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Die Weltgeschichte aufgrund der biblischen Prophetie sagt am Ende des Zeitalters

die Aufrichtung eines von Satan selbst eingesetzten Reiches voraus. «Der Drache
gab ihm seine Kraft und seinen Thron und grosse Macht» (Off. 13,4). Dieses «Rei
ch des Tieres» wird das Gegenteil des Reichs des Menschensohnes sein. Verschiede
ne Bibelausleger gingen schon immer davon aus, dass es das Römische Reich sein w
ird, das noch einmal mit unbändiger Macht auftreten wird. Sie beziehen sich auf
Offenbarung 13,3; 17,8 und das Buch des Propheten Daniel, darin vor allem die Ka
pitel 2, 7 und 8. Im Traum sah Daniel vier Tiere aus dem Meer steigen (Kap. 7,2
und 3): «Vier Winde des Himmels brachen los auf das grosse Meer. Und vier grosse
Tiere stiegen aus dem Meer herauf, eines verschieden von den anderen.» Es sind
heidnische Reiche, entstanden nach dem Untergang Jerusalems im 6. vorchristliche
n Jahrhundert.
Das Meer ist im biblischen Kontext ein Bild für die heidnischen Nationen (vgl. J
es. 17,12 und 13; Ps. 65,8 und 9). Aus ihnen wachsen vier Weltreiche empor, die
israel besetzen : Babylon, Medo-Persien, Griechenland und Rom. Sie steigen auf
den Gipfel der Macht und gehen unter, und zwar angefangen in den Tagen Daniels b
is zur Wiederkunft von Jesus Christus, der Jerusalem befreien wird.
Bei den drei ersten Reichen hat sich die Vorhersage erfüllt. Beim vierten Reich
hat sich ein Teil der Informationen zur Zeit Jesu erfüllt, andere stehen noch au
s. Deshalb ist mit einem Wiedererstarken des «Römischen Reiches», einer europäis
chen Weltmacht zu rechnen, die wenn auch nicht das Erbe der exakten Grenzen dann
doch das Erbe der Kultur Roms sein wird.
Nach dem Propheten Daniel wird das allerletzte Weltreich das gleiche sein wie da
s vierte, das er beschreibt, und das ist das römische (vgl. Daniel 2,41 und 42;
7,7 11; 9,26). Es wird am Ende der Tage zum Superstaat aufsteigen. Sein Regiment w
ird eisern sein, seine Führung angebetet werden, weil sie es wie durch ein Wunde
r fertig bringen wird, einen bunten Reigen unterschiedlichster Nationalstaaten u
nter einem Dach zu vereinen.
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