Sie sind auf Seite 1von 5

Schriftliche Kommunikation

Deutschland hat ein neues großes


Bildungsproblem
Verfasst von Boris Dobrev 11A

Für die Jugend ist es schwierig, an einem neuen Land sich zu gewöhnen; darum
leidet ihr Lernprozess. Das sollen die Migrantenkinder erleben, wenn ihre Familie
nach einem Fremdland emigriert. Damit befasst sich auch der Artikel von Tobias
Kaiser, betitelt „Deutschland hat ein neues großes Bildungsproblem” und
erschienen am 19.03.2018 in Die Welt.
Zuerst fasse ich die Hauptaussagen des Textes zusammen, bevor ich in einem
zweiten Schritt die dargestellte Grafik auswerte, um schließlich meine eigene
Meinung zu äußern.
Zu Beginn des Textes hebt der Autor hervor, dass die Schüler mit
Migrationshintergrund schlechtere Noten als die Deutschen kriegen. Kaiser zitiert
eine Studie der OECD, nach der ein großer Anteil der Migrantenjugendlichen
besonders schlecht beim Lesen und Rechnen arbeiteten, was die Aufmerksamkeit
der Ausbildungsministerium errege. Unter den Mitgliedsstatten der Organisation
ist Deutschland ein der Länder, die kaum Sorgen machten, die Leistung der
Migrantenschüler zu verbessern. Der Autor erklärt, PISA überprüfe die geistigen
Fähigkeiten der Jugend in vielen Ländern; dabei habe die Organisation
schlussfolgert, die deutschen Migrantenkinder bekämen besonders schlechte
Ergebnisse beim Lesen, Rechnen und bei der Naturwissenschaft. Anschließend
berichtet der Autor, dass die Gründe für die schlechte Situation nicht leicht
aufgezählt werden können. Laut der OECD spielten die Ausbildung der Eltern und
die Umgebung, wo die Migrantenjugendlichen lebten, eine große Rolle.
Ergänzend zum Text liegt ein Balkendiagramm, das mit dem Titel “Schlechtes
Abschneiden“ den Anteil nach den PISA – Untersuchungen der Einheimischen und
der Migrantenkinder, die mindestens zweite Niveau erreichen, vergleicht. Die
Angaben des Schaubildes, erfasst von OECD und publiziert im Jahre 2018,
erfolgen in Prozent.
Während in Kanada der Anteil mit eine normale Kompetenzniveau der
Ureinwohner und der Migrantenschüler mit gut 81 % fast ähnlich ist, ist es in den
USA ein großer Unterschied von fast 22 % zwischen den Eingeborenen mit gut
70% und den Migrantenschüler mit fast die Hälfte der Prüflinge. In der EU gibt es
einen noch größeren Unterschied – gut 22 %; dennoch ist die Differenz in die
OECD fast 24 %. Während die Mehrheit von den Dänen mit gut 81 % eine hohe
Stufe erreichen, haben nur knapp die Hälfte von der Migrantenjugend ähnliche
geistige Fähigkeiten. In Deutschland ist die Situation gleichartig; trotzdem sind die
Einheimische annährend 83 % und die Migrantenkinder – fast 46 %; daher kommt
der größer Unterschied zwischen die beiden Gruppen. In Finnland sind 83 % der
Einheimischen gut ausgebildet nach dem PISA – Test, doch erreichen nur gut 41 %
der Migranten der ersten Generation das zweite Niveau des PISA – Tests. In
Frankreich und Österreich ist die Lage nicht sehr verschieden. Die französischen
und die österreichischen Migrantenschüler, die normale Ausbildung bekommen
haben, sind mit fast 40 % eine Minderheit; trotzdem sind die gut ausgebildete
Urbewohner in Österreich gut drei Viertel und die Jugendlichen in Frankreich mit
guten geistigen Fähigkeiten sind gut 74 %.
Wenn man die Angaben vergleicht, springt es in Auge, dass in Kanada der
Unterschied zwischen die Einheimischen und die Migranten, die mindesten PISA –
Niveau 2 erreichen, ist niedrig. Das ist meiner Ansicht darauf zurückzuführen, dass
der Staat als so genanntes klassisches Einwanderungsland gilt. Bei der
Einwanderungspolitik des Landes spielt die Toleranz eine große Rolle; daher ist
Kanada eine gute Möglichkeit für qualifizierte Arbeitskräfte unabhängig von ihrer
Herkunft. Die Willkommenskultur der Kanadier ist auch nicht zu vergessen, weil
viele Studien den vorurteillosen Charakter der Einheimischen in Kanada überprüft
haben. Es fällt, dass in Finnland ein besonders großer Teil der Kinder gut
ausgebildet sind; trotzdem ist die Situation nicht dasselbe bei den
Migrantenschülern in dem Staat. Das ist meiner Meinung nach darauf
zurückzuführen, dass man in Finnland besonders großen Wert auf die Ausbildung
legt. Offensichtlich ist das der Fall nur bei den Urbewohnern, trotzdem in den
letzten Jahren macht die Regierung große Schritte in Richtung der Integration von
den Migrantenkinder. Die Lehrer arbeiten mit solchen Schülern auf speziellen
Programmen, infolgedessen wird die Leistung und das Wohlbefinden der Kinder
mit Migrationshintergrund immer besser.
“Nicht höher, schneller, weiter, sondern langsamer, bewusster, menschlicher!“ Das
ist das Motto der Inklusion in der Schule. Es ist sehr schwierig für die Kinder,
wenn ihre Familie nach einem neuen Land einwandern. Sie sollen an einer neuen
Kultur, einer neuen Sprache, einem neuen Lebensstil und besonders an einer neuen
Schule gewöhnen. Wichtig ist es, dass die Kinder wohl in ihrer Schule fühlen;
darum ist ihren Lebensstil auch besser. Alle Leute in der Umgebung der Schüler
sind verantwortlich für ihre Förderung, deshalb soll man mit Schüler mit
Migrationshintergrund aufmerksam umgehen. Daher stellt sich die Frage, ob die
Inklusion in die Schule mehr positive oder negative Aspekte hat?
Man soll die Migrantenkinder nicht speziell fördern.
Ein wichtiger Nachteil ist, dass Kinder mit Migrationshintergrund das Lerntempo
bremsen. Das liegt daran, dass sie die Sprache nicht können. In meisten Fällen sind
ihre Familien mit keine oder kaum Ausbildung, was die geistigen Fähigkeiten der
Kinder beeinflusst. Während ihre Bedürfnisse und ihr Verhalten stören oft den
Ablauf des Unterrichts, reicht das Erlernen sozialer Kompetenzen nicht, denn die
Schule muss auch Wissen vermitteln. Laut einer OECD – Studie hat gut die Hälfte
der Migrantenschüler Schwierigkeiten beim Lesen und Rechnen. Als Beispiel
führe ich meinen Freund Mahmoud, der aus syrischer Herkunft ist. In Syrien gab
es und gibt es noch Krieg; deshalb ist Mahmoud mit seiner Familie nach Bulgarien
gekommen, als er mit 3 Jahren war. Das war eine schwierige und nötige
Entscheidung für ihnen. Mahmoud hat wenige Zeit in meiner Klasse gelernt, weil
er kaum Bulgarisch konnte. Es war schwierig für die Lehrer, ihm zu helfen;
deshalb entschieden seine Eltern, ihn in eine Förderschule einzuschreiben. Solche
Kinder verlangsamen den Lernprozess, deshalb sollen sie in separaten Klassen
oder Schulen lernen.
Außerdem werden leistungsstarke Kinder nicht ausreichend gefördert. Der Grund
dafür ist darin zu sehen, dass die Migrantenkinder mehr Zeit für Adaption
brauchen; daher können die Lehrer ihre Aufmerksamkeit auf die guten Schüler
nicht richten. Auf dieser Weise fühlen sie sich unterschätzt; darum bleiben sie
allmählich hinter dem Material zurück. Zum Beispiel, habe ich diese Situation
erlebt. Wenn ich in einer Klasse mit einem Mädchen von Afghanistan war, fühle
ich mich nicht wohl. Ich war ein der begabten Schüler; trotzdem habe ich nicht die
Aufmerksamkeit bekommen, die ich brauchte. Dieses Beispiel zeigt, welcher
Effekt hat der Lehrer auf unseren Lernprozess.
Hinzu kommt die Tatsache, dass Kinder mit Migrationshintergrund erleben an
Regelschulen Spott, Ausgrenzung und Versagen. Das kann darauf zurückzuführen,
dass immer mehr Menschen vorurteilsvoll sind, wenn sie ein Kind fremder
Ankunft sehen. Die Ursache für diese Situation ist hauptsächlich die Medien, die
Terroranschläge von radikalen Islamisten zeigen. In letzter Zeit gibt es viele
Beispiele; daher entsteht das Problem der Willkommenskultur.
Migrantenkinder sollen gefördert sein.
Ein inklusives Bildungssystem ist langfristig weniger kostenintensiv als ein
segregierendes Schulsystem mit unterschiedlichen Schultypen. Begründet werden
kann das damit, dass alle Kinder zusammen lernen; daher ist es nicht nötig, andere
Schulen zu bauen und Geld für Gehälter der Lehrer auszugeben. Die Ökonomie
des Staates profitiert von dieser Entscheidung. Als Beispiel kann Kanada angeführt
werden, wo alle Kinder zusammen lernen und die Ergebnisse sind erstaunlich.
Ein anderer Aspekt ist, dass einheimische Kinder früh den Umgang mit Menschen
mit Migrationshintergrund lernen. So entwickeln sie gar nicht erste
Berührungsängste oder auch Vorurteile, die oft der Grund für Missachtung und
Ausschluss sind. Um Spott und Ausgrenzung entgegenzuwirken, ist es wichtig,
dass Kinder möglichst früh gemeinsam und voneinander lernen, sodass Vorurteile
erst gar nicht entstehen. Der selbstverständliche Umgang mit Vielfalt trägt
wesentlich zur Wertebildung bei und schafft ein Bewusstsein für gesellschaftliche
Verantwortung. Zum Beispiel
Ein wichtiger Vorteil ist, dass der gemeinsame Unterricht für alle Kinder gut ist.
Das liegt daran, dass Kinder mit Migrationshintergrund lernen dort mehr als in der
Förderschule und die anderen Schüler lernen nicht weniger. Die unterschiedlichen
Voraussetzungen der Schülerschaft in einer Klasse sind für die
Leistungsentwicklung nicht entscheidend. Inklusive Klassen mit ihren
komplexeren sozialen Situationen bieten vielfältigere Entwicklungs- und
Lernmöglichkeiten. Die Stärkung des Sozialverhaltens, der Empathie,
Rücksichtnahme und die Förderung von Teamwork sind Eigenschaften, die in
unserer Gesellschaft und Arbeitswelt immer wichtiger werden. Das Gefühl der
Anerkennung und die Willkommenskultur tragen zu einem angstfreien Klima bei.
Laut einer Studie der Mannheimer Uni erhöhen sich die geistigen Fähigkeiten, das
allgemeine Wissen und die Toleranz der Schüler, die in einer Klasse mit
Migrantenkinder lernen. Mein Cousin ist in einer Schule mit vielen Schülern
fremder Herkunft; darum wird immer toleranter gegenüber seinen Mitschülern.
Daher sollen die Kinder unabhängig von ihrer Nationalität zusammen lernen.
Anschließend kann ich sagen, dass die Umsetzung der Inklusion läuft nicht an
allen Schulen gut. So entsteht bei vielen Menschen der Eindruck, Inklusion an sich
sei der falsche Weg. Dass Inklusion aber an vielen Schulen gelingt, wird häufig
übersehen. Und auch, dass für einen erfolgreichen inklusiven Unterricht eben
bestimmte Bedingungen erfüllt sein müssen. Jetzt sollen die Regierungen der
Länder Maßnahmen treffen, damit in den nächsten Jahren es Wandel gibt. Wenn
wie einen Blick in die Zukunft werfen, werden Lehrerinnen, Lehrer und die
Einheimischen offen für die Vielfalt und Veränderungen in der sein; darum können
sie konstruktiv zusammenarbeiten.