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Systeme für die technische Ausbildung

Systeme für die technische Ausbildung Bedienungsanleitung HM 150.02 Kalibrieren von Druckme ss geräten G.U.N.T.

Bedienungsanleitung

HM 150.02 Kalibrieren von Druckmessgeräten

G.U.N.T. Gerätebau GmbH

Postfach 1125 D-22881 Barsbüttel Telefon (040) 670854-0 Telefax (040) 670854-42

HM150.02

Kalibrieren von Druckmessgeräten

HM150.02 Kalibrieren von Druckmessgeräten Alle Rechte vorbehalten G.U.N.T. Gerätebau GmbH, Barsbüttel
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Bedienungsanleitung

Bitte lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme unbedingt die Sicherheitsvorschriften!

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HM150.02

Kalibrieren von Druckmessgeräten

Inhaltsverzeichnis

Kalibrieren von Druckmessgeräten Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung   . . . . . . . .

1. Einleitung

 

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2. Gerätebeschreibung und -bedienung

 

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2.1 Geräteaufbau

 

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2.2 Inbetriebnahme

 

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2.3 Nullpunktabgleich.

 

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2.4 Nachfüllen von Hydrauliköl

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2.5 Kalibrieren von Druckmessgeräten

 

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2.6 Die Genauigkeitsklasse

 

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3. Transport und Umgang

 

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3.1

Ölaustausch

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4. Technische Daten

 

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HM150.02

Kalibrieren von Druckmessgeräten

1.

Einleitung

HM150.02 Kalibrieren von Druckmessgeräten 1. Einleitung Das G.U.N.T. Gerät zum Kalibrieren von Druck-

Das G.U.N.T. Gerät zum Kalibrieren von Druck- messgeräten erlaubt das Überprüfen und Einstellen von Manometern.

Der Druck wird dabei über Gewichte vorgegeben, die auf einem Gewichtsträger liegen. Dieser besitzt einen Kolben, der auf Hydrauliköl in einem Rohrsystem wirkt, so dass ein Manometer, das ebenfalls am System angeschlossen ist, bestimmte Drücke anzeigen muss.

Das Gerät beinhaltet ein Rohrfeder-Manometer, das eine transparente Skalenscheibe besitzt. Die Anzeigemechanik und die verschiedenen Einstell- möglichkeiten sind deshalb besonders gut zu erkennen.

Zur Druckübertragung wird Hydrauliköl einge- setzt.

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HM150.02

Kalibrieren von Druckmessgeräten

GmbH, Barsbüttel HM150.02 Kalibrieren von Druckmessgeräten 2. Gerätebeschreibung und -bedienung 2.1

2.

Gerätebeschreibung und -bedienung

2.1

Geräteaufbau

Das Gerät zum Kalibrieren von Druckmessgeräten besteht im wesentlichen aus zwei Einheiten:

1. Die Druckmesseinheit

Hier ist für Versuchszwecke ein Rohrfeder- Manometer, das kalibriert werden soll, fest eingeschraubt.

2. Die Belastungseinheit

Die Belastungseinheit besteht aus mehreren Gewichten und einem Zylinder mit Kolben. Eine Belastungserhöhung hat eine Drucksteigerung zur Folge. Die Belastungseinheit ist über eine ölbefüllte Leitung mit dem der Druckmesseinheit verbunden, so dass das Manometer die Druck- steigerung anzeigen kann.

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2 3 4 5 1. Grundplatte 4. Gewichte 2. Manometer 5. Überlauf
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4
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1. Grundplatte
4. Gewichte
2. Manometer
5. Überlauf

3. Gewichtsträger

6. Verschlussschraube

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Kalibrieren von Druckmessgeräten

GmbH, Barsbüttel HM150.02 Kalibrieren von Druckmessgeräten Die Verbindung von Belastungs- und Druck- messeinheit ist
Die Verbindung von Belastungs- und Druck- messeinheit ist in dem folgenden Schnittbild zu erkennen. Verschlussschrau-
Die Verbindung von Belastungs- und Druck-
messeinheit ist in dem folgenden Schnittbild zu
erkennen.
Verschlussschrau-
Überlaufventil

Draufsicht des Gerätes:

Halter für Belastungsgewichte Ausgleichs- zylinder
Halter für
Belastungsgewichte
Ausgleichs-
zylinder

Man kann sehen, dass beide Einheiten über eine Rohrleitung miteinander verbunden sind. Wird der Träger mit Gewichten belastet, so erhöht sich der Öldruck im System. Die Dichtung zwischen Kolben und Zylinder erfolgt metallisch und ohne weitere Dichtelemente. Die hier eingesetzte Passung ist sehr sorgfältig ausgeführt, so dass bei minimalen Lecköverlusten der Kolben nahezu reibungsfrei geführt wird. Die Gewichte sind so ausgelegt, dass Drucksprünge von 0,5 bar möglich sind. Zuerst das kleine Gewicht auf den Gewichtsträger legen. Zur Einhaltung ist ein Führungsstift vorgese-

hen. Die anderen Gewichte würden schief auf dem Stempel liegen und die Messungen durch unter- scheidlich starke Reibung verfälschen.

Das Gerät ist hat einen Überlauf, der das Lecköl ableitet. Der Überlauf kann durch einen Hahn ent- leert werden.

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HM150.02

Kalibrieren von Druckmessgeräten

GmbH, Barsbüttel HM150.02 Kalibrieren von Druckmessgeräten 2.2 Inbetriebnahme Achtung! Manometer nicht austauschen,
GmbH, Barsbüttel HM150.02 Kalibrieren von Druckmessgeräten 2.2 Inbetriebnahme Achtung! Manometer nicht austauschen,

2.2 Inbetriebnahme

Achtung! Manometer nicht austauschen, Öl kann nur unter Zuhilfenahme eines Vakuums wiederbefüllt werden.

- Überlauf Ventil öffnen

- Transporkappe entfernen

- Eventuell Öl nachfüllen bzw. Nullpunkt kontrollieren

- Kolben einsetzen

2.3 Nullpunktabgleich

Bei der Überprüfung des Nullpunktes des Mano- meters ist in folgenden Schritten vorzugehen:

- Mit dem Handrad durch Hineindrehen des Handrades am Ausgleichzylinder den Kolben aus dem Zylinder drücken.

am Ausgleichzylinder den Kolben aus dem Zylinder drücken. - Kolben und Gewichtsträger abnehmen. - Ölstand im

- Kolben und Gewichtsträger abnehmen.

Zylinder drücken. - Kolben und Gewichtsträger abnehmen. - Ölstand im offenen Zylinder so einregulieren, dass der

- Ölstand im offenen Zylinder so einregulieren, dass der Zylinder bis zum Rand gefüllt ist.

Zylinder so einregulieren, dass der Zylinder bis zum Rand gefüllt ist. 2. Gerätebeschreibung und -bedienung 4

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Kalibrieren von Druckmessgeräten

GmbH, Barsbüttel HM150.02 Kalibrieren von Druckmessgeräten Das zu prüfende Manometer muss nun Null an- zeigen, da

Das zu prüfende Manometer muss nun Null an- zeigen, da es ausschließlich mit Umgebungs- druck beaufschlagt ist.

2.4 Nachfüllen von Hydrauliköl

Falls trotz vollständigem Hineindrehen des Handrades der Zylinder nicht ganz gefüllt ist, muss Öl nachgefüllt werden. Dazu Handrad etwa 10 - 15 mm herausdrehen, und Öl in den Zylinder gießen bis dieser vollständig gefüllt ist.

2.5 Kalibrieren von Druckmessgeräten

Nachdem der Nullpunkt eines Manometers über- prüft worden ist, wird der Gewichtsträger wieder in den Zylinder der Druckmesseinheit gegeben. Da- bei wird der Kolben langsam durch das Heraus- drehen des Ausgleichszylinders abgesenkt bis er mit ausreichender Führung nur auf dem Öl schwimmt. Um Haftreibung zu verhindern, den Gewichtsträger in eine leichte Drehbewegung ver- setzen. Die Masse des Trägers beträgt 385 g. Unter Berücksichtigung des Kolbendurchmessers von 12 mm kann man nun den Druckanstieg nach folgenden Grundformeln bestimmen.

F = m g

p = F

A

Mit Zahlen ergeben sich folgende Werte:

F = m g = 0,385 kg 9.81

m

s 2

= 3,78 N

A = Π d 2 = Π (12 mm) 2 = 113,1 mm 2

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Kalibrieren von Druckmessgeräten

p =

F

A =

3,78 N

113,1

mm 2 = 0,0334

N mm 2
N
mm 2

p = 0,334 10 5 N 2 = 0,334 bar

m

A: Kolbenquerschnittsfläche, d: Kolbendurchmesser, F: Kraft, p: Druck, m: Masse der Belastungskörper, g: Erdbeschleunigungskonstante.

Genauso können auch die anderen Drücke be- stimmt werden, die aufgrund einer Gewichtser- höhung auf dem Träger entstehen.

Die Anzeige von 0,5 bar wird erreicht, indem ein Gewicht mit einer Masse von 193 g auf den Träger gelegt wird. Die weiteren Gewichtewiegen 578 g, was einem Druckanstieg von jeweils 0,5 bar ent- spricht.

Tabellarisch aufgelistet ergeben sich folgende Verhältnisse von Druck zu Gewichten:

Masse in kg

0

0,385

0,578

1,152

1,726

2,3

2,874

Druck in bar

0

0,334

0,5

1,0

1,5

2,0

2,5

2.6 Die Genauigkeitsklasse

Die Güteklassen-Bezeichnung gibt zugleich den höchstzulässigen prozentualen Fehler des Gerätes, bezogen auf den Skalenendwert an. Ein Gerät der Klasse 1.0 darf einen Fehler von +/- 1 % vom Skalenendwert haben.

Das ergibt bei einem Anzeigebereich von 0-2.5 bar und einer Genauigkeitsklasse von 1.0 einen maxi-

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Kalibrieren von Druckmessgeräten

GmbH, Barsbüttel HM150.02 Kalibrieren von Druckmessgeräten mal zulässigen Fehler von 0.025 bar über den gesamten

mal zulässigen Fehler von 0.025 bar über den gesamten Skalenbereich.

3. Transport und Umgang

über den gesamten Skalenbereich. 3. Transport und Umgang 3.1 Ölaustausch Transport und UmgangIn diesem Abschnitt
über den gesamten Skalenbereich. 3. Transport und Umgang 3.1 Ölaustausch Transport und UmgangIn diesem Abschnitt
3.1 Ölaustausch
3.1
Ölaustausch

Transport und UmgangIn diesem Abschnitt sind einige Dinge aufgelistet, die unbedingt beachtet werden sollten, um genaue Messergebnisse zu erhalten.

Beim Transport sollte der Stempel aus der Bela- stungseinheit genommen werden.Dabei ist darauf zu achten, dass der Zylinder nicht verkratzt oder sogar Riefen bekommt. Die metallische Dichtung ist dann nicht mehr gewährleistet.

Die Belastungseinheit sollte bei einem Trans- port mit der beiliegenden Kappe verschlos- sen werden, damit kein Öl verloren geht. Zum

Aufsetzen und Herunternehmen der Kappe muss der Überlauf gegen Atmosphäre geöffnet werden. Vorsicht! Es kann Öl aus dem Hahn des Überlaufs spritzen.

Die Skalenscheibe des Rohrfeder-Manome- ters ist aus Glas und kann zerbrechen.

- Verschlussschraube entfernen (S.2-Pos.6)

- Altes Öl ablassen, eventuell belüften

- Mit extra Verschraubung Verbindung zum 3-Wegehahn und Vakuumpumpe herstellen.

- Über 3-Wegehahn durch Vakuumpumpe Vakuum er zeugen.

Öl ins

- Durch Umstellen des 3-Wegehahns System lassen

- Anschließend Hydrauliksystem verschließen

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Kalibrieren von Druckmessgeräten

4. Technische Daten

Hauptabmessungen:

von Druckmessgeräten 4. Technische Daten Hauptabmessungen: Länge 400 mm Breite 400 mm Höhe 400

Länge

400

mm

Breite

400

mm

Höhe

400

mm

Gewicht

7

kg

Grundplatte:

pulverbeschichtet, Farbe Schwarz

Manometer:

Messbereich

0 - 2,5

bar

Klassengenauigkeit

1,0

Hydrauliköl:

HLP ISO 32

Füllvolumen

ca. 500

ml

Nachfüllflasche

500

ml

Gewichte:

Gewichtsträger

1 x 384

g

Belastungsring

1 x 193

g

4 x 578

g