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Ihr Lieben, Juni 2007

Rosi und ich sind wieder wohlbehalten von unserem


Besuch beim Amazonas Team zurückgekommen.
Vielen Dank für Eure Gebete! Mit Gottes Hilfe
konnten wir es tatsächlich schaffen, alle 33
Mitarbeiter zu besuchen, da, wo sie gerade arbeiten.

Das war ein fröhliches Wiedersehen, denn alle


brasilianischen WEC Missionare konnten wir ja
schon im Kandidatenkurs kennenlernen. Nun sind
sie an ihrem Zielort angekommen. Wir staunten, wie
gut sie sich eingelebt haben und welch guten Kontakt sie schon mit den Indianern
aufnehmen konnten. Bei so manchen Gesprächen konnten wir ihre Situation
kennenlernen, für sie beten und sie ermutigen. Zu
essen gab es u.a. geräucherten Fisch, Maniokfladen
mit scharfer Sauce und dazu Saft der Cupuassu-
Frucht.

Insgesamt
arbeitet
unser
Amazonas
Team
bereits
unter 10
Stämmen,
und das
entlang 7
Flüssen, in
einem riesigen Gebiet, das etwa so groß wie Norddeutschland ist.

Unter einigen Stämmen gibt es schon kleine Aufbrüche. Es hat uns besonders gefreut,
die Tukanogemeinde in São Gabriel näher kennenlernen zu können. Da waren wir am
Muttertagstag.

Bei anderen Stämmen am


oberen Rio Negro sind wir
erst ganz am Anfang. Da muß
zunächst mal die Sprache so
erforscht werden, daß sie
niedergeschrieben werden
kann. Auf diese Weise
können die Indianer zum
ersten Mal lernen, ihre eigene
Sprache zu lesen und zu
schreiben.
Ein Höhepunkt war es auch, in einem
Indianerdorf mitzuhelfen, die
Angelsets zu verteilen, die uns so viele
Türen öffnen. Einige von euch haben
mitgeholfen, sie zu finanzieren. Hier
ein kleines Foto zum Mitfreuen.

Mitunter ging es ganz schön


abenteuerlich zu. Einmal mußten wir
einen Fluß zu Fuß durchqueren, und
das Gepäck wurde auf dem Kopf ans
andere Ufer getragen. Mitten im kalten
Wasser fiel mir eine Frage ein, die ich
Rosi ganz unvermittelt stellte: „Sag mal,
Rosi, kannst du dich noch an den Film
´Anakonda` erinnern.....?“ Wir hatten
den Film beide nicht gesehen, nur die
Voranzeige, aber die reichte schon....

Unsere Mitarbeiter brauchen weiterhin unsere


Gebete, besonders um Schutz vor Krankheiten
und Bewahrung auf den langen Reisen, zu Fuß
und per Kanu. Und daß sich bald mehr und
mehr Indianer für die gute Nachricht der Liebe
Gottes öffnen.

Vielen Dank für euer treues Mittragen!

Eure Rosi und Hans, mit Manuel und Michael