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INTERNATIONALE

ARCHITEKTUR

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03496371,2
BauHAUSBUCHER
SCHRIFTLEITUNG:
WALTER GRORIUS
L. MOHOLY-NAGY

INTERNATIONALE ARCHITEKTUR

1
INTERNATIONALE
ARCHITEKTUR
HERAUSGEGEBEN
VO N
WALTER GROPIUS

ALBERT LANGEN VERLAG MÜNCHEN

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DRUCK:
OH LEN ROTH*SCHE BUCHDRUCKEREI
ERFURT

KLISCHEES:
DR. VON LOBBECKE U. CO.
ERFURT

TYPOGRAPHIE UND EINBAND:


L. MOHOLY-NAGY
UMSCHLAG:
FARKAS MOLNÄR

Dieses Buch wurde


im Sommer 1924
zusammengestellt.
Technische
Schwierigkeiten
verhinderten das
rechtzeitige
Erscheinen.
Das Personen-
gremium des bis-
herigen Staat-
lichen Bauhauses
hat seine Tätigkeit
in Weimar ab-
geschlossen und
setzt sie unter
dem Namen
DAS BAUHAUS
IN DESSAU
(Anhalt) fort.

Alle Rechte, auch das der Reproduktion, Vorbehalten


Copyright 192S by Albert Langen Verlag • München

UNIVERSITÄTS-
BIBLIOTHEK
HEIDELBERG
VORWORT

Die „INTERNATIONALE ARCHITEKTUR“ ist ein Bilder,


buch moderner Baukunst. Es will in knapper Form Überblick
über das Schaffen führender moderner Architekten der Kulturländer
geben und mit der heutigen architektonischen Gestaltsentwicklung
vertraut machen*).
Die nach besonderer Auswahl abgebildeten Werke tragen neben
ihren verschiedenen individuellen und nationalen Eigentümlich,
keiten gemeinsame, für alle Länder übereinstimmende Gesichtszüge.
Diese Verwandtschaft, die jeder Laie feststellen kann, ist ein Zeichen
von zukunftsweisender Bedeutung und Vorbote eines allgemeinen
Gestaltungswillens von grundlegend neuer Art, der seine Repräsen.
tanten in allen Kulturländern der Erde findet.
In dem vergangenen Zeitabschnitt versank die Kunst des Bauens
in einer sentimentalen, ästhetisch dekorativen Auffassung, die ihr
Ziel in äußerlicher Verwendung von Motiven, Ornamenten und
Profilen meist vergangener Kulturen erblickte, die ohne notwendige
innere Beziehung den Baukörper bedeckten. Der Bau wurde so
zu einem Träger äußerlicher, toter Schmuckformen herabgewürdigt,

•) Um einem breiteren Laienpublikum zu dienen, beschränkte sich der Herausgeber


im wesentlichen auf Abbilder äußerer Bauerscheinungen. Typische Grundrisse und
Innenräume werden in einem späteren Bande folgen.
anstatt ein lebendiger Organismus zu sein. Die unerläßliche Ver#
bindung mit der fortschreitenden Technik, ihren neuen Baustoffen
und neuen Konstruktionen verlor sich in diesem Niedergang, der
Architekt, der Künstler blieb, ohne die souveränen Möglichkeiten der
Technik zu beherrschen, im akademischen Ästhetentum hängen, ward
müde und konventionsbefangen und die Gestaltung der Behausung
und der Städte entglitt ihm. Diese formalistische Entwicklung, die
sich in den schnell hintereinander ablösenden „Ismen“ der ver#
gangenen Jahrzehnte spiegelte, scheint ihr Ende erreicht zu haben.
Eine neue wesenhafte Baugesinnung entfaltet sich gleichzeitig in
allen Kulturländern. Die Erkenntnis wächst, daß ein lebendiger
Gestaltungswille, in der Gesamtheit der Gesellschaft und ihres
Lebens wurzelnd, alle Gebiete menschlicher Gestaltung zu einheit#
lichem Ziel umschließt — im Bau beginnt und endet. Folge dieses
veränderten und vertieften Geistes und seiner neuen technischen
Mittel ist eine veränderte Baugestalt, die nicht um ihrer selbst willen
da ist, sondern aus dem Wesen des Baues entspringt, aus seiner
Funktion, die er erfüllen soll. Die vergangene Epoche des For#
malismus verkehrte den natürlichen Satz, daß das Wesen eines
Baues seine Technik bestimmt und diese wieder seine Gestalt, sie
vergaß das Wesentliche und Ursächliche über Äußerlichkeiten der
Form und über den Mitteln ihrer Darstellung. Aber der neue
Gestaltungsgeist, der sich langsam zu entwickeln beginnt, geht
wieder auf den Grund der Dinge: um ein Ding so zu gestalten,
daß es richtig funktioniert, ein Möbel, ein Haus, wird sein Wesen
zuerst erforscht. Die Wesensforschung eines Bauwerkes ist
ebenso an die Grenzen der Mechanik, Statik, Optik und Akustik
gebunden, wie an die Gesetze der Proportion. Die Proportion ist
eine Angelegenheit der geistigen Welt, Stoff und Konstruktion er#
scheinen als ihre Träger, mit Hilfe derer sie den Geist ihres Meisters
manifestieit; sie ist gebunden an die Funktion des Baues, sagt über
sein Wesen aus und gibt ihm erst die Spannung, das eigene geistige

6
Leben über seinen Nützlichkeitswert hinaus. Zwischen einer Viel#
heit gleichmäßig ökonomischer Lösungsmöglichkeiten — es gibt
deren viele für jede Bauaufgabe — wählt der schaffende Künstler
innerhalb der Grenzen, die ihm seine Zeit steckt, nach persön#
lichem Emphnden die ihm gemäße aus. Das Werk trägt infolge#
dessen die Handschrift seines Schöpfers. Aber es ist irrig, daraus
die Notwendigkeit zur Betonung des Individuellen um jeden Preis
zu folgern. Im Gegenteil, der Wille zur Entwicklung eines einheit#
liehen Weltbildes, der unsere Zeit kennzeichnet, setzt die Sehnsucht
voraus, die geistigen Werte aus ihrer individuellen Beschränkung
zu befreien und sie zu objektiver Geltung emporzuheben. Dann
folgt die Einheit der äußeren Gestaltungen, die zur Kultur führen,
von selbst nach. In der modernen Baukunst ist die Objektivierung
von Persönlichem und Nationalem deutlich erkennbar. Eine durch
Weltverkehr und Welttechnik bedingte Einheitlichkeit des
modernen Baugepräges über die natürlichen Grenzen, an die Völker
und Individuen gebunden bleiben, hinaus, bricht sich in allen
Kulturländern Bahn. Architektur ist immer national, immer auch
individuell, aber von den drei konzentrischen Kreisen — Indi#
viduum—Volk—Menschheit — umspannt der letzte größte auch die
beiden anderen. Daher der Titel:
„INTERNATIONALE ARCHITEKTUR“!
Bei der Betrachtung der Abbildungen dieses Buches vergegenwärtige
man sich: Die knappe Ausnutzung von Zeit, Raum, Stoff und Geld in
Industrie und Wirtschaft bestimmt entscheidend die Faktoren der
Gesichtsbildung für alle modernen Bauorganismen: Exakt geprägte
Form, Einfachheit im Vielfachen, Gliederung aller Baueinheiten nach
den Funktionen der Baukörper, der Straßen und Verkehrsmittel,
Beschränkung auf typische Grundformen und ihre Reihung und
Wiederholung. Ein neuer Wille wird spürbar, die Bauten unserer
Umwelt aus innerem Gesetz zu gestalten ohne Lügen und Ver#
spieltheiten, ihren Sinn und Zweck aus ihnen selbst heraus durch
die Spannung ihrer Baumassen zueinander funktionell zu verdeuh
liehen und alles Entbehrliche abzustoßen, das ihre absolute Gestalt
verschleiert. Die Baumeister dieses Buches bejahen die heutige Welt
der Maschinen und Fahrzeuge und ihrTempo, sie streben nach immer
kühneren Gestaltungsmitteln, um die Erdenträgheit in Wirkung und
Erscheinung schwebend zu überwinden.

WALTER GROPIUS

8
PETER BEHRENS, Neubabelsberg b. Berlin, — Kleinmotoren-
-Fabrik derAllgem. Elektrizitätsgesellschaft,
Berlin. Verblendziegelbau. 1912
PETER BEHREIMS« Neubabelsberg b. Berlin, — Turbinenfabrik der Allgem. Elektrizitäts

gesellschaft, Berlin. Eisen, Blas, Beton. 1910

IO
PETER BEHRENS, Neubabelsberg b. Berlin, — Montagehalle der AIIgern. Elektrizitätsgesell

schaff:, Berlin. Ziegelbau. 1912

11
14

ausstellung, Köln. Eisen, Glas, Kalksandstein. 1314

WALTER GROPIUS, Dessau, Anhalt:, — BUrohaus und Fabrik auf der Werkbund-
WALTER GROPIUS, Dessau, Anhalt:, - Schuhleisten- und Stanzmesserfabrik C. Benscheidt

„Fagus", Alfeld a. I_Backstein, Glas, Eisen. 1911


und Superphosphatfabrik in i-uban bei

Posen. Backsteinbau. 1910

HANS POELZIG, Potsdam bei Berlin, — Maschinenbaus

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Einfahrtseite des Leipziger Hauptbahnhofs

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HOCHBAUBÜRO DER REICHSBAHNDIREKTION DRESDEN.

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PAUL Mebes, Berlin, — Hirsch, Kupfer- und Messingwerke A.-G., Eberswalde

Backsteinbau. 1323

18
STOFFREGEN, Bremen, - Delmenhorster Linoleumfabrik (Ankermarke),

Oxydierhäuser. Backsteinbau. 1912


für ein „Friedrich Fröbelhaus" (Kindergarten)

in Bad Liebenstein i.Th. 1924

WALTER GROPIUS, Dessau, Anhalt, mit ADOLF MEYER, — Modell


KOSINA, Berlin, — Modell für ein Kraftwerk. 1925
KOSINA, Berlin, — Modell zu dem Zentral-Flughafen, Berlin-Tempelhof. 1924
BRUDER LUCKHARDT und ALFONS ANKER, Berlin, — Modell zu einem
G ro I3 - Garagen haus für ca. 10OO Automobile.
1324
RICHARD DOCKER, Stuttgart, — Entwurf zu einem Geschäftshaus
in Stuttgart. 1921/22
(Klischee, Wasmuth's Monatshefte)
VESNIN, Moskau, — Entwurf
in Moskau. 1923
zu einem „Haus der Arbeit"
(Klischee „Bauwelt")
ERICH
MENDELSOHN,
Berlin
Seiden haus
Weichmann,
Gleiwitz,
Oberschlesien.
Eisen u. Ziegel-
mauerwerk.
1322
MART STAM (Holland), Zürich, - Wettbewerbsentwurf zu einem
Geschäftshaus in Königsberg. Eisenbeton und Glas. 1323
Alfred gellhorn und Martin knauthe, Hane Bürohaus in Halle.
1922

31
(Klischee Wasmuth's Monatshefte)

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FRANK LLOYD WRI6HT,
Chicago, — Verwaltungsgebäude der Larkinwerke, Buffalo, N. V.
Ziegelverblendbau. 1903
Kornsilo der Washburn Crosby Ges. in Minneapolis, Amerika.
Eisenbeton. Um 1910
40

B. BIJVOET und -J. DUIKER Wettbewerbsentwurf1 für die


Zandvoort (Holland). „Chicago-Tribüne". 1922
WALTER
<3 RO PI U S,
Dessau,
Anhalt,
ADOLF
mit
MEYER.
Wett-
bewerbs-
entwarf
die
für
»Chicago-
T ribune“
Elisen, Glas
und Terra-
cotta.
1922

-W-MWM

41
KNUD LOrsI BERG-HOLM,
Hellerup, Dänemark.
Wettbewerbsentwurf -für
die „Chicago-Tribüne“.
Stahlgerüst. Terracotta,
farbig. Vorderansicht.
1322
CHIC E□ R I B U IM E - I

KIMUD LUN BERG-HOLM,


Hel lern p, Dänemark.
Wettbewerbsentwurf für
die „Chicago-Tribüne“.
Stahlgerüst. Terracotta,
farbig- Seifenansicht:.
1922
MAX TAUT, Berlin, — Wettbewerbsentwurf für die „Chicago-Tribüne“.
1322

44
MIES VAN DER ROHE, Berlin, - Modell zu einem Hochhaus in Eisen
und Glas. 1921
Kornsilo mit: Elevatoren. Montreal, Amerika. Um 1910
47

Südamerika. Um 1310
1925

LUCKHARDT, Berlin, — Entwurf zu einer Wohnhausgruppe in Berlin-Dahlem.


1
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Eisenbeton. Horizontale Schiebefenster. 1923

GABRIEL 6UEVREKIAN (Persien). Paris, — Entwurf zu einem Hotel für Automobiltouristen


Eisenbeton. Horizontale Schiebefenster. 1923

GABRIEL GUEVREKIAN (Persien), Paris, — Entwurf zu einem Hotel für Automobiltouristen.

1, 4*
ARTHUR KORN, Berlin, — Wettbewerbsmodelle für das Geschäfts-
viertel in Haifa. (Der Mittelbau.) Eisen, Eisenbeton,
Glas. 1923
V

HUGO HÄRING, Berlin, — Entwurf zum Neubau des Klubs


„Germania'* in Rio de Janeiro. 1923
1321/

DUDOK, Hilversum, Holland, -Schule in Boschdrift bei Hilversum. Backsteinb


WALTER GROPIUS, Dessau, Anhalt, — Doppelhaus der Bauhaussiedlung Dessau. 1925
Glas. Westseite. 1323

THEO VAN DOESBURG und C.VAN ESTEREIM, Holland, Modell zu einem Wohnhaus in Beton, Eisen
Eisen, Glas. Ostseite. 1923

THEO VAN DOESBURG und G. VAN EESTEREN, Holland, — Modell zu einem Wohnhaus in Beton
(Klischee: „Stavba", Prag)

ADOLF LOOS, Wien, — Modell zu einem Wohnhaus. 1924


ARTHUR ICO RIM, Berlin, - Wohnhaus G. Westend bei Berlin. Back-
st ei nbau mit Edelputz. 1922/23
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FRANK LLOYD WRIGHT, Chicago, — Städtisches Wohnhaus in Chicago. Südseite. 1906
(Klischee: Wasmuths Monatshefte)

W. DUDOK, Hilversum, Holland, — Landhaus „Sevensteyn“, Den


Haag. Ziegelbau. 1920/21
ERICH MENDELSOHN, Berlin, — Doppelwohnhaus am Karolingerplatz. West.
end b. Berlin. Putz! lachen und Hintermauerungssteine
mit Dianstrich. 1922

1,5
KARL SCHNEIDER, Hamburg, — Haus Micha-
eisen, Falkenstein a. d.
Elba, bei Hamburg. Back-
stein gekalkt:. 1923
FRED FORBAT (Ungarn), Weimar, — Entwurf zu
einem Wohnhaus. 1924

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WALTER GROPIUSi Oessau, Anhalt


(Klischee: Verlag Alexander Koch)

OTTO NIEDERMOSER, Wien , — Modell zu einem Landhaus am


1924
(Klischee: Verlag Alexander Koch)

JIRASEK, Wien, — Modell zu einem Landhaus. 1924

VI
WALTER GROPIUS, Dessau, Anhalt, — Modell zu einem Serienhaus.
1923
WALTER GROPlUSj Dessau, Anhalt:, mit ADOLF MEYER.
Modell au einem Strandhaus auf
der Düne. 1924
LE CORBUSIER und PIERRE JEANNERET, Paris, Landhaus in Vaucresson
bei Paris. 1923
LE CORBUSIER und PIERRE JEANNERET, Paris, Atelierhaus
in Paris. 1923
RIETVELD, Utrecht: (Holland), — Wohnhaus in Utrecht. Beton, Eisen, Glas. 1924/25
RIETVELD, Utrecht (Holland), — Wohnhaus in Utrecht. Beton, Eisen, Glas. 1924/25

mm
FARKAS MOL. IM AR (Ungarn), Weimar, — Entwurf zu einem
Einfamilienhaus. 1923
MARX STAM (Holland), Zürich, — Entwurf zu einem (er weiterungs-
fälligen) Wohnhaus. Normalisiertes Beton rahmen-
System. 1925
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LE CORBUSIER und PIERRE JEANNERET, Paris, - Eingang zu
einem Wohnhaus in Vaucresson. 1923

1,6»
FRED FORBÄT(Ungarn), Weimar, - Entwurf zu einem Atelierhaus. 1923
LE CORBUSIER und PIERRE JEAN NE RET, Paris, — Modell zum Typenhaus "Citrohan". 1921
86

LE CORBUSIER und PIERRE JEANNERET, Paris, — Entwurf zu einem großen Miethaus. 1923
KARE. FIEGER, Dessau, Anhalt, — Entwurf zu einem Doppelhaus. 1924
GEORG MUCHE, Dessau, Anhalt, — Entwurf zu einem Stadtwohn-
haus. Eisenbeton. 1924
JOSEF
CHOCHOL,
Prag, —
Entwurf
-Für ein
Eckwo hnhaus
in Prag.
1914
MARCEL BREUER (Ungarn), Dessau, Anhalt:, — Modell zu einem Etagen-
haus -für Kleinwohnungen.
1924
J. h/|„ VAN MARDEVELD, Amsterdam (Holland), — Arbeiterhäuser in
Rotterdam aus Betonhohlblöcken. 1921
91
VAN LOGHEM, Haarlem (Holland), — Einfamilienhäuser für den Mittelstand in Haarlem

Backsteinbauten. 1920/21
. I3. OUD, Rotterdam (Holland), — Hof der Volkswohnungsbaublöcke an der Taandersstraat

Rotterdam. Backsteinbau. 1920


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Taandersstraat, Rotterdam. Backsteinbau. 1920
JAN WILS, Voorburg (Holland), — Wohnhausgruppe der Siedelung „Daal en Berg“ in Haag,

Leichtbeton.
Langendykstraat, Rotterdam. Backsteinbau. 1919

OUD, Rotterdam (Holland), — Volkswohnungsbau Pieter


1,7
LE CORBUSIER, Paris, — Entwurf zu einer Stadt. Wohnviertel. 1922

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SEITE

Bauhaus, Staatl. Architekturabteilung. Serienhäuser. 99


Behrens, Peter. Kleinmotorenfabrik A. E. G. 9
Turbinenfabrik A. E. G. IO
Montagehalle A. E. G. 11
Berlage, H. P. Börse. 13
Bijvoet und Duiker. „ChicagosTribune“ Hochhaus. 40
Breuer, Marcel. Etagenhaus für Kleinwohnungen. 90
Chochol, Josef. Wohnhaus. 89
Corbusier et Jeanneret. Landhaus.. 74
Atelierhaus. 75
Wohnhaus. 82
Landhaus (Eingang). 83
Typenhaus „Citrohan“. 85
Miethaus. 86
Entwurf zu einer Stadt. lOI
Docker, Richard. Geschäftshaus. 25
56
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1
Doesburg, Theo van, und C. van Eesteren. Wohnhaus. 57
Dudok, W. M. Schule. 54
Landhaus . 64
/ 34
„Fiat“-Werke. Autofabrik.
.i 35
Fieger, Karl. Doppelhaus.. 87
Forbat, Fred. Wohnhaus. 67
Atelierhaus. 84
Fragner, Jaroslaw. Sanatorium. 60
Gellhorn, Alfred, und Knauthe, Martin. Bürohaus. 31
Gropius, Walter. Bürohaus und Fabrik. 14
Schuhleistenfabrik. 15
Serienhaus. 72
Doppelhaus. 55
Gropius, Walter, mit Meyer, Adolf. „Friedrich Fröbelhaus“. 20
Stadttheater. 27
Hochhaus „ChicagosTribune“. 41
Internationales Philosophenheim .... 49
Wohnhaus . 69
Strandhaus. 73

104
SEITE

I SO
Guevrekian, Gabriel. Automobilistenhotel
\ 51
Hardeveld, I. M. van. Arbeiterhäuser. 91
Häring, Hugo. Klubhaus . 53
Hilberseimer, Ludwig. Mietshausblock. 98
Jirasek. Landhaus. 71
Korn, Arthur. Geschäftsviertel. 52
Wohnhaus. 59
Kosina, H. Kraftwerk.. 21
Flughafen. 22
Leipziger Hauptbahnhof. 17

LönbergsHolm, Knud. „ChicagosTribune“.


1 42
\ 43
Loghem, I. B. van. Einfamilienhäuser.. . . 92
Loos, Adolf. Wohnhaus. 58
f 23
Luckhardt, W. H., und Anker, Alfons. Großgaragenhaus. l 24
Wohnhausgruppe. 48
Mebes, Paul. Fabrik. 18
Mendelsohn, Erich. Geschäftshaus. 29
Färberei. 32
Textilfabrik (mit Erich Laaser). 33
Doppelwohnhaus. 65
Mies van der Rohe. Bürohaus. 26
Hochhaus. 45
Landhaus. 63
Molnär, Farkas. Einfamilienhaus.. . . .. 78
Etagenreihenhaus. ioo
Muche, Georg, und Architekturabteilung des Bauhauses. Einfamilienhaus . .
f 80
l 81
Muche, Georg. Stadtwohnhaus.. 88
New York aus der Vogelschau. 102
Niedermoser, Otto. Landhaus. 70
Obrtel, Vit. Wohnhaus. 61
Oud, J. J. P., und Kamerlingh Onnes. Dünenhaus „Allegonda“ . 68
Volkswohnungsbau (Hof). 93
Siedlung. 94
Volkswohnungsbau. 95
Volkswohnungsbau. 97
Perret, Freres. Arbeitshalle. 36
Poelzig, Hans. Fabrik. 16

Rietveld, G. Wohnhaus f 76
1 77
SEITE

Schneider, Karl. Wohnhaus. 66


39
Silo in Minneapolis.
Silo in Montreal. 46
Silo in Südamerika. 47
Stam, Mart. Geschäftshaus. 30
Wohnhaus.. 79
Stoffregen, H. Linoleumfabrik. 19
Taut, Bruno. Viehhalle. 37
Taut, Max. Hochhaus „Chicago =Tribune“. 44
Velde, Henry van de. Theater. 12
Vesnin. „Haus der Arbeit“. 28
Wils, Jan. Wohnhausgruppe. 96
Wright, Frank Lloyd. Verwaltungsgebäude. 38
Städtisches Wohnhaus. 62

106
im ALBERT LANGEN VERLAG MÜNCHEN
ERSCHEINEN SERIENWEISE DIE

Bauhausbücher
Schriftleitung: GROPIUS und MOHOLY-NAGY
DIE ERSTE SERIE BESTEHT AUS 8 BÄNDEN

2 PÄDAGOGISCHES SKIZZENBUCH von PAUL KLEE


3 EIN VERSUCHSHAUS DES BAUHAUSES
4 DIE BÜHNE IM BAUHAUS
II INTERNATIONALE ARCHITEKTUR von WALTER GROPIUS
5 NEUE GESTALTUNG von PIET MONDRIAN (Holland)
6 GRUNDBEGRIFFE DER NEUEN KUNST von THEO VAN DOESBURG (Holland)
7 NEUE ARBEITEN DER BAUHAUSWERKSTÄTTEN
8 MALEREI, PHOTOGRAPHIE, FILM von L. MOHOLY-NAGY
IN VORBEREITUNG:
KLEINWOHNUNGEN von DER ARCHITEKTURABTEILUNG DES BAUHAUSES
MERZ-BUCH von KURT SCHWITTERS
BILDERMAGAZIN DER ZEIT von OSKAR SCHLEMMER
SCHÖPFERISCHE MUSIKERZIEHUNG von HEINRICH JACOBY
AMERIKA? —EUROPA? von GEORG MUCHE
DIE ARBEIT DER STIJL-GRUPPE von THEO VAN DOESBURG
KONSTRUKTIVE BIOLOGIE von MARTIN SCHÄFER
DIE HOLLÄNDISCHE ARCHITEKTUR von J. J. P. OUD (Holland)
FUTURISMUS von F.T. MARINETTI und E. PRAMPOLINI (Italien)
DIE ARBEIT DER MA-GRUPPE von L. KASSÄK und E. KÄLLAI (Ungarn)
PLASTIK DER GESTALTUNGEN von M. BURCHARTZ
PUNKT, LINIE, FLÄCHE von WASSILY KANDINSKY
RUSSLAND von ADOLF BEHNE
REKLAME UND TYPOGRAPHIE
NEUE ARCHITEKTURDARSTELLUNG von .WALTER GROPIUS
BILDNERISCHE MECHANIK von PAUL KLEE
WERKARBEIT DER GESTALTUNGEN von L. MOHOLY-NAGY
ARCHITEKTUR, MALEREI, PLASTIK aus den WERKSTÄTTEN DES BAUHAUSES
DIE NEUEN MATERIALIEN von ADOLF MEYER
ARCHITEKTUR von LE CORBUSIER-SAUGNIER (Frankreich)
BILDERMAGAZIN DER ZEIT II von JOOST SCHMIDT
VIOLETT (BÜHNENSTÜCK MIT EINLEITUNG UND SZENERIE) von KANDINSKY

Jeder Band enthält zirka 16 bis 32 Seiten Text und 32 bis 96 ganzseitige
Abbildungen oder 48 bis 60 Seiten Text • Format 18x23 cm •
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