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Gemeindebrief

der ev.-lutherischen
Paulus-Kirchengemeinde
Ostercappeln

Nr. 156 Juni / Juli 2010


Inhalt Impressum

Titelseite S.01 Herausgeber:


Impressum S.02 Paulusgemeinde Ostercappeln
Vorwort S.03
Kreisposaunenfest S.06 Redaktion:
Monatsspruch Juni S.07 Frau Erichsen,
Männerkreis S.08 Pastor Weymann,
Videofreizeit S.09 Herr van Berkum,
Ferienpass S.12 Herr Meyer zu Nordhausen,
Konfirmation S.14 Ehepaar Gärtner
Konfirmandentreffen S.16
Wussten Sie schon S.17
Frauenkreis S.18
Druck:
Termine S.19
Diakonie GmbH, Melle
Feste Termine S.23
Monatsspruch Juli S.24
Ein Alptraum S.25 Auflage:
Sommerzeit S.26 1350 Stück
Angedacht S.27
Buchvorstellung S.28 Redaktionsschluss für die nächs-
Heinrich Böll S.30 te Ausgabe ist der 06.07.2010
Revue S.31 Der Gemeindebrief liegt spätes-
Das VaterUnser S.33 tens am 28.07.2010 zum Abho-
Freud und Leid S.34 len bereit.
Kreise und Gruppen S.35
Kontakte S.36
Mit Namen gekenn-
zeichnete Beiträge ge-
ben nicht immer die
Meinung der Redaktion
wieder.

Layout und grafische


Betreuung:
Ulrich Gärtner

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Vorwort
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Bilder sind ein Teil der Malereien an der unteren Empore in unse-
rer Kirche in Stürza. Einige von Ihnen kennen diese Bilder von Part-
nertreffen in den letzten Jahren. Doch die Geschichte, die hier darge-
stellt wird, ist eher unbekannt, denn das Buch Tobit gehört zu den
Apokryphen (d. h. nicht zwingend zum Kanon des Alten Testamentes)
und ist nur in manchen Bibeln abgedruckt. Ich möchte Ihnen diese Ge-
schichte kurz erzählen.

Auf dem oberen Bild sehen Sie Tobit, der seinen Sohn Tobias vor ei-
ner schwierigen Reise segnet.

Tobit, der immer nach Gottes Regeln gelebt hatte und durch ein Miss-
geschick erblindet war, musste sich Spott gefallen lassen: „Was hilft
dir deine Rechtschaffenheit? Dir geht es auch nicht besser als ande-
ren.“ Deshalb
hatte er das
Leben satt.
Er wollte
sterben. Sein
Sohn sollte
das für die
Bestattung
hinterlegte
Geld bei Ver-
wandten ab-
holen. Auf dieser Reise begleitete ihn Rafael (als Engel unerkannt). Er

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Vorwort
ermunterte Tobias unterwegs die Innereien eines Fisches mitzuneh-
men.

Tobias kam zu seinen Verwandten und lernte dort Sarah kennen. Auch
sie war des Lebens müde geworden, nachdem ihre sieben Männer be-
reits in der Hochzeitsnacht verstorben waren und sie sich Spott und
Beschimpfung gefallen lassen musste. Der Dämon, der sie liebte, hatte
die Männer aus Eifersucht umgebracht. Mit Hilfe von Herz und Leber
des Fisches konnte die junge Frau Sarah unter Gebeten von dem bösen
Dämon befreit werden. Sarah wurde die Frau von Tobias und beide
kehrten nach dem Hochzeitsfest in die Heimat von Tobias zurück.

Dort strich Tobias die Galle des Fisches auf die Augen seines Vaters
und dieser konnte wieder sehen. Tobit dachte nicht mehr ans Sterben.
Er war glücklich und die Tiere auf dem unteren Bild zeugen von dem

Reichtum, den Gott ihm schenkte. Erst jetzt gab sich Rafael als Engel
zu erkennen. Doch im gleichen Moment verabschiedete er sich von
den Menschen. Er hatte seinen Auftrag erfüllt, der bereits in seinem
Namen anklingt. Rafael (hebräisch) heißt auf deutsch: Gott heilt.

Gott heilt – eine gute Botschaft, denn wir sehnen und nach Heilung für
unseren Körper, für unsere Seele. Wir bitten um Heilung für Men-
schen, die uns am Herzen liegen. Oft durften wir schon erleben, wie
Gott geheilt hat. Doch genauso oft warten Menschen scheinbar vergeb-
lich darauf.

Die Geschichte von Tobit, Tobias und Sarah erzählt mit reichen Aus-
malungen von Verzweiflung und innerer Not. Hilfe schien nicht mög-
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Vorwort
lich zu sein. Dann hat Gott – ganz anders als erwartet – doch Heilung
gesandt. Zwei Menschen durften neu den Weg ins Leben gehen. Sie
dankten Gott für die wunderbaren Dinge, die er an ihnen getan hatte.
Bitte um Heilung – Erfahrung von Heilung. Beides gehört zu unserem
Leben dazu. In allem dürfen uns bei dem geborgen wissen, der seine
Engel sendet, die uns auf unserem Weg begleiten und stärken.

Diese Botschaft möchten wir gern weiter geben.


Deshalb haben wir den Engel Rafael als Sinnbild-
für die Innenrestaurierung unserer Stürzaer Kirche
gewählt und das Logo dafür entworfen, das Sie
hier sehen können.

Gott segne und behüte Sie!


Das wünscht Erdmute Gustke,
Pfarrerin der Philippuskirchgemeinde Lohmen – besonders zuständig
für Stürza und Rathewalde

Wir danken Pastorin Gustke für dieses Vorwort !

Woche für das Leben:


Gesunde Verhältnisse
„Sinn macht gesund!“
Referentin: Dipl.soz.päd. Doris Ostermann,
Supervisorin und Gesundheitscoach,
Osnabrück
Zeit: Dienstag, 01. Juni, 20 Uhr
Ort: Ev. Gemeindehaus

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Kreisposaunenfest

Das Fest auf der Landesgartenschau


Kreisposaunenfest 2010

Diesmal findet das Kreispo- tesdienst mit dem großen


saunenfest an einer unge- Chor mit Bläsern aus den 16
wöhnlichen Stelle statt: Im Posaunenchören unseres Kir-
chenkreises.
Freien auf dem Kirchplatz von
Bad Essen. Der histori-
sche Kirchplatz ist rundherum
gesäumt von alten Häusern
und hat dadurch eine gute
Akustik. Viele Konzerte wer-
den im Rahmen der Landes-
gartenschau auf dem Platz
stattfinden.

Das Fest beginnt mit dem


Konzert
am Samstagabend. Etwa 200
Bläser
musizieren: Programm
Kreisposaunenfest
Eine Bläsergruppe aus
Meller Posaunenchören un- 2010
ter der Leitung von Ursula-
Maria Buschund Kreischorlei- Samstag, 05.06., 19.30 Uhr:
ter Andreas Opp Festkonzert auf dem
Bläser aus Wittlager Posau- Kirchplatz* von Bad Essen
nenchören unter der
Leitung von Kantor Martin Sonntag, 06.06. 10.30 Uhr:
Stindt. Festgottesdienst auf dem
Das Blechbläserensemble Kirchplatz*.
„Jubilate Deo" aus Westfalen. Anschließend gemeinsames
Das junge Blechbläseren- Mittagessen .
semble
„auf Biegen und Blechen" aus *Bei schlechtem Wetter wird
Niedersachsen. das Kreisposaunenfest in der
Sporthalle des Gymnasiums
Am Sonntag beginnt um Bad Essen (Schulallee 30)
10.30 Uhr der große Festgot- stattfinden.
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Monatsspruch
Monatsspruch Juni 2010
Gott spricht: Suchet mich und so werdet ihr leben. (Amos 5,4)
Nächsten zu helfen, anstatt nur auf
den eigenen Vorteil zu achten; be-
deutet, den Götzen unserer Zeit –
Reichtum, Ansehen, Schönheit, je-
der mag sich selbst fragen, welche
„Götter seinen Himmel bevölkern“ –
keinen Stellenwert mehr einzuräu-
men.
Doch der Monatsspruch beinhaltet
nicht nur diese Mahnungen, zualler-
erst lese ich in ihm Trost. Die Got-
tessuche schließt die Umwege, die
Irrwege, die Sackgassen mit ein. Ich
muss nicht – was auch gar nicht
geht – der „fertige“ Christ sein, ich
darf noch auf der Suche sein und
dennoch wird mir das Leben ver-
sprochen. Ich muss mir über das
Ziel im Klaren sein und es möglichst
nicht aus den Augen verlieren; auf
dem Weg kann es Straucheln und
auch Fallen geben. Und ich darf
Der Monatsspruch stammt aus dem darauf vertrauen, dass ich diesen
Buch des Propheten Amos, des Weg nicht allein gehe; andere Gott-
scharfzüngigen Kritikers der – gera- sucher sind mit mir unterwegs, wir
de auch sozialen – Missstände im dürfen uns über den Weg austau-
alten Israel. Seine Kritik gilt uns schen und einander stützen. Und
heute gleichermaßen wie den Men- Gott kommt uns entgegen. Wenn
schen damals. Und genauso gilt uns wir ihn ernsthaft suchen, dann lässt
auch die Verheißung, die Gott zu- er sich auch von uns finden. Viel-
sagt: Zu leben, wenn wir ihn su- leicht nicht da, wo wir es erwarten;
chen. vielleicht auch nicht so, wie wir es
Gott zu suchen, heißt nicht, wie das glauben. Der erste Schritt, ihn zu
junge Mädchen den Himmel mit finden, ist es, ihn zu suchen. Der
einem Fernrohr abzusuchen. Und Kirchenvater Augustinus geht sogar
bedeutet doch zugleich, den Him- noch einen Schritt weiter: „Es ist
mel in den Blick zu nehmen; den schon ein Teil des Findens, wenn
Himmel im Gegensatz zu der Erde du weißt, was du zu suchen hast.“
und ihren Gesetzmäßigkeiten. Und
so bedeutet Gott zu suchen, dem Michael Tillmann

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Männerkreis
S
p F
i r
e ü R
G l M h a G
e e e R s d o
Ö s a i e t t O B t
k p b n f ü o s e t
o r e u V e c u t s e

M Ä N N E R K R E I S
e c d g n a e r c d
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am: 12. Juni 2010 Bitte frühzeitig anmelden in


Landesweiter Männertag Ostercappeln
in Hildesheim 05473-1994
Referenten
am: 28. Juni 2010 um: 20.00 Uhr
sind die Ratsvorsitzende der EKD
Thema: Arbeit der
Landesbischöfin
Patientenfürsprecher
Margot Käßmann,
Referent: Herr Dr. Franz Kahlert
der Präsident des Kirchentages
Ort: Gemeindehaus Ostercappeln
Herr Nagel und der Leiter der
am: 26. Juli 2010
Männerarbeit Henning Busse.
um: 14.00 Uhr
Bei ausreichender Teilnehmerzahl
Fahrradtour mit anschl.
organisiert der Männerkreis
Kaffee & Kuchen
Bohmte einen Bus.
Treffpunkt: Parkplatz
Abfahrt ca. 7.00 Uhr
Kronensee
in Bohmte. Kostenpflichtig !

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Videofreizeit

Videofreizeit
Als am ersten Montag der Osterferien
13 Jugendliche und 4 Betreuer am

Ankunft in Wildeshausen

Bahnhof in Wildeshausen ankamen, ahn-


ten sie noch nicht, dass diese Freizeit
nicht ganz nach Plan verlaufen würde.
Es gab einige Probleme mit den Compu-
tern und Kameras, die sich dank der Be-
treuer schließlich doch noch alle behe-
ben ließen, obwohl jeden Tag etwas
Neues passierte. Die Probleme fingen
mit einem kaputt geglaubten Bildschirm
an und endeten im Kauf eines neuen
Computers, sodass auch mal die eine
oder andere Nacht durchgemacht wurde.

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Videofreizeit
Die Jugendlichen konnten zwischen den Themen „Kurzfilm“
„Tagesschau“ und „Sketch“ auswählen.
„Oh mein Gott, wie seh' ich denn aus?“ Mit genau diesem Satz sollte
der Kurzfilm „Tante
Funnys Haus“ anfan-
gen. Und genau sol-
che Sätze waren es,
die am Set oft für La-
cher sorgten.

Achtung „Klappe“

Die Drehs waren für alle sehr lustig. Es gab Szenen, die zig Mal ge-
spielt werden mussten und wieder andere, die sofort beim ersten Mal

Begutachtung der „Kunstwerke“

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Videofreizeit
besser als geplant klappten. Auch das Zusammenschneiden der Filme
und das der verpatzten Szenen machten besonders Spaß. Am letzten
Abend stellten alle „Künstler“ ihre Werke vor. Es wurde viel gelacht
und alle waren mit ihren Filmen zufrieden: "Wow euer Film ist ja voll
gut geworden!" Diesen Satz gab es nach jedem Film. Es war doch
überraschend, wie unterschiedlich die 4 Gruppen gearbeitet haben. Un-
ter den vier Filmen waren zwei Folgen einer „Tagesschau“ ein
„Krimi“ ,“Sketche mit Alfred und Kali“ und ein Film über ein Mäd-
chen, das das Haus ihrer Tante erbt - „Tante Funnys Haus“.
"Sowohl mir, also auch den Teilnehmern hat die Freizeit trotz der Tü-
cken sehr viel Spaß gemacht. Und es wird sicher nicht die letzte Vi-
deofreizeit sein", so Diakonin Karen Adler.
„Wir dürfen gespannt sein, was sich aus den vielen Ideen, die auf der
Freizeit entstanden sind entwickelt.“

Wer neugierig ist, der findet mehr Fotos auf der Homepage
www.aufwindev.de
Von Kira und Alina

Und es geht weiter!


In den Sommerferien findet vom 16. bis 18. Juli eine
Wochenendfreizeit im Gemeindehaus in Venne statt. Sie
trägt den Namen „Klappe die Zweite“. Aber nicht nur
die Teilnehmer der ersten Videofreizeit sind herzlich
eingeladen, sondern auch für „Neulinge“, die neugierig
geworden sind, gilt die Einladung. Das Wochenende ist
gut geeignet, um erste Erfahrungen mit Kameraführung, Schauspielen
und Videobearbeitung zu sammeln. Traut euch!

Mehr Infos finden Interessierte auf der Homepage


www.aufwindev.de,
auf den ausliegenden Anmeldungen
oder
bei Diakonin Karen Adler unter der Telefonnummer 05476-918821.

Diakonin Karen Adler


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Ferienpass

Ferienpass
Der Verein Aufwind e.V. bietet in den
Sommerferien mehrere Aktionen im Rah-
men des Ferienpasses an. Unter anderem findet ein Besuch bei Hob-
by-Imker Viktor Schledewitz, statt.Zwei Tanzprojekte, ein Grundkurs
im Zeichnen, Hennatattos werden angeboten, es wird gekocht, ein
Dschungeltag findet statt und ein Nähangebot startet.
Falls Restplätze bei unseren Angeboten frei sind, erfahren sie dies auf
der Startseite der Homepage www.aufwindev.de.

Kinderbibelwoche
In der zweiten Herbstferienwoche, vom 19. bis 21. Oktober findet eine
gemeinsame Kinderbibelwoche in Venne statt. Der Abschlussgottes-
dienst wird an Sonntag, den 24. Oktober in der Walburgiskirche gefei-
ert.
Für die Kinderbibelwoche werden noch Mitarbeiter für verschiedene
Bereiche gesucht. Es gibt ein Team für Spiele, die inhaltliche Gestal-
tung und für Bastelangebote. Aber für die Küche suchen wir eine Kü-
chenfee, die uns kleine Snacks und Getränke bereit stellt.
Wer Lust und Zeit hat, bei der Kinderbibelwoche mitzuarbeiten, mel-
det sich bitte bei Diakonin Karen
Adler unter der Telefonnummer
05475-918821.

Jugendraum
Der Jugendraum ist nun jeden
Dienstag, außer in den Schulferien,
von 18 bis 20 Uhr geöffnet. Das
Programm wird gemeinsam erstellt
und auf der Homepage
www.aufwindev.de veröffentlich.
Wer über OSC über die Angebote
benachrichtig werden möchte, der
findet mich bei OSC unter dem
Nick Verein-Aufwind. Hinterlasst
Foto vom Cocktail mixen.
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Ferienpass
mir doch dort eine Nachricht und ich nehme euch in die Freundschafts-
liste auf.
Neugierig was wir bisher gemacht haben?

Ich freue mich auf euch.


Diakonin Karen Adler

Menschenkickerturnier
mit
Jugendgottesdienst
Am Freitag, 18. Juni, findet um 17 Uhr ein großer Jugendgottesdienst
in der Pauluskirche in Melle statt. Ab 19 Uhr startet das Menschenki-
ckerturnier, rund um die Pauluskirche.
Jugendgruppen aus allen Vereinen, Verbänden, Kirchengemeinden und
alle anderen sind herzlich eingeladen den Pokal auszuspielen!
Gespielt wird Fair-Play Fußball auf kleinen Feldern. Die Teams beste-
hen aus 10 SpielerInnen (6 FeldspielerInnen, 1 Torfrau/-mann und 3
ErsatzspielerInnen). Es müssen mindestens 2 Mädchen im Team sein.
Wir spielen natürlich mit fair gehandelten Fußbällen.

1. Preis: 100,-€ für die Gruppenkasse


2. Preis: 50 €,- für die Gruppenkasse
3. Preis: 1 fair produzierter und gehandelter Fußball

Veranstaltet von, Anmeldung (bis zum Fr. 11. Juni 2010) und Infos
bei:
Ev. Jugend im Kirchenkreis Melle;
Diakon Henning Enge;
Riemsloher Str. 5;
49324 Melle;
kkjd.melle@evlka.de;
Tel: 05422 9400-46

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Konfirmation

Bei wunderschönem Wetter feierten wir


am 18. und am 25 April
Konfirmation

Möge die Erinnerung an euren Konfirmationstag euch zu


jeder Zeit im Glauben stärken und euch ermutigen,
euren Glauben tatkräftig zu bekennen.

Am 18.April, v.l., hintere Reihe: Markus Egel, Tim Segermann, Andreas


Braun, Pastor Weymann, Anatoli Alejew, Hendrik Kalmey gen. Beckmann,
Dario Pauls. Vordere Reihe: Florian Noß, Ina Hüsemann, Evelin Janzen, Victoria
Meckelburg, Jonas Weinrich.

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Konfirmation

Am 25.April, v.l., hintere Reihe: Pastor Weymann, Patrick Geffe, Steven Geffe, Jen-
nifer Paul, Sandra Kettler, Patrick Remler, Christian Kordhanke, Tobias Klatka. Vor-
dere Reihe: Milena Niekamp, Urte Land, Susanne Dreier, Sarah Meyer, Hannah
Sandeck, Yvonne Moormann, Nadja Heilmann.

Licht der Gnade


Wer den Reichtum der Gnade Gottes selbst er-
fahren hat, der kann nicht anders, als das weiter-
zugeben und abzugeben. Auf der Erde zu leben
und vom Himmel zu wissen, dass das, was wir
haben und sind, aus Gnade geschenkt ist – das
macht mich frei. Das ist der Rahmen, um als
Christ zu leben.

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Konfirmandentreffen

1.KONFI-TREFFEN: Die NEUEN kommen


– und wir freuen uns auf EUCH!

Der neue Konfirmandenjahrgang trifft sich zum ersten Mal in diesem


Jahr am Donnerstag, den 10. Juni um 16.30 Uhr im Gemeindehaus.
Alle Jugendlichen aus unserer Gemeinde, die 12 Jahre alt sind (oder
bis Ende August werden) sind dazu herzlich eingeladen. Das erste
Kennenlerntreffen dauert ca 1.Stunde.
Das zweite Treffen findet am 5.August ebenfalls um 16.30 Uhr nach
den Sommerferien statt.
Weitere Termine werden dann bekannt gegeben, ebenso eine Gruppen-
einteilung.
Am Sonntag, den 15.August um 10.30 Uhr findet der Open air - Be-
grüßungsgottesdienst zusammen mit der Kirchengemeinde Venne in
Venne statt.
Bitte merkt Euch schon einmal den Termin vor.
O. Weymann

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Wussten Sie schon

Wussten Sie schon, …


… dass in Ostercappeln ein neues Hotel aufgemacht hat? – Zu be-
wundern und zu besuchen im Arche Noah-Kindergarten, z.B. beim
Sommerfest am Sonnabend, den 29.Mai. Es handelt sich um ein Insek-
ten-Hotel für sog. Solitärinsekten (Insekten, die keine Völker bilden).

… dass an jedem Sonntag während der Landesgartenschau in


Bad Essen auf der Himmelsterrasse um 14 Uhr eine Andacht stattfin-
det und viel Musik dargeboten wird?

… dass die in diesem Jahr Konfirmierten (bisher) 190,-Euro als


Konfirmandengabe für Bildungsprojekte in unserer Partnergemeinde
Marburg-Gamalahke in Südafrika gespendet haben – Vielen Dank!

… dass Sie das diesjährige Kreisposaunenfest in Bad Essen am


5./6.Juni nicht verpassen sollten und wir dort gemeinsam am 6.Juni
den Gottesdienst mitfeiern?

… dass unsere Vokalchöre uns zu einem musikalischen Festgottes-


dienst am 20.Juni einladen, in dem die Musik den Ton der Verkündi-
gung angibt? Anschließend findet ein Kirchenkaffee draußen bzw. im
Gemeindehaus statt.

… dass seit einem halben Schuljahr in unserem Gemeindehaus für


Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse eine Hausaufgabenbetreu-
ung angeboten wird mit Mittagessen und wir den ehrenamtlichen He-
ferinnen und Helfer ein ganz ausdrückliches und herzliches Danke-
schön sagen, für die aufgebrachte Zeit, das verständnisvolle Bemü-
hen und die tatkräftige Unterstützung?!

… dass Hoffnung nicht Optimismus ist, nicht die Überzeugung, das


etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas einen Sinn hat,
ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht. (Vaclav Havel)

Wussten Sie das alles schon?


- Nun wissen Sie es!

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Frauenkreis

Maiwanderung vom Frauenkreis

Der Frauenkreis unternahm eine Maiwanderung zur Lerchenspornblüte


in Bad Iburg.

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Termine

Termine
So. 30.05. Trinitatis
"Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre
voll." Jesaja 6,3
10:00 Uhr Gottesdienst,
Pastor Hülsmann

Mo. 31.05. 14:00 Uhr Männerkreis


Thema: Werksbesichtigung Fa. Heinr. Kesseböhmer
Treffpunkt: 13:00 Uhr
Gemeindehaus Ostercappeln, Parkplatz
Gemeindehaus Venne, Parkplatz - Fahrgemeinschaften
Di. 01.06. 20:00 Uhr Christl. Erwachsenenbildung
"Sinn macht gesund!"
Referentin: Dipl. soz. Päd. Doris Ostermann,
Supervisorin und Gesundheitscoach, Osnabrück
Ort: Gemeindehaus
Do. 03.06. 18:30 Uhr Andacht im Krankenhaus St. Raphael
20:00 Uhr Paulanerchor

So. 06.06. 1. Sonntag nach Trinitatis


"Christus spricht: Wer euch hört, der hört mich, und wer euch verachtet,
der verachtet mich." Lukas 10,16
Wir laden ein zum gemeinsamen Gottesdienst des Kreisposaunenfestes
in Bad Essen
Näheres siehe Seite 6

Mo. 07.06. Frauenkreis


Radtour zum Dümmersee - Fahrmöglichkeiten mit dem
Auto. Die Abfahrtszeit wird noch bekannt gegeben.
Di. 08.06. 20:00 Uhr Koordinierungsausschusssitzung
Mi. 09.06. 14:30 Uhr Seniorentanzkreis
19:30 Uhr Freundeskreis

19
Termine

Termine
Do. 10.06. 20:00 Uhr Bibelkreis
20:00 Uhr Gemeinsamer Übungsabend:
Paulanerchor und Cantate domino Chor
Fr. 11.06. 09:00 Uhr 1. Planungstreffen "Erntemarkt"
11:15 Uhr Kindergarten-Andacht in der Paulus-Kirche

So. 13.06. 2. Sonntag nach Trinitatis


"Christus spricht: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen
seid;ich will euch erquicken." Matthäus 11,28

10:00 Uhr Gottesdienst mit Taufe


Kindergottesdienst, Posaunenchor

Mo. 14.06. 14:30 Uhr Frauenhilfe


Besuch im Schnippenburgmuseum Schwagstorf
anschl. Kaffeetrinken im Heimatmuseum
Abf. Parkplatz Kirche 14:30 Uhr
Di. 15.06. 15:00 Uhr Ökumen. Gesprächskreis
"Starke Frauen" - Elisabeth von Calenberg (1510-1558)
Ort: Gemeindehaus
20:00 Uhr Kirchenvorstandssitzung
Mi. 16.06. 14:30 Uhr Seniorentanzkreis
Do. 17.06. 16:00 Uhr Ökumen. Schulentlassungs-Gottesdienst der
Ludwig-Windhorst-Schule in der St. Lambertus-Kirche
18:30 Uhr Andacht im Krankenhaus St. Raphael
20:00 Uhr Paulanerchor
Fr. 18.06. 15:00 Uhr Gottesdienst mit den Vorschulkindern des
Arche-Noah-Kindergartens
Sa. 19.06. 16:30 Uhr Trauung

20
Termine

Termine
So. 20.06. Tag der Geburt Johannes des Täufers: Johannis
"Dies ist das Zeugnis Johannes des Täufers: Er muss wachsen,
ich aber muss abnehmen. Johannes 3,30
10:00 Uhr Musikalischer - Gottesdienst
Cantate domino Chor, Paulanerchor
anschließend Kirchenkaffee

Di. 22.06. 08:15 Uhr Schulabschlussgottesdienst der 4. Klasse


Grundschule am Wiehengebirge - Pauluskirche
09:30 Uhr Schulabschlussgottesdienst der 4. Klasse
Grundschule zur Schnippenburg - St. Marienkirche
Mi. 23.06. 19:30 Uhr Freundeskreis
Fr. 25.06. 09:30 Uhr Andacht im Seniorenheim St. Michael
mit dem Cantate domino Chor

So. 27.06. 4. Sonntag nach Trinitatis


"Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen."
Galater 6,2
10:00 Uhr Gottesdienst mit Taufe

Mo. 28.06. 20:00 Uhr Männerkreis


Thema: Arbeit der Patientenfürsprecher
Referent: Herr Dr. Franz Kahlert
Ort: Gemeindehaus Ostercappeln
Fr. 01.07. 18:30 Uhr Andacht im Krankenhaus St. Raphael
Sa. 03.07. 16:00 Uhr Trauung

So. 04.07. 5. Sonntag nach Trinitatis


"Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus
euch: Gottes Gabe ist es." Epheser 2,8
10:00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl und Erwachsenentaufe

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Termine

Termine
Di. 06.07. 20:00 Uhr Redaktionsausschusssitzung
Fr. 09.07. 09:30 Uhr Andacht im Seniorenheim St. Michael

So. 11.07. 6. Sonntag nach Trinitatis


"So spricht der Herr, der dich geschaffen hat: Fürchte dich nicht, denn
ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen;
du bist mein." Jesaja 43,1
10:00 Uhr Gottesdienst

Do. 15.07. 18:30 Uhr Andacht im Krankenhaus St. Raphael

So. 18.07. 7. Sonntag nach Trinitatis


"So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger
der Heiligen und Gottes Hausgenossen." Epheser 2,19
10:00 Uhr Gottesdienst

Fr. 23.07. 09:30 Uhr Andacht im Seniorenheim St. Michael

So. 25.07. 8. Sonntag nach Trinitatis


"Lebt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und
Gerechtigkeit und Wahrheit." Epheser 5,8b.9
10:00 Uhr Gottesdienst

Di. 27.07. 10:00 Uhr Die neuen Gemeindebriefe liegen zur Abholung bereit
Do. 29.07. 18:30 Uhr Andacht im Krankenhaus St. Raphael
Sa. 31.08. 16:00 Uhr Trauung

So. 01.08. 9. Sonntag nach Trinitatis


"Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel
anvertraut ist, von dem wird man um so mehr fordern." Lukas 12,48
10:00 Uhr Gottesdienst

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Feste Termine

Feste Termine

Montag 14:30 Uhr Frauenhilfe (monatl.)


15:00 Uhr Frauenkreis (jeden 1. im Monat)
17+18Uhr Tanzgruppen

Dienstag 16+17 Uhr Konfirmandenunterricht


17+18 Uhr Tanzgruppen
19:30 Uhr Posaunenchor
20:00 Uhr Basarkreis
15:00 Uhr ökumenischer Gesprächskreis jeden
3. im Monat (oder nach Absprache)
Mittwoch 09:00 Uhr Nähkreis
14:30 Uhr Seniorentanzkreis
17:00 Uhr Tanzgruppen
18:30 Uhr Cantate domino Chor
19:00 Uhr Gitarrenkurs
19:30 Uhr Freundeskreis (alle 14 Tage)
20:00 Uhr Laienspielkreis
20:00 Uhr Gitarrenkurs

Donnerstag 09:30 Uhr Spielkreis


18:30 Uhr Andacht im Krankenhaus (14-Tägig)
20:00 Uhr Bibelkreis (jeden 2. im Monat)
20:00 Uhr Paulanerchor - jeden 1.u. 3. und nach
Absprache

Freitag 09:30 Uhr Andacht im Seniorenheim St. Michael


(alle 14-Tage)
16:30 Uhr Tanzgruppen
17:30 Uhr Tanzgruppen
19:00 Uhr Jugendtreff ( nach Absprache )

Sonntag 10:00 Uhr Gottesdienst

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Monatsspruch Juli

Monatsspruch Juli
So bekehre dich nun zu deinem Gott, halte fest an Barmherzigkeit und
Recht und hoffe stets auf deinen Gott. (Hosea 12,7)

schätzung und der Eitelkeit.


Die Bekehrung zu Gott aber
bedingt Barmherzigkeit und
Recht. Sie soll man, wieder
ein unscheinbares Wort –
„fest“halten. Eine lockere und
gelegentliche Orientierung an
den Maßstäben der Liebe und
der Angemessenheit reicht
also nicht: Festigkeit ist gefor-
dert in allen Fragen des
menschlichen Miteinanders.
Auf dem allen aber ruht nur
dann Segen, wenn die Hoff-
nung auf Gott nicht versiegt:
Dafür steht das kleine Wörtlein
„hoffe stets auf deinen Gott!“
Hoffnung ist also mehr als ein
flüchtiges Gefühl, dass sich je
nach den Umständen stärker
oder schwächer ausprägt. Die
Hoffnung hängt nicht an der
Die unscheinbaren Worte im Mo- Einschätzung von Chancen. Sie ist
natsspruch aus dem Propheten Ho- eine Lebenshaltung, die alles, was
sea sind die entscheidenden: Um- geschieht, konsequent auf eine gute
kehr und Bekehrung zu Gott sollen Zukunft hin ausrichtet. Gemeint ist
nicht auf morgen oder übermorgen wirklich alles, und: immer.
verschoben werden, sondern sollen Hoseas Wort duldet folglich keine
„nun“ erfolgen – also ohne Um- Ausweichbewegungen – vielleicht
schweife und sofort. Luther forderte kennt es die Menschen und ihre
in seinen 95 Thesen, dass „das Gegenargumente ziemlich gut. Aber
ganze Leben der Gläubigen Buße“ Gott braucht uns jetzt und heute,
sein solle und fügte andernorts hin- nicht erst übermorgen und bitte
zu, man müsse „täglich neu unter auch nicht nur mit halber Kraft. Es
die Taufe kriechen“. Die Umkehr zu liegt eine große Botschaft in den
Gott, zu dem, was im Angesicht kleinen Worten dieses kleinen Pro-
Gottes wesentlich ist, duldet folglich pheten. Er mutet und traut uns et-
keinen Aufschub. Wer sich ihn was zu.
gönnt, erliegt leicht der Selbstüber- Uwe Rieske

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Ein Alptraum

Ein Alptraum
Die Serie der Enthüllungen will nicht
abreißen; immer mehr Fälle von sexuel-
lem Missbrauch an Schulen und in In-
ternaten kommen zutage – schon lange
nicht mehr nur in kirchlichen Einrich-
tungen. Rund 14.000 Fälle werden jähr-
lich in Deutschland zur Anzeige ge-
bracht, von der Dunkelziffer ganz zu
schweigen. Das soll und kann keinen
einzigen Fall im Raum der Kirche ent-
schuldigen oder verharmlosen. Für
mich wiegen sie aufgrund des besonde-
ren Vertrauensbruchs auch besonders
schwer; sie sind – wie es der Präsident
des Zentralkomitees der deutschen Ka-
tholiken, Alois Glück, sagte – ein Alp-
traum, die schwerste Belastung für die ihr Vertrauen, ihren Mut, ihre Hoff-
Kirche. Doch macht die hohe Zahl eines nung, und ihren Glauben. Nicht verges-
deutlich: Missbrauch von Kindern fin- sen, dass ihnen oft nur die Angst, die
det nicht nur hinter Schul- oder Inter- Verzweiflung, geblieben ist. Nicht ver-
natsmauern statt, sondern kann auch in gessen, was man diesen kleinen Men-
unserer Nachbarschaft, sozusagen vor schen angetan hat, ihren Körpern, ihren
der eigenen Tür, im eigenen Treppen- Seelen … Zeigt doch gerade die Tatsa-
haus stattfinden. Was können wir tun? che, dass sie erst jetzt ihr Schweigen
brechen können, wie sehr sie das Erlit-
Hinhören, hinsehen, handeln, Miss- tene belastet und tiefe seelische Wun-
brauch nicht ungesehen geschehen las- den hinterlassen hat, die noch nicht
sen. Mithelfen, dass viele Menschen verheilt sind.
mit offeneren Augen, offeneren Ohren
und auch offeneren Herzen durch die Für die Kirche bedeutet dies – so Alois
Welt gehen. Und vor allem, und das ist Glück – „den Menschen wieder im Mit-
das Wichtigste: anfangen, auch Kindern telpunkt zu sehen“. Das oberste Gebot
zuzuhören. Und vor allem ihnen zu darf nicht das Ansehen der Kirche sein;
glauben. Eine Statistik sagt, dass ein die Opfer müssen im Vordergrund ste-
Kind achtmal auf einen Missbrauch hen. Und auch nach Abebben des Me-
hinweisen muss, bevor es gehört wird. dieninteresses darf nicht zur Tagesord-
Um sich vorzustellen, was das praktisch nung gegangen werden: Was bedeutet
bedeutet, gehört nicht viel Fantasie. es in der Zukunft für die Kirche, die
Und – auch wenn das Thema wieder Gemeinschaft der Kinder Gottes, dass
aus den Medien verschwunden ist – viele ihrer schutzlosesten Mitglieder in
nicht vergessen, dass diese Kinder, die- ihrem Raum missbraucht wurden?
se Menschen so vieles verloren haben:
Michael Tillmann

25
Sommerzeit

Sommeranfang: 21. Juni

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Angedacht

„Jabulani“ – so heißt der offi- source, nämlich die Wärme,


zielle Spielball der Fußball- Freundlichkeit, Bescheidenheit und
Weltmeisterschaft in Südafrika. Das Menschlichkeit seiner Einwohner,
Wort bedeutet in der Sprache der herausstellen. Und darin liegt
Zulu „Feiern“. Was soll gefeiert wer- zugleich die Gefahr, Erwartungen
den? Das scheint auf der Hand zu zu haben, die den Sport überfor-
liegen: der Sport, speziell der Fuß- dern. Auch wenn Milliarden Men-
ball. Doch das Motto der Spiele schen zuschauen und es zugleich
weist in eine andere Richtung: „Ke um Milliardensummen geht, bei aller
Nako. Celebrate Africa’s Humanity.“ Gigantomanie, bleibt Fußball ein
– „Es ist Zeit, Afrikas Menschlichkeit Spiel. Ein Spiel, das Freude macht,
zu feiern“. Die Tatsache, dass 2010 das Emotionen entfacht, das Men-
die erste Fußball-Weltmeisterschaft schen näher bringen kann. Vielleicht
auf afrikanischem Boden stattfindet, ein neues „Sommermärchen“ – und
wird dem Turnier seinen Stempel das wäre schon viel, aber eben
aufdrücken und ist ein Hoffnungs- auch nicht mehr. Wenn Fußball ein
zeichen; Grund genug, das Klischee Spiel bleiben darf, kann er uns
von Afrika als Kontinent von Krieg, Freude machen, haben wir einen
Hunger und AIDS zu überdenken. Grund zum Feiern. Jabulani!
Das Motto soll Afrikas größte Res-
Michael Tillmann

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Buchvorstellung

Ein Hospital für die Ärmsten der Armen in Peru

Als das Wiesbadener Ärzte-Ehepaar Klaus-Dieter und Martina John,


in ihrer Studentenzeit in den 90er Jahren, als Rucksacktouristen Süd-
amerika bereisten, waren sie insbesondere in Peru konfrontiert mit
der unglaublichen Armut der dortigen Bevölkerung.

Da die beiden noch jung und voller Tatendrang waren, reifte in ihnen
der Entschluß: "Wir wollen es uns zur Lebensaufgabe machen, hier
zu helfen". Geld dafür hatten sie zu diesem Zeitpunkt allerdings
nicht.
Aber sie konnten wertvolle Erfahrungen sammeln während ihrer
Facharztausbildung, insbesondere an einem Krankenhaus in Ecuador.

Nach dieser Zeit nahmen dann ihre zunächst nebulösen Vorstellun-


gen Gestalt an. Im Jahre 2002 wurden die ersten konkreten Pläne für
einen Krankenhaus-Neubau zu Papier gebracht.

Was dann in den folgende Jahren geschieht, hört sich an wie ein mo-
dernes Märchen.

Eine Video-Präsentation wird ausgearbeitet, und damit werden


landauf landab hunderte von Vorträgen gehalten.
So lernt Dr.John die Leute kennen, die sich ebenfalls für ein solches
Projekt begeistern lassen. Firmenvertreter und Privatleute , die ihre
Hilfe anbieten, persönlich und auch finanziell.

Zum Beispiel passiert bei der Suche nach einem Bauleiter folgendes:
Dr. John erwähnt bei einer Besprechung so nebenbei, daß er noch
einen Bauleiter für sein geplantes Projekt in Peru suchen würde.

Daraufhin zieht sein Gegenüber eine Telefonnummer aus der Tasche,


mit der Bitte, Dr. John möge doch diese Nummer eben mal anrufen.

28
Buchvorstellung

Das Ärzte-Ehepaar Klaus-Dieter und Martina John.

Darauf meldet sich am anderen Ende der Leitung ein Herr Klemenz,
der erkärt, er sei früher für eine große deutsche Baufirma im Ausland
tätig gewesen und wäre noch auf der Suche nach einer neuen Aufgabe.

Dr. John sagte dazu in einem Interview: " Für mich ist Gott immer
wieder erfahrbar gewesen. Es gab sehr viele Schwierigkeiten mit Äm-
tern und fehlenden Geldern. Manchem erschien dieses riesige Projekt
eine große Spinnerei zu sein. Doch dann hat sich letztenendes immer
wieder eine Tür geöffnet, und es ging weiter."

Der Name der Klinik "Diospi Suyana" ist der von den Nachfahren der
Inkas gesprochene Sprache entnommen und heißt übersetzt :
" Wir vertrauen auf Gott "
Und so ging für die Johns mit Gottes Hilfe ein Jugendtraum in Erfül-
lung.
Die Klinik in den Bergen von Peru wurde tatsächlich gebaut und nahm
im Jahr 2007 den Betrieb auf !

Dr. Klaus-Dieter John hat jetzt zusammen mit seiner Frau Dr. Martina
John die gemeinsamen Erlebnisse in einem spannend geschriebenen
Buch veröffentlicht.
Es trägt den Titel: "Ich habe Gott gesehen" und ist im Brunnen-Verlag
unter ISBN 978-3-7655-1757-0 erschienen
Meyer zu Nordhausen

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Heinrich Böll

30
Revue

REVUE ZU PHILIPP MELANCHTHON


Eine außerordentliche Revue über Philipp Melanchthon präsentierten
„Die Stellvertreter“ – drei Pastöre aus dem Kirchenkreis Osnabrück in
unserem zum Bistro hergerichteten Gemeindehaus.

Dabei begegneten
sich auf der Bühne
das Urgestein und
Universalgenie Mar-
tin Luther (Hannes
Meyer ten Thoren)
und der feinsinnige,
Kompromisssuchen-
de Philipp Melanch-
thon (Martin Stein-
ke). Beide wurden
überzeugend in ih-
ren Charakteren dar-
Von links:
Martin Steinke, Hartmut Heyl, Hannes Meyer ten Thoren
gestellt. In frivoler

31
Revue
Weise moderiert und mit Gegenwartsbezug ausgelegt durch Hartmut
Heyl, kamen die
Reformatoren im
Originalton zu Wort.
Dabei wurde kein
heikles Thema aus-
gelassen. Über die
Anerkennung und
Ablehnung des
Papstes wurde eben-
so disputiert, wie
über Scheidung und
Wiederverheiratung.
Begriffe wie Gedan-
kenfreiheit und Humanismus wurden lebensnah erklärt (Humanismus
hat mit Humus zu tun, also aus Mist etwas werden lassen). Mit Liedern
am Klavier – alte Choräle der Reformatoren mit neuen Texten – wurde
der Abend musi-
kalisch abgerun-
det. Zum Schluss
hielt Melanch-
thon, der ein wei-
tes Herz für die
Ökumene hatte,
aber oft zwischen
den Stühlen saß,
die Originaltrau-
errede am Grab
Luthers.
In einem vollbe-
setztes Gemeindehaus applaudierten die Besucher den drei Akteuren,
die allen einen schönen, lustigen und auch informativen Gemeinde-
abend bescherten.
Bleibt noch zu erwähnen, dass der Erlös von 307,-€ (Spenden) gedrit-
telt wurde für die Partnerschaftsarbeit in Osnabrück, die Aids-Hilfe
und für die Erdbebenopfer in Chile über die Emmausgemeinschaft.

O.Weymann
32
Das VaterUnser

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Freud und Leid

Wir gratulieren zum Geburtstag


Geburtstage im Juni:
03.06. Schwagstorf 80 Jahre
04.06. Haaren 84 Jahre
08.06. Hitz-Jöstinghausen 80 Jahre
14.06. Ostercappeln 89 Jahre
20.06. Hitz-Jöstinghausen 89 Jahre
23.06. Schwagstorf 87 Jahre
28.06. Schwagstorf 81 Jahre

Geburtstage im Juli:
02.07. Ostercappeln 88 Jahre
12.07. Schwagstorf 82 Jahre
23.07. Nordhausen 83 Jahre
26.07. Ostercappeln 81 Jahre
Alles was Odem hat, lobe den Herrn Psalm 150,6.

Begräbnisse:
14.04. Mönkehöfen 58 Jahre
22.04. Ostercappeln 72 Jahre
07.05. Ostercappeln 99 Jahre
07.05. Haaren-Bergfrieden 80 Jahre

Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet


Römer 12,12.

Veröffentlichung persönlicher Daten im Gemeindebrief.


Seit vielen Jahren gratulieren wir Gemeindemitgliedern zum Geburts-
tag. Ebenso zeigen wir auch Taufen, Trauungen und Beerdigungen an.
Wer dies nicht möchte, informiere bitte das Pfarramt.

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Kreise und Gruppen

Ansprechpartner/innen unserer Kreise und


Gruppen

Aufwind e.V. Frau A. Westermann 05468/321


Basarkreis Frau G. Moormann 958730
Besuchsdienstkreis Frau I. Baumann 1825
Bibelkreis Pastor O. Weymann 1846
Chor Cantate domino Herr G. Keding 0541 / 1217313
Flötenkreis Herr K. Brack 1828
Fördergemeinschaft Frau R. Lücke-Fender 2504
Frauenhilfe Frau I. Siekhaus 2278
Frauenkreis Frau I. Reiffenschneider 1677
Frau R. Richter 05472 / 5580
Freundeskreis Herr S. Laumann 2214
Jugendgruppenarbeit Frau K. Spieker 8388
Kindergottesdienst Frau C. Weymann 1846
Kinderprojektchor Frau E. Mönter 05472 / 2517
Kinder-u. Jugendtanz-
gruppen Frau A. Pösse 8131
Koordinierungsausschuß Pastor O. Weymann 1846
Laienspielkreis Frau S. Lienenklaus 8325
Männerkreis Herr W. van Berkum 1994
Nähkreis Frau R. Schlingmeyer 2483
Obdachlosenbetreuung Herr D. Kutz 2899
Ökum. Gesprächskreis Frau I. Philipp 1376
Ökum. Taize-Singkreis Pastor O. Weymann 1846
Partnergem. Sachsen Herr L. Becker 549
Paulanerchor/ Organistin Frau E. Mönter 05472 / 2517
Posaunenchor/ Organist Herr K. Brack 1828
Seniorentanzkreis Frau K. Franke 1217
Spielkreis Frau K. Lutz 8260
Weltgebetstagskreis Frau B. Dittmer 509

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Pastor Hausmeister / in
Otto Weymann Kirche / Gemeindehaus
Bremer Str. 7, Marion Freesemann
49179 Ostercappeln Tel.: 01747349216
E-Mail: Kindergarten
KG.Ostercappeln@evlka.de Karl-Heinz Kromik,
Tel.: 05473 / 1846, Tel.: 05473 / 913224
Fax: 05473 / 2758
Spendenkonto: Zuständig in Friedhofsfragen
Spk OS Heinz Niehaus
KtoNr.: 14067219 Tel.: 05473 / 724
BLZ 265 501 05 Gudrun Osthaar-Ebker
Tel.: 05473 / 2441
Sekretariat, Küsterin Friedhofswart
Birgit Erichsen Hubert Freesemann
Bremer Str. 7, Tel.: 01747349216
49179 Ostercappeln
Fax u. Tel.: 05473 / 2787 Einrichtungen des Kirchen-
Bürozeiten: kreises
Dienstag 10.00 - 11:30 Uhr Superintendentur Ev. luth. Kir-
Mittwoch 15.00 - 17:00 Uhr chenkreis Melle
Freitag 10.00 - 11:30 Uhr Superintendent Wolfgang Loos
Krameramtsstr. 10, 49324 Melle,
Diakonin Tel.: 05422 / 1601
Karen Adler Sozialstation Bad Essen
E-mail: karen.adler@evlka.de Lindenstr. 89, 49152 Bad Essen
Tel.: 05476-918821 Tel: 05472 / 3747
Bürozeiten: Fax: 05472 / 4671
Mittwoch 16:00 - 17:30 Uhr Diakonisches Werk :
Vertretung—Kirchenvorstand Riehmsloher Str. 5, 49324 Melle
Ludwig Becker, Leitung: Heiko Grube
Zum Österreich 11, Tel.: 05422 / 9400-50
Tel.: 05473 / 549 Integratives Beratungszentrum
(Fachstelle für Sucht u. Suchtprä-
vention, Erziehungsberatung,
Kindergarten Arche Noah Schwangerschaftskonfliktbera-
Ingrid Cox tung) Tel.: 05422 / 9400-80
Tel.: 05473 / 958940 Außenstelle Bad Essen
Fax.: 05473 / 958942 Tel.: 05472-979707
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