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Bildung
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Inhalt:

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Einleitung 3

Aktueller IST Stand 4

Aktuelle Kompetenz und Wissen 6

Zukunftserwartungen der Wirtschaft 7

Lösungen 8

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Einleitung

Viel wird diskutiert über unser Bildungssystem und meist im Wahlkampf wird auch viel
versprochen, doch im Endeffekt entwickelt sich das Wissen und die Kompetenz der
Schulabgänger immer mehr retour.

Was vor 10 bis 20 Jahren noch als Grundwissen und Allgemeinbildung obsolet war,
scheint heute in den Lehrpläne teilweise nicht mehr auf.

Die Auswahl der Lehrer erscheint mir sehr fragwürdig und über die Motivation und
Kompetenz eben dieser lässt sich auch hervorragend diskutieren.

Die Schülerzahlen in den Klassen werden immer kleiner und trotzdem ist es offenbar nicht
möglich ein profundes Wissen zu vermitteln.

Lange Zeit haben wir Europäer, und insbesondere wir Österreicher, immer mit einem
abwertenden Blick über den grossen Teich gesehen und das Bildungssystem der
Amerikaner verurteilt. Doch mittlerweile haben uns diese bereits eingeholt, wenn nicht
sogar überholt, in Sachen Bildung und Wissen. Nicht umsonst rangieren 7 US
Universitäten unter den besten 10 der Welt, die beste Österreichische UNI liegt weit
abgeschlagen auf Platz 134 und auch die Auswertungen der Pisa Studien der letzten
Jahre sollten uns zu denken geben.

Das die Rohrstockzeiten vorbei sind ist klar und auch vollkommen richtig, doch dass nur
noch auf die individuelle Entwicklung unserer Kinder Rücksicht genommen wird und
somit das Erlangen von Wissen auf der Strecke bleibt kann auch nicht der Weg zum Ei
des Columbus sein.

WISSEN ist MACHT

und eine Nation mit unserer Vergangenheit und den Genies die wir hervor gebracht haben
sollte sich wieder darauf besinnen und unseren Kindern und Kindeskindern wieder das
Werkzeug zum Erfolg in die Hand geben. 

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Aktueller IST Stand

Der aktuelle Ist Stand ist, dass die Lehrpläne über die letzten Jahrzehnte immer mehr
zusammen gekürzt wurden. Wurde in den 1980er Jahren über das 1000 jährige römische
Reich in dem Fach Geschichte noch 3 Monate gelehrt findet man im heutigen
Geschichtsunterricht noch gerade eine bessere Randnotiz von 4 Din A4 Seiten dazu,
Caesar wir in 2 Sätzen abgehandelt. Oder auch das uns noch immer belastende 3.Reich
wurde zusammengekürzt und wird gerade noch 3 Wochen im Unterricht behandelt und
über die verschiedensten Feldzüge wird erst garnicht berichtet, offenbar ist dies politisch
nicht mehr korrekt. Als Krönung erfahren die Schüler dann von Ihrem Lehrer, dass die
Erde 5-6 Milliarden Jahre alt ist obwohl 4,6 Milliarden Jahre zutreffend wäre und die
Geschichte von der Entstehung der Erde bis zur Bronzezeit, also rund 4,599 Milliarden
Jahre finden Platz auf einer Din A4 Seite. Dies sind nur 3 Beispiele für das lückenhafte
Wissen unserer Kinder.

Ein ähnliches Bild zeigt sich in Geographie, denn wie ist es sonst zu erklären, dass meine
damals 14 Jährige Tochter mir erklärte Brüssel sei in Asien und auch das Nennen der an
Österreich angrenzenden Staaten mit den Hauptstädten dazu, schien eine
unüberwindbare Hürde.

In Biologie, Chemie und auch Physik sieht es nicht besser aus. Meine mittlerweile eine
Oberstufe besuchende Tochter ist nicht in der Lage mit dem Periodensystem zu arbeiten
oder die Kräfte auf einer schiefen Ebene einzuzeichnen. Auch im Bereich Wirtschaft und
Politik gibt es erhebliche Lücken, die Erklärung einer GmbH scheint für die meisten 16
Jährigen ein Ding der Unmöglichkeit und wie der aktuelle Bundeskanzler heisst entzieht
sich total der Kenntnis.

Von bildnerischer oder Musikerziehung sprechen wir erst garnicht, denn für die meistem
18 Jährigen Schulabsolventen sind Van Gogh, Monet, Beethoven oder Mozart Namen die
sie noch nie gehört haben. Und selbst die Leibesübungen bzw. der Turnunterricht ist
mangelhaft, denn meist wird die Turnstunde damit verbracht miteinander zu tratschen
aber kaum mal gibt es wirklich körperliche Ertüchtigung.

Viele werden mich jetzt bekritteln und meinen, dies sind doch nur die “Nebenfächer” und
wir können unsere Kinder doch nicht überfordern, doch auch in den sogenannten
“Hauptfächern” sieht die Lage nicht besser aus.

Musste ich in meiner Schulzeit in der Oberstufe noch mindestens 500 Wörter schreiben,
später dann auch 1000+, um überhaupt die Möglichkeit einer positiven Schularbeit in
Deutsch zu haben, reichen mittlerweile 250 Wörter und Beistrichfehler werden garnicht
mehr benotet, denn wie sonst kann es sein, dass es ein Sehr Gut gibt wenn auf 250
Wörter 6 Beistrichfehler sind. Auch in den lebenden Fremdsprachen zeichnet sich ein
ähnliches Bild und in Mathematik wird primär der Umgang mit dem Taschenrechner geübt
und keinerlei Herleitungen von Formeln oder Relevanten erarbeitet. Eine der
gefährlichsten Entwicklungen sehe ich aber bei der Eigenverantwortung und
Eigenerarbeitung von Themen, musste in den 1980ern ein Referat noch minimum 4 Seiten
umfassen und musste aus Büchern und Lexikon erarbeitet werden, reicht heute eine
PowerPoint Präsentation mit 5 Folien die mit Hilfe von Dr. Google aus dem Netzt
zusammenkopiert werden. Lerneffekt und Wissensaufbau für den Schüler gleich Null.

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Ein aktuelles Argument, welches versucht die Ist Situation zu erklären, ist der Fortschritt.
Unsere Kinder werden mit soviel technischem Fortschritt konfrontiert und müssen diesen
erlernen, dass für die ehemals als wichtig empfundenen Grundlagen keine Zeit mehr
bleibt, doch wenn unsere Kinder angeblich so sehr in den neuen Technologien geschult
werden, warum ist es für sie dann eine so grosse Schwierigkeit eine APP zu installieren in
der sie ihren Kontostand des Jugendkontos abrufen können? Oder warum ist es so
schwierig für unsere Nachkommen, mit ihrem Handy up to date zu bleiben und die
Updates zu installieren? Oder warum sind sie ganz von der Rolle wenn sich ein
Bedienungsalgorithmus aufgrund von Veränderungen des Datenschutzes oder Ähnlichem
ändert?

Und ist es nicht auch richtig, wenn ich behaupte, diese verpönten Grundlagen, die ich
zuvor ansprach, sind das Fundament, um mit Hilfe der neunen Technologie weiterhin
Fortschritt zu erlangen?

Ach ja und die armen, armen Lehrer, die in meinen Augen vor Inkompetenz strotzen und
von Autoritätspersonen ungefähr genau so weit entfernt sind, wie die Milchstrasse vom
Universumsmittelpunkt, wissen garnicht wie sie den aktuellen Lehrplan unterbringen
sollen, was mich auch nicht wundert, wenn es in einem Jahr nur 175 Schultage gibt, also
weniger als die Hälfte und von diesen 175 Tagen werden nur 80% genutzt um Wissen zu
vermitteln, denn die restlichen 20% wird fern gesehen oder irgendwelche schwindligen
Projekttage bestritten.

Der oben angesprochene miserable Bildungsstand betrifft aber Gymnasien oder


berufsbildende Schulen, denn in denen habe ich als betroffener Elternteil einen besseren
Einblick. Noch verheerender sieht die Situation in den NMS und in den Berufsschulen
aus. Ich habe oft das Gefühl in den Schulen reicht es schon einen deutschen Satz
fehlerfrei zu schreiben und das kleine 1 mal 1 zu können um sie positiv zu absolvieren.

Alles in allem ist die aktuelle Situation ein Desaster und auf der Weltbühne werden unsere
Absolventen mit diesem Halbwissen keinen Blumentopf gewinnen. Ein kompletter Umbau
und ein leistungsorientierteres Bildungswesen ist von ausserordentlicher Wichtigkeit,
wenn Österreich nicht gänzlich unter die Räder kommen soll.

Aktuelle Kompetenz und Wissen

Wie ich im vorigen Kapitel kurz erläutert habe, ist das Angebot an Wissen und Kompetenz
an unseren Schulen eher mangelhaft. Daraus folgert natürlich, dass die Absolventen nicht
über das nötige Werkzeug verfügen in dieser Schnellen sich ändernden Welt zu bestehen.
Oft reicht das Wissen nicht mal um bei Trivial Pursuit Family Edition zu bestehen.

Ich möchte aber hier gleich einwerfen, es liegt nicht nur an den Schulen, auch wir Eltern
müssen uns an der Nase nehmen, wenn wir es unseren Kindern nicht besser vorzeigen,
werden sie auch nicht aus der Masse herausstechen.

Traurig an der aktuellen Situation ist ja nur, dass diese hochgelobten neuen Technologien,
wie Smartphone, Tablet, Laptop etc., nicht so eingesetzt werden, um unseren Kindern
Wissen zu vermitteln. Die Verwendung reduziert sich meist auf das checken der neuesten
Fotos auf Instagram und das kommunizieren über SnapChat.

Doch auch bei der Kommunikation leidet unsere Jungend an Mangelerscheinungen.


Unterhaltungen geschehen primär über Chats und hier, könnte man glauben, würde ja die
Sprache und der Wortschatz gepflegt und gefördert werden, aber nein weit gefehlt, es
werden halbe Sätze mit Abkürzungen und Emojis verwendet und die Sprache geht noch
weiter verloren. Ich kann es zwar nicht belegen, aber ich denke der Wortschatz eines
heute durchschnittlichen 17 - jährigen liegt 20-25% unter dem Wortschatz eines 17 -
jährigen aus den 1980er Jahren. Auch die neue Sprache Denglisch, welche englische
Wörter verstümmelt und eindeutscht, führt dazu, dass der Sprachgebrauch sich zum
Schlechteren entwickelt und dann auch die Fremdsprache Englisch in Mitleidenschaft
gezogen wird. Nur ein Beispiel das Wort “Handy”, sehr gebräuchlich im deutschen
Sprachraum, Unwissende würden behaupten es kommt aus dem Englischen, weit gefehlt
das Wort Handy gibt es im englischen Sprachgebrauch nicht, sondern dort wird dieses
Telefon als Mobilphone bezeichnet. Oder auch die falsche Aussprache die gefördert wird,
wie bei Firmen wie Amazon, Michelin oder Colgate, all das führt dazu, dass die Sprache
verhunzt wird und zum Schluss nur noch Sprachfetzen überbleiben mit denen
kommuniziert wird.

Also nicht nur, dass es unserer Jugend an Wissen fehlt, welches ihnen weder von Schule
noch Eltern nahe gebracht wird, fehlt es ihnen auch an Kompetenz sich auszudrücken,
sich verständlich zu machen oder sich selbst Wissen anzueignen.

Die Aufgabe in der Zukunft sollte für Lehrer und Eltern sein, unseren Kindern wieder
Wissen zu vermitteln, mit ihnen zu sprechen und ihre verbale, sprachliche Kompetenz zu
fördern, aber auf eine Weise die ihren heutigen Tagesablauf und ihrem sozialen Verhalten
entspricht. Warum nicht die sozialen Netzwerke nutzen um das Interesse zu wecken und
Informationen - fundamentales Wissen - zu vermitteln? Ist die Lunte mal gezündet, sind
unsere Kinder eh Feuer und Flamme und begeistert. Doch dazu mehr im letzten Kapitel!

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Zukunftserwartung der Wirtschaft

Egal ob in Industrie, Handel oder Wissenschaft, die Zukunftserwartungen die auf unsere
Jungend einprasseln sind hoch, nur habe ich die Befürchtung, dass sie nicht erfüllt
werden können und wir uns dann wieder Arbeitskräfte aus dem Ausland holen müssen,
wie einst die Techniker aus Indien.

Die Wirtschaft möchte gerne motivierte, gut ausgebildete, mit fundiertem Wissen
ausgestattete, selbständig arbeitende Mitarbeiter. Dazu kommt Kreativität und
Innovativität, leider bleibt festzustellen, dass es vermutlich in allen Bereichen fehlt.

Über das mangelnde Wissen habe ich zuvor schon geschrieben. In Sachen Motivation
und Selbständigkeit, herrscht bei unserer Jungend auch wenig Potenzial. Die Motivation
hält sich in Grenzen, da die Meisten nur arbeiten gehen um ihren Unterhalt zu finanzieren
und nicht um Etwas zu bewegen. Die Selbständigkeit bleibt durch unser Bildungssystem
auch gänzlich auf der Strecke, es wird nur noch nachgekaut und dupliziert und alles was
nicht nach Schema F läuft, wird als sehr schwierig und weitgehend unlösbar empfunden.

Die Kreativität ist noch ansatzweise vorhanden, wenn es einem möglich ist die
Begeisterung der Jugendlichen zu wecken. Hingegen innovativ sind die meisten
Schulabsolventen nicht, da sie, wie vorher eben angesprochen, gerne nach Schema F
arbeiten und sollte sich im Ablauf etwas ändern, sehr schnell aus der Bahn geworfen
werden. Aus der Tatsache heraus ist es schwierig neue Ideen für neue Ansätze, Entwürfe
und Abläufe zu entwickeln, abgesehen davon, fehlt ihnen auch aufgrund der zuvor
besprochenen Problematik das Grundwerkzeug um Ideen in die Tat umzusetzen und
wirtschaftlich zu machen.

Fazit der aktuellen Situation ist, dass junge Menschen die die Zeichen der Zeit erkennen
und sich selbständig weiterbilden, eine grosse Zukunft in der österreichischen Wirtschaft
haben werden, der grosse Rest wird aber zum unwissenden Mitläufer und sich um
minderqualifizierte Jobs streiten müssen.

Nicht nur die Wirtschaft leidet unter den gegebenen Umständen, sondern auch unsere
Demokratie, denn wie soll jemand der keine Ahnung hat von der aktuellen Politik im
Lande, am Wahltag für sich die richtige Entscheidung treffen? Für die Politiker ist diese
Situation natürlich wünschenswert, denn ungebildete Menschen sind leichter
beeinflussbar und mit Biertischpolitik zu überzeugen, doch wird unsere Republik damit
mit Füssen getreten. Daher mein Appell an alle Verantwortlichen, denken Sie nicht an Ihre
Wiederwahl, denken Sie an unser Land, die Menschen in unserem Land und die Zukunft
dieser Menschen.

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Lösungen

Es ist unbestritten, dass das Wissensspektrum heutzutage weit grösser ist als noch vor
25 Jahren, jedoch sollten die fundamentalen Informationen nicht für aktuelle technische
Errungenschaften eingetauscht werden. Um nun unser Bildungssystem endlich ins 21.
Jahrhundert zu führen sind einige Schritte notwendig. Das Wichtigste wird es sein, das
Interesse der Kinder und Jugendlichen zu wecken und die Begeisterung zu fördern. Wenn
ich mich auch wiederhole, warum hierzu nicht die sozialen Netzwerke nutzen? Die Jugend
hängt permanent an ihren Handys, wieso nicht Wissen und Information gezielt darüber
verbreiten das Denken damit anregen?

Weitere Punkte zur besseren Bildung liste ich hier auf.

Ganztagsschule:

Die Ganztagsschule ist der erste Schritt, wobei am Vormittag die hauptsächliche
Lern- und Wissenszeit stattfinden sollte und nachmittags das Kreative und
Sportliche sowie etwaige Studierstunden. Im Detail sind Fächer wie Deutsch,
Sprachen, Mathematik, Informatik, Geschichte, Geographie und die
Naturwissenschaft, wie auch wirtschaftliche und politische Bildung auf den
Vormittag zu platzieren und Musik, Kunst, Religion und Sport auf den
Nachmittagsunterricht. Im Bereich Musik und Kunst sollte sehr wohl die Musik-
und Kunstgeschichte behandelt werden, aber auch Workshops angeboten werden,
sowie vielleicht eine Musikband oder ein Chor oder eben ein Malwettbewerb. Im
Bereich Sport sollte vielerlei Mannschafts- wie auch Einzelsportarten angeboten
werden, der allgemeine Turnunterricht kann dann entfallen, nur muss sich jeder
Schüler für eine Aktivität entscheiden. Der Unterricht sollte leistungsorientiert
gestaltet werden, mit Hilfe von Gewinnspielen oder Wettbewerben.

Erweiterung der Pflichtschule:


Die Pflichtschule sollte bis zum Abschluss der 12. Schulstufe erweitert und
mit dem Erhalt der Reifeprüfung abgeschlossen werden. Diese Massnahme hat
den Vorteil, dass für den Lehrplan mehr Zeit bleibt und somit jeder der eine
Reifeprüfung besteht ein fundiertes Grundwissen besitzt. Ausserdem sind nur die
wenigsten Jugendlichen in der Lage mit 15 Jahren den richtigen Job fürs Leben zu
wählen und welchen Sinn macht es, wenn mehrere Lehren begonnen werden ohne
je eine abzuschliessen? Danach kann eine Lehre begonnen werden in der die
Berufsschule nur noch fachspezifisch unterrichtet oder auch eine berufsbildende
Schule (dann nur 3 Jahre) besucht werden, die sich aber ebenfalls nur noch dem
fachlichen der einzelne Berufe widmet. Natürlich kann nach der Reifeprüfung,
wenn ein Eignungstest abgelegt wurde, jegliche Universität oder jegliches College,
je nach Ergebnis des Eignungstests, besucht werden.

Bessere Lehrer:

Für Personen, die den Lehrberuf ergreifen wollen, muss es einen umfassenden
Eignungstest geben, in dem festgestellt wird, ob der Anwärter die nötige Autorität
ausstrahlt, die nötige Ruhe besitz, einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat und
in der Lage ist, sein Wissen verständlich an Andere weiterzugeben. Hierbei können
Differenzierungen zwischen Volksschul-, Unterstufen- und Oberstufenlehrer
gemacht werden. Lehrer der Unter- und Oberstufen dürfen maximal 2
Gegenstände aus den Fächern Deutsch, Fremdsprachen, Mathematik, Geschichte,
Geographie und den Naturwissenschaften wie auch Informatik, wirtschaftliche

und politische Bildung und einen Gegenstand aus Musik, Kunst, Religion und
Sport unterrichten. Somit ist jeder dieser Lehrer maximal in drei Fächern engagiert
und hat somit die Möglichkeit in seinem Unterrichtsfach am aktuellen Stand zu
bleiben, zu dem er auch verpflichtet wird. Diese Verpflichtung wird von Zeit zu Zeit
unangekündigt überprüft.

Hochschulen:

Wie schon Eingangs erwähnt, sollte es für Hochschulen Eignungstest geben und
sofern ein Anwärter für ein bestimmtes Studium talentiert und geeignet ist, kann er
sich für dieses inskribieren. Sollte jedoch bei der Reifeprüfung und im
Abschlusszeugnis der 12. Schulstufe ein Notenschnitt von 2,5 überschritten
werden, ist ein Studium nicht möglich.

Die Studien sollten zweigeteilt werden. Im ersten Teil das Allgemeinwissen für das
jeweilige Studium und im zweiten Teil die fachbezogen Spezialinformationen. Der
Student kann sich aus einem Katalog in den einzelnen Abschnitten die jeweiligen
Vorlesungen selbst zusammenstellen und die dazugehörigen Prüfungen ablegen.
Ein Übertritt in Teil 2 des Studiums ist nur möglich nach positiver Abschlussprüfung
aller geforderten Fächer aus Teil 1. In jedem Teil steht dem Studenten ein Überzug
von 2 Semestern zu, bei einem Überzug muss der Student das Studium beenden,
Ausnahmen gibt es nur bei erheblich veränderten Privatsituationen oder
Schicksalsschlägen die zu bestätigen sind. Während des 1.Teils des Studiums hat
der Student die Möglichkeit 2 mal im Rahmen des Ergebnisses des Eignungstests
seine Studienrichtung zu wechseln, im 2. Teil des Studiums ist kein Wechsel mehr
möglich.

Weiters ist von den Universitäten oder Colleges danach zu trachten Gastdozenten
aus allen Bereichen der Erde einzuladen und zu verpflichten.

Abschlussbemerkung

Ich bin nur ein Bürger und ein kleines Rad im Getriebe dieses Landes, aber auch mir fällt
auf, dass das Niveau der Bildung massiv rückläufig ist. Doch vielleicht, wie ich mal in
einem Buch gelesen habe, ist dies der Wunsch der Hochfinanz oder auch der Weltpolitik,
weil natürlich ein ungebildetes Volk weit leichter zu führen ist wie ein gebildetes. Vielleicht
stosse ich mit diesem Exposé bei Ihnen auf taube Ohren, weil sie sich dieser Entwicklung
verschworen haben, aber wenn nicht, dann lassen Sie uns doch gemeinsam, Sie als
Politiker und wir als Volk daran arbeiten die Bildung in diesem Land wieder auf
Vordermann zu bringen und wieder die Genies und innovativen Erfinder von Einst
hervorbringen.

Mit freundlichen Grüssen

Christian Warmuth