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Rahmenrichtlinien der Hochschulgruppe "DIE HOCHSCHULGRUPPE"

oder Lernen ist Wettbewerbsverzerrung - gegen die Wissenshierarchie

Mit Freude nimmt die Hochschulgruppe "die Hochschulgruppe" die Initiative der naturwissenschaftlichen Fachschaftsräte zur Kenntnis. Kompromisse führen zu einer Politik der kleinen Schritte und ist fortschrittsfeindlich. Wir fordern deshalb die totalen Rahmenrichtlinien! Leider mussten wir bei genauerer Betrachtung feststellen, dass nicht konsequent zu Ende gedacht wurde. Gerade die Inkonsequenz der Weiterentwicklungen ließ uns erstarren.

Schlüsselqualifikationen wie Führungsqualitäten, Konfliktmanagement und rethorische Brillanz vermitteln die in diesen Bereichen hoch ausgebildete Dozent_innen nebenbei, so dass die Studierenden dies in den - natürlich anwesentheitspflichtigen - Veranstaltungen im Schlaf erlernen. Gezielt platzierte sexistische Kommentare von Professoren machen immer wieder auf die wichtige Gender-Problematik aufmerksam. Auch beim Teamwork gilt: "learning by doing" Jede_r ist sich selbst die/der nächste. Das lernen alle schon im Kindergarten. Wir fordern: 30 LP anerkennen für alle Kindengartenkinder_innen! Denn gemeinsames Töpchen-Gehen ist die zentrale Schlüsselkompetenzqualifikationdings für die künftige Manager_innendeutscheban(k)kackermannkompetenz!

Workload: Hier stellt sich schon die Frage: Der oder die! Ist die Betrachtung von Arbeit als Belastung, nicht vielmehr Ausdruck der ultralinken Kultusminister_innen, die nicht bereit sind, Entbehrungen für das Deutsche Volk und Bangladesh zu vollbringen. Es kann Studierenden nicht das Recht abgesprochen werden, einen 25-Stunden-Tag in der Uni verbringen zu dürfen und auch dafür 0,5 ECU geschenkt zu bekommen. Wobei eine täglich größere Summe als 5 Minuten,die auf einem Fäkalienaustrittsort verbracht wird, geht zu Lasten von 0,5 Creditpoints.

Studium kann nur durch Zwang funktionieren. Eine ständige Messung über die Leistungen von Studierenden ist in Zukunft durch ein permanentes Rating (bspw. Aquin, Aquas, Aqua alle Maler Aquamaler) zu vollziehen. Bis zur Umsetzung des Ratings schlagen wir vor, die Anwesenheit über die Ortung des Studierendenausweis zu überprüfen. Ein_e Student_in gilt dann als anwesend, wenn sein_ihr Studierendenausweis auf dem Campus geortet wird.

Prüfungsvorleistungen sollten auch Pflicht für Sprachkurse werden. Hier ist es noch Sitte, dass die Studierenden aus Interesse und der Erkenntnis der Notwendigkeit Übungsaufgaben freiwillig lösen. Die negativen Folgen liegen auf der Hand. Die Übernahme der gängigen Praxis aus einigen naturwissenschaftlichen Studiengängen,Übungen in effektiver Arbeitsteilung in der Gruppe zu lösen, sollen Vorbild sein. Um die Effektivität der Korrektur zu verbessern, wird eingeführt, dass es nur noch eine einzige mögliche Lösung, "Die Wahrheit" (TM Die Hochschulgruppe) pro Aufgabe gibt.

Die Anzahl der Prüfungen für ein Modul zu begrenzen,hemmen die Dozierenden in ihrer Kreativität der Gestaltung der Lehre. Schließlich gilt: Umso höher die Anzahl der Prüfungen, desto höher die Qualität des Studiums! Wo sonst, lässt sich Qualität so quantitativ eindeutig messen?

Achja: QUALITÄT, dieses grobkörnige Schüttgut über das man an der Universität an jeder Ecke stolpert. Trotzdem wertvoll, glaubt man kaum! Daher ist jedes Körnchen Qualität, das gefunden wird, umgehend beim Prorektor für Bildung und Internationales abzugeben. Nicht Befolgung hat die sofortige Exmatrikulation zur Folge! Nicht umsonst befindet sich auf dem GWZ neuerdings ein Exmatrikulationskatapult!