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Fertigungsunterlagen Pegasus Firmwareupdate

Fertigungsunterlagen

Pegasus

Pegasus

Pegasus

Firmwareupdate

Notwendige Materialien

PC mit Betriebssystem Windows 2000 / XP

Software FDT für SH7045F (Updatesoftware)

Software Microsoft Hyperterminal (Terminalprogramm)

Pegasus Firmware

Übliches Werkzeug

Vorgehensweise für den Firmwareupdate

1. Parameter auslesen Überprüfung der aktuellen Parametereinstellung durch Auslesen der Parameterwerte Hierfür wird das Programm Microsoft Hyperterminal verwendet. Hyperterminal kommuniziert über die gleiche Hardware Schnittstelle wie das Anwenderprogramm (Host). Das Anwenderprogramm muss dabei von der Schnittstelle getrennt sein. Die Vorgehensweise für das Auslesen der Parameter wird separat beschrieben.

Unterscheiden sich die aktuellen Einstellungen von denen der freigegebenen Airlin Factory Parameter, müssen die Gründe nachvollziehbar sein. Ebenso die Entscheidung ob nach dem Update wieder diese aktuellen Werte oder die Airlin Factory Werte eingestellt werden.

2. Steuerung abschalten, Motorkabel abziehen. Die Motorkabel werden auf der Seite der Steuerung an allen Modulen abgezogen.

3. Achsmodule lösen Die Achsmodule müssen für den Update aus dem Rack gezogen werden, dafür sind die Befestigungsschrauben mit dem Kreuzschlitzschraubendreher zu lösen und das betreffende Modul vorsichtig aus dem Rack zu ziehen. Das Kommunikationsmodul muss für den Update nicht gelöst werden.

4. Updatemodus aktivieren Dafür muss in dem entfernten Modul ein Schalter umgelegt werden. Das Modul wird nach dem Umschalten wieder eingesteckt.

5. Den Update PC mit der Serviceschnittstelle verbinden. Das in Punkt 4 vorbereitete Modul wird mit dem Update PC über die serielle Schnittstelle verbunden. Hierfür kann das gleiche serielle Kabel verwendet werden, wie für die Kommunikation mit dem Host.

6. FDT Programm öffnen. Das Einrichten des FTP Programms wird separat beschrieben.

7. Pegasus einschalten. Der Firmwarespeicher und Parameterspeicher wird dabei komplett gelöscht. Der Prozessor befindet sich danach im sog. Boot Mode und wartet auf die Kontaktaufnahme mit dem Programm FDT.

8. Verbinden mit dem Updateprogramm FDT. Wählen im Menü Device>Connect to Device. Das Programm versucht nun Verbindung zum Prozessor aufzunehmen und lädt bei Erfolg einen Kernel zum Prozessor herunter. Im unteren Teil des FDT-Fensters werden entsprechende Meldungen ausgegeben. Sollte der Versuch fehlschlagen mssen die Schnittstellen-Parameter und die Kabelverbindung geprüft werden. Danach erneut verbinden.

9. Download der Firmware. Wählen im Menü Project>Download Device Image. Der Programmiervorgang sollte nun beginnen (Dauer ca. 2min). Bei Fehlschlag oder Timeout den Ablauf erneut starten. Bei erfolgreichem Download erscheint ein Dialog zur Verifizierung der Programmierung. Die Abfrage bestätigen. Der Inhalt des Flash wird danach mit den Original verglichen. Bei einem Fehlschlag oder Timeout, die Updateprozedur erneut aufsetzen.

10. Verbindung zu FDT trennen Hierfür: Device>Disconnect from Device.

11. Pegasus ausschalten

12. Achsmodul wieder in den Arbeitsmodus schalten. Hierfür das Modul aus dem Rack ziehen und den Updateschalter in den ursprünglichen Work Modus schalten.

13. Achsmodul einbauen, Steuerung einschalten. Die neue Firmware ist nun aktiv . Die Versionsnummer kann über den Host Zugang ausgelesen werden.

14. Parametrisieren des Achsmoduls. Am einfachsten wird die Parametrisierung über das Hyperterminal durchgeführt. Damit besteht die Möglichkeit eine komplette Parameterliste an die Steuerung zu übertragen. Nach der Übertragung der Parameter ist der Firmwareupdate abgeschlossen. Die Vorgehensweise für die Parametrisierung mit dem Hyperterminal wird separat beschrieben.

Einrichten des Update Programms FDT:

1.

Starten Sie das Programm FDT.

2.

Es erscheint ein Fenster Welcome to the FLASH Development Toolkit. Hier legen Sie einen neuen Workspace mit allen nötigen Verbindungsparametern an. Wählen Sie dazu Create a new Workspace und klicken dann auf OK.

3.

Im folgenden Fenster geben Sie dem Workspace einen Namen (z.B. „Pegasus“). Im angegebenen Pfad wird daraufhin ein neues Verzeichnis mit allen Projektdaten angelegt. Dieser Name kann später nicht mehr geändert werden.

4.

Im folgenden Dialog klicken Sie auf Ja um den Project Wizard aufzurufen.

5.

Im Project Wizard geben Sie dem neuen Projekt zunächst einen Namen. Es bietet sich an, hier die verschiedenen Firmware-Versionen zu verwalten. Darum geben Sie am besten z.B. V1.2.0 an und klicken Sie danach auf Weiter. Dieser Name kann später nicht mehr geändert werden.

6.

Im folgenden Dialog wählen Sie SH/7045F als Device aus und klicken auf Weiter.

7.

Im folgenden Dialog wählen Sie die zu verwendende serielle Schnittstelle aus und stellen Sie die Baud Rate auf 38400. Entfernen Sie die Einstellung Use default Baud Rate und klicken Sie auf Weiter.

8.

Im Dialog Setup Connection Type nehmen Sie die Default-Einstellungen (BOOT Mode, Direct Connection, Kernel already resident nicht ausgewählt) und klicken auf Weiter.

9.

Im Dialog Setup Programming Options nehmen Sie wieder die Defaults (Interactive, Standard) und klicken auf Fertig stellen.

10.

Nun erscheint das Hauptfenster von FDT. Auf der linken Seite sind alle Projekte aufgelistet. Wählen Sie hier das Projekt mit dem Sie arbeiten wollen. Das Symbol des aktiven Projekts ist farbig gekennzeichnet.

11.

Wählen Sie im Menü Project>Add Files to Project Firmware-Datei aus z.B. PegasusV120.mot.

und wählen Sie hier die zugehörige

12.

Wählen Sie im Menü Project>Build Device Image um eine Datei zum Download in den Prozessor zu erzeugen.