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Studentin: Andrea Cuba, 750218

Kurs: Ich-Identitt
Dozent: Prof. Dr Gunnarsson

Nida Rmelin
Die Persistenz von Gegenstnden mit und ohne Bewusstsein Intuitive Unterschiede und erste Przisierungen
Der Ozeandampfer steht als Beispiel fr transtemporale Identitt bei Dingen ohne Bewusstsein, im
Kontrast zur transtemporalen Identitt bei bewusstseinsfhigen Wesen. Rmelin illustriert anhand
verschiedener Umstnde die Parallelen von Identittszustnden bei Dingen und Personen und weist
darauf hin, dass es gute Grnde gibt seiner Intuition zu vertrauen, was die Einschtzung dieser
Zustnde angeht. Beispielsweise den Austausch verschiedener Teile des Ozeandampfers im
Vergleich zum Ersatz verschiedener Krperteile einer Person. Wenn der Begriff der Identitt von
Objekten ber die Zeit hinweg auf Gegenstnde ohne Bewusstsein angewendet wird, hat er keine
scharfen Grenzen, er bleibt vage. Rmelin zieht den Schluss, dass Grenzen zwischen Fllen
transtemporaler personaler Identitt und Nichtidentitt immer willkrlich sind. Das liegt an der
subjektiven Betrachtung der jeweiligen Situation. Unter Umstnden gibt es keine Situation die fest
legt, ob die Identittsfrage korrekt zu beantworten ist. Bei bewusstseinsfhigen Wesen lge das
Unvermgen einer klaren Antwort an Wissenslcken, so Rmelin. Am Vergleich von
Dampferdopplung und Personendopplung verdeutlicht Rmelin, dass Person B und C trotz
identischer Erscheinung und Psyche nicht die dieselbe Person sind, wie A. Die Ad-hoc-Lsung, nur
eine Replik (B) der Person A zu machen, macht B und A nicht zu identischen Personen.
Eentscheidend ist die intrinsische Beziehung der Personen zueinander.