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Freitag, 12. November 2010

FEUILLETON

HF2

Süddeutsche Zeitung Nr. 262 / Seite 13

„Ich ziehe den Betrug der Wähler vor“

Schweigende oder streikende Mehrheit: Warum reagieren Briten, Franzosen, Amerikaner und Deutsche so verschieden auf rigorose Sparpolitik?

Als Don Draper, der Held der fabelhaf- ten TV-Serie „Mad Men“, seiner allzu braven Assistentin kündigt, hält sie ihm mit tränenden Augen entgegen: „Aber ich regle doch ständig alle Ihre Dinge!“ Don Drapers kühle Antwort: „Sie sollten nicht meine Dinge regeln, sie sollten die Erwartungen der Leute managen!“ Das ist der politische Satz des Jahres. Er zieht die Lehre aus dem Wahldebakel der Demokraten in Amerika, aus dem Konflikt um Frankreichs Rentenreform oder aus Stuttgart 21. Mag es auch die ur- demokratische Binsenweisheit sein: Es nützt nichts, wenn Regierungen „rich- tig“ handeln. Sie müssen zugleich die Er- wartungen ihrer Bürger erfüllen, vor al- lem dadurch, dass sie ihnen Mitsprache und Realisierungsoptionen geben. Aber es gibt noch einen zweiten Satz des Jahres. Er ergänzt den ersten: Alle Globalisierung hat den nationalen Men- talitäten nicht den Boden entzogen. In den USA, Frankreich, Großbritannien oder Deutschland haben die Mehrheiten auf die Krise und die fiskalische Not des Staates ziemlich genau so reagiert, wie es in ihrem historisch-kulturellen Dreh- buch festgeschrieben zu sein scheint. Fast mustergültig hielten sich Frank- reich und Großbritannien an ihre klassi- schen Rollen. Beide müssen, um den Bankrott zu vermeiden, den Haushalt drastisch schrumpfen. Großbritannien

„Wenn Politik nicht schmerzt, wirkt sie nicht“

wird eine Austerity-Politik von brutalst- möglichem Ausmaß auferlegt: Bürger und Medien nehmen es gefasst hin; nur die Studenten tanzen jetzt aus der Reihe und machen Randale wegen der Multipli- kation der Studiengebühren. Frankreich steht vor einer überfälligen Rentenre- form: Die Bürger legten das ganze Land durch Straßenproteste lahm. Was jen- seits des Kanals eine schweigende, das ist diesseits eine streikende Mehrheit. „Auf den ersten Blick“, sinniert die bri- tische Financial Times, „bekräftigen die unterschiedlichen Reaktionen jene natio- nalen Stereotypen, die beide Länder ein- ander zuschreiben. Seit je vermuten die Briten, dass das Land des Marquis de Sa- de Dritten nur allzu gerne Schmerzen zu- fügt, aber selbst unfähig ist, Härten aus- zuhalten. Doch umgekehrt rätseln die Franzosen über den britischen Masochis- mus und die Neigung ihrer Nachbarn, selbst dann Verantwortung zu überneh- men, wenn keiner ihnen die Schuld anlas- tet. Wie erkennt man einen Engländer im Kino?, fragt ein französischer Witz. Es ist derjenige, der sich entschuldigt, wenn du ihm versehentlich auf den Fuß trittst.“ Die Zeitung mutmaßt dann zwar, dass die Franzosen, im Unterschied zum Verei- nigten Königreich, ihren Protest schon deshalb auf die Straße tragen müssen, weil ihre präsidiale Verfassung der parla- mentarischen Opposition zu wenig Kraft verleiht. Doch diese konstitutionelle Dif- ferenz drückt natürlich ihrerseits konträ- re politische Mentalitäten aus. Dem britischen Vertrauen in ihre poli- tischen Organe steht der „traditionelle britische Mangel an zivilem Engage- ment“ (John Thornhill) gegenüber. Auf- stände wie gegen Margaret Thatchers „Poll Tax“ (eine einkommensunabhängi- ge Kopfsteuer) sind die eruptive Ausnah- me, die diese Regel bestätigt. Und selbst jene Proteste waren eher dem britischen Sinn für Fairness geschuldet, die man durch die Kopfsteuer verletzt sah, als durch die finanzielle Last als solche. Manchmal haben die Franzosen ja recht, wenn sie sich über die britische Lei- denslust mokieren. Im Jahre 1989 erklär- te der spätere Premierminister John Ma- jor: „Wenn Politik nicht schmerzt, wirkt sie nicht“. Trotzdem steckt aus engli- scher Sicht etwas anderes hinter der Härte sich selbst gegenüber, nämlich die Fähigkeit, sich Katastrophen mutig zu stellen und Niederlagen mit spöttischem

mutig zu stellen und Niederlagen mit spöttischem Demonstranten sehen rot Scherben, Zerstörung, 14 Verletzte:

Demonstranten

sehen rot

Scherben, Zerstörung, 14 Verletzte: Die Metropolitan

Police war schlecht vorberei- tet auf das Chaos, das am Mittwoch vor der Zentrale der Tories ausbrach und sich dann in das Gebäude hinein- fraß. Scotland Yard schien sich eines friedlichen Ver- laufs der Studentendemon- strationen gegen die drasti- sche Erhöhung der Studien- gebühren derart sicher, dass entlang des Zugweges nur 225 Beamte Aufstellung ge- nommen hatten. Tatsächlich marschierte die Mehrheit der

52 000 Studenten friedlich

auf Westminster zu, um die steil angestiegenen Gebüh- ren und die achtzigprozenti- gen Kürzungen im Bildungs- haushalt anzuprangern. Doch etwa 2000 Studenten scherten aus dem Zug aus und nahmen Kurs auf den Millbank Tower. Die dort residierenden Konservativen werden als Motor der neuen Bildungspolitik der Koaliti- onsregierung angesehen. Eine SMS kündigte an: „Wir besetzen das Dach des Haupt- quartiers, um zu zeigen, dass wir gegen das Tory-System

sind, das die Armen atta- ckiert und den Reichen hilft. Dies ist nur der Anfang.“ Getextet, getan: Rund 200 Demonstranten zerschlugen Scheiben im Erdgeschoss, besprühten die Wände, zer- störten Mobiliar und dran- gen bis aufs Dach vor. Premierminister David Came- ron forderte von China aus die „volle Härte des Geset- zes“ für die Randalierer. Zuletzt kam es zu derartigen Ausschreitungen unter einem anderen Tory-Premier: Vor

20

Jahren führten die „Poll

Tax Riots“ zum Fall von Margaret Thatcher.

mea

Lächeln zu begegnen. Wie Frankreich, so musste auch England den Verlust imperi- aler Größe hinnehmen. Doch statt der nicht tot zu kriegenden französischen Sehnsucht nach der einstigen „Gran- deur“ zeichnet die Briten ein heroischer Realismus aus. Besser, selbst als Unterle- gene auf dem Boden der Tatsachen zu kämpfen als auf dem imaginären Fecht- boden der Musketiere. So will man auch mit dem „budgetary blitz“ fertig werden; die Metapher sagt alles. Nicht so in Frankreich. Es ist kein Zu- fall, dass Cameron vor der Wahl reinen Wein einschenkte und trotzdem gewählt wurde, während Sarkozy vor der Wahl ei- ne Rentenreform ausschloss. So folgte der französische Präsident dem Motto des nationalen Übervaters Charles de Gaulle: „In der Politik muss man entwe- der sein Land oder seine Wählerschaft be- trügen. Ich ziehe den Betrug der Wähler vor.“ Alle Nationen haben ein schizo- phrenes Verhältnis zu ihrem Staat, doch die Franzosen sind hier die Meister. Während die britische Zivilgesell- schaft bei aller populären Aggressivität der politischen Medien ihren Regierun- gen durchaus über den Weg traut und da- her entspannter ihren eigenen Dingen nachgehen kann, ist die französische un- gleich stärker politisiert; hier ist „der zi- vile Geist nicht zu trennen von der Aus-

übung politischer Rechte“ (Tocqueville). Doch je umfassender die Zivilgesell- schaft vom Staat umsorgt sein will, desto staatsähnlicher wird ihr eigenes Sinnen und Trachten. In Frankreich, da über- treibt Michel Foucault nicht, ist die Zivil- gesellschaft in Wahrheit innerlich ver- staatlicht. Und der Staat, den man dis- tanzlos verinnerlicht, ist stets Freund und Gegner in einem. Historisch verweist das auf das Erbe der Revolution, aber auch noch immer auf das Erbe des Ancien Régime. Nichts liegt den ehemaligen Revolutionären so nahe, wie den selbstgeschaffenen Staat

In Frankreich ist die Zivil- gesellschaft innerlich verstaatlicht

als den natürlichen Adressaten der ele- mentaren Fürsorgebedürfnisse zu be- trachten. Doch kaum weniger nahe liegt es für all die kleinen Bürger und Unter- worfenen bis heute, dem Staatsapparat, diesem fremden Ungeheuer, zu miss- trauen. 1789 ist ein mitreißender Mythos, aber auch ein janusköpfiger Spuk. Seine Spur ist in Frankreich allgegen- wärtig. Exemplarisch die Studie des ame- rikanischen Soziologen Laurence Wylie, „Village in the Vaucluse“, aus den fünfzi-

ger Jahren: „Wenn Madame Arène sagt:

,Sie setzen den Preis des Kaffees rauf‘, meint sie niemanden aus dem Dorf, son- dern eine viel gefährlichere Kategorie von ,sie‘. Mit ,sie‘ meint Madame meist die allgewaltige französische Regierung, weil diese es ist, die Steuern eintreibt, den Krieg erklärt, den Winzern denWein- bau vorschreibt und inkompetente und eigennützige Beamte einsetzt.“ Kommt den Bürgern aber ihr Staat als väterlicher Versorger ebenso daher wie als unberechenbarer Herrscher und er- warten sie seine Hilfe, wie sie seinen elitä- ren Eigensinn fürchten, dann kann ihre Loyalität nur gespalten sein: Man wen- det sich an den idealen Staat und wehrt sich gegen den realen. Die Rebellionen auf der Straße verfolgen beides zugleich. Es wäre dumm, den Franzosen die Ein- sicht in die unvermeidlichen Reformen abzusprechen. Sie misstrauen dem Staat, nicht der Vernunft. Werden Staat und Vernunft jedoch erst einmal so ge- schieden, sind beide halbiert. Wer könn- te da noch politische Klugheit und Don- quichotterie auseinanderhalten? Diese neurotische Reaktion kann man den Bürgern der USA schwerlich nachsa- gen. Dabei stehen sie vor Problemen, die viel gewaltiger sind als bloße Haushalts- defizite. Der erfolgreiche Aufstand der Tea Party, schrill wie er sein mag, zeigt,

dass nicht nur über Austerity vs. Schuldenpolitik gestritten, sondern das gesamte Verhältnis zwischen Zivilgesell- schaft und Staat neu verhandelt wird. Die bestürzte Frage, die sich drüben so viele liberale Kommentatoren stellen, wie es denn sein könne, dass die Amerika- ner in den Midterm-Wahlen „gegen ihre eigenen Interessen“ stimmen konnten (da doch die Demokraten den Kapitalis- mus gerettet und dem Land ein soziales Gesundheitssystem verschafft hätten, die Republikaner aber das Rad zurück- drehen würden), diese Frage greift darum zu kurz. Es geht um mehr als um widerstreitende materielle Interessen. Was Amerikas tiefe Verunsicherung und Pfadsuche auslöst, ist ein deprimie- rendes Szenario von historischer Wucht. In den Worten von Ronald Dworkin, dem großen US-Juristen: „Schmerzhaft wird uns klar, dass unser Traum scheitert. Täg- lich teilt man uns den neuesten Akt des Abstiegs mit. Der Dollar ist schwach, die Verschuldung niederschmetternd, die Handelsbilanz alarmierend. Den Chine-

sen gehören unsere Währung und unsere

Schulden. Inzwischen haben sie sogar den schnellsten Computer gebaut. Sie denken nicht daran, uns wirtschaftlich entgegenzukommen oder den Iran von Kernwaffen fernzuhalten. Unsere Mili- tärmacht erweist sich als unfähig, Kriege gewinnen wir nicht mehr. Irak war ein multiples Desaster, Afghanistan über- trifft es noch. Die Demokratien der Welt deuten auf Guantanamo und nennen uns Menschenrechtskriminelle. Amerikas Einzigartigkeit verloren zu sehen, bedeu- tet für viele, ihr Land zu verlieren.“ Zwischen Verdrängung – Marco Ru- bio, der neu gewählte republikanische Se- nator von Florida: „Die USA sind ein- fach die größte Nation aller Zeiten” – zwi- schen triumphalistischer Verdrängung also und pessimistischer Einsicht stellt sich die Nation selbst auf den Prüfstand. Es ist ein wüster, aber auch großartiger Prozess der Selbstanalyse, in der viel um

Ein deprimierendes Szenario von historischer Wucht

eine neue „frontier mentality“, um die „ruinöse puritanische Tradition“ oder auch um die Sehnsucht nach dem unver- wüstlichen amerikanischen Heros des Alltags kreist. Den vielleicht beunruhi-

gendsten Satz las man in einem Blog der

Huffington Post: „Wir leben in einem Land, das nicht mehr von Männern, son- dern von Gesetzen regiert wird.“ Jenseits von Überschuldung und politi- scher Ohnmacht steht dies für eine tiefe demokratische Krise. Die Tea Party, so energisch sie aus der Krise herauswill, verkennt sie wohl am meisten. Den Kampf gegen die schwindenden Kräfte Amerikas führt sie als simples Nullsum- menspiel: Schwächen wir den Staat erst recht, gewinnen wenigstens die Individu- en an Stärke und Freiheitsraum. Diese schlichte Arithmetik leuchtet in Europa den wenigsten ein, einen Anti-Staats- kampf führt hier keiner mehr. Nicht ein- mal mehr Guido Westerwelle. Damit sind wir bei den Deutschen. Die französische Hassliebe zum Staat teilen sie nicht, wohl aber eine gehörige Staats- gläubigkeit, teils aus historischen, teils aus guten Gründen. Das moderiert Pro- teste gegen Sparauflagen (nicht aber, wie Gorleben und Stuttgart zeigen, ge- gen exekutive Arroganz). Im Moment entschärft die sprudelnde Konjunktur die Verschuldungsnöte ohne- hin. Aber spürbare Unruhe hat die Krise dennoch hinterlassen. Mögen andere zwi- schen Aufstand und Resignation schwan- ken, wir schwanken lieber zwischen an- deren Polen: zwischen Panikattacken und Arbeitsfleiß, zwischen fremdenfeind- licher Hysterie und der guten alten pro- testantischen Ethik. Wären die Arbeits- ergebnisse und Konjunkturdaten nicht so glänzend, wer weiß, wie weit uns die Panik triebe. ANDREAS ZIELCKE

DEFGH Junge Bibliothek

Band 7

Das Leben mit Jakob

„Drachenflügel“ von Renate Welsh

Was soll man tun, wenn man einem Be- hinderten begegnet? Fröhlich lächeln? Wegschauen? Oder krampfhaft Normali- tät vorspielen? Wer gesund ist, tut sich schwer im Umgang mit Rollstuhlfahrern oder Down-Syndrom-Kindern. Die Unsi- cherheit nimmt zu, weil viele Behinderte heute, im Zeitalter von Gentests und Prä- natal-Operationen, häufig gar nicht mehr zur Welt kommen. Je mehr sie jedoch aus dem öffentlichen Blickfeld verschwinden, umso schwieriger wird der Kontakt zu den wenigen, die es trotz aller medizini- schen Fortschritte noch gibt. Jakob ist schwer behindert, er sitzt im Rollstuhl und braucht Windeln, er kann sich nicht einmal alleine die Nase putzen und seine Hände halten krampfhaft an ei-

ner Puppe fest. Seine Schwester Anne liebt ihn trotzdem über alles, sie kann sich ein Leben ohne Jakob nicht vorstellen

und nichts ärgert sie so sehr, als wenn an-

dere sie nicht verstehen. Sie hasst die Leu- te in der Straßenbahn, die aufstehen, wenn sich eineMutter mit einem behinder- ten Kind neben sie setzt. Sie hasst auch die, die „unverantwortlich“ und „früher

murmeln. Und wer einem

Spastiker mitleidsvoll über den Kopf streichelt, ist mindestens ebenso schlimm. Mit ihrer Wut auf eine feindselige Welt kann Anne nur schwer umgehen. Freun- dinnen hat sie nicht, lieber bleibt sie allei- ne, als zu sehen, wie die anderen aus ihrer Klasse starren oder wegschauen, wenn sie Jakob sehen. Nur Lea, das neue Mädchen in ihrer Flötenstunde, ist anders. Zu- nächst. Doch als dann auch Lea hinter ih- rem Rücken sie als „das Mädchen mit dem behinderten Bruder“ bezeichnet, ist es ganz aus. Annes Groll überträgt sich auf die ganzeWelt, auf die Mutter, die ständig überfordert, nicht mehr verbergen kann, wie sehr die Pflege von Jakob sie belastet, auf den Vater. Nur der Großvater, ein großartiger Geschichtenerzähler und ein- fühlsamer Mann, der versteht sie. Aber jetzt ist er gerade in Griechenland und

kann nicht helfen.

hätte man

gerade in Griechenland und kann nicht helfen. hätte man “ Drachenflügel Illustration: Kirsten Höcker Anne fängt

Drachenflügel Illustration: Kirsten Höcker

Anne fängt an, die Flötenstunde zu schwänzen, um ja nicht Lea zu begegnen. In der Schule kapselt sie sich noch mehr als sonst ab. Erst als Lea sie zwingt, wie- der mit ihr zu sprechen und von Jakob zu erzählen, redet sie sich den Ärger von der Seele. Und langsam wird ihr klar: Ja, ihr Bruder ist behindert. Ja, sie verdächtigt al- le, ihn schief anzuschauen, selbst jene, die gar nicht hinschauen. Ja, sie baut eine Mauer um sich und Jakob und lässt nie- manden herein. Mit Hilfe von Lea ver- steht sie allmählich, dass es auch normal ist, wenn Menschen Behinderte erschro- cken anschauen und nicht so tun, als sei al- les in Ordnung. Mit ihrer schnörkellosen und trotzdem poetischen Sprache rührt dieWienerin Re- nate Welsh an. Ganz unpathetisch erzählt sie in „Drachenflügel“ von dem schwieri- gen Alltag mit einem behinderten Jungen, den seine Familie trotzdem niemals mis- sen möchte. Ein wunderbares Buch. Es sollte gerade in einer Zeit, in der unsere Gesellschaft Behinderungen nahezu aus- klammert, Pflichtlektüre sein. (ab 9 Jah- re) JEANNE RUBNER

_ _ Reihe Hanser AMELIE FRIED Schuhhaus Pallas »Ein gelungenes Familienporträt.« Wie meine Familie sich
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Reihe Hanser
AMELIE FRIED
Schuhhaus Pallas
»Ein gelungenes Familienporträt.«
Wie meine Familie sich gegen
die Nazis wehrte
Brigitte
Während des Nationalsozialismus waren auch Amelie Frieds Vater und Großvater, Eigentümer des
Schuhhauses Pallas in Ulm, schlimmsten Repressalien ausgesetzt. Erschüttert fragt sich die Bestsellerautorin,
warum ihre Verwandten später geschwiegen haben. In akribischer Detektivarbeit hat sie die eigene
Familiengeschichte recherchiert und aufgeschrieben.
Unter Mitarbeit von Peter Probst
208 Seiten
€ 7,95
ISBN 978-3-423-62464-0
www.dtv.de
© Annette Hornischer
Reihe HanserReihe Hanser