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Eine der wichtigeren Aufgabe, die die zeitgenössische deutsche Philosophie übernommen,

verweis auf die Rekonstruktion einer legitimen Auffassung der Modernität anhand der
Hervorhebung der ästhetischen Sphäre. In Einklang mit den Ahnungen, die bei Ernst Cassirer
oder Alfred Bauemler (CASSIRER, 1981, 384-387; BAUEMLER, 1975, 3-5) schon anwesend
waren, haben verschiedene aktuelle Philosophen versucht, die Entstehung des ästhetischen
Subjekts als eine Ausbreitung oder Verwandlung der herrschenden Auffassung der Subjektivität
zu interpretieren. In dieser Hinsicht ist paradigmatisch Dieter Henrichs Ansatz, indem dieser
deutliche Abstand von Heideggers Kritik an die Ästhetik nimmt und diese von der
Grundphilosophie grundlegend trennt. Weit davon entfernt, das Dasein in einen bloßen Reiz für
die subjektive Erfahrung (HEIDEGGER, 1961/ II, 195), hätte die stehende Ästhetik nicht dazu
beigetragt, eine nicht souveräne Auffassung der Subjektivität zu entwickeln.

Henrichs Meinung zu folge ist einen Beleg davon in Hegels Bemerkungen über die moderne
Kunst. Während seiner letzten Lebensjahre hätte Hegel sein Verdikt gegen die moderne Kunst
nachgedacht, das in seiner bekannten These über das Ende der Kunst enthalten war, und die
Möglichkeit einer emphatischen aber nicht monumentalen Kunst akzeptiert, d. h., einer Kunst, die
noch in Verbindung mit der Wahrheit steht, ohne sich einzubilden, als höchste Instand des
Selbstbewusstseins des Geistes zu gelten. Hegel hätte diese Interpretation nicht ausführlich
entwickelt, weil das ihm gezwungen hätte, nicht nur die Architektonik der ästhetischen
Vorlesungen zu verändern, sondern auch die metaphysischen Voraussetzungen seines Systems
abzulehnen. Desto trotzdem wirkt die Spannung, die seinen späteren Überlegungen über die Kunst
durchdringt, als eine implizierte Kritik an seine eigene Emphase der absoluten Reflexion der
Subjektivität, und bietet in dieser Hinsicht wichtigen Hinweise darüber, wie die moderne Kunst
und die Idee der Subjektivität zu denken sind.

No obstante, la tensión que atraviesa sus reflexiones tardías acerca del arte se presenta como una
crítica implícita a su propia concepción de una reflexión absoluta de la subjetividad y ofrece
indicaciones importantes, entiende Henrich, acerca de cómo debería ser pensado el arte moderno
y la idea misma de la subjetividad.