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Die Finanzkrise – Katalysator für den Abbau der Ungleichgewichte? Tagung des Partnerbeirats vom 11.11.2009 Jürgen
Die Finanzkrise – Katalysator für den Abbau der Ungleichgewichte? Tagung des Partnerbeirats vom 11.11.2009 Jürgen
Die Finanzkrise – Katalysator für den Abbau der Ungleichgewichte? Tagung des Partnerbeirats vom 11.11.2009 Jürgen
Die Finanzkrise – Katalysator für den Abbau der Ungleichgewichte? Tagung des Partnerbeirats vom 11.11.2009 Jürgen
Die Finanzkrise – Katalysator für den Abbau der Ungleichgewichte? Tagung des Partnerbeirats vom 11.11.2009 Jürgen

Die Finanzkrise – Katalysator für den Abbau der Ungleichgewichte?

Tagung des Partnerbeirats vom 11.11.2009

Jürgen Koch

Die Finanzkrise – Katalysator für den Abbau der Ungleichgewichte? Tagung des Partnerbeirats vom 11.11.2009 Jürgen Koch
Die Finanzkrise – Katalysator für den Abbau der Ungleichgewichte? Tagung des Partnerbeirats vom 11.11.2009 Jürgen Koch
Die Finanzkrise – Katalysator für den Abbau der Ungleichgewichte? Tagung des Partnerbeirats vom 11.11.2009 Jürgen Koch

Die Finanzkrise – ein Katalysator für den Abbau der Ungleichgewichte

Übersicht

Seite

Die Weltwirtschaft nach der Finanzkrise

3-11

Die Wachstumsprognosen für 2010

12-15

Die Ungleichgewichte im internationalen Handel

16-18

Zunehmende fiskalische Ungleichgewichte

19-28

Investmentstrategie: Währungsverschiebungen beachten

29-38

Die Währungspyramide der RBS

39-41

19-28 Investmentstrategie: Währungsverschiebungen beachten 29-38 Die Währungspyramide der RBS 39-41 2 2
19-28 Investmentstrategie: Währungsverschiebungen beachten 29-38 Die Währungspyramide der RBS 39-41 2 2

2 2

Die Weltwirtschaft nach der Finanzkrise

Die Weltwirtschaft nach der Finanzkrise 3
Die Weltwirtschaft nach der Finanzkrise 3

3

Die Verursacher der globalen Finanzkrise

Die Verursacher der globalen Finanzkrise von Peter Kufner 4

von Peter Kufner

Die Verursacher der globalen Finanzkrise von Peter Kufner 4
Die Verursacher der globalen Finanzkrise von Peter Kufner 4

4

Zunahme der Ungleichgewichte im Außenhandel

Blick auf die fünf Länder mit den größten positiven und negativen Leistungsbilanzsalden

Blick auf die fünf Länder mit den größten positiven und negativen Leistungsbilanzsalden Quelle: Verdi 5 5

Quelle: Verdi

Blick auf die fünf Länder mit den größten positiven und negativen Leistungsbilanzsalden Quelle: Verdi 5 5
Blick auf die fünf Länder mit den größten positiven und negativen Leistungsbilanzsalden Quelle: Verdi 5 5

5 5

Der Anteil der volkswirtschaftlichen Aggregate in den USA

Steigender Anteil der Staatsausgaben (internes Ungleichgewicht)

Kräftiger Rückgang der privaten Investitionen

Verringerung des Leistungsbilanzdefizits ab dem vierten Quartal 2008

Aber: Das Defizit in der Leistungsbilanz besteht weiter

Der Status des US-Dollar als Leitwährung ermöglicht günstige Konditionen bei der Kreditaufnahme im Ausland

Status des US-Dollar als Leitwährung ermöglicht günstige Konditionen bei der Kreditaufnahme im Ausland Quelle: FED 6

Quelle: FED

Status des US-Dollar als Leitwährung ermöglicht günstige Konditionen bei der Kreditaufnahme im Ausland Quelle: FED 6
Status des US-Dollar als Leitwährung ermöglicht günstige Konditionen bei der Kreditaufnahme im Ausland Quelle: FED 6

6

Internationale Schuldner wie die USA im Vorteil

Rückgang des nominalen BIP im dritten Quartal 2009 um 1,69 %

Beitrag der Wachstumstreiber:

• Außenbeitrag erhöhte das BIP im 2. Quartal um 2,54 Prozentpunkte

• Staatsausgaben erhöhten das BIP um 0,11 Prozentpunkte

Beitrag der Wachstumshemmer:

• Private Investitionen belasteten das BIP mit 3,87 Prozentpunkten

• Konsum belastete das BIP mit 0,47 Prozentpunkten

belasteten das BIP mit 3,87 Prozentpunkten • Konsum belastete das BIP mit 0,47 Prozentpunkten Quelle: FED

Quelle: FED

belasteten das BIP mit 3,87 Prozentpunkten • Konsum belastete das BIP mit 0,47 Prozentpunkten Quelle: FED
belasteten das BIP mit 3,87 Prozentpunkten • Konsum belastete das BIP mit 0,47 Prozentpunkten Quelle: FED

7

Anteil in Prozent

Der Anteil der volkswirtschaftlichen Aggregate in Japan

Verringerung des positiven Leistungsbilanzsaldos ab dem vierten Quartal 2008

Aber: Steigender Anteil der Staatsausgaben (internes Ungleichgewicht)

Kräftiger Rückgang der Bruttoinvestitionen

Aggregate des Bruttoinlandsprodukts in Japan

120,00

 
 
Konsum

Konsum

Bruttoinvestitionen

Bruttoinvestitionen

Staatsausgaben

Staatsausgaben

Staatsausgaben

Außenbeitrag

 

100,00

                           

3,42

3,48

3,91

4,04

4,14

4,37

4,95

5,25

5,42

5,48

5,66

3,02

1,27

2,79

80,00

17,82

17,71

17,38

16,60

17,56

17,74

17,10

16,84

17,77

17,67

17,21

17,57

19,63

19,28

60,00

23,10

22,91

22,98

24,13

24,05

22,85

22,66

23,52

22,46

21,88

21,33

22,94

21,12

19,07

40,00

55,66

55,89

55,74

55,23

54,25

55,04

55,29

54,39

54,36

54,97

55,81

56,47

57,99

58,86

20,00

                         

0,00

                         

Mrz 06

Sep 06

Mrz 07

Sep 07

Mrz 08

Sep 08

Mrz 09

Quelle: FED

                Mrz 06 Sep 06 Mrz 07 Sep 07
                Mrz 06 Sep 06 Mrz 07 Sep 07

8 8

Internationale Gläubiger wie Japan im Nachteil

Rückgang des nominalen BIP im zweiten Quartal 2009 um 7,5 %

Beitrag der Wachstumstreiber:

• Staatsausgaben erhöhten das BIP im 2. Quartal um 0,16 Prozentpunkte

Beitrag der Wachstumshemmer:

• Bruttoinvestitionen belasteten das BIP mit 4,24 Prozentpunkte

• Konsum belastete das BIP mit 0,54 Prozentpunkten

• Außenbeitrag belastete das BIP mit 2,89 Prozentpunkten

Beitrag der BIP-Komponenten zum nominalen Wachstum in Japan

6 4 2 0 -2 -4 Außenbeitrag Staatsausgaben -6 Bruttoinvestitionen Konsum -8 -10 Mrz 07
6
4
2
0
-2
-4
Außenbeitrag
Staatsausgaben
-6
Bruttoinvestitionen
Konsum
-8
-10
Mrz 07
Jun 07
Sep 07
Dez 07
Mrz 08
Jun 08
Sep 08
Dez 08
Mrz 09
Jun 09
in % zur Vorjahresperiode

Quelle: Statistics Bureau

Sep 07 Dez 07 Mrz 08 Jun 08 Sep 08 Dez 08 Mrz 09 Jun 09
Sep 07 Dez 07 Mrz 08 Jun 08 Sep 08 Dez 08 Mrz 09 Jun 09

9 9

Anteil in Prozent

Aggregate und Wachstumstreiber im Euroraum

Die Bedeutung von Staatsausgaben wuchs, der Anteil des Außenbeitrags und der Bruttoinvestitionen am BIP schrumpfte

Das nominale BIP schrumpfte im 2. Quartal um 3,7 Prozent. Negative Wachstumsbeiträge lieferten der Konsum, der Außenbeitrag und die Bruttoinvestitionen

Aggregate des Bruttoinlandsprodukts im Euroraum

120,00

100,00

80,00

60,00

40,00

20,00

0,00

 
Konsum

Konsum

Bruttoinvestitionen

Bruttoinvestitionen

  Konsum Bruttoinvestitionen Staatsausgaben Außenbeitrag  

Staatsausgaben

Staatsausgaben

Außenbeitrag

 

0,82

1,06

0,91

1,69

1,60

1,60

1,43

1,53

1,43

1,42

0,68

0,56

0,29

0,88

20,40

20,36

20,17

20,10

20,02

19,98

19,95

20,11

20,00

20,38

20,41

20,92

21,76

22,05

21,57

21,63

22,04

21,45

22,33

22,16

22,38

21,89

22,36

21,92

22,31

21,65

20,45

19,36

57,22

56,95

56,88

56,75

56,06

56,26

56,24

56,47

56,21

56,27

56,61

56,87

57,49

57,71

Mrz 06

Sep 06

Mrz 07

Sep 07

Mrz 08

Sep 08

Mrz 09

Entwicklung der BIP-Komponenten im Euroraum

8 6 4 2 0 -2 Außenbeitrag Staatsausgaben -4 Bruttoinvestitionen Konsum -6 Mrz 07 Jun
8
6
4
2
0
-2
Außenbeitrag
Staatsausgaben
-4
Bruttoinvestitionen
Konsum
-6
Mrz 07
Jun 07
Sep 07
Dez 07
Mrz 08
Jun 08
Sep 08
Dez 08
Mrz 09
Jun 09
in % zur Vorjahresperiode

Quellen: Eurostat, EZB

07 Sep 07 Dez 07 Mrz 08 Jun 08 Sep 08 Dez 08 Mrz 09 Jun
07 Sep 07 Dez 07 Mrz 08 Jun 08 Sep 08 Dez 08 Mrz 09 Jun

10 10

Anteil in Prozent

Aggregate und Wachstumstreiber in Deutschland

Die Bedeutung von Konsum und Staatsausgaben wuchs, der Anteil des Außenbeitrags und der Bruttoinvestitionen am BIP schrumpfte

Das nominale BIP schrumpfte im zweiten Quartal um 5,9 Prozent. Negative Wachstumsbeiträge lieferten der Außenbeitrag und die Bruttoinvestitionen

120,00

100,00

80,00

60,00

40,00

20,00

0,00

Aggregate des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland

 
  Privater Konsum   Bruttoinvestitionen Staatsausgaben Außenbeitrag  

Privater Konsum

Privater Konsum
 

Bruttoinvestitionen

Bruttoinvestitionen

Staatsausgaben

Staatsausgaben

Außenbeitrag

 

5,69

5,38

4,53

7,14

7,39

 

7,35

6,14

7,43

7,77

7,65

4,72

4,87

3,57

18,32

17,97

17,63

19,37

17,78

17,61

17,23

19,10

17,69

17,57

17,40

19,75

19,57

18,00

17,92

20,09

14,65

19,21

 

17,92

20,31

16,00

19,11

18,52

21,44

17,62

18,58

57,99

58,73

57,75

58,84

55,63

 

57,12

56,32

57,47

55,43

56,27

56,44

57,77

58,28

4,19

19,51

16,39

59,91

Mrz 06

Sep 06

Mrz 07

Sep 07

Mrz 08

Sep 08

Mrz 09

Beitrag der BIP-Komponenten in Deutschland

6 4 2 0 -2 Außenbeitrag Staatsausgaben -4 Bruttoinvestitionen Privater Konsum -6 -8 Mrz 07
6
4
2
0
-2
Außenbeitrag
Staatsausgaben
-4
Bruttoinvestitionen
Privater Konsum
-6
-8
Mrz 07
Jun 07
Sep 07
Dez 07
Mrz 08
Jun 08
Sep 08
Dez 08
Mrz 09
Jun 09
in % zur Vorjahresperiode

Quellen: Eurostat, EZB

07 Sep 07 Dez 07 Mrz 08 Jun 08 Sep 08 Dez 08 Mrz 09 Jun
07 Sep 07 Dez 07 Mrz 08 Jun 08 Sep 08 Dez 08 Mrz 09 Jun

11

Die Wachstumsprognosen für 2010

Die Wachstumsprognosen für 2010 12
Die Wachstumsprognosen für 2010 12

12

Die Weltwirtschaft im kommenden Jahr auf Erholungskurs

Laufendes Jahr (2009)

Heftige Rezession in Deutschland, Japan und Russland

Schwächere Rezession in den USA

Leichter Rückgang des Wachstums in Asien

Kommendes Jahr (2010)

Schwache wirtschaftliche Erholung in den Industrieländern

Asien bleibt weiter auf Wachstumskurs

Erholung der brasilianischen und russischen Volkswirtschaften

Reales Wachstum der Industriestaaten

4 2 0 USA Euroraum -2 Deutschland Japan Großbritannien -4 -6 2001 2002 2003 2004
4
2
0
USA
Euroraum
-2
Deutschland
Japan
Großbritannien
-4
-6
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
in %zumVorjahr

Quelle: IWF

Reales Wachstum der BRIC-Staaten

15 10 5 0 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 -5
15
10
5
0
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
-5
China
Indien
Brasilien
Russland
-10
in %zumVorjahr

Quelle: IWF

2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 -5 China Indien Brasilien Russland -10 in %zumVorjahr
2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 -5 China Indien Brasilien Russland -10 in %zumVorjahr

13

Die Wirtschaftsprognosen des IWF für die Industrieländer

Land

USA

Japan

Großbritannien

Euroraum

Deutschland

 

2009

2010

2009

2010

2009

2010

2009

2010

2009

2010

Reales BIP

-2,7

1,5

-5,4

1,7

-4,4

0,9

-4,2

0,3

-5,3

0,3

Privater Konsum

-0,9

0,9

-1,1

0,5

-3,1

-0,3

-0,9

-0,1

0,4

-1,0

Öffentl. Konsum

2,5

2,9

1,6

2,8

2,9

1,4

2,4

1,9

3,4

3,9

Bruttoinvestition

-14,7

-1,2

-12,8

1,0

-15,3

-2,7

-10,7

-2,4

-10,1

-2,4

Öffentl. Budget*

-12,5

-10,0

-10,5

-10,2

-11,6

-13,2

-6,2

-6,6

-4,2

-4,6

Außenhandel*

-2,6

-2,2

1,9

2,0

-2,0

-1,9

-0,7

-0,3

2,9

3,6

Inflation

-0,4

1,7

-1,1

-0,8

1,9

1,5

0,3

0,8

0,1

0,2

Reale Veränderung in % zum Vorjahr; * in Prozent zum BIP; Quelle: IWF

 

Die Regierungen weiten auch 2010 weiter die staatlichen Konsumausgaben (Deficit Spending) aus

Länder mit Leistungsbilanzdefizit wie die USA und Großbritannien profitieren vom Abbau der externen Ungleichgewichte

Leichte Erholung des privaten Konsums in den USA und in Japan

In 2010 leicht rückläufige Bruttoinvestitionen trotz staatlicher Investitionsprogramme

in den USA und in Japan • In 2010 leicht rückläufige Bruttoinvestitionen trotz staatlicher Investitionsprogramme 14
in den USA und in Japan • In 2010 leicht rückläufige Bruttoinvestitionen trotz staatlicher Investitionsprogramme 14

14

Die Wirtschaftsprognosen des IWF für die Schwellenländer

Land

China

Indien

Südkorea

Brasilien

Mexiko

Russland

 

2009

2010

2009

2010

2009

2010

2009

2010

2009

2010

2009

2010

Reales BIP

8,0

8,0

5,7

6,1

-1,5

4,0

-1,2

3,5

-8,2

2,3

-7,4

1,3

Privater Konsum

8,1

7,7

3,5

5,5

-2,2

1,2

0,8

2,7

-7,9

1,0

-10,8

3,1

Öffentl. Konsum

21,0

10,0

10,3

4,3

6,0

3,5

2,8

3,2

4,3

2,3

1,9

1,8

Bruttoinvestition

6,9

7,5

6,8

11,1

-3,9

3,1

-16,8

8,4

-9,7

4,4

2,0

4,0

Öffentl. Budget*

-3,0

-3,0

-6,8

-6,2

-7,7

-5,4

2,5

3,3

-1,8

-1,8

-5,5

-4,4

Außenhandel*

7,1

5,3

0,4

0,6

4,8

3,8

-1,0

-1,3

-1,9

-2,1

6,1

6,2

Inflation

-0,8

2,2

3,1

2,7

2,6

2,2

4,2

4,4

3,8

3,9

7,9

8,4

Reale Veränderung in % zum Vorjahr; * in Prozent zum BIP; Quelle: RBS, BBV, Bank Austria

 

Steigender Privatkonsum, Staatskonsum, Bruttoinvestitionen und ein Leistungsbilanzüberschuss in China und Indien in 2009 und 2010

Wirtschaftliche Erholung im kommenden Jahr in Südkorea, Brasilien, Mexiko und Russland getragen von Privatkonsum, Staatskonsum und Bruttoinvestitionen

Solide Außenhandelszahlen und in China, Indien, Brasilien und Mexiko eine solide Haushaltspolitik der Regierungen (Vergleich: Budgetsaldo und Wachstum)

China, Indien, Brasilien und Mexiko eine solide Haushaltspolitik der Regierungen (Vergleich: Budgetsaldo und Wachstum) 15
China, Indien, Brasilien und Mexiko eine solide Haushaltspolitik der Regierungen (Vergleich: Budgetsaldo und Wachstum) 15

15

Die Ungleichgewichte im internationalen Handel

Die Ungleichgewichte im internationalen Handel 16
Die Ungleichgewichte im internationalen Handel 16

16

Die Gewinner und Verlierer der Wechselkursanpassung

Hohe Abwertung des Dollar gegenüber Euro und Yen

Geringe Abwertung des Dollar gegenüber dem Yuan

Ergo: Aufwertung des Euro und Yen gegenüber Chinas Yuan

Europa und Japan als Verlierer der Wechselkursanpassung

Entwicklung der Wechselkurse seit 2001

USD/EUR

-35,27 %

USD/JPY

-22,40 %

USD/CYN

-17,52 %

USD/BRL

-10,19 %

USD/INR

+0,54 %

USD/RUB

+2,47 %

(-) Abwertung des USD (+) Aufwertung des USD; Stand: 02.11.09

Entwicklung des US-Dollar

120 Euro pro US-Dollar Jap. Yen pro USD 110 100 90 80 70 60 Punkte
120
Euro pro US-Dollar
Jap. Yen pro USD
110
100
90
80
70
60
Punkte

Jan 01

Quelle: Bloomberg

Jan 03

Jan 05

Jan 07

Entwicklung des US-Dollar

Jan 09

220 Chin. Yuan pro USD 180 Bras. Real je USD Indische Rupie je USD Russische
220
Chin. Yuan pro USD
180
Bras. Real je USD
Indische Rupie je USD
Russische Rubel je USD
140
100
60
Punkte

Jan 01

Quelle: Bloomberg

Jan 03

Jan 05

Jan 07

Jan 09

Rupie je USD Russische Rubel je USD 140 100 60 Punkte Jan 01 Quelle: Bloomberg Jan
Rupie je USD Russische Rubel je USD 140 100 60 Punkte Jan 01 Quelle: Bloomberg Jan

17

Leichte Reduzierung der globalen Ungleichgewichte

Bis 2014 rückläufige Leistungsbilanzdefizite in den USA und in den OCADC-Ländern

Schrumpfende Leistungsbilanzüberschüsse in Japan und Deutschland

IWF erwartet weiterhin hohe Leistungsbilanzüberschüsse in Asien

Abkürzungen

US: United States

OCADC: Bulgarien, Kroatien, Tschechien, Estland, Griechenland, Irland, Litauen, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakien, Slowenien, Spanien,Türkei und Großbritannien

DEU+JPN: Deutschland und Japan

CHN+EMA: China, Hongkong, Indonesien, Korea, Malaysia, Philippinen, Singapur, Taiwan, Thailand

OIL: Ölexportierende Länder

ROW: Rest der Welt

Übersicht über die Leistungsbilanzsalden von Ländern und Regionen

Länder • ROW: Rest der Welt Übersicht über die Leis tungsbilanzsalden vo n Ländern und Regionen

Quelle: IWF

Länder • ROW: Rest der Welt Übersicht über die Leis tungsbilanzsalden vo n Ländern und Regionen
Länder • ROW: Rest der Welt Übersicht über die Leis tungsbilanzsalden vo n Ländern und Regionen

18

Zunehmende fiskalische Ungleichgewichte

Zunehmende fiskalische Ungleichgewichte 19
Zunehmende fiskalische Ungleichgewichte 19

19

Geringe Impulse vom US-Verbraucher in der Zukunft

Schuldenlast der Privathaushalte

Schuldenabbau der Privathaushalte in den USA um 30 Prozent des verfügbaren Einkommens bis 2020

Basierend auf Erfahrungen aus Japan könnte dies das nominale BIP- Wachstum um ca. 23 Prozent* schmälern

Drückende Zinsbürde

Zinssenkungen der US-Notenbank kommen bei US-Privathaushalten nur begrenzt an

Steigende Kreditausfälle und restriktive Kreditvergabe in den USA

Weniger Privatkonsum, aber mehr staatlicher Konsum

* Rückgang des verfügbaren Einkommen mal Anteil des verfügbaren Einkommens am BIP

des verfügbaren Einkommen mal Anteil des verfügbaren Einkommens am BIP Quelle: BCA Research Quelle: BCA Research

Quelle: BCA Research

des verfügbaren Einkommen mal Anteil des verfügbaren Einkommens am BIP Quelle: BCA Research Quelle: BCA Research

Quelle: BCA Research

des verfügbaren Einkommen mal Anteil des verfügbaren Einkommens am BIP Quelle: BCA Research Quelle: BCA Research
des verfügbaren Einkommen mal Anteil des verfügbaren Einkommens am BIP Quelle: BCA Research Quelle: BCA Research

20

Das hohe Schuldenniveau erschwert den Schuldenabbau

Jede Rückzahlung einer Schuld kommt einer Geldvernichtung gleich

Der Rückgang der Geldmenge führt zu einem Absinken des Preisniveaus

Das Absinken des Preisniveaus erhöht die reale Schuldenlast

Eine steigende reale Schuldenlast führt zum Nachfragerückgang und zur Krise

Der Zusammenprall von Überschuldung und Deflation führten nach Meinung Fishers zur Überproduktion und Unterkonsumption und damit zur „Großen Depression“. Der Rückgang der Geldumlaufgeschwindigkeit (Geldhortung) verschlimmerte die Krise.

(Geldhortung) verschlimmerte die Krise. Quelle: Gabelli Mathers Fund; inklusive Kapitalmarktschulden

Quelle: Gabelli Mathers Fund; inklusive Kapitalmarktschulden der Finanzintermediäre, also des Finanzsektors

Krise. Quelle: Gabelli Mathers Fund; inklusive Kapitalmarktschulden der Finanzintermediäre, also des Finanzsektors 2121
Krise. Quelle: Gabelli Mathers Fund; inklusive Kapitalmarktschulden der Finanzintermediäre, also des Finanzsektors 2121

2121

Die US-Regierung übernimmt die Rolle der US-Privathaushalte

Die Sparquote der US- Privathaushalte am verfügbaren Einkommen steigt tendenziell an

Die US-Regierung weitet ihr Budgetdefizit (hier gemessen zum Bruttoinlandsprodukt) deutlich aus

Folge: Die staatliche Nachfrage in den Industrieländern gibt den Ländern in Asien Exportmöglichkeiten

Sparquote und Staatsdefizit in den USA

15 Saving Rate der Privathaushalte in den USA Staatsdefizit in den USA 10 5 0
15
Saving Rate der Privathaushalte in den USA
Staatsdefizit in den USA
10
5
0
-5
-10
Jan 80
Jan 85
Jan 90
Jan 95
Jan 00
Jan 05
in % des BIP und verfügbaren Einkommen

Quelle: Bloomberg

0 -5 -10 Jan 80 Jan 85 Jan 90 Jan 95 Jan 00 Jan 05 in
0 -5 -10 Jan 80 Jan 85 Jan 90 Jan 95 Jan 00 Jan 05 in

22

in % zum BIP

Finanzierung des staatlichen Konsums über Deficit Spending

Industrieländer

Budgetdefizite von mehr als zehn Prozent in den USA, Japan und Großbritannien sind nicht haltbar

Aber auch die Budgetdefizite im Euroraum und in Deutschland sind hoch

Schwellenländer

In vielen Schwellenländern wird eine bessere Budgetpolitik betrieben

Schwellenländer in Asien sind Profiteure der hohen Staatsdefizite in den Industrieländern (Stabilisierung ihrer Exporte)

Saldo der Staatshaushalte

0,00 -2,00 -4,00 -6,00 -8,00 -10,00 -12,00 -14,00 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009
0,00
-2,00
-4,00
-6,00
-8,00
-10,00
-12,00
-14,00
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
-16,00
USA
Großbritannien
Euroraum
Deutschland
Japan

Quelle: IWF

Saldo der Staatshauhalte

10,00 8,00 6,00 4,00 2,00 0,00 -2,00 -4,00 -6,00 -8,00 2003 2004 2005 2006 2007
10,00
8,00
6,00
4,00
2,00
0,00
-2,00
-4,00
-6,00
-8,00
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
-10,00
China
Indien
Brasilien
Russland
in %zumBI

Quelle: IWF

2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 -10,00 China Indien Brasilien Russland in %zumBI Quelle:
2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 -10,00 China Indien Brasilien Russland in %zumBI Quelle:

23

Ausweitung der Geldmenge durch die Notenbank

Für Milton Friedman galt: Restriktive

Geldpolitik der Federal Reserve führte zur großen Depression von 1929 bis

1933

Monetarismus im Praxistest: Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise im Vorjahr trotz enorm expansiver Geldpolitik der FED

Das Zentralbankgeld führt nicht zu einer kräftigen Expansion der Geldmengen M1 und M2

Rehabilitierung von Keynes:

Machtlosigkeit der Geldpolitik in Zeiten wirtschaftlicher Depression

Entwicklung der Geldmengen in den USA

1800 9000 Geld in Zirkulation (linke Skala) 1600 Geldmenge M1 (linke Skala) Geldmenge M2 (rechte
1800
9000
Geld in Zirkulation (linke Skala)
1600
Geldmenge M1 (linke Skala)
Geldmenge M2 (rechte Skala)
8000
1400
7000
1200
6000
1000
5000
800
4000
600
3000
400
2000
Jan 00
Jan 01
Jan 02
Jan 03
Jan 04
Jan 05
Jan 06
Jan 07
Jan 08
Jan 09
Milliarden USD
Milliarden USD

Quelle: Bloomberg

Die Geldschöfung im Bankensektor stockt

Jan 07 Jan 08 Jan 09 Milliarden USD Milliarden USD Quelle: Bloomberg Die Geldschöfung im Bankensektor
Jan 07 Jan 08 Jan 09 Milliarden USD Milliarden USD Quelle: Bloomberg Die Geldschöfung im Bankensektor
Jan 07 Jan 08 Jan 09 Milliarden USD Milliarden USD Quelle: Bloomberg Die Geldschöfung im Bankensektor

24 24

Verhinderung der Bilanzkontraktion von Staat und Notenbank

Die Notenbank weitet die Zentralbankgeldmenge aus

Aufbau von verbrieften Hypothekenkrediten durch die Notenbank

Die Regierungen weiten ihre Schulden aus und stützt die Wirtschaftsnachfrage

Stützung des Häusermarkts durch Moratorien bei Zwangsvollstreckungen, Steuergutschriften für Hauskäufer, Zinssenkungen und staatlich verbürgte Kredite

Bestandsgrößen einer Volkswirtschaft

Aktiva (Vermögen)

Passiva (Verbindlichkeiten und Reinvermögen)

Sachvermögen

Natürliche Ressourcen Produktivvermögen Gebäude Ausrüstungen Vorratsvermögen Gebrauchsvermögen Private Gebrauchsgüter Öffentliche Gebrauchsgüter Immaterielles Vermögen Humankapital Vermögenswerte Rechte

Reinvermögen

= Sachvermögen + Geldvermögen Verbindlichkeiten an anderen Sektoren

Geldvermögen

Gelder bei Banken (M1, M2 u. M3) Bargeldumlauf Sichteinlangen*

Gesamtwirtschaftlic

Termineinlagen unter 4 Jahre**

Verbindlichkeiten

Schulden der Privathaushalte Schulden der Unternehmen Schulden des Staates

hes Produktionskonto

Spareinlagen*** Geldanlagen Gelder bei Bausparkassen Gelder bei Versicherungen Gelder in Aktien Gelder in Geldmarktpapieren Gelder in Anleihen Gelder in Investmentzertifikaten

 
Gelder in Aktien Gelder in Geldmarktpapieren Gelder in Anleihen Gelder in Investmentzertifikaten   25
Gelder in Aktien Gelder in Geldmarktpapieren Gelder in Anleihen Gelder in Investmentzertifikaten   25

25

Die Ziele der geldpolitischen und fiskalischen Maßnahmen

Die Ziele der geldpolitischen und fiskalischen Maßnahmen • Verhinderung einer Kontraktion des nominalen

Verhinderung einer Kontraktion des nominalen Bruttoinlandsprodukts

Die Verhinderung einer wirtschaftlichen Depression

Politische Stabilität

Gesamtwirtschaftliches Produktionskonto

Soll

 

Haben

Abschreibungen

D

Bruttoinvestion von Staat und Unternehmen

I

br

Indirekte Steuern minus Subventionen

T

Z

Ausfuhr - Einfuhr

X - M

Volkseinkommen (Nettosozialprodukt zu Faktorkosten)

Y

F

Verkäufe von Konsumgütern an Privathaushalte

C

   

pr

   

Eigenverbrauch des Staates

C

st

Bruttosozialprodukt zu Marktpreisen

Y

Br

Bruttosozialprodukt zu Marktpreisen

Y

Br

st ∑ Bruttosozialprodukt zu Marktpreisen Y Br ∑ Bruttosozialprodukt zu Marktpreisen Y Br 26
st ∑ Bruttosozialprodukt zu Marktpreisen Y Br ∑ Bruttosozialprodukt zu Marktpreisen Y Br 26

26

Japan als Vorbild für die USA und Europa?

Beginn der Schuldenkrise in Japan im Jahr 1990

In Japan leichter Rückgang der Schulden bei Unternehmen und Privathaushalten

Schulden-Deflation erschwerte den Prozess des Deleveraging

Deficit-Spending (kreditfinanzierte Konjunkturprogramme) der Regierung zur Stabilisierung der Wirtschaft

Folge: Die Staatsschulden in Japan erhöhten sich ab 1990 enorm

• Folge: Die Staatsschulden in Japan erhöhten sich ab 1990 enorm Quellen: FT, Economist Quellen: FT,

Quellen: FT, Economist

• Folge: Die Staatsschulden in Japan erhöhten sich ab 1990 enorm Quellen: FT, Economist Quellen: FT,

Quellen: FT, Economist

• Folge: Die Staatsschulden in Japan erhöhten sich ab 1990 enorm Quellen: FT, Economist Quellen: FT,
• Folge: Die Staatsschulden in Japan erhöhten sich ab 1990 enorm Quellen: FT, Economist Quellen: FT,

27

Gesucht: Auswege aus dem Prozess der Schuldenexpansion

Maßnahmen mit inflationärer Wirkung

Nicht inflationär wirkende Maßnahme

Anpassung der Wechselkurse

Abwertung des US-Dollar, Pfund, Euro und Yen gegenüber den Währungen in Asien

Monetisierung der Schulden

Die Notenbank druckt Geld und kauft Staatsanleihen auf

Die Regierung verwendet das Zentralbankgeld für Konjunkturprogramme

Fiskalische Maßnahmen zur Bilanzbereinigung

Besteuerung von Geldvermögen und Sachvermögen

Sanierung des Staatshaushalts

Der Staat finanziert die Entschuldungen von Privathaushalte und Unternehmen

Staatliche Sanierung des Bankensektor

Staat finanziert die Entschuldungen von Privathaushalte und Unternehmen • Staatliche Sanierung des Bankensektor 28 28
Staat finanziert die Entschuldungen von Privathaushalte und Unternehmen • Staatliche Sanierung des Bankensektor 28 28

28 28

Investmentstrategie:

Währungsverschiebungen beachten

Investmentstrategie: Währungsverschiebungen beachten 29
Investmentstrategie: Währungsverschiebungen beachten 29

29

Leitwährungen kommen und gehen

• Im 19. Jahrhundert und zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte das Pfund Sterling den Status einer Leitwährung. 1899 hatte das Sterling einen Anteil von 64 Prozent an den offziellen Währungsreserven. Heute hat es einen Anteil von weniger als fünf Prozent an den Währungsreserven.

• Großbritannien war eine der stärksten Volkswirtschaften. Es dominierte die Industrie.

• Am Ende des 19. Jahrhunderts verlor Großbritannien an Konkurrenzfähigkeit gegenüber den USA. Das Pfund Sterling verlor langsam seinen Leitwährungsstatus.

• Das Beispiel zeigt, dass Leitwährungen zwar lange ihren Status behalten, aber auch tendenziell wechseln.

Leitwährungen in der Historie

Griechische Drachme (Münzen im 5. Jahrhundert v. Chr)

17. Jahrhundert Holländische Gulden

Byzantinische Solidus (Mittelalter)

Pfund Sterling (19. Jahrhundert bis erste Hälfte des 20. Jahrhunderts)

Venezianische Dukate (Renaissance)

US-Dollar (heute)

Quelle:

Paul Bairoch, "International Industrialization Levels from 1750 to 1980" JEEH 11 Peter Lindert, “Key currencies and Gold 1900-1913”

Industrialization Levels from 1750 to 1980" JEEH 11 Peter Lindert, “Key currencies and Gold 1900-1913” 30
Industrialization Levels from 1750 to 1980" JEEH 11 Peter Lindert, “Key currencies and Gold 1900-1913” 30

30

Schrumpfende Wettbewerbsfähigkeit Großbritanniens

Großbritannien verlor ab Ende des 19. Jahrhunderts immer mehr an wirtschaftlicher Konkurrenzfähigkeit

Zur gleichen Zeit wuchs die ökonomische Bedeutung der USA

Die Industrieproduktion in den USA nahm ab Mitte des 19. Jahrhunderts signifikant zu

Anteil der Industrieproduktion in den USA und UK an der Weltindustrieproduktion

45.00%

40.00%

35.00%

30.00%

25.00%

20.00%

15.00%

10.00%

5.00%

0.00%

Dollar Sterling
Dollar
Sterling

1758 1768 1778 1788 1798 1808 1818 1828 1838 1848 1858 1868 1878 1888 1898 1908 1918 1928

Quelle: Paul Bairoch, "International Industrialization Levels from 1750 to 1980" JEEH 11

1898 1908 1918 1928 Quelle : Paul Bairoch, "International Industrialization Levels from 1750 to 1980" JEEH
1898 1908 1918 1928 Quelle : Paul Bairoch, "International Industrialization Levels from 1750 to 1980" JEEH

31

Der langsame Abstieg von Großbritannien im 19. Jahrhundert

Im 19. Jahrhundert war in Großbritannien das BIP pro Kopf höher als in den USA

Im 20. Jahrhundert büßte Großbritannien im Verhältnis zu den USA mehr und mehr an Wohlstand ein

Wichtigste Annahmen für den Chart:

•Reales BIP der USA in Dollar für das Jahr 2000 •Reales BIP von UK ausgedrückt in Pfund für das 2003 •Als Wechselkurs für GBP/USD wurde die durchschnitlliche FX-Rate für das Jahr 2003 verwendet.

Diese Graphik stüzt sich auf Annahmen und ist damit nur für indikative Zwecke gedacht

Indikativer Abstand zwischen realem GDP pro Kopf in UK und in den USA

3,000

2,000

1,000

0

-1,000

-2,000

-3,000

-4,000

-5,000

-6,000

Dollar Sterling
Dollar
Sterling

18301840 18501860 18701880 18901900 19101920 19301940 19501960 19701980 19902000

(UK Real GDP per Capita - US Real GDP per Capita) in USD (refer to assumptions)

Quelle: Measuring Worth, RBS

19902000 (UK Real GDP per Capita - US Real GDP per Capita) in USD (refer to
19902000 (UK Real GDP per Capita - US Real GDP per Capita) in USD (refer to

32

Der US-Dollar als Leitwährung vor neuen Herausforderungen

Die aktuelle Krise gefährdet die Stellung des US-Dollar als Reservewährung der Welt

Faktoren, die zu einem Ende der Dominanz des US-Dollar führen könnten:

• Die ökonomische Dominanz verlagert sich von den USA zu anderen Ländern wie den BRICs (vor allem Indien und China)

• Schwache US-Wirtschaft

• Unhaltbarer Level an öffentlichen und privaten Schulden in den USA

• Unhaltbares Leistungsbilanzdefizit

Faktoren, die den Verlust des Leitwährungstatus des US-Dollar beschleunigen könnten:

• Weniger Nachfrage nach US-Treasuries, insbesondere aus China

• Expansive Geldpolitik (Quantitative Easing)

• Zunehmende Attraktivität von anderen Währungen

Informationen dazu in “USD collapse – Fat tale or fat tail” (Alan Ruskin, RBS) and “QC, QE and the exit strategies : a new policy world” (Kevin Gaynor, RBS)

or fat tail” (Alan Ruskin, RBS) and “QC, QE and the exit strategies : a new
or fat tail” (Alan Ruskin, RBS) and “QC, QE and the exit strategies : a new

33

1980 1982 1984 1986 1988 1990 1992 1994 1996 1998 2000 2002 2004 2006 2008

Rückläufiger Anteil der USA am Welt-Bruttoinlandsprodukt

Der US-Anteil am BIP der Welt ist ab 2000 rückläufig

Signifikanter Anstieg des Anteils der BRIC-Staaten am BIP der Welt seit zwei Jahrzehnten

Annahme:

Für Russland sind vor 1991 keine Daten verfügbar. Als Konsequenz wurde vor 1991 der Level des BIP-Anteils von 1991 (4,91 Prozent) für Russland angenommen

Bruttoinlandsprodukt basierend auf Kaufkraftparität (PPP) als Anteil am Welt-BIP 26.00% 24.00% 22.00% 20.00% 18.00%
Bruttoinlandsprodukt basierend auf Kaufkraftparität (PPP) als Anteil am Welt-BIP
26.00%
24.00%
22.00%
20.00%
18.00%
16.00%
14.00%
12.00%
10.00%

United States

BRIC

Quelle: IWF

am Welt-BIP 26.00% 24.00% 22.00% 20.00% 18.00% 16.00% 14.00% 12.00% 10.00% United States BRIC Quelle: IWF
am Welt-BIP 26.00% 24.00% 22.00% 20.00% 18.00% 16.00% 14.00% 12.00% 10.00% United States BRIC Quelle: IWF

34

Das US-Wachstum und der Dollar als Reservewährung

Der Anteil der USA am BIP der Welt ist seit 2000 rückläufig

Zum gleichen Zeitpunkt begann der Rückgang des US-Dollar-Anteils an den Währungsreserven der Welt

Anteil der USA am Welt-BIP und Wichtigkeit des US-Dollar als Reservewährung 25% 80% 75% 24%
Anteil der USA am Welt-BIP und Wichtigkeit des US-Dollar als Reservewährung
25%
80%
75%
24%
70%
23%
65%
22%
60%
21%
55%
20%
50%
1995
1996
1997
1998
1999
2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008

Quelle: International Monetary Fund, COFER

USD Gross domestic product based on purchasing-power-parity (PPP) share of world total (left)

US dollar proportion in total foreign exchange holdings (right)

(PPP) share of world total (left) US dollar proportion in total foreign exchange holdings (right) 35
(PPP) share of world total (left) US dollar proportion in total foreign exchange holdings (right) 35

35

Löst der Euro den US-Dollar als Leitwährung ab?

Der Euroraum gilt als suboptimaler Währungsraum

Keine Harmonisierung der staatlichen Haushaltspolitik, der Sozialstandards und der Steuersätze

Entsprechend unterschiedliche Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Länder

Wettbewerbsfähigkeit und Leistungsbilanz der Euroländer

130 125 Spanien 120 Irland Zypern 115 Niederlande Luxemburg Griechenland Italien 110 Portugal Belgien
130
125
Spanien
120
Irland
Zypern
115
Niederlande
Luxemburg
Griechenland
Italien
110
Portugal
Belgien
Slowenien
105
Frankreich
Finnland
100
Österreich
95
Deutschland
90
-15
-10
-5
0
5
10
BIP-Deflator (1. Quartal 2009 = 100)

Leistungsbilanzsaldo in % des BIP (Prognose für 2009)

Quelle: Monatsbericht des BMF Deutschland

2009 = 100) Leistungsbilanzsaldo in % des BIP (Prognose für 2009) Quelle: Monatsbericht des BMF Deutschland
2009 = 100) Leistungsbilanzsaldo in % des BIP (Prognose für 2009) Quelle: Monatsbericht des BMF Deutschland

36

Von der Konvergenz zur Divergenz im Euroraum

Fehlende Konkurrenzfähigkeit führt zu Arbeitslosigkeit, steigenden Sozialkosten und steigender Staatsverschuldung

Skeptische Beurteilung der Staatshauhalte in den PIGS (Portugal, Italien, Griechenland und Spanien)

Wachsende Zinsdifferenz zwischen den PIGS und Bundesanleihen

Zunehmende wirtschaftliche und politische Spannungen im Euroraum

Staatsverschuldung innerhalb der Eurozone

0 Finnland Luxemburg Zypern -2 Niederlande Deutschland -4 Belgien Österreich Italien Griechenland Slowenien
0
Finnland
Luxemburg
Zypern
-2
Niederlande
Deutschland
-4
Belgien
Österreich
Italien
Griechenland
Slowenien
-6
Portugal
Frankreich
-8
Spanien
-10
-12
Irland
-14
0
20
40
60
80
100
120
Neuverschuldung in % des BIP (Prognose für 2009)

Staatsschulden in % des BIP (Prognose für 2009)

Quelle: Monatsbericht des BMF Deutschland

BIP (Prognose für 2009) Staatsschulden in % des BIP (Prognose für 2009) Quelle: Monatsbericht des BMF
BIP (Prognose für 2009) Staatsschulden in % des BIP (Prognose für 2009) Quelle: Monatsbericht des BMF

37

Kipppunkt oder langsamer Vertrauensverlust beim US-Dollar

• Neben der langsamen Abschwächung besteht für den US-Dollar auch die Gefahr, dass er schnell abkippt. Bestimmte Ereignisse können den Verfall des US-Dollar dramatisch beschleunigen

• Solche Ereignisse sind: Ein starker Nachfragerückgang nach US-Treasuries insbesondere von China, Downgrades der US-Staatsschulden, Rückgang des US-Dollar als Handelswährung, Abkoppelung bestimmter Währungen vom US-Dollar, kein nachhaltiges Wachstum in den USA

Plötzlicher Verfall versus langsame Abschwächung (theoretische Betrachtung)

Dollar strength

High

(theoretische Betrachtung) Dollar strength High Tipping point Low Tipping point occurring sometimes in the
Tipping point
Tipping point
Betrachtung) Dollar strength High Tipping point Low Tipping point occurring sometimes in the next 5 years

Low

Tipping point occurring sometimes in the next 5 years

Low Tipping point occurring sometimes in the next 5 years Today 2020 Quelle: RBS Auch andere

Today

2020

Quelle: RBS

Auch andere Szenarien sind denkbar – es handelt sich hier um eine indikative Betrachtung

Standard Secular weakening

Tipping point scenario, crisis accelerates the secular trend

um eine indikative Betrachtung Standard Secular weakening Tipping point scenario, crisis accelerates the secular trend 38
um eine indikative Betrachtung Standard Secular weakening Tipping point scenario, crisis accelerates the secular trend 38

38

Die Währungspyramide der RBS

Die Währungspyramide der RBS 39
Die Währungspyramide der RBS 39

39

Die Währungspyramide der RBS

Die Währungspyramide der RBS + $ Other reserve currencies FIAT currencies TANGIBLE ASSETS - Fragility 4.
+ $ Other reserve currencies FIAT currencies TANGIBLE ASSETS - Fragility
+
$
Other
reserve
currencies
FIAT currencies
TANGIBLE ASSETS
-
Fragility

4. Level : Der US-Dollar

Mitte des 20. Jahrhunderts verdrängte der USD das GBP und wurde zur wichtigsten Reservewährung der Welt

3. Level : Andere Reservewährungen

Andere starke Währungen sind: EUR, JPY, GBP

2. Level: Fiat Währungen

Währungen, die nicht durch Sachvermögen gedeckt sind

1. Level: Sachvermögen

Sachvermögen beinhaltet Rohstoffe, Immobilien, konvertible Währungen (Golddeckung in der Vergangenheit), etc…

Sachvermögen beinhaltet Rohstoffe, Immobilien, konvertible Währungen (Golddeckung in der Vergangenheit), etc… 40
Sachvermögen beinhaltet Rohstoffe, Immobilien, konvertible Währungen (Golddeckung in der Vergangenheit), etc… 40

40

Mögliche Szenarien für eine künftige Währungspyramide

Einige der vielen möglichen Szenarien für die Zukunft der Währungspyramide (indikative Betrachtung)

die Zuku nft der Währungspyramide (indikative Betrachtung) Keine Änderung Dollar behält seinen Status als Reserve
die Zuku nft der Währungspyramide (indikative Betrachtung) Keine Änderung Dollar behält seinen Status als Reserve
die Zuku nft der Währungspyramide (indikative Betrachtung) Keine Änderung Dollar behält seinen Status als Reserve

Keine Änderung

Dollar behält seinen Status als Reserve Währung der Welt

Dollar behält seinen Status als Reserve Währung der Welt Euro wird zur neuen Reserwährung der Welt

Euro wird zur neuen Reserwährung der Welt

Das Vertrauen in den Dollar schwindet enorm und der Euro wird neue Leitwährung

Dollar schwindet enorm und der Euro wird neue Leitwährung Dollarschwäche und mehrere Reservewährungen Die

Dollarschwäche und mehrere Reservewährungen

Die Notwendigkeit der Diversifikation kann eine solches Szenario auslösen (wobei zu beachten ist, dass eigentlich nur eine Reservewährung existieren muss).

The Währungskorb könnte die BRIC-Währungen beinhalten oder aus SDRs bestehen

die BRIC-Währungen beinhalten oder aus SDRs bestehen FIAT Währungsschmelze Zweifel an allen Geldern, die

FIAT Währungsschmelze

Zweifel an allen Geldern, die nicht duch physische Assets gedeckt sind

Worst Case Szenario

Nur tangible Werte und physische gedeckte Währungen bleiben bestehen

Viele andere Szenarien sind denkbar – erstellt nur für indikative Zwecke

gedeckte Währungen bleiben bestehen Viele andere Szenarien sind denkbar – erstellt nur für indikative Zwecke 41
gedeckte Währungen bleiben bestehen Viele andere Szenarien sind denkbar – erstellt nur für indikative Zwecke 41

41

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Allgemeine Risiken

Die in diesem Dokument beschriebenen Wertpapiere werden von der ABN AMRO Bank N.V. mit Hauptsitz in Amsterdam emittiert und sind Inhaberschuldverschreibungen. Die Verbindlichkeiten der ABN AMRO aus den Wertpapieren stehen gleichrangig mit allen anderen nicht nachrangigen Verbindlichkeiten der ABN AMRO (Credit Rating der ABN AMRO:

Moody’s Aa2, S&P A+). Infolgedessen tragen Anleger das Emittentenrisiko. Merkmal von Open End Zertifikaten ist, dass sie keine fixierte Endfälligkeit haben. Die ABN AMRO Bank hat jedoch ein Kündigungsrecht und kann dadurch die Laufzeit der Zertifikate begrenzen.

Währungsrisiken

Notieren die den Wertpapieren zugrunde liegenden Basiswerte in Fremdwährungen, so ist der Anleger dem damit verbundenen Währungsrisiko ausgesetzt. Dadurch kann ein eventueller Kursgewinn des Basiswerts aufgezehrt werden.

Handel

Die Wertpapiere sind börsennotiert und können unter normalen Marktbedingungen in Stückelungen von einem Wertpapier oder einem Vielfachen davon börsentäglich ge- bzw. verkauft werden. Die ABN AMRO stellt zu hiesigen Handelszeiten fortlaufend aktuelle An- und Verkaufskurse. Bei außergewöhnlichen Marktbedingungen kann es zu einer Ausweitung der Spreads oder einer vorübergehenden Aussetzung des Handels kommen.

Vertriebsgebühren

Am Vertrieb der Wertpapiere beteiligte Banken, Sparkassen und Finanzdienstleister können von der Emittentin für die Beratung und Vermittlung der Wertpapiere eine Vertriebsvergütung erhalten, die aus einem Ausgabeaufschlag, einer einmaligen Vergütung sowie aus einer periodisch zu zahlenden Bestandsvergütung bestehen kann. Weitere Einzelheiten erfahren Sie durch Ihren Kundenberater.

Stand: 15. Juni 2009

Herausgeber: ABN AMRO Bank N.V., Niederlassung Deutschland, Theodor-Heuss-Allee 80, 60486 Frankfurt am Main

ABN AMRO wird durch die De Nederlandsche Bank beaufsichtigt. RBS wird im Vereinigten Königreich durch die Financial Services Authority beaufsichtigt und reguliert. RBS handelt in bestimmten Jurisdiktionen als rechtsgeschäftlicher Vertreter von ABN AMRO. ABN AMRO ist ein Tochterunternehmen der The Royal Bank of Scotland Group plc (wie in Section 1162 des Companies Act 2006 von England und Wales definiert).

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Royal Bank of Scotland plc. Registered in Scotland No. 90312. Registered Office: 36 St Andrew Square,
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