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Matoshi Edita – 0248591

Reflexion - ÖGSD-Nachwuchstagung

Ich weiß nicht, wie die ,anderen Tagungen organisiert sind, aber diese,hat mir ,gut gefallen. Ehrlich
gesagt, als ich am Anfang gehört habe, dass wir am 20.05. an dieser Tagung teilnehmen müssen, war
ich sehr überrascht. Ich bin ein sehr aktiver Typ, aber aufgrund meiner Beschäftigung und meiner
mangelnden Zeit wollte ich nicht teilnehmen. Am Ende habe ich mich entschieden zu kommen und
gesagt: in Ordnung, „ich opfere mich“.
Aber nun bedanke ich mich bei Ihnen für diese Möglichkeit. Ich war sehr positiv überrascht. Die
Tagung war sehr gut organisiert und ein großer Gewinn für mich.

Die Durchführung der Tagung


Die Eröffnung

Die Rede des Vorstandvorsitzenden Innerhofer fand ich eindrücklich und hervorragend gestaltet.
Besonders interessant fand ich, dass er als DaF/DaZ-Lehrer beschäftigt war. Seine Rede war kurz,
aber mit einer wichtigen Aussage. Er wies auf die Bedeutung Mehrsprachigkeit hin. Sein Motto am
Ende„Je mehr Sprache du sprichst, desto mehr bist du ein Mensch, fand ich beeindruckend und
großartig.
Die Rede von Gierlinger fand ich ebenfalls sehr gelungen. Besonders gefiel mir die Ermutigung der
jungen Wissenschaftler/innen. Er ging genauer auf die Themen der Tagung ein und auf wichtige
Publikationen, usw. Das fand ich detailliert und gründlich.
Professorin Feick hat den Inhalt dieser Tagung sehr ausführlich erklärt.

Vorträge
Meine Auswahl am Vormittag war:
 Christian Auinger: Reading Fictional Minds in the EFL Classroom Formatted: Outline numbered + Level: 1 + Numbering
Style: Bullet + Aligned at: 0.25" + Indent at: 0.5"
 Julia Hajsan: „If It Moves, They Will Watch It” – Selecting Effective Audio-Visual Material
for Film-Based Foreign Language Teaching With Beginners
 Magdalena Korecka: Bilingualism and Executive Control – The Bilingual Benefit Story

Am Nachmittag:
Matoshi Edita – 0248591
 Edna Imamović-Topčić: Bildungsabbruch unter dem Gesichtspunkt sprachlicher Bildung und Formatted: Indent: Left: 0.24", Outline numbered +
Level: 1 + Numbering Style: Bullet + Aligned at: 0.25"
sprachenbiographischer Einstellungen + Indent at: 0.5"

 Denis Weger: Unterricht sehen lernen – Entwicklung professioneller Formatted: Outline numbered + Level: 1 + Numbering
Style: Bullet + Aligned at: 0.25" + Indent at: 0.5"
Unterrichtswahrnehmung im Bereich Sprachenbewusstheit in allen Fächern
 Benjamin Fliri: Mehrsprachigkeitsdidaktische und sprachsensible Ansätze in der Ausbildung Formatted: Outline numbered + Level: 1 + Numbering
Style: Bullet + Aligned at: 0.25" + Indent at: 0.5"
zukünftiger Fremdsprachenlehrpersonen – Ein evidenzbasierter Beitrag zur
Professionalisierung in der PädagogInnenbildung Neu

Christian Auinger: Reading Fictional Minds in the EFL Classroom


Ich bereue nicht, dass ich diesen Vortrag gehört habe. Ich war faszinierend von ihm. Der Vortrag
wurde mit wunderschönen Worten und mit einem feinen Humor vortrefflich geführt. Die
anschließende Diskussion bezog sich in erster Linie auf Schüler/innen und sich selbst und wirkte
anreizend. Der Vortragende stellte sich als Lehrer in Purkersdorf vor und erzählte von seinen
Schüler/innen. Er begründete ausführlich, wie wir „mental models of fictional
characters“ konstruieren. Andererseits wurde die Rolle der sozialen Umgebung und die
Wahrnehmung der Menschen erklärt. Seine Forschungsfrage gefiel mir sehr wie die Schüler/innen
diese „Fictional Minds“ besser verstehen können und wie man besser mit „Fictional Minds“ umgehen
kann. Seine Präsentation fand ich großartig und sehr kompetent. Inhaltlich war der Vortrag nicht nur
für die englische Sprache, sondern für alle Sprachen relevant. Deshalb ist dieses Thema sehr wichtig
für mich. Ich bin zwar keine Wissenschaftlerin, aber ich fand sein Thema einfach großartig.
Ich denke, dass er auch ein begeistertes Publikum hatte.

Julia Hajsan: “If It Moves, They Will Watch It” – Selecting Effective Audio-Visual Material
for Film-Based Foreign Language Teaching With Beginners
Auf diesen Vortrag war ich neugierig, weil ich eine effektive AudioVisual-Einheit für Anfänger sehen
wollte.
Ich hatte viele Fragen zu diesem Thema:
Wie wurde es herausgearbeitet?
Mit welchem Medium wurde gearbeitet und wie?
Welche Methode wurde benutzt? Usw.
Diese Präsentation war sehr gut erklärt. Man merkte, dass die Vortragende kompetent war und viel
gelesen hat. Der Vortrag war sehr theorielastig, am Ende wurde ein Youtube-Video gespielt. Mich
interessierte mehr die Methode, wie sie diese Stunde oder mehrere Stunden durchgeführtund was sich
daraus alles ergeben hat? Hier fand ich keine Antwort.
Matoshi Edita – 0248591
Magdalena Korecka: Bilingualism and Executive Control – The Bilingual Benefit Story
Da mein Thema sich auf Bilingualismus konzentriert, wollte ich mich mehr über Bilingualismus
informieren. Das Thema war sehr gut gewählt, aber mein Interesse war nicht geweckt. Die
Vortragende sprach über Prioritäten des Bilingualismus oder Mehrsprachigkeit. Sie hat mehrere Tests
(IQ, Eriksen Flanken Test, usw ) vorgestellt. Das bedeutet, dass eine empirische Forschung im
Vordergrund steht. Sie hat herausgestellt, dass all jene, die bilingual oder mehrsprachig sind, mehr
Erfolg haben als jene, die monolingual sind.

Edna Imamović-Topčić: Bildungsabbruch unter dem Gesichtspunkt sprachlicher Bildung und


sprachenbiographischer Einstellungen
Dieses Thema habe ich ausgewählt, um mehrere Informationen zu bekommen, und mich gefragt,
was genau einen Bildungsabbruch bewirkt und wie Forschung zu diesem Thema durchgeführt wird.
Die Vortragende hat ihr Thema ausführlich erklärt. Gestört hat mich hier, dass sie viele
Forschungsfragen und viele Felder hatte. Ich bin kein Experte, aber man sollte sich auf ein Thema
konzentrieren. Aber insgesamt hat sie den Vortrag sehr gut geführt. Was mir auffiel, ist die Grounded
Theory. Das wäre ein wichtiger Punkt bei mir. Sie fragte nach, ob sich schon jemand mit dieser
Theorie beschäftigt hat. Leider hatten wir keine Antwort.

Denis Weger: Unterricht sehen lernen – Entwicklung professioneller


Unterrichtswahrnehmung im Bereich Sprachenbewusstheit in allen Fächern.
Seine Forschung ist von großer Bedeutung. Ich finde seine Idee wunderschön. Die Lehrerausbildung
ist immer wichtig und ich finde, man sollte dieser Frage die nötige Aufmerksamkeit widmen. Seine
Frage „Wie entwickelt sich die professionelle Wahrnehmung der Studierenden“ ist immer aktuell.
Ich hatte den Eindruck, er beschäftigt sich viel mit empirischer Forschung, unterstützt durch
Videovignetten, Leitfadeninterview, Forschungstagebuch. Das alles führt zu einer großartigen Arbeit.

Benjamin Fliri: Mehrsprachigkeitsdidaktische und sprachsensible Ansätze in der Ausbildung


zukünftiger Fremdsprachenlehrpersonen – Ein evidenzbasierter Beitrag zur
Professionalisierung in der PädagogInnenbildungNeu
Da in Österreich oder Europa viele Menschen mehrsprachig sind, finde ich dieses Thema für alle und
als DaF/ DaZ-Lehrer von besonderer Bedeutung. Wie kann die Lehrperson in einem sprachlich
heterogenen Umfeld agieren und welche Rolle spielt er/sie? Das sind tatsächlich große Fragen. Ich
denke, dass er die Realisierung seines Forschungszieles einsetzen will.

Poster
Matoshi Edita – 0248591
Bei dieser Breite des Spektrums und der Vielfalt an Themen kann ich mich nur schwer entscheiden.
Insgesamt waren die Poster sehr gut gestaltet. Alle vorgegebenen Punkte (Theorie/Zielsetzung,
Methode, Ergebnisse, Diskussion, Literatur wurden berücksichtigt. Das Poster ist vergleichbar mit
einer Präsentation. Bei der Präsentation präsentiert man die Einführung, und hier wird die
Fragestellung beschrieben. Man soll das Ziel der wissenschaftlichen Arbeit beachten. Als Punkt zwei
wird die Methode angeführt: Welches Verfahren, qualitativ oder quantitativ, usw., wurde
angewendet. Es folgt das Ergebnis Am Ende wird die Schlussfolgerung gezogen und natürlich die
Literatur angegeben. Die Quellenangabe sollte in einer kleinen Schriftart gedruckt sein.
Die logische Abfolge der einzelnen Teile im Poster wurden gut angeordnet. Die wichtigen Elemente
waren erkennbar, und es gab eine klare Struktur in der Aufteilung der Posterfläche. Die wichtigsten
Informationen waren in Augenhöhe positioniert und außerdem konnte man das ganze Poster aus einer
Standposition vollständig überblicken. Ich denke, sie waren selbsterklärend, einfach und enthielten
nur essentielle Informationen.
Einige haben ihre Poster von links nach rechts in vertikalen Spalten gestaltet und einige von links
nach rechts in horizontalen Zeilen.
Ich finde, Vitzkotter, Melcher, Zemsauer schrieben die Literaturangabe größer, als die Regeln
vorgaben.
In Bezug auf die visuelle Gestaltung des Posters und die dargestellten Informationen ist aus meiner
Sicht, subjektivgesehen, das von Ghafoorian das beste Poster. Dieses Poster fand ich sehr gut
konstruiert. Sie hat alle Punkten berücksichtigt und gestaltet.
Ich bin nicht professionell genug für ein fachliches Urteil, aber die Poster von Hartmann und
Gombkötö fand ich sehr unprofessionell und nicht wissenschaftlich. Besonders Hartmann hat keine
der Punkte berücksichtigt. Sie war sehr chaotisch und ungeordnet.

Dr. Petra Knorr (Universität Leipzig): Empirische Befunde aus der


Englischlehrer/innenbildung: Situiertes Lernen in Unterrichtsplanungsgesprächen

Diesen Vortrag fand ich sehr anregend. Die Vortragende präsentierte ihr Thema sehr kompetent, und
ich dachte, dass ich mir bei der Vorstellung meiner eigenen Arbeit gerne ein Beispiel daran nehmen
würde.
Ich finde, dass ihre Präsentation beindruckend und klar strukturiert war. Sie stellte reichhaltige
Informationen dar.Ihren Punkten bei der Inhaltsanalyse merkte man an, dass sie ihre Ziele akkurat
ausgearbeitet und umgesetzt hat.
Matoshi Edita – 0248591
Der Punkt „Vorbereitung einer Unterrichtsaktivität“ war sehr bedeutend für mich. Sie hat auf drei
Ebene sehr präzis dargestellt, was für ein großer Aufwand dies darstellt.
Sie regte mich an, meine ganze empirische Forschung besonders bei der Auswertung, nicht mit der
Grounded Theory durchzuführen, sondern mit der Inhaltsanalyse. Ich war sehr positiv überrascht, als
ich sah, wie sie dieInhaltsanalyse in 13 Punkten unterteilt hat. Das ist aber eine große Arbeit und man
muss sich viel mit all diesen Punkten beschäftigen.
Ich war beeindruckt, wie es der Vortragenden gelang, ganz viele Kleinigkeiten nicht zu vergessen.
Alles in allem fand ich die Präsentation einfach großartig.

Fazit
Noch einmal bedanke ich mich bei Ihnen für diese Tagung. Ich habe so viele Präsentationen gesehen
und gehört und viele Ideen und Informationen gesammelt. Das war für mich eine besondere
Praxiserfahrung und ein großer Gewinn.