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PAT Konstruktionslehre für die Prozesstechnik Prof. E. Schlücker Dr. L. Depmeier Process Equipment Design
PAT Konstruktionslehre für die Prozesstechnik Prof. E. Schlücker Dr. L. Depmeier Process Equipment Design
PAT Konstruktionslehre für die Prozesstechnik Prof. E. Schlücker Dr. L. Depmeier Process Equipment Design
PAT
Konstruktionslehre für die
Prozesstechnik
Prof. E. Schlücker
Dr. L. Depmeier
Process Equipment Design

PAT

PAT Einführung Warum Konstruktionslehre für die Prozesstechnik? Chemieingenieur? Verfahrensingenieur? Laboringenieur

PAT Einführung Warum Konstruktionslehre für die Prozesstechnik? Chemieingenieur? Verfahrensingenieur? Laboringenieur
PAT Einführung Warum Konstruktionslehre für die Prozesstechnik? Chemieingenieur? Verfahrensingenieur? Laboringenieur

Einführung

Warum Konstruktionslehre für die Prozesstechnik?

Warum Konstruktionslehre für die Prozesstechnik? Chemieingenieur? Verfahrensingenieur? Laboringenieur

Chemieingenieur? Verfahrensingenieur? Laboringenieur Bio/Chemie? Bio-Verfahrensingenieur?

Berufsziele?

Was sind mögliche Ziele? Sie planen den Aufbau einer Anlage!

Sie sind Betreiber einer Anlage die nicht zuverlässig arbeitet! Sie entwickeln einen neuen biologischen oder chemischen Prozess Was ist nötig? Richtige Auswahl der Komponenten für Anlagen

Richtige Auswahl der Werkstoffe Optimaler Zusammenbau Optimale Überwachung der Produktionsparameter

Oder?

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PAT

PAT Einführung   Beispiele Produktion einen neuen Produktes Druck 3000 bar Aggressivität vergleichbar mit HCl
PAT Einführung   Beispiele Produktion einen neuen Produktes Druck 3000 bar Aggressivität vergleichbar mit HCl
PAT Einführung   Beispiele Produktion einen neuen Produktes Druck 3000 bar Aggressivität vergleichbar mit HCl

Einführung

 

Beispiele

Produktion einen neuen Produktes Druck 3000 bar Aggressivität vergleichbar mit HCl 3 m 3 /h

Daraus resultierende Fragen Welche Werkstoffe Welche Dichtungsmethode Welche Fördertechnik Wie/Wo Mengenmessung Was sind die Sicherheitskriterien

R V L FLUID V S ϕ Schritt 1 000991 0106a 1 2 3 4
R
V L
FLUID
V S
ϕ
Schritt 1
000991 0106a
1
2
3
4
56
D

15 °

15 ° 15 ° fest verschraubt lose verschraubt
15 ° 15 ° fest verschraubt lose verschraubt

15 °

fest verschraubt

lose verschraubt

1 Überwurfmutter

4 Rohr

2 Druckring

5 Anschlag

3 Schneidring

6 Verschraubung

000118 0005

3

PAT

PAT Einführung   Beispiele - Detailprobleme   1200 °C bei Reaktion Welche Werkstoff? Dichtung
PAT Einführung   Beispiele - Detailprobleme   1200 °C bei Reaktion Welche Werkstoff? Dichtung
PAT Einführung   Beispiele - Detailprobleme   1200 °C bei Reaktion Welche Werkstoff? Dichtung

Einführung

 

Beispiele - Detailprobleme

 

1200 °C bei Reaktion

Welche

Werkstoff?

Dichtung schleift auf einer Welle, es kann Staub in der Umgebung auftreten.

Überkritisches Nassoxidationsverfahren 800 bar (Weil mehr Salz in Lösung bleibt) 380°C (Reaktionstemperatur) Hohe chemische Agressivität Fragen: Welcher Werkstoff

 

Prozesse werfen viele Fragen bezüglich der Wahl der Werkstoffe auf!

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PAT

PAT Einführung Inhalt der Vorlesung Werkstoffgerechte Konstruktion - Werkstofftechnik Begriffsdefinitionen und

PAT Einführung Inhalt der Vorlesung Werkstoffgerechte Konstruktion - Werkstofftechnik Begriffsdefinitionen und
PAT Einführung Inhalt der Vorlesung Werkstoffgerechte Konstruktion - Werkstofftechnik Begriffsdefinitionen und

Einführung

Inhalt der Vorlesung

Werkstoffgerechte Konstruktion - Werkstofftechnik Begriffsdefinitionen und Werkstoffprüfmethoden Spezielle Werkstoffbearbeitungsverfahren Kunststoffe Hartmetalle / Hartstoffe Keramik Verschleißgerechte Konstruktion Lärmarme Konstruktion Hygienetechnik Hochdruckgerechte / Hochtemperaturgerechte Konstruktion Dichtungstechnik Apparateelemente

Zeichnungen lesen ist Grundlage!

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PAT

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Festigkeit (Strength) Verschleißbeständig (wear resistant)
PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Festigkeit (Strength) Verschleißbeständig (wear resistant)
PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Festigkeit (Strength) Verschleißbeständig (wear resistant)

Werkstoffgerechte Konstruktion

Festigkeit (Strength)

Verschleißbeständig (wear resistant)

Korrosionsbeständig (Corrosion resistant)

Wirtschaftlich (economical)

Fertigungsgerecht (Best maufacturing practice - BMP)

Prozessgerecht (Process compatibility)

Aufgrund von Vorschriften zulässig (admissible due rules)

Anforderungen an Werkstoffe in der Prozesstechnik

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PAT

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Festigkeit (Strength) Unterscheidung ob: Ruhende Belastung Schwellende Belastung

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Festigkeit (Strength) Unterscheidung ob: Ruhende Belastung Schwellende Belastung
PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Festigkeit (Strength) Unterscheidung ob: Ruhende Belastung Schwellende Belastung

Werkstoffgerechte Konstruktion

Festigkeit (Strength)

Unterscheidung ob:

Ruhende Belastung Schwellende Belastung Wechselnde Belastung Stossbelastung Wärmeschock Wärmespannungen

Ruhende Belastung Schwellende Belastung Wechselnde Belastung Stossbelastung Wärmeschock Wärmespannungen
Ruhende Belastung Schwellende Belastung Wechselnde Belastung Stossbelastung Wärmeschock Wärmespannungen
Ruhende Belastung Schwellende Belastung Wechselnde Belastung Stossbelastung Wärmeschock Wärmespannungen
Ruhende Belastung Schwellende Belastung Wechselnde Belastung Stossbelastung Wärmeschock Wärmespannungen
Ruhende Belastung Schwellende Belastung Wechselnde Belastung Stossbelastung Wärmeschock Wärmespannungen
Belastung Stossbelastung Wärmeschock Wärmespannungen S o S m R = S u / S o S
Belastung Stossbelastung Wärmeschock Wärmespannungen S o S m R = S u / S o S
S o S m R = S u / S o S u 0 0
S
o
S
m
R = S u / S o
S
u
0
0
time t
stress S
S a
S a
ΔS

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PAT

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Verschleißbeständigkeit Das „Tribologisches System“ bestimmt

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Verschleißbeständigkeit Das „Tribologisches System“ bestimmt
PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Verschleißbeständigkeit Das „Tribologisches System“ bestimmt

Werkstoffgerechte Konstruktion

Verschleißbeständigkeit

Das „Tribologisches System“ bestimmt Verschleißbedingungen

Prall-

verschleiß

t
t

S

F m ⋅ a σ = A = π 2 2 ( D − d
F m ⋅ a
σ
=
A = π
2
2
(
D
− d
)
4

Strahl-

verschleiß

p 2

V R
V R

p 1

P 2 >p 1

Gleit-

verschleiß

F F R F R = μ ⋅ F
F
F
R
F
R = μ ⋅
F

Mahl-, Roll- verschleiß

1 Gleit- verschleiß F F R F R = μ ⋅ F Mahl-, Roll- verschleiß 8

8

PAT

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Korrosionsbeständigkeit Vermeidung chemischer Reaktionen der Werkstoffoberfläche mit

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Korrosionsbeständigkeit Vermeidung chemischer Reaktionen der Werkstoffoberfläche mit
PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Korrosionsbeständigkeit Vermeidung chemischer Reaktionen der Werkstoffoberfläche mit

Werkstoffgerechte Konstruktion

Korrosionsbeständigkeit

Vermeidung chemischer Reaktionen der Werkstoffoberfläche mit den Medien der Umgebung. Fe + O 2 FeO, HCl + Fe

PRE

N

= (%

Cr

14,5 % )

x C

Pittingresistance

 

+ 3,3 %

x Mo

 

X2CrNiMoCu-WN25-7-4 1

+ 3,3 % x Mo   X2 Cr Ni MoCu-WN 25 - 7 -4 1 42,72

42,72

2

+ x Cu

%

2

+ x W

%

X2CrNiMnMoNNb23-17-6-3 41,45

X2CrNiMoN22-5-3

X2 Cr Ni MnMoNNb 23 - 17 -6-3 41,45 X2 Cr Ni MoN 22 - 5
X2 Cr Ni MnMoNNb 23 - 17 -6-3 41,45 X2 Cr Ni MoN 22 - 5

35,91

+ 16 %

x N

X2CrNiMo17-12-2

+ 16 % x N X2 Cr Ni Mo 17 - 12 -2 25,17

25,17

Weitere Begriffe:

Alterung – Langsamer chemischer Vorgang, z.B. durch Wettereinflüsse Quellung bei Elastomeren

Alterung – Langsamer chemischer Vorgang, z.B. durch Wettereinflüsse Quellung bei Elastomeren

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PAT

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Wirtschaftlichkeit Fertigungs- Verfügbarkeit Werkstoffpreis Lebensdauer aufwand

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Wirtschaftlichkeit Fertigungs- Verfügbarkeit Werkstoffpreis Lebensdauer aufwand
PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Wirtschaftlichkeit Fertigungs- Verfügbarkeit Werkstoffpreis Lebensdauer aufwand

Werkstoffgerechte Konstruktion

Wirtschaftlichkeit

Fertigungs- Verfügbarkeit Werkstoffpreis Lebensdauer aufwand Beschaffung Eff. Preis 10,00 Wirtschaftlichkeit
Fertigungs-
Verfügbarkeit
Werkstoffpreis
Lebensdauer
aufwand
Beschaffung
Eff. Preis
10,00
Wirtschaftlichkeit
8,00
Materialkostenrelation
Preis
[DM/kg]
6,00
4,00
2,50 - 3,00
3,50 – 4,00
3,50 - 4,00
4,50 – 5,00
3,00 – 3,50
Eff. Preis
4,60
2,00
Grauguß Serie
Grauguß Sonderteile
Sphäroguß Serie
Sphäroguß Sonder
Chromstahl 13%, 1.4021,
1.41,22, 1.4104)
Austenit (1.4571)
Hastelloy C
Hastelloy B
Titan
50,00
60,00
50,00
0,00
Sep
Dez
88 Jun 88
Mrz
89
89
Sep
Dez
89 Jun 89
DM/kg
Mrz
90
90
Sep
Dez
90 Jun 90
Mrz
91
91
Sep
Dez
91 Jun 91
Mrz
92
92
Sep
Dez
92 Jun 92
Mrz
93
93
Sep
Dez
93 Jun 93
Mrz
94
94
Sep
Dez
94 Jun 94
Mrz
95
95
Sep
Dez
95 Jun 95
Mrz
96
96
Sep
Dez
96 Jun 96
Mrz
97
97
Sep
Dez
97 Jun 97
Mrz
98
98
Sep
Dez
98 Jun 98
Mrz
99
99 99 99
Sep
Dez

10

PAT

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Fertigungsgerecht Fertigungsgerecht heißt: Werkstoff erlaubt optimale

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Fertigungsgerecht Fertigungsgerecht heißt: Werkstoff erlaubt optimale
PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Fertigungsgerecht Fertigungsgerecht heißt: Werkstoff erlaubt optimale

Werkstoffgerechte Konstruktion

Fertigungsgerecht

Fertigungsgerecht heißt: Werkstoff erlaubt optimale Fertigungsergebnisse und optimalen Fertigungsprozess Schweißbar Gießfähig Klebefähig Härtbar Halbzeug vorhanden Werkstoffqualität erhältlich (Zeugnisse, Reinheit)

Beispiel: Pumpenhäuse gießen oder spanend fertigen?

a) Kleine Stückzahl

b) große Stückzahl

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PAT

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Der prozessgerechte Werkstoff Biologische Prozesse → keine Werkstoffe die das

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Der prozessgerechte Werkstoff Biologische Prozesse → keine Werkstoffe die das
PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Der prozessgerechte Werkstoff Biologische Prozesse → keine Werkstoffe die das

Werkstoffgerechte Konstruktion

Der prozessgerechte Werkstoff

Biologische Prozesse keine Werkstoffe die das Produkt kontaminieren (Regeln: FDA) Reinigbar für Hygieneprozesse, abweisend (nicht adhäsiv) – PTFE- Auskleidung, Lotusblatteffekt Adhäsiv für Flüssigkeiten (z.B. Füllkörper in Kolonnen) Z.B. Glas statt Stahl wegen katalytischer Wirkung des Stahls

in Kolonnen) Z.B. Glas statt Stahl wegen katalytischer Wirkung des Stahls 12 AP Vorlesung Teil 1
in Kolonnen) Z.B. Glas statt Stahl wegen katalytischer Wirkung des Stahls 12 AP Vorlesung Teil 1

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PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Der prozessgerechte Werkstoff Beispiel Stahl / PTFE / Graphit Graphit Stahl PTFE

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Der prozessgerechte Werkstoff Beispiel Stahl / PTFE / Graphit Graphit Stahl PTFE
PAT
Werkstoffgerechte Konstruktion
Der prozessgerechte Werkstoff
Beispiel Stahl / PTFE / Graphit
Graphit
Stahl
PTFE
13

PAT

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Der prozessgerechte Werkstoff Beispiel Stahl / PTFE Stahl PTFE 14 AP Vorlesung Teil

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Der prozessgerechte Werkstoff Beispiel Stahl / PTFE Stahl PTFE 14 AP Vorlesung Teil
PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Der prozessgerechte Werkstoff Beispiel Stahl / PTFE Stahl PTFE 14 AP Vorlesung Teil

Werkstoffgerechte Konstruktion

Der prozessgerechte Werkstoff

Werkstoffgerechte Konstruktion Der prozessgerechte Werkstoff Beispiel Stahl / PTFE Stahl PTFE 14 AP Vorlesung Teil 1

Beispiel Stahl / PTFE

Konstruktion Der prozessgerechte Werkstoff Beispiel Stahl / PTFE Stahl PTFE 14 AP Vorlesung Teil 1 (SS

Stahl

PTFE

14

PAT

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Zulässiger Werkstoff Aufgrund langjähriger Erfahrung: Werkstoffe für die

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Zulässiger Werkstoff Aufgrund langjähriger Erfahrung: Werkstoffe für die
PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Zulässiger Werkstoff Aufgrund langjähriger Erfahrung: Werkstoffe für die

Werkstoffgerechte Konstruktion

Zulässiger Werkstoff

Aufgrund langjähriger Erfahrung:

Zulässiger Werkstoff Aufgrund langjähriger Erfahrung: Werkstoffe für die Hygienetechnik – FDA   Nur

Werkstoffe für die Hygienetechnik – FDA

 

Nur weiße Elastomere für Lebensmittel Bestimmte Elastomere nicht! PTFE - nur bestimmte Typen

 
   

Werkstoffe für die Chemietechnik und Ölindustrie – API

Nur bestimmte Stähle sind erlaubt!

AD-Merkblätter für Druckbehälterbau

 

Z.B.: kein Grauguß für tiefe Temperaturen

 

Grundregel für Hochdruck

 

Werkstoffe mit großer Bruchdehnung

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PAT

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Kennwerte aus statische Zerreißversuch (Zugversuch) Stählen, Metallen, Kunststoffen,

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Kennwerte aus statische Zerreißversuch (Zugversuch) Stählen, Metallen, Kunststoffen,
PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Kennwerte aus statische Zerreißversuch (Zugversuch) Stählen, Metallen, Kunststoffen,

Werkstoffgerechte Konstruktion

Kennwerte aus statische Zerreißversuch (Zugversuch)

Stählen, Metallen, Kunststoffen, Keramik

1
1
2
2
3
3

R

m

R p0,2

σ=ε E α
σ=ε E
α

R p0,2

α
α

Verfestigung

R

ε 0,2

σ

S , B

=

F S , B

A

0

4
4
5
5

ε

bl

ε 0,2 σ S , B = F S , B A 0 4 5 ε

ε

ε

pl

R m R e α ε ε el Spannung σ
R
m
R
e
α
ε
ε el
Spannung σ
Verfestigung σ=ε E
Verfestigung
σ=ε E

e

ε

bl

R

e

ε el

α
α

ε

Streckgrenze

E-Modul / Youngs Modulus

εεε

ε

el

ε

el

Bruch-

dehnung

Maximal-

dehnung

6
6
Modulus εεε ε el ε el Bruch- dehnung Maximal- dehnung 6 ε bl 8 plastische Dehnung

ε

bl

8
8

plastische Dehnung

oS

uS

9
9

plastische Dehnung

oS uS 9 p l a s t i s c h e D e h
7 Proportionalitätsgrenze plastische Dehnung
7
Proportionalitätsgrenze
plastische Dehnung
10 Fließbeginn
10
Fließbeginn
plastische Dehnung 10 Fließbeginn plastische Dehnung vollständige Verstreckung Fließspannung

plastische Dehnung

vollständige

Verstreckung

Fließspannung

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PAT

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Kennwerte: Hart-elastische-, zähe Werkstoffe Druckfestigkeit bei hartelastisch –

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Kennwerte: Hart-elastische-, zähe Werkstoffe Druckfestigkeit bei hartelastisch –
PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Kennwerte: Hart-elastische-, zähe Werkstoffe Druckfestigkeit bei hartelastisch –

Werkstoffgerechte Konstruktion

Kennwerte: Hart-elastische-, zähe Werkstoffe

Druckfestigkeit bei hartelastisch – spröden Werkstoffen um bis zu 10-mal höher.

Z.B. Keramik, Graphit nie Zugbelasten möglichst immer Druckbelasten

Z.B. Keramik, Graphit nie Zugbelasten möglichst immer Druckbelasten

σ

=

F S

D A

0

Beton

Concrete

Druckbelasten σ = F S D A 0 Beton Concrete Spröde Brittle 17 AP Vorlesung Teil

Spröde

Brittle

Druckbelasten σ = F S D A 0 Beton Concrete Spröde Brittle 17 AP Vorlesung Teil

17

PAT

0

h

R

h

PAT 0 h R h Werkstoffgerechte Konstruktion Kennwerte: Weich- und hochelastische Werkstoffe Druckfestigkeit Wie bei

PAT 0 h R h Werkstoffgerechte Konstruktion Kennwerte: Weich- und hochelastische Werkstoffe Druckfestigkeit Wie bei
PAT 0 h R h Werkstoffgerechte Konstruktion Kennwerte: Weich- und hochelastische Werkstoffe Druckfestigkeit Wie bei

Werkstoffgerechte Konstruktion

Kennwerte: Weich- und hochelastische Werkstoffe

Druckfestigkeit Wie bei hart-elastischen Werkstoffen

hier aber T Belastungsdauer- feuchte-abhängig – plus:

Rückprallelastizität (DIN 53512)

Pendelstange Amboß Probe Hammer Hammerfinne
Pendelstange
Amboß
Probe
Hammer
Hammerfinne
(DIN 53512) Pendelstange Amboß Probe Hammer Hammerfinne h 0 = Fallhöhe h R = Rückprallhöhe 18
(DIN 53512) Pendelstange Amboß Probe Hammer Hammerfinne h 0 = Fallhöhe h R = Rückprallhöhe 18

h 0 = Fallhöhe h R = Rückprallhöhe

Probe Hammer Hammerfinne h 0 = Fallhöhe h R = Rückprallhöhe 18 AP Vorlesung Teil 1

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PAT

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Kennwerte: Weich- und hochelastische Werkstoffe Wie bei hart-elastischen Werkstoffen

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Kennwerte: Weich- und hochelastische Werkstoffe Wie bei hart-elastischen Werkstoffen
PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Kennwerte: Weich- und hochelastische Werkstoffe Wie bei hart-elastischen Werkstoffen

Werkstoffgerechte Konstruktion

Kennwerte: Weich- und hochelastische Werkstoffe

Wie bei hart-elastischen Werkstoffen

hier aber T Belastungsdauer- feuchte-abhängig) – plus:

Rückprallelastizität (DIN 53504) Druck-/Zugverformungsrest (DIN 53512) und Spannungsrelaxation

Weiterreißwiderstand (53517 / 18) – wichtig bei Elastomeren

Abstandsstück Probekörper
Abstandsstück
Probekörper

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PAT

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Kennwerte: Weich- und hochelastische Werkstoffe Spannungs-Dehnungsdiagramm 100 -40°C

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Kennwerte: Weich- und hochelastische Werkstoffe Spannungs-Dehnungsdiagramm 100 -40°C
PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Kennwerte: Weich- und hochelastische Werkstoffe Spannungs-Dehnungsdiagramm 100 -40°C

Werkstoffgerechte Konstruktion

Kennwerte: Weich- und hochelastische Werkstoffe

Spannungs-Dehnungsdiagramm

100 -40°C -20 N mm 2 0°C 60 40 23 40 20 60 150°C v
100
-40°C
-20
N
mm
2
0°C
60
40
23
40
20
60
150°C
v = 5mm/min
0
0
1
2
3%5
Dehnung
Spannung
Spannung

20

10

0

PA 66 100 10 h 1000 10000 100000 h T = 23°C 0 1 2
PA 66
100
10 h
1000
10000
100000 h
T = 23°C
0
1
2
3%5
Dehnung

20

PAT

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Kennwerte: Weich- und hochelastische Werkstoffe Spannungs-Dehnungs- Diagramm PA 66

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Kennwerte: Weich- und hochelastische Werkstoffe Spannungs-Dehnungs- Diagramm PA 66
PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Kennwerte: Weich- und hochelastische Werkstoffe Spannungs-Dehnungs- Diagramm PA 66

Werkstoffgerechte Konstruktion

Kennwerte: Weich- und hochelastische Werkstoffe

Spannungs-Dehnungs-

Diagramm

PA 66

Kunststoffe sind teilweise feuchteempfindlich

140 N mm 2 PA ( trocken ) 100 Prüftemperatur -40 °C -20 80 0
140
N
mm
2
PA ( trocken )
100
Prüftemperatur
-40 °C
-20
80
0 °C
+20
60
+60
40
+100
+180 °C
20
0
0
10
20
30
40
50
60
70
80
%
100
Dehnung
100
0,2 %
trocken
PA 66
N
mm
2
60
2,7 %
luftfeucht
40
7,2 %
nass
20
0
0
5
10
%
15
0
50
100
200
%
300
Dehnung
21
Spannung
Spannung

PAT

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Dynamische Werkstoffkennwerte, Zeitstandverhalten Stichworte: Wöhlerkurve,

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Dynamische Werkstoffkennwerte, Zeitstandverhalten Stichworte: Wöhlerkurve,
PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Dynamische Werkstoffkennwerte, Zeitstandverhalten Stichworte: Wöhlerkurve,

Werkstoffgerechte Konstruktion

Dynamische Werkstoffkennwerte, Zeitstandverhalten

Stichworte: Wöhlerkurve, Smith-Diagramm (bereits in KL)

300 σ B N/mm 2 σ zdW -σ m 100 -1000 N/mm 2 -700 -600
300
σ
B
N/mm 2
σ
zdW
-σ m
100
-1000
N/mm
2
-700 -600 -500 -400 -300 -200 -100
0
100 N/mm 2 300
σ
zdW
σ
-100
m
-200
-300
-400
-500
-600
-700
-800
N/mm 2
-1000
22
σ O σ, U
-σ O , -σ U
σ
Sch

Sonderfall: z.B. GG20

Chemischer Einfluß senkt die Dauerfestigkeit auf die Ebene, die eine dauerhafte Passivierung sichert. Tritt keine Passivierung ein, ist Werkstoff unbrauchbar.

PAT

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Dynamische Werkstoffkennwerte, Zeitstandverhalten Sonderfall Zeitfestigkeit A) bei

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Dynamische Werkstoffkennwerte, Zeitstandverhalten Sonderfall Zeitfestigkeit A) bei
PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Dynamische Werkstoffkennwerte, Zeitstandverhalten Sonderfall Zeitfestigkeit A) bei

Werkstoffgerechte Konstruktion

Dynamische Werkstoffkennwerte, Zeitstandverhalten

Sonderfall Zeitfestigkeit A) bei Kunststoffen (Kriechen) B) bei Stählen ab 0,3 – 0,4 x Schmelztemperatur

550 520 540 510 Betriebstemperatur ϑ = 500 °C 530 500 N/mm 2 Thermisches Versagen
550
520
540
510
Betriebstemperatur ϑ = 500 °C
530
500
N/mm 2
Thermisches Versagen
Werkstoff : 13CrMo44
s B,Z,ϑ ( Mindestwerte )
300
Zunahme von:
200
Faserorientierung
150
Molekülorientierung
Wärmeübertragung
100
Erholungspausen
80
σ zul = 62,5 N/mm 2
Beanspruchungsart:
Kerbung
Bindenaht
Zunahme von:
60
Zug/Druck<Biegung
50
Rechteck<Sinus<Dreieck
40
Temperatur
30
Frequenz
20
Querschnitt
13CrMo44
Ermüdungsbrüche
Umweltbelastung
15
Bruch-Lastspielzahl
10
Kunststoffe
10 3
2
4
6810
4
2
4
68
10
5
2
4
6h 10 6
Belastungszeit Z
23
Spannungsausschlag
zul. Beanspruchung

PAT

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Dynamische Werkstoffkennwerte, Zeitstandverhalten Sonderfall Zeitfestigkeit bei

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Dynamische Werkstoffkennwerte, Zeitstandverhalten Sonderfall Zeitfestigkeit bei
PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Dynamische Werkstoffkennwerte, Zeitstandverhalten Sonderfall Zeitfestigkeit bei

Werkstoffgerechte Konstruktion

Dynamische Werkstoffkennwerte, Zeitstandverhalten

Sonderfall Zeitfestigkeit bei Kunststoffen (Kriechen)

30 N/mm 2 Poypropylen- Homopolymerisat- 20 Rohr 15 20 °C 10 30 40 8 50
30
N/mm 2
Poypropylen-
Homopolymerisat-
20
Rohr
15
20 °C
10
30
40
8
50
60
6
70
5
80
95
4
120 °C
3
2
1
10 -1
10 0
10 1
10 2
10 3
10 4
h
10 6
Standzeit
PP-Rohre
Spannung
Spannung
Verschiedene Kunststoffe 200 150 PA66-GF30 N/mm 2 PA6-GF50 100 PA6-GF30 80 PBT-GF30 60 PA6 PC
Verschiedene Kunststoffe
200
150
PA66-GF30
N/mm 2
PA6-GF50
100
PA6-GF30
80
PBT-GF30
60
PA6 PC
50
PMMA
40
PVC-hart
POM
30
ABS
20
SB
SAN
PS
10
PE-HD
Prüfung an Prüfkörpern
Prüftemperatur: 23 °C
PA-Proben koditioniert eingesetzt
PE-LD
extrapoliert
5
10 -1
10 0
10 1
10 2
10 3
10 4
h
10 6
Standzeit

24

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Zähigkeit -Kaltversprödung Verschiedene 250 Werkstoffe austenitischer Stahl
PAT
Werkstoffgerechte Konstruktion
Zähigkeit -Kaltversprödung
Verschiedene
250
Werkstoffe
austenitischer Stahl
Kerbschlagzähigkeit
(Nm/cm 2 ) – Charpy-Test.
Kerbschlagzähigkeit ist
Indikator Kaltversprödung
Bei Kunststoffen:
(
18 Cr, 8 Ni, 1 W )
Nm
aust. Cr-Mn-Si-Stahl
cm
2
St 37 ( Hochlage )
150
Bereich des Steil-
abfalles
(
Mischbrüche )
100
Kupfer
50
Al Mg 5
Durchstoßversuch
Al Cu Mg
0
-200
-100
0
+100
+200
°C
Werkstoff
Temperatur T
für St 37 kritische Temperatur
Zähbruch
ST 37 ( Tieflage
)
Molgewicht (-verteil.)
Radius
Art
Breite
Modifikator
Kerbwirkung
Gehalt
Oberfläche
Geometrie
Verteilung
Lack
Konstruktion
Pigmente
Stabilisatoren
Rheologie
Gleitmittel
Alterung
Bindennaht
Beanspruchungsgeschwindikeit
Verweilzeit
Massetemperatur
Werkzeugtemperatur
Einspritzgeschwindigkeit
Übergangstemperatur T Ü
Abbau
Kaltversprödung
Sprödbruch
Kunststoffe
Temperatur T
25
αKerbschlagzähigkeit
k
Werkstoffgerechte Konstruktion Zähigkeit und Härte Härteprüfverfahren Brinell (Kugel), Rockwell (Kegel), Vickers

Werkstoffgerechte Konstruktion Zähigkeit und Härte Härteprüfverfahren Brinell (Kugel), Rockwell (Kegel), Vickers

Werkstoffgerechte Konstruktion

Zähigkeit und Härte

Härteprüfverfahren Brinell (Kugel), Rockwell (Kegel), Vickers (Pyramide) HV 1000 1000 Kp /mm 2 Bei hoher Elastizität – Shore-Härte (Eindringtiefe) Ritzen - Mohshärte

PAT –
PAT
2000 Schneidkeramik Hartmetalle für daN die Zerspanung mm 2 1000 SS-Stahl 500 C-Stahl Stellite 0
2000
Schneidkeramik
Hartmetalle für
daN
die Zerspanung
mm
2
1000
SS-Stahl
500
C-Stahl
Stellite
0
0
250
500
°C
1000
Temperatur
Vickers-Härte
Mohs-Härte

Diamant 10

Korund

9

Topas

8

Quarz

7

Feldspat

6

Apatit

5

Flußspat

4

Kalkspat

3

Gips

2

Talk

1

0

Tayor ( 1949 ) Winchel ( 1945 ) Knoop ( 1939 )

Tayor ( 1949 )

Tayor ( 1949 ) Winchel ( 1945 ) Knoop ( 1939 )

Winchel ( 1945 ) Knoop ( 1939 )

10 100

1000 daN/mm

2 10000

Vickers-Härte

1945 ) Knoop ( 1939 ) 10 100 1000 d a N / m m 2

26

PAT

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Härte - Anwendungsbeispiel Welches Bauteil härter als die anderen? Warum? 1 2 3

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Härte - Anwendungsbeispiel Welches Bauteil härter als die anderen? Warum? 1 2 3
PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Härte - Anwendungsbeispiel Welches Bauteil härter als die anderen? Warum? 1 2 3

Werkstoffgerechte Konstruktion

Härte - Anwendungsbeispiel

Welches Bauteil härter als die anderen? Warum?

1 2 3 4 56 fest verschraubt lose verschraubt 15 ° 15 ° 1 Überwurfmutter
1
2
3
4
56
fest verschraubt
lose verschraubt
15 °
15 °
1 Überwurfmutter
4 Rohr
2 Druckring
5 Anschlag
3 Schneidring
6 Verschraubung

000118 0005

PN 325 bar DN 45 ( DN 6 - 200 )

000126 0006

PN 325 bar DN 45 ( DN 6 - 200 ) 000126 0006 PN 3600 bar

PN 3600 bar DN 40 ( DN 6 - 65 )

27

PAT

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Weitere physikalische Eigenschaften Je nach Prozess wichtig: z.B. Kunststoffe

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Weitere physikalische Eigenschaften Je nach Prozess wichtig: z.B. Kunststoffe
PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Weitere physikalische Eigenschaften Je nach Prozess wichtig: z.B. Kunststoffe

Werkstoffgerechte Konstruktion

Weitere physikalische Eigenschaften

Je nach Prozess wichtig:

z.B. Kunststoffe problematisch

z.B. Kunststoffe

Nichtleiter

 

z.B. Kunststoffe

 

(Glas, Keramik

)

 

(Wärmetauscher, Isolation)

 

Kritisch bei Differenz

Strahlenresistenz

Elektrische Eigenschaften (Leitfähigkeit, Isolationsfähigkeit,

elektrostatische Aufladbarkeit):

Diffusionsfestigkeit

Thermoschockbeständigkeit:

Wärmeleitfähigkeit:

Wärmedehnung

Z.B. bei Beschichtung

Kombination verschiedener Werkstoffe

28

PAT

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Physikalische Eigenschaften Wärmedehnung 140 10 -5 grd -1 100 80 60 40 20

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Physikalische Eigenschaften Wärmedehnung 140 10 -5 grd -1 100 80 60 40 20
PAT Werkstoffgerechte Konstruktion Physikalische Eigenschaften Wärmedehnung 140 10 -5 grd -1 100 80 60 40 20

Werkstoffgerechte Konstruktion

Physikalische Eigenschaften

Wärmedehnung

140 10 -5 grd -1 100 80 60 40 20 0 -50 0 50 100
140 10 -5
grd
-1
100
80
60
40
20
0
-50
0
50
100
150
200
250
°C
300
Temperatur
Längenausdehnungskoeffitient
Ausdehnungskoeffizient

Kombination Stahl/Glas - Invar

20 10 -6 mm mm°C austenitisch 16 14 12 ferritisch 10 8 6 4 2
20 10 -6
mm
mm°C
austenitisch
16
14
12
ferritisch
10
8
6
4
2
0
0 20
40
60
Gew.-%
100
Nickelgehalt
Kunststoff / Stahl ≈ 10 / 1

29

PAT

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion   Qualitätssicherung Werkstoffbescheinigungen DIN-Normen AD-Merkblätter
PAT Werkstoffgerechte Konstruktion   Qualitätssicherung Werkstoffbescheinigungen DIN-Normen AD-Merkblätter
PAT Werkstoffgerechte Konstruktion   Qualitätssicherung Werkstoffbescheinigungen DIN-Normen AD-Merkblätter

Werkstoffgerechte Konstruktion

 

Qualitätssicherung

Werkstoffbescheinigungen DIN-Normen AD-Merkblätter VdTÜV-Werkstoffblätter Stahl-Eisen-Werkstoffblätter

Ziel: Sicherstellung der Werkstoffqualität Inhalt:

Zerstörungsfreie Prüfung auf Risse,

Den Vorschriften folgen ist Pflicht

Im Falle des Nichtbefolgens tritt Unfällen Haftung ein.

Schmelzanalyse, Mechanische Werkstoffkennwerte, Gefüge (selten), Korrosionstests (Strauß-Test, Huey-Test, Streicher Test)

30

PAT

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion 1. Hausaufgabe Vorrichtung zur Ermittlung v on Diffusionskoeffizienten für Kunststoffe

PAT Werkstoffgerechte Konstruktion 1. Hausaufgabe Vorrichtung zur Ermittlung v on Diffusionskoeffizienten für Kunststoffe
PAT Werkstoffgerechte Konstruktion 1. Hausaufgabe Vorrichtung zur Ermittlung v on Diffusionskoeffizienten für Kunststoffe

Werkstoffgerechte Konstruktion

1. Hausaufgabe

Vorrichtung zur Ermittlung von Diffusionskoeffizienten für Kunststoffe unter Gasbelastung A) Kunststoffe liegen als Folien mit der Dicke 1 mm vor. B) Alle Kunststoffe besitzen eine gewisse Elastizität, C) Für den Test benötigt man 10 cm 2 frei zugängliche Fläche D) Der Prüfdruck sei maximal 20 bar. Zuleitung von Gasflasche ¼ Zoll. E) Es stehen Ihnen alle Werkstoffe und deren Ausprägungen zur Verfügung Bitte skizzieren die Baugruppe und bemaßen Sie von Hand, so dass Ihre Skizze Grundlage für den Konstrukteur sein könnte. Bitte Schrauben berechnen (KL I) Biegung der Deckel > 0,1 mm in der Mitte (ggf. Dubbel) Wie messen Sie? Laborbedarf steht zur Verfügung

31

PAT

PAT Metallische Verbundwerkstoffe 32 AP Vorlesung Teil 1 (SS 2000) 30.01.2008
PAT Metallische Verbundwerkstoffe 32 AP Vorlesung Teil 1 (SS 2000) 30.01.2008
PAT Metallische Verbundwerkstoffe 32 AP Vorlesung Teil 1 (SS 2000) 30.01.2008
PAT Metallische Verbundwerkstoffe 32 AP Vorlesung Teil 1 (SS 2000) 30.01.2008
PAT Metallische Verbundwerkstoffe 32 AP Vorlesung Teil 1 (SS 2000) 30.01.2008

Metallische

Verbundwerkstoffe

PAT Metallische Verbundwerkstoffe 32 AP Vorlesung Teil 1 (SS 2000) 30.01.2008
PAT Metallische Verbundwerkstoffe 32 AP Vorlesung Teil 1 (SS 2000) 30.01.2008

32

PAT

PAT Metallische Verbundwerkstoffe Standardwerkstoffe der Chemieapparatebaus (Auswahl) Kapitel 2, Bild 1 Unlegierte und

Metallische Verbundwerkstoffe

PAT Metallische Verbundwerkstoffe Standardwerkstoffe der Chemieapparatebaus (Auswahl) Kapitel 2, Bild 1 Unlegierte und
PAT Metallische Verbundwerkstoffe Standardwerkstoffe der Chemieapparatebaus (Auswahl) Kapitel 2, Bild 1 Unlegierte und

Standardwerkstoffe der Chemieapparatebaus (Auswahl)

Kapitel 2, Bild 1 Unlegierte und Niedriglegierte Stähle Austenitische Stähle (z.B. 1.4571) Superaustenitische Stähle Nickelbasislegierungen (z.B. Hasteloy) Hartstoffe Sondermetalle Titan Zirkonium Tantal

Preise

4

8 – 12

80

10 - 100 80 - 500

1
1
Tantal Preise 4 8 – 12 80 10 - 100 80 - 500 1 Nur verwenden
Tantal Preise 4 8 – 12 80 10 - 100 80 - 500 1 Nur verwenden
Tantal Preise 4 8 – 12 80 10 - 100 80 - 500 1 Nur verwenden
Tantal Preise 4 8 – 12 80 10 - 100 80 - 500 1 Nur verwenden
Tantal Preise 4 8 – 12 80 10 - 100 80 - 500 1 Nur verwenden

Nur verwenden wenn nötig!

Nur so wenig wie nötig!

Beschichten,

Auskleiden

verwenden wenn nötig! Nur so wenig wie nötig! Beschichten, Auskleiden 33 AP Vorlesung Teil 1 (SS
verwenden wenn nötig! Nur so wenig wie nötig! Beschichten, Auskleiden 33 AP Vorlesung Teil 1 (SS

33

PAT

PAT Metallische Verbundwerkstoffe Schweißplattieren (Auftragsschweißen) Unterpulver (UP) Elektroschlacke mit Band

Metallische Verbundwerkstoffe

PAT Metallische Verbundwerkstoffe Schweißplattieren (Auftragsschweißen) Unterpulver (UP) Elektroschlacke mit Band
PAT Metallische Verbundwerkstoffe Schweißplattieren (Auftragsschweißen) Unterpulver (UP) Elektroschlacke mit Band

Schweißplattieren (Auftragsschweißen)

Unterpulver (UP)

Elektroschlacke mit Band

Plasma Heißdraht

Ziele Steigerung Korrosionsbeständigkeit

Steigerung Verschleißbeständigkeit (Panzern) Reparatur verschlissener Oberflächen Voraussetzung Beide Werkstoffe schweißbar! Keine Bildung intermetallischer Phasen (wie z.B. Stahl/Titan) Zusatzwerkstoff überlegiert wegen Ablegierung durch Verschmelzung mit Grund- werkstoff

Band-Vorschub und Regelung Schweißpulver- speisetrichter Stromversorgung Grundwerkstoff- Verfestigte Schlacke
Band-Vorschub und Regelung
Schweißpulver-
speisetrichter
Stromversorgung
Grundwerkstoff-
Verfestigte Schlacke
oberflächen-
bezugslinie
Flüssige Schlacke
+ - 5 mm
Höhe der elektrisch leitenden
Durchschmelzungstiefe
flüssigen Schlacke (
+
10 mm
)
( -0,3 - 0,5 mm )
-
+ - 5 mm Schweißlagendicke

Bild 7 zeigt Vergleich 34

Bild 7 zeigt Vergleich

34

PAT

PAT Metallische Verbundwerkstoffe Schweißplattieren (Auftragsschweißen) - Beispiel Vorher Nachher 35 AP Vorlesung Teil
PAT Metallische Verbundwerkstoffe Schweißplattieren (Auftragsschweißen) - Beispiel Vorher Nachher 35 AP Vorlesung Teil

Metallische Verbundwerkstoffe

PAT Metallische Verbundwerkstoffe Schweißplattieren (Auftragsschweißen) - Beispiel Vorher Nachher 35 AP Vorlesung Teil
PAT Metallische Verbundwerkstoffe Schweißplattieren (Auftragsschweißen) - Beispiel Vorher Nachher 35 AP Vorlesung Teil

Schweißplattieren (Auftragsschweißen) - Beispiel

Vorher Nachher
Vorher
Nachher

35

PAT

3 m

PAT 3 m Metallische Verbundwerkstoffe Walzplattieren Physikalische Grundlage Verbindung durch Diffusion bei hohem Druck

Metallische Verbundwerkstoffe

PAT 3 m Metallische Verbundwerkstoffe Walzplattieren Physikalische Grundlage Verbindung durch Diffusion bei hohem Druck
PAT 3 m Metallische Verbundwerkstoffe Walzplattieren Physikalische Grundlage Verbindung durch Diffusion bei hohem Druck

Walzplattieren

Physikalische Grundlage Verbindung durch Diffusion bei hohem Druck Voraussetzung ist Atombeweglichkeit Zweilagenwalztechnik wird Verwölbung vermieden

Zweilagenwalztechnik wird Verwölbung vermieden Ni, Cu, CrNi-Stähle, Nickelbasislegierungen, Silber,

Ni, Cu, CrNi-Stähle, Nickelbasislegierungen, Silber, Titan,

Evakuieren vermeidet Oxidation

10 m
10 m
10 m
10 m

10 m

10 m
10 m
10 m
10 m

36

PAT

Metallische VerbundwerkstoffePAT Walzplattieren Anderer Name: Diffusionspressschweißen 1100 – 1200 °C Voest- Alpine Prozess Blech bis 2,8 x

PAT Metallische Verbundwerkstoffe Walzplattieren Anderer Name: Diffusionspressschweißen 1100 – 1200 °C Voest- Alpine

Walzplattieren

PAT Metallische Verbundwerkstoffe Walzplattieren Anderer Name: Diffusionspressschweißen 1100 – 1200 °C Voest- Alpine

Anderer Name: Diffusionspressschweißen 1100 – 1200 °C

Voest-

Alpine

Prozess

Blech bis 2,8 x 10 m, 20 t

Auflage-

werkstoff

Prozess Blech bis 2,8 x 10 m, 20 t Auflage- werkstoff Vorbereitung Grund- Schweißnaht werkstoff Trennmittel

Vorbereitung

Grund- Schweißnaht werkstoff Trennmittel
Grund- Schweißnaht
werkstoff
Trennmittel

Paketbau

Tiefofen
Tiefofen
Schweißnaht werkstoff Trennmittel Paketbau Tiefofen 4,2 m Quatro Vakuumpumpe Evakuierung "online"

4,2 m Quatro

Vakuumpumpe
Vakuumpumpe

Evakuierung

Paketbau Tiefofen 4,2 m Quatro Vakuumpumpe Evakuierung "online" Abkühlung 37 AP Vorlesung Teil 1 (SS 2000)

"online" Abkühlung

37

PAT

PAT Metallische Verbundwerkstoffe CVD – Chemical Vapor Deposition Silizium von SiH 4 , GaAs von Ga(CH

Metallische Verbundwerkstoffe

PAT Metallische Verbundwerkstoffe CVD – Chemical Vapor Deposition Silizium von SiH 4 , GaAs von Ga(CH
PAT Metallische Verbundwerkstoffe CVD – Chemical Vapor Deposition Silizium von SiH 4 , GaAs von Ga(CH

CVD – Chemical Vapor Deposition

Silizium von SiH 4 , GaAs von Ga(CH 3 ) 3 und AsH 3 , Diamant von Kohlenwasserstoffen, und Si 3 N 4 von SiF 4 und NH 3 .

von Kohlenwasserstoffen, und Si 3 N 4 von SiF 4 und NH 3 . 38 AP

38

PAT

PAT Metallische Verbundwerkstoffe PVD – Physical Vapor Deposition Transportieren Gasphase Gasphase V e r d a

Metallische Verbundwerkstoffe

PAT Metallische Verbundwerkstoffe PVD – Physical Vapor Deposition Transportieren Gasphase Gasphase V e r d a
PAT Metallische Verbundwerkstoffe PVD – Physical Vapor Deposition Transportieren Gasphase Gasphase V e r d a

PVD – Physical Vapor Deposition

Transportieren

Gasphase

Gasphase

Physical Vapor Deposition Transportieren Gasphase Gasphase V e r d a m p f e n
Physical Vapor Deposition Transportieren Gasphase Gasphase V e r d a m p f e n

Verdampfen

Kondensierte Phase

Gasphase V e r d a m p f e n Kondensierte Phase Kondensieren Kondensierte Phase

Kondensieren

Kondensierte Phase

Unter Vakuum 10 -6 bis 10 -9 , Au, Ag, Al, Sn, Cr,

39

PAT

PAT Metallische Verbundwerkstoffe PVD – Physical Vapor Deposition Hart, Edel, Weich Laser PVD 40 AP Vorlesung

Metallische Verbundwerkstoffe

PAT Metallische Verbundwerkstoffe PVD – Physical Vapor Deposition Hart, Edel, Weich Laser PVD 40 AP Vorlesung
PAT Metallische Verbundwerkstoffe PVD – Physical Vapor Deposition Hart, Edel, Weich Laser PVD 40 AP Vorlesung

PVD – Physical Vapor Deposition

Verbundwerkstoffe PVD – Physical Vapor Deposition Hart, Edel, Weich Laser PVD 40 AP Vorlesung Teil 1
Verbundwerkstoffe PVD – Physical Vapor Deposition Hart, Edel, Weich Laser PVD 40 AP Vorlesung Teil 1

Hart,

Edel,

Weich

Laser

PVD

40

PAT

PAT Metallische Verbundwerkstoffe Sprengplattieren 100 – 1000 m/s Physikalische Grundlage Hohe Auftreffgeschwindigkeit

Metallische Verbundwerkstoffe

PAT Metallische Verbundwerkstoffe Sprengplattieren 100 – 1000 m/s Physikalische Grundlage Hohe Auftreffgeschwindigkeit

Sprengplattieren

100 – 1000 m/s

Physikalische Grundlage Hohe Auftreffgeschwindigkeit (über kritischer Geschwindigkeit) Quasi Kaltpressschweißen unter extremem Druck

Metall vorher blank (schleifen)

Ti, Ta, Zr auf Stahl

Druck Metall vorher blank (schleifen) Ti, Ta, Zr auf Stahl sich ausdehnende Detonationsprodukte ( Schwaden )
sich ausdehnende Detonationsprodukte ( Schwaden ) Detonationsfront im Sprengstoff beschleunigdes unverbrauchter
sich ausdehnende
Detonationsprodukte
( Schwaden )
Detonationsfront
im Sprengstoff
beschleunigdes
unverbrauchter
Auflageblech
Sprengstoff
plattiertes
Auflageblech 1
ruhendes Auflageblech
2
Luft im
Luft unter
Stoßzustand
Normaldruck
Materialstrahl hoher
Wellige
Bilder
Geschwindigkeit
vorlaufende Stoßfront
in der Luft
Bildungs-
zone

Sprengstoff

Auflageblech

Grundblech

41

PAT

18500

PAT 18500 Metallische Verbundwerkstoffe a b c Auskleiden Alternative zum Plattieren?! d e Ø 1800 42

PAT 18500 Metallische Verbundwerkstoffe a b c Auskleiden Alternative zum Plattieren?! d e Ø 1800 42
PAT 18500 Metallische Verbundwerkstoffe a b c Auskleiden Alternative zum Plattieren?! d e Ø 1800 42

Metallische Verbundwerkstoffe

a b c
a
b
c

Auskleiden

Alternative zum Plattieren?!

a b c Auskleiden Alternative zum Plattieren?! d e Ø 1800 42 AP Vorlesung Teil 1

d

e

a b c Auskleiden Alternative zum Plattieren?! d e Ø 1800 42 AP Vorlesung Teil 1

Ø 1800

a b c Auskleiden Alternative zum Plattieren?! d e Ø 1800 42 AP Vorlesung Teil 1

42

PAT

2-3

1.4505EmailleZirkonium

1.4571Stahl

PAT 2-3 1.4505EmailleZirkonium 1.4571Stahl Metallische Verbundwerkstoffe Beispiel - Robertverdampfer Einzelheit X Emaille

Metallische Verbundwerkstoffe

1.4571Stahl Metallische Verbundwerkstoffe Beispiel - Robertverdampfer Einzelheit X Emaille 540 Mit
1.4571Stahl Metallische Verbundwerkstoffe Beispiel - Robertverdampfer Einzelheit X Emaille 540 Mit

Beispiel - Robertverdampfer

Einzelheit X

Verbundwerkstoffe Beispiel - Robertverdampfer Einzelheit X Emaille 540 Mit Mantelkompensatoren Ø 42,4 2 Zirkonium,
Verbundwerkstoffe Beispiel - Robertverdampfer Einzelheit X Emaille 540 Mit Mantelkompensatoren Ø 42,4 2 Zirkonium,
Verbundwerkstoffe Beispiel - Robertverdampfer Einzelheit X Emaille 540 Mit Mantelkompensatoren Ø 42,4 2 Zirkonium,
Verbundwerkstoffe Beispiel - Robertverdampfer Einzelheit X Emaille 540 Mit Mantelkompensatoren Ø 42,4 2 Zirkonium,
Emaille 540
Emaille
540

Mit Mantelkompensatoren

Ø 42,4

Einzelheit X Emaille 540 Mit Mantelkompensatoren Ø 42,4 2 Zirkonium, Email c) Methylacrylat Methanol Wasser

2

Zirkonium,

Email

c)

Methylacrylat Methanol Wasser Kolonne
Methylacrylat
Methanol
Wasser
Kolonne

Stahl,

Blei

Methylacrylat

Methanol

Wasser

verbleit

verbleit Dampf Acrylsäure, Methanol, Schwefelsäure
verbleit Dampf Acrylsäure, Methanol, Schwefelsäure

Dampf

Acrylsäure,

Methanol,

Schwefelsäure

Dampf Acrylsäure, Methanol, Schwefelsäure
verbleit Dampf Acrylsäure, Methanol, Schwefelsäure
verbleit Dampf Acrylsäure, Methanol, Schwefelsäure
verbleit Dampf Acrylsäure, Methanol, Schwefelsäure
verbleit Dampf Acrylsäure, Methanol, Schwefelsäure
verbleit Dampf Acrylsäure, Methanol, Schwefelsäure
verbleit Dampf Acrylsäure, Methanol, Schwefelsäure
verbleit Dampf Acrylsäure, Methanol, Schwefelsäure
verbleit Dampf Acrylsäure, Methanol, Schwefelsäure
verbleit Dampf Acrylsäure, Methanol, Schwefelsäure
verbleit Dampf Acrylsäure, Methanol, Schwefelsäure
verbleit Dampf Acrylsäure, Methanol, Schwefelsäure
verbleit Dampf Acrylsäure, Methanol, Schwefelsäure
verbleit Dampf Acrylsäure, Methanol, Schwefelsäure
verbleit Dampf Acrylsäure, Methanol, Schwefelsäure
verbleit Dampf Acrylsäure, Methanol, Schwefelsäure

Kolonne

X

Dampf Acrylsäure, Methanol, Schwefelsäure Kolonne X Zwischenstück Blase Dampf Umlauf- verdampfer Acrylsäure,

Zwischenstück

Blase

Methanol, Schwefelsäure Kolonne X Zwischenstück Blase Dampf Umlauf- verdampfer Acrylsäure, Methanol,

Dampf

Umlauf-

verdampfer

Acrylsäure,

Methanol,

Schwefelsäure

a)

b)

Blase Dampf Umlauf- verdampfer Acrylsäure, Methanol, Schwefelsäure a) b) 43 AP Vorlesung Teil 1 (SS 2000)

43