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WIP - Wissenschaftliches Institut für Presseforschung und Medienberatung GbR Kriemhildstr. 20, D-51147 Köln

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Leistungsanalyse

Stadtmagazine

– Auszug aus: Hauptbericht –

Bestellschein für vollständigen Bericht auf der letzten Seite

Eine Inhaltsanalyse auf der Basis von 40 regionalen Event- und Stadtmagazinen

Juli 2002

Inhalt

Inhalt 0. Kurzbefund 5 1. Allgemeiner Teil 7 1.1 Abgrenzung Stadtmagazine 8 1.2 Genese

0.

Kurzbefund

5

1.

Allgemeiner Teil

7

1.1

Abgrenzung Stadtmagazine

8

1.2

Genese und Geschichte der Stadtmagazine

10

1.3

Funktionen der Stadtmagazine

13

1.4

Aktuelle Marktübersicht

16

1.5

Ziele der Untersuchung

23

1.6

Methode der Untersuchung

24

2.

Ergebnisse: Stadtmagazine Gesamt

29

2.1

Basics

30

2.2

Redaktionelle Beiträge

34

2.3

Bildeinsatz

36

2.4

Sprache

40

2.5

Leserführung

41

Inhalt

Inhalt 2.6 Layout im Gesamteindruck 43 2.7 Veranstaltungskalender 46 3. Ergebnisse: kostenlose

2.6

Layout im Gesamteindruck

43

2.7

Veranstaltungskalender

46

3.

Ergebnisse: kostenlose Stadtmagazine

55

3.1

Basics

56

3.2

Redaktionelle Beiträge

60

3.3

Bildeinsatz

65

3.4

Sprache

67

3.5

Leserführung

68

3.6

Layout im Gesamteindruck

69

3.7

Veranstaltungskalender

71

4.

Ergebnisse: Kaufmagazine

77

4.1

Basics

78

4.2

Redaktionelle Beiträge

81

4.3

Bildeinsatz

88

Inhalt

Inhalt 4.4 Sprache 90 4.5 Leserfü hrung 91 4.6 Layout im Gesamteindruck 92 4.7

4.4 Sprache

90

4.5 Leserführung

91

4.6 Layout im Gesamteindruck

92

4.7 Veranstaltungskalender

94

Anhang I:

Fallstudie „Schiffsmeldungen“

100

Anhang II: Die Magazine des Samples

110

Kurzbefund (2)

Kurzbefund (2) Über ihre redaktionelle Berichterstattung einerseits und die Mitveranstaltung erleb-barer Events

Über ihre redaktionelle Berichterstattung einerseits und die Mitveranstaltung erleb-barer Events andererseits tragen Stadtmagazine zur Bekanntheit und zur Bildung von Firmen- und Produktimages bei. Einige prägnante Ergebnisse:

Das durchschnittliche Stadtmagazin bringt monatlich bei einem Umfang von 96 Seiten zu über 15 unterschiedlichen Themengebieten redaktionelle Beiträge.

Knapp 62 Prozent des Umfangs sind redaktionelle Beiträge einschließlich des ganz überwiegend vorhandenen Veranstaltungsteils. Dieser weist im Schnitt 2.080 Termine (ohne evtl. Rundfunkprogramme) aus.

80 Prozent der Anzeigen stammen von lokalen bzw. regionalen Werbetreibenden. Von 7,5 Seiten Kleinanzeigen sind ein Viertel Kontaktanzeigen.

Meldungen und Besprechungen zum Kino erreichen den mit Abstand höchsten Anteil unter allen Themen. Es folgen die Themen Konzerte, Nachtleben und Kunst.

Die vorliegende Leistungsanalyse zeigt hierbei bereits im ausgewerteten Sample von 40 Stadtmagazinen recht heterogene Befunde z.B. in den Bereichen Leserführung, Layout und Bildeinsatz. Die einen Stadtmagazine begegnen uns daher mit allen Merkmalen eines Markenartikels, die anderen mit erheblichem Steigerungspotential.

1. Allgemeiner Teil © Copyright by WIP. Jede Form der Veröffentlichung bedarf der schriftlichen Zustimmung.

1. Allgemeiner Teil

Allgemeiner Teil - Abgrenzung Stadtmagazine (1)

Allgemeiner Teil - Abgrenzung Stadtmagazine (1) • Stadtmagazine sind Teil der lokalen bzw. regionalen periodischen

Stadtmagazine sind Teil der lokalen bzw. regionalen periodischen Publizistik.

Ihre Inhalte sind redaktionell gestaltet und befassen sich mit einem breiten Spektrum kultur- und ortsbezogener Veranstaltungen und Ereignisse in einzelnen Städten, Regionen bzw. Kommunikationsräumen.

Sie erscheinen eigenständig durch einen Verlag für ihr jeweiliges Verbreitungs- gebiet, in größeren Ballungsräumen sind verschiedene Lokalausgaben möglich.

Sie werden zumeist monatlich durch Verkauf, Auslage und/oder Abonnement verbreitet, in Sonderfällen auch durch Lesezirkel oder Haushaltsverteilung.

Die Titel dieses Segmentes werden im allgemeinen Sprachgebrauch bislang als „Stadtmagazine“ bezeichnet, obwohl sie sowohl in einzelnen Städten oder Ballungsräumen erscheinen als auch in weniger dicht besiedelten Gebieten größere Regionen versorgen.

Für letztere Titel wäre zwar der Begriff „Regionalmagazin“ zutreffender, jedoch in Abgrenzung zu anderen Presseerzeugnissen deutlich unschärfer.

Allgemeiner Teil - Abgrenzung Stadtmagazine (2)

Allgemeiner Teil - Abgrenzung Stadtmagazine (2) Nicht in die Gruppe der Stadtmagazine zählen: • reine

Nicht in die Gruppe der Stadtmagazine zählen:

• reine Veranstaltungskalender bzw. Kulturspiegel

• Anzeigenblätter, Heimatzeitungen und Zeitungs-Beilagen

• regionale Spezialpresse (z.B. Wirtschaft, Shopping, Sport, Eltern, Homo)

• Titel, deren Herausgeber Kommunen, Werbegemeinschaften oder einzelne Unternehmen des lokalen Kulturbetriebs sind (Kundenpresse)

• bundesweit verbreitete Titel mit einheitlichem Mantel und Regional- ausgaben für einzelne Städte (Junge Illustrierte)

Allgemeiner Teil - Funktionsbestimmung (1)

Allgemeiner Teil - Funktionsbestimmung (1) Stadtmagazine bewegen sich mit ihren spezifischen regionalen

Stadtmagazine bewegen sich mit ihren spezifischen regionalen Funktionsleistungen in einem mehrdimensionalen Raum. Zwei Nutzendimensionen sind hierbei dominant: Zum einen der Lesernutzen und zum anderen der Veranstalter- bzw. Verkäufernutzen der Inserenten.

Sie erfüllen einen Lesernutzen, der sowohl die Dimension der – hier primär freizeitweltlichen – Orientierung, als auch die Dimension des Erlebnisses umfasst:

• Der Orientierungsfunktion sind in erster Linie die Serviceleistungen der Stadtmagazine zuzurechnen: Veranstaltungskalender, Adressen, Besprechungen, Tipps. Die Leser erhalten einen Überblick über die Events einer Stadt/Region und darüber hinaus möglichst auch Selektionskriterien zur Programm-Auswahl.

• Die Erlebnisfunktion liegt für die Leser in zusätzlichen attraktiven redaktionellen Inhalten und in deren Gestaltung und Präsentation: z.B. können Porträts und Interviews mit Künstlern und hochwertige Fotografie auf die Events einstimmen bzw. bereits eine eigene Erlebnisqualität entfalten.

Allgemeiner Teil - Funktionsbestimmung (2)

Allgemeiner Teil - Funktionsbestimmung (2) Stadtmagazine erfüllen ebenso einen Veranstalter- bzw. Verkäufernutzen

Stadtmagazine erfüllen ebenso einen Veranstalter- bzw. Verkäufernutzen ihrer Inserenten. Er umfasst die Dimensionen der Werbung und PR:

• Die Werbeträgerfunktion stellt ganz unmittelbar den Aspekt des Verkaufs von Waren oder Dienstleistungen in ihr Zentrum. Sie besteht im wesentlichen darin, dass Stadtmagazine Anzeigenraum zur Verfügung stellen, mit dem eine attraktive Zielgruppe (jung, urban, aktiv, konsumorientiert etc.) angesprochen wird.

Die PR-Funktion stellt hingegen die Aspekte Bekanntheit und Image in den Vordergrund. Zwar fördern auch klassische Anzeigen Image und Bekanntheit, aber die Verankerung in der eigenen Stadt oder z.B. die Relevanz als Kultur-träger, Kulturförderer oder als Veranstaltungsort erschließt sich der regionalen Bevölkerung über erlebbare Events einerseits und über redaktionelle Bericht-erstattung der örtlichen Medien andererseits. Stadtmagazine dienen hier als wichtige und regelmäßig rezipierte Multiplikatoren.

Jedes Stadtmagazin positioniert sich durch sein Konzept in dem geschilderten Funktionsraum. Im Idealfall werden Lesernutzen und Veranstalter- bzw. Verkäufernutzen gleichermaßen stark bedient und erzielen überdies eine große Schnittmenge:

Veranstalter- / Verkäufer-Nutzen

Allgemeiner Teil - Funktionsbestimmung (3)

ä ufer-Nutzen Allgemeiner Teil - Funktionsbestimmung (3) Erlebnis PR Orientierung Werbung L e s e r
Erlebnis PR Orientierung Werbung L e s e r n u t z e n
Erlebnis
PR
Orientierung
Werbung
L e s e r n u t z e n

Allgemeiner Teil - Ziele der Untersuchung

Allgemeiner Teil - Ziele der Untersuchung • Das Zeitschriften-Segment der Stadtmagazine ist für Werbetreibende und

• Das Zeitschriften-Segment der Stadtmagazine ist für Werbetreibende und Medienwirtschaft nicht ausreichend transparent. Besonders in den städtischen Ballungsräumen konkurriert eine Vielzahl von Publikationen um Anzeigen und Leserschaften.

• Vergleichbare Daten zu den Stadtmagazinen liegen bislang lediglich in Form der IVW-Auflagenmeldungen und der Anzeigen-Preislisten vor. Übergreifende aktuelle Leserschaftsstudien sind nicht vorhanden, qualitative inhaltliche Untersuchungen fehlen.

• Das Wissenschaftlichen Institut für Presseforschung und Medienberatung hat mit der vorliegenden Studie die Leistungsfähigkeit der Stadtmagazine untersucht. Sie gibt Antworten auf drei zentrale Fragen:

Welche gestalterische und publizistische Qualität haben Stadtmagazine?

• Was wird den Lesern an redaktioneller Leistung und an Service geboten?

• Welches redaktionelle Umfeld können Anzeigenkunden erwarten?

Allgemeiner Teil - Methode der Untersuchung (1)

Allgemeiner Teil - Methode der Untersuchung (1) 1) Samplebildung Die Grundgesamtheit dieser Untersuchung bildet ein

1) Samplebildung

Die Grundgesamtheit dieser Untersuchung bildet ein Ausschnitt aus der oben beschriebenen Marktübersicht - Stadtmagazine, mit folgenden Merkmalen:

Sie erscheinen in Städten bzw. Ballungsräumen über 100.000 Einwohner

Sie werden periodisch mindestens monatlich herausgegeben

Sie haben einen unabhängigen Herausgeber, sind also keine (Kunden-) Zeitschriften von Kommunen, Kinos, Diskotheken etc.

Bei den kostenlos verbreiteten Titeln beträgt die Druckauflage mindestens 18.000 Exemplare

Bei Kauftiteln gibt es keinerlei untere Auflagengrenzen

Verbreitet werden die Titel entsprechend durch Verkauf, Abonnement oder Auslage. Das WIP hat im April 2002 deutschlandweit 106 Stadtmagazine ermittelt, auf die diese Kriterien zutreffen. Die Auflagen von 94 dieser Zeitschriften sind IVW-geprüft.

Allgemeiner Teil - Methode der Untersuchung (2)

Allgemeiner Teil - Methode der Untersuchung (2) Die Magazine lassen sich nach ihren Verbreitungsgebieten in zwei

Die Magazine lassen sich nach ihren Verbreitungsgebieten in zwei Gruppen einteilen:

Die erste Gruppe umfasst Städte bzw. Ballungsräume mit mehr als 400.000 Einwohnern. Hier erscheinen 45 Magazine, davon 15 Kauftitel.

Für Städte von 100.000 bis 400.000 Einwohnern werden 61 Magazine herausgegeben, die dem gewählten Filter entsprechen, darunter 5 Kauftitel.

Zwischen den beiden Gruppen gibt es eine deutliche Trennlinie, markiert durch die Stadt Dresden (476.668 Einwohner, Stand Dez. 1999) und – als nächst-kleinerer Stadt – Bochum (392.830 Einwohner). Titel für den Ballungsraum Ruhrgebiet wurden in die Gruppe 1 einsortiert.

Das Sample umfasst insgesamt 40 Stadtmagazine, die sich hälftig auf beide Gruppen verteilen. Die erste Gruppe wurde ebenfalls hälftig in zehn Kauftitel und zehn kostenlose Magazine untergliedert. In der zweiten Gruppe sind zwei Kauftitel enthalten.

Allgemeiner Teil - Methode der Untersuchung (3)

Allgemeiner Teil - Methode der Untersuchung (3) Dies führt zu dem gewollten Ergebnis, dass nicht alle

Dies führt zu dem gewollten Ergebnis, dass nicht alle Titel mit gleicher Auswahl- wahrscheinlichkeit im Sample vertreten sind. Denn strenge “Repräsentativität” ist bei einer solchen Inhaltsanalyse irrelevant: Jede Zeitschrift hat ihr eigenes Konzept, keine steht daher stellvertretend für mehrere andere. Die Chancen für die Auswahl betragen in jeder Gruppe dennoch mindestens 30 Prozent. Wesentliches Ziel dieser Inhaltsanalyse ist die Ermittlung und Überprüfung konzeptioneller Vielfalt. Unter den kostenlosen Titeln der Gruppe 1 sind mehrere Zeitschriften mit je gleicher Grundkonzeption (Blitz, Coolibri, Heinz, Fritz). Daher ist eine stärkere Berücksichtigung der Kauftitel sinnvoll. In Gruppe 2 sollten zumindest zwei Kauftitel zu Vergleichen enthalten sein.

Für die Berücksichtigung der verschiedenen Titel ergeben sich vor der Samplebildung folgende Auswahlwahrscheinlichkeiten:

Gruppe 1, Kauftitel:

Gruppe 1, kostenlos:

Gruppe 2, Kauftitel:

Gruppe 2, kostenlos:

10 von 15 Magazinen = 66,6 Prozent

10 von 30 Magazinen = 33,3 Prozent

5 Magazinen = 40,0 Prozent

18 von 56 Magazinen = 32,1 Prozent.

2 von

Allgemeiner Teil - Methode der Untersuchung (4)

Allgemeiner Teil - Methode der Untersuchung (4) 2) Kategoriensystem Das speziell für die Untersuchung “Leistungsanalyse

2) Kategoriensystem

Das speziell für die Untersuchung “Leistungsanalyse Stadtmagazine” geschaffene Kategoriensystem hat zum Ziel, die Vermittlungsleistung von Stadtmagazinen optimal zu messen. Es besteht aus einem komplexen Erhebungsraster, das auf der Basis bisheriger produkt- und inhaltsanalytischer Projekte des WIP weiterentwickelt wurde. Jedes einbezogene Heft durchlief dieses Analyse-Raster. Es besteht aus 185 verschiedenen Ausprägungen, die weitgehend quantifizierbar sind. Sie lassen sich in elf Hauptkategorien gruppieren:

Allgemeine Objektmerkmale

Bilder

Titelblatt

Sprache

Anzeigen

Leserführung

Textformen

Layout

Themen der Beiträge Merkmale der Berichterstattung

Veranstaltungskalender

3. Ergebnisse: kostenlose Magazine © Copyright by WIP. Jede Form der Veröffentlichung bedarf der schriftlichen

3. Ergebnisse: kostenlose Magazine

Kostenlose Magazine - Basics (1)

Kostenlose Magazine - Basics (1) Werden die Ergebnisse nach den beiden Gruppen Gratistitel und Kauftitel getrennt

Werden die Ergebnisse nach den beiden Gruppen Gratistitel und Kauftitel getrennt betrachtet, ergeben sich deutlich homogenere Befunde. 28 Zeitschriften aus dem Sample werden als kostenlose Stadtmagazine verbreitet.

Sie erscheinen mit zwei Ausnahmen („Ultimo“, Bielefeld, vierzehntäglich; „trends & fun“, Göttingen, 10xjährlich) monatlich.

Im Kleinformat werden nur „bagpipes“, Regensburg (157x227 mm) und „Doppelpunkt“, Nürnberg (145x209 mm) herausgegeben.

Die durchschnittliche Heftstärke beträgt 70 Seiten, für die Magazine in Mittelstädten 64 Seiten.

 

Stadt

 

Umfang

Groß

Mittel

Summe

40

- 48

3

7

10

60

- 68

3

6

9

84

-100

2

5

7

132 - 148

2

 

2

Summe

10

18

28

Kostenlose Magazine - redaktionelle Beiträge (1)

Kostenlose Magazine - redaktionelle Beiträge (1) • Der durchschnittliche redaktionelle Anteil beträ gt unter

Der durchschnittliche redaktionelle Anteil beträgt unter Einschluss der Veranstal- tungskalender 59 Prozent. Den höchsten Anteil von 88,3 Prozent erreicht „Scala“, Mannheim (18.398 VbEx.), wobei in die Heftproduktion Fördergelder eines regionalen Vereins mit einfließen. Es folgen das „Stadtmagazin“, Krefeld (20.934 VbEx.), mit 74,5 Prozent und „Ultimo“, Bielefeld (32.468 VbEx. 14-täglich), wobei beide Magazine die geringeren Anzeigeneinnahmen durch erhöhte Schwarz-Weiss-Strecken kompensieren.

Sieben von 19 erhobenen Darstellungsformen finden im Schnitt in kostenlosen Stadtmagazinen Verwendung. Auf dreizehn verschiedenen Formen kommt das „Stadtmagazin“, Krefeld (20.934 VbEx.). Jeweils elf Darstellungsformen finden sich in „Blitz“, Leipzig (34.654 VbEx.) und „Dates“, Magdeburg (27.368 VbEx.)

In der Analyse der anteiligen Umfangverteilung der Darstellungsformen zeigt sich: Jede dritte Beitragsseite ist mit Meldungen gefüllt. Sie nehmen 33,3 Prozent des redaktionellen Umfangs (ohne Veranstaltungskalender) ein. Es folgen Besprechungen (19,6%), Berichte (14%), Kurzkritiken (9,6%) und Fotogalerien (6,3%). Stärkere Anteile haben zudem Interviews (3,5%) und Porträts (3,1%).

Kostenlose Magazine - Sprache

Kostenlose Magazine - Sprache • 60 Prozent aller Hefte verwenden öfters Anglizismen. Jede zweite Zeitschrift benutzt

• 60 Prozent aller Hefte verwenden öfters Anglizismen. Jede zweite Zeitschrift benutzt öfters Szenesprache, besonders häufig hierunter die Magazine „bagpipes“, Regensburg, und „smag“, Essen.

• Jedes dritte Magazin bringt seine Beiträge eher personalisiert mit „ich“- oder „wir“-Formulierungen. In Mittelstädten wählen dieses Konzept nahezu zwei von drei Titeln. Nur wenige Stadtmagazine sprechen ihre Leser direkt mit „Du“ oder „Ihr“ an. Durchgängig ist dies allein im Titel „bagpipes“, Regensburg, zu finden.

• Drei von fünf Magazinen verwenden in ihren Artikeln fachspezifische Ausdrücke.

Kostenlose Magazine - Veranstaltungskalender (1)

Kostenlose Magazine - Veranstaltungskalender (1) • Der Veranstaltungskalender erreicht durchschnittlich einen Umfang von

• Der Veranstaltungskalender erreicht durchschnittlich einen Umfang von 33 Prozent des redaktionellen Anteils. Über 50 Prozent sind es beim „Stadtstreicher“, Chemnitz (58,5%), und bei „Fritz“, Mainz (56,3%). Ganz ohne Veranstaltungskalender erscheinen zwei Magazine.

 

Stadt

 

Anteil Kalender

Groß

Mittel

Summe

0

1

1

2

13,4% - 20%

0

5

5

20,1% - 30%

4

1

5

31,1% - 40%

3

7

10

40,1% - 50%

2

2

4

über 50,1%

0

2

4

Summe

10

18

28

Anhang II: Die Stadtmagazine des Samples © Copyright by WIP. Jede Form der Veröffentlichung bedarf

Anhang II: Die Stadtmagazine des Samples

Die Zeitschriften des Samples (1)

Die Zeitschriften des Samples (1) Titel Kern-Verbreitungsgebiet Kombi IVW? E-Weise VbAufl. Auslage

Titel

Kern-Verbreitungsgebiet

Kombi

IVW?

E-Weise

VbAufl.

Auslage

Preis

VkAufl.

bagpipes

Regensburg und Ostbayern

CC

ja

mtl

19.787

446

Blitz Leipzig

Leipzig

CC

ja

mtl

34.654

408

Bremer

Bremen

MK

ja

mtl

18.574

2,30

18.082

cene Magazin

Ulm und Neu-Ulm

CC

nein

mtl

49.800

choices

Köln

MK

ja

mtl

45.509

430

coolibri Ruhrgebiet

Ruhrgebiet

MM

ja

mtl

131.408

1927

762

Dates

Magedeburg

CM

ja

mtl

27.368

451

Doppelpunkt

Nürnberg, Fürth, Erlangen

CM

ja

mtl

44.835

550

73

Freiburg aktuell

Freiburg

nein

mtl

25.000

Fritz Dresden

Dresden

CM

ja

mtl

34.660

634

Fritz Frankfurt

Frankfurt

CM

ja

mtl

47.771

724

149

Fritz Mainz

Mainz, Wiesbaden

CM

ja

mtl

33.636

431

GIG - Magazin

Münster, Osnabrück

MK

ja

mtl

32.780

345

hamburg: pur

Hamburg

MM

ja

mtl

59.576

715

Heinz Solingen

Solingen, Wuppertal, Remscheid

CM

ja

mtl

30.070

387

journal Frankfurt

Frankfurt

MM

ja

14-tgl

37.235

1,50

36.498

Klenkes

Aachen

CM

ja

mtl

22.688

314

791

Kreuzer

Leipzig

MK

ja

mtl

12.577

1,50

12.354

lift Stuttgart

Stuttgart & die Region

MK

ja

mtl

22.805

1,00

22.062

Live!

Köln, Bonn, Leverkusen

MM

ja

mtl

69.324

551

Marabo

Ruhrgebiet

MK

beantr.

mtl

23.000

1,00

21.200

Die Zeitschriften des Samples (2)

Die Zeitschriften des Samples (2) Titel Kern-Verbreitungsgebiet Kombi IVW? E-Weise VbAufl. Auslage

Titel

Kern-Verbreitungsgebiet

Kombi

IVW?

E-Weise

VbAufl.

Auslage

Preis

VKAufl.

Moritz Stuttgart neue szene

Stuttgart, Sindelfingen, Böblingen Augsburg

CM

ja

mtl

25.122

596

CM

ja

mtl

24.640

351

piste Lübeck

Lübeck

CM

ja

mtl

19.963

363

Plärrer

Nürnberg, Fürth, Erlangen

MK

ja

mtl

10.491

2,00

9.667

SAX

Dresden

MK

ja

mtl

12.771

1,30

11.552

scala

Mannheim, Heidelberg, Ludwigshfn.

MK

ja

mtl

18.398

327

3.178

schnüss

Bonn

ja

mtl

10.521

2,00

10.162

smag

Ruhrgebiet

ja

mtl

55.750

887

Stadt Revue

Köln

MK

ja

mtl

27.114

2,00

26.058

stadtmagazin Krefeld

Krefeld, Kempen, Uerdingen

CM

ja

mtl

20.934

295

76

Stadtstreicher

Chemnitz und Zwickau

MK

ja

mtl

19.134

472

Tango Kiel

Kiel, Rendsburg, Eckernförde

CM

ja

mtl

18.670

476

tip Magazin

Berlin

MM

ja

14-tgl

73.495

2,50

72.399

Tips

Bielefeld.

ja

mtl

11.020

1,50

8.131

trailer

Bochum

MK

ja

mtl

23.690

276

Trend Würzburg

Würzburg, Schweinfurt, Bamberg

CM

ja

mtl

29.925

500

trends & fun

Göttingen

CM

ja

10 x j.

19.800

331

Ultimo Bielefeld

Bielefeld

MK

ja

14-tgl

32.468

318

zitty

Berlin

MM

ja

14-tgl

67.224

2,30

65.866

Kombi: CC- CityCombi, CM - City Medien, MK - MegaKombi, MM - United Metro Mags VkAufl.: Verkaufte Auflage; bei Gratistiteln: abonnierte Stücke (gegen Postkosten); bei „scala“ zudem: Sonstiger Verkauf Auflagen und Auslagestellen nach IVW, I. Quartal 2002.

Bestellschein

Bestellschein An: presseforschung.de Kriemhildstr. 20 51147 Köln FAX-NR.: 02203-695238 wip@presseforschung.de Hiermit

An:

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FAX-NR.: 02203-695238 wip@presseforschung.de

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