GOTTES WORT

... durch Bertha Dudde
1777

Werkzeug Gottes .... Mission ....
Wirken Gottes ....
Die sich berufen fühlen zum Wirken für den Herrn, unterstehen
einer geistigen Führung. Sie werden betreut und in aller Liebe
gelenkt und geleitet. Denn so sie sich bereit erklären, dienend tätig
zu sein auf Erden, müssen sie ständig unterwiesen werden, um
auch ihres Amtes walten zu können.
Sie haben eine Mission auszuführen, und diese besteht erstmalig in
dem Weiterleiten dessen, was ihnen zugeführt wird an Weisheit.
Dann müssen sie aber auch jederzeit bereit sein, sich ohne
Widerstand als Werkzeug des Herrn benützen zu lassen; sie
müssen, so der Herr durch sie wirken will, sich gänzlich Ihm
hingeben, ihren Willen aufgeben und nun also den göttlichen Willen
ausführen und dadurch nun das Wirken Gottes offensichtlich
werden lassen vor der Welt.
Denn die übergroße Liebe Gottes sucht die Anhänger der Welt zu
gewinnen und sucht einen Weg zu ihren Herzen. Und ein gläubiges
Erdenkind muß nun die Brücke bilden, da Gott Sich jenen nicht
offenbaren kann in der Weise, daß Er erkannt wird von ihnen.
Ein Gott-ergebener Wille wird sogleich erfaßt von geistigen Wesen,
denen die Sorge um die Weltmenschen obliegt. Sie nützen jede
Gelegenheit, diesen zu Hilfe zu kommen, und können mit Hilfe
dieses willigen Erdenkindes große Erfolge zeitigen. Sie müssen aber
nun darauf bedacht sein, ihre Kraft erst auf den willigen Menschen
zu übertragen, auf daß dieser dann irdisch weitergeben kann, was
ihm zuvor überirdisch vermittelt wurde.
Daher gilt die Sorge der geistigen Wesen dem immerwährenden
Ausbilden derer, die Gott ihren Dienst anbieten. Sie suchen ihnen

begreiflich zu machen, daß nur fortgesetztes Arbeiten an sich jenen
Zustand zur Folge hat, in dem Gott durch den Menschen wirken
kann.
Gott kann erst dann Besitz ergreifen von dem Willen des Menschen,
wenn dieser aus eigenem Antrieb sich Ihm zugewendet hat .... Er
wird sich aber erst dann gänzlich Ihm unterstellen, wenn nichts
mehr ihn an die irdische Welt fesselt. Also muß der Mensch zuvor
erst jegliche Bindung zu ihr lösen; er muß freiwillig alles aufgeben,
was ihn hindern könnte an der Bindung mit Gott;
er muß geben, unentwegt, denn nur im Geben empfängt er, weil
Gott Selbst Sich immer inniger mit ihm verbindet. Und so er also
zur Liebe geworden ist, so Gott in sein Herz einziehen kann, kann
Er nun auch wirken in und durch diesen Menschen. Er kann ihn nun
veranlassen, Dinge zu vollbringen, die irdisch nicht ausführbar sind,
denn das tut der Mensch dann nicht mehr aus sich, sondern Gott
Selbst ist der Ausführende.
Gott wirkt nun durch das Erdenkind und tut Seine Größe kund
denen, die Er für Sich gewinnen will. Und also schließet sich Himmel
und Erde zusammen, d.h., die höchsten Wesen aus dem Lichtreich
nehmen sich der geknechteten Menschheit an und suchen ihr Licht
zu bringen, und sie bedienen sich dazu eines Menschen, dessen
Wille ganz im göttlichen Willen aufgeht und so also wohlgeeignet
ist, als Werkzeug Gottes zu dienen.
Er muß jedoch tief gläubig sein und Gott als das höchste,
liebevollste und weiseste Wesen anerkennen, auf daß die Liebe,
Weisheit und Allmacht Gottes durch dieses Erdenkind sich äußern
kann und die Menschheit zum Erkennen leitet ....
Amen
Herausgegeben von Freunden der Offenbarung
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u.v.m. Im Internet unter: http://www.bertha-dudde.info/

siehe auch: http://www.bertha-dudde.org

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