Sie sind auf Seite 1von 4
Das Ausschöpfen des Potentials einer wegweisenden Vertriebsform Studie zu alternativen Erlösmodellen im Digitalen

Das Ausschöpfen des Potentials einer wegweisenden Vertriebsform

Studie zu alternativen Erlösmodellen im Digitalen Vertrieb von Dipl. Kfm. Daniel Konrad Radziwon in Kooperation
Studie zu alternativen
Erlösmodellen im
Digitalen Vertrieb
von
Dipl. Kfm. Daniel Konrad Radziwon
in Kooperation mit
Digitaler Vertrieb Inhalt Management Summary 3 1. Theoretische Grundlagen 5 1.1 Digitaler Vertrieb
Digitaler Vertrieb Inhalt Management Summary 3 1. Theoretische Grundlagen 5 1.1 Digitaler Vertrieb

Digitaler Vertrieb

Inhalt

Management Summary

3

1.

Theoretische Grundlagen

5

1.1

Digitaler Vertrieb

5

1.2

Erlösmodelle

6

1.3

Wertschöpfungskette und deren Akteure

8

2.

Besonderheiten bei der digitalen Distribution von Musik

10

3.

Analyse alternativer Erlösmodelle in der Musik industrie

14

3.1

Produkte als Erlösquellen

14

3.2

Informationen als Erlösquellen

20

3.3

Kontakte als Erlösquellen

21

4.

Implikationen

23

Dipl. Kfm. Daniel Konrad Radziwon, Manager d.radziwon@deburna-media.com

Ansprechpartner:

Nicole Dellai, Marketing and Communications n.dellai@deburna-media.com Telefon: +49 (0) 251 24 88 919

Impressum

Herausgeber: de burna media group Verantwortlich für den Inhalt: Nicole Dellai, Marketing and Communications Redaktion & Gestaltung: rublic pelations, Sentmaringer Weg 8, 48151 Münster Druck: HZH Verwaltungsgesellschaft mbH, 34508 Willingen

Management Summary Digitale Informations- und Kommunikati- onssysteme sowie neue Kompressionsver- fahren für

Management

Summary

Digitale Informations- und Kommunikati- onssysteme sowie neue Kompressionsver- fahren für Musikdateien haben die Musik- industrie mit großen Veränderungen kon- frontiert. Die Musikindustrie hat die neuen Potentiale der digitalen Distribution von Musik entweder lange Zeit nicht erkannt oder ignoriert und ihren Kunden somit kein entsprechendes An-gebot bereitgestellt. Vielmehr haben sich die Nutzer mittels illegaler Tauschbörsen im Internet ein ei- genes Angebot geschaffen. Die hohe Nut- zung von Tauschbörsen im Internet auf denen u.a. ein schier unbegrenztes Reper- toire an Musikstücken in digitaler Form kostenlos angeboten wird, hat dann im hohen Maße zu rückläufigen Umsatzzahlen bei physischen Tonträgern beigetragen.

Der Druck der illegalen Distributionskanäle hat dazu geführt, dass nicht nur die Musik- industrie sondern auch zunehmend Anbie- ter aus anderen Branchen die Zielgruppe der Musikdownloader für sich entdeckt haben und mit neuen legalen Angeboten und Erlösmodellen versuchen, die Nach- frage zu befriedigen.

Heutzutage entwickelt sich das kommerzi- elle Musikdownloadgeschäft bedingt durch die zunehmende Diffusion von breitbandi- gen Internetzugängen sowie neuen Tech- nologien im Mobilfunkbereich z.B. UMTS, zu einem sehr ernst zu nehmenden Ab- satzkanal mit einer prognostizierten jährli- chen Wachstumsrate von 134%.

prognostizierten jährli- chen Wachstumsrate von 134%. Digitaler Vertrieb Auf Basis dieses Hintergrunds,

Digitaler Vertrieb

Auf Basis dieses Hintergrunds, beschäftigt sich die nachfolgende Untersuchung mit den Möglichkeiten und Gefahren der Er- lösgenerierung im digitalen Vertrieb von Musik.

Ausgehend von den theoretischen Grund- lagen und den Besonderheiten bei der digitalen Distribution von Musik erfolgt dann die Analyse möglicher Erlös-quellen, um so Anhaltspunkte für erfolgreiche Er- lösmodelle auf den verschiedenen Wert- schöpfungsstufen des digitalen Vertriebs heraus zu kristallisieren.

Digitaler Vertrieb Dem digitalen Vertrieb von Musik im multi- medialen Kontext, bedingt durch sinkende
Digitaler Vertrieb Dem digitalen Vertrieb von Musik im multi- medialen Kontext, bedingt durch sinkende

Digitaler Vertrieb

Dem digitalen Vertrieb von Musik im multi- medialen Kontext, bedingt durch sinkende Transaktionskosten bei Produktion und Distribution sowie durch die vereinfachte Suche und Personalisierung kommt eine steigende Bedeutung zu.

Die Möglichkeiten der Erlösgenerierung sind jedoch unter den Akteuren der Wert- schöpfungs-kette unterschiedlich verteilt. Besonders für die Produkterzeuger ist unter den gegebenen Rahmenbedingun- gen die Erlösquelle „Produkte“, das einzig erreichbare Erlösmodell. Produkterzeuger sollten sich daher auf ihre Kernkompeten- zen im Künstleraufbau beschränken und sich auf strategische Partnerschaften mit den vermehrt am Markt auftretenden Inter- mediären konzentrieren. Diese marktfrem- den Mittler übernehmen zu-nehmend die Aufgabe Inhalte zu bündeln, Distribution und Abrechnung zu organisieren und das Kundenverhalten zu messen. Bei einer konsequenten Ausrichtung an den Kun- denbedürfnissen bietet sich den Interme- diären nicht nur die Möglichkeit die Erlös- quelle „Produkte“ mit den Erlösquellen „Kontakte“ und „Informationen“ zu ergän- zen bzw. zu ersetzen, sondern auch ein Angebot zu schaffen, das eine positive Zahlungsbereitschaft beim Kunden er- zeugt. Der digitale Vertrieb von Musik be- findet sich noch im Entwicklungsstadium, so dass die Konsumenten erst langsam an das neue Angebot entdecken.

Daher sollte der digitale Vertrieb von Musik als langfristiges Projekt angesehen wer- den. Kurzfristig ist keine ökonomisch durchschlagende Umsatzsteigerung zu erwarten, da es einen erheblichen perso- nellen und finanziellen Ressourcenaufwand bedarf, um Onlinemusik zu einem marktfä- higen Produkt zu entwickeln.

Jedoch zeichnet sich bei den Konsumen- ten eine viel versprechende Einstellungs- änderung bzgl. kostenpflichtiger Onlinemu- sik-Angebote ab.

den Konsumen- ten eine viel versprechende Einstellungs- änderung bzgl. kostenpflichtiger Onlinemu- sik-Angebote ab.