeten auf Folter. Janis Nalbadidacis führt in dieser minutiös recherchierten Studie an zwei Orte, die wie wenige andere zu Sinnbildern für die Grausamkeit dieser Militärregime avancierten: das Hauptquartier der Athener Sicherheitspolizei und die Casa de Oficiales in der argentinischen Militärschule Escuela de Mecánica de la Armada (ESMA) in Buenos Aires. Eindringlich beschreibt sein Buch diese beiden »Institutionen der Angst«. Dabei gewährt es Einblicke in institutionell bedingte Handlungslogiken und -spielräume sowie in die national geprägten Repressionspolitiken in Griechenland und Argentinien. Den eigens für die Studie entwickelten Ansatz der »Dichten Beschreibungen im Vergleich« weiß es gekonnt mit aktuellen Debatten der Gewaltforschung zu verknüpfen.

  • Regenwald und ökologische Krise: Die Globalisierung Amazoniens im 20. Jahrhundert
    Regenwald und ökologische Krise: Die Globalisierung Amazoniens im 20. Jahrhundert
    Regenwald und ökologische Krise: Die Globalisierung Amazoniens im 20. Jahrhundert

    eBook #41

    Regenwald und ökologische Krise: Die Globalisierung Amazoniens im 20. Jahrhundert

    Kevin Niebauer
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    Die Auseinandersetzung mit der tropischen Natur ist so alt wie die europäische »Entdeckung« Amerikas selbst. Der ökologische Topos »Regenwald« wurde jedoch erst ab den 1970er Jahren zu einem Thema von größerer Tragweite, nachdem das Militärregime in Brasilien mehrere große Infrastrukturprojekte in der Amazonasregion initiiert hatte. Kevin Niebauer zeigt in seiner Studie anhand von Akteuren aus Brasilien, Deutschland und den USA, welche ökologischen Wissensordnungen und Diskurse diesem zeitgeschichtlichen Phänomen zugrunde lagen und wie sich – im Kontext beschleunigter Globalisierung um Themen wie Entwaldung, Klimawandel und Biodiversität – ein neues Tropenwaldverständnis herausbildete. Dabei wird auch die transformative Wirkung deutlich, die vom Regenwald in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen ausging.

    Die Auseinandersetzung mit der tropischen Natur ist so alt wie die europäische »Entdeckung« Amerikas selbst. Der ökologische Topos »Regenwald« wurde jedoch erst ab den 1970er Jahren zu einem Thema von größerer Tragweite, nachdem das Militärregime in Brasilien mehrere große Infrastrukturprojekte in der Amazonasregion initiiert hatte. Kevin Niebauer zeigt in seiner Studie anhand von Akteuren aus Brasilien, Deutschland und den USA, welche ökologischen Wissensordnungen und Diskurse diesem zeitgeschichtlichen Phänomen zugrunde lagen und wie sich – im Kontext beschleunigter Globalisierung um Themen wie Entwaldung, Klimawandel und Biodiversität – ein neues Tropenwaldverständnis herausbildete. Dabei wird auch die transformative Wirkung deutlich, die vom Regenwald in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen ausging.

  • Menschenrechtspolitik kontern: Der Umgang mit internationaler Kritik in Argentinien und Chile (1973–1990)
    Menschenrechtspolitik kontern: Der Umgang mit internationaler Kritik in Argentinien und Chile (1973–1990)
    Menschenrechtspolitik kontern: Der Umgang mit internationaler Kritik in Argentinien und Chile (1973–1990)

    Menschenrechtspolitik kontern: Der Umgang mit internationaler Kritik in Argentinien und Chile (1973–1990)

    Philipp Kandler
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    Die Diktaturen in Argentinien und Chile waren in den 1970er- und 1980er- Jahren prominente Ziele von Menschenrechtskritik. Es überrascht daher, dass sie als Akteure in der boomenden Geschichte der Menschenrechte bisher kaum beachtet wurden. Philipp Kandler zeigt auf, wie die beiden lateinamerikanischen Regime eine »Anti-Menschenrechtspolitik« entwickelten. Sie versuchten etwa, Kritik in internationalen Foren, bilateralen Beziehungen und westlicher Öffentlichkeit zu verhindern oder zu minimieren und negative Folgen für die Stabilität ihrer nationalen Herrschaft abzufedern.

    Die Diktaturen in Argentinien und Chile waren in den 1970er- und 1980er- Jahren prominente Ziele von Menschenrechtskritik. Es überrascht daher, dass sie als Akteure in der boomenden Geschichte der Menschenrechte bisher kaum beachtet wurden. Philipp Kandler zeigt auf, wie die beiden lateinamerikanischen Regime eine »Anti-Menschenrechtspolitik« entwickelten. Sie versuchten etwa, Kritik in internationalen Foren, bilateralen Beziehungen und westlicher Öffentlichkeit zu verhindern oder zu minimieren und negative Folgen für die Stabilität ihrer nationalen Herrschaft abzufedern.

  • Feindbild Fremde: Xenophobie als mediale Praxis in Brasilien (1917–1930)
    Feindbild Fremde: Xenophobie als mediale Praxis in Brasilien (1917–1930)
    Feindbild Fremde: Xenophobie als mediale Praxis in Brasilien (1917–1930)

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    Karina Kriegesmann
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    Ängste vor »unerwünschten Fremden« zu erzeugen und Gefahrenszenarien der Immigration zu verbreiten, ist nicht nur ein Phänomen der Gegenwart – dies hat eine lange Geschichte. Karina Kriegesmann beschäftigt sich erstmals mit dem Schüren fremdenfeindlicher Ressentiments in Brasilien in den Jahren zwischen dem Ersten Weltkrieg und der Weltwirtschaftskrise. Sie zeigt am Beispiel dieses südamerikanischen Einwanderungslandes auf, wie Wahrnehmungen von Mobilität, Diversität und einer enger zusammenwachsenden Welt mit der vor allem durch die Presse propagierten Xenophobie und mit Abschottung einhergingen.

    Ängste vor »unerwünschten Fremden« zu erzeugen und Gefahrenszenarien der Immigration zu verbreiten, ist nicht nur ein Phänomen der Gegenwart – dies hat eine lange Geschichte. Karina Kriegesmann beschäftigt sich erstmals mit dem Schüren fremdenfeindlicher Ressentiments in Brasilien in den Jahren zwischen dem Ersten Weltkrieg und der Weltwirtschaftskrise. Sie zeigt am Beispiel dieses südamerikanischen Einwanderungslandes auf, wie Wahrnehmungen von Mobilität, Diversität und einer enger zusammenwachsenden Welt mit der vor allem durch die Presse propagierten Xenophobie und mit Abschottung einhergingen.

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