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Titel: Merry Christians Autor: Reinhard Bonnke Datum: Dezember 2009 Lachen und fröhliche Lieder Als
Titel: Merry Christians Autor: Reinhard Bonnke Datum: Dezember 2009 Lachen und fröhliche Lieder Als

Titel:

Merry Christians

Autor:

Reinhard Bonnke

Datum:

Dezember 2009

Lachen und fröhliche Lieder

Als damals der Engel dem Josef erschien, sagte er ihm vor allem das eine: Jesus würde sein Volk von den Sünden erretten (Matthäus 1,21). Was also sollten wir an Weihnachten feiern? Errettung von unseren Sünden! Vergebung, Erlösung! Welch ein froh machendes Geschenk!

In Jakobus 5,13 heißt es: „Wer von euch glücklich ist, soll Loblieder singen.“ Doch eigentlich ist die Aussage mit „glücklich“ nicht wirklich korrekt übersetzt. Die Einheitsübersetzung trifft es besser: „Ist einer fröhlich? Dann soll er ein Loblied singen.“ Fröhlich, ausgelassen, heiter – das ist es, wie sich Menschen fühlen, denen Gott vergeben hat. Fröhlich sollen wir Psalmen singen.

Ein passender Psalm um ihn zu singen ist Psalm 126: „Als der HERR die Gefangenen Zions zurückführte, waren wir wie Träumende. Da wurde unser Mund voll Lachen und unsere Zunge voll Jubel.“ Die christliche Erfahrung der Vergebung ist sicherlich weitreichender als Lachen, Freude und Loblieder, doch Jesus sagte: „Freut euch aber, dass eure Namen in den Himmeln angeschrieben sind!“ (Lukas 10,20) und sogar: Springt vor Freude. Hüpfen vor Freude! Drückt eure Freude auch körperlich aus. Lasst niemand es wagen, zu behaupten, dass die unbekümmerte Festfreude der Christen nicht angemessen ist. Sie ist äußerst passend! Ist es bei dir ein echtes Freudenfest? Das Wort „Anbetung“ schließt in der Bibel immer auch den körperlichen Ausdruck mit ein. „Da hast du mein Klagen in Tanzen verwandelt“ (Psalm 30,12)

In der gesamten Menschheit, einschließlich Israel, wurde niemals der Gedanke in Erwägung gezogen, dass ein

In der gesamten Menschheit, einschließlich Israel, wurde niemals der Gedanke in Erwägung gezogen, dass ein auf dieser Erde geborener Mensch die Leute von den Sünden retten könnte. Die Erklärung des Engels beinhaltete eine atemberaubende, revolutionäre Neuigkeit.

Der Psalmist sagt: „Preise den HERRN, meine Seele … der da vergibt alle deine Sünde. Glücklich der, dem Übertretung vergeben, dem Sünde zugedeckt ist! Glücklich der Mensch, dem der HERR die Schuld nicht zurechnet!“ (Psalm 103,1-3 und 32,1-2a). Doch das Volk des Alten Testamentes konnte diese Segnungen noch gar nicht umfassend genießen. In Psalm 30 sagt der Schreiber: „Höre, HERR, und sei mir gnädig! … Meine Wehklage hast du mir in Reigen verwandelt, mein Sacktuch hast du gelöst und mit Freude mich umgürtet, damit meine Seele dich besinge und nicht schweige.“ Das jüdische Volk besaß zwar diese Schriftstellen, doch trotzdem musste Paulus in der Synagoge in Antiochia in Pisidien aufstehen und erklären: „So sei es euch nun kund, ihr Brüder, dass durch diesen [Jesus] euch Vergebung der Sünden verkündigt wird.“ (Apostelgeschichte 13,38)

„Verrückte Schenkende“ Wenn Jesus dir vergibt, dann weißt du es. Jedermann, dem vergeben wurde, der besitzt diese dauerhafte Weihnachtsfreude, den wahren „Geist der Weihnacht“. Wir beschenken uns an Weihnachten. Als Jesus Zachäus vergab, da weitete sich dessen eingeschrumpftes kleines Herz aus, er zog seinen Geldbeutel hervor und machte sein Portemonnaie auf, um sein Geld zu verschenken. Zu Weihnachten werden wir herzlich empfangen. Als Jesus dem gelähmten Mann auf der Trage vergab, da sprang dieser geheilt auf und ging nach Hause – und dort gab es eine richtige Party. Als Jesus der Frau auf der Straße vergab, da kam sie herein, das Gesicht überströmt mit Tränen der Dankbarkeit und sie weinte ihre Liebe zu Jesu Füßen aus. So ist wahre Vergebung, sagte Jesus. Weihnachten bedeutet Freunde zu treffen und zusammenzukommen. Die samaritische Frau, deren Ruf in der Stadt vor allem darin bestand, dass sie sechs verschiedene Männer hatte, traf Jesus. Sie eilte in die Stadt, um ihren gegenwärtigen Mann und auch jeden anderen, den sie traf, zu Jesus zu bringen, dem Retter der Welt. Das ist Vergebung!

Jesus vergibt und rettet. Er sendet nicht einfach ein Heilmittel. Er ist das Heilmittel. Es gibt Theorien, wie man eine bessere Welt schaffen könne, doch irgendwie nimmt die Welt diese

nicht an und es ermangelt des Willens, sie in der Praxis umzusetzen. Jesus kam in

nicht an und es ermangelt des Willens, sie in der Praxis umzusetzen. Jesus kam in die Welt um sie zu retten, nicht um uns zu zeigen, wie wir uns selbst retten können. Wir brauchen ihn, um gerettet zu werden, um das Heilmittel einzusetzen. Nur seine Hand rettet uns. Er verändert unseren Willen und unser Wesen. Das Übel eitert in der Welt, doch sein Blut wäscht allen Unrat weg.

Jesus als unser Retter ist einzigartig. Als Petrus sagte: „Kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müsse.“ (Apostelgeschichte 4,12), da war dies die grundlegende Erklärung einer unleugbaren Tatsache, nicht seine private Meinungsäußerung.

Weihnachten ist anders Diejenigen, die von „politischer Korrektheit“ besessen sind, sind immer gegen die Erklärung der Christen, dass Jesus der einzige Weg zu Gott sei. Doch es ist einfach die Wahrheit. Als Jesus sagte: „Niemand kommt zum Vater als nur durch mich“ (Johannes 14,6), da sprach er von einem Gott, den niemand sonst kannte. Gott war ein Vater, wie man ihn sich niemals zuvor vorgestellt hatte. Wenn wir sagen, dass der Weg zu Gott durch Jesus führt, dann bedeutet dies, zu seinem wundervollen Vater, den er uns offenbart und nicht zu irgendwelchen Götzen und menschlichen Ansichten, die irgendjemand vertreten mag.

Weihnachten ist einfach besonders. Es ist ein Fest wie kein anderes. Keine Religion der Welt besitzt ein Fest wie Weihnachten. Was wir feiern, ist kein Ritual, keine Tradition, kein Lehrsatz, kein Brauchtum. Es ist die spontan ausbrechende, ausgelassene Freude, die durch die Offenbarung unseres wundervollen, herrlichen Gottes kommt, des Vaters unseres Herrn Jesus Christus.

Welch ein Gott ist er, der Gott und Vater unseres Herrn Jesus! Und welch ein Sohn ist er! Welch ein Retter!

Sei voller Freude in ihm, unserem Herrn!

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