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Koordinaten: 45° 28′ 3″ N, 9° 11′ 22″ O

Teatro alla Scala


Die Mailänder Scala, italienisch Teatro alla Scala in
Mailand, auch kurz Scala,[1] ist eines der bekanntesten
und bedeutendsten Opernhäuser der Welt. Es liegt an der
Piazza della Scala, nach der das Opernhaus benannt
wurde. Der Platz hat den Namen von der Kirche Santa
Maria della Scala erhalten, die hier 1381 errichtet worden
war und die nach der Stifterin Beatrice Regina della Scala,
der Frau von Bernabò Visconti, benannt wurde. Die
Mailänder Scala bietet Platz für 2.030 Zuschauer.

Inhaltsverzeichnis Mailänder Scala (2011)

Geschichte des Opernhauses


Spielzeit
Sonstiges
Persönlichkeiten
Generalintendanten
Künstlerische Direktoren
Musikdirektoren
Chordirektoren
Uraufführungen
Siehe auch
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise

Geschichte des Opernhauses


Die Scala ist der Nachfolgebau des 1776 abgebrannten Teatro Regio
Ducale. Maria Theresia ließ in der Hauptstadt der damals
österreichischen Lombardei für den Neubau die Kirche Santa Maria
alla Scala abreißen und durch den klassizistischen Architekten
Giuseppe Piermarini das eher schlicht wirkende neue Opernhaus in
nur 23 Monaten errichten. Den Eingang bildet eine Vorhalle mit
Portikus. Über der Fensterreihe befindet sich ein Giebelfeld mit dem
Sonnenwagen des Apoll. Das neue Haus wurde am 3. August 1778
eröffnet, zur Premiere wurde Antonio Salieris Oper L’Europa
Plan für die Scala von 1779
riconosciuta aufgeführt.
Nach der schweren Beschädigung im Zweiten Weltkrieg (1943) war
das legendäre Opernhaus in Rekordzeit wieder aufgebaut worden.
Am 11. Mai 1946 wurde das Haus mit einem Konzert unter Arturo
Toscanini wiedereröffnet. Dem überhasteten Wiederaufbau waren
verschiedene Fehler geschuldet, so wurde beispielsweise unter dem
Orchestergraben Bauschutt abgelagert, was die Akustik
beeinträchtigte. Eine Grundsanierung wurde dringend erforderlich.
Eine heftige Diskussion über die Art der Sanierung entbrannte. Trotz
erheblichen Protests, einer Sammlung von 18.000 Unterschriften
durch die Primaballerina Carla Fracci zugunsten einer Erhaltung und Scala im 19. Jahrhundert
behutsamen Modernisierung der voll funktionsfähigen Bühnentechnik
und trotz Prozessen vor Gericht wurde die Scala teilweise abgerissen.
Das Foyer, der Zuschauerraum und die von Stahlträgern gestützten
Außenmauern blieben stehen. Der gesamte hintere Teil, beginnend
mit der Bühne aus Holz, wurde entfernt.

Von 2002 bis Anfang Dezember 2004 war die Mailänder Scala
geschlossen, um Akustik und Bühnentechnik auf den neuesten Stand
Blick in den Zuschauerraum
zu bringen und dabei doch den Stil der ursprünglichen
Inneneinrichtung weitgehend zu erhalten. Mit der Renovierung wurde
der Schweizer Architekt Mario Botta beauftragt. Unter seiner
Verantwortung entstand ein Theater mit modernster Bühnentechnik, aber Foyer und Zuschauerraum erhielten
eine Rekonstruktion der Ausstattung von 1778. Seither kann auf drei Bühnen gleichzeitig geprobt werden.
Der neue Bühnenturm erreicht eine Höhe von 38 Metern.

Wieder eröffnet wurde das Opernhaus am 7. Dezember 2004 mit derselben Oper wie zur Ersteröffnung:
L’Europa riconosciuta. Regie führte Luca Ronconi, die Ausstattung entwarf Pier Luigi Pizzi, Dirigent war
Riccardo Muti, die Hauptrolle sang die deutsche Sopranistin Diana Damrau. Unter den 2000 geladenen
Gästen waren Sophia Loren und Giorgio Armani sowie Angehörige mehrerer europäischer Königshäuser.
Eine Eintrittskarte der höchsten Preiskategorie zur Eröffnungsveranstaltung kostete 2400 Euro.

Ein Konflikt entzündete sich an der Person des Nachfolgers von Intendant Carlo Fontana. Musikdirektor Muti
favorisierte Maurizio Meli, gegen den sich jedoch die Belegschaft in Protestversammlungen aussprach. Die
Wogen schlugen so hoch, dass Muti das Vertrauen in seine Person nicht mehr gegeben sah und zurücktrat.
Schließlich kristallisierten sich Stéphane Lissner, Intendant des Festivals in Aix-en-Provence sowie
Musikintendant der Wiener Festwochen, und Alexander Pereira, Direktor des Opernhauses Zürich als
wichtigste Nachfolgekandidaten heraus. Lissner wurde 2005 bestellt und gab dafür seine Position in Aix auf.

Am 1. Oktober 2014 trat Alexander Pereira die Nachfolge Lissners an.[2]

Im März 2019 lehnte der Scala-Aufsichtsrat den Einstieg Saudi-Arabiens – gegen Zahlung einiger Millionen
als Sponsor – in das Mailänder Opernhaus ab.[3] Nach einer großen öffentlichen Ablehnung der von Intendant
Alexander Pereira eingefädelten Millionengelder gegen Berufung des saudi-arabischen Kulturministers in den
Scala-Aufsichtsrat stellten sich Politiker aller italienischen Parteien gegen die Initiative.

Spielzeit
Die Saison beginnt alljährlich am 7. Dezember, dem Namenstag des Stadtpatrons von Mailand, dem Bischof
und Kirchenvater Hl. Ambrosius (Sant'Ambrogio).

Sonstiges
Laut Auskunft des Opernhauses befinden sich die besten Plätze in Bezug auf Sicht und Akustik in den Logen
19, die in der Mitte des hinteren Parketts liegen.[4]

Alle Aufführungen beginnen traditionsgemäß „pünktlich“ zur vollen Stunde. Auch auf der Webseite wird
eigens in Fettschrift[5] darauf hingewiesen, da dies für italienische Sitten durchaus nicht gewohnt ist. Früher
war es sogar üblich, die Uhren nach dem Spielbeginn zu richten.

Zum 238. Jahrestag der Einweihung am 3. August 2016 wurde dem Opernhaus ein Google Doodle
gewidmet.[6]

Persönlichkeiten

Generalintendanten
Giulio Gatti-Casazza (1898–1907)
Jenner Mataloni (1932–1943)
Carlo Gatti (1943–1946)
Antonio Ghiringhelli (1946–1972)
Paolo Grassi (1972–1977)
Carlo Maria Badini (1977–1990)
Carlo Fontana (1990–2005)
Stéphane Lissner (2005–2014)
Alexander Pereira (1. Oktober 2014 – Juni 2021[7])
Daniel Barenboim,
Dominique Meyer (ab Juli 2021[7])
Hauptgastdirigent/
Musikdirektor 2006–2014

Künstlerische Direktoren
Mario Rossi
Alberto Zedda (1992/1993)

Musikdirektoren
Guido Cantelli (1956)
Claudio Abbado (1969–1986)
Riccardo Muti (1986–2005)
Daniel Barenboim (2006–2011) als Hauptgastdirigent
Daniel Barenboim (2011–2014)[8]
Riccardo Chailly (seit 1. Januar 2015)[9]

Chordirektoren
Bruno Casoni
Giulio Bertola (1983–1991)
Gerhard Schmidt-Gaden (1984–1989)
Vittore Veneziani
Uraufführungen
Dirigat (D) / Regie (R) /
Komponist /
Datum Oper Bühnenbild (B) / Kostüme (K) Anmerkungen
Librettist
/ Besetzung
Antonio
L’Europa Salieri /
3. Aug. 1778
riconosciuta Mattia Verazi
(~1730–1794)
Johann
Adelasia ed Simon Mayr /
26. Dez. 1805
Aleramo Luigi
Romanelli
Johann
Eraldo ed Simon Mayr /
1805
Emma Gaetano
Rossi
Gioachino
La pietra del Rossini /
26. Sep. 1812
paragone Luigi
Romanelli
Gioachino
Rossini /
14. Aug. 1814 Il turco in Italia
Felice
Romani
Johann
Simon Mayr /
26. Dez. 1820 Fedra
Luigi
Romanelli
Vincenzo
Bellini /
27. Okt. 1827 Il pirata
Felice
Romani
Vincenzo
Bellini /
14. Feb. 1829 La straniera
Felice
Romani
Vincenzo
Bellini /
26. Dez. 1831 Norma
Felice
Romani
Gaetano
Ugo, conte di Donizetti /
13. März 1832
Parigi Felice
Romani
Gaetano
Donizetti /
26. Dez. 1833 Lucrezia Borgia
Felice
Romani
Gaetano
Maria Stuarda Donizetti /
30. Dez. 1835
(Maria Stuart) Giuseppe
Bardari
17. Nov. 1839 Oberto conte di Giuseppe
San Bonifacio Verdi /
Antonio
Piazza,
Bartolomeo
Merelli
(1794–1879)
und
Temistocle
Solera (1815–
1878)
Un giorno di Giuseppe
regno Verdi /
5. Sep. 1840
(König für einen Felice
Tag) Romani
Otto Nicolai /
Il proscritto Gaetano
13. März 1841
(Der Verbannte) Rossi (1774–
1855)
Giuseppe
Verdi /
9. März 1842 Nabucco
Temistocle
Solera
Giuseppe
I Lombardi alla Verdi /
prima crociata Temistocle
1. Feb. 1843 (Die Lombarden Solera und Giacomo Panizza (D)
auf dem ersten Tommaso
Kreuzzug) Grossi
(1790–1853)
Giuseppe
Verdi /
15. Feb. 1845 Giovanna d’Arco
Temistocle
Solera
Mefistofele
5. März 1868 Arrigo Boito
(1. Fassung)
Amilcare
I lituani Ponchielli /
7. März 1874 Franco Faccio (D)
(Die Litauer) Antonio
Ghislanzoni
Amilcare
8. Apr. 1876 La Gioconda Ponchielli / Franco Faccio (D)
Arrigo Boito
Amilcare
Ponchielli /
26. Dez. 1880 Il figliuol prodigo Angelo
Zanardini
(1820–1893)
Amilcare
Ponchielli /
17. März 1885 Marion Delorme Franco Faccio (D)
Enrico
Golisciani
Giuseppe
5. Feb. 1887 Otello Verdi / Franco Faccio (D)
Arrigo Boito
Giacomo
Puccini /
21. Apr. 1899 Edgar Ferdinando Franco Faccio (D)
Fontana
(1850–1919)
20. Jan. 1892 La Wally Alfredo
Catalani /
Luigi Illica
Giuseppe
9. Feb. 1893 Falstaff Verdi / Edoardo Mascheroni (D)
Arrigo Boito
Pietro
Mascagni /
Andrea
Guglielmo
16. Feb. 1895 Maffei (1798–
Ratcliff
1885) (nach
Heinrich
Heine)
Pietro
Mascagni /
25. März 1895 Silvano Giovanni
Targioni-
Tozzetti
Umberto
28. März 1896 Andrea Chénier Giordano /
Luigi Illica
Gleichzeitige
Uraufführung an weiteren
Bühnen: Genua (Teatro
Pietro Carlo Felice), Turin
Le maschere Arturo Toscanini (D) / Enrico
17. Jan. 1901 Mascagni / (Teatro Regio) Rom
(Die Masken) Caruso (Florindo)
Luigi Illica (Teatro Costanzi),
Venedig (Teatro La
Fenice), Verona (Teatro
Filarmonico)
Alberto
Germania Arturo Toscanini (D) / mit
1. März 1902 Franchetti /
(Deutschland) Enrico Caruso
Luigi Illica
Umberto
Siberia Cleofonte Campanini (1860–
19. Dez. 1903 Giordano /
(Sibirien) 1919) (D)
Luigi Illica
Giacomo
Puccini /
Madama
17. Feb. 1904 Giuseppe Cleofonte Campanini (D)
Butterfly
Giacosa und
Luigi Illica
Alberto
Notte di Franchetti /
29. März 1906
leggenda Giovacchino
Forzano
Pietro
Mascagni /
15. Dez. 1913 Parisina
Gabriele
D’Annunzio
Gino Marinuzzi (1882–1945) (D)
/ Giulio Cirino (Conte
Alberto Aldovrandi), Cecilia Gagliardi
Notte di Franchetti / (Vanna Aldovrandi), Giuseppe Uraufführung der
14. Jan. 1915
leggenda Giovacchino De Luca (Principe Gualberto Neufassung
Forzano Vismundi), Manfredo Polverosi
(Gilfredo dei Vaschi), Luigi
Ferroni (Neri)
20. März 1915 Fedra Ildebrando
Pizzetti /
Gabriele
D’Annunzio
Ildebrando
16. Dez. 1922 Dèbora e Jaéle
Pizzetti
Antonio Guarnieri (1880–1952)
Ottorino (D) / Giovacchino Forzano (R) /
Respighi / Vittorio Rota und Cesare
26. Apr. 1923 Belfagor Claudio Fratino (B) / Mariano Stabile
Guastalla (1888–1968) (Belfagor),
(1880–1948) Gaetano Azzolini (1876–1928)
(Mirocleto)
Fragment; ergänzt von
Antonio Smareglia,
1. Mai 1924 Nerone Arrigo Boito Arturo Toscanini (D) Vittorio Tommasini [1879–
1964] und Arturo
Toscanini
La cena delle Umberto
beffe Giordano /
20. Dez. 1924 Arturo Toscanini (D)
(Das Nachtmahl Sem Benelli
der Spötter) (1877–1949)
Riccardo
I cavalieri di Zandonai /
Ekebù Arturo
7. März 1925 Arturo Toscanini (D)
(Die Herren von Rossato
Ekeby) (nach Selma
Lagerlöf)
Giacomo
Puccini /
Uraufführung als
Giuseppe
Fragment; von Franco
Adami (1878–
25. Apr. 1926 Turandot Arturo Toscanini (D) Alfano ergänzte Fassung
1946) und
ab der 2. Vorstellung
Renato
gespielt
Simoni
(1875–1952)
Sly ovvero La
leggenda del
dormiente Ermanno Ettore Panizza (1875–1967) (D)
risvegliato Wolf-Ferrari / / Aureliano Pertile (Sly),
29. Dez. 1927
(Sly oder Die Giovacchino Mercedes Llopart (1895–1970)
Legende vom Forzano (Dolly)
wiedererwachten
Schläfer)
Ildebrando
16. Mai 1928 Fra Gherardo Arturo Toscanini (D)
Pizzetti
Umberto
Il rè Giordano /
12. Jan. 1929
(Der König) Giovacchino
Forzano
Felice
Lattuada
Le preziose
(1882–1962) /
ridicole
Feb. 1929 Arturo
(Die lächerlichen
Rossato
Preziosen)
(nach
Molière)
16. Jan. 1935 Nerone Pietro Pietro Mascagni (D)
Mascagni /
Giovanni
Targioni-
Tozzetti
(nach Pietro
Cossa [1830–
1880])
Ermanno
Wolf-Ferrari /
Il campiello
Mario
12. Feb. 1936 (Der kleine Gino Marinuzzi (1882–1945) (D)
Ghisalberti
Platz)
(nach Carlo
Goldoni)
Ildebrando
2. Jan. 1947 L’oro (Das Gold) Ildebrando Pizzetti (D)
Pizzetti
Giorgio
Federico
Le Baccanti Ghedini /
21. Feb. 1948 (Die Tullio Pinelli
Bacchantinnen) (* 1908)
(nach
Euripides)
Carl Orff /
Trionfo di (nach Catull,
14. Feb. 1953 Herbert von Karajan (D)
Afrodite Sappho,
Euripides)
Virgilio
Mortari /
La figlia del
24. März 1954 Corrado Nino Sanzogno (1911–1983) (D)
Diavolo
Pavolini
(1898–1980)
Mario
La gita in
Peragallo
campagna
24. März 1954 (1910–1996) / Nino Sanzogno (D)
(Der Ausflug
Alberto
aufs Land)
Moravia
Giorgio
L’ipocrita felice Federico
Uraufführung im Teatro
10. März 1956 (Der glückliche Ghedini / Antonino Votto (D)
Piccola Scala
Heuchler) Franco
Antonicelli
Felice
Caino Lattuada / Nino Sanzogno (D) / Mario
10. Jan. 1957
(Kain) Giuseppe Frigerio (R) / Nicola Benois (B)
Zambianchi
Francis
Les Dialogues
Poulenc /
des Carmélites Nino Sanzogno (D) / Margherita
26. Jan. 1957 (nach
(Gespräche der Wallmann / Nicola Benois (B)
Georges
Karmelitinnen)
Bernanos)
Ildebrando
Assassinio nella
Pizzetti / Gianandrea Gavazzeni (D) /
1. März 1958 cattedrale
(nach T. S. Margherita Wallmann (R)
(Mord im Dom)
Eliot)
Il calzare Ildebrando
d’argento Pizzetti /
23. März 1961
(Der Riccardo
Silberschuh) Bacchelli
18. Juni 1962 Atlántida Manuel de Thomas Schippers (D) / Fragment; ergänzt von
(Atlantis) Falla / Margherita Wallmann (R) Ernesto Halffter
(nach Jacint Teresa Stratas (Königin
Verdaguer) Isabella), Giulietta Simionato
(Pirene), Roger Browne
(Erzähler)
Les mamelles Francis
Uraufführung der
de Tirésias Poulenc /
5. März 1963 Kammerorchester-
(Die Brüste des Guillaume
Fassung/Piccola Scala
Teiresias) Apollinaire
Luciano Berio
Passaggio /
6. Mai 1963 Piccola Scala
(Überfahrt) Edoardo
Sanguineti
Clitennestra Ildebrando
1. März 1965 Gianandrea Gavazzeni (D)
(Klytämnestra) Pizzetti
Giacomo
Claudio Abbado (D) / Virginio
Manzoni (*
27. März 1965 Atomtod Puecher (R) / Josef Svoboda Piccola Scala
1932) /
(1920–2002) (B)
Emilio Jona
L’albergo dei Flavio Testi /
1966 poveri (nach Maxim Piccola Scala
(Nachtasyl) Gorki)
Paolo
La camera degli Renosto / Giampiero Taverna (D) / Diaz
19. Mai 1972 Piccola Scala
sposi Antonio Antonelli Madau (R) / Savi (B)
Rostagno
Salvatore
Giampiero Taverna (D) / Filippo
2. März 1973 Amore e Psiche Sciarrino / Piccola Scala
Crivelli (R) / Cavaliere (B)
Aurelio Pes
Uraufführung mit dem
Luigi Nono / Ensemble der Scala im
Claudio Abbado (D) / Jurij
Al gran sole Jurij Teatro Lirico;
4. Apr. 1975 Ljubimow (R) / David Borovskij
carico d’amore Ljubimow (* Uraufführung der 2.
(B)
1917) Fassung: 11. Februar
1978
Sylvano
Giampiero Taverna (D) /
Nottetempo Bussotti /
7. Apr. 1976 Romano Amidei (R) / Varisco
(Nachts) Romano
(B)
Amidei
Le Racine,
Sylvano
9. Dez. 1980 pianobar pour Massimo de Bernardt (D) Piccola Scala
Bussotti
Phèdre
Il sosia Flavio Testi / Roberto Abbado (D) / Virginio
5. Feb. 1981 (Der (nach Puecher (R) / Pagano (B) / Mit Piccola Scala
Doppelgänger) Dostojewski) Philip Langridge
Donnerstag aus Karlheinz Péter Eötvös (D) / Luca
15. März 1981
Licht Stockhausen Ronconi (R) / Gae Aulenti (B)
La vera storia Luciano Berio
Luciano Berio (D) / Maurizio
9. März 1982 (Die wahre /
Scaparro (R) / Tommasi (B)
Geschichte) Italo Calvino
Salvatore
Sciarrino /
15. Jan. 1983 Lohengrin Salvatore Sciarrino (D) Piccola Scala
(nach Jules
Laforgue)
25. Mai 1984 Samstag aus Karlheinz Karlheinz Stockhausen (D) /
Licht Stockhausen Luca Ronconi (R) / Gae Aulenti
(B)
Zoltán Peskó (D) / Giorgio
Franco
16. Feb. 1985 Atem Pressburger (R) / Maurizio Balò
Donatoni
(B)
Flavio Testi /
Riccardo III Roberto Abbado (D) / Virginio
27. Jan. 1987 (nach
(Richard III.) Puecher (R) / Grossi (B)
Shakespeare)
Franco
Il principe felice Mannino
Franco Mannino (D) / Sandro
7. Juli 1987 (Der glückliche (1924–2005) /
Sequi (R) / Luzzati (B)
Prinz) Maria Stella
Sernas
Montag aus Karlheinz Gabor Ötvös (D) / Michael
7. Mai 1988
Licht Stockhausen Bogdanov (R) / Chris Dyer (B)
Giacomo
Manzoni (*
1932) / Gary Bertini (D) / Robert Wilson
16. Mai 1989 Doktor Faustus
(nach (R) / Cristini (B)
Thomas
Mann)
Azio Corghi (*
Zoltán Peskó (D) / Jérôme
1937) /
20. Mai 1990 Blimunda Savary (1942–2013) (R) /
José
Lebois (B)
Saramago
Luciano Berio
/ David Robertson (D) / Graham
5. Okt. 1996 Outis
Dario Del Vick (R) / Timothy O’Brien (B)
Corno
Alberto Colla
Enrique Mazzola (D) / Daniele
Il processo (* 1968) /
2002 Abbado (R) / Giovanni
(Der Prozess) (nach Franz
Carluccio (B)
Kafka)
Fabio Vacchi
/
Roberto Abbado (D) / Ermanno
Franco
22. Sep. 2007 Teneke Olmi (R) / Arnaldo Pomodoro
Marcoaldi
(B+K)
(nach Yaşar
Kemal)
Luca
Francesconi / Susanna Mälkki (D) / Àlex Ollé
26. Apr. 2011 Quartett
(nach Heiner (R)
Müller)
György
Fin de partie Kurtág / Markus Stenz (D) / Pierre Audi
15. Nov. 2018
(Endspiel) (nach Samuel (R) / Christof Hetzer (B)
Beckett)

Siehe auch
Museo Teatrale alla Scala
Geschichte der Oper

Literatur
Giovanna Kessler: Teatro alla Scala. Rembrandt Verlag, Berlin 1963.
Wolfgang Kostujak: Vom musikalischen Entertainment im Überwachungsstaat: Die Mailänder
Scala zwischen Risorgimento und Romanticismo. Sendung zur Neueröffnung des Teatro alla
Scala im Dezember 2004, DeutschlandRadio Kultur, 11. Dezember 2004, Manuskript (http://ww
w.wolfgangkostujak.de/manuskripte/vommusikalischenentertainment.pdf)

Weblinks
Commons: Teatro alla Scala (https://commons.wikimedia.org/wiki/Teatro_alla_Scala_(Milan)?usela
ng=de) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Offizielle Website (http://www.teatroallascala.org/) (italienisch oder englisch)
Sitzplatzvorschau – Foto und Schwenkpanorama mit Blick zur Bühne von jedem Sitzplatz aus
(http://sitzplatzvorschau.de/teatro_alla_scala_milano/)
Teatro alla Scala (http://ethorama.library.ethz.ch/de/node/126081) auf der Plattform ETHorama

Einzelnachweise
1. Duden (https://www.duden.de/rechtschreibung/Scala).
2. Pereira wird schon im Oktober 2014 Scala-Intendant. (http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/pop-u
nd-jazz/Alexander-Pereira-wird-schon-im-Oktober-2014-ScalaIntendant/story/20475080) In:
Tages-Anzeiger. 18. Juli 2013.
3. Ölscheichs an Mailänder Scala unerwünscht (https://www.swr.de/swr2/musik-klassik/news-swr-
302.html), SWR vom 18. März 2019, abgerufen 19. März 2019
4. Der perfekte Plan. Gut hören, gut sehen, gut sitzen. (http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/a
nzeigen/28823) Artikel im SZ-Magazin, Nr. 14/2009, S. 40
5. Informazioni utili des Teatro alla Scalla (http://www.teatroallascala.org/it/biglietteria/prepara-la-t
ua-visita/informazioni-utili.html): Tutti gli spettacoli iniziano puntuali. Si consiglia di arrivare in
Teatro almeno venti minuti prima dell’inizio dello spettacolo. übersetzt: Alle Aufführungen
fangen pünktlich an. Man empfiehlt, mindestens 20 Minuten vor Beginn ins Theater zu
kommen.
6. 238. Jahrestag der Einweihung des Teatro Alla Scala. (https://www.google.com/doodles/238th-
anniversary-of-the-inauguration-of-teatro-alla-scala) 3. August 2016, abgerufen am 29. August
2020.
7. Dominique Meyer wird neuer Chef der Mailänder Scala. (https://orf.at/stories/3128473/)
Abgerufen am 28. Juni 2019.
8. Daniel Barenboim wird Musikdirektor der Scala (http://www.zeit.de/kultur/musik/2011-10/baren
boim-scala) Nachricht auf Zeit-Online vom 14. Oktober 2011, abgerufen am 14. Oktober 2011
9. Scala: Riccardo Chailly wird neuer Musikdirektor. (https://diepresse.com/home/kultur/klassik/15
02602/Scala_Riccardo-Chailly-wird-neuer-Musikdirektor) In: DiePresse.com. 10. Dezember
2013, abgerufen am 31. Dezember 2017.

Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Teatro_alla_Scala&oldid=206988372“

Diese Seite wurde zuletzt am 28. Dezember 2020 um 11:53 Uhr bearbeitet.

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