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San Andreas

Gesetzbuch // §
GESETZBUCH SAN ANDREAS

Inhaltsverzeichnis

Grundgesetz (GG)
Strafgesetzbuch (StGB) Allgemeiner Teil
Strafgesetzbuch (StGB) Besonderer Teil
Waffengesetz (WaffG) <
Antikorruptionsgesetz (AkG)
Betäubungsmittelgesetz (BtmG)
Allgemeine Vorschriften über den unmittelbaren Zwang
(UzWG)
Strafprozessordnung (StPO)
Straßenverkehrsordnung (StVO)
Handelsgesetzbuch (HGB)
Strafgesetzbuch Allgemeiner Teil
StGB

§ 1 Keine Strafe ohne Gesetz Eine Tat kann nur bestraft werden, wenn die
Strafbarkeit gesetzlich bestimmt war, bevor die Tat begangen wurde.

§ 2 Zeitliche Geltung

Abs.1.
Die Strafe und ihre Nebenfolgen bestimmen sich nach dem Gesetz, das zur Zeit der
Tat gilt.

Abs.2.
Wird die Strafdrohung während der Begehung der Tat geändert, so ist das Gesetz
anzuwenden, das bei Beendigung der Tat gilt.

Abs.3.
Wird das Gesetz, das bei Beendigung der Tat gilt, vor der Entscheidung geändert, so
ist das mildeste Gesetz anzuwenden.

Abs.4.
Ein Gesetz, das nur für eine bestimmte Zeit gelten soll, ist auf Taten, die während
seiner Geltung begangen worden sind, auch dann anzuwenden, wenn es außer Kraft
getreten ist. Dies gilt nicht, soweit ein Gesetz etwas anderes bestimmt.

§ 3 Verbrechen und Vergehen

Abs.1.
Verbrechen sind rechtswidrige Taten, die mit Freiheitsstrafe und oder Geldstrafe
bestraft werden.

Abs.2.
Vergehen sind rechtswidrige Taten, die im Mindestmaß mit einer geringeren
Freiheitsstrafe oder die mit Geldstrafe bedroht sind.

Abs.3.
Der Versuch einer Straftat wird mit voller Kraft bestraft
§ 4 Strafverfolgung

Abs.1.
Bei einem Antragsdelikt ist der Strafantrag Voraussetzung für die Strafverfolgung (z.
B. bei Hausfriedensbruch und in der Regel auch bei Beleidigung).

Abs.2.
Den Gegensatz hierzu bildet das Offizialdelikt, das stets von Amts wegen verfolgt
wird

§ 5 Täterschaft

Abs.1.
Als Täter wird bestraft, wer die Straftat selbst oder durch einen anderen begeht.

Abs.2.
Begehen mehrere die Straftat gemeinschaftlich, so wird jeder als Täter bestraft
(Mittäter).

§ 6 Anstiftung

Abs.1.
Als Anstiftung gilt, wer vorsätzlich einen anderen zu dessen vorsätzlich begangener
rechtswidriger Tat bestimmt hat. Ein Anstifter wird im gleichen Maß bestraft wie ein
Täter.

§ 7 Beihilfe

Abs.1.
Als Beihilfe gilt, wer vorsätzlich einem anderen zu dessen vorsätzlich begangener
rechtswidriger Tat Hilfe geleistet hat. Die Strafe für Beihilfe richtet sich nach der
Strafdrohung für den Täter.

§ 8 Notwehr

Abs.1.
Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.

Abs.2.
Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen
rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.
§ 9 Rechtfertigender Notstand -Gestrichen-

§ 10 Strafmaßverschärfung Die Strafe kann nach Ermessen der Beamten der


Strafverfolgungsbehörden für jeden Paragraphen verdoppelt werden, sofern § 10a)
oder § 10b) erfüllt sind:
a. Wiederholungstäter Als Wiederholungstäter wird eine natürliche oder juristische
Person gesehen, welche innerhalb eines bestimmten Zeitintervalls (max. 4 Tage)
wiederholt straffällig mit sich ähnelnden Straftaten in Erscheinung tritt.

b. Besonders schwerer Fall Ein besonders schwerer Fall liegt vor, wenn der
Grundtatbestand durch einen speziellen Straftatbestand verdrängt wird, sofern dieser
nicht bereits durch Qualifikation oder Regelbeispiele im StGB aufgeführt ist.

§11 Haftantritt und Haftzeiterfassung

Abs.1.
Der nach dem Gesetz durch die Judikative oder Exekutive verurteilte Straftäter hat
die Haftstrafe unmittelbar nach der Urteilsverkündung anzutreten. Während der
Haftzeit
1. ist es dem Straftäter nicht gestattet zu Schlafen. Sollte der Gefangene
Schlafen gehen wird die Haftzeit unterbrochen und nach dem Erwachen
wieder aufgenommen.
2. hat sich der Gefangene über das Notfalltaste bemerkbar zu machen um
sich an und ab zu melden, wenn dieser sich schlafen legt.
3. Sollte der Gefangene länger als 5 Minuten durch Kopfschmerzen nicht
anwesend sei so hat er dieses über das Discord-Mailsystem dem PD
mitzuteilen. Der Inhalt der Mail: „[Name, Vorname, Fall-Nummer]
Haftunterbrechung aus gesundheitlichen Gründen.“ Als Haftunterbrechung
wird die Zeit der Mail minus 5 Minuten angerechnet.

Abs.2.
Die Zeit des Haftantritts und die Zeiten der Haftunterbrechung durch Schlafen oder
aus Gesundheitlichen Gründen sind in der Strafakte zu Protokollieren.

Abs.3.
Geldstrafen können in Haftzeit umgewandelt werden, wenn der Straftäter nach der
Pfändung des Bankkontos und/oder Fahrzeugen finanziell nicht in der Lage ist die
Strafe zu begleichen. Hierbei werden $ 1.000,- zu 5 Hafteinheiten umgewandelt,
wobei die maximale Haftzeit nicht überschritten werden darf. Die Ersatzhaft ist als
einzelne Strafe zu betrachten und wird nicht mit der eigentlichen Haftstrafe verrechne
StGB Besonderer Teil

§ 1 Diebstahl

Abs.1.
Wer eine fremde Sache einem anderen mit dem Vorsatz wegnimmt, um sich selbst
oder einen Dritten zu bereichern, ist mit einer Geldstrafe und/oder Freiheitsstrafe zu
bestrafen.

Abs.2.
Die Aneignung digitaler Daten, Passwörter und Sicherheitscodes, die den Zugang zu
Daten ermöglichen, deren Zweck die Begehung einer solchen Tat ist, herstellt, sich
oder einem anderen verschafft, verkauft, einem anderen überlässt, verbreitet oder
sonst zugänglich macht, wird mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe bestraft.

§ 2 Raub

Abs.1.
Wer eine fremde Sache einem anderen entwendet, um sich selbst oder Dritte zu
bereichern, ist mit einer Freiheitsstrafe und oder Geldstrafe zu bestrafen.

Abs.2.
Wer eine fremde Sache einem anderen unter Drohungen mit akuter Gefahr für Leib
und Leben entwendet, um sich selbst oder Dritte zu bereichern, ist mit einer
Freiheitsstrafe und oder Geldstrafe zu bestrafen. Wer einen Raub unter Verwendung
einer Waffe verübt, ist mit einer Freiheitsstrafe und oder einer Geldstrafe zu
bestrafen.

§ 3 Erpressung

Abs.1.
Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem
empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt und
dadurch dem Vermögen des Genötigten oder eines anderen Nachteil zufügt, um sich
oder einen Dritten zu Unrecht zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe oder mit
Geldstrafe bestraft.

Abs.2.
Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des
Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist. Abs.3. Bereits der
Versuch einer Erpressung ist strafbar. Abs.4. In besonders schweren Fällen ist mit
Freiheitsstrafe und Geldstrafe zu bestrafen. Ein besonders schwerer Fall liegt in der
Regel vor, wenn der Täter gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die
sich zur fortgesetzten Begehung einer Erpressung verbunden hat. Strafmildernd wirkt
§ 27 StGB BT

§ 4 Betrug

Abs.1.
Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil
zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, dass er durch
Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer
Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe oder mit
Geldstrafe bestraft.

Abs.2.
Bereits der Versuch des Betruges ist strafbar.

Abs.3.
In besonders schweren Fällen ist mit Freiheitsstrafe und Geldstrafe zu bestrafen. Ein
besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter: Nr.1. gewerbsmäßig
oder als Mitglied einer Bande handelt. Nr.2. einen Vermögensverlust großen
Ausmaßes herbeiführt oder in der Absicht handelt durch die fortgesetzte Begehung
von Betrug eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von
Vermögenswerten zu bringen. Nr.3. eine andere Person in wirtschaftliche Not bringt.
Strafmildernd wirkt.

§ 27 StGB BT

Abs.4.
Die wissentliche Fälschung von Dokumenten des Staates Los Santos kann mit einer
Geldstrafe oder mit Freiheitsstrafe bestraft werden.

§ 5 Körperverletzung

Abs.1.
Wer eine andere Person mit oder ohne Hilfe von Gegenständen körperlich
misshandelt oder an der Gesundheit schädigt, ist mit einer Freiheitsstrafe und oder
Geldstrafe zu bestrafen.

Abs.2.
Wer die Körperverletzung fahrlässig herbeiführt, ist mit einer Freiheitsstrafe und oder
Geldstrafe zu bestrafen.
§ 6 schwere Körperverletzung

Abs.1.
Wer eine andere Person am Körper misshandelt oder deren Gesundheit schädigt
und dadurch ihre Bewusstlosigkeit hervorruft, ist mit einer Freiheitsstrafe und oder
einem Schmerzensgeld, nach dem Befund eines zuständigen Mediziners, zu
bestrafen.

Abs.2.
Wer eine Körperverletzung mit schweren Folgen fahrlässig herbeiführt ist mit
Freiheitsstrafe und einem Schmerzensgeld, nach dem Befund des zuständigen
Mediziners, zu bestrafen

§ 7 Sachbeschädigung

Abs.1.
Sachbeschädigungen jeglicher Art (Fahrzeuge, Gegenstände) sind verboten, und
werden mit einer Geldstrafe bestraft.

§ 8 Selbstjustiz

Abs.1.
Als Selbstjustiz wird die gesetzlich nicht zulässige Vergeltung für erlittenes Unrecht /
Schaden bezeichnet, die ein Betroffener im eigenen Namen selbst übt.

Abs.2.
Der Versuch der Selbstjustiz ist ebenfalls strafbar.

§ 9 Mord

Abs.1.
Mörder ist, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier
oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit
gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu
verdecken, einen Menschen tötet. Wer diese Straftat begeht wird zu lebenslanger
Haft verurteilt.

§ 9.1 Vers. Mord

Abs.1.1
Wer eine Person versucht bewusst umzubringen, die Tat geplant hat und diese
umsetzt, aus niedrigen Beweggründen, Grausamkeit oder gemeingefährlichen Mitteln
oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken.

§ 10 Totschlag

Abs.1.
Wer durch Fahrlässigkeit den Tod einer Person verursacht und das Opfer nur durch
medizinische Behandlung die zugefügten Verletzungen überwinden kann.

§ 11 Unterlassung der Hilfeleistung

Abs.1.
Wer bei Unglücksfällen oder Gefahr nicht Hilfe leistet, obwohl Dies erforderlich und
ihm den Umständen nach zuzumuten ist, wird mit Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe
bestraft.

Abs.2.
Ebenso wird bestraft, wer in diesen Situationen eine dritte Person hindert Hilfe zu
leisten.

Abs.3.
Ausgenommen ist, wer die Hilfe nicht ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne
Verletzung anderer wichtiger Pflichten leisten kann.

§ 12 Beleidigung

Abs.1.
Wer eine andere Person beschimpft, verspottet oder Äußerungen tätigt, die seine
Ehre verletzen (siehe Grundgesetz § 3 Abs. 3), ist mindestens mit einer Geldstrafe
zu bestrafen.

§ 13 Üble Nachrede

Abs.1.
Wer einem Anderen, in einer für einen Dritten wahrnehmbaren Weise, eine
verachtungswürdige Eigenschaft oder ein geächtetes Verhalten nachsagt, ist
mindestens mit einer Geldstrafe zu bestrafen.

§ 14 Drohung

Abs.1.
Wer einen anderen bedroht, um ihn in Furcht und Unruhe zu versetzen, ist
mindestens mit einer Geldstrafe zu bestrafen.

§ 15 Hausfriedensbruch
Abs.1.
Wer in die Wohnung, in die Geschäftsräume oder in das befriedete Besitztum eines
anderen oder der Stadt oder in abgeschlossene Räume, welche zum öffentlichen
Dienst oder Verkehr bestimmt sind, widerrechtlich eindringt, oder wer, wenn er ohne
Befugnis darin verweilt, auf die Aufforderung des Berechtigten sich nicht entfernt,
wird mit Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe bestraft.

​Abs.2.
Die Tat wird nur auf Antrag verfolgt.

§ 16 Freiheitsberaubung

Abs.1.
Wer einen Menschen einsperrt oder auf andere Weise der Freiheit beraubt ist mit
einer Freiheitsstrafe und oder Geldstrafe zu bestrafen.

Abs.2.
Bereits der Versuch der Freiheitsberaubung ist strafbar.

§ 17 Erpresserischer Menschenraub

Abs.1.
Wer einen Menschen entführt oder sich eines Menschen bemächtigt, um die Sorge
des Opfers um sein Wohl oder die Sorge eines Dritten um das Wohl des Opfers zu
einer Erpressung auszunutzen, oder wer die von ihm durch eine solche Handlung
geschaffene Lage eines Menschen zu einer solchen Erpressung ausnutzt, wird mit
Freiheitsstrafe und Geldstrafe bestraft.

Abs.2.
Verursacht der Täter durch die Tat den Tod des Opfers, so ist die Strafe auf das
Höchstmaß der Freiheitsstrafe und Geldstrafe anzusetzen. § 18 Bildung bewaffneter
Gruppen -verschoben zu §37 StGb Besonderer Teil- § 19 Widerstand gegen die
Staatsgewalt.

Abs.1.
Wer eine Behörde oder einen Beamten mit Gewalt, durch Drohung oder durch seine
Ignoranz an einer Amtshandlung behindert, ist mindestens mit einer Geldstrafe zu
bestrafen.

§ 20 Amtsanmaßung
Abs.1.
Wer sich der Ausübung eines öffentlichen Amtes anmaßt, ohne dazu befugt zu sein,
ist mit einer Freiheitsstrafe und einer Geldstrafe zu bestrafen.

§ 21 Missbräuchlicher Notruf

Abs.1.
Wer die Notruffunktion oder die Notruf-Telefonnummer einer Behörde, ohne sich in
einer Notsituation zu befinden, verwendet, ist mit einer Freiheitsstrafe und oder einer
Geldstrafe zu bestrafen.

§ 22 Fahrerflucht

Abs.1.
Als Fahrerflucht gilt, wer Stopp-Zeichen/ Signale von Beamten missachtet.

Abs.2.
Die Fahrerflucht nach einem Unfall ist strafbar.
Nr.1. Mit Materialschaden
Nr.2. mit Personenschaden.

§23 Verschleierung/Vermummungsverbot

Abs.1.
Niemand darf in der Öffentlichkeit Kleidung tragen, die dazu bestimmt ist, das
Gesicht zu verbergen. Hierzu gehören alle Masken die in den Bekleidungsgeschäften
unter der Kategorie „Masken“ aufgelistet sind und dazu dienen das Gesicht halb oder
vollständig zu bedecken.

Abs.2.
Zur Vollmaskierung gehören Kombinationen aus Tüchern, Brillen und/oder Kapuzen.

Abs.3.
Ausgenommen sind Personen mit staatlich anerkannter Dienstkleidung.

Abs.4.
Zuwiderhandeln ist mit Geldstrafe und oder Freiheitsstrafe zu bestrafen.

Abs.5.
Das Tragen von Motorrad Helmen und Kombinationen aus Helmen mit Masken und
oder Brillen die das Gesicht halb oder vollständig verbergen ist nur beim Fahren
eines Motorrads oder Rollers gestattet.
Abs.6.
Ausnahmen sind Exekutivbeamte im Einsatz, welche Teil einer Sondereinheit oder
einer Sonderabteilung sind

§ 24 Sperrbezirk / Sperrfläche

Abs.1.
Das Betreten oder Überfliegen von Sperrbezirken ist verboten. Zuwiderhandlung
kann u.a. als Landfriedensbruch gelten.

Abs.2.
Eingetragene Sperrbezirk oder Sperrflächen sind: Nr.1 JVA und umliegendes
Gelände Nr.2 Ausgerufene Sperrbezirke der Exekutive welche über das Polizeiradio
bekanntgegeben Werden.

§ 25 Identitätsfeststellung

Abs.1.
Jeder Bürger dieses Staates ist ausweispflichtig gegenüber den exekutiven
Staatsdienern.

Abs.2.
Sollte die Identität nicht festgestellt werden können, ist die Person bis zur Ermittlung
der Identität festzusetzen und gegebenenfalls mit einer Geldstrafe zu bestrafen.

Abs.3.
Beamte der Exekutive im normalen Polizeidienst müssen sich gegenüber Bürgern
nach Verlangen mit Dienstausweis ausweisen.

Abs.4.
Das Sondereinsatzkommando der Exekutive ist davon befreit.

§ 26 Vortäuschen einer Straftat Wer wider besseres Wissen einer Behörde oder einer
zur Entgegennahme von Anzeigen zuständigen Stelle eine Straftat vortäuscht.

§ 27 Strafmilderung oder Absehen von Strafe


Abs.1.
Eine Freiheitsstrafe kann gemildert werden oder es kann von der Strafe abgesehen
werden, wenn der Täter:

Nr.1.durch freiwilliges Offenbaren seines Wissens wesentlich dazu beigetragen hat,


dass eine Straftat aufgedeckt werden konnte oder

Nr.2.freiwillig sein Wissen so rechtzeitig der Exekutive offenbart, dass eine Straftat
verhindert werden kann.

§ 28 Entziehung der Fahrerlaubnis

Abs.1.
Wird jemand wegen einer rechtswidrigen Tat, die er bei oder im Zusammenhang mit
dem Führen eines Kraftfahrzeugs oder unter Verletzung der Pflichten eines
Kraftfahrzeugführers begangen hat, verurteilt oder nur deshalb nicht verurteilt, weil
seine Schuldunfähigkeit nicht erwiesen oder nicht auszuschließen ist, so kann ihm je
nach Schwere der Tat die Fahrerlaubnis entzogen werden. Wenn sich aus der Tat
z.B. ergibt, dass er zum Führen von Kraftfahrzeugen ungeeignet ist.

§ 29 Geiselnahme

Abs.1.
Wer einen Menschen entführt oder sich eines Menschen bemächtigt, um ihn oder
einen Dritten durch die Drohung mit dem Tod oder einer schweren Körperverletzung
des Opfers oder mit dessen Freiheitsentziehung zu einer Handlung, Duldung oder
Unterlassung zu nötigen, oder wer die von ihm durch eine solche Handlung
geschaffene Lage eines Menschen zu einer solchen Nötigung ausnutzt, ist mit einer
Freiheitsstrafe und einer Geldstrafe zu bestrafen.

§ 30 Besitz illegaler Gegenstände

Abs.1. Wer illegale Waffen, Munition oder Fraktion Gegenstände besitzt, oder diese in einem
Fahrzeug lagert, welches diese Person führt und nicht die nötigen Lizenzen besitzt ist mit
einer Freiheitsstrafe und einer Geldstrafe zu bestrafen.

§ 31 Miranda-Warnung

Abs.1.
Die Miranda-Warnung ist eine Pflicht Maßnahme bei jeder Festnahme. Eine
vergessene Miranda-Warnung kann nicht zur Befreiung der Schuld des
Beschuldigten führen. Die Miranda-Warnung kann zu jeder Zeit nachgeholt werden.
Die Miranda-Warnung lautet wie folgt: “Sie haben das Recht zu schweigen. Alles was
Sie sagen, kann und wird vor Gericht gegen Sie verwendet werden. Sie haben das
Recht, zu jeder Vernehmung, einen Anwalt hinzuzuziehen. Sollten Sie sich keinen
Anwalt leisten können, so haben Sie das Recht, einen Pflichtverteidiger gestellt zu
bekommen. Sollte weder ihr Anwalt oder ein Pflichtverteidiger erreichbar sein, so
müssen Sie sich selbst verteidigen. Haben Sie ihre Rechte verstanden?”

§ 32 Versammlungsverbot

Abs.1.
Siehe Grundgesetz Artikel 6

§ 33 Verjährungsfrist

Abs.1.
Eine Strafe oder Maßnahme darf nach Ablauf der Verjährungsfrist nicht mehr
vollstreckt oder verfolgt werden

Abs.2.
Verbrechen ab 200 Hafteinheiten verjähren nie.

Abs.3.
Die Verjährungsfrist beträgt: 15 Tage bei einer Freiheitsstrafe von bis zu 100
Hafteinheiten. 30 Tage bei einer Freiheitsstrafe von 101 bis 150 Hafteinheiten 45
Tage bei einer Freiheitsstrafe von 151 bis 200 Einheiten

Abs.4.
Die Verjährung ruht, solange dem Verurteilten Aufschub oder Unterbrechung der
Vollstreckung bewilligt ist.

Abs.5.
Das Gericht kann die Verjährungsfrist vor ihrem Ablauf, auf Antrag der
Vollstreckungsbehörde, einmal um die Hälfte der gesetzlichen Verjährungsfrist
verlängern, wenn der Verurteilte sich in einem Gebiet aufhält, aus dem seine
Auslieferung oder Überstellung nicht erreicht werden kann.

§ 34 Tierquälerei

Abs.1.
Wer ein Tier misshandelt oder ihm unnötige Qualen zufügt, ist mindestens mit einer
Freiheitsstrafe und Geldstrafe zu bestrafen.

Abs.2.
Wer ein Tier dahingehend abrichtet, Menschen oder Tieren Schmerzen zuzufügen,
ist mit einer Zahlung von Schmerzensgeld nach dem Befund eines zuständigen
Mediziners, zu bestrafen.

Abs.3.
Ausgenommen von Abs. 2 sind Diensthunde der Polizei und des SSD in Ausübung
Ihrer Pflicht.

§ 35 Unterschlagung

Abs.1.
Das Zurückhalten von Materiellen sowie Immateriellen Gegenständen von Dritten,
gegen Ihren Willen, ist strafbar.

§ 36 Kriminelle Vereinigung

Abs.1.
Eine Vereinigung ist ein auf längere Dauer angelegter Zusammenschluss von mehr
als zwei Personen deren Zweck oder Tätigkeit auf die Begehung von Straftaten
gerichtet ist.

Abs.2.
Eine kriminelle Vereinigung muss durch einen Richterlichen Beschluss als solche
deklariert werden und vom Bürgerbüro bestätigt werden.

Abs.3.
In dem StGB §36 Abs. 2 genannten Beschluss müssen mindestens vier Mitglieder
der Kriminellen Vereinigung aufgelistet werden.

Abs.4.
Der im StGB §36 Abs. 2 und 3 genannten Beschluss kann jederzeit aber max. 7
Tage von einem Richter aktualisiert und erweitert werden.

§ 37 Bildung bewaffneter Gruppen


Waffengesetz - ​WaffG

§1 Lizenz

Abs.1.
Wer eine Waffe ohne die erforderliche Lizenz führt, ist mit einer Freiheitsstrafe und einer
Geldstrafe zu bestrafen.
Abs.2.
Waffenschein und Waffenschein Verbote werden durch die Judikative veranlasst. Der
Verstoß gegen diese Auflagen ist mit einer Freiheitsstrafe und Geldstrafe zu bestrafen
. Abs.3.
Waffenscheinpflichtige Waffen sind Schusswaffen und Schlagringe

§2 Besitz

Abs.1.
Der Besitz und das Tragen von Waffen die man nicht selbst legal erwerben kann, ist mit einer
Freiheitsstrafe, Geldstrafe und dem Entzug des Waffenwaffenscheins zu bestrafen.
Abs.2.
Als nicht waffenscheinpflichtige Waffen zählen folgende bei der AmmuNation erhältliche
Gegenstände:
a. Machete
b. Baseballschläger
c. Taschenlampe
d. Springmesser
Abs.3.
Die nach dem WaffG §2 Abs. 2 freigegebenen Gegenstände sind nur für die Ausübung von
Tätigkeiten zugelassen die nach dem Gesetz nicht verbotenen sind.
Abs.4.
Wer eine Dienst- oder Sicherheits Waffe außerhalb des Dienstes trägt, ist mit einer Geldstrafe
und einem Waffenverbot zu bestrafen.
Nr.1. Wer als Beamter der Exekutiven im Dienst lt. Dienstblatt nicht genehmigte Waffen und
Güter bei sich trägt, ist mit einer Geldstrafe zu bestrafen.
a.) Genehmigungen können situationsbedingt von Vorgesetzten Exekutiv und
Judikativ Beamten ausgesprochen werden.

§3 Handel

Abs.1.
Das An-, Verkaufen und das Übergeben von Waffen ohne erforderliche Händlerlizenz, oder
an Personen ohne Waffenschein ist verboten. Dies ist mit einer Freiheitsstrafe, Entzug des
vorhandenen Waffenscheines und einer Geldstrafe zu ahnden.
§4 Nutzung

Abs.1.
Wer eine Schuss- oder Stich - Hieb waffe offen in Stadtgebieten trägt, ist mit einer Geldstrafe
zu bestrafen.

Abs.2.
Wer eine Waffe außerhalb von Schießstätten und Privatgelände benutzt, ist mit einer
Haftstrafe, einer Geldstrafe, dem Entzug des Waffenscheins und einem Waffenverbot zu
bestrafen.
a. Ausgenommen sind Beamte der Exekutiven im Dienst.
b. Ausgenommen sind Zivilisten, die in Notwehr handeln.
c. Das Nutzen einer Waffe in Notwehr entbindet nicht die Pflicht eines
Waffenscheines

Abs.3.
Wer mit seiner Waffe fahrlässig umgeht, sodass sich Schüsse lösen können, ist mit einer
Geldstrafe und einem Waffenverbot zu bestrafen.

Abs.4.
Werkzeuge und Sportgeräte und die nach §2 WaffG Abs. 2 dürfen nicht als Waffe
missbraucht werden.

Abs.5.
Als illegale Waffen sind alle Waffen einzustufen, die nicht durch den Träger selbst bei einem
zertifizierten Waffenhändler (AmmuNation) gekauft werden können.

Abs.6.
Als illegal erworbene Waffen sind alle Waffen einzustufen, die bei einem zertifizierten
Waffenhändler (AmmuNation) gekauft werden können, diese dort aber nicht erworben
wurden.

Stand 10.08.2019
Antikorruptionsgesetz (AkG)

Definition: Korrupt ist derjenige, der Amtshandlungen oder Dienstleistungen für sich
oder für Dritte unbefugt missbraucht, um materielle oder immaterielle Vorteile zu
erlangen, auf den kein rechtmäßiger Anspruch besteht.

§ 1 Bestechung

Abs.1.
Wer einem Amtsträger oder einen für den öffentlichen Dienst bestimmten
Verpflichteten sowie einen Angestellten im Geschäftsverkehr, Versprechen oder
Gewähren von Geschenken oder anderen Vorteilen anbietet , ist mit einer
Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

§ 2 Bestechlichkeit

Abs.1.
Das Gewähren- und Versprechen lassen, Fordern von Geschenken oder Vorteilen zu
bestimmten Zwecken, welche zur Herbeiführung einer pflichtwidrigen Amtshandlung
geschieht, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

§ 3 Vorteilsgewährung Wenn jemand Drittes zugunsten des Amtsträgers in dessen


Dienstausübung handeln möchte, ist mit einer Freiheits- oder Geldstrafe zu bestrafen.

§ 4 Verletzung des Dienstgeheimnisses

Abs.1.
Wer ein Geheimnis, das ihm als Amtsträger anvertraut wurde oder sonst bekannt
geworden ist, unbefugt offenbart, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu
bestrafen.

§5 Amtsmissbrauch

Ein Amtsmissbrauch liegt dann vor, wenn ein Beamter, welcher durch Missbrauch seiner
Amtsgewalt oder durch Androhung eines bestimmten Missbrauchs jemanden zu einer
Handlung, Duldung oder Unterlassung widerrechtlich nötigt.

Stand 10.08.2019
Betäubungsmittelgesetz (BtmG)

§ 1 Begriffserklärung

Abs.1.
Illegale Betäubungsmittel im Sinne des Gesetzes sind: • Marihuana • Joint •
Mohnblume • Codein • Kokablatt • Kokain • Morphin • Heroin • Amphetamin • Meth •
MDMA § 2 Eigenbedarf

Abs.2.
Als geringe nicht zu ahndende Mengen werden folgende Betäubungsmittel
betrachtet. Der Eigenbedarf entfällt, wenn die zulässige Menge überschritten wird. •
Marihuana bis zu 6 Einheiten • Joint bis zu 3 Konsumeinheiten • Mohnblume bis zu 0
Konsumeinheiten • Codein bis zu 0 Konsumeinheiten • Kokablatt bis zu 0
Konsumeinheiten • Kokain bis zu 0 Konsumeinheiten • Morphin bis zu 0
Konsumeinheiten • Heroin bis zu 0 Konsumeinheiten • Amphetamin bis zu 0
Konsumeinheiten • Meth bis zu 0 Konsumeinheiten • MDMA bis zu 0
Konsumeinheiten

§ 3 Anbau von Betäubungsmittel

Abs.1.
Der Anbau, der in BtMG § 1 aufgeführten Betäubungsmittel ist ein Verstoß gegen
das Betäubungsmittelgesetz und wird mit einer Geldstrafe und oder einer
Freiheitsstrafe geahndet.

§ 4 Straftaten

Abs.1.
Wer den Eigenbedarf aus BtMG § 2 nur überschreitet wird mit einer Geldstrafe und
oder einer Freiheitsstrafe geahndet.

Abs.2.
Wer Betäubungsmittel sowie illegale Fertigungserzeugnisse bzw. Rohstoffe anbaut,
erntet, herstellt, mit Ihnen Handel treibt, abgibt oder anderweitig in den Verkehr
bringt, erwirbt oder anderweitig beschafft ist mit einer Geld und oder einer
Freiheitsstrafe je nach sichergestellten Menge zu ahnden.

Stand 10.08.2019
Allgemeine Vorschriften über den unmittelbaren Zwang (UzWG)

§1 Definition Exekutivbehörden

Abs.1
Die in Los Santos zugelassenen Exekutivbehörden sind:
1. Los Santos Police Department (LSPD)

Abs. 2
Alle Beamten der Exekutivbehörden sind Amtsträger.

Allgemeine Vorschriften über den unmittelbaren Zwang (UzWG)

§ 1 Rechtliche Grundlagen

Abs.1.
Die Vollzugsbeamten des Staates haben bei der Anwendung des unmittelbaren
Zwanges nach dem Gesetz zu verfahren. Nur Diesen ist der Gebrauch von
Schusswaffen gestattet.

Abs.2.
Unter den unmittelbaren Zwang fallen folgende zeitlich begrenzte
Punkte:
a.) Untersuchungshaft ist zeitlich auf 30 Einheiten begrenzt. Auf Anordnung
eines Richters oder Staatsanwalt kann diese auf 60 Einheiten erweitert
werden,
b.) ist kein Richter oder Staatsanwalt im Staate anwesend, so beträgt die
maximale Untersuchungshaft 45 Einheiten. Ist bis dahin immer noch kein
Richter oder Staatsanwalt anwesend, so wird der Beschuldigte/Straftäter mit
einer Fußfessel auf freien Fuß zu gesetzt. Dieser hat sich bei der Einreise bei
der Leitstelle des LSPD zu melden. Sobald ein Richter oder Staatsanwalt
anwesend ist hat das LSPD den Beschuldigten/Straftäter umgehend
vorzuladen.
c.) Verstößt der Beschuldigte/ Straftäter gegen die Auflage der Fußfessel, so
wird die gesamte Strafe verdoppelt.
d.) Präventivhaft ist zeitlich auf 20 Einheiten begrenzt.

Abs.3.
Wenn die Anzahl der in Untersuchungshaft genommenen Verdächtigen derselben
Fallakte mehr als drei beträgt, so ist die Untersuchungshaft bis auf weiteres zu
Erweitern. Wobei eine zügige Bearbeitung durch die Judikative zu gewährleisten ist.

§ 2 Einschränkung von Grundrechten

Abs.1.
Im unmittelbaren Zwang werden die Grundrechte auf Leben, körperliche
Unversehrtheit, Freiheit der Person und Unverletzlichkeit der Wohnung
eingeschränkt.

§ 3 Hilfeleistung für Verletzte

Abs.1.
Wird unmittelbarer Zwang angewendet, hat der durch die Maßnahme verletzte
Person, soweit es nötig ist und die Lage es zulässt, dass Recht auf ärztliche Hilfe.

§ 4 Handeln auf Anordnung

Abs.1.
Vollzugsbeamte sind verpflichtet unmittelbaren Zwang anzuwenden, wenn
a.) ein Vorgesetzter oder eine dazu befugte Person dies anordnet
b.) ein gerichtliches Schreiben vorliegt,
c.) eine Straftat begangen wurde,
d.) ein Vollzugsbeamter einen Hinweis bekommen hat.

Abs.2.
Eine Anordnung darf nicht befolgt werden, wenn dadurch eine Straftat begangen
würde.

Abs.3.
Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit der Anordnung hat der Vollzugsbeamte dem
Anordnenden gegenüber vorzubringen, soweit das nach den Umständen möglich ist.

§5 Fesselung von Persone​n

Abs.1
.Wer im Gewahrsam von Vollzugsbeamten ist, muss entwaffnet werden und darf
gefesselt werden, dies liegt im Ermessen des Vollzugsbeamten.

Abs.2.
Sollte eine Person festgesetzt werden, so ist der Vollzugsbeamte dazu verpflichtet,
ihn auf seine Rechte hinzuweisen (Miranda Warnung)
. a.) Der Rechtshinweis sollte mit dem Festsetzen geschehen.
b.) Ohne die
Miranda-Warnung, sind die Aussagen eines Beschuldigten nicht vor Gericht
verwertbar.
Die Miranda-Warnung ist eine Pflicht Maßnahme bei einer Festnahme.
Eine vergessene Miranda-Warnung kann nicht zur Befreiung der Schuld des
Beschuldigten führen. Die Miranda-Warnung kann zu jeder Zeit nachgeholt
werden.

§ 6 Durchsuchungen
Abs.1.
Eine Person darf durchsucht werden,
a.) Wenn diese festgenommen wurde,
b.) Wenn es zum Aufklären einer Straftat dient,
c.) Wenn die Exekutive oder die Justiz einen Hinweis bekommen hat auf eine
Straftat,
d.) Wenn die Exekutive oder die Justiz einen begründeten Verdacht hat das
eine Straftat begangen werden soll oder wurde,
e.) Wenn jemand vor der Exekutive flüchtet

Abs.2.
Ein Fahrzeug darf durchsucht werden,
a.) Wenn die Exekutive jemanden auf frischer Tat erwischt,
b.) Wenn die Person abseits der Straße fährt,
c.) Wenn die Exekutive oder die Justiz einen Hinweis bekommen hat auf eine
Straftat,
d.) Wenn die Exekutive oder die.
Justiz einen begründeten Verdacht hat das eine Straftat begangen werden
soll oder wurde,
e.) Wenn jemand vor der Exekutive flüchtet.

Abs.3.
Durchsuchungsbeschluss
a.) Wenn keine Judikative im Staate ist, und Gefahr im
Verzug ist, kann ein Durchsuchungsbeschluss von der Exekutive schriftlich
bei der
Judikative eingereicht werden.

§ 7 Dienstwaffe Gebrauch gegen Personen Dienstwaffen dürfen gegen einzelne


Personen nur gebraucht werden,
Abs.1.
um die bevorstehende Ausführung oder die Fortsetzung einer
rechtswidrigen Tat zu verhindern, die sich den Umständen nach
a.) als eine Straftat oder
b.) als ein Vergehen, das unter Anwendung oder Mitführung von
Schusswaffen oder
Sprengstoffen begangen werden soll oder ausgeführt wird, darstellt.

Abs.2.
Wenn eine Person
a.) sich der Festnahme versucht zu entziehen,
b.) Beteiligter bei einer Straftat ist,
c.) eines Vergehens dringend verdächtig ist und
Anhaltspunkte befürchten lassen, dass sie von einer Schusswaffe oder einem
Sprengstoff Gebrauch machen werde.

Abs.3.
Wenn eine Person zur Vereitelung der Flucht oder zur erneuten Ergreifung einer
Person, die sich in amtlichem Gewahrsam befindet oder befand
a.) zur Verbüßung einer Freiheitsstrafe wegen einer Straftat,
b.) zum Vollzug der Unterbringung in der Sicherungsverwahrung,
c.) wegen des dringenden Verdachts eines Verbrechens,
d.) aufgrund eines Haftbefehls oder
e.) sonst wegen des dringenden Verdachts eines Vergehens, wenn zu
befürchten ist, dass sie von einer Schusswaffe oder einem Sprengstoff
Gebrauch machen werde.

Abs.4.
gegen eine Person, die mit Gewalt einen Gefangenen oder jemanden, dessen
Unterbringung in
a.) der Sicherungsverwahrung
b.) einem psychiatrischen Krankenhaus oder
c.) einer Entzugsanstalt angeordnet ist, aus dem amtlichen Gewahrsam zu
befreien versucht.

Abs.5.
Schusswaffen dürfen gegen eine Menschenmenge nur dann gebraucht werden,
wenn von ihr oder aus ihr heraus Gewalttaten begangen werden oder unmittelbar
bevorstehen und Zwangsmaßnahmen gegen Einzelne nicht zum Ziele führen oder
offensichtlich keinen Erfolg versprechen.

Abs.6.
Das Recht zum Gebrauch von Schusswaffen auf Grund anderer gesetzlicher
Vorschriften bleibt unberührt.

§ 8 Besondere Vorschriften für den Schusswaffengebrauch

Abs.1.
Schusswaffen dürfen nur gebraucht werden, wenn andere Maßnahmen des
unmittelbaren Zwanges erfolglos angewendet wurden oder offensichtlich keinen
Erfolg versprechen. Gegen Personen ist ihr Gebrauch nur zulässig, wenn der Zweck
nicht durch Waffenwirkung gegen Sachen erreicht wird.

Abs.2.
Der Zweck des Schusswaffengebrauchs darf nur sein, angriffs- oder fluchtunfähig zu
machen. Es ist verboten zu schießen, wenn durch den Schusswaffengebrauch für die
Vollzugsbeamten erkennbar Unbeteiligte mit hoher Wahrscheinlichkeit gefährdet
werden, außer wenn es sich beim Einschreiten gegen eine Menschenmenge nicht
vermeiden lässt.

§ 9 Androhung

Abs.1.
Die Anwendung von Schusswaffen ist anzudrohen. Als Androhung gilt auch die
Abgabe eines Warnschusses. Einer Menschenmenge gegenüber ist die Androhung
zu wiederholen.

§10 Ausweispflicht
Abs.1.
Ein Exekutivbeamter ist dazu verpflichtet seinen Dienstausweis vor der Bevölkerung,
auf Anfrage, preiszugeben.

Abs.2.
Ein Exekutivbeamter ist gegenüber der Richterschaft sowie Staatsanwaltschaft
ausweispflichtig

Stand 10.08.2019
Strafprozessordnung StPo

§ 1a Definition der Justiz

Abs. 1
Definition Oberste Richter und Richter Dem (Oberster) Richter obliegt die
Rechtsprechung in der Zivil- und Strafgerichtsbarkeit, aber auch in der Verwaltungs-
und Verfassungsgerichtsbarkeit als Kontrolle der Verwaltung. Der (Oberste) Richter
ist nur an das Gesetz gebunden und entscheidet nach seiner eigenen
Rechtsüberzeugung.

Abs. 2
Definition Staatsanwaltschaft Die Staatsanwaltschaft ist ein selbständiges, von den
Gerichten getrenntes Organ der Gerichtsbarkeit, das die Interessen des Staates in
der Rechtspflege zu wahren hat. Zu seinen wichtigsten Aufgaben zählt die Erhebung
und Vertretung der öffentlichen Anklage und die Führung des Ermittlungsverfahrens
im Strafprozess.

Abs. 3
Definition Rechtsanwalt Der Rechtsanwalt ist Berater, Vertreter und Helfer in allen
Rechtsangelegenheiten für seine Mandanten. Nur Rechtsanwälte können die
Pflichten eines Verteidigers oder Pflichtverteidigers übernehmen. Die in den
Definitionen erfassten Personen können nur durch den Chief of Justice ernannt
werden. Sollte kein Chief of Justice im Amt sein so ernennt der Staat einen Neuen.

Abs. 4
Rechtsbelehrung vor der Vernehmung von Zeugen und Tatverdächtigen Bei jeder
Vernehmung muss der zu Vernehmende durch die Worte: “ Ich werde sie jetzt
vernehmen. Sie können die Aussage verweigern, wenn sie sich selbst belasten
würden. Haben sie dieses verstanden?” belehrt werden.

§ 1b Definition der Amtsträger

Abs.1
Alle durch den Staat bezahlten Einrichtungen sind als staatlich Einrichtungen zu
betrachten und ihr angestellten gelten als Amtsträger.

Abs.2
Die hier aufgelisteten Einrichtungen werden als Staatliche Einrichtung betrachtet:
1. Los Santos Police Department
2. Los Santos Medical Department
3. Automobile Club Los Santos
4. Justice Department Los Santos

§ 1 Pflicht zur Sachverhaltsaufklärung

Abs. 1.
Sobald die Staatsanwaltschaft durch eine Anzeige oder auf anderem Wege von dem
Verdacht einer Straftat Kenntnis erhält, hat sie zu ihrer Entschließung darüber, ob die
öffentliche Klage zu erheben ist, den Sachverhalt zu erforschen. Abs.1. Die
Staatsanwaltschaft hat nicht nur die zur Belastung, sondern auch die zur Entlastung
dienenden Umstände zu ermitteln und für die Erhebung der Beweise Sorge zu
tragen, deren Verlust zu besorgen ist.

Abs.2.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sollen sich auch auf die Umstände
erstrecken, die für die Bestimmung der Rechtsfolge der Tat von Bedeutung sind.
Dazu kann sie sich der Gerichtshilfe bedienen.

§ 2 Ausschließung eines Richters wegen Mitwirkung an der angefochtenen


Entscheidung

Abs.1.
Ein Richter, der bei einer durch ein Rechtsmittel angefochtenen Entscheidung
mitgewirkt hat, ist von der Mitwirkung bei der Entscheidung in einem Höheren
Rechtszug kraft Gesetzes ausgeschlossen.

§ 3 Ablehnung eines Richters, Besorgnis der Befangenheit

Abs.1.
Ein Richter kann sowohl in den Fällen, in denen er von der Ausübung des
Richteramtes kraft Gesetzes ausgeschlossen ist, als auch wegen Besorgnis der
Befangenheit abgelehnt werden.

Abs.2.

Wegen Besorgnis der Befangenheit findet die Ablehnung statt, wenn ein Grund
vorliegt, der geeignet ist, Misstrauen gegen die Unparteilichkeit eines Richters zu
rechtfertigen.

Abs.3.

Das Ablehnungsrecht steht der Staatsanwaltschaft, und dem Pflichtverteidiger oder


Anwalt zu. Den zur Ablehnung Berechtigten sind auf Verlangen die zur Mitwirkung
bei der Entscheidung berufenen Gerichtspersonen namhaft zu machen.
§ 4 Gewährung rechtlichen Gehörs von einer Entscheidung

Abs.1.
Eine Entscheidung des Gerichts, die im Laufe einer Hauptverhandlung ergeht, wird
nach Anhörung der Beteiligten erlassen.

Abs.2.
Eine Entscheidung des Gerichts, die außerhalb einer Hauptverhandlung ergeht, wird
nach schriftlicher oder mündlicher Erklärung der Staatsanwaltschaft erlassen.

§ 5 Elektronischer Rechtsverkehr mit den Gerichten und Staatsanwaltschaften

Abs.1.
An das Gericht oder die Staatsanwaltschaft gerichtete Erklärungen, Anträge oder
deren Begründungen, die nach diesem Gesetz ausdrücklich schriftlich abzufassen
oder zu unterzeichnen sind, können als elektronisches Dokument eingereicht
werden, wenn dieses mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen und
für die Bearbeitung durch das Gericht oder die Staatsanwaltschaft geeignet ist.

§ 6 Zeugenpflichten: Ladung

Abs.1.
Zeugen sind verpflichtet, zu dem zu ihrer Vernehmung bestimmten Termin vor dem
Richter zu erscheinen. Sie haben die Pflicht auszusagen, wenn keine im Gesetz
zugelassen Ausnahme vorliegt.

Abs.2.
Zeugen haben das Recht, die Aussage entsprechend zu verweigern, wenn diese
sich dadurch selbst beschult.

Abs.3.
Zeugen haben die Möglichkeit, wenn sie den angesetzten Termin nicht einhalten
können, sich über einen Anwalt / Staatsanwalt, ihre Aussage entsprechend schriftlich
beglaubigt abzugeben und über den Staatsanwalt zum Richter weitergeben lassen
zu können
§ 7 Aussageverweigerungsrecht

Abs.1
. Als Beschuldigter haben sie immer das Recht auf Aussageverweigerung – egal ob
dies bei der Polizei, Staatsanwaltschaft oder Gericht ist.

Abs.2.
Zur Verweigerung des Zeugnisses sind berechtigt:
Nr. 1 Die durch den Staat Los Santos anerkannten Ehepartner oder eingetragene
Lebenspartnerschaften des Beschuldigten, Sie müssen den Verzicht auf dieses
Recht vor der Vernehmung äußern.

§ 8 Belehrung

Abs.1.
Vor der Vernehmung werden die Zeugen zur Wahrheit ermahnt und über die
Strafrechtlichen Folgen einer unrichtigen oder unvollständigen Aussage belehrt. Auf
die Möglichkeit der Vereidigung werden sie hingewiesen. Im Fall der Vereidigung,
sind sie über die Bedeutung des Eides informiert und darüber zu belehren, dass der
Eid mit oder ohne Religiöse Beteuerung geleistet werden kann.

§ 9 Durchsuchungen i.V.m UzWG

Abs.1.
Bei dem, welcher als Täter oder Teilnehmer einer Straftat oder der Datenhehlerei
Begünstigung, Strafvereitelung oder Hehlerei verdächtig ist, kann eine Durchsuchung
der Wohnung und anderer Räume sowie seiner Person und der ihm gehörenden
Sachen zum Zweck seiner Ergreifung durchgeführt werden.

Abs.2.
Eine Durchsuchung von Räumlichkeiten und Hoods muss zwingend von einem
Richter schriftlich bestätigt oder in Auftrag gegeben werden, es sei denn es ist keine
Judikative im Staate so gilt UzWG

. Abs.3.
Bei einem ausgestellten Durchsuchungsbefehl, darf sämtliches Eigentum, das dem
Angeschuldigten tatsächlich gehört und zur Verfügung steht durchsucht werden.

Abs.4.
Die Polizei darf bei Verdacht und / oder Hinweisen Fahrzeuge und Personen
durchsuchen.
​§ 10 Haftbefehl

Abs.1.
Der Haftbefehl muss zwingend von einem Staatsanwalt oder Richter unterzeichnet
und beglaubigt werden.

Abs.2.
Ein Haftbefehl muss formgemäß schriftlich erstellt werden.

Abs.3.
In einem Haftbefehl sind anzuführen
Nr.1. die beschuldigte Person, mit vollständigem Vor- und Zunamen.
Nr.2. Gruppierung.
Nr.3. Eine Unterschrift des zuständigen Staatsanwaltes oder Richter
Nr.4. die Tat, die ihm zur Last gelegt wird, Zeit und Ort ihrer Begehung, die
gesetzlichen Merkmale der Straftat und die anzuwendenden
Nr.5. Strafvorschriften der Haftgrund sowie. Nr.6. die Tatsachen, aus denen sich der
dringende Tatverdacht und der Haftgrund ergibt.

§ 11 Recht des Beschuldigten auf Hinzuziehung eines Verteidigers

Abs.1.
Der Beschuldigte kann sich in jeder Lage des Verfahrens des Beistandes eines
Verteidigers bedienen. Die Zahl der gewählten Verteidiger darf Zwei nicht
übersteigen.

Abs.2.
Hat der Beschuldigte einen gesetzlichen Vertreter, so kann auch dieser selbständig
einen Verteidiger wählen. StPO § 1 Abs. 2 gilt entsprechend.

§ 12 Bestellung eines Pflichtverteidigers

Abs.1.
Ein Verteidiger wird bestellt, sobald die Anklageschrift vorliegt und es zu einer
Verhandlung kommen soll. Nach dem Abschluss der Ermittlungen ist er auf Antrag
der Staatsanwaltschaft zu bestellen.

§ 13 Strafanzeige; Strafantrag

Abs.1.
Die Anzeige einer Straftat und der Strafantrag können mündlich bei den Behörden
und Beamten des Polizeidienstes und müssen schriftlich bei der Staatsanwaltschaft
aufgegeben werden. Dem Verletzten ist der Eingang seiner Anzeige zu bestätigen.

Nr.1.Zivilklagen sind davon ausgenommen.

§ 14 Einstellungsbescheid

Abs.1.
Gibt die Staatsanwaltschaft einem Antrag auf Erhebung der öffentlichen Klage keine
Folge oder verfügt sie nach dem Abschluß der Ermittlungen die Einstellung des
Verfahrens, so hat sie den Antragsteller unter Angabe der Gründe zu bescheiden. In
dem Bescheid ist der Antragsteller, über die Möglichkeit des Widerspruchs und die
dafür vorgesehene Frist (3 Tage ab Zugang des Schreibens) zu belehren.

§ 15 Inhalt der Anklageschrift

Abs.1.
Die Anklageschrift hat den Angeschuldigten, die Tat, die ihm zur Last gelegt wird,
Zeit und Ort ihrer Begehung, die gesetzlichen Merkmale der Straftat und die
anzuwendenden Strafvorschriften zu bezeichnen (Anklagesatz). In ihr sind ferner die
Beweismittel, Zeugen sowie das Gericht, vor dem die Hauptverhandlung stattfinden
soll zu benennen. Bei der Benennung von Zeugen ist deren Wohn- oder
Aufenthaltsort anzugeben, wobei es jedoch der Angabe der vollständigen Anschrift
nicht bedarf.

Abs.2.
Wird die Anklageschrift seitens eines Anwalts eingereicht, so ist eine Auflistung der
Prozessbevollmächtigten anzugeben.

§ 16 Übermittlung von Fahrzeugdaten und Halterdaten

Abs.1.
Ein Anwalt hat die Befugnis die Fahrzeug- und Halterdaten von der Polizei zu
erfragen um Rechtsansprüche geltend zu machen.

§ 17 Aufgaben Temporäre Befugnisse

Abs.1.
Befindet sich kein Richter im Staate so hat der Staatsanwalt die Befugnisse eines
Haftrichters.

Abs.2.
Sollte Abs. 1 in Kraft treten werden zwei Staatsanwälte benötigt welche die
Verhandlung durchführen. Staatsanwalt 1 vertritt die Klägerseite - Staatsanwalt 2
übernimmt die Funktion des Haftrichters und vollstreckt das Urteil.
Abs.3.
Sollten weder Abs.1 noch Abs.2 in Kraft treten ist der Beschuldigte auf Kaution und
oder Fußfesseln zu entlassen. Die Kaution beträgt je nach Schwere des Vergehens
min. $ 100,- und max. $ 300,- pro Hafteinheit.

§ 18 Untersuchungshaft

Abs.1.
Die Untersuchungshaft ist die vorzeitige Inhaftierung bei dringendem Tatverdacht.

Abs.2.
Die Zeit, die ein Beschuldigter in Untersuchungshaft verbringt, wird bis 60 Einheiten
nicht an das endgültige Strafmaß angerechnet. Sollten die 60 Einheiten zur
Befragung nicht ausreichen, so wird alles ab der 61 Einheit der Haft angerechnet.

Abs.3.
Die Haftdauer der Untersuchungshaft beträgt 60 Einheiten, kann aber von der
Richterschaft oder der Staatsanwaltschaft je nach Schwere der Tat auf maximal 100
Einheiten verlängert werden.

Abs.4.
Ist kein Staatsanwalt im Staate anwesend, so kann die Exekutive bei Bedarf die
Untersuchungshaft Zeit von 30 auf 45 Einheiten erhöhen. Ist bis dahin immer noch
kein Staatsanwalt anwesend, so wird der Beschuldigte/ Straftäter mit einer Fußfessel
auf freien Fuß gesetzt. Dieser hat sich bei der Einreise im PD bei der Leitstelle zu
melden. Sobald ein Staatsanwalt anwesend ist hat der Beschuldigte/ Straftäter sich
umgehend im PD einzufinden.

Abs.5.
Verstößt der Beschuldigte/ Straftäter gegen die Auflage der Fußfessel, so wird die
gesamte Strafe verdoppelt und die Untersuchungshaft auf unbestimmte Zeit
ausgedehnt.

Abs.6.
Präventivhaft ist zeitlich auf 20 Einheiten begrenzt.

Abs.7.
Die Zeit der Untersuchungshaft beginnt ab dem Eintreten in die Zelle.

Abs.8.
Die Untersuchungshaft endet, sobald der Leitende Staatsanwalt die Ermittlungen
abgeschlossen hat und dieser die Verhandlungen mit dem Tatverdächtigen
aufnimmt.

Abs.9.
Während den Verhandlungen die im Anschluss an der Untersuchungshaft
durchgeführt werden, kann der Tatverdächtige dennoch im Zellenbereich
festgehalten werden.

Abs.10
Sollte die Untersuchungshaft abgelaufen sein und der Sachverhalt noch nicht
vollständig geklärt werden konnte, so kann ebenfalls eine Fußfessel angewendet
werden.

Abs.11.
Während der oder die Tatverdächtige mit Ihrem Verteidiger in der Untersuchungshaft
redet, wird diese Zeit nicht an die Untersuchungshaft angerechnet.

Abs.12.
Die Bearbeitungszeit für die Kontoprüfung wird nicht an die Untersuchungshaft
angerechnet.

§ 19 Revisionsverfahren

Abs.1.
Der Antrag auf eine Revision eines Verfahrens muss binnen 72 Stunden nach der
Urteilsverkündung bei einem Richter oder Staatsanwalt schriftlich eingereicht
werden.

Abs.2.
In dem Revisionsantrag muss eine Begründung und die Fallakten Nummer des
Verfahrens aufgeführt sein. Des Weiteren muss der Antragsteller eingetragener freier
Anwalt, Pflichtverteidiger, Staatsanwalt oder Richter sein.

Abs.3.
Sollte eine Privatperson einen Antrag stellen wollen, ist ein (freier) Anwalt oder
Pflichtverteidiger hinzuzuziehen, der diesen Antrag im Namen der Privatperson bei
der entsprechenden judikativen Instanz schriftlich einreicht. Abs.3. Im Falle einer
Revision muss nicht ein Richter höherer Instanz den Fall übernehmen, aber
mindestens gleicher Instanz.

Abs.4.
Im Falle einer Revision dürfen keinen neuen Tatsachen festgestellt werden und auch
keine neuen Beweise oder Zeugen aufgeführt werden.

§20 Berufung
Abs.1.
Der Antrag auf eine Berufung eines Verfahrens muss binnen 72 Stunden nach der
Urteilsverkündung bei einem Richter schriftlich eingereicht werden.

Abs.2.
In dem Berufungsantrag muss eine Begründung und die Fallakten Nummer des
Verfahrens aufgeführt sein. Des Weiteren muss der Antragsteller eingetragener freier
Anwalt, Pflichtverteidiger oder Staatsanwalt sein.

Abs.3.
Sollte eine Privatperson einen Antrag stellen wollen, ist ein (freier) Anwalt oder
Pflichtverteidiger hinzuzuziehen, der diesen Antrag im Namen der Privatperson bei
der entsprechenden judikativen Instanz schriftlich einreicht.

Abs.4.
In einem Fall einer Berufung muss ein Richter höher Instanz sich diesem Fall
annehmen, sofern kein Richter höherer Instanz existent ist, bleibt das Urteil des
letzten Richters bestehen.

Abs.5.
Im Falle einer Berufung wird der gesamte Fall neu angegangen und der Richter
nächster Instanz muss nicht die Feststellungen oder das Urteil des vorherigen
Richters berücksichtigen, zudem können neue Zeugen oder Beweismittel mit
angeführt werden.

§ 21 Pfändung

Abs.1.
Sollte sich ein angeklagter Straftäter weigern eine finanzielle Strafe zu begleichen, so
kann ein Staatsanwalt oder Richter eine Konto- sowie Besitz Pfändung veranlassen.

Abs.2.
Es muss allerdings immer ein Grundbesitz an Vermögen gegeben sein, der $ 5.000,-
nicht unterschreiten darf.

Abs.3.
Fahrzeuge die mit einem Fall gebunden sind, dürfen von der Exekutive 2 Tage und
von der Judikative maximal 7 Tage beschlagnahmt werden.

§22 Vorladung der Staatsanwaltschaft

Abs.1.
Sollte eine Vorladung der Staatsanwaltschaft vorliegen so ist dieser Folge zu leisten.

Abs.2.
Die Vorladung kann schriftlich sowie mündlich ausgesprochen werden.
Abs.3.
Bei unentschuldigtem Fernbleiben wird eine Aufwandsentschädigung von $ 5.000,- in
Rechnung gestellt.

§23 Einigung

Abs.1.
Sollte es eine Einigung zwischen der Staatsanwaltschaft und dem Angeklagten
geben, bevor es einen Antrag auf Eröffnung das Hauptverfahren vor dem Gericht
gegeben würde, so ist diese Einigung rechtskräftig.

Abs.2.
Sollte es bereits einen Antrag auf Eröffnung des Hauptverfahrens vor Gericht geben
und es danach zu einer Einigung zwischen der Staatsanwaltschaft und dem
Angeklagten kommt, ist diese Einigung dem zuständigen Richter vorzulegen und erst
wenn dieser zustimmt ist die Einigung rechtskräftig.

Abs.3
Sollte StPO §23 Abs.1 oder StPO §23 Abs.2 eintreffen, ist dies schriftlich
festzuhalten.

§ 24 Kontoprüfung

Abs.1.
Sollte ein angeklagter Straftäter einem Beamten der Exekutive oder der Judikative
mitteilen, dass er nicht genug Geld hat, um das Strafgeld zu begleichen so besteht
die Möglichkeit, seitens der Staatsanwaltschaft, eine Kontoprüfung zu veranlassen.

Abs.2.
Sollte sich in dieser Prüfung herausstellen, dass der Beschuldigte die Strafe zahlen
kann, so wird die Pfändung durchgeführt und es fallen Verwaltungskosten in Höhe
von $ 2.000,- an.

§25 Unterschlagung von Beweismitteln

Abs.1.
Wer Beweise zur Klärung von Fällen oder Ermittlungen seitens der Exekutive und
Judikative bewusst zurückhält, macht sich im Sinne des Gesetzes strafbar.

§26 Gerichtskosten

Abs.1.
Ein Gerichtsverfahren ist mit einem Kostenaufwand von bis zu $10.000,- verbunden.

Abs.2.
Die Gerichtskosten fallen nur dann auf einen Angeklagten oder Kläger zurück, wenn
er das Gerichtsverfahren verlieren sollte. Diese Kosten errechnen sich mit dem
Aufwandsgrad des vorliegenden Falls.

Abs.3.
Ein Staatsanwalt muss, wenn er im Namen des Staates anklagt, keine
Gerichtskosten begleichen, wenn er verliert.

§27 Befehls und Beschluss Kosten

Abs.1
. Ein personenspezifischer Haftbefehl kann mit einer Aufwandsentschädigung von bis
zu $ 1.000,- seitens der Staatsanwaltschaft oder des Gerichts, geahndet werden.

Abs.2.
Ein Beschluss, der von einem Gericht veranlasst wurde, kann mit einer
Aufwandsentschädigung von bis zu $ 1.500,- geahndet werden, sofern das
angedachte Ziel erreicht wurde.

§28 Amtsträger

Abs.1.
Ein Amtsträger untersteht der Schweigepflicht, die nur dann nicht gilt, wenn eine
Person Selbstauskunft verlangt oder der Amtsträger strafrechtlich von Relevanz
seitens der Staatsanwaltschaft ist.

Abs.2.
Ein Amtsträger kann Seitens der Staatsanwaltschaft, für bis zu einer Woche vom Amt
suspendiert werden, wenn er Beschuldigter in einem Strafprozesse ist.

Abs.3.
Sollte ein Urteil gegen einen Amtsträger verhängt worden sein so kann dieser mit
sofortiger Wirkung vom obersten Richter suspendiert werden. Hierzu ist zu beachten,
dass StVO Delikte davon ausgenommen sind.

Abs.4.
Eine Person die bereits strafrechtlich verfolgt wurde und/oder ein strafrechtliches
Verfahren offen ist, darf kein Amt antreten.

Abs.5.
Wenn ein Staatsanwalt oder Richter eine Akte verlangt, muss diese der
antragstellenden Person umgehend ausgehändigt werden, es sei denn die
anfragende Person wird als Straftäter oder Angeklagter aufgeführt.

Abs.6.
Ein Exekutivbeamter hat während seiner Dienstzeit immer seine, vom Staat
vorgeschriebene Dienstkleidung zu tragen. Ausgenommen davon sind: Zivilstreifen

§29 Gültige Einsprüche vor Gericht


Folgende Einsprüche sind gültig vor Gericht:
• nicht relevant / irrelevant
• reine Mutmaßung
• Umgang mit unbewiesenen Tatsachen
• Tendenz zur Schlussfolgerung
• das sind Vermutungen
• Hörensagen
• Aufruf zur Spekulation!
• Suggestivfrage • die Antwort wird dem Zeugen suggeriert
• Versuch der Einschüchterung
• Der Zeuge kann … nicht wissen
• … spielt keine Rolle zum Verfahren

§30 Kontoprüfung

Abs. 1
Sobald einem Tatverdächtigen die Rechte verlesen werden und dieser einen
Pflichtverteidiger fordert, mit der Begründung das er nicht genügend Geld für einen
Anwalt hat, so kann eine Kontoprüfung durchgeführt werden um dies zu Prüfen.

Abs. 2
Sobald ein Urteil rechtskräftig gesprochen wurde und der Verurteilte angibt, dass er
die angesetzte Geldstrafe nicht zahlen kann, so kann eine Kontoprüfung
durchgeführt werden.

§31 Fallprüfung und Einstellung eines Verfahrens

Abs.1.
Eine Fallprüfung wird nur seitens der Staatsanwaltschaft ernannt.

Abs.2.
Eine Einstellung eines laufenden Verfahrens ist nur der Staatsanwaltschaft gestattet.
Sämtliche anderen Behörden sind dazu verpflichtet alle, Ermittlungstände der
Staatsanwaltschaft offen zu legen. Sollte eine Person der Justiz nachweislich davon
betroffen sein so gilt keine Meldepflicht.
§32 Verfahrensfehler

Abs.1.
Wenn ein Verfahrensfehler auftritt ist der Fall als geschlossen zu deklarieren.

Abs.2.
Eine Schließung einer Akte aufgrund eines Verfahrensfehlers darf nur durch die
Staatsanwaltschaft oder Richterschaft verhängt werden.

Stand 10.08.2019
Straßenverkehrsordnung - ​StVO

§ 1 Grundregeln

Abs.1.
Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

Abs.2.
Wer am Verkehr teilnimmt, hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet
oder, mehr als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Abs.3.
Die Straßenverkehrs-Ordnung regelt und lenkt den öffentlichen Verkehr.

Abs.4.
Öffentlicher Verkehr findet auch auf nicht gewidmeten Straßen statt, wenn diese mit
Zustimmung oder unter Duldung des Verfügungsberechtigten tatsächlich allgemein benutzt
werden. Dagegen ist der Verkehr auf öffentlichen Straßen nicht öffentlich, solange diese, zum
Beispiel wegen Bauarbeiten, durch Absperrschranken oder ähnlich wirksame Mittel für alle
Verkehrsarten gesperrt sind.

Abs.5.
Jedes Kraftfahrzeug das am öffentlichen Verkehr teilnimmt hat ein Warndreieck,
Verbandskasten im Fahrzeug mitzuführen und darf darauf auch überprüft werden.

Abs.6.
Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich, sofern er am öffentlichen Verkehr teilnimmt,
anzuschnallen.

Abs. 7
Bei der Führung jeglicher Fahrzeuge ist sicher zu stellen, dass das Fahrzeug einen gültigen
TIV (Prüfplakette) aufweist. Der TIV ist beim ACLS erhältlich. Fahren ohne gültigem TIV ist
mit einer Geldstrafe zu bestrafen.

§ 2 Fahren ohne Führerschein

Abs.1.
Wer ein Kraftfahrzeug führt, ohne den benötigte Führerschein zu besitzen, macht sich
strafbar und wird mit einer Geldstrafe bestraft.

Abs.2.
Wer ein Kraftahrzeug führt obwohl ihm dieses verboten wurde, zählt als Wiederholungstäter.
Abs.3.
Für folgende Fahrzeugklassen werden Führerscheine benötigt: a. PKW bis 200 kg b. LKW ab
200 kg c. Motorrad d. Boot

Abs.4
. Die durch die Stadt Los Santos zur Verfügung gestellten Mietroller dürfen ohne
Führerschein gefahren werden.

§ 3 Straßenbenutzung durch Fahrzeuge

Abs.1.
Fahrzeuge müssen die Fahrbahnen benutzen, von zwei Fahrbahnen die rechte.
Seitenstreifen sind nicht Bestandteil der Fahrbahn.

Abs.2.
Es ist möglichst weit rechts zu fahren, nicht nur bei Gegenverkehr, beim Überholt werden, an
Kuppen, in Kurven oder bei Unübersichtlichkeit.

Abs.3.
Das Fahren abseits befestigter Straßen ist nicht gestattet.

§ 4 Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr

Abs.1.
Wer die Sicherheit des Straßenverkehrs dadurch beeinträchtigt, daß er Nr.1. Anlagen oder
Fahrzeuge zerstört, beschädigt oder beseitigt, Nr.2. Hindernisse bereitet oder Nr.3. einen
ähnlichen, ebenso gefährlichen Eingriff vornimmt, und dadurch Leib oder Leben eines
anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet, wird mit
Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe bestraft.

Abs.2.
Bereits der Versuch ist strafbar.

Abs.3.
Handelt der Täter unter den Voraussetzungen des Vorsatzes, so ist eine Freiheitsstraße
sowie Bußgeld zu verhängen

§ 5 Geschwindigkeit

Abs.1.
Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht
wird. Die Geschwindigkeit ist insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und
Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten den Eigenschaften von Fahrzeug
und Ladung sowie den geltenden Höchstgeschwindigkeiten anzupassen.

Abs.2.
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt auch unter günstigsten Umständen
Nr.1. innerhalb geschlossener Ortschaften für alle Kraftfahrzeuge, 70 km/h
Nr.2. außerhalb geschlossener Ortschaften, 140 km/h für
a.) Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 200 kg bis 100
km/h
b.) für Personenkraftwagen sowie für andere Kraftfahrzeuge mit einer
zulässigen Gesamtmasse bis 200 kg, 140 km/h.

Diese Geschwindigkeitsbeschränkung gilt nicht auf Highways sowie auf anderen Straßen mit
Fahrbahnen in eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen
getrennt sind.

c.) Die zulässige Höchstgeschwindigkeit an behördlich eingerichteten Kontrollstellen


beträgt 30 km/h oder die von der Executive bekannt gegebene Geschwindigkeit.

§6 Autobahnen und Kraftfahrstraßen

Abs.1
. Highways dürfen nur mit Kraftfahrzeugen benutzt werden, die eine Mindestgeschwindigkeit
von mehr als 100 km/h erreichen. Mietrollern der Stadt Los Santos ist es untersagt den
Highway zu nutzen.

Abs.2
.Auf Highways darf nur an gekennzeichneten Anschlussstellen eingefahren werden, auf
Freeways nur an Kreuzungen oder Einmündungen.

Abs.3.
Der Verkehr auf der durchgehenden Fahrbahn hat die Vorfahrt.

Abs.4.
Auf Highways darf innerhalb geschlossener Ortschaften max. 140 km/h gefahren werden.
Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von weniger als 200 kg dürfen max. 250
km/h fahren.

Abs.5.
Wenden und Rückwärtsfahren ist verboten.

Abs.6.
Halten, auch auf Seitenstreifen, außer bei Fahrzeugschäden oder bei medizinischen Notfällen
ist verboten.

Abs.7.
Fußgänger dürfen die Autobahnen nicht betreten. Kraftfahrstraßen dürfen sie nur an
Kreuzungen, Einmündungen oder sonstigen dafür vorgesehenen Stellen überschreiten; sonst
ist jedes Betreten verboten.
§ 7 Verkehrszeichen

Abs.1.
Zu beachtende Verkehrszeichen oder derartige Bodenmarkierung sind:
a.) Stoppschilder
b.) Einbahnstraßenschilder
c.) Wendeverbotsschilder
d.) Parkverbotsschild

Abs.2
. An Stoppschildern/Stopp Makierung bzw. deren Haltelinie müssen Fahrzeuge anhalten.

Abs.3.
Nicht zu beachten sind:
a.) Ampeln
b.) Schilder mit Geschwindigkeitsangaben

§ 8 Überschreiten der Geschwindigkeiten


Das Überschreiten der Geschwindigkeit wird gestaffelt behandelt:
Nr.1. 5 - 15 km/h Bußgeld
Nr.2. 15 - 35km/h Bußgeld Nr.3. 35 - 70 km/h Bußgeld
Nr.4. 70+ km/h Bußgeld, Verlust des Führerscheins und Stilllegung des Fahrzeugs

§ 9 Überholen

Abs.1.
Es ist links zu überholen.
Abs.2.
Überholen darf nur, wer übersehen kann, dass während des ganzen Überholvorgangs jede
Behinderung des Gegenverkehrs ausgeschlossen ist. Überholen darf ferner nur, wer mit
wesentlich höherer Geschwindigkeit als der zu Überholende fährt.

Abs.3.
Beim Überholen muss ein ausreichender Seitenabstand zu anderen eingehalten werden.

§ 10 Vorfahrt

Abs.1
. An Kreuzungen und Einmündungen hat die Vorfahrt, wer von rechts kommt. Das gilt nicht,
Nr.1. wenn die Vorfahrt durch Verkehrszeichen besonders geregelt ist oder
Nr.2. für Fahrzeuge, die aus einem Feld- oder Waldweg auf eine andere Straße
kommen.

§ 11 Halten und Parken

Abs.1
. Das Halten und Parken ist unzulässig:
Nr.1. an engen und an unübersichtlichen Straßenstellen,
Nr.2. im Bereich von scharfen Kurven,
Nr.3. auf Einfädelungs- und auf Ausfädelungsstreifen,
Nr.4. auf Bahnübergängen,
Nr.5. an rot gekennzeichneten Bürgersteigen ( außer an vorgegebenen Parkplätzen)
Nr.6. auf den Parkplätzen vor dem Police Department
Nr.7. vor und hinter Kreuzungen und Einmündungen bis zu je 5,00 m von den
Schnittpunkten der Fahrbahnkanten,
Nr.8. gegen die Fahrbahn sowie Fahrtrichtung

Abs.2.
Wer sein Fahrzeug verlässt oder länger als drei Minuten hält, der parkt.

§ 12 Warnzeichen

Abs.1.
Schall- und Leuchtzeichen darf nur geben,
Nr.1. wer außerhalb geschlossener Ortschaften überholt oder
Nr.2. wer sich oder andere gefährdet sieht.

§ 13 Sicherheitsgurte, Schutzhelme

Abs.1
Vorgeschriebene Sicherheitsgurte müssen während der Fahrt angelegt sein.

Abs.2.
Wer Krafträder oder offene drei- oder mehrrädrige Kraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten
Höchstgeschwindigkeit von über 20 km/h führt sowie auf oder in ihnen mitfährt, muss
während der Fahrt einen geeigneten Schutzhelm tragen.

§ 14 Garagenausfahrt
Wird eine Garagenausfahrt an den öffentlichen und privaten Parkzonen behindert, wird
dieses Fahrzeug kostenpflichtig abgeschleppt.

§ 15 Fahren unter Alkoholeinfluss


Das Fahren unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss (ab 0,5 Promille) führt zur Stilllegung des
Fahrzeugs und dem Entzug des Führerscheins.

§ 16 Stoppschilder/ markierungen
Das Überfahren von Stopp Markierungen, hierzu zählen Straßenschilder und
Straßenmarkierungen, ist verboten.

§ 17 Entziehung des Führerscheins

Abs.1.
Erweist sich jemand als ungeeignet oder nicht befähigt zum Führen von Kraftfahrzeugen
oder Krafträdern, so wird ihm durch die Exekutive der Führerschein entzogen.

Abs.2.
Zum entziehung des Führerscheins gehört auch die körperliche und geistige Verfassung zum
Zeitpunkt einer polizeilichen Kontrolle. Dazu gehören folgende Voraussetzungen,
a.) Ab einem Promillewert von 0.5 ‰
b.) Rückstände von Betäubungsmittel und Berauschungsmittel im Blut
c.) Beeinträchtigung der Gliedmaßen
d.) des verbotenen Kraftfahrzeugrennens
e.) des unerlaubten Entfernens vom Unfallort, obwohl der Täter weiß oder wissen
kann, dass bei dem Unfall ein Mensch getötet oder nicht unerheblich verletzt worden
oder an fremden Sachen bedeutender Schaden entstanden ist

§ 18 Unfall

Abs.1. Nach einem Verkehrsunfall hat, wer daran beteiligt ist,


a.) unverzüglich zu halten,
b.) den Verkehr zu sichern und bei geringfügigem Schaden unverzüglich beiseite zu fahren,
c.) sich über die Unfallfolgen zu vergewissern,
d.) Verletzten zu helfen,
e.) anderen am Unfallort anwesenden Beteiligten und Geschädigten
f.) so lange am Unfallort zu bleiben, bis zugunsten der anderen Beteiligten und Geschädigten
die Feststellung der Person, des Fahrzeugs und der Art der Beteiligung durch eigene
Anwesenheit ermöglicht wurde oder

§ 19 Sonderrechte
Abs.1
Von den Vorschriften dieser Verordnung sind die Behörden mit Sonderaufgabe
ausgeschlossen, soweit das zur Erfüllung ihrer hoheitlichen Aufgaben dringende geboten ist.
(Nur bei Fahrten unter Sonderrechten mit Blaulicht und Sirenen) Ein Führerschein ist auch
unter § 19 Sonderrechte Pflicht

. § 20 Gewerblicher Verkehr
Abs.1.
Beim gewerblichen Transport von Menschen ist ein Personenbeförderungsschein
mitzuführen. Dieser ist bei der Zulassungsbehörde in Los Santos zu beantragen.

§ 21 Haftung des Halters

Abs.1.
der Halter eines Fahrzeuges, ist für sämtliche gesetzeswidrige Tätigkeiten verantwortlich,
welche mit dem Fahrzeug begangen werden.

Abs.2.
Sollte das Fahrzeug verleihen oder als gestohlen gemeldet worden sein und der Täter
eindeutig feststellbar, ist dieser entgegen § 21 Abs. 1 zur Rechenschaft zu ziehen.

Stand 10.08.2019
Handelsgesetzbuch (HGB)

Gültigkeit Das HGB entfaltet seine Wirksamkeit in Los Santos inklusive seiner angrenzenden
Gewässer.

§1 Handelsregistereintrag

Abs.1.
Ein Gewerbe/Unternehmen gemäß dieses Gesetzes hat die Absicht, durch eine
legale Tätigkeit einen Gewinn zu erwirtschaften.

Abs.2.
Um ein Gewerbe/Unternehmen betreiben zu können, bedarf es einer
entsprechenden Zulassung, die ausschließlich von der Handelskammer auf Antrag
und nach erfolgter Prüfung erteilt wird.

Abs. 3.
Voraussetzung für die Zulassung ist ein Führungszeugnis das nicht älter als 1 Woche
ist und keine Vorstrafen aufweist.

Abs.4.
Der Antrag muss schriftlich eingereicht werden.

Abs.5.
Der Gewerbename darf unter keinen Umständen gegen die Grundgesetze
verstoßen. ( zb. Religion, Diskriminierung, Herkunft, Würde )

Abs.6
Wer ohne einen, durch die Handelskammer ausgestellten Gewerbeschein tätig wird,
muss mit einer Geldbuße von bis zu 500.000 Dollar rechnen und darf an keinerlei
weiteren Unternehmensgründungen teilnehmen. Weiterhin wird jede
Zuwiderhandlung Strafrechtlich verfolgt.

§2 Vertragsabschluss

Abs.1.
Abgeschlossene Verträge sind rechtskräftig. 1.1 Die Handelskammer ist lediglich für
Unternehmensverträge zuständig, jedoch nicht für intern geschlossene Verträge und
Abmachungen die Teilhaberschaften, Arbeitsverträge etc. beinhalten.

Abs.2.
Vertragsbrüche können bei der Handelskammer gemeldet werden und strafrechtlich
verfolgt werden.

Abs.3.
Firmen Überschreibungen sind gültig und rechtskräftig.

§3 Arbeitsverhältnis

Abs.1.
Der Inhaber ist verpflichtet, dauerhafte Arbeitnehmer als Mitarbeiter einzutragen.
Nr.1. Ausgenommen davon sind Lieferanten.

Abs.2.
Der Arbeitgeber ist verpflichtet, seine Arbeitnehmer zu entlohnen, wenn dieses
Verhältnis vorab abgeklärt ist.

Abs.3.
Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, die vom Arbeitgeber geforderte Leistungen
nachzugehen und zu erfüllen.

§4 Unternehmenshaftung

Abs.1.
Der Inhaber muss gesetzten Fristen für das Begleichen von Strafzahlungen
nachkommen.

Abs.2.
Der Inhaber ist verpflichtet, Auflagen der Handelskammer nach zu kommen,
andernfalls drohen Strafen sowie Pfändung des Gewerbes.

Abs.3.
Jede Form von Illegalität, die auf ein Gewerbe zurückzuführen sind, kann die
Schließung des Gewerbes nach sich ziehen.

§5 Unbewirtschaftetes Unternehmen

Abs.1.
Unternehmen, die länger als 21 Tage nicht bewirtschaftet werden, werden gepfändet.

Abs.2.
Inhabern, die nicht mehr zur Verfügung stehen, wird nach 21 Tagen das
Unternehmen entzogen. Nr.1. Urlaubsanträge können von Inhabern gestellt werden,
bis zu 14 Tage kann Urlaub beantragt werden.

§6 Handelsgut und Steuern


Abs.1.
Der Arbeitgeber/Arbeitnehmer ist verpflichtet jegliche Handelsgüter versteuern zu
lassen.

Abs.2.
Auch Dienstleistungen sind steuerpflichtig.

Abs.3
Die Abgabe der Steuerunterlagen ist unaufgefordert, nach individuellen
Vereinbarungen einzuhalten.

§7 Wettbewerb

Abs.1.
Wettbewerbsschädigende Verhaltensweisen wie Rufmord, üble Nachrede,
Vorteilsbeschaffung gegenüber Mitbewerbern etc. sind verboten und werden
strafrechtlich verfolgt.

Abs.2.
Werbung darf nicht imitiert, verändert, kopiert oder gelöscht werden.

Abs.3.
Die Namen der Unternehmen dürfen nicht kopiert und imitiert werden.

Abs.4.
Unternehmen die im Handelsregister eingetragen sind, genießen den Vorteil, dass
deren Namen rechtlich geschützt sind.

§8 Klage gegen Unternehmen

Abs.1.
Jedes Unternehmen kann durch ein anderes Unternehmen oder einen Bürger
verklagt werden, wenn ein strafwürdiges oder rechtswidriges Verhalten festgestellt
oder empfunden wurde.

Abs.2.
Die Klage gegen ein Unternehmen wird in erster Instanz vor einem Zivilgericht
angebracht.

Abs.3.
Sollte ein Unternehmen strafrechtlich rechtswidrig gehandelt haben, wird das
Zivilgericht die Strafanzeige gegen das Unternehmen vor einem Strafgericht
einleiten.

§9 Vertretungsregelung
Jedes Unternehmen kann einen Vertretungsvollmacht einsetzen. Dies kann entweder ein
Rechtsanwalt oder eine andere natürliche Person sein.

§10 Buchhaltung

Abs.1.
Jedes Unternehmen muss eine Buchhaltung führen aus der mindestens die
folgenden Faktoren hervorgehen:
a.) Einnahmen und Ausgaben
b.) Aufträge
c.) Datum des Auftrags
d.) Gegenstand des Auftrags

Abs.2.
Die Buchhaltung muss mindestens eine monatliche Darstellung bieten, eine
wöchentliche Darstellung wird bevorzugt.

Abs.3.
Die Buchhaltungsdaten müssen zum Aufdecken einer Straftat nach Rücksprache mit
der Handelskammer auf Verlangen an die Justiz ausgehändigt werden.

Abs.4.
Die Buchhaltungsdaten können durch die Exekutivbehörde auf richterliche
Anordnung beschlagnahmt werden um entsprechende Ermittlungen führen zu
können.

Abs.5.
Sollten sich aus den Buchhaltungsdaten Lücken ergeben, die auf einen nicht
ordnungsgemäßen Betrieb schließen lassen, so kann § 8 angewendet werden.

Stand 10.08.2019