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SERVICE MANUAL TROCKNER  ELECTROLUX ZANUSSI S.p.A. Spares Operations Italy Corso Lino Zanussi, 30 I

SERVICE MANUAL

TROCKNER

SERVICE MANUAL TROCKNER  ELECTROLUX ZANUSSI S.p.A. Spares Operations Italy Corso Lino Zanussi, 30 I -
SERVICE MANUAL TROCKNER  ELECTROLUX ZANUSSI S.p.A. Spares Operations Italy Corso Lino Zanussi, 30 I -

ELECTROLUX ZANUSSI S.p.A. Spares Operations Italy Corso Lino Zanussi, 30 I - 33080 PORCIA /PN (ITALY)

Fax: + 39 0434 394096

Ausgabe: 2002-10-02

Publikations-Nr.

599 35 43-44

DE

Kondensationstrockner mit elektronischer Steuerung

EDR2000

Ausführung Delta 3

(Nexus4)

Produktion:

ZP - Porcia (IT)

INHALT

1 Zweck dieses Servicehandbuches

5

2 HINWEISE

5

2.1 Sicherheit

5

2.2 Gerät aufstellen

5

3 ALLGEMEINE EIGENSCHAFTEN

6

4 BEDIENBLENDE

7

4.1 Programmwähler

7

4.2 Zusatzfunktionen

8

4.3 Anordnung der Tasten und LEDs bei den verschiedenen Arten von Bedienblenden

9

4.4 Beschreibung der Tasten- und LED-Funktionen

9

4.4.1 Taste “TÜR ÖFFNEN”

9

4.4.2 Taste “SIGNALTON ABWÄHLEN” (no Buzzer)

10

4.4.3 Taste “KURZ” (quick)

10

4.4.4 Taste “SCHONTROCKNEN” (halbe Leistung)

10

4.4.5 Taste “STARTZEITVERZÖGERUNG”

10

4.4.6 Taste “FEUCHTIGKEITSGRAD”

10

4.4.7 Taste “START / PAUSE”

10

4.4.8 "Programmphasen"-LEDs

11

4.4.9 "ANZEIGE"-LEDS

11

4.4.10 Display

11

4.5 Summer (Buzzer)

11

4.6 Einstellung der Leitfähigkeit

12

4.6.1

Einstellungsvorgang

12

4.7

Beschreibung der Gerätefunktionsweise

13

4.7.1

Funktionsweise eines Programmablaufs

13

4.7.2

Funktionsweise im PAUSE-Zustand

14

4.7.3

Funktionsweise bei eingestellter STARTZEITVERZÖGERUNG

14

4.7.4

Funktion TÜR ÖFFNEN

14

4.7.5

Stromausfall (Power failure)

14

5 DEMO

15

5.1 Einstellen der DEMO-Funktion

15

5.2 Beenden der DEMO-Funktion

15

6 BAULICHE MERKMALE UND FUNKTIONSEIGENSCHAFTEN

16

6.1 Trockenkreislauf

16

6.2 Bauliche Merkmale

17

6.3 Trommel

18

6.4

Luftdichtungen und Halterung der Trommelwelle

18

Hintere Luftdichtung

18

Hintere Trommelhalterung

18

Vordere Trommelhalterung und Luftdichtung

18

Untere Trommelhalterung

18

6.5 Wasserkreislauf (Modelle mit oberem Gefäss)

19

6.6 Rotationsprinzip der Trommel

19

7 ELEKTRISCHE BAUTEILE

20

7.1

Elektronische Steuerung EDR2000

20

7.1.1 Funktionen der Hauptelektronik

20

7.1.2 Funktionen der Steuer-/Anzeigeelektronik

20

7.1.3 Speicher der elektronischen Steuerung: Grundstruktur

21

7.2 Leitfähigkeitsfühler

22

7.3 Klemmbrett mit integriertem Entstörfilter

22

7.4 Heizeinheit

23

7.5 NTC-Fühler

23

7.6 Motor

24

7.7 Kondensatpumpe (Modelle mit oberem Gefäss)

24

7.8 Türverriegelung

25

8 SCHALTSCHEMA

26

8.1

Beschreibung der elektrischen Funktionsweise

26

9 KUNDENDIENST-DIAGNOSEPROGRAMM

28

9.1 Einstellen des Diagnoseprogramms

28

9.2 Beenden des Diagnoseprogramms

28

9.3 Phasen des Diagnoseprogramms

28

10

ALARME

30

10.1

Alarmanzeige für den Benutzer

30

10.1.1

Alarmanzeige während des normalen Betriebs

30

10.2

Ablesen der Alarme

30

Alarmanzeige

 

30

10.3

Schnelles Ablesen der Alarme

31

10.4

Löschen des letzten Alarms

31

10.5

Hinweise zum Verhalten einiger Alarme

31

10.6

Zusammenfassende Tabelle der Alarme

32

11 DAS DIAGNOSEPROGRAMM LÄSST SICH NICHT EINSTELLEN

34

11.1

Es leuchtet keine einzige LED der Anzeigeelektronik

34

11.2

Es leuchten mehrere LEDs der Steuer-/Anzeigeelektronik

35

12 TABELLEN DER TROCKENPROGRAMME

36

12.1

Legende

36

12.2

BAUMWOLL-Programme

38

12.3

LEICHTBÜGEL-Programm

38

12.4

SYNTHETICS-Programme

39

12.5

FEINWÄSCHE-Programm

39

12.6

BABY- Programm

40

12.7

WOLL-Programm

40

12.8

TROCKENREINIGUNGS-Programm

40

13 ZUGÄNGLICHKEIT DER BAUTEILE

41

13.1

Tür

41

13.1.1 Flusenfilter in der Tür

41

13.1.2 Flusenfilter-Halterung

41

13.1.3 Unterer Flusenfilter

41

13.1.4 Trommelbeleuchtung (bei einigen Modellen)

41

13.2

Arbeitsplatte

41

13.2.1 Vordere Bürste des Leitfähigkeitsfühlers

41

13.2.2 Oberes Gefäss

42

13.2.3 Halterung der Bedienelemente

42

13.2.4 Bedienblende

42

13.2.5 Steuer-/Anzeigeelektronik, Lichtdiffusoren, Tasten

42

13.2.6 Hauptelektronik

43

13.2.7 Baueinheit unter dem Programmwähler

43

13.2.8 Gefäss-Behälter (Modelle mit oberem Gefäss)

43

13.3

Von der Abdeckung und der Rückwand aus hat man Zugang:

44

13.3.1

Heizeinheit

44

13.4

Vom linken Seitenteil aus erhält man Zugang:

45

13.4.1

Schwimmer-Mikroschalter

45

13.4.2

Schwimmer

45

13.4.2

Schwimmer

46

13.4.3

Pumpe (Modelle mit oberem Gefäss)

46

13.4.4

Türverriegelung

47

13.5

Vom Seitenteil aus erhält man Zugang:

47

13.5.1

Motorkondensator

47

13.5.2

NTC-Fühler

47

13.5.3

Abdeckung vordere Schnecke (Warmluftstrom)

48

13.5.4

Abdeckung hintere Schnecke (Kaltluftstrom)

48

13.5.5

Motor der Trommelrotation

48

13.6.3

Vordere Klappe

49

13.7 Vom Sockel aus erhält man Zugang

49

13.8 Von der Rückwand aus erhält man Zugang

50

13.8.1 Hintere Bürste (Leitfähigkeitsfühler)

50

13.8.2 Rückwand

50

13.8.3 Riemen

 

50

13.8.4 Trommel

50

13.8.5 Luftkanal

50

13.8.6 Luftkanalrollen

51

13.8.7 Vordere und hintere Luftdichtung

51

14 TÜRANSCHLAG WECHSELN

52

15 ENDTEST DER TÜRVERRIEGELUNG

54

1

Zweck dieses Servicehandbuches

Dieses Servicehandbuch soll Kundendiensttechnikern (die bereits über das notwendige Grundwissen verfügen, um Wäschetrockner zu reparieren) Informationen über die im Werk Porcia (Italien) hergestellten Kondensationstrockner mit elektronischer Steuerung EDR2000 –integrierter Programmwähler - vermitteln.

Die elektronische Steuerung EDR2000 besteht aus zwei Elektronikelektronikn: einer Hauptelektronik und einer Steuer-/Anzeigeelektronik. Sie kann sowohl bei feuchtigkeitsabhängig gesteuerten Kondensationstrocknern als auch bei Ablufttrocknern eingesetzt werden.

Behandelte Themen:

Allgemeine Eigenschaften

Bedienblende und Trockenprogramme

Technische Eigenschaften

Zugänglichkeit

Erläuterung des Kundendienst-Diagnoseprogramms

2

HINWEISE

2.1

Sicherheit

Das Arbeiten an elektrischen Geräten darf nur von qualifiziertem Fachpersonal vorgenommen werden.

Vor dem Berühren der Bauteile im Geräteinneren, immer den Netzstecker ziehen.

2.2 Gerät aufstellen

Das Gerät muss exakt gerade stehen (mit Wasserwaage), damit das kondensierte Wasser richtig in das entsprechende Gefäss abfließen kann.

Nie die Stellfüße entfernen. Zwischen dem Geräteboden und dem Fußboden muss ein Abstand gelassen werden, um eine Überhitzung des Gerätes zu vermeiden.

3

ALLGEMEINE EIGENSCHAFTEN

Die elektronische Steuerung EDR2000 besteht aus zwei Elektronikelektronikn: einer Hauptelektronik und einer Steuer-/Anzeigeelektronik.

Diese elektronische Steuerung wird bei feuchtigkeitsabhängig gesteuerten elektronischen Kondensationstrocknern montiert (Dampfkondensation im Inneren des Gerätes).

Hauptelektronik

(Dampfkondensation im Inneren des Gerätes). Hauptelektronik Steuer-/Anzeigeelektronik   Höhe: 85 cm

Steuer-/Anzeigeelektronik

des Gerätes). Hauptelektronik Steuer-/Anzeigeelektronik   Höhe: 85 cm Abmessungen des Geräts
 

Höhe:

85

cm

Abmessungen des Geräts

Breite:

60

cm

Tiefe:

58

cm

Anschlussspannung

Volt:

220-240

Hz:

50

Anzahl Tasten

6 (5 Zusatzfunktionen + Start/Pause)

Anzahl LEDs

"Grundversion":

10

"Komplette" Version:

13

Display

3 Digit

Summer

in der Elektronikelektronik integrierter Buzzer

Serielle Schnittstelle

Kommunikationsprotokoll DAAS-EAP bis zu 38400 baud

Programmwähler

16 Einstellungen mit Hauptschalter (in die Elektronikelektronik integriert)

Trockensystem

Feuchtigkeitskondensation mit Wärmetauscher

Feuchtigkeitskontrolle

Leitfähigkeitsfühler

Motor

Einphasenasynchronmotor mit Kondensator

Leistung Heizeinheit

Version 2200 W:

1400W + 800W 1400W + 600W

Version 2000 W:

Temperaturkontrolle

NTC-Fühler

Fassungsvermögen Gefäss

zirca 4 lt.

Kondensatpumpe

mit Synchronmotor

4

BEDIENBLENDE

Die Form der Bedienblende ist je nach Anzahl der LEDs verschieden (10 oder 13).

Beispiel Bedienblende "Grundversion" Beispiel Bedienblende "komplette" Version
Beispiel Bedienblende "Grundversion"
Beispiel Bedienblende "komplette" Version

4.1

Programmwähler

Der 16-stellige Wählschalter (mit integriertem ON/OFF-Schalter) ist in der Elektronikelektronik integriert. Die ersten neun Stellungen sind feststehend (sie wählen immer die gleichen Programme), während die Programme von der zehnten bis zur vierzehnten Stellung je nach Gerätekonfiguration verschieden sind.

STELLUNG PROGRAMMWÄHLER

PROGRAMM

 

0

AUS / ANNULLIEREN (OFF)

1

BAUMWOLLE EXTRA TROCKEN

2

BAUMWOLLE SCHRANKTROCKEN - STARK

3 BAUMWOLLE SCHRANKTROCKEN (NORMAL)

3

BAUMWOLLE SCHRANKTROCKEN (NORMAL)

4

BAUMWOLLE LEICHT FEUCHT

5

BAUMWOLLE BÜGELTROCKEN

6

BAUMWOLLE BÜGELMASCHINE

7

SYNTHETICS EXTRA TROCKEN

8

SYNTHETICS SCHRANKTROCKEN

9

SYNTHETICS BÜGELTROCKEN

10

Konfigurierbar

11

Konfigurierbar

12

Konfigurierbar

 

13

Konfigurierbar

14

Konfigurierbar

15

ABKÜHLEN

Konfigurierbare Programme Die in den Stellungen 10÷14 konfigurierbaren Programme sind:

STELLUNG

PROGRAMMWÄHLER

PROGRAMM

ZEIT 30 MIN.

10, 11, 12, 13, 14

ZEIT 60 MIN.

ZEIT 90 MIN.

LEICHTBÜGELN

TROCKENREINIGUNG

BABY

FEINWÄSCHE

WOLLE

ZEIT 60 MIN. ZEIT 90 MIN. LEICHTBÜGELN TROCKENREINIGUNG BABY FEINWÄSCHE WOLLE SOI/DT 2002-10 dmm/eb 7 599

4.2

Zusatzfunktionen

In der nachfolgenden Tabelle werden die zu den Trockenprogrammen möglichen Zusatzfunktionen und deren Kompatibilität untereinander und mit dem jeweiligen Programm aufgeführt und wann diese eingestellt und geändert werden können.

 

ZUSATZFUNKTIONEN

STARTZEITVERZÖGERUNG

SCHONTROCKNEN (halbe Leistung)

KURZ (quick)

SIGNALTON ABWÄHLEN

FEUCHTIGKEITSGRAD

   

EXTRA TROCKEN

X

X

X

X

X

SCHRANKTROCKEN (EXTRA)

X

X

X

X

X

Kompatibilität mit den Programmen

BAUM-

SCHRANKTROCKEN (NORMAL)

X

X

X

X

X

WOLLE

LEICHT FEUCHT (damp)

X

X

 

X

X

BÜGELTROCKEN

X

X

 

X

X

BÜGELMASCHINE

X

X

 

X

X

 

EXTRA TROCKEN

X

X

 

X

X

SYNTHETICS

SCHRANKTROCKEN

X

X

 

X

X

BÜGELTROCKEN

X

X

 

X

X

 

90

min.

X

X

 

X

 

ZEIT

60

min.

X

X

 

X

 

30

min.

X

X

 

X

 

LEICHTBÜGELN

 

X

X

 

X

 

TROCKENREINIGUNG

X

X

 

X

 

BABY

X

X

 

X

X

MISCHWÄSCHE

 

X

   

X

 
 

WOLLE

X

X

 

X

 

ABKÜHLEN

     

X

 
 

STARTZEITVERZÖGERUNG

 

X

X

X

X

Kompatibilität mit den Zusatz- funktionen

SCHONTROCKNEN (halbe Leistung)

X

   

X

X

KURZ (Quick)

X

   

X

 

SIGNALTON ABWÄHLEN (No Buzzer)

X

X

X

 

X

 

FEUCHTIGKEITSGRAD

X

X

 

X

 

Phase, in der die Einstellung/ Änderung vorgenommen werden kann

PROGRAMMWAHL (Set-up)

X

X

X

X

X

TROCKNEN (im Pause-Zustand)

     

X

 

ABKÜHLEN (im Pause-Zustand)

     

X

 

KNITTERSCHUTZ (im Pause-Zustand)

         

STARTZEITVERZÖGERUNG (im Pause-Zustand)

X

X

X

X

X

4.3

Anordnung der Tasten und LEDs bei den verschiedenen Arten von Bedienblenden

Außer den sechs Tasten verfügt die Bedienblende über zehn oder dreizehn LEDs, einen Programmwähler und ein Display mit 3 Digits. Die Zusatzfunktionen können erst dann eingestellt werden, wenn mit dem Programmwähler ein Trockenprogramm eingestellt wurde. Die Funktionen von Tasten und LEDs hängen vom Konfigurationscode des Gerätes ab. In der Tabelle werden die bei den meisten Modellen verwendeten Konfigurationen dargestellt:

GRUNDVERSION Tasten: 1 – Tür öffnen 2 – Signalton abwählen 3 – Kurz 4 –
GRUNDVERSION
Tasten:
1 – Tür öffnen
2 – Signalton abwählen
3 – Kurz
4 – Schontrocknen
5 – Startzeitverzögerung
6 – Start / Pause
LEDs:
L9 - Trocknen
L10 – Abkühlen
L11 – Knitterschutz/
Programmende
L13- Filterreinigung
L14 – Gefäss voll
L15 – Reinigung
Wärmetauscher
KOMPLETTE VERSION Tasten: 1 – Tür öffnen 2 – Signalton abwählen oder Kurz 3 –
KOMPLETTE VERSION
Tasten:
1 – Tür öffnen
2 – Signalton abwählen oder
Kurz
3 – Schontrocknen
4 – Feuchtigkeitsgrad
5 – Startzeitverzögerung
6 – Start / Pause
LEDs:
L9 - Trocknen
L10 – Abkühlen
L11 – Knitterschutz/
Programmende
L13- Filterreinigung
L14 – Gefäss voll
L15 – Reinigung
Wärmetauscher

4.4 Beschreibung der Tasten- und LED-Funktionen

4.4.1 Taste “TÜR ÖFFNEN” Wird diese Taste gedrückt, steuert der elektronische Schaltkreis die Türverriegelung um die Tür zu öffnen und ist immer freigeschaltet. Das laufende Programm geht in den Pause-Zustand über und die der Taste zugehörige Led leuchtet auf. Die Einstellung der Zusatzfunktionen kann nicht geändert werden. Wird die Tür geschlossen, erlischt die LED. Die Leistungselektronik und die Anzeigeelektronik werden auch in der Zwischenzeit gespeist.

4.4.2

Taste “SIGNALTON ABWÄHLEN” (no Buzzer) Diese Zusatzfunktion kann gewählt werden, wenn sich der Trockner in der Programmwahlphase (Set-up) befindet. Zum Abwählen des Signaltons, diese Taste drücken: die Eingabebestätigung erfolgt durch das Aufleuchten der entsprechenden LED. Zum Wiedereinstellen des Signaltons, die Taste erneut drücken (gleichzeitig erlischt die zugehörige LED. Die akustische Anzeige eines Alarms bleibt auch bei ausgeschaltetem Buzzer aktiviert.

4.4.3 Taste “KURZ” (quick) Das Einstellen dieser Zusatzfunktion verkürzt die Dauer des gewählten Trockenprogramms. Gleichzeitig leuchtet die entsprechende LED auf und zeigt an, dass diese Zusatzfunktion gewählt wurde. Bei erneutem Drücken der Taste erlischt die LED und zeigt an, dass die Zusatzfunktion abgewählt wurde.

4.4.4 Taste “SCHONTROCKNEN” (halbe Leistung) Der Trockner verfügt über eine Heizeinheit, die aus zwei Heizelementen besteht. Je nach Version haben diese verschiedene Leistungen. Durch einmaliges Drücken der Taste schaltet die elektronische Steuerung den leistungsschwächeren Zweig der Heizeinheit aus. Gleichzeitig leuchtet die entsprechende LED auf und zeigt an, dass diese Zusatzfunktion eingestellt wurde. Bei erneutem Drücken der Taste erlischt die LED und zeigt an, dass die Zusatzfunktion abgewählt wurde. Das zuvor ausgeschaltete Heizelement wird während des Programmablaufs erneut gespeist.

4.4.5 Taste “STARTZEITVERZÖGERUNG”

Durch Drücken dieser Taste während der Programmwahlphase kann eine Startzeitverzögerung von 1 – 12 Stunden eingestellt werden. Die Zeit wird auf dem Display angezeigt. Mit jedem Tastendruck wird die Verzögerungszeit verlängert:

bei den ersten beiden Stunden wird die Verzögerungszeit in Schritten von je einer halben

Stunde verlängert. nach den ersten beiden Stunden wird die Verzögerungszeit um jeweils eine Stunde verlängert.

die maximal einstellbare Verzögerungszeit beträgt 12 Stunden.

zum Löschen der Verzögerungszeit den Programmwähler um eine Stellung weiterschalten oder die Taste drücken, bis das Display rückgestellt ist.

4.4.6 Taste “FEUCHTIGKEITSGRAD” Diese Zusatzfunktion muss während der Programmwahlphase (Set- up) eingestellt werden. Durch wiederholtes Drücken dieser Taste können bei den automatischen Trockenprogrammen verschiedene Endfeuchtigkeitsgrade gewählt werden. Jeder Feuchtigkeitsgrad wird durch eine LED angezeigt:

L4 – leuchtet auf, nachdem ein Programm gewählt wurde und zeigt den normalerweise vorgesehenen Feuchtigkeitsgrad an. L5 – feuchter L6 – etwas trockener L7 – trockener

L5 – feuchter L6 – etwas trockener L7 – trockener Wird der Feuchtigkeitsgrad geändert, ändert sich

Wird der Feuchtigkeitsgrad geändert, ändert sich auch die vom Display angezeigte Zeit.

4.4.7 Taste “START / PAUSE”

Start Wird mit dem Programmwähler ein Trockenprogramm eingestellt, leuchten die LEDs der drei Phasen (Trocknen, Abkühlen und wenn vorgesehen Knitterschutz / Programmende) auf und die LED START/PAUSE blinkt. Nachdem gegebenenfalls eine Zusatzfunktionen gewählt wurden, diese Taste drücken, um das Programm zu starten. Die zugehörige LED sowie die jeweilige Programmphasen-LED leuchten. Pause Wird während des Programmablaufs die Taste START/PAUSE gedrückt, wird das laufende Programm unterbrochen und der Trockner in den Pause-Zustand versetzt. Die zugehörige LED blinkt. In diesem Betriebszustand können verschiedene Einstellungen geändert werden. Durch erneutes Drücken der Taste START/PAUSE fährt das Programm dort fort, wo es unterbrochen wurde.

4.4.8

"Programmphasen"-LEDs

L9 Trocknen: leuchtet während der Programmwahlphase und wenn sich der Trockner in der TROCKEN-Phase befindet. L10 Abkühlen: leuchtet während der Programmwahlphase, wenn die ABKÜHL- Phase vom Programm vorgesehen ist und wenn sich der Trockner in der ABKÜHL-Phase befindet. L11 Knitterschutz / Programmende: leuchtet während der Programmwahlphase, wenn die KNITTERSCHUTZ-Phase vom Programm vorgesehen ist, wenn sich der Trockner in der KNITTERSCHUTZ-Phase befindet und nach PROGRAMMENDE.

4.4.9 "ANZEIGE"-LEDS

L13 Filterreinigung: leuchtet nach Programmende um den Benutzer daran zu erinnern, den Flusenfilter zu reinigen. L14 Gefäss voll: leuchtet während des Trockenprogramms auf, wenn der elektronische Schaltkreis das Schließen des Schwimmer-Mikroschalters ermittelt und bei PROGRAMMENDE, um den Benutzer daran zu erinnern, das Gefäss zu entleeren. L15 – Reinigung Wärmetauscher (Kondensator): leuchtet nach 80 Trockengängen auf.

4.4.10 Display

Auf dem Display erscheinen folgende Informationen:

Display Auf dem Display erscheinen folgende Informationen: • die Dauer des Trockenprogramms in Stunden und Minuten

die Dauer des Trockenprogramms in Stunden und Minuten erscheint, nachdem das Programm gewählt wurde. Die Dauer entspricht der geschätzten Zeit bei maximaler Wäschemenge für jede Programmart. Nach Programmstart läuft die Zeit in Schritten von je 5 Minuten rückwärts (und wird aktualisiert).

jede Programmart. Nach Programmstart läuft die Zeit in Schritten von je 5 Minuten rückwärts (und wird

die Startzeitverzögerung, die mit der entsprechenden Taste eingestellt wurde. Nachdem die Taste START/PAUSE gedrückt wurde, beginnt die Zeitrückzählung und die Verzögerungszeit nimmt bis zu zwei Stunden Verzögerungszeit in Schritten von jeweils einer Stunde ab, danach in Schritten von je einer halben Stunde.

zwei Stunden Verzögerungszeit in Schritten von jeweils einer Stunde ab, danach in Schritten von je einer

die falsche Wahl einer Zusatzfunktion, die mit dem Schriftzug <<Err>> angezeigt wird, wenn eine mit dem gewählten Programm nicht kompatible Funktion eingestellt wird. Die falsche Einstellung wird auch durch das Blinken der LEDs und einen Signalton angezeigt.

Funktion eingestellt wird. Die falsche Einstellung wird auch durch das Blinken der LEDs und einen Signalton

ein Alarmcode, der Betriebsstörungen des Gerätes anzeigt.

• ein Alarmcode, der Betriebsstörungen des Gerätes anzeigt.

4.5 Summer (Buzzer)

Die elektronische Steuerung verfügt über einen Summer (Buzzer), der in folgenden Fällen eingesetzt wird:

Art des Summtons

Situation der akustischen Anzeige

1 “Bip”

Einstellen eines Programms

Einstellen einer Zusatzfunktion

3 “Bip”

Falsche Einstellung

1 “Bip” alle 24 Sekunden

Knitterschutz-Phase

1 “Bip” alle 15 Sekunden

Programmende

Abfolge von 4 “Bip”-Tönen, in verschiedenen Tonlagen, die alle 7 Sekunden wiederholt wird

Gefäss voll

Klappe des Wärmetauschers offen

Kondensator verstopft

4.6

Einstellung der Leitfähigkeit

Die "Leitfähigkeit" des zum Waschen der Wäsche verwendeten Wassers ist von Gegend zu Gegend verschieden: der Leitfähigkeitsfühler ist auf einen Standart-Wert geeicht. Erhebliche Unterschiede des Leitfähigkeitsgrades können sich auf das Trockenergebnis auswirken (zu trockene oder zu feuchte Wäsche):

Diese Schwankungen sind vor allem bei den Programmen "leicht feucht" oder "bügeltrocken" festzustellen. die Programme "schranktrocken" sind von den Schwankungen der Leitfähigkeit so gut wie nicht beeinflussbar. Die Empfindlichkeit des Leitfähigkeitsfühlers kann entsprechend dem Wert der Wasserleitfähigkeit eingestellt werden.

4.6.1

Einstellungsvorgang

 
   
           
   
           
   

Zum Anwählen des Einstellungs-Modus:

 

1.

Den Programmwähler drehen und das Gerät einschalten

2.

Im Einstellungs-Modus (Set-up), gleichzeitig die Tasten 3 und 6 (Start/Pause) drücken.

 

3.

Die Tasten gedrückt halten, bis auf den beiden Digits der Schriftzug C0” erscheint und ein Signalton ertönt (ca. 5 Sekunden)

Zum Ändern des Leitfähigkeitswertes:

 

Hintereinander die Taste 5 /(Verzögerungszeit) drücken: der Leitfähigkeitsgrad wird durch das Aufleuchten der horizontalen Segmente des letzten Digits angezeigt.

Display

Leitfähigkeitsgrad

Ungefährer Wert (µS/cm)

Niedrig < 300

Niedrig

< 300

Mittel 300 - 600

Mittel

300 - 600

Hoch > 600

Hoch

> 600

Für gewöhnlich wird werkseitig der niedrigste Wert eingestellt, einige Modelle können jedoch anders konfiguriert sein. Fragen Sie bitte beim zuständigen Wasserwerk nach der Leitfähigkeit Ihres Wassers.

Zum Speichern der Einstellung:

1. Gleichzeitig die Tasten 3 und 6 drücken (Start/Pause).

1. Die Tasten gedrückt halten, bis auf den Digits die Trockenprogrammzeit wieder erscheint und ein Signalton ertönt (ca. 5 Sekunden).

4.7

Beschreibung der Gerätefunktionsweise

Wird der Wählschalter von Stellung OFF auf ein Trockenprogramm gestellt, leuchten die zu den Programmphasen gehörigen LEDs ( L9, 10 und 11) auf und die LED L8 START/PAUSE blinkt. In dieser Phase können die verschiedenen Zusatzfunktionen (wenn erforderlich) eingestellt werden und die entsprechende LED leuchtet auf. Das dreistellige Display (die erste Ziffer zeigt die Stunde, die zweite und dritte Ziffer die Minuten an) zeigt die maximale Trockenprogrammdauer an. Wenn eine mit dem gewählten Programm nicht kompatible Zusatzfunktion gewählt wird, blinken sämtliche LEDs dreimal auf, der Summer ertönt und auf dem Display erscheint <<Err>>.

und auf dem Display erscheint <<Err>>. Werden eine oder mehrere Zusatzfunktionen gewählt, zeigt

Werden eine oder mehrere Zusatzfunktionen gewählt, zeigt das Display eine Zunahme oder Abnahme der Trockenzeit an (wenn die Zusatzfunktion KURZ (quick) eingestellt wird, kann man eine Verminderung der Programmdauer feststellen). Wird der Wählschalter gedreht, nachdem die gewünschten Zusatzfunktionen gewählt wurden, jedoch bevor die Taste START/PAUSE gedrückt wurde, werden die eingestellten Zusatzfunktionen gelöscht.

4.7.1 Funktionsweise eines Programmablaufs

Der Programmablauf beginnt, nachdem mit dem Wählschalter ein Programm eingestellt, eine Zusatzfunktionen (wenn erforderlich) gewählt und die START/PAUSE-Taste gedrückt wurde. Die der Taste START/PAUSE zugeordnete LED fährt fort zu leuchten und gleichzeitig leuchtet die LED der laufenden Programmphase auf. Auf dem Display erscheint die maximale Trockenzeit. Die Phasen eines Trockenprogramms sind:

TROCKNEN Handelt es sich um ein Automatik-Programm, hängt die Programmdauer von der Zeit ab, die dazu benötigt wird, um der Wäsche die Feuchtigkeit bis zu dem Feuchtigkeitsgrad zu entziehen, der bei diesem Programm vorgesehen ist (die maximale Zeit beträgt 240 Minuten). Handelt es sich um ein zeitgesteuertes Programm, hängt die Programmdauer von der eingestellten Zeit ab.

ABKÜHLEN Diese Phase dauert bei zeitgesteuerten Programmen maximal 10 Minuten und kann bei Automatikprogrammen, je nach der im Trommelinneren herrschenden Temperatur, kürzer sein.

KNITTERSCHUTZ Diese Phase dauert 30 Minuten.

Nachdem ein Trockenprogramm gestartet wurde, ist keine Programmänderung mehr möglich. Wird die Stellung des Wählschalters geändert, beginnen alle LEDs zu blinken und der Summer ertönt, um darauf hinzuweisen, dass dieser Vorgang nicht möglich ist. Auf dem Display erscheint der Schriftzug <<Err>>. Wird eine beliebige Taste gedrückt, beginnen alle LEDs zu blinken und der Summer ertönt, um darauf hinzuweisen, dass dieser Vorgang nicht möglich ist. Auf dem Display erscheint der Schriftzug <<Err>>. Die Zusatzfunktionen können nur gewählt werden, nachdem bei Programmbeginn mit dem Wählschalter ein Trockenprogramm eingestellt wurde, oder während eines Programmablaufs, nachdem die Taste START/PAUSE gedrückt wurde. Zum Löschen eines Trockenprogramms muss der Programmwähler auf OFF gestellt werden.

4.7.2

Funktionsweise im PAUSE-Zustand

Wird während eines laufenden Trockenprogramms die Taste START/PAUSE gedrückt, wird der Programmablauf unterbrochen, die entsprechende LED blinkt und auf dem Display erscheint die Restzeit der Programmdauer. Wird der Wählschalter gedreht, blinken alle LEDs dreimal und ein Signalton weist darauf hin, dass dieser Vorgang nicht möglich ist. In diesem Betriebszustand können nur einige Zusatzfunktionen geändert werden (siehe Tabelle der ZUSATZFUNKTIONEN aus Seite 10). Wird die Taste einer Zusatzfunktion gedrückt, die zusammen mit dem laufenden Programm nicht eingestellt werden kann, beginnt die zugehörige LED zu blinken und ein Signalton weist darauf hin, dass dieser Vorgang nicht möglich ist. Auf dem Display erscheint der Schriftzug <<Err>>. Durch erneutes Drücken der Taste START/PAUSE fährt das Trockenprogramm dort fort, wo es unterbrochen wurde.

4.7.3 Funktionsweise bei eingestellter STARTZEITVERZÖGERUNG

Nachdem ein Trockenprogramm eingestellt wurde, wird durch Drücken dieser Taste die Zusatzfunktion der Startzeitverzögerung angewählt (die gewählte Zeit wird auf dem Display angezeigt). Mit jedem Tastendruck wird die Verzögerungszeit verlängert (für die ersten zwei Stunden wird die Verzögerungszeit in Schritten von je einer halben Stunde erhöht, danach in Schritten von je einer Stunde). Die maximal einstellbare Verzögerungszeit beträgt 12 Stunden. Zum Löschen dieser Funktion kann entweder der Programmwähler um eine Stellung weiter gerückt werden oder die Taste gedrückt werden, bis das Display auf Null rückgestellt ist. Der Programmstart erfolgt immer durch Drücken der Taste START/PAUSE.

4.7.4 Funktion TÜR ÖFFNEN

Wird diese Taste gedrückt, steuert der elektronische Schaltkreis die Türverriegelung um die Tür zu öffnen und ist immer freigeschaltet. Das laufende Programm geht in den Pause-Zustand über und die der Taste zugehörige Led leuchtet auf. Die Einstellung der Zusatzfunktionen kann nicht geändert werden. Wird die Tür geschlossen, erlischt die LED. Folgende Tabelle zeigt den Betriebszustand eines Trockners mit der Zusatzfunktion TÜR ÖFFNEN vor und nach dem Drücken der entsprechenden Taste an.

Vor dem Öffnen der Tür

Nach dem Öffnen der Tür

Programmwahlphase (Set-up)

Programmwahlphase (Set-up)

Trockenprogramm

Pause

Programmpause

Pause

Knitterschutzphase

Programmwahlphase (Set-up)

Startzeitverzögerung

Startzeitverzögerung im Pause-Zustand

Startzeitverzögerung im Pause-Zustand

Startzeitverzögerung im Pause-Zustand

Programmende

Programmwahlphase (Set-up)

Alarm Gefäss voll

Alarm Gefäss voll

4.7.5 Stromausfall (Power failure)

In der nachfolgenden Tabelle wird dargestellt, wie sich ein Trockner bei einem Stromausfall während des Programmablaufs verhält.

Vor Stromausfall

Nach Stromausfall

Programmwahlphase (Set-up)

Programmwahlphase (Set-up)

Trockenprogramm

Pause

Programmpause

Pause

Knitterschutz-Phase

Programmende

Startzeitverzögerungs-Phase

Programm mit Startzeitverzögerung im Pause- Zustand

Programm mit Startzeitverzögerung im Pause- Zustand

Programm mit Startzeitverzögerung im Pause- Zustand

Programmende

Programmende

Alarm Gefäss voll

Alarm Gefäss voll

5

DEMO

Es handelt sich hier um eine Demonstrationsfunktion für den Verkäufer, um den Kunden die Funktionsweise des Gerätes vorzuführen. Bei dieser Einstellung wird die Heizeinheit nicht gespeist, die einzelnen Phasen sind kurz und es erfolgt keine Kontrolle der in der Trommel vorhandenen Wäsche.

5.1 Einstellen der DEMO-Funktion

vorhandenen Wäsche. 5.1 Einstellen der DEMO-Funktion 1. Das Gerät muss ausgeschaltet sein. 2. Das
vorhandenen Wäsche. 5.1 Einstellen der DEMO-Funktion 1. Das Gerät muss ausgeschaltet sein. 2. Das

1.

Das Gerät muss ausgeschaltet sein.

2.

Das Gerät einschalten, indem der Programmwähler um zwei Stellungen im Uhrzeigersinn weiter gedreht wird.

3.

Warten, bis die LEDs aufleuchten und das "Bip" des Buzzers ertönt. Danach gleichzeitig die Tasten 6 (START/PAUSE) und 4 drücken. Achtung: dieser Vorgang muss innerhalb von 5 Sekunden ausgeführt werden!

4.

Die Tasten gedrückt halten, bis ein Signalton ertönt (ca. 5 Sekunden).

5.

Die gewünschten Zusatzfunktionen einstellen.

6.

Die Taste START/PAUSE drücken, um die DEMO-Funktion zu starten.

5.2 Beenden der DEMO-Funktion

Zum Beenden der DEMO-Funktion, das Gerät ausschalten – Programmwähler auf 0 (Null)

6

BAULICHE MERKMALE UND FUNKTIONSEIGENSCHAFTEN

6.1

Trockenkreislauf

Version “Gefäß oben” Version “Gefäß unten”
Version “Gefäß oben”
Version “Gefäß unten”

Innerhalb des Trockners fließen zwei Luftströme:

ein geschlossener Warmluftstrom innerhalb des Geräts. ein offener Kaltluftstrom (die Raumluft wird durch einen Teil des Gerätes geleitet).

Der geschlossene Warmluftstrom, zirkuliert im Geräteinneren:

Das Gebläse (1), bläst die Luft in den Wärmetauscher (5), von dort aus strömt die Luft durch die Heizeinheit (2), wo sie aufgeheizt und mittels eines Förderers durch die Löcher des an der Rückseite angebrachten Flansches in die Trommel geleitet wird. Die warme, trockene Luft strömt durch die Wäsche, die in der Trommel in Bewegung gehalten wird, entzieht dem Gewebe Feuchtigkeit und verwandelt sich in warme, feuchte Luft. Diese strömt aus der vorderen Seite der Trommel durch den Flusenfilter (3) und den unteren Filter (4) und wird schließlich durch den Luftkanal zum Gebläse (1) geleitet. Das Gebläse bläst die Luft in den Wärmetauscher (5), in dem die Feuchtigkeit kondensiert wird. Die Luft verlässt den Wärmetauscher als trockene, warme Luft und der Zyklus läuft wie zuvor beschrieben weiter.

Der offene Kaltluftstrom, (die Raumluft wird durch einen Teil des Gerätes geleitet): das Gebläse (6) saugt die Raumluft durch eine Ansaugöffnung in der Rückwand an, bläst diese in den Wärmetauscher (5), der dadurch abgekühlt wird. Die Luft strömt auf der anderen Seite des Wärmetauschers aus, verteilt sich im Geräteinneren und strömt aus den Schlitzen im Sockel aus dem Gerät.

Die beiden Luftströme, der Warmluftstrom und der Kaltluftstrom, treffen im Wärmetauscher (5) aufeinander, was zu einem thermischen Austausch führt, der die Feuchtigkeit kondensiert.

Das Kondenswasser, das sich im Wärmetauscher bildet, wird in einer Auffangschale (7) gesammelt, in der sich ein Schwimmer (9) befindet:

Bei den Modellen mit oberem Gefäss, wird das Wasser mittels einer Pumpe (11) von der Auffangschale

(7) zum Gefäss (8) geleitet. Wenn dieses voll ist, wird das überlaufende Wasser vom Behälter des Gefässes aufgefangen und über einen Schlauch (auf der Zeichnung nicht dargestellt) in die Auffangschale (7) zurückgeleitet. Dadurch bewegt sich der Schwimmer (9) nach oben und aktiviert den Mikroschalter (10). Bei den Modellen mit unterem Gefäss fließt das Wasser aus der Auffangschale (7) nach unten in das Gefäss (8) ab. Wenn dieses voll ist, erhöht sich der Wasserstand in der Auffangschale (7) und bewegt den Schwimmer (9) nach oben, der den Mikroschalter (10) aktiviert.

Die elektronische Steuerung erkennt, dass der Schalter geschlossen ist, nimmt die Spannung vom Gerät und lässt eine LED aufleuchten, die dem Benutzer anzeigt, dass das Gefäss voll ist.

Das Fassungsvermögen des Gefässes beträgt 4 Liter und reicht für einen Trockengang aus.

6.2

Bauliche Merkmale

Version “Gefäss oben”

Version “Gefäss unten”

Version “Gefäss oben” Version “Gefäss unten” 1. Arbeitsplatte 1. Arbeitsplatte 2. Halterung für
Version “Gefäss oben” Version “Gefäss unten” 1. Arbeitsplatte 1. Arbeitsplatte 2. Halterung für

1. Arbeitsplatte

1. Arbeitsplatte

2. Halterung für Bedienelemente

2. Halterung für Bedienelemente

3. Bedienblende

3. Bedienblende

4. Flusenfilter

4. Flusenfilter

5. Halterung für Flusenfilter

5. Halterung für Flusenfilter

6. Türdichtung

6. Türdichtung

7. Innerer Türrahmen

7. Innerer Türrahmen

8. Äußerer Türrahmen

8. Äußerer Türrahmen

9. Schutzhaube für Rückwandabdeckung

9. Schutzhaube für Rückwandabdeckung

10. Rückwandabdeckung

10. Rückwandabdeckung

11. Rückwand

11. Rückwand

12. Querträger

12. Querträger

13. Seitenteile

13. Seitenteile

14. Oberes Gefäss

14. Luftkanal

15. Gefäss-Behälter

15. Vordere Blende

16. Luftkanal

16. Unterer Flusenfilter

17. Vordere Blende

17. Unterbau

18. Unterbau

18. Wärmetauscher

19. Wärmetauscher

19. Unteres Gefäss

20. Klappe

20. Klappe

21. Sockel

21. Sockel

22. Vorderer Flusenfilter

Die vordere Blende und die Seitenteile bestehen aus lackiertem Blech, die Rückwand aus verzinktem Blech. Sie sind mit selbstschneidenden Schrauben befestigt und am Unterbau angebracht. Der geformte Unterteil aus Carboran trägt die Hauptbauteile.

6.3

Trommel

1 – Vorderer Flansch

2 – Trommelwand

3 – Hinterer Flansch

4– Heber

5– Kunststoffring

3 – Hinterer Flansch 4– Heber 5– Kunststoffring Die Trommel besteht aus zwei Halbschalen (vorne und

Die Trommel besteht aus zwei Halbschalen (vorne und hinten), die durch einen Kunststoffring (5) zusammengehalten werden. Die Teilung der Trommel in zwei Teile ermöglicht dem Leitfähigkeitsfühler, die Leitfähigkeit der in der Trommel befindlichen Wäsche festzustellen. Zwischen den Teilen 1, 2 und 3 besteht eine Falzverbindung. Die Plastikheber sind mit Schrauben an der Trommelwand angebracht. Die einzelnen Trommelelemente bestehen aus Stahlblech. Die hintere Trommelwelle ist an den Rückflansch genietet.

6.4 Luftdichtungen und Halterung der Trommelwelle

Hintere Luftdichtung

1 – Hintere Dichtung (an der Rückwand befestigt)

2 – Trommel

3 – Rückwand

Hintere Trommelhalterung

4 – Reibungsbeständige Unterlegescheibe

5 – Befestigungsring (Benzing)

6 – Rückwand

7 – Trommelwelle

8 – Halterung mit Lagerbuchse (an der Rückwand befestigt)

Vordere Trommelhalterung und Luftdichtung

9 – Trommel

10 – Filzring mit röhrenförmiger Halterung

11 – Luftkanal

Untere Trommelhalterung

9 –Trommel

10 – Filzring mit röhrenförmiger Halterung

11 – Luftkanal

12 – Halterungsrolle, auf der die Trommel läuft.

Halterung 11 – Luftkanal 12 – Halterungsrolle, auf der die Trommel läuft. SOI/DT 2002-10 dmm/eb 18

6.5

Wasserkreislauf (Modelle mit oberem Gefäss)

1 – In der Auffangschale befindliche Pumpe

2 – Schlauch zum Zuführen des Wassers in das Gefäss (rot)

3 – Schlauch zum Ableiten des übergelaufenen Wassers (transparent)

4 – Gefäss

des übergelaufenen Wassers (transparent) 4 – Gefäss Das Kondenswasser wird mittels der in der Auffangschale

Das Kondenswasser wird mittels der in der Auffangschale befindlichen Tauchpumpe über die Leitung (2) von der Auffangschale (1) in das Gefäss (4) geleitet. Wenn das Gefäss voll ist, wird das überlaufende Wasser von dem Behälter des Gefässes aufgefangen und über die Leitung (3) wieder zurück in die Auffangschale geleitet.

6.6 Rotationsprinzip der Trommel

1 – Motor

2 – Feder des Riemenspanners

3 – Riemenspanner

4 – Antriebsriemen

des Riemenspanners 3 – Riemenspanner 4 – Antriebsriemen Die Rotation der Trommel erfolgt über einen Antriebsriemen

Die Rotation der Trommel erfolgt über einen Antriebsriemen (4), der wiederum von der Riemenscheibe des Motors (1) angetrieben wird, der am Unterbau befestigt ist. Am Gehäuse des Motors befindet sich ein Riemenspanner (3), der die Funktion hat, den Windungswinkel des Antriebsriemens zur Trommel zu vergrößern und der mit einer Feder (2) zusammenwirkt. Die bidirektionale Rotation der Trommel wird durch die Elektronikelektronik bewirkt, die die Speisungsrichtung zum Motor für kurze Zeitspannen umkehrt: durch die Rotation der Trommel in entgegengesetzte Richtung wird die Wäsche aufgelockert. Während dieser Zeitspanne wird die Speisung der Heizeinheit unterbrochen.

Eine Sicherheitsvorrichtung befindet sich im Gehäuse des Wärmetauschers (wird die Klappe geöffnet, um den Wärmetauscher zu kontrollieren, wird ein Mikroschalter aktiviert, der die Speisung des Wäschetrockners unterbricht.

7 ELEKTRISCHE BAUTEILE

7.1 Elektronische Steuerung EDR2000

Die elektronische Steuerung EDR2000 besteht aus zwei Elektronikelektronikn: einer Hauptelektronik und einer Steuer/Anzeigeelektronik. Die Hauptelektronik befindet sich in einem Kunststoffgehäuse, dass hinter der Halterung der Bedienelemente befestigt ist. Die Steuer/Anzeigeelektronik ist vor der Bedienblende montiert.

1. Baueinheit Hauptelektronik - Gehäuse

2. Element zum Schutz der Verbinder

3. Steuer/Anzeigeelektronik

4. Programmwähler-Stift

5. Diffusor Display-Licht

6. Tastenaufhängung – Diffusor LED-Licht

7. Taste

7.1.1 Funktionen der Hauptelektronik

LED-Licht 7. Taste 7.1.1 Funktionen der Hauptelektronik ANZEIGEPLATINE LEDs Tasten µ P Buzzer µ P
ANZEIGEPLATINE LEDs Tasten
ANZEIGEPLATINE
LEDs
Tasten

µP

der Hauptelektronik ANZEIGEPLATINE LEDs Tasten µ P Buzzer µ P Programmwähler HAUPTPLATINE ELEKTRISCHE

Buzzer

µP

Programmwähler

HAUPTPLATINE

ELEKTRISCHE

LASTEN

FÜHLER

Speist alle wesentlichen Bauteile: Motor, Pumpe (für Trockner mit oberem Gefäss) Heizeinheit und

Türverriegelung. Kontrolliert Den Zustand der Türverriegelung, die Lufttemperatur im Inneren des Trockners (mittels

eines NTC-Fühlers), den Feuchtigkeitsgrad der Wäsche (über einen Leitfähigkeitsfühler) und den Wasserstand im Gefäss. Programmwähler und Buzzer sind in der Hauptelektronik integriert.

7.1.2 Funktionen der Steuer-/Anzeigeelektronik

Auf dieser Elektronik befinden sich die verschiedenen Tasten zum Wählen der Trockenprogramm- Zusatzfunktionen, die Anzeige-LEDs der Tasten und der Phasen/Anzeigen.

Die Steuer-/Anzeigeelektronik verfügt über ein Display mit drei Digits zum Anzeigen der Programmrestzeit oder der etwaigen Startzeitverzögerung.

7.1.3

Speicher der elektronischen Steuerung: Grundstruktur

Die Hauptelektronik verfügt über einen EEPROM-Speicher außerhalb des Mikroprozessors, der die Aufzeichnung der Daten bezüglich Konfiguration, Programmbeschreibung, Zustand des Geräts im Fall eines Stromausfalls (Power Failure) und der Alarme ermöglicht.

Power Fail und Zustand des Gerätes

Konfiguration

des Gerätes

Beschrei-

bung des

Programms

µP

   
   

Asynchrone,

externe serielle

ROM

RAM

Schnittstelle

    Asynchrone, externe serielle ROM RAM Schnittstelle

EEPROM

(außerhalb

des µP)

RAM Schnittstelle EEPROM (außerhalb des µ P) Synchrone interne serielle Schnittstelle ROM Dieser

Synchrone

interne serielle

Schnittstelle

des µ P) Synchrone interne serielle Schnittstelle ROM Dieser Speicherbereich enthält den “Firmware”-Code,

ROM

Dieser Speicherbereich enthält den “Firmware”-Code, der die Gerätefunktionsweise beinhaltet:

Steuerung der elektrischen Lasten (Motor, Pumpe, Heizeinheit)

Steuerung der Fühler (NTC, Leitfähigkeitsfühler, Zustand des Türschalters)

Steuerung der Benutzerschnittstelle

Steuerung der seriellen Schnittstelle

Steuerung der Stromversorgungsunterbrechung (Power fail) und der Alarme

Durchführung des Trockenprogramms

Bei den Geräten der üblichen Produktionsweise ist dieser Bereich vom Typ Read Only Memory und kann daher nicht geändert werden.

RAM

Dieser Speicher enthält veränderliche Daten, d.h. alle dynamischen Informationen, die während des Programmablaufs verwendet werden:

Betriebszustand des Gerätes

Eingestelltes Programm

Alarme

Der Speicher wird jedes Mal gelöscht, wenn die Anschlussspannung unterbrochen wird (Stromausfall oder Ausschalten des Gerätes). Die im Speicher enthaltenen Daten können von einem angeschlossenen Computer mittels einer DAAS- Schnittstelle abgerufen werden.

EEPROM

Dieser Speicher enthält verschiedenartige Daten:

Power fail und Betriebszustand des Gerätes, d.h. die Informationen, die notwendig sind, um das

Gerät nach einem Stromausfall wieder zu starten. Konfiguration des Trockenprogramms: es handelt sich hierbei um eine Datei, die die verschiedenen

Schritte der Trockenprogramme von allen Gerätegruppen (Ablufttrockner – Kondensationstrockner beschreibt. Gerätekonfiguration: die in diesem Speicherbereich enthaltenen Daten legen die Konfiguration jedes einzelnen Gerätes fest und werden von der Betriebs-Software interpretiert. In dieser Datei sind festgelegt:

)

- Programme

- Anzahl und Funktion der Tasten

- Funktion der LEDs

- Funktion des Summers

- Betriebsgrenzwerte (Spannung/Frequenz)

- Identifizierung des Gerätes (PNC + ELC + Seriennummer)

- Leistung der Heizeinheit

- Vorwiegende Rotationsrichtung des Motors

7.2

Leitfähigkeitsfühler

Der bei diesen Geräten verwendete Leitfähigkeitsfühler besteht aus einem elektronischen Schaltkreis (innerhalb der Hauptelektronik) und einem außen an der Hauptelektronik angebrachten Teil, der sich aus der Verdrahtung, zwei Bürsten (Fühler in Kontakt mit den Trommelschalen) und den zwei Trommelschalen zusammensetzt.

Die Bürste, die Kontakt zur vorderen Halbschale hat, ist in einer kippbaren Halterung am Luftkanal befestigt und mit einer Verdrahtung an den elektronischen Schaltkreis angeschlossen. Die zweite Bürste, die Kontakt zur Trommelwelle hat, befindet sich im Schutzgehäuse der Trommelwelle. Der Anschluss dieses Fühlers an den elektronischen Kreis erfolgt über das Gehäuse des Gerätes, das die Masse des elektronischen Gerätekreises darstellt. Da die Trommel durch einen Isolierstreifen in zwei Hälften geteilt ist, besteht, wenn die Trommel leer ist, zwischen der vorderen und der hinteren Halbschale (an die die Fühler angeschlossen sind) eine unendliche Impedanz. Der Impedanzwert wird von der Menge der in der Trommel befindlichen Wäsche, von der Art des Gewebes und dem Feuchtigkeitsgrad beeinflusst.

Der Impedanzwert beträgt ungefähr zwischen 1M÷ 25Mund wird in eine Schwingung zwischen ~ 260Hz ÷ 0Hz umgewandelt, die vom elektronischen Kreis gelesen und ausgewertet wird (Fuzzy Logic) und die Dauer und den endgültigen Feuchtigkeitsgrad des gewählten Programms bestimmt.

Elektronischer Kreis Fühler Halbschalen
Elektronischer Kreis
Fühler
Halbschalen

7.3 Klemmbrett mit integriertem Entstörfilter

A = Bauteile des Entstörfilters L = Phase N = Nullleiter
A
= Bauteile des Entstörfilters
L
= Phase
N
= Nullleiter

Der Entstörfilter (im Klemmbrett integriert) soll vermeiden, dass die Funkstörungen, die im Geräteinneren entstehen, in die Stromleitung übergehen. Diese Vorrichtung erfüllt ihre Aufgabe nur dann, wenn ein ordnungsgemäßer Anschluss an die Erdanlage vorhanden ist.

Funktionskontrolle:

Mit einem Tester zwischen den Endverschlüssen messen:

1 – 2 =

2 – 3 = ∞

1 – 3 =~ 2M

7.4

Heizeinheit

1 – Heizelementdraht

2 – Keramikaufleger

3 – Blechgehäuse

4 – Sicherheitsthermostat mit automatischer Rückstellung

TH1

5 - Sicherheitsthermostat TH2

Rückstellung TH1 5 - Sicherheitsthermostat TH2 Die Heizeinheit besteht aus zwei Drahtheizelementen mit

Die Heizeinheit besteht aus zwei Drahtheizelementen mit unterschiedlichen Leistungen, die in Keramikauflegern eingesetzt sind. Die gesamte Einheit ist von einem Blechgehäuse umschlossen. Auf der einen Seite des Gehäuses sind zwei Sicherheitsthermostate befestigt, die für gewöhnlich geschlossen sind:

Das Thermostat TH1 mit automatischer Rückstellung (4) spricht bei einer Temperatur von 92°±3°C an und unterbricht die Speisung der beiden Heizelemente. Das Thermostat TH2 (5) spricht bei 160°C an und bleibt, nachdem der Kontakt geöffnet wurde, immer in diesem Zustand und nimmt endgültig die Speisung von allen elektrischen Bauteilen des Gerätes.

Die Speisung der Heizeinheit erfolgt über zwei Relais (RL1 e RL2) der Elektronikelektronik.

 

Heizeinheit-Versionen

 
 

Gesamtleistung(-2+ 8%): W Nennspannung: V

2400

2400

2000

2000

2200

Typ

230

240

230

240

240

 

Leistung (-2+ 8%): W Widerstand:

1400

1400

1400

1400

1400

Zweig A

33

36

33

36

36

 

Leistung (-2+ 8%): W Widerstand:

1000

1000

600

600

800

Zweig B

46

51

78

85

72

Achtung: sollten die Thermostate defekt sein, muss die gesamte Heizeinheit ausgetauscht werden!

7.5 NTC-Fühler

Dieser Fühler ist an der Schnecke des Warmluftgebläses befestigt. Er besteht aus einem in einer Metallkapsel befindlichen Widerstand, dessen Wert mit Zunahme der Temperatur abnimmt. Der elektronische Kreis liest den Widerstandswert (der von der Temperatur im Inneren des Trockners abhängt) und unterbricht, wenn dieser unter einen bestimmten Wert sinkt, die Speisung der Heizeinheit. Die sich abkühlende Luft erhöht den Widerstandswert und wenn ein bestimmter Wert erreicht wird, setzt der elektronische Kreis die Heizeinheit wieder unter Spannung. Dies geschieht jedes Mal dann, wenn die Temperatur im Geräteinneren einen bestimmten Wert übersteigt, der je nach gewähltem Trockenprogramm verschieden ist.

1 – NTC-Widerstand

2 – Metallkapsel

3 – Endverschlüsse

4 – Kunststoffgehäuse

Metallkapsel 3 – Endverschlüsse 4 – Kunststoffgehäuse TEMPERATUR   WIDERSTAND ( Ω ) (ºC)

TEMPERATUR

 

WIDERSTAND ()

(ºC)

Nennwert

Höchstwert

Mindestwert

20

6050

6335

5765

60

1250

1278

1222

80

640

620

660

7.6

Motor

1 – Gebläse (mit geneigten Flügeln für Kaltluftstrom)

2 – Riemenspanner

3 – Motor

4 – Gebläse (mit geraden Flügeln für Warmluftstrom)

4 – Gebläse (mit geraden Flügeln für Warmluftstrom) Das Motoraggregat besteht aus einem Riemenspanner (2), zwei

Das Motoraggregat besteht aus einem Riemenspanner (2), zwei Gebläsen (1-4 jeweils für den Kaltluftstrom und für den Warmluftstrom, mit Muttern an der Motorwelle angebracht) und dem Einphasen-Asynchronmotor (3), mit Überhitzungsschutzschalter. Achtung: beim Anbringen der Gebläse an den Motor diese nicht verwechseln, da ansonsten Störungen bei der Luftzirkulation im Geräteinneren auftreten.

Die Motorleistung kann durch Messen der Wicklungswiderstände überprüft werden:

Wicklung A

Ohm 29 ~ (Kontakte 1-3)

Wicklung B

Ohm 29 ~ (Kontakte 2-3)

(Kontakte 1-3) Wicklung B Ohm 29 ~ (Kontakte 2-3) Die Speisung des Motors erfolgt durch die

Die Speisung des Motors erfolgt durch die Hauptelektronik mittels eines Relais (das die Rotationsrichtung bestimmt) und eines Triacs.

7.7 Kondensatpumpe (Modelle mit oberem Gefäss)

Die Kondensatpumpe wird von einem Synchronmotor mit einer Leistung von ca. 17W betrieben. Sie hat die Aufgabe, das Kondenswasser von der Auffangschale in das Gefäss zu pumpen. Auch die Kondensatpumpe wird über einen Triac gespeist. Der Widerstand der Statorwicklung beträgt ca. 750 .

einen Triac gespeist. Der Widerstand der Statorwicklung beträgt ca. 750 Ω . SOI/DT 2002-10 dmm/eb 24

7.8

Türverriegelung

Die Türverriegelung ist eine elektromechanische Vorrichtung, die die elektrischen Lasten speist, nachdem die Tür geschlossen und der Programmwähler gedreht wurde (ON/OFF geschlossen). Die Türverriegelung verfügt über eine Kindersicherung. Im Notfall kann die Tür von innen aufgedrückt werden.

Im Notfall kann die Tür von innen aufgedrückt werden. Tür offen: der Hebel drückt auf die
Im Notfall kann die Tür von innen aufgedrückt werden. Tür offen: der Hebel drückt auf die
Im Notfall kann die Tür von innen aufgedrückt werden. Tür offen: der Hebel drückt auf die

Tür offen:

der Hebel drückt auf die Taste des Wechselschalters “A”; In dieser Stellung sind die Kontakte 1-2 geschlossen, die bei einigen Modellen die Trommellampe speisen, wenn der Hauptschalter geschlossen ist.

Wird die Tür geschlossen:

der Sperrzahn (1) dreht den Nocken (2): durch diese Bewegung wird der Hebel (3) freigesetzt und die Taste des Wechselschalters "A" ändert ihre Stellung und schließt die Kontakte 1-3. Dadurch werden sämtliche Gerätebauteile gespeist (von der gegebenenfalls vorhandenen Trommellampe wird die Spannung genommen).

Wird die Türöffnungs-Taste gedrückt:

die Hauptelektronik speist die Spule; der sich bewegende Kern (1) wirkt auf den Anker (2) und entsperrt den Nocken (3). Dieser dreht sich und bewegt den Hebel (4), der die Kontakte des Wechselschalters "A" in Stellung 1-2 schließt und den Sperrzahn der Tür (5) freigibt.

Anordnung der Verbinder

Schaltschema

A
A

A

= Wechselschalter auf Stellung Tür offen Kontakte 1-2: 0 Kontakte 1-3: ∞ Ω

C

= Türöffnungsspule Kontakte 7-8: ~ 90

8

SCHALTSCHEMA

8 SCHALTSCHEMA 1. Entstörfilter 6. Pumpe (Modelle mit oberem Gefäss) 11. NTC 2. Mikroschalter

1. Entstörfilter

6. Pumpe (Modelle mit oberem Gefäss)

11. NTC

2. Mikroschalter Türverriegelung

12. Leitfähigkeitsfühler

7. Türöffnungsspule

13. Steuer-/Anzeigeelektronik

3. Trommelbeleuchtung (einige Modelle)

8. Hauptschalter (im Programmwähler integriert)

14. Hauptelektronik

4. Heizeinheit

9. Schwimmer-Mikroschalter

5. Motor Trommelrotation

10. Mikroschalter Wärmetauscher

8.1 Beschreibung der elektrischen Funktionsweise

Im obenstehenden Schaltschema sind sämtliche Bauteile des Wäschetrockners und die zugehörigen Anschlüsse an die Elektronikelektronik dargestellt: die Spannung in den Schaltkreisen der Steuer- /Anzeigeelektronik, der Tasten, der Hauptelektronik, des Leitfähigkeitsfühlers und des NTC-Fühlers beträgt ca. 5V. Nachdem der Programmwähler gedreht wurde, speist der zweipolige Schalter (8) die Elektronikelektronik. Wenn der Trockner über eine Innenbeleuchtung (3) verfügt geht, wenn die Tür geöffnet wird, das Licht in der Trommel an. Damit das Programm starten kann, müssen der Türmikroschalter (2) und der Mikroschalter der vorderen Klappe (10) geschlossen sein. Durch Drücken der Taste START/PAUSE wird das Programm gestartet und die verschiedenen Lasten werden gespeist. Die Speisung der Heizeinheit (4) erfolgt über zwei Relais (RL1 und RL2), die jedes für sich Spannung an die beiden Heizelemente (die eine unterschiedliche Leistung haben), aus denen die Heizeinheit besteht, legen. Wird die Zusatzfunktion "Schontrocknen" gewählt, wird nur der leistungsstärkere Zweig gespeist (1400W). Der Motor wird über einen TRIAC (TY1) gespeist, der von einem Mikroprozessor gesteuert wird. Die Umkehrung der Drehrichtung (damit die Wäsche in der Trommel aufgelockert wird) erfolgt über ein Relais

(RL3).

Bei Trocknern mit OBEREM GEFÄSS wird die Pumpe (6) von einem TRIAC (TY2) gespeist. Wenn das Gefäss und die Auffangschale voll sind, steigt der Schwimmer nach oben und öffnet die Kontakte des Mikroschalters (9), der dem Mikroprozessor meldet, dass das Trockenprogramm unterbrochen werden muss und dass der Benutzer durch den Buzzer und die Kontrollleuchte darauf aufmerksam zu machen ist, dass das GEFÄSS VOLL ist. Der NTC-Fühler (11) ermittelt die Lufttemperatur im Geräteinneren und der Leitfähigkeitsfühler (12) misst den Feuchtigkeitsgrad der Wäsche. Das auf der Steuer-/Anzeigeelektronik (13) montierte DISPLAY zeigt die maximale Trockenzeit, die Alarme und die Zeit der STARTZEITVERZÖGERUNG an. Durch Drücken der Taste TÜR ÖFFNEN speist die Hauptelektronik mittels des TRIACs (TY3) die Türöffnungsspule (7). Der Mikroprozessor überprüft mittels mehrerer "Sensing"-Leitungen konstant die korrekte Funktionsweise der Bauteile: sollte eine Störung auftreten, wird das Gerät in den Alarm-Zustand versetzt.

9

KUNDENDIENST-DIAGNOSEPROGRAMM

Mit dem Kundendienst-Diagnoseprogramm kann die Funktionsweise des Gerätes kontrolliert und die Alarme abgelesen werden.

9.1 Einstellen des Diagnoseprogramms

1. Das Gerät muss ausgeschaltet sein.

2. Das Gerät einschalten, indem der Programmwähler um eine Stellung im Uhrzeigersinn weiter gedreht wird.

3. Warten, bis die LEDs aufleuchten und das "Bip" des Buzzers ertönt. Danach gleichzeitig die Tasten 6 (START/PAUSE) und 4 drücken. Achtung: dieser Vorgang muss innerhalb von 5 Sekunden ausgeführt werden!

4. Die Tasten gedrückt halten, bis die Leds zu blinken beginnen und ein Signalton ertönt

bis die Leds zu blinken beginnen und ein Signalton ertönt 9.2 Beenden des Diagnoseprogramms Zum Beenden

9.2 Beenden des Diagnoseprogramms

Zum Beenden des Diagnoseprogramms das Gerät ausschalten (Programmwähler auf Null), wieder einschalten und erneut ausschalten.

9.3 Phasen des Diagnoseprogramms

Nachdem das Diagnoseprogramm aktiviert wurde:

In der ersten Stellung wird der Funktionstest der Tasten und der zugehörigen LEDs durchgeführt.

Durch Drehen des Programmwählers im Uhrzeigersinn wird die Funktionstüchtigkeit der verschiedenen Bauteile getestet und die Alarme abgelesen.

ACHTUNG!

Die Alarme sind während des Bauteile-Tests funktionsbereit. Wenn ein Alarm auftritt, den Programmwähler zum Beenden der Alarmsituation auf die erste Stellung drehen und gegebenenfalls mit dem Diagnoseprogramm fortfahren (wenn der Alarm nicht erneut auftritt).

Zum Überprüfen des Schwimmer-Schalters und der Pumpe (Modelle mit oberem Gefäss), die Auffangschale mit ca. 0,7 Litern Wasser füllen.

Um eine korrekte Funktionskontrolle des Leitfähigkeitsfühlers bei Kurzschluss (Position 7) vorzunehmen, den Deckel abnehmen und zwischen den Halbschalen der Trommel oder der vorderen Halbschale und dem Boden einen Kurzschluss herstellen. In dieser Phase beträgt die zur Verfügung stehende Zeit, um den Kurzschluss zu erzeugen, nur eine Sekunde. Aus diesem Grund muss der Kurzschluss vorbereitet werden, bevor der Wählschalter auf Stellung 7 gerückt wird (es von Vorteil, dies in einer Stellung zu tun, in der die Trommel stillsteht und dann schnell auf Stellung 7 weiterschalten). Wird der Kurzschluss nicht ordnungsgemäß vorgenommen, zeigt die Elektronikelektronik den Alarm E32 (Frequenz des Sensors zu niedrig) an. Zum Aufheben der Alarmsituation den Programmwähler auf die erste Stellung drehen.

Zum Kontrollieren der Funktionstüchtigkeit des Schalters, die Klappe des Kondensators öffnen: der Buzzer gibt eine Abfolge von 4 "Bip"-Tönen in unterschiedliche Tonlage von sich, die alle 7 Sekunden wiederholt wird.

Programm-

 

Aktivierte Bauteile

Betriebs-

Kontrollierte Funktion

wählerstellung

 

bedingungen

 
  Alle LEDs leuchten der Reihe nach auf    

Alle LEDs leuchten der Reihe nach auf

   

1

Durch Drücken einer Taste leuchtet die entsprechende LED auf und der Buzzer ertönt.

Immer aktiviert

Funktionalität der Benutzerschnittstelle

   

Schwimmer-Schalter: wenn bei Modellen mit unterem Gefäss der Schalter geschlossen ist (Gefäss voll) blinken die Phasen-/Anzeige-LEDs; ist der Schalter offen, leuchten sie. Kondensatpumpe: nur bei Modellen mit oberem Gefäss mit geschlossenem Schalter

   
 

2

2 Tür geschlossen. Max. Zeit 30 sec. Auffangschale voll (ca. 0,7 Liter) Funktionalität des Schwimmer-Schalters und

Tür geschlossen. Max. Zeit 30 sec. Auffangschale voll (ca. 0,7 Liter)

Funktionalität des Schwimmer-Schalters und der Kondensatpumpe

 
 
  Motor-Triac und Relais Tür geschlossen Max. Zeit 10 min. Pumpe 30sec. Kontrolle der Trommelrotation gegen

Motor-Triac und Relais

Tür geschlossen Max. Zeit 10 min. Pumpe 30sec.

Kontrolle der Trommelrotation gegen den Uhrzeigersinn

3

Kondensatpumpe immer gespeist: nur bei den Modellen mit oberem Gefäss

       

Kontrolle der Trommelrotation im Uhrzeigersinn (bei niedriger Geschwindigkeit zur Sichtkontrolle des Zusammenbaus der Trommelhalbschalen)

4

4 Motor-Triac stufenweise gespeist Tür geschlossen Max. Zeit 10 min.

Motor-Triac stufenweise gespeist

Tür geschlossen Max. Zeit 10 min.

   

5

5 Heizelement mit höherer Leistung (1400W) Motor-Triac für Gebläse Tür geschlossen Max. Zeit 10 min. Heizeinheit

Heizelement mit höherer Leistung (1400W) Motor-Triac für Gebläse

Tür geschlossen Max. Zeit 10 min.

Heizeinheit

(halbe Leistung)

6

6 Beide Heizelemente der Heizeinheit Motor-Triac für Gebläse Tür geschlossen Max. Zeit 10 min. Heizeinheit

Beide Heizelemente der Heizeinheit Motor-Triac für Gebläse

Tür geschlossen Max. Zeit 10 min.

Heizeinheit

(volle Leistung)

   

Leitfähigkeitsfühler. Die Kontrolle dauert 4 sec., 1 sec. zum kurzschließen, währenddessen blinken die Phasen-/Anzeige-LEDs: ist das Ergebnis am Ende korrekt, leuchten diese weiterhin, besteht eine Störung, blinken sie fortwährend und der Alarm E32 erscheint.

   
Tür geschlossen

Tür geschlossen

 

Kurzschluss

Kontrolle des Leitfähigkeitsfühler bei

7

zwischen den

Trommelhalb-

Kurzschluss.

schalen

 
  Leitfähigkeitsfühler. Die Kontrolle dauert 4 sec., währenddessen blinken die Phasen-/Anzeige-   Kontrolle

Leitfähigkeitsfühler. Die Kontrolle dauert 4 sec., währenddessen blinken die Phasen-/Anzeige-

 

Kontrolle des Leitfähigkeitsfühler bei offenem Schaltkreis.

8

LEDs: ist das Ergebnis am Ende korrekt, leuchten diese weiterhin, besteht eine Störung, blinken sie fortwährend.

Tür geschlossen

 
    Tür geschlossen.  
 

Tür geschlossen.

 

Türöffnungs-Triac. Wenn sich die Tür nach 2

Nach 2

Funktionalität der

9

Versuchen nicht öffnet, wird ein Alarm angezeigt. Türverriegelungsspule

Sekunden wird

der Triac

Türöffnung

 

aktiviert

 
  Schwimmer-Schalter: wenn bei Modellen mit unterem Gefäss der Schalter geschlossen ist (Gefäss voll) blinken die

Schwimmer-Schalter: wenn bei Modellen mit unterem Gefäss der Schalter geschlossen ist (Gefäss voll) blinken die Phasen-/Anzeige-LEDs; ist der Schalter offen, leuchten sie. Kondensatpumpe: nur bei den Modellen mit oberem Gefäss mit geschlossenem Schalter

   

10

Tür geschlossen. Max. Zeit 30 sec.

Funktionalität des Schwimmer-Schalters (Auffangschale leer)

11

11 Ablesen/Löschen des letzten Alarms --- ---

Ablesen/Löschen des letzten Alarms

---

---

 

Alle LEDs und Digits leuchten der Reihe nach auf Durch Drücken einer Taste leuchtet die entsprechende LED auf und ein Signalton ertönt.

   

12-13-14-15

Immer aktiviert

Funktionalität der Benutzerschnittstelle

10 ALARME

10.1 Alarmanzeige für den Benutzer

Die Alarme sind konfigurierbar und können daher, je nach Modell, dem Benutzer zum Teil oder vollständig angezeigt werden.

Außer den Alarmen E44, E52, E63, E94, EB2 werden dem Benutzer für gewöhnlich alle Alarme angezeigt.

Tritt ein Alarmzustand auf, wird das Trockenprogramm entweder gestoppt oder in den Pause-Zustand versetzt. Zur Sicherheit wird in einigen Fällen ein Abkühlzyklus vorgenommen. In diesem Fall schaltet die Elektronikelektronik, wenn möglich, das Speiserelais der Heizeinheit aus und speist den Motor, damit die Trommel durch die Kaltluftventilation gekühlt wird. Der Zyklus läuft so lange, bis der Benutzer das Gerät ausschaltet.

10.1.1 Alarmanzeige während des normalen Betriebs

Dem Benutzer wird die Familie des bestehenden Alarms angezeigt.

Nimmt man beispielsweise den Fall des Alarms E53 (Probleme beim Motor-TRIAC) erscheint folgende Anzeige:

Erstes Digit: Buchstabe “E” (Fehler)

Zweites-drittes Digit: die Nummer 5 0“, d.h., die Alarmfamilie E53)

Digit: die Nummer “ 5 0“ , d.h., die Alarmfamilie E53) Die gleiche Nummer wird durch

Die gleiche Nummer wird durch eine sich wiederholende Blinkabfolge der LED KNITTERSCHUTZ/PROGRAMMENDE (0,4 Sekunden ein, 0,4 Sekunden aus, mit einer Pause von 2,5 Sekunden zwischen den Abfolgen) angezeigt. Im Fall des Alarms E53 zeigt das fünfmalige Blinken die erste der beiden Ziffern des Alarms E53 an (die Alarme, die sich auf die gleiche Funktion beziehen, sind in Familien untergliedert).

Es ertönen mit dem Blinken der LEDs synchronisierte "Bip"-Töne.

Die Konfigurationsfehler E93 werden durch das Blinken aller LEDs angezeigt und das Diagnoseprogramm kann nicht eingestellt werden.

10.2 Ablesen der Alarme

Zum Ablesen des zuletzt im EEPROM der Elektronikelektronik gespeicherten Alarms:

Das Diagnoseprogramm aktivieren (siehe

Punkt 9.1) Den Programmwähler im Uhrzeigersinn auf die elfte Stellung drehen.

Alarmanzeige

Erste Digit: Buchstabe “E”

Zweite Digit: Alarmfamilie

Dritte Digit: Alarmnummer

Zweite Digit: Alarmfamilie • Dritte Digit: Alarmnummer Der Alarm wird auch durch eine wiederholte Blinkabfolge der

Der Alarm wird auch durch eine wiederholte Blinkabfolge der LEDS KNITTERSCHUTZ/PROGRAMMENDE und START/PAUSE angezeigt (0,4 Sekunden ein, 0,4 Sekunden aus, mit einer Pause von 2,5 Sekunden zwischen den Abfolgen) Es ertönen mit dem Blinken der LEDs synchronisierte "Bip"-Töne.

LED KNITTERSCHUTZ/PROGRAMMENDE: gibt die erste Ziffer des Alarmcodes an (Familie)

LED KNITTERSCHUTZ/PROGRAMMENDE: gibt die erste Ziffer des Alarmcodes an (Familie)

LED START/PAUSE: gibt die zweite Ziffer des Alarmcodes an (Nummer innerhalb der Familie)

LED START/PAUSE: gibt die zweite Ziffer des Alarmcodes an (Nummer innerhalb der Familie)

Wenn keine Alarmzustände aufgetreten sind, erscheint “E00”.

10.3

Schnelles Ablesen der Alarme

Der zuletzt aufgetretene Alarm kann auch dann abgelesen werden, wenn das Gerät auf normale Betriebsart eingestellt ist (z.B. während ein Trockenprogramm läuft):

Gleichzeitig die Tasten 6 (START/PAUSE) und 4

mindestens 5 Sekunden lang drücken: auf dem Display erscheint der zuletzt aufgetretene Alarm. Der Alarm wird so lange angezeigt, solange die

Tasten gedrückt werden. Während der Zeit, in der der Alarm angezeigt wird, läuft das Programm normal weiter, oder, wenn sich das Gerät in der Programmwahlphase befindet, bleiben alle zuvor gewählten Funktionen gespeichert.

10.4 Löschen des letzten Alarms

Funktionen gespeichert. 10.4 Löschen des letzten Alarms Der gespeicherte Alarm sollte grundsätzlich gelöscht

Der gespeicherte Alarm sollte grundsätzlich gelöscht werden:

nach dem Ablesen des Alarms, um zu kontrollieren, ob er während des Diagnoseprogramms erneut auftritt.

nachdem das Gerät repariert wurde, um festzustellen, ob der Alarm während des Probelaufs erneut

auftritt.

1. Das Diagnoseprogramm aktivieren und den Programmwähler auf die elfte Stellung drehen (Ablesen der Alarme).

2. Gleichzeitig die Tasten 6 (START/PAUSE) und 4 drücken.

3. Die Tasten 6 und 4 gedrückt halten (ca. 5 Sekunden).

4. Nach erfolgtem Löschen erscheint E00

(ca. 5 Sekunden). 4. Nach erfolgtem Löschen erscheint E00 10.5 Hinweise zum Verhalten einiger Alarme

10.5 Hinweise zum Verhalten einiger Alarme

Konfigurationsalarm E93: werden diese Alarme (beim Einschalten) erhoben, wird das Gerät gestoppt und alle LEDs leuchten auf: das Diagnoseprogramm kann nicht eingeschaltet werden und der einzig mögliche Vorgang ist das Ausschalten des Gerätes (Programmwähler auf Stellung "0").

Alarme EB1-EB2-EB3: bei Problemen mit der Anschlussspannung bleibt das Gerät im Alarmzustand, bis die Frequenz oder die Netzspannung wieder normale Werte betragen oder das Gerät ausgeschaltet wird (Programmwähler auf "0"). Es wird die Alarmfamilie “Bangezeigt. Das Diagnoseprogramm kann nicht eingeschaltet werden, noch ist das "schnelle Ablesen der Alarme" möglich: der vollständige Alarm kann nur abgelesen werden, wenn die Störung behoben ist.

10.6 Zusammenfassende Tabelle der Alarme

Alarm

Beschreibung

Mögliche Störung

Aktion/Gerätezustand

Reset

E00

Kein Alarm

---

---

---

E21

Triac der Kondensatpumpe defekt

Verkabelung defekt; Hauptelektronik defekt

Programm blockiert

OFF

E22

Sensing-Kreis des Triacs der Kondensatpumpe defekt

Hauptelektronik defekt

Programm blockiert

OFF

E31

Signalfrequenz des Leitfähigkeitsfühler zu hoch

Hauptelektronik defekt

Alarm nur während des Diagnoseprogramms aktiv

---

E32

Signalfrequenz des Leitfähigkeitsfühler zu niedrig

Verkabelung defekt; Bürsten abgenutzt/defekt; Elektronikelektronik defekt.

Programm blockiert

OFF

E41

Speisetriac der Türöffnungsspule defekt

Verkabelung defekt; Hauptelektronik defekt

Programm blockiert

OFF

E42

“Sensing”-Kreis des Speisetriacs der Türöffnungsspule defekt

Hauptelektronik defekt

Programm blockiert

OFF

E43

Inkongruenz des "Sensing”-Signals der Türverriegelung

Türverriegelung defekt; Verkabelung defekt; Hauptelektronik defekt

Programm blockiert

OFF

E51

Motor-Triac kurzgeschlossen

Motor defekt; Verkabelung defekt; Hauptelektronik defekt

Programm blockiert

OFF

E52

Ansprechen des Motor-Überhitzungsschutzes

Motor defekt; Ansprechen des Motor- Überhitzungsschutzes; Verkabelung defekt; Hauptelektronik defekt

Unterbricht die Speisung der Heizeinheit und die Rotationsumkehrungen. Wenn das Problem behoben wird, wird der Alarm gespeichert und das Programm läuft weiter. Wenn die Störung nach mehreren Versuchen, den Motor zu speisen (ca. 35 min.), fortdauert, wird der Alarm E51 ausgelöst.

OFF

E53

Sensing-Kreis des Motor-Triacs defekt

Hauptelektronik defekt

Programm blockiert

OFF

E54

Motor blockiert

Zu viel Wäsche in der Trommel; Anschlussspannung zu niedrig; Motor/Antriebssystem blockiert

Programmpause nach mehreren Versuchen, den Motor zu speisen.

Start

E61

Unzureichendes Aufheizen (Maximalzeit überschritten)

Heizeinheit defekt; Verkabelung defekt; NTC- Fühler nicht geeicht/verrutscht; Hauptelektronik defekt

Programmpause

Start

E62

Speiserelais der Heizeinheit defekt

Heizeinheit defekt; Verkabelung defekt; Hauptelektronik defekt

Abkühlzyklus

OFF

Alarm

Beschreibung

Mögliche Störung

Aktion/Gerätezustand

Reset

E63

Ansprechen des Thermostats mit automatischer Rückstellung der Heizeinheit

Thermostat defekt (Heizeinheit auswechseln); Heizeinheit defekt; Verkabelung defekt; Hauptelektronik defekt

Unterbricht die Speisung der Heizeinheit. Wenn das Problem behoben wird, wird der Alarm gespeichert und das Programm läuft weiter. Wenn die Störung nach mehreren Speise-Versuchen fortdauert, wird der Alarm E62 ausgelöst.

OFF

E71

NTC-Fühler gestört

NTC-Fühler defekt; Verkabelung defekt; Hauptelektronik defekt

Abkühlzyklus

OFF

E81

Fehler bei der Reset-Stellung des Programmwählers

Hauptelektronik defekt.

Programm blockiert

OFF

E82

Kommunikationsfehler zwischen Hauptelektronik und Steuer-/Anzeigeelektronik

Verkabelung defekt; Hauptelektronik defekt; Steuer-/Anzeigeelektronik defekt

Programm blockiert

OFF

E93

Konfigurationsfehler Gerät

EEPROM-Konfiguration falsch Hauptelektronik defekt

Programm blockiert und alle LEDs blinken

OFF

E94

Konfigurationsfehler Trockenprogramm

EEPROM-Konfiguration falsch Hauptelektronik defekt

Programm blockiert

OFF

E95

Kommunikationsfehler zwischen Mikroprozessor und EEPROM

Hauptelektronik defekt

Programm blockiert

OFF

EB1

Anschlussfrequenz des Gerät außerhalb der Grenzwerte

Probleme mit der Netzspannung (falsch/gestört); Hauptelektronik defekt.

Programm blockiert, wenn die Speisung vor dem Time-out wieder stabil wird, läuft das Programm weiter.

OFF

EB2

Anschlussfrequenz zu hoch

Probleme mit der Netzspannung (falsch/gestört); Hauptelektronik defekt.

Programm blockiert

OFF

EB3

Anschlussfrequenz zu niedrig

Probleme mit der Netzspannung (falsch/gestört); Hauptelektronik defekt.

Programm blockiert, wenn die Speisung vor dem Time-out wieder stabil wird, läuft das Programm weiter.

OFF

11 DAS DIAGNOSEPROGRAMM LÄSST SICH NICHT EINSTELLEN

11.1 Es leuchtet keine einzige LED der Anzeigeelektronik

Das Stromkabel und der Anschluss sind in Ordnung?

Das Stromkabel und der Anschluss sind in Ordnung?

Das Stromkabel und der Anschluss sind in Ordnung?
Das Stromkabel und der Anschluss sind in Ordnung? JA

JA

Das Stromkabel und der Anschluss sind in Ordnung? JA
Das Stromkabel und der Anschluss sind in Ordnung? JA Funktioniert der im Hauptklemmbrett integrierte
Funktioniert der im Hauptklemmbrett integrierte Entstörfilter richtig?
Funktioniert der im Hauptklemmbrett integrierte Entstörfilter richtig?

Funktioniert der im Hauptklemmbrett integrierte Entstörfilter richtig?

Funktioniert der im Hauptklemmbrett integrierte Entstörfilter richtig? JA

JA

Funktioniert der im Hauptklemmbrett integrierte Entstörfilter richtig? JA
Hauptklemmbrett integrierte Entstörfilter richtig? JA Den Verbinder vom Hauptklemmbrett und den Verbinder J8 von
Den Verbinder vom Hauptklemmbrett und den Verbinder J8 von der Elektronikplatine abstecken. Die Durchgängigkeit der
Den Verbinder vom Hauptklemmbrett und den Verbinder J8 von der Elektronikplatine abstecken. Die Durchgängigkeit der

Den Verbinder vom Hauptklemmbrett und den Verbinder J8 von der Elektronikplatine abstecken. Die Durchgängigkeit der Verkabelung zwischen den Endverschlüssen J8.1 und L messen. Ist der Stromkreis geschlossen?

Durchgängigkeit der Verkabelung zwischen den Endverschlüssen J8.1 und L messen. Ist der Stromkreis geschlossen? JA

JA

Durchgängigkeit der Verkabelung zwischen den Endverschlüssen J8.1 und L messen. Ist der Stromkreis geschlossen? JA
J8.1 und L messen. Ist der Stromkreis geschlossen? JA Die Durchgängigkeit der Verkabelung zwischen den
Die Durchgängigkeit der Verkabelung zwischen den Endverschlüssen J8.2 und N messen. Ist der Stromkreis geschlossen?
Die Durchgängigkeit der
Verkabelung zwischen den
Endverschlüssen J8.2 und N
messen. Ist der Stromkreis
geschlossen?
JA

NEIN

NEIN

N messen. Ist der Stromkreis geschlossen? JA NEIN NEIN NEIN NEIN Das Stromkabel in Ordnung bringen/

NEIN

messen. Ist der Stromkreis geschlossen? JA NEIN NEIN NEIN NEIN Das Stromkabel in Ordnung bringen/ auswechseln

NEIN

Ist der Stromkreis geschlossen? JA NEIN NEIN NEIN NEIN Das Stromkabel in Ordnung bringen/ auswechseln und

Das Stromkabel in Ordnung bringen/ auswechseln und das Diagnoseprogramm erneut laufen lassen.

Das Klemmbrett mit integriertem Entstörfilter

auswechselnd und das Diagnoseprogramm erneut laufen lassen.

Verkabelung in Ordnung bringen/auswechseln und das Diagnoseprogramm erneut laufen lassen.

Die Ursache, die durch das Ansprechen des Thermostats zur Unterbrechung der Ventilation geführt hat, ausfindig machen und beseitigen. Die Heizeinheit auswechseln und das Diagnoseprogramm laufen lassen.

NEIN

auswechseln und das Diagnoseprogramm laufen lassen. NEIN Den Verbinder von der Heizeinheit abstecken und das
Den Verbinder von der Heizeinheit abstecken und das Schließen des Thermostats messen. Ist der Stromkreis
Den Verbinder von der Heizeinheit abstecken und das Schließen des Thermostats messen. Ist der Stromkreis

Den Verbinder von der Heizeinheit abstecken und das Schließen des Thermostats messen. Ist der Stromkreis zwischen den Endverschlüssen 3 - 5 der Heizeinheit geschlossen?

Schließen des Thermostats messen. Ist der Stromkreis zwischen den Endverschlüssen 3 - 5 der Heizeinheit geschlossen?

JA

Schließen des Thermostats messen. Ist der Stromkreis zwischen den Endverschlüssen 3 - 5 der Heizeinheit geschlossen?
Endverschlüssen 3 - 5 der Heizeinheit geschlossen? JA Verkabelung in Ordnung bringen/auswechseln und das

Verkabelung in Ordnung bringen/auswechseln und das Diagnoseprogramm erneut

NEIN

bringen/auswechseln und das Diagnoseprogramm erneut NEIN NEIN Funktioniert der Drehknopf des Programmwählers

NEIN

und das Diagnoseprogramm erneut NEIN NEIN Funktioniert der Drehknopf des Programmwählers mechanisch
und das Diagnoseprogramm erneut NEIN NEIN Funktioniert der Drehknopf des Programmwählers mechanisch