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Kollaborateure gefährden das Leben vieler unschuldiger Menschen_alt.

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1Kollaborateure gefährden das
Leben vieler unschuldiger
Menschen. Die Hinrichtung der
Kollaborateure wird in #gaza
begrüßt
2
3Ein ganzes Hochhaus mit elf
Etagen und Dachwohnungen, das
Hochhaus Nummer vier der
Al-Zhafer-Kette wurde in Tel
al-Hawa in Süd-Rimal in
Gaza-Stadt am 23.08. um sechs Uhr
abends angegriffen, es war eine
Stunde vor Sonnenuntergang.
442 Familien, die in dem Haus
lebten, wurden mit einer Rakete
von einer Drohne und per
Telefonanrufe gewarnt und
aufgefordert, das Haus zu
evakuieren. Nach 30 Minuten wurde
das Haus mit zwei Bomben
gesprengt. Innerhalb von zehn
Sekunden zerfiel das Haus.
5Am 24.08. wurden vier
Familienhäuser in Khan Younis
angegriffen. Es gab keine
Verletzten, da die Häuser zuvor
evakuiert wurden.
6Am 24.08. wurde das Wohnhaus
einer Familie in Nasser in
Gaza-Stadt mit einer Rakete einer
Drohne angegriffen. Die Mutter
und vier Kinder waren sofort tot,
ein Sohn hat die Beine und eine
Hand verloren.
7Es werden so viele Raketen auf
Gaza abgeschossen, daß man sie
nicht mehr zählen kann. In vielen
Fällen, so viel steht fest, sind
Kollaborateure bei der Auswahl
der Ziele der israelischen Bomben
entscheidend beteiligt.
Kollaborateure im Gazastreifen
gefährden das Leben vieler
unschuldiger Menschen.
8Noch etwas Aktuelles: Der
Sprecher der al-Qassam-Brigaden
sagt, daß der Widerstand die
Grenze des Gazastreifens seit
Tagen kontrolliert und den Check
Point in Erez genau beobachtet
und genau weiß, wer die Grenze
passiert und wer zum Check Point
kommt. Ein Transporter mit
Geheimdienstmitarbeitern sei am
24.08. mit Mörsergranaten
beschossen worden. Die
hebräisch-sprachigen Nachrichten
1Kollaborateure gefährden das
Leben vieler unschuldiger
Menschen. Die Hinrichtung der
Kollaborateure wird in #gaza
begrüßt
2
3Ein ganzes Hochhaus mit elf
Etagen und Dachwohnungen, das
Hochhaus Nummer vier der
Al-Zhafer-Kette wurde in Tel
al-Hawa in Süd-Rimal in
Gaza-Stadt am 23.08. um sechs Uhr
abends angegriffen, es war eine
Stunde vor Sonnenuntergang.
442 Familien, die in dem Haus
lebten, wurden mit einer Rakete
von einer Drohne und per
Telefonanrufe gewarnt und
aufgefordert, das Haus zu
evakuieren. Nach 30 Minuten wurde
das Haus mit zwei Bomben
gesprengt. Innerhalb von zehn
Sekunden zerfiel das Haus.
5Am 24.08. wurden vier
Familienhäuser in Khan Younis
angegriffen. Es gab keine
Verletzten, da die Häuser zuvor
evakuiert wurden.
6Am 24.08. wurde das Wohnhaus
einer Familie in Nasser in
Gaza-Stadt mit einer Rakete einer
Drohne angegriffen. Die Mutter
und vier Kinder waren sofort tot,
ein Sohn hat die Beine und eine
Hand verloren.
7Es werden so viele Raketen auf
Gaza abgeschossen, daß man sie
nicht mehr zählen kann. In vielen
Fällen, so viel steht fest, sind
Kollaborateure bei der Auswahl
der Ziele der israelischen Bomben
entscheidend beteiligt.
Kollaborateure im Gazastreifen
gefährden das Leben vieler
unschuldiger Menschen.
8Noch etwas Aktuelles: Der
Sprecher der al-Qassam-Brigaden
sagt, daß der Widerstand die
Grenze des Gazastreifens seit
Tagen kontrolliert und den Check
Point in Erez genau beobachtet
und genau weiß, wer die Grenze
passiert und wer zum Check Point
kommt. Ein Transporter mit
Geheimdienstmitarbeitern sei am
24.08. mit Mörsergranaten
beschossen worden. Die
hebräisch-sprachigen Nachrichten
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8sagen, daß drei Personen schwer
und zwei Menschen leicht verletzt
worden seien. Getötet wurde den
hebräisch-sprachigen Nachrichten
nach niemand.
9Am Freitag wurden 18
Kollaborateure hingerichtet, elf
in der Arafat-Polizeistadt,
sieben vor der Omeri-Moschee im
Zentrum von Gaza Stadt. Ein Brief
wurde vor der Hinrichtung auf dem
Gelände der Arafat-Polizeistadt
verteilt.
10Der gleiche Brief wurde auch nach
dem Freitagsgebet in der
Omeri-Moschee vorgelesen, bevor
die Hinrichtungen im Anschluß an
die Freitagspredigt stattfanden.
In dem Brief heißt es, daß diese
18 Personen mit den Israelis
zusammengearbeitet haben und daß
durch die von ihnen
weitergegebenen Informationen
viele Menschen getötet wurden,
unter ihnen auch
Widerstandskämpfer. Diese 18
Kollaborateure wurden durch die
Sicherheitsbehörden befragt ohne
Ausübung von Zwang oder Gewalt
und haben zugegeben, daß sie
Informationen, die zum Tod von
vielen Menschen führten, an die
Israelis weitergegeben haben.
Alle 18 haben gestanden und der
Polizei detaillierte
Informationen geliefert, die nur
Kollaborateure haben können. Ein
Revolutionsgericht hat daraufhin
die Todesstrafe gegen die 18
Kollaborateure verhängt. Von den
18 hatten sehr viele
Kollaborateure allerdings schon
vor Ausbruch der Operation
Protective Edge ihr Todesurteil
erhalten, verhängt durch
ordentliche palästinensische
Gerichte. Alles ganz legal. Diese
Vielen der 18 haben alle schon
schon vor Ausbruch der Operation
Protective Edge auf ihre
Hinrichtung gewartet und am
Freitag ist sie halt vollstreckt
worden.
8sagen, daß drei Personen schwer
und zwei Menschen leicht verletzt
worden seien. Getötet wurde den
hebräisch-sprachigen Nachrichten
nach niemand.
9Am Freitag wurden 18
Kollaborateure hingerichtet, elf
in der Arafat-Polizeistadt,
sieben vor der Omeri-Moschee im
Zentrum von Gaza Stadt. Ein Brief
wurde vor der Hinrichtung auf dem
Gelände der Arafat-Polizeistadt
verteilt.
10Der gleiche Brief wurde auch nach
dem Freitagsgebet in der
Omeri-Moschee vorgelesen, bevor
die Hinrichtungen im Anschluß an
die Freitagspredigt stattfanden.
In dem Brief heißt es, daß diese
18 Personen mit den Israelis
zusammengearbeitet haben und daß
durch die von ihnen
weitergegebenen Informationen
viele Menschen getötet worden
seien, unter ihnen auch
Widerstandskämpfer. Diese 18
Kollaborateure seien durch die
Sicherheitsbehörden befragt
worden und haben zugegeben, daß
sie Informationen, die zum Tod
von vielen Menschen geführt
haben, an die Israelis
weitergegeben haben. Alle 18
haben gestanden und der Polizei
detaillierte Informationen
geliefert, die nur Kollaborateure
haben können. Ein
Revolutionsgericht hat daraufhin
die Todesstrafe gegen die 18
Kollaborateure verhängt. Der
Widerstand hat die Todesurteile
vollstreckt. Es gibt die Kritik
an den Hinrichtungsprozeßen, daß
es unter den Todesurteilen noch
einer Unterschrift des
Präsidenten Mahmoud Abbas bedurft
hätte, bevor die Exekutionen
hätten ausgeführt werden dürfen.
Nicht alle in Gaza teilen diese
Kritik. Von den 18 hatten sehr
viele Kollaborateure allerdings
schon vor Ausbruch der Operation
Protective Edge ihr Todesurteil
erhalten, verhängt durch
ordentliche palästinensische
Gerichte. Diese Vielen der 18
haben alle schon schon vor
Ausbruch der Operation Protective
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11In dem Brief heißt es weiterhin:
Um das soziale Miteinander, das
Gemeinwesen und den
gesellschaftlichen Zusammenhang
nicht zu gefährden, haben die
Behörden weder die Namen der
Kollaborateure genannt noch die
Fotos der Täter verbreitet. Die
betroffenen Familien wurden
diskrekt informiert und die
Kinder der 18 werden wie die
Kinder von Märtyrern behandelt,
also finanziell und sozial
versorgt. Das alles ist sehr
sozial abgelaufen.
12In dem Brief heisst es
wortwörtlich: “Wir weisen alle
Kollaborateure darauf hin, sich
jetzt den Behörden zu stellen und
Reue zu zeigen. Diese
Kollaborateure, die sich jetzt
ergeben werden, werden nicht mit
dem Tode bestraft.”
13Die Nachrichten in Palästina
meldeten daraufhin, daß sich nach
dieser Aufforderung einige
Kollaborateure den Behörden
gestellt haben sollen. Eine
Familie habe sogar ihren eigenen
Sohn an die Behörden übergeben,
weil sie vor einer Woche entdeckt
habe, daß er mit den Israelis
zusammenarbeite. Alle
Kollaborateure, die sich nach
Freitag gestellt haben, sind am
Leben. Seit Freitag kam es zu
keinen weiteren Hinrichtungen.
Politische Beobachter meinen, daß
man mit diesem Angebot den
Kollaborateuren sehr weit
entgegen komme und nun Milde
walte lasse, eine Milde, die der
Schwere der Tat eigentlich nicht
angemessen sei.
14Die hebräisch-sprachigen
Nachrichten melden, daß
israelische Sicherheitskräfte den
Kontakt zu einigen
Kollaborateuren im Gazastreifen
verloren haben sollen. Die
israelischen Behörden haben
offenbar nicht nur den Kontakt zu
den verhafteten Kollaborateuren
verloren, sondern auch zu jenen,
die sich noch nicht gestellt
10Edge auf ihre Hinrichtung
gewartet und am Freitag ist sie
vollstreckt worden.
11In dem Brief heißt es weiterhin:
Um das soziale Miteinander, das
Gemeinwesen und den
gesellschaftlichen Zusammenhang
nicht zu gefährden, haben die
Behörden weder die Namen der
Kollaborateure genannt noch die
Fotos der Täter verbreitet. Die
betroffenen Familien seien
diskrekt informiert und die
Kinder der 18 werden wie die
Kinder von Märtyrern behandelt,
also finanziell und sozial
versorgt. Dies alles ist sehr
sozial abgelaufen.
12In dem Brief heisst es
wortwörtlich: “Wir weisen alle
Kollaborateure darauf hin, sich
jetzt den Behörden zu stellen und
Reue zu zeigen. Diese
Kollaborateure, die sich jetzt
ergeben werden, werden nicht mit
dem Tode bestraft.”
13Die Nachrichten in Palästina
meldeten daraufhin, daß sich nach
dieser Aufforderung einige
Kollaborateure den Behörden
gestellt haben sollen. Eine
Familie habe sogar ihren eigenen
Sohn an die Behörden übergeben,
weil sie vor einer Woche entdeckt
habe, daß er mit den Israelis
zusammenarbeite. Alle
Kollaborateure, die sich nach
Freitag gestellt haben, sind am
Leben. Seit Freitag kam es zu
keinen weiteren Hinrichtungen.
Politische Beobachter meinen, daß
man mit diesem Angebot den
Kollaborateuren sehr weit
entgegen komme und nun Milde
walte lasse, eine Milde, die der
Schwere der Tat eigentlich nicht
angemessen sei.
14Die hebräisch-sprachigen
Nachrichten melden, daß
israelische Sicherheitskräfte den
Kontakt zu einigen
Kollaborateuren im Gazastreifen
verloren haben sollen. Die
israelischen Behörden haben
offenbar nicht nur den Kontakt zu
den verhafteten Kollaborateuren
verloren, sondern auch zu jenen,
die sich noch nicht gestellt
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14haben oder eventuell sich auch
nicht stellen wollen, sondern
nach den öffentlichen
Hinrichtungen nur aus Angst vor
der Bestrafung ihren Kontakt zu
den Israelis abgebrochen haben.
15Jemand hat auf der Facebook-Seite
der Sicherheitsbehörde
geschrieben, daß ein
Kollaborateur, der festgenommen
wurde, erzählt habe, daß er
seinen israelischen Geheimdienst
gebeten habe, ihn zu schützen und
ihn nach Israel zu schaffen. Ihm
sei aber seitens des israelischen
Geheimdienstes gesagt worden, er
sei sicher und er werde schon
nicht erwischt.
16Nicht alle Bewohner des
Gazastreifens stehen hinter der
Art und Weise, wie die 18
öffentlich hingerichtet wurden.
Manche meinen, man hätte sie
vielleicht diskret hinrichten
sollen. Aber die Behörden sind
der Auffassung, daß es richtig
sei, mit der öffentlichen
Hinrichtung Angst und Schrecken
unter den noch nicht entdeckten
Kollaborateuren anzurichten. Alle
Menschen im Gazastreifen sind
sich darin einig, daß man etwas
gegen Kollaborateure tun muss,
weil die Kollaborateure wirklich
eine Gefahr darstellen für die
Sicherheit der Menschen. Manche
Kollaborateure hätten sogar schon
einmal, so wird erzählt, aus
niederen Beweggründen gehandelt,
z. B. aus Mißgunst, und ein Haus
zum Abschuß freigegeben.
17Auch wenn ich in Berlin bin, rufe
ich in Gaza an, um zu erfahren,
was passiert. Mein Bericht beruht
auf Aussagen glaubwürdiger
Personen, die ich persönlich
kenne.
18
19 Tags:
20 #gaza
14haben oder eventuell sich auch
nicht stellen wollen, sondern
nach den öffentlichen
Hinrichtungen nur aus Angst vor
der Bestrafung ihren Kontakt zu
den Israelis abgebrochen haben.
15Jemand hat auf der Facebook-Seite
der Sicherheitsbehörde
geschrieben, daß ein
Kollaborateur, der festgenommen
wurde, erzählt habe, daß er
seinen israelischen Geheimdienst
gebeten habe, ihn zu schützen und
ihn nach Israel zu schaffen. Ihm
sei aber seitens des israelischen
Geheimdienstes gesagt worden, er
sei sicher und er werde schon
nicht erwischt.
16Nicht alle Bewohner des
Gazastreifens stehen hinter der
Art und Weise, wie die 18
öffentlich hingerichtet wurden.
Manche meinen, man hätte sie
vielleicht diskret hinrichten
sollen. Aber die Behörden sind
der Auffassung, daß es richtig
sei, mit der öffentlichen
Hinrichtung Angst und Schrecken
unter den noch nicht entdeckten
Kollaborateuren anzurichten. Alle
Menschen im Gazastreifen sind
sich darin einig, daß man etwas
gegen Kollaborateure tun muss,
weil die Kollaborateure wirklich
eine Gefahr darstellen für die
Sicherheit der Menschen. Manche
Kollaborateure hätten sogar schon
einmal, so wird erzählt, aus
niederen Beweggründen gehandelt,
z. B. aus Mißgunst, und ein Haus
zum Abschuß freigegeben.
17Auch wenn ich in Berlin bin, rufe
ich in Gaza an, um zu erfahren,
was passiert. Mein Bericht beruht
auf Aussagen glaubwürdiger
Personen, die ich persönlich
kenne.
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19 Tags:
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