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Fachbereich Theologie

Studiengang Religionspädagogik B. A.

Projekt ‚Flexibel studieren‘


neu ab WS 2011/12

Worum geht es?


Der Bachelor-Studiengang „Religionspädagogik“ an der Kath. Hochschule NRW ist so aufgebaut, dass er
in der Regel in sechs Studiensemestern zum Bachelor-Abschluss führt.
Die Lehrveranstaltungen und Praktika in den einzelnen Semestern sind jeweils in thematische Module (in
sich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheiten) zusammengefasst, die nacheinander absolviert werden.
Deshalb ist es grundsätzlich auch möglich, dass diese Module auf einen größeren als den regulären Ge-
samtzeitraum verteilt werden.
Für Menschen in besonderen Lebensumständen (z.B. hohe Anforderungen in Familie, Berufsarbeit o.ä.)
ergibt sich somit die Möglichkeit zum ‚flexiblen Studieren‘.
So wird die Hochschule auch ihrem Anspruch als „familienfreundliche Hochschule“ gerecht.

Wie läuft das flexible Studium ab?


Wer pro Woche nur 1 bis 2 Tage Zeit zum Studium aufbringen kann, verteilt die entsprechenden Module
des jeweiligen Studienjahres auf zwei Durchgänge, d.h. das Gesamtstudium wird dann nach spätestens
sechs Jahren abgeschlossen.
Der Stundenplan des B.A.-Studiengangs Religionspädagogik ermöglicht dabei, die Anwesenheit an der
Hochschule auf 1-2 Tage in der jeweiligen Vorlesungszeit zu reduzieren. Unterstützend wirkt dabei das
Angebot von Blockveranstaltungen und e-learning in einigen Modulen.
Auch die Praktika und die anderen studienbegleitenden Ausbildungselemente (z.B. Anbindung an das Pau-
lus-Kolleg) werden entsprechend gestaltet und aufgeteilt.
So kann in dem verlängerten Studienzeitraum ein vollwertiger B.A.-Abschluss mit 180 ECTS erreicht wer-
den („Voll-Studium“).
Je nach angezieltem Arbeitsfeld ist es auch möglich, nur einzelne Elemente des Lehrangebotes auszuwäh-
len („Fortbildungs-Studium“). Dies führt dann nicht zum Bachelor, sondern zu einem Hochschulzertifikat
(das aber bei einem evtl. späteren B.A.-Studium angerechnet wird).

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Was bringt das?
• volle Vereinbarkeit von Familie und Studium/Berufsausbildung
• keine umständlichen „Sonderwege“, sondern ein „richtiges“ Studium mit Hochschulabschluss
• von Anfang an Kontakt mit den künftigen Kolleg/inn/en
• genug Zeit für den eigenen Bildungsweg
• Bezug zu den eigenen Lebenserfahrungen

Welche Unterstützung gibt es?


Allen, die am Projekt ‚Flexibel studieren‘ teilnehmen, wird von Anfang an ein/e Dozent/in als Studienbe-
gleiter/in (Mentor/in) zugewiesen. Mit ihm/ihr werden jeweils Zielvereinbarungen für das laufende Semester
getroffen und umgesetzt. Bei Fragen zu Studium und Prüfungen gibt er/sie Unterstützung.
Für alle, die diese neu eingerichtete Studienmöglichkeit wählen, wird ein entsprechendes Begleitseminar
angeboten, das zusätzlich zur Reflexion, zum Austausch und zur gegenseitigen Beratung einlädt.
Auch eine eventuelle Kinderbetreuung während der Lehrveranstaltungen ist möglich.

Wie kann man sich bewerben?


Grundsätzlich läuft die Bewerbung genau wie für die Regelform des Studiengangs. Für die Kandidat/inn/en
des Berufs Gemeindereferent/in gilt die doppelte Bewerbung beim Heimatbistum und bei der KatHO.
Wichtig ist, gleich einen Hinweis auf die gewünschte Form des ‚flexiblen Studierens‘ zu geben, damit alle
entsprechenden Regelungen schon zu Beginn getroffen werden können.

Sollte sich an der Lebenssituation der ‚flexibel Studierenden‘ später etwas ändern, ist ein Wechsel in die
reguläre Studienform möglich.

Wo gibt es Beratung?
Bei allen Fragen zur Bewerbung, zur Planung und Umsetzung des Studiums im Projekt ‚Flexibel studieren‘
helfen die für die Studienberatung zuständigen Dozierenden:

Prof’in Dr. Agnes Wuckelt


a.wuckelt@katho-nrw.de

Prof. Dr. Kai G. Sander


kg.sander@katho-nrw.de

Kontakt: Dekanat Fachbereich Theologie,


Tel.: 05251 / 1225-21.