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ton

Uhr

ann's First Aid Band

l0 Uhr. Fr. 10.- (8.-)

rllins

ürich. 20 Uhr

rt Collins beginnt in den louston (Texas), wo der

inger ein gern gesehener

n frühen Sechzigern hat-

t Plattenerfolgg

aber so

0nde der Siebziger. Seine

ul, bei den Kritikern fand

und drei Grammy-Nom-

ie Ausbeute. - Erst kürz-

)ollins wieder mal durch

)avid Bowie in New York

s Soundtracks zum Film hat. Bowie war übrigens lhster of lblecasten> so

eich als Opening-Act für urnee verpftichtet haben

ich Collins, der übrigens

zern und Basel auftrelen iaräligen Begleitgruppe u.a. Drummer Soko Ri- mit lke and Tina Turner

und Bassist Johnny B.

lny Winters letztem Al-

FJdi Schwager

L. Club Entertainer ZH.

pes, Cenf. 18 Uhr. Fr. 5.-

der Literaturzeitschrifl brken. Cafö Kanzlei.

riz

ombat

Animal Farm

Castspiel des National Theatre London. Schau-

spielhaus Zirich.20 Uhr. (auch am24./25. April)

Aruma de Bolivia

Konzert. (Ti'ad. Folkmusik aus Bolivien) StuZ.

20.15 Uhr. Fr. 13.- (l l.-/7.-)

Grubenklang Orkester

Konzert. Bazillus. 21.30 Uhr. Fr- 20.-

Internationales Jazzfestival Bern

Kings of Strings: - Bucky PizzarellilMilt Hinton

Tiio

- Ron Carter Quartett

- St6phan Grapelli Tiio

Kursaal.20.l5 Uhr

Wortbühne Zürich

lesung. GZ Buchegg

Filmbar 86

The Ladykillers. Drahtschmidli. 20.30 Uhr

Porridge and Mojo Five

Konzert (Jazzl. GZ Baöhwiesen. 20 Uhr. Fr. 9.90

Auca

Konzert. Bazillus. 21.30 Uhr. Fr. I0.- (auch anl

26. April)

Internationales Jazzfestival Bern

Contemporary Sounds: - Mel tcwis & Joe Haider Big Band

- Chick Corea Electric

Band

Kursaal. 20.15 Uhr

Filme von Raül Ruiz

19.00

Uhr Lölöve du pont de lAlma

21.30

Uhr Les destins de Manoel

24.00 Uhr La ville des pirates

Solakino Xenix

The Nightingales

ps

lI. 2l Uhr (auch am 22.

,21 Uhr)

mmen>>. Seit Monaten

Ins mit glänzenden Au-

ignis, als ginge es auf

d

sehnen sie sich nach

n

Inbegriff von Dreck,

Sex und unendlich lau- kurzum <<Real Rock'n' iitze, das war das Kon- l(alorienverbrauch das

Nserdem war es das Lu-

und Aufreisserischste,

hem Rock'n'Roll gibt>

hrift <SPEX> vor zwei

itt der Cramps in Paris. drs Ereignis <Cramps

latte der kalifornischen t, rlles in Aufregung zu

gegnet.

Yitn blvis>, New Rose/

:n Montag. l8 -20 Uhr

iz

6elle

b.

';s wurden Ende 1979 vonrRo-

undTexterderBand, ge.

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grün.

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/.nSänger

f

Cruppeerlebteim LaufederJah-

re viele j/rsonelle Wechsel. Das heutige Line-

up sieht wie folgt aus: Robert Lloyd - voc, Ho-

ward Jenner - Bass, Pele Byrchmore - guitar, Ron Collins - drums, Maria Smith - vioiin. Trotz ihrer bisher rund l0 Platten sind die Nightingales noch sehr wenig bekannt, und sie

weit hinter den ihnen

stehen an Verkaufszahlen

musikalisch sehr ähnlichen The Fhll oder 3

Johns zurück. Auf der Bühne seien die Nigh- lingales wild und extrem spassig. Man wird ja

inoises sehen.

Modernjazz Session

Bazillus. l4 Uhr

Internationales Jazzfestival Bern

Cala Night: -Oscar Peterson Trio + Milt Jack-

son

Kursaal. 20.15 Uhr

Vom Maibaum zum l. Mai

Wie kam die Arbeiterbewegung zum l. Mai? Warum wird der Täg der Arbeit nicht zu Weih- nachten gefeiert? Marco Bischof zeigt Verbin- dungen zwischen den alten heidnischen Früh-

lingsbräuchen und dem Fest der Arbeiterklasse.

Caf6 Kanzlei. 11.30 Uhr

Nico & Faction

Konzert. Schauspielhauskeller. 2l Uhr (auch

am 28. April)

Fline Künstlerin im Zeitraffer: 16.t0.193E:

Christa Pavloski wird im Köln des Nazi-

deutschlands geboren.

1960: Nach Jobs als Mannequin komml sie

erstmals nach New York und besuchl eine

Schauspielschule. Fline ihrer Klassengefährtin-

nen: Marilyn Monroe.

1964/652 Nico veröffentlicht auf dem Imme- diate Label von Stones Manager Oldham ihre erste Singlg und Bob Dylan stellt sie dem New Yorker Avantgarde-Künstler Andy Warhol vor.

Wenig später entdeckt Nico im Cafe Bizarre die

Velvet Underground (mil lou Reed) und macht Warhol auf die Band aufmerksam. Der über-

nimmt ihr Management und machl Nico zur

l,eadsängerin. Nach einem Jahr und einer l,P

steigl sie *ieder aus.

70er Jahre: Nico, die sich das Harmonium-

spiel beigebracht und auf Anraten von Jim

Morrison begonnen hatte, eigenen Songs zu

schreiben, veröffentlicht drei LPs, auf denen

jeweils llx-Velvet John Cale mitwirkl. l)azu kommen noch mehrere Filmprojekte.

l9E5l Die in Manchester ansässige Musikerin

veröffentlicht

ra Obscura>>.

ihr bisher letztes Album <Came-

lidi Schwagcr

Metronome Quintett

Konzert (Jazz). Comihalle. l9 Uhr

zli - Konzertkritik

The Bucks in Stäfa

Zürich'86: Die Szene der Ak-

tiv-Dienstzeit hat sich läng-

stens zerstreut und für einen

altgedienten Konzerthänger

scheint jeder Weg aus der Stadt

zu weit. Die Zürcher Devant-

Garde ignoriert das meist gute

Rössli-Programm weithin, so-

gar wenn die Bucks auftreten.

Oder dann erst recht?

Zur !)rinnerung (für NichGNostalgiker):

Bucks waren mal eine der wichtigsten jungen Bands weit und breit, flimmerten gar als musi-

kalische und sonslige Verständnishilfen zur re- bellierenden Jugend über den TV.

[,ang ist's her. Die Bucks sind aus einer ln-

lange

Band zur Out-Band geworden. Sie haben

nichls gemacht, und jetzl. wo sie was machen,

l)ie

erweisen sie Zürich die Referenz nicht. Zu den Bucks hin ist an diesem Freitag fast keiner aus Tsürich gereist. Sie sind hier genauso oul wie

Zürich wohl für sie. Dafür tauchen in der Provinz die Jungen

auf, nurgut hundertzwar, aberdie müssen sich

auch keine (iedanken darüber machen, ob sie

E0/$l ve.rdnängen oder bewältigen sollen. Zu

solchen Uberlegungen

mer Anlass.

Stäfa '86: ll0 Minuten kraftvollen Punk-

rock boten die Bucks, schnörkellos und präzis

geben sie aber noch im-

vorwärtsgetrommelt vom topfiten

Päde. Janos'

Real Rock'n Roll-Solis an der (iilarre und

Rams tiefe Stimme: l)ie Bucks wie in den An-

fängen - aber besser. Die modische Schroffheit von damals isl der

lronie gewichen, wenn Rams den kuten die Zunge zeigt. Und in solcher Spielfreude und Homogenilät sind die Brcks womöglich plötz- lich bei den l6- his 20-jährigen in.

tanzten schliesslich alle zu

Schweisslriefend

den allen Hymnen gleich wie zu den neuen

Songs, die sich nahllos dazwischenfügten.

Neu ist das verwegene Trockeneis. Zeilge-

mässer Firlethnz, aber mickrig

und unniitig

dazu. Und vielleicht doch äusseres Anzeichen

für eine Background-Weilerentwicklung

der

Bucks?

Auf jeden lhll: l)ie Band beginnt musika- lisch nochmals ganz von vorn und sie scheinl Spass daran zu haben. Die Jungen auch. Und

die Allen? Oh sie an den Bucks inleressierl sind

oder nicht, wichtig für die Band scheinen sie

nichl zu sein.

Marcel (iamma

2li - Konzertkritik

Luther Allison

Eigenllich stimmte an diesem Sonnlagabentl

im Volkshaus beim Auftrilt der t,uther Allison Band so ziemlich alles. l)er Tenor nach dem Konzert war denn auch: <<Dä wirtl immer hes-

kleinen Schönheitsfehler mussle

man schon fast suchen. (iestiirl hat mich z.B.

mil welcher Penetranz und Naivität Allison im- mer wieder brüderliche Nächstenliebe predig-

le. Auch wurde er dann für mich doch eher un- geniessbar, wenn er seine (iitarre beiseile legte

undlsich als reiner Sänger/Performer venuch- te. Diese Rolle liegt ihm nicht, wie nichl nur die

des Olis-Redding-

ser.>> -

I)ie

eher missglückle Version

Klassikers <iThe l)ock Of The Bay> bewiesen

hat. Auch war es eine t'ehlenlscheidung, den Gig nicht in einem Stück durchzuziehen, son-

dern nach gut einer Stunde ersl mal eine 30mi-

nütige Pause einzulegen und dann zu einem

zweilen Teil anzutreten. l)er Auflrilt wurde da-