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Eine kritische Betrachtung der Theorien von Karl Raimund Popper: Weiterentwicklung des »kritischen« zum »toleranten« Rationalismus und der »offenen« zur »offenen toleranten« Gesellschaft
Die offene tolerante Bildungsgesellschaft und ihre Feinde: Poppers Gesellschaftskritik mit Blick auf das Bildungssystem
eBook-Reihen2 Titel

Studien zur Philosophie von Karl Popper

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Über diese Serie

Der Autor stellt die Theorien von Karl Popper dar und unterzieht diese selbst einer kritischen Prüfung. Bei der praktischen Anwendung der Falsifikation ergeben sich immer wieder Probleme, daher entwickelt der Autor ein komplettes System aller möglichen Fälle der Aussage-Logik, wobei Poppers Falsifikation nur einen, wenn auch wichtigen und im wissenschaftlichen Forschen häufig auftretenden, Fall darstellt.
Anhand des Vierklee-Dilemmas zeigt er auf, dass mit Poppers Vorgehen der Modifikation einer falsifizierten Theorie zwar eine immer wahrheitsähnlichere Aussage erreicht werden kann, diese aber dadurch immer weniger anwendbar wird.
Auf der komplexen Struktur der Realität, die im Einzelnen untersucht und dargestellt wird, entwickelt er den »holistischen Realismus«, und darauf aufbauend erweitert der Autor den kritischen zum toleranten Rationalismus, der jenem seine zu große Restriktion nimmt und den realen Gegebenheiten eine besser entsprechende, breitere Gültigkeit gibt.
An Poppers Gesellschaftstheorie kritisiert er die statische Betrachtungsweise von »offen und geschlossen«, und erweitert sie hin zu den dynamischen Prozessen des »Öffnens und Schließens«, und zeigt, welche Faktoren dafür verantwortlich sind. Der Gegenpol der »geschlossenen Gesellschaft« ist nicht die »offene«, sondern die Anarchie, während die »offene Gesellschaft« in einem labilen Gleichgewicht oszilliert, immer in Gefahr auf die eine oder andere Seite zu kippen. Er erweitert sie zur offenen toleranten Gesellschaft. Abschließend zeigt er auf, wie die Impuls-Resonanz-Theorie die Bedeutung von (Gedanken-) Impulsen für die Gestaltung der gesellschaftlichen Realität erklären kann.
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum26. Nov. 2021
Eine kritische Betrachtung der Theorien von Karl Raimund Popper: Weiterentwicklung des »kritischen« zum »toleranten« Rationalismus und der »offenen« zur »offenen toleranten« Gesellschaft
Die offene tolerante Bildungsgesellschaft und ihre Feinde: Poppers Gesellschaftskritik mit Blick auf das Bildungssystem

Titel in dieser Serie (2)

  • Die offene tolerante Bildungsgesellschaft und ihre Feinde: Poppers Gesellschaftskritik mit Blick auf das Bildungssystem
    Die offene tolerante Bildungsgesellschaft und ihre Feinde: Poppers Gesellschaftskritik mit Blick auf das Bildungssystem
    Die offene tolerante Bildungsgesellschaft und ihre Feinde: Poppers Gesellschaftskritik mit Blick auf das Bildungssystem

    Popper kritisiert in seinem Buch "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde" geschlossene totalitäre Systeme. Der Autor arbeitet im Detail die Situation in der Subgesellschaft Schule und Bildung auf. Er zeigt, wie das Schulsystem alleine durch seine Konzeption eher ein geschlossenes System ist, und grundsätzlich eine schließende Tendenz hat. Er zeigt auf, wer die 'Feinde' eines offenen toleranten Bildungssystems sind: Systemerhalter, Ideologie, Religion und Parteipolitik, staatliche Finanzierung, Zentralismus, Hierarchie, Bürokratie und Überplanung, nationale Lehrpläne, Lehrinhalte etc. Der Autor kritisiert aber nicht nur das herrschende Bildungssystem sondern bietet Ansätze für eine Verbesserung und Öffnung an. Er behandelt die philosophischen Grundlagen eines offenen toleranten Bildungssystems: Bildungsevolution kontra Bildungsplanung, Chancen- und Förderungsgleichheit für alle Schüler etc. Die organisatorischen Grundlagen für ein offenes tolerantes Bildungssystem werden dargestellt, wie rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen, Wettbewerb zur Qualitätssteigerung, Nachhilfeunterricht und Sitzenbleiben als Symbol des Scheiterns des staatlichen Schulsystems etc. Ein spezielles Kapitel behandelt die Situation und Entwicklung an den Universitäten.

  • Eine kritische Betrachtung der Theorien von Karl Raimund Popper: Weiterentwicklung des »kritischen« zum »toleranten« Rationalismus und der »offenen« zur »offenen toleranten« Gesellschaft
    Eine kritische Betrachtung der Theorien von Karl Raimund Popper: Weiterentwicklung des »kritischen« zum »toleranten« Rationalismus und der »offenen« zur »offenen toleranten« Gesellschaft
    Eine kritische Betrachtung der Theorien von Karl Raimund Popper: Weiterentwicklung des »kritischen« zum »toleranten« Rationalismus und der »offenen« zur »offenen toleranten« Gesellschaft

    Der Autor stellt die Theorien von Karl Popper dar und unterzieht diese selbst einer kritischen Prüfung. Bei der praktischen Anwendung der Falsifikation ergeben sich immer wieder Probleme, daher entwickelt der Autor ein komplettes System aller möglichen Fälle der Aussage-Logik, wobei Poppers Falsifikation nur einen, wenn auch wichtigen und im wissenschaftlichen Forschen häufig auftretenden, Fall darstellt. Anhand des Vierklee-Dilemmas zeigt er auf, dass mit Poppers Vorgehen der Modifikation einer falsifizierten Theorie zwar eine immer wahrheitsähnlichere Aussage erreicht werden kann, diese aber dadurch immer weniger anwendbar wird. Auf der komplexen Struktur der Realität, die im Einzelnen untersucht und dargestellt wird, entwickelt er den »holistischen Realismus«, und darauf aufbauend erweitert der Autor den kritischen zum toleranten Rationalismus, der jenem seine zu große Restriktion nimmt und den realen Gegebenheiten eine besser entsprechende, breitere Gültigkeit gibt. An Poppers Gesellschaftstheorie kritisiert er die statische Betrachtungsweise von »offen und geschlossen«, und erweitert sie hin zu den dynamischen Prozessen des »Öffnens und Schließens«, und zeigt, welche Faktoren dafür verantwortlich sind. Der Gegenpol der »geschlossenen Gesellschaft« ist nicht die »offene«, sondern die Anarchie, während die »offene Gesellschaft« in einem labilen Gleichgewicht oszilliert, immer in Gefahr auf die eine oder andere Seite zu kippen. Er erweitert sie zur offenen toleranten Gesellschaft. Abschließend zeigt er auf, wie die Impuls-Resonanz-Theorie die Bedeutung von (Gedanken-) Impulsen für die Gestaltung der gesellschaftlichen Realität erklären kann.

Autor

Erhard Zauner

Dr. phil. Erhard Zauner se ha ocupado de cuestiones relacionadas con la historia de la religión, la filosofía de la religión y las ciencias de la educación durante más de cincuenta años, especialmente en el ámbito judeocristiano. Habiendo crecido desde su nacimiento sin creencias religiosas y sin influencias dogmáticas, le resulta mucho más fácil abordar cuestiones que se encuentran en la frontera entre religión, filosofía, historia y educación de una manera completamente neutral y abierta.

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