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Heidi Rösch

Migrationsliteratur im interkulturellen Kontext

eine didaktische Studie


zur Literatur von
Aras Ören,
Aysel Özakm,
Franco Biondi
und Rafik Schami

Verlag für Interkulturelle Kommunikation


0 Zielsetzung, Aufbau und Entstehung dieser Arbeit
(Einleitung) S. 8
1 Zum Begriff der Migrationsliteratur
im Spiegel der Migrationsliteraturforschung S. 12
1.1 Migrantinnenliteratur als "nicht nur deutsche Literatur" S. 13
1.1.1 Zur literarischen Qualität der Migrantinnenliteratur S. 19
1.2 Migrationsliteratur als "Literatur der Betroffenheit" S. 21
1.2.1 Die PoLiKunst-Bewegung S. 22
1.3 Gastarbeiterinnenliteratur als Literatur
zum Thema Arbeitsmigration S. 25
1.3.1 Der Blick auf autochthone (eingeborene) Autorinnen S. 28
1.4 Zum Begriff der Migrationsliteratur in dieser Arbeit S. 31
1.4.1 Zur Literaturauswahl in dieser Arbeit S. 37
r
2 (Migrations-) Literatur im Kontext einer
interkulturellen Literaturdidaktik S. 40
2.1 Die xenologische Annäherung an die Migrantinnen S. 42
2.1.1 Interkulturelles Lernen ist mehr als Kulturvergleich S. 44
2.2 Die reduzierte Rezeption der Migrationsliteratur
in der interkulturellen Literaturarbeit S. 48
2.3 Saliha Scheinhardts Erzählung "Zeynep Z."
als Beitrag zur interkulturellen Kommunikation ? S. 50
2.3.1 Wider eine ethnizistische Literaturarbeit S. 53
2.3.2 Für eine konstruktive interethnische Kommunikation S. 55
2.3.3 Für die interkulturelle Vermittlung desselben Textes S. 57
2.4 Migrationsliteratur als Lehr- und Lerngegenstand
einer interkulturellen Didaktik S. 60

3 Prämissen einer interkulturellen (Migrationsliteratur-) Forschung S. 64


3.1 Die Basis einer interkulturellen Forschung
ist ein pragmatischer Kulturbegriff S. 64
3.2 Interkulturelle Kommunikation S. 66
3.2.1 Interkulturelle Forschung bedient sich der Methode
der kulturellen Selbst- und Fremdreflexion S. 68
3.3 Das Ziel einer interkulturellen Forschung ist die
Überwindung ethnizistischen Denkens und Handelns S. 73
3.3.1 Einige Bemerkungen zur Rassismusforschung , . S. 77
3.4 Interkulturelle Forschung setzt an Kulturgemeinsamkeiten '
und nicht an Kulturunterschieden an S. 79
3.5 Migrationsliteratur als Medium interkulturellen Lernens S. 85

4 "Bitte nix Polizei" - eine Kriminalerzählung von Aras Ören


als Anregung, über die erfolglose Verständigung zwischen
deutschen und türkischen Berlinerinnen nachzudenken
s. 87
4.1 "Bitte nix Polizei" als Seminarlektüre s. 91
4.1.1 Anregungen zur Lösung der Kriminalfälle s. 93
4.1.2 Anregungen zum empathischen Lesen s. 97
4.2 "Bitte nix Polizei" im Vergleich zu

C/3
"Gewellt der Ehre" von Werner Schiffauer 101
4.2.1 Ergebnisse des Vergleichs beider Texte s. 105

5 Aysel Özakins Literatur als selbstkritische


Auseinandersetzung mit Eurozentrismus
5.1 Die Erzählung "Die kalten Nächte der Kleinstadt"
als Beispiel für kulturelle Selbst- und Fremdreflexion
5.2 Die Erzählung "Mutter hat ihre Arbeit verloren"
als Beispiel für die Phase des Schreibens gegen Vorurteile
5.3 Die Erzählung "Schatten und Schritte"
als Anregung zur Auseinandersetzung mit Eurozentrismus
5.4 Das Poem "Zart erhob sie sich bis sie flog"
als Versuch, die eigene Fremde zu beschreiben
5.5 Der Roman "Die blaue Maske" - "Mavi Maske" '
als Beispiel für das Schreiben in zwei Sprachen
5.5.1 "Die blaue Maske" als Aufbruch
zum eigenen sozio-kulturellen Hintergrund
5.5.2 Selbstfindung als Demontage des eigenen Eurozentrismus
5.5.3 Die Akzeptanz von Fremdheit als Basis interkulturellen Lernens
5.6 Anregungen zur Didaktisierung der Literatur Aysel Özakins
6 Franco Biondis Literatur als Anlaß,
über Antirassismus in der Literatur nachzudenken S. 148
6.1 Die Erzählung "Die Stoppa-Spieler" als Beispiel für
Franco Biondis antirassistisches Schreiben S. 150
6.1.1 Das In-Beziehung-Setzen des Fremden und des Eigenen S. 151
6.1.2 Schreiben gegen eine ethnizistische Weltsicht S. 152
6.1.3 Kulturentfaltung durch Literatur S. 155
6.2 Die Novelle "Abschied der zerschellten Jahre"
als Annäherung an das Phänomen Migrationssozialisation S. 159
6.2.1 Mamos Sozialisation als Kind einer Migrantinnenfamilie S. 161
6.2.2 Die Ursachen für Mamos Gewaltbereitschaft S. 163
6.3 Anregungen für die Vermittlung antirassistischer Literatur S. 166
6.3.1 Der entlastete Zugang zur antirassistischen Migrationsliteratur S. 168
6.3.2 Der thematische Zugang zur antirassistischen
Migrationsliteratur S. 170

7 Raflk Schamis Literatur als Versuch,


interkulturelle Lebenswelten vorstellbar zu machen S. 174
7.1 Die Erzählungen "Kebab ist Kultur" und
"Der Kummer des Beamten Müller" S. 179
7.2 Tuma, der Emigrant, als erfolgloser "Erzähler der Nacht" S. 182
7.3 Rafik Schamis Fabeln als interkulturelle Utopie - am Beispiel
der Bilderbücher "Bobo und Susu" und "Der Löwe Benilo" S. 187
7.3.1 "Bobo und Susu" und andere Kinderbücher
von großen und kleinen Tieren als Basis einer Fortbildung mit
interkulturellen Erzieherinnen S. 191
7.3.2 "Die kleine Maus sucht einen Freund" von Eric Carle S. 192
7.3.3 "Ein Elefant mit rosaroten Ohren" von Barbara Resch S. 193
7.3.4 Didaktische Anregungen zum Nachvollzug
der Verwandlung von "Bobo und Susu" S. 196
7.4 Rafik Schamis Literatur als Märchen über
tausendundeine Migration S. 200
8 Migrationsliteratur und ihre Bedeutung im interkulturellen Kontext:
(Zusammenfassung und Ausblick) • . S. 204
8.1 Zur interkulturellen Form der Migrationsliteratür S. 208
8.1.1 Die Komponente des Deutschen als Zweitsprache S. 215
8.2 Zur Didaktisierung von Migrationsliteratur S. 218

9 Literaturangaben S. 221
9.1 Verwendete Fachliteratur • S. 221
9.2 Verwendete Belletristik . S. 234