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Das Studierendenmagazin des VSStÖ Linz. Seit 1966. Ausgabe 13 –WiSe 13/14 Klausurenzeit - Deine Rechte

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Ausgabe 13 –WiSe 13/14

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Klausurenzeit - Deine Rechte und Pflichten

Seiten 4 & 5

Doppelstudium Soziologie und Sozialwirtschaft

Seite 2

5 Doppelstudium Soziologie und Sozialwirtschaft Seite 2 40 Jahre Fristenlösung Seite 3 Fair work for Cambodia

40 Jahre Fristenlösung

Seite 3

Fair work for Cambodia

Seite 6

Verband sozialistischer Student_innen Österreichs

http://linz.vsstoe.at

Seite 3 Fair work for Cambodia Seite 6 Verband sozialistischer Student_innen Österreichs http://linz.vsstoe.at
editorial Donjeta Krasniqi Vorsitzende VSStÖ donjeta.krasniqi@oeh.jku.at Das Kavaliersdelikt „Schummeln“ Das

editorial

Donjeta Krasniqi Vorsitzende VSStÖ donjeta.krasniqi@oeh.jku.at

Das Kavaliersdelikt „Schummeln“

Das Wintersemester neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu. Das bedeu- tet für uns Studierende meistens eines:

Klausurenzeit. Unsere Titelstory geht im Konkreten auf deine Rechte und Pflichten während der Prüfungszeit ein. Interessant kann es für dich auch nach der Prüfungs- zeit werden. Zwar dann, wenn eine Note während der Prüfung oder im Nachhinein für nichtig erklärt wird. Wie das passieren kann ist im § 72 des Universitätsgesetz geregelt.

Wann kann eine Note für nichtig erklärt werden?

Im Universitätsgesetz sind drei Fälle vor- gesehen bei denen eine Nichtigerklärung von Prüfungen erfolgt. Folgende Fälle sind das:

Wenn man sich die Anmeldung zu einer Prüfung erschlichen hat, ist die Beurteilung der Prüfung für nichtig zu erklären. Der Antritt zur Prüfung zählt trotzdem zur Gesamtzahl von Wiederholungen.

Die Beurteilung einer Prüfung oder einer wissenschaftliche Arbeit ist

auch für nichtig zu erklären, wenn der Nachweis darüber erfolgt, dass uner- laubte Hilfsmittel (z.B.: Schummeln,

Plagiieren,

)

verwendet wurden.

Prüfungen die außerhalb des Wir- kungsbereiches einer Fortsetzungs- meldung abgelegt wurden sind ebenso für nichtig zu erklären. Hier erfolgt jedoch keine Anrechnung auf die Gesamtzahl der Wiederholungen

Wenn du noch Fragen hast, kannst du mich jederzeit unter donjeta.krasniqi@ relfex.at kontaktieren.

Doppelstudium Soziologie und Sozialwirtschaft

kontaktieren. Doppelstudium Soziologie und Sozialwirtschaft sozwi Michaela Walch Vorsitzende StV SozWi

sozwi

Michaela Walch Vorsitzende StV SozWi michaela.walch@oeh.jku.at

Sozialwirtschaft und Soziologie sind zwei Studienrichtungen, die sich optimal er- gänzen und sich auch überschneiden. Vor allem im Bachelorstudium kann man sich jene Überschneidungen zu Nutze machen und somit ECTS sparen.

Allgemeines zu Doppelstudien

Am Beginn deines Studiums musst du dem Finanzamt aber auch der Stipendienstel- le dein Hauptstudium bekanntgeben. An dieses Studium ist dann dein Beihilfenan- spruch gekoppelt – sprich die Leistungs- nachweise müssen nur für das Hauptstu- dium erbracht werden. Aber ACHTUNG! Studiengebühren können auch für das Nebenstudium anfallen, wenn du den bei- tragsfreien Zeitraum (6+2 Semester) über- schreitest!

Studieneingangs- und Orientierungsphase (StEOP)

Die LVAs „Grundzüge der Empirischen So- zialforschung“ und „Allgemeine Soziolo- gie“ sind sowohl in Soziologie als auch in Sozialwirtschaft Teil der StEOP. Wenn du diese zwei Kurse in einer Studienrichtung bestehst, kannst du sie dir dann für die an- dere anrechnen lassen und hast somit auf einen Schlag die StEOP bestanden.

Fachsprache

In beiden Studienrichtungen musst du Sprachkurse im Wert von 6 ECTS absol- vieren. Hierbei kannst du aus einem Spra- chenpool wählen. Wenn du dich für Eng- lisch entscheidest, musst du allerdings eine Kleinigkeit beachten. Um zusätzliche

soz

du allerdings eine Kleinigkeit beachten. Um zusätzliche soz Katrin Walch Vorsitzende Fakultät SOWI

Katrin Walch Vorsitzende Fakultät SOWI katrin.walch@oeh.jku.at

Sprachkurse zu vermeiden, rate ich dir, die Kurse „Kommunikative Fertigkeiten Eng- lisch“ und „Wirtschaftssprache I Englisch“ oder „Interkulturelle Fertigkeiten Englisch“ zu besuchen. Diese Kurse können in beiden Studienrichtungen als Fachsprache ange- rechnet werden, während die Kurse „Eng- lisch für SoziologInnen I + II“ nur im Sozio- logiestudium als Fachsprache gelten.

Wahlfächer

Im Soziologiestudium musst du je nach Studienplan 27 bzw. 30 ECTS an Ergän- zenden Wahlfächern absolvieren. Viele der für Soziologie angebotenen Wahlfä- cher sind Plicht- oder Ergänzungsfächer im Studienplan Sozialwirtschaft (z.b. Ar- beitsrecht, Gesellschafts- und Sozialpoli- tik, Kernkompetenz I aus BWL, Kulturge- schichte des Denkens über die Wirtschaft, etc.) und können somit wieder für beide Studienrichtungen angerechnet werden. Behalte dies also bei der Planung deiner Wahlfächer stets im Hinterkopf.

Bachelorarbeit

Auch die Bachelorarbeit lässt sich für bei- de Studienrichtungen anrechnen, wenn du sie in dem Seminar „Vertiefung in der Spe- ziellen Soziologie“ schreibst. ACHTUNG! Wenn du noch im alten Soziologie-Studi- enplan bist (Beginn vor WS 12/13) zählt die Bachelorarbeit in Soziologie 12 ECTS, wäh- rend sie in Sozialwirtschaft nur mit 9 ECTS bewertet wird.

fem Sabrina Seyrl VSStÖ Jus-Gruppe sabrina.seyrl@reflex.at Am 29. November 1973 wurde im Parla- ment die

fem

Sabrina Seyrl

VSStÖ Jus-Gruppe

sabrina.seyrl@reflex.at

Am 29. November 1973 wurde im Parla- ment die Fristenlösung erstmals mit einer knappen Mehrheit von 93 zu 88 Stimmen beschlossen. Endgültig verabschiedet wur- de das Gesetz erst am 23. Jänner 1974, nachdem die ÖVP zuvor durch Beharrungs- beschluss dessen Durchsetzung verzögert hatte. Am 1. Jänner 1975 trat die Regelung dennoch in Kraft. Zeitgleich gründete die konservative Opposition die „Aktion Le- ben“, um den Beschluss mit allen ihnen zur

„Aktion Le- ben“, um den Beschluss mit allen ihnen zur jus Viktor Humer VSStÖ Jus-Gruppe viktor.humer@reflex.at

jus

Viktor Humer VSStÖ Jus-Gruppe viktor.humer@reflex.at

Die neue Bundesregierung ist erst kurze Zeit angelobt und der neue Justizminister hat eine Diskussion über ein wichtiges, aber heikles Thema gestartet: das Wei- sungsrecht.

Zur Debatte steht eine Neuregelung des Konzepts des Weisungsrechts. Das Modell der SPÖ dazu sieht eine neue Bundesstaats- anwaltschaft vor, der anstatt des Justiz- ministers das Weisungsrecht eingeräumt werden soll. Der_die neue Bundesstaats-

eingeräumt werden soll. Der_die neue Bundesstaats- 40 Jahre Fristenlösung Verfügung stehenden Mitteln zu

40 Jahre Fristenlösung

Verfügung stehenden Mitteln zu bekämp- fen. Dieses Bestreben endete letztendlich im Volksbegehren 1974, welches 1976 vom Nationalrat abgelehnt wurde. Durch die Fristenlösung steht der Schwan- gerschaftsabbruch in Österreich innerhalb der ersten drei Monate der Schwanger- schaft seither nicht mehr unter Strafe – Teil des Strafgesetzbuches ist er nach wie vor.

Aktuelle Diskussionen

Die Positionen haben sich bis heute kaum verändert. Nach wie vor plädieren Konser- vative für die Abschaffung des §97 StGB. Der von vielen Seiten als „fortschrittlich“ bezeichnete Papst geht sogar soweit, Abtreibung als „Beweis für die Wegwerf- kultur“ zu deklarieren, bei der „Menschen ebenso verschwendet werden wie Lebens- mittel“. Unweigerlich versucht er dadurch „Abtreibung“ in eine gesellschaftliche Ecke

zu drängen, über die sich Betroffene nicht zu sprechen trauen. Welche Frau möchte sich schon dafür rechtfertigen, Menschen- leben zu verschwenden, ja gar wegzuwer- fen wie Lebensmittel? Offensichtlich ist, dass in Teilen der Gesellschaft die Fristen- lösung nach wie vor als Straftat gehandelt wird - auch wenn diese rechtlich nicht mehr verfolgt werden kann. Genau aus diesem Grund fordern Mitglieder verschie- dener Parteien die Streichung des Schwan- gerschaftsabbruches aus dem Strafge- setzbuch. In der dafür vorgesehenen Petition schreibt beispielsweise Dr.in Anja Oberkofler:„Ich bin für die Streichung des Schwangerschaftsabbruches aus dem Strafgesetzbuch, weil das Recht auf Selbst- bestimmung der Frau nicht kriminalisiert werden darf.“ Weitere Frauen und Männer haben sich der Petition bereits angeschlos- sen. Zu finden unter: Gyn Med-Ambulatori- um – 40 Jahre Fristenlösung

Weisungsrecht: Ja oder Nein?

anwalt_anwältin soll vom Parlament mit 2/3 oder größerer Mehrheit gewählt wer- den, diesem verantwortlich sein und durch Minister_innenanklage beim Verfassungs- gerichtshof absetzbar sein.

Das Weisungsrecht des_der Ministers_in wird in Frage gestellt, weil eine mögliche politische Einflussnahme auf Verfahren durch das Weisungsrecht gegenüber den Staatsanwält_innen kritisiert wird. Somit erscheint obige Neuregelung des Wei- sungsrechts als gut, die Staatsanwalt- schaft ein Stück unabhängiger zu machen. Doch gibt es auch Stimmen, die den Grund für Einflussnahme auf Verfahren vor allem in der Berichtspflicht von Staatsan- wält_innen sehen, die sie gegenüber Vor- gesetzten in bedeutsamen Verfahren zu erfüllen haben. Befürworter_innen des Weisungsrechts fordern eine Änderung bei der Berichtspflicht, um die mögliche

Einflussnahme vor allem der Beamt_innen einzugrenzen. Argumentiert wird, dass durch das Weisungsrecht der obersten Or- gane des Bundes eine Leitung der Verwal- tung durch die Bundesregierung gegeben ist, so auch die Regierung für das Handeln der Verwaltung verantwortlich ist. Weil die obersten Organe eben rechtlich und politisch dem Parlament verantwortlich sind, ergibt sich daraus eine Kontrolle der Verwaltung durch das Volk. Das Weisungs- recht ist also auch wesentlicher Bestand- teil unserer Demokratie. Unter Abwägung dieser Aspekte wird sich zeigen, in welche Richtung sich der politische Dialog letztlich entwickelt und ob es eine beziehungswei- se welche Neuregelung es gibt.

Klausurenzeit - Deine Rechte und Pflichten Prüfungsantritte Wie oft darf ich negativ beurteilte Prüfungen wiederholen?
Klausurenzeit - Deine Rechte und Pflichten Prüfungsantritte Wie oft darf ich negativ beurteilte Prüfungen wiederholen?

Klausurenzeit - Deine Rechte und Pflichten

Prüfungsantritte

Wie oft darf ich negativ beurteilte Prüfungen wiederholen?

Studierende sind berechtigt, negativ beur- teilte Prüfungen viermal zu wiederholen. Auf der SOWI-Fakultät besteht eine Koppelung von Kurs und Prüfung, das heißt ein Antritt = Hauptklausur + Nachklausur. Wenn du die LVA nicht scha st (Hauptklausur + Nach- klausur), musst du dich für diesen Kurs neu anmelden. Dein Kurs beginnt quasi bei Null; alle interaktiven Elemente (Anwesenheit, Übungen, Papers, Textanalysen etc.) müssen erneut erarbeitet werden.

ACHTUNG: Dieser Teil ist in der JKU-Satzung ge- regelt und kann daher an anderen Universitäten verschieden geregelt sein.

Darf ich positiv beurteilte Prüfungen wieder- holen?

Positiv beurteilte Prüfungen dürfen bis sechs Monate nach der Ablegung, längstens bis zum Abschluss des betre enden Studi- enabschnittes oder bis zum Abschluss des betre enden Studiums einmal wiederholt werden. Die Frist von sechs Monaten endet dabei nicht, wenn du zumindest einmal die Gelegenheit hattest eine Übung oder ein Se- minar zu wiederholen.

ACHTUNG: Die positiv beurteilte Prüfung wird mit dem Antritt zur Wiederholungprüfung nichtig.

Wie lange darf ich in Klausuren Einsicht neh- men? Darf ich meine Klausur auch kopieren?

Grundsätzlich hat der_die Studierende das Recht, innerhalb von sechs Monaten nach Bekanntgabe des Ergebnisses Einsicht in die Klausur zu nehmen. Ist die Klausur negativ, kannst du eine schriftliche Begründung sei- tens des zuständigen Institutes verlangen. Du hast außerdem auch das Recht, deine Klausur zu kopieren, sofern es sich nicht um eine Multiple-Choice-Klausur handelt.

Kommissionelle Prüfung

Eine kommissionelle Prüfung wird nicht von einem_einer Einzelprüfer_in, sondern von einer Kommission aus zumindest zwei Per- sonen abgenommen. Diese Prüfung schützt die_den Studierende_n vor der Willkür von PrüferInnen und damit vor der drohenden Exmatrikulation.

Ab wann wird eine Prüfung kommissionell ab- gehalten?

Ab der dritten Wiederholung ist eine Prü- fung kommissionell abzuhalten. Auf Antrag des_der Studierenden kann man das auch bereits bei der zweiten Wiederholung ein- fordern. Die letzte Wiederholung muss auf jeden Fall kommissionell abgehalten wer- den. Wird sie nicht kommissionell abgehal- ten, so liegt ein schwerer Mangel vor und die Prüfung muss gem. § 79 Abs. 1 UnivG auf

Antrag des_der Studierenden vom_von der Vizerektor_in für Lehre innerhalb von zwei Wochen ab Bekanntgabe der Beur- teilung aufgehoben werden.

Prüfungsrecht

Ich fühle mich seitens der LVA-Leitung un- gerecht behandelt. Was kann ich dagegen unternehmen?

Grundsätzlich ist eine Berufung ge- gen die Beurteilung einer Prüfung an nachprüfende Organe unzulässig. Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) hat in einer Entscheidung aus dem Jahre 1967 eindeutig klargestellt, dass es sich bei einer Note oder einem Zeugnis um ein Gutachten und keinen Bescheid im rechtlichen Sinn handelt. Daher unter- liegt dieses Gutachten (leider) keinem Rechtsmittel. Nur wenn die Prüfung ei- nen schweren Mangel aufweist, kannst du auf Antrag innerhalb von zwei Wo- chen an den_die Vizerektor_in für Lehre die Aufhebung der betre enden Prüfung verlangen.

StEOP JKU

Wie sieht die Studieneingangs- und Orien- tierungsphase (StEOP) an der JKU aus?

Teil der Studieneingangs- und Orientie- rungsphase (StEOP) sind LVAs, welche

zu Beginn des Semesters absolviert werden müssen (seit WS 2011/12 verpflichtend). Die Regelung besagt, dass
zu Beginn des Semesters absolviert werden müssen (seit WS 2011/12 verpflichtend). Die Regelung besagt, dass

zu Beginn des Semesters absolviert werden müssen (seit WS 2011/12 verpflichtend). Die Regelung besagt, dass zwei Lehrveranstal- tungen aus der StEOP absolviert werden müssen, um sie erfolgreich zu absolvieren. Die LVAs der StEOP sind den jeweiligen Curri- cula zu entnehmen.

ACHTUNG: Kurse, die angerechnet werden (z.B. Buchhaltung/Kostenrechnung) zählen als absol- vierte Kurse, werden aber für die ECTS der Familien- und/oder Studienbeihilfe NICHT berücksichtigt!

Studieren & Arbeiten

Kann ich als Berufstätige_r Einfluss auf den zeitlichen Rahmen der einzelnen Lehrveran- staltungen nehmen?

Das LVA-Angebot ist für berufstätige Stu- dierende grundsätzlich eingeschränkter als für Vollzeitstudierende. Als berufstätige_r Studierende_r oder Studierende_r mit Be- treuungspflichten besteht jedoch durchaus die Möglichkeit, Einfluss auf das LVA-Angebot zu nehmen. Die JKU hat sich in ihrer Satzung dazu bekannt, Pflicht- LVAs einmal jährlich zu jenen Zeiten anzubieten, zu denen berufs- tätige Studierende bzw. Studierende mit Be- treuungspflichten sie nachfragen. Dies setzt natürlich voraus, dass entsprechend viele Berufstätige diesen Bedarf der Universitäts- leitung melden.

Rechte

Studierende haben das Recht

nach Maßgabe des Lehrangebots und nach Maßgabe der Curricula zwischen dem Lehr- personal auszuwählen.

wissenschaftliche Arbeiten in einer Fremd- sprache abzufassen, wenn der Betreuer oder die Betreuerin zustimmt.

als außerordentliche Studierende an den betre enden Universitätslehrgängen teilzu- nehmen.

nach Maßgabe des § 78 auf Anerkennung erbrachter, den Universitätsstudien gleich- wertiger Vorleistungen auf Verkürzung der Studienzeit.

auf eine abweichende Prüfungsmethode, wenn die_der Studierende eine länger andau- ernde Behinderung nachweist, die ihr_ihm die Ablegung der Prüfung in der vorgeschrie- benen Methode unmöglich macht, und der Inhalt und die Anforderungen der Prüfung durch eine abweichende Methode nicht be- einträchtigt werden.

Pflichten

die Fortsetzung des Studiums der Univer- sität, an der die Zulassung zu einem Studium besteht, jedes Semester während der allge- meinen Zulassungsfrist oder der Nachfrist zu melden;

anlässlich der Verleihung des akademischen Grades je ein Exemplar ihrer Diplom- oder Masterarbeit, künstlerischen Diplom- oder Masterarbeit, Dissertation oder eine Doku- mentation ihrer künstlerischen Diplom- oder Masterarbeit an die Universitätsbibliothek und je ein Exemplar der Dissertation an die Österreichische Nationalbibliothek abzulie- fern.

Deine Rechte und Pflichten sind im § 59 UG 2002 geregelt.

Studierende haben die Pflicht…

der Universität, an der eine Zulassung zum Studium besteht, Namens- und Adressenän- derungen unverzüglich bekannt zu geben;

gespol
gespol

Lena Höck politische Sekretärin VSStÖ lena.hoeck@reflex.at

In Kambodscha herrscht Ausnahmezustand. Seit Wochen protestieren Textilarbeiter_in- nen für mehr Lohn, nämlich eine Verdoppe- lung von den derzeit 80 Dollar. Die Regie- rung sagte eine Erhöhung auf 95 Dollar zu, welche die Gewerkschaften ablehnen. Denn das Existenzminimum in Kambodscha liegt bei 285 Euro im Monat, also immer noch weit über dem, was die Arbeiter_innen ver- langen.

Fair work for Cambodia

Arbeitsbedingungen und Streik

In der Textilindustrie in Kambodscha arbei- ten ca. 650.000 Menschen. Zwei Drittel von ihnen produzieren Kleidung für internatio- nale Unternehmen wie Gap, Nike und H&M. Die schlechten Arbeitsbedingungen und das unsichere Arbeitsumfeld kann man mit eini- gen Beispielen festhalten: die Fabriken sind unsicher gebaut, das Licht sehr schlecht, Nähmaschinen in schlechtem Zustand oder Sanitäranlagen alt. Frauen erhalten beispielsweise oft nur befristete Verträge, welche außerdem nur für eine kurze Zeit andauern. Sie leben also in ständiger Angst, ihre Arbeitsstelle zu verlieren. Es herrscht enormer Druck, der Arbeitsschutzregeln wie Mutterschutz de facto außer Kraft setzt. Die Gewerkschaft rief zu einem Streik auf. Einige Streikende wurden angeschossen, inhaftiert und unter anderem misshandelt. Die fried- lichen Demonstrationen wurden mit Ge- walt niedergeschlagen.

Internationale Unterstützung

International solidarisieren sich immer mehr Menschen mit den Textilarbeiter_innen in Kambodscha. Beispielsweise fand am 10. Jänner eine Solidaritätskundgebung auch in Linz statt, welche unter dem Titel „Faire Ar- beitsbedingungen für Kambodscha“ stand und gut besucht war. Globale Arbeits- und Lebensbedingungen sind auch von uns selbst abhängig und dadurch beeinflussbar.

Denn durch solche Aktionen zeigt man, dass man auch als Kunde_in auf faire Produkti- onsbedingungen Wert legt. Außerdem kann man den Geschäften und Markenfirmen auf diesem Wege mitteilen, dass man auch von ihnen Verantwortung für ihre Beschäftigten erwartet. Denn ein menschenwürdiges Einkommen und faire Arbeitsbedingungen sollten auch den Unternehmen am Herzen liegen.

menschenwürdiges Einkommen und faire Arbeitsbedingungen sollten auch den Unternehmen am Herzen liegen. 6 linz.vsstoe.at

achtung satire

Ein nie gesehenes Facebook-Profil von Eugen Freund

Eugen Freund Eugen Freund Ehemaliger ZIB-Moderator und Spitzenkandi- dat (SPÖ) für die EU-Wahlen 2014 Hat
Eugen Freund
Eugen Freund
Ehemaliger ZIB-Moderator und Spitzenkandi-
dat (SPÖ) für die EU-Wahlen 2014
Hat ein bisschen Medizin, Geschichte
und Theaterwissenschaften stude-
riert
vor 4 Stunden
Lebt in Wien
Aus Kärnten
Heute gibt‘s in der Primetime die neue Reality-Show im ORF „Vom ZIB-Moderato
zum SPÖ-Spitzenkandidaten“! Da könnt ihr mich bei meinem Weg ins EU-Parlament
begleiten. :D Einschalten!
Von 2085 Personen abbonniert
Niemand gefällt das.
Freunde 1.045
Erwin Pröll: Reality-Show, ist das echt? Oder nur gespielt?
vor 4 Stunden
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Sebastian Kurz: Ich glaub es ist schon scribted, lieber Erwin.^^
vor 4 Stunden
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Erwin Pröll: Und was heißt das jetzt?
vor 4 Stunden
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Sebastian Kurz: Dass die SPÖ das Drehbuch schreibt. ;)
vor 4 Stunden
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Erwin Pröll: Und muss man da was können?
vor 4 Stunden
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Sebastian Kurz: Nein, nur berühmt sein.
vor 4 Stunden
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Eugen Freund: He! Ich hab auch einbisschen Theater gespielt auf der Uni. :D
vor 4 Stunden
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Erwin Pröll: Aber geht‘s da auch um deine inhaltlichen Fähigkeiten, Eugen?
vor 4 Stunden
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Michael Spindelegger: Nein, lieber Erwin. Die machen dasselbe, wie wir jetzt mit
der Karmasin
Promi als Zugpferd und ab die Post! :D
vor 4 Stunden
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Werner Faymann: What? Das stimmt gar nicht, ich hab mir das ganz alleine
überlegt
:D
vor 4 Stunden
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Erwin Pröll: Lieber Werner, das haben wir schon bei den EU-Wahlen in den 90ern
gmacht mit der Ursula Stenzel. ;)
vor 4 Stunden
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Armin Wolf: Stimmt voll. Das hab ich auch in meiner Dissertation stehn. :D Und
was kommt nach dem Wahltag, lieber Eugen?
vor 4 Stunden
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Eugen Freund: Danach kommt die Forsetzung „EU-Camp - Ich bin ein Star, holt
mich hier raus!“ :D
vor 4 Stunden
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:D vor 4 Stunden Gefällt mir Schreibe einen Kommentar gut-böse-jenseits Incognito Expertin für eh alles. Gut
:D vor 4 Stunden Gefällt mir Schreibe einen Kommentar gut-böse-jenseits Incognito Expertin für eh alles. Gut

gut-böse-jenseits

Incognito Expertin für eh alles.

Gut

ist die Bewegung bei schon lange überfälligen Fragen im Bereich der sozialen Gerechtigkeit. Es wird auch in konservativen Kreisen jetzt of- fen über Gesamtschule und Vermögenssteuern diskutiert. Auch wenn dies den Vizekanzler zur Weißglut bringt, verkündet er nach einem ver- meintlichen Routinere en der Parteispitzen um 1 Uhr nachts, dass es in der ÖVP keine Denkver- bote gebe und die Meinungsverschiedenheiten ausgeräumt seien. Da kann man nur ho en, dass von Seiten der Länder in dieser Frage nicht nach- gegeben wird und man nicht der Lebensweisheit des Vizekanzlers Folge leistet, die lautet: „Was der_die Bauer_Bäuerin nicht kennt, das frisst er_sie nicht!“

Böse

ist der neueste Trend bei politischen Parteien, Personen eine wichtige Funktion zu erteilen, die zuvor als vermeintlich neutrale Person be- kannt waren und deren neue Aufgabe dann da- rin besteht, als Wähler_innenfänger_innen auf die Jagd zu gehen wie zuletzt im Fall von Eugen Freund (ehemaliger ORF-Moderator) und Sophie Karmasin (Meinungsforscherin). Diese verzwei- felten Versuche, davongelaufene Wähler_innen zurück ins Boot zu holen und ebenfalls die Per- sonen sind fraglich. Denn diese sind oft damit konfrontiert, dass in der täglichen politischen Arbeit ihnen der Promi-Faktor nicht hilft und sie diesen neuen Beruf auch erst erlernen müssen.

Jenseits

ist die gerade neu angelaufene Sta el von „Deutschland sucht den Superstar“, bei der un- ter anderem Dieter Bohlen in der Jury sitzt, der für seine niveauvollen und tiefgründigen Hits wie „Cheri Cheri Lady“ bekannt ist. Obwohl es bei DSDS und anderen Castingshows schon lan- ge nicht mehr ausschließlich um gesangliche Fähigkeiten geht, sondern hauptsächlich darum, dem westlichen Schönheitsideal zu entsprechen, ist an dieser Sta el neu, dass dies sogar o en zugegeben wird. Es kommt eine junge Dame in die nächste Runde, die laut Jury zwar nicht sin- gen kann, aber eine große Oberweite hat. Und das reicht scheinbar in der Welt von RTL und „Deutschland sucht den „Super(busen)star“.

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