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Polarisierung L. LBA = B.A.

Hausarbeitsthemen
Globalisierung der Katastrophen. Nur Linientreue erlaubt.
Agenda Sprech, sprachlich-ideologische Aneignung (WEF),
Raymond Unger: Vom Verlust der Freiheit
Framing! Wie die jeweilige Gegengruppe geframet wird (am Beispiel der Corona Krise) „Die andere
Sicht auf die Pandemie…“ Polarisierendes Framing. So auch bei Till Ideograph „Clash of Civilations“

Bias (Emily Pronin Screeni Rh. D. Coronakrise 17.06.2021) u. Paul de Man

Wander: Third persona

Ein Konfliktlinie kann andere überlagern.


Rationalität kann bei Polarisierung ausgeschaltet werden. Der common ground löst sich auf. Diesen
braucht man aber zwingend als Gesellschaft  wieso wird er zu entziehen versucht?
Motivated reasoning. Art des Nachdenkens und Argumentierens richtet sich nach Motivationen
(Logos, Ethos, Pathos). Abhängigkeit von politischer Position.
Identitätsfragen (Kenneth Burke: qua Abgrenzung (des Europäers vom Asiaten)).
Polarisierende Debatten haben ein hohes Identitätspotenzial.
Polarisierung als Resultat von Diskurs. Diskurs ist gut und wichtig.  In diesem ist jedoch die
Polarisierung in negativer Bedeutung von Diskursausschlüssen verschuldet worden.
Lektürearbeit
1,5 bis 2 Seiten Zusammenfassung (Zusammenfassungen bestenfalls bis 1 Tag vor Seminar) 2 oder
3er Texte, darüber, was darin zu Polarisierung steht.
Bis zum 05.06.
1,5 12 pt Times New Roman (Fortuna Text bis 05.06.)
Lektüretagebuch (3. Stück)
Bibliographie

Kurzer Input und dann Gruppenarbeit


Invitational Rhetoric Sonja Foss Einführung (allein) am 29.07.
Polarisierung in der Corona-Politik
Gründe: Einseitigkeit der Medien (fühlt man sich unterrepräsentiert, verliert man das Vertrauen, wird
wütend).
Hausarbeit bis 30.09./01.10.

Nicht Argumente, nicht einmal Meinungen, sondern Attribute und Etiketten werden zugeordnet
06.05.2021
Durch mediale Entwicklung sind die Menschen nicht länger (weitgehend) nur Rezipienten, sondern in
sozialen Netzwerken auch Akteure.
B.A.: Bridging / Bonding Rhetorik. Rhetorik dann gut, wenn sie einen von Freiwilligkeit
gekennzeichneten Diskurs befördert, während schlechte Rhetorik durch Drang sich aufzeigt  seid ihr
blind?? Ihr Rhetoriker! Ihr solltet doch erkennen, wie die momentane Rhetorik aussieht.

Bis 07.05.2021
Fortuna + 2 Exzerpte rh. u. sozialpsychologische Perspektive
Bis 20.05.
Kommunikation) Pol. und Soziologie

Daumen rauf Daumen runter.

20.05.2021
Ezra Klein Why we are polarized?  seit 2004 nur 7% Persuasionsoffenheit der Bürger. Daher eher
bonding als bridging rhetoric!
Attitude Change as…
Grad der Polarisierung der Probanden abhängig von Instruktionen. Persuasiv und natürlich. (Alle
eigene Meinung vertretend). Erstere haben polarisierter argumentiert. // Zwei Reden werden gehalten.
Je größer die persönliche Bezugnahme, desto überzeugter wird gesprochen.
Psychologische Grundmodelle: Identität. Schüler bekommen rote und schwarze Punkte.
Grundidee der rhetorischen diskursiven Auseinandersetzung: Prüfstein der Rationalität. Argumente die
ausscheiden können.
Polarisierung: In zwei/drei Sätzen.
Polarisierung ist ein sich intrapersonal, interpersonal, gesellschaftliches, internationales
Affimtiv: in group / out group . Affirmation / Abgrenzung  muss sich an etwas festmachen (Werte,
Politische Richtungen, Identitätskategorie „Ding/Sache“ Philosophisch. Themenbasiert und
identitäsbasiert). Schlecht messbar (Wahrnehmung starker als Realität). Verschiedene Arten und
Ebenen von Polarisierung. (Screenshot 20.05.2021)
Skeptische Grundhaltung sollte man sich bewahren.
Gibt es Kommunikationsverfahren/rhetorische Figuren, die Polarisierung vorantreiben?

10.06.2021 Phase II Betrachtung praktischer Beispiele


Klimawandel und Fridays for Future
FLAG INDIVIDUAL um binäre Meinungen herauszuarbeiten
Polarisierte Debatten haben das besondere Kennzeichen, dass es keinen Diskurs gibt bzw. sie
sich in allen möglichen voneinander getrennten „Diskursräumen“ abspielen.
C. = Polarisierung wird forciert (damit es nicht zum Diskurs kommen kann, weil er zuungunsten der
Forcierenden ausfallen würde.
Lesen: Politicization and Polarization in Climate Change News Content, 1985-2017 Sedona
Chinn, P. Sol Hart, Stuart Soroka
 Diskursräume trennen sich. Die einen reden darüber, wie schlimm die anderen sind und wie
sehr oder wenig schlimm das polarisierende Problem. Resonanzräume
 Wissenschaftliche Diskurse werden zu politischen Diskursen. Politisierung dann
Polarisierung.
The development of… green new deal Gustavson et al. Nature Climate Change; viel diskutierte Studie
2019
 was ist ein guter Voraussager für Positionierungen? Der Medienzugang! Salopp gesagt: Sag mir
welche Medien du ließt und ich sage dir, welche Position du zu welchem Thema du hast.
Daher wichtig, sich in verschiedenen Diskursräumen zu bewegen, und dass es verschiedene
Diskursräume überhaupt gibt! (C.!)
L.: Diskursräume suchen, sich nicht einsaugen lassen, die anderen nicht hassen/verachten. Notfalls gar
schaffen, wenn es noch niemand anderes tat oder sie abgeschafft wurden.
Thunberg: Ethos: arete (phronesis weniger)
erst euneua Image, dann angriffslustig
personalisierte Kommunikation
Phronimos – fähig, kluge Entscheidungen treffen zu können. Nicht zwingend an theoretische Einsicht
gebunden. (L.) Klug in welcher Hinsicht? Klug für meine politische Karriere oder klug hinsichtlich
der Entwicklung der Gesellschaft. Beides, aber letzteres. Wie kann ICH ein normatives Urteil fällen?
Indem ich feststelle: Wir müssen mit einander Reden können. Gute Gesellschaft ist normativ eine
Gesellschaft, die einen guten, das heißt gelingenden, konstruktiven, echten Diskurs über das Gute
führen kann und dieses Gute will – gut für wen? Für alle! Das ist gut, wenn alle gewisse
Grundsätzlichkeiten bezüglich des Guten für sich frei wählen können (nicht Fleisch essen, aber etwa
Schulbesuch, Repräsentanten,
„Hinter Authentizität als Rhetoriker viele gute und richtige kommunikative Entscheidungen stehend“
„Whataboutism“ = man macht anderes Thema auf
17.06.2021
Berliner Zeitung  gutes Beispiel für Verzerrungen der Zeitungen
„Jedes diskursive Geschehen [beinhaltet] einen kritischen Aspekt.“  ergo: wenn keine Kritik
geduldet wird qua Diffamierung, dann gibt es keinen Diskurs. (L.)
Niehr, thomas 2020. Migrationsdirskurs. In: Kilian… screeni
Screenshots 17.06.2021
Othering. (Lemme 2020, S. 44)
Personentopik. Metaphern. Antithesen. Synope.
Fehlschlüsse (z.B. vorschnelle Verallgemeinerung, argumentum ad populum)
Integrated Threat Theory
Verdinglichung von Geflüchteten
Aberkennen der Akteur:innenrolle im Diskurs
Reinforcing spirals
Notizen
Dreht Spieß um.
Wir-Konstruktion. Unser Volk, unsere Kinder. Wir sind in Gefahr; Panikmache.
Arme aufmachen (Wir). Teilende Geste. Beugt sich nach vorne (Verstärkung). Striktheit,
Entschlossenheit durch kein Gesichtsausdruck. Veränderung nur um des Hohnes mit.
Zu Beginn beim Ansprechen des „Wir“ ausbreitende, inkludierende Geste mit den Armen
Common ground nicht mehr erreichbar

24.06.2021
Studie: (Klare) Befürworter der Maßnahmen haben mehr Abneigungen gegen (klare) Gegner der
Maßnahmen
Notizen:
UNSERE Verantwortung; wichtiger als Wiedervereinigung; Wir gehören zusammen und alles ist
transparent, das heißt wir sitzen im selben Boot
Out-group nur implizit, unsolidarisch
Begrenzter Solidarisierungsbegriff
L. Was versteht man unter < Solidarität >,
Nur Redeausschnitt  wenig angreifbar, so breites Wir, dass alle sich darin finden könnten (zumal da
Begriffe wie Solidarität sehr vielseitig belegbar sind und alle/die meisten sich wohl für solidarisch
halten wollten
Kontext  Wir wird
01.07.2021

Altes Handout?
15.07.2021
Mountains are too high  Heidegger  L. am Aufsteigen bleiben (Pol. Text ‚sehr anstrengend‘)
L.  cognitive biases (Screenshots/Handout?)
Cluster-Illusion  wenn man Ereignisse nur genügend fragmentiert und jede Zusammenstellung
derselben eine Verschwörungstheorie ist, kann man nichts mehr sagen
Kramer: Erstmal sind fast alle rhetorischen Figuren neutral; man kann sie sowohl polarisierend als
auch zusammenführend verwenden.  das heißt Rhetorik ist schon deshalb wichtig, um abschätzen zu
können, was welche Wirkung hat, und zweitens, welches meine Motivationen sind. Wenn jede
Argumentation beidem dienen kann, braucht es vielleicht auch gar keine Rhetorik? Schätzungsweise
doch, da
L. vorsätzliches Missverstandenwerden
Notizen: Greta: Accusatio (macht es schwer, sich mit ihr bei derartig heftiger Anklage zu
solidarisieren)
Blumenberg auch inwendig! Selbstüberredung(sprozesse). Beinahe kopernikanische Wende
(Kramer). L.!
L. Studien zeigen, dass die Zustimmung der Maßnahmen stark daran gekoppelt ist, ob ich mich selbst
gefährdet fühle
L. Fundamentalrhetorik (universelles Redekönnen) (Knape WiR / Oesterreich)
L.: Studie dass gut 50 Prozent (?) der Ansicht sind, dass sie aufpassen müssen, was sie sagen.
Fazit: „Ohne Dialog geht es in einer pluralistischen Demokratie nicht.“
Autoritäre Kommunikationsakte  Kramer meint, das eher autoritäre politische Kommunizieren habe
sich als schlecht erwiesen. Anfangs der Pandemie sinnvoll, aber danach eher schlecht
Kramer: War eher Propaganda denn Persuasion. Nudging ist nicht Überzeugen. Bundesrepublik alle
drei Wege gleichzeitig gegangen.
Überzeugungsversuch „trat dann schon sehr ernsthaft hinzu“ zur Propaganda.

Den anderen nicht steuern, sondern zum Denken anstoßen.


Insinuation
Von Steuerungswille abrücken.
Carlotta: Wegen Seminar. Und weil wir in unserem Gespräch scheinbar dabei stehen blieben, dass ich,
wie du sagst, „niemanden überzeugen würde“. Verlust von Komplexität und Kompetenzausweitung.
Nicht nur nicht wahr, dass ich hier niemanden abholen könnte, da ja einige Gemeinsamkeiten bereits
bestehen, und du ja auch meine Gedanken und Ansichten gar nicht kennst, sondern es eben die
Grundlage der pluralistischen Demokratie wegreißt.
Du sagst ja selbst, dass andere Positionen dich nicht stören würden. Aber meine schon? Ergibt kein
Sinn.
Kommunikation muss Aufklärung sein.
22.07.2021
Reaktanz  Selbstverschließungsprozess bei ausgeübtem Druck
Was wir können ist Impulse geben. (Certum – dubia – neues Certum)
Eigentliche Adressaten (in Talkshow der Zuschauer).
HA Polarisierende Elemente/Begriffe (und die dahinterstehenden Konzepte) und/oder Ansätze zur
Depolarisierung (coronaaussoehnung.org, Persönlich (!) anhand folgender Konzepte (Screenshots
22.07., Invitational Rhetoric, Robling Verständnis, Empathie-Text, )

1. Was sind Treiber der Polarisierung im Gespräch zwischen Weidel und Ziemiak?

Ziemiak: Argument als unsachlichen Angriff abgetan, generalisierend, total.


Unlauterkeitsvorwurf.

Weidel: Schnell zu Wer ist der Schuldige?

 Wer ist schuld, wer ist unmoralisch.

2. Wie könnte die Polarisierung in diesem Gespräch durch eine dritte Person entschärft
werden?
Verständnis zeigen. Explizit auf Lösung hinweisen. Von Anprangerung zu Austausch.
Aufgreifen, Frage
Polemik: Unsachlicher Angriff, besonders Ad hominem.

Nicht nur sachlicher common ground, sondern persönlicher (letzte Gruppe, Nachbar)  aber nicht nur
weil Nachbar, sondern wegen Menschenwürde, persönlicher Glaube wie auch juristisch; Beispiel: Ich
habe Freunde, mit denen ich extreme, in Teilen völlig unvereinbare Ansichten, und das geht locker
(mag Ausnahmen geben, aber sehr sehr vieles geht)
Beziehungs- und Sachebene. Im Herzen die Anerkennung der Menschenwürde kultivieren und
bewusst empfindbar für das Gegenüber machen
L.: Strategie in Form von Indirektem.
Kramer: SpiegelTV gibt (unehrlich) vor, Aufzuklären, betreibt jedoch formgemäß
Polarisierung, das heißt qua Auftreten, Fragen, … „muss man so ehrlich sein“ wirklich zu
versuchen, nicht zu polarisieren
Alles läuft auf Verantwortung heraus!
Rh. Def. Konnex: Die kommunikative, diskursive Situation analysieren können, verstehen

Anschein erwecken, dass man berücksichtigt ist, sondern tatsächlich Einfluss geben. Auch insofern
einbinden, als das Dinge offen diskutiert werden.
Referat nächste Woche!
Kontext.  feministischer Ursprung. Text durchgehen. Gemeinsam Passagen lesen. Plus Zusätzliches.

30.07.2021
Knape: Orator (sobald er ein certum gefunden hat!) – Botschaft – Rezipient.
De Luca-Hellwig, Zarah
lily tonger-erk

Persuasion spart aus, invitational rhetoric fügt hinzu.

Ich glaube Menschen, die gegen Einwanderung sind, widersprechen mitnichten unbedingt dem Prinzip
universellen innewohnenden Wertes, sondern dass schlichtweg für sie einen Wert hat, wenn sie die
Menschen verstehen können und sie ihnen bekannt vorkommen, oder zumindest nicht fast
ausschließlich Zugewanderte zu sehen sind.

LBA: Dies ist kein Moral Highground, bzw. er ist einer, welche alle erhöht.
Extrem weit gefasst: Ich trinken mit Zimmermännern (war keine Persuasion, aber hätte sein können).
Er war von meinem Ethos überzeugt, also konnte ich meine Perspektive teilen.
Erst Persuasion und dann Perspektive.
Demokratie. Deliberative Demokratie.  basiert auf der vielleicht utopischen Grundannahme, dass
alle mündig sind (zum jeweils gegenwärtigen Zeitpunkt). „Massentauglichkeit“  Veranstaltung
schwierig; aber durchaus möglich: verschiedene Personen fragen.
Wer nicht mitmacht, ist asozial.