Sie sind auf Seite 1von 10
DER VERBANDS STRATEGE AUSGABE 07 2011 Wettbewerbs-PR Wettbewerbs-PR Erfolg: Engagement: Ehre: Wie Sie mit Partnern

DER VERBANDSSTRATEGE

AUSGABE

07
07

2011

Wettbewerbs-PR Wettbewerbs-PR Erfolg: Engagement: Ehre: Wie Sie mit Partnern mehr Aufmerksamkeit ernten Wie Sie
Wettbewerbs-PR Wettbewerbs-PR
Erfolg:
Engagement:
Ehre:
Wie Sie mit Partnern mehr
Aufmerksamkeit ernten
Wie Sie viele Wettbewerbs-
einreichungen erhalten
Wie Ihre Preisträger mit
Ihrem Namen werben
STAKEHOLDER-ANALYSE: Probieren Sie neue Ideen aus, wie Sie einfacher und anschaulicher über Ihre Lobbyarbeit berichten

STAKEHOLDER-ANALYSE:

Probieren Sie neue Ideen aus, wie Sie einfacher und anschaulicher über Ihre Lobbyarbeit berichten können.

RENÉ M. MANNHOLD: Lernen Sie von kleinen und mittleren Unternehmen, sich als Verband in den

RENÉ M. MANNHOLD:

Lernen Sie von kleinen und mittleren Unternehmen, sich als Verband in den Medien zu positionieren.

DER VERBANDS STRATEGE FUNDRAISING PR-/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT LOBBYING MITGLIEDER- MITGLIEDERKOMMUNIKATION

DER VERBANDSSTRATEGE

FUNDRAISING

PR-/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

LOBBYING

MITGLIEDER-MITGLIEDERKOMMUNIKATION

BUCHTIPP

EXTRA

WETTBEWERBS-PR

Bringen Sie Ihren Preis in die Medien

Wird über die Spitzenleistungen Ihrer Branche in den Medien berichtet? Wollen Sie, dass in Schulen mehr über die Anliegen Ihrer Branche gesprochen wird? Wollen Sie den Branchennach- wuchs fördern? Oder das Image Ihres Verbandes in bestimm- ten Zielgruppen verbessern? Ein Wettbewerb kann Sie dabei unterstützen, und mit Hilfe bekannter Juroren, starker Partner und der richtigen Kommunikationsstrategie schaffen Sie den Sprung in die Medien.

Auszeichnungen und Ehrungen sind für die Öffentlichkeitsarbeit erschaffen worden. Preise erzählen gleich zwei Geschichten: Zum einen ist der Ausruf eines Wettbewerbes bereits lobenswert, da der Auszeichner andere ermutigt und fördert, zum anderen sind herausragende Spitzenleistungen der Gewinner häufig eine Be- richterstattung wert. Zum Leitwesen vieler Medienvertreter gibt es allerdings inzwischen Wettbewerbe wie Sand am Meer. Die Her- ausforderung in der Verbandskommunikation ist es, den eigenen Wettbewerb zu einem der bedeutendsten zu machen.

Erfolg mit Partnern: Kooperationen als Grundstein
Erfolg mit Partnern:
Kooperationen als Grundstein

Die Basis für die gesamte Planung ist das Kommunikationsziel des Wettbewerbs. Verbände erreichen dieses Ziel am leichtesten mit Partnern, die direkten Zugang zur Zielgruppe oder zu Multipli- katoren haben. Wenn es beispielsweise für einen Verband darum geht, das Branchenimage gegenüber jungen Berufseinsteigern zu verbessern, sind Jugend- und Hochschulmedien unerlässliche Multiplikatoren. Auch Unternehmen, die die gleiche Zielgruppe umwerben, können starke Partner sein; im Beispiel sind dies Musikunternehmen oder Modemarken. Auch ein gut gewählter Schirmherr erfüllt eine wichtige Funktion: Junge Berufseinsteiger lassen sich beispielsweise durch Unterhaltungsstars beeindru- cken. Solche Prominente schaffen auch als Jurymitglieder, Lauda- toren oder Teilnehmer an der Preisverleihung starke Identifizie- rungsmöglichkeiten in der Zielgruppe.

Unser Tipp: Unterteilen Sie die Kooperationen in Sponsoren, die für ihre Präsenz zahlen (Unternehmen), und Partner, für die die Präsenz kostenlos ist (Medien, öffentliche Institutionen, Einzel- personen). Locken Sie die Kooperationen mit Öffentlichkeit: Die Partner und Sponsoren können auf Werbematerialien (Plakate, Flyer, Teilnahmeunterlagen) und in Pressemitteilungen erwähnt werden oder sogar einen Sonderpreis stiften. Geeignete Koopera- tionen finden Sie am leichtesten, wenn Sie sich nach der Frage richten: Welche Unternehmen und Organisationen wollen bei der Wettbewerbszielgruppe ein positives Image pflegen oder errin- gen?

>>>

DER VERBANDS STRATEGE FUNDRAISING PR-/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT LOBBYING MITGLIEDER- MITGLIEDERKOMMUNIKATION

DER VERBANDSSTRATEGE

FUNDRAISING

PR-/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

LOBBYING

MITGLIEDER-MITGLIEDERKOMMUNIKATION

BUCHTIPP

EXTRA

>>>

Engagierter Start:

Kraftvoll von Anfang an

Der Wettbewerb startet gewöhnlich mit der Bewerbungsfrist. Das ist die wichtigste Phase, da die Teilnehmerzahl
Der Wettbewerb startet gewöhnlich mit der Bewerbungsfrist. Das
ist die wichtigste Phase, da die Teilnehmerzahl später auch etwas
über die Bedeutung/Qualität des Preises aussagt. Die Pressemit-
teilung zum Start (inkl. Zitat des Schirmherrn und des Verbands-
vorsitzenden) ist ein absolutes Muss. Die im Vorfeld gesuchten
Kooperationen zeigen nun ihren Wert. Vor allem die Medienko-
operationen zahlen sich in dieser Phase aus. Sie fungieren häufig
als wahre Türöffner zu den Zielgruppen. Darüber hinaus ist es
jetzt an der Zeit auch Multiplikatoren zu nutzen, die im Vorfeld als
zu klein oder gar ungeeignet erschienen. Wenn es beispielsweise
um einen Journalistenpreis geht, können die DJV-
Landesverbände, die Vereinigungen der Jugend- und Nachwuchs-
journalisten oder auch Vertreter von Journalistikstudiengängen an
Hochschulen helfen, den Wettbewerb bekannter zu machen.
Unser Tipp: Machen Sie es anderen leicht, den Wettbewerb be-
kannter zu machen. Erstellen Sie auf ihrer Verbandswebsite eine
eigene Rubrik (oder Microsite) mit wichtigen Informationen. Un-
verzichtbar ist dabei ein Dokument, das die wichtigsten Daten
(wie z.B. Teilnahmebedingungen, Fristen, Preise) enthält. Prak-
tisch sind auch Flyer oder Plakate zum Aushängen, die Sie zum
Start an Multiplikatoren versenden sollten, und natürlich Online-
banner zum Herunterladen für Ihre Partner und Mitglieder.
banner zum Herunterladen für Ihre Partner und Mitglieder. Ehrungen am Ende: Shortlist & Preisverleihung Nach den

Ehrungen am Ende:

Shortlist & Preisverleihung

Nach den letzten Jurysitzungen dürfen alle Register gezogen wer- den. Einige Verbände veröffentlichen noch vor der eigentlichen Preisverleihung eine Liste mit allen Nominierten. Eine solche Shortlist ist natürlich für die Teilnehmer interessant, aber auch einige Medien nutzen solche eine Quelle gerne, um über den Preis zu berichten (z.B.: „Bonner Unternehmer für Bundespreis nominiert“). Mitunter erhalten ausgewählte Medien sogar die Sieger vor der offiziellen Bekanntgabe exklusiv von Pressestellen – dies sichert häufig auch die spätere Berichterstattung.

Am Tag der Preisverleihung wird die zuvor vorbereitete Pressemit- teilung mit Zitaten der Laudatoren, Sieger etc. versandt. Ebenso wichtig wie Fotos sind hier natürlich auch Kurzportraits der Sieger (und Nominierten).

Unser Tipp: Unterschätzen Sie nicht die Wirkung der Regionalzei- tungen. Als Verband sollten Sie für die Preisträger und Nominier- ten regional angepasste Pressemitteilungen bereithalten und sie in Rücksprache mit den Verantwortlichen versenden.

>>>

ANGEBOT

ANGEBOT DER VERBANDS STRATEGE FUNDRAISING PR-/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT LOBBYING MITGLIEDER-

DER VERBANDSSTRATEGE

FUNDRAISING

PR-/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

LOBBYING

MITGLIEDER-MITGLIEDERKOMMUNIKATION

BUCHTIPP

EXTRA

>>>

Danach:

Andere werben lassen

Auszeichnungen und Preise müssen gezeigt werden. Das früher übliche Bild mit Pokal im lokalen Anzeigenblatt reicht häufig nicht mehr aus. Wenn es nach den Siegern geht, sollen Kunden, Zulie- ferer, Mitbewerber und Mitarbeiter erfahren, dass sie ausgezeich- net wurden.

Dokumentieren:

Nachhaltigkeit schaffen

Eine Dokumentation mit zum Beispiel einem Grußwort des Ver- bandsvorsitzenden, Portraits der Sieger, Fotos von der Jurysitzung und ausgewählten Medienclippings belegt nicht nur die erfolgrei- che Verbandskommunikation, sondern kann auch bei der Vorbe- reitung des nächsten Preises helfen.

Unser Tipp: Helfen Sie ihnen; denn auch Sie haben etwas davon, wenn der Preis bekannter
Unser Tipp: Helfen Sie ihnen; denn auch Sie haben etwas davon,
wenn der Preis bekannter wird. Das heißt: neben den erwähnten
Klassikern Pokal und Urkunde – brauchen Sie ein Signet. Die
Preisträger können dieses Logo später bequem für ihre Website
oder ihren Briefkopf nutzen.
Unser Tipp: Auch Sponsoren sind häufig dankbare Anzeigenkun-
den, wenn eine solche Dokumentation schon bei der Preisverlei-
hung allen Gästen ausgehändigt wird.
<<<

ANZEIGE

allen Gästen ausgehändigt wird. <<< ANZEIGE Wussten Sie eigentlich, dass die Mitarbeiter des IFK Berlin

Wussten Sie eigentlich,

dass die Mitarbeiter des IFK Berlin bereits zahlreiche Wettbewerbe kommunikativ begleitet haben? Unter anderem

- den Qualitäts- und Innovationspreis, Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. (ASB),

- den Videowettbewerb, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e. V. (VDV) sowie

- den Unternehmerinnen- und Gründerinnenpreis, Land Brandenburg.

Profitieren auch Sie von unserer Kompetenz.

Hier haben wir für Sie ein passgenaues Angebot hinterlegt.

DER VERBANDS STRATEGE FUNDRAISING PR-/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT LOBBYING MITGLIEDER- MITGLIEDERKOMMUNIKATION

DER VERBANDSSTRATEGE

FUNDRAISING

PR-/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

LOBBYING

FUNDRAISING PR-/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT LOBBYING MITGLIEDER- MITGLIEDERKOMMUNIKATION BUCHTIPP EXTRA

MITGLIEDER-MITGLIEDERKOMMUNIKATION

BUCHTIPP

EXTRA

STAKEHOLDER-ANALYSE

Entscheider im Fokus

Haben Sie alle Entscheider im Blick? Wo vermerken Sie, wie Fachreferenten zum wichtigsten branchenverändernden Ge- setzentwurf stehen? Verfügen Sie über eine Aufstellung aller für Sie relevanten politischen Akteure? Die Stakeholder- Analyse ist ein wichtiges Tool der politischen Verbandskom- munikation: Schaubilder und Excel-Tabellen können Ihnen dabei helfen, noch besser den Überblick zu behalten, und zu- sätzlich erleichtern sie Ihnen das Schreiben von Memos und Vermerken.

sie Ihnen das Schreiben von Memos und Vermerken. Die Hauptaufgabe für viele Verbände ist es, den

Die Hauptaufgabe für viele Verbände ist es, den politischen Raum zu beobachten und die Mitgliederinteressen gegenüber Entschei- dern zu vertreten. Die wichtigste Grundlage dafür ist zu beobachten und die Mitgliederinteressen gegenüber Entschei- dern zu vertreten. Die wichtigste Grundlage dafür ist es, die rele- vanten Abgeordneten, Referenten, wissenschaftlichen Mitarbei- ter, Büroleiter etc. im Auge zu behalten und deren Standpunkte/ Vorhaben auf dem Schirm zu haben. Viele Verbandslobbyisten verlassen sich hierbei auf ihr Gedächtnis oder ihr kleines schwar- zes Adressbuch. Beim täglichen Geschäft auf dem Berliner Par- kett mag dies noch funktionieren; schwierig wird es allerdings in turbulenten Zeiten und nahezu unmöglich bei kommunikativen Krisen. Zwei kleine Arbeitshilfen können das Lobbying von Ver- bänden enorm erleichtern.

Excel-Tabellen:

Systematisch und informativ

Strukturbetont arbeitende Menschen bevorzugen Excel-Listen, die sich besonders dazu eignen, auch Dritte (Vorgesetzte, Kolle- gen, etc.) zu informieren. Einzelne Datenblätter, sortiert nach (Vorgesetzte, Kolle- gen, etc.) zu informieren. Einzel Bundestag, Bundes- bzw. Landesministerien, Medien, Meinungs- Bundestag, Bundes- bzw. Landesministerien, Medien, Meinungs- führern etc, enthalten dabei die jeweiligen Kontakte. Neben Na- men und Position können hier Informationen über Standpunkte, Treffen o.ä. vermerkt werden.

Unser Tipp: Mithilfe von Kennzahlen oder Farbfeldern können Sie hier Sortierungen vornehmen, die das Erkennen von Befürwortern und Gegnern erleichtern. Wenn Sie der Liste anschließend in ein PDF konvertieren, erhalten Sie in Sekundenschnelle einen opti- malen Bericht über Ihre Lobbyaktivitäten.

>>>

malen Bericht über Ihre Lobbyaktivitäten. >>> DATENSCHUTZ Dr. Andreas Freitag, FPS Rech tsanwälte &

DATENSCHUTZ

Dr. Andreas Freitag, FPS Rechtsanwälte & Notare, mit den Schwerpunkten IT-/Datenschutzrecht, erklärt einige wichtige Grundsätze, die bei der Erstellung von Personendatenbanken für interne Verbandsarbeit zu beachten sind.

1. Datensammlung zum Vereinszweck: Personenbezogenen Da-

ten (Meinungen, Vorhaben) von Vertretern der Behörden und anderer Organisationen dürfen nur gesammelt werden, soweit sie erforderlich sind, um den satzungsmäßigen Vereinszweck sinn- voll und effektiv verfolgen zu können (Förderung der Mitgliederin- teressen). Es muss sich um von der Rechtsordnung gebilligte Interessen handeln, was i.d.R. zutreffen wird.

2. Infos aus „erster Hand“: Die Informationen müssen dem Ver-

ein von der betreffenden Person selbst mitgeteilt oder von ihr autorisiert sein (öffentliche Interviews, Presseerklärungen, Äuße- rungen z.B. in Ausschüssen etc.). Sachfremde Informationen dürfen nicht gespeichert werden. Die Richtigkeit von Drittinforma- tionen muss ggf. durch Nachfrage beim Betroffenen überprüft werden.

3. Unzulässige Speicherung: Bei überwiegenden Interessen des

Betroffenen (z.B. bei einem Meinungswechsel) ist die Speiche-

rung unzulässig.

DER VERBANDS STRATEGE FUNDRAISING PR-/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT LOBBYING MITGLIEDER- MITGLIEDERKOMMUNIKATION

DER VERBANDSSTRATEGE

FUNDRAISING

PR-/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

LOBBYING

FUNDRAISING PR-/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT LOBBYING MITGLIEDER- MITGLIEDERKOMMUNIKATION BUCHTIPP EXTRA

MITGLIEDER-MITGLIEDERKOMMUNIKATION

BUCHTIPP

EXTRA

>>>

Schaubilder:

Prägnant und anschaulich

Eher visuell orientierte Menschen bevorzugen Schaubilder. Diese (in PowerPoint oder an Pinnwänden) selbst erstellten
Eher visuell orientierte Menschen bevorzugen Schaubilder. Diese
(in PowerPoint oder an Pinnwänden) selbst erstellten Übersich-
ten eignen sich vor allem dazu, den aktuellen Stand eines Pro-
zesses zu erfassen und bildlich darzustellen. Sie setzen mithilfe
von schriftlichen und grafischen Elementen Personen und Sach-
verhalte in Beziehung zueinander. Hierzu müssen in einem ersten
Schritt alle Akteure auf Karten geschrieben oder in PowerPoint
erfasst werden. Optisch ansprechender, aber auch zeitlich auf-
wändiger sind Fotos oder Logos der Akteure. In einem zweiten
Schritt werden die Akteure entsprechend der jeweiligen Frage-
stellung sortiert.
Unser Tipp: Machen Sie sich Ihren eigenen Plan! Die Sortierung
ist stets zweckgebunden. Wollen Sie sich einen Überblick über
Ihre Gegner und Unterstützer verschaffen, dann sortieren Sie die
Akteure gemäß ihrem Standpunkts in einem Kreis. Die Akteure,
die von Ihnen am weitesten entfernt sind, haben eine grundsätz-
lich andere Meinung. Sie werden überrascht sein, welche Akteure
Ihnen näher stehen als sie dachten. Auch Abhängigkeiten/
thematische Zuständigkeiten lassen sich mit Schaubildern dar-
stellen.
<<<
lassen sich mit Schaubildern dar- stellen. <<< INFORMATION Stakeholder (nach ISO 10006) sind alle Personen
lassen sich mit Schaubildern dar- stellen. <<< INFORMATION Stakeholder (nach ISO 10006) sind alle Personen

INFORMATION

Stakeholder (nach ISO 10006) sind alle Personen eines Projek- tes, die an diesem interessiert oder von ihm in irgendeiner Weise betroffen sind.

Im nationalen Lobbying gehören u.a. dazu: Berichterstatter aus den Bundestagsausschüssen, wissenschaftliche Mitarbeiter der Abgeordneten, Landtagsabgeordnete, Referenten aus den Minis- terien und Fraktionen auf Bundes- und Landesebene, Vertreter aus „benachbarten“ Verbänden und Interessengruppen, aner- kannte Meinungsführer aus der Wissenschaft, Fachjournalisten sowie befreundete/wohlgesonnene Personen aus dem politi- schen Umfeld.

DER VERBANDS STRATEGE FUNDRAISING PR-/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT LOBBYING MITGLIEDER- MITGLIEDERKOMMUNIKATION

DER VERBANDSSTRATEGE

FUNDRAISING

PR-/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

LOBBYING

MITGLIEDER-MITGLIEDERKOMMUNIKATION

BUCHTIPP

EXTRA

RENÉ C. MANNHOLD: „SCHNELLEINSTIEG PR“

Was Verbände für ihre PR von Unternehmen lernen können

Was Verbände für ihre PR von Unternehmen lernen können Technische Innovationen und veränderte Rahmenbedingungen

Technische Innovationen und veränderte Rahmenbedingungen erfordern von Verbänden eine effektiv organisierte Kommuni- kation. Gerade kleine und mittlere Verbände zeigen sich in dieser Situation häufig unentschlossen. Unternehmen geht es da nicht anders. Dies animierte René C. Mannhold zum Verfas- sen eines Handbuchs, das notwendiges PR-Wissen praxisori- entiert vermittelt. Für Kommunikationsprofis aus Verbänden ist das Buch eigentlich gar nicht bestimmt. Nützliche Tipps finden sich dort trotzdem. entiert vermittelt. Für Kommunikationsprofis aus Verbänden ist das Buch eigentlich gar nicht bestimmt. Nützliche Tipps

Das PR-Konzept ist die Basis jeglicher Kommunikation; deswegen widmet sich Mannhold ihm auch gleich zu Beginn seines Praxis- buchs. Der erste Schritt für ein solches Konzept beginnt mit der kommunikativen Aufgabenstellung und der Analyse der Ist- Situation. Erst wenn hiernach die genauen PR-Ziele und die rele- vanten Bezugsgruppen festgelegt worden sind, kann mit der Erarbeitung der PR-Strategie begonnen werden. In ihr werden gezielte Dach- und Kernbotschaften formuliert, die mit bestimm- ten Maßnahmen transportiert und deren Erfolg schließlich durch Evaluierungen gemessen wird. Die Arbeitsschritte werden genau erklärt; so werden Stufe für Stufe die Grundlagen vermittelt.

Unser Fazit: Mannhold konzentriert sich auf die Pressearbeit. Zwar geht er auch auf Events, Online-Angebote, Bildsprache etc. ein — bleibt dabei aber an der Oberfläche. Für einen Schnellein- stieg legt er damit ein ausreichendes Fundament; Profis wissen freilich: PR kann mehr als nur Pressearbeit.

Die Augen reiben mag sich mancher Verbands- aber auch Agentur- vertreter, wenn er die niedrigen Stundensätze und Pauschalpreise im Kapitel über Paketlösungen sieht. Sie wurden dem DPRG- Monitor entnommen und gelten für Auftragnehmer bei kleinen und mittleren Unternehmen. Ach ja, das hat man bei den vielen grund- legenden, nützlichen Tipps ganz vergessen — das Buch ist für eine andere Zielgruppe.

<<<

UNSER URTEIL

für eine andere Zielgruppe. <<< UNSER URTEIL René C. Mannhold (2009): Schnell- einstieg PR. Rudolf

René C. Mannhold (2009): Schnell- einstieg PR. Rudolf Haufe Verlag. München. ISBN 9783448080919 215 Seiten, 29,80 EUR

Inspirationen für Verbände kommen dabei nicht zu kurz, auch

Zielgruppe

wenn Interessengruppen namentlich nicht erwähnt werden. Die

Einsteiger

wenn Interessengruppen namentlich nicht erwähnt werden. Die Einsteiger

Begriffe aus der Wirtschaftswelt lassen sich meist austauschen:

Profis

zum Beispiel erhöhen Fachbeiträge, Pressemitteilungen und Veranstaltungen die Bekanntheit eines Unternehmens — gleiches Pressemitteilungen und Veranstaltungen die Bekanntheit dürfte für Verbände gelten. Auch die Hinweise aus der dürfte für Verbände gelten. Auch die Hinweise aus der Marken- pflege und -führung — man sollte sich klar abgrenzen und das Profil schärfen — mag manchem Verbandsvertreter bekannt vor- kommen.

Themen Fundraising PR- und Öffentlichkeitsarbeit Lobbying Mitgliederkommunikation

bekannt vor- kommen. Themen Fundraising PR- und Öffentlichkeitsarbeit Lobbying Mitgliederkommunikation

Theorie/Praxis Praxisnähe Theoretisch unterfüttert

Theorie/Praxis Praxisnähe Theoretisch unterfüttert
DER VERBANDS STRATEGE FUNDRAISING PRESSE-/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT LOBBYING MITGLIEDER- MITGLIEDERKOMMUNIKATION

DER VERBANDSSTRATEGE

FUNDRAISING

PRESSE-/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

LOBBYING

MITGLIEDER-MITGLIEDERKOMMUNIKATION

BUCHTIPP

EXTRA

BUCHTIPP

Neue Impulse für Ihren Verband

„Verbandskommunikation für Einsteiger“

Ratgeber für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Lobbying, Mitgliederkommunikation und Fundraising

Lobbying, Mitgliederkommunikation und Fundraising Dieses Buch liefert Ihnen über 30 Schritt

Dieses Buch liefert Ihnen über 30 Schritt -für-Schritt-Anleitungen zu den wichtigs- ten Instrumenten der Verbandskommu- nikation. Die praxisnahen Texte sind mit wertvollen Tipps verbunden und zeigen, wie Sie auch mit einer engen Budgetvor- gabe für Ihren Verband erfolgreicher kommunizieren können. Erfahrene Prak- tiker und Young Professionals geben Einblicke in ihre Arbeit und zeigen, wie erfolgreich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Lobbying, Fundrai- sing und Mitgliederkommunikation realisiert werden können.

Als Einsteiger schaffen Sie es mit diesem Buch:

- noch erfolgreicher mit Mitgliedern zu kommunizieren

- gezielt politische Entscheider anzusprechen

- mehr Spenden zu akquirieren

- Berichterstattungen in kürzester Zeit zu erfassen

- Ihre Themen mediengerecht zu präsentieren

Kurzum: Ihre Verbandskommunikation zu verbessern.

„Lobbying in der Praxis“

Die erfolgreiche Kontaktaufnahme

in der Praxis“ Die erfolgreiche Kontaktaufnahme Belastbare Informationen sind das A und O im politischen

Belastbare Informationen sind das A und O im politischen Prozess. Bevor Entscheidungsträger sie erhalten, müs- sen diese jedoch eine Reihe von Filter- prozessen überstehen. Diese Studie gibt Ihnen exklusive Einblicke in die Arbeitsweise der Abgeordnetenbüros des Deutschen Bundestags: Welche Anschreiben werden aus welchem Grund den Abgeordneten vorgelegt – und welche verschwinden unbeantwortet in der Ablage? Eine systematische Einführung in das Lobbying und die Funktion des Gatekeepers ist den Studienergebnissen vorangestellt.

Ziel der Studie ist es:

- Auswahlprozesse zu verstehen

- Anliegen konkreter zu formulieren

- Fehler bei der Kontaktaufnahme zu vermeiden

- Reibungsverluste zu minimieren

Kurzum: Die Arbeit der Interessenvertreter und Abgeordnetenbü- ros effizienter zu gestalten.

 

Jetzt bestellen!»

Jetzt bestellen!»

IMPRESSUM

Herausgeber (Hrsg.): IFK Berlin – Institut für Kommunikation, Christian H. Schuster (Inh.), Berlin. Redaktion: Christian H. Schuster, Chefredak- teur (V.i.S.d.P. + Verantwortlicher gemäß § 5 TMG + § 55 RfStV), chs[at]ifk-berlin.org, Berlin. Lektorat: Cornelius Ludwig, Gießen. Satz & Gestal- tung: IFK Berlin. Bilder: © Istockphoto.com/4774344sean, Neustockimages, londoneye, Squaredpixels, matspersson0, alexsl. Abonnement:

Der Verbandsstratege lässt sich hier abonnieren. Anzeigen: Der Verbandsstratege erscheint alle 4-6 Wochen und richtet sich an Verbandsmitar- beiterInnen, die im Bereich Fundraising, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Lobbying sowie Mitgliederkommunikation tätig sind. Mit über 2.600 EmpfängerInnen ist der Verbandsstratege das verbreitetste serviceorientierte pdf-Magazin in dieser Zielgruppe. Mediadaten finden Sie hier. Kontakt (Herausgeber und Redaktion): Luisenstraße 41, 10117 Berlin, Telefon: +49 30 30 87 85 88-0, Telefax: +49 30 30 87 85 88-77, E-Mail:

redaktion[at]verbandstratege.de, Websiten: http://www.verbandsstratege.de, http://www.ifk-berlin.org . Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit haben wir auf die Nennung der weiblichen neben der männlichen Sprachform verzichtet. Es sind selbstverständlich immer beide Geschlechter gemeint. Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernimmt der Herausgeber keine Haftung/Gewähr für die Richtigkeit, Vollstän- digkeit, Verfügbarkeit und Aktualität der gemachten Angaben/Leistungen.

verbandsstratege.deverbandsstratege.de

0807

DER VERBANDS STRATEGE FUNDRAISING PRESSE-/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT LOBBYING MITGLIEDER- MITGLIEDERKOMMUNIKATION

DER VERBANDSSTRATEGE

FUNDRAISING

PRESSE-/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

LOBBYING

MITGLIEDER-MITGLIEDERKOMMUNIKATION

BUCHTIPP

EXTRA

RÜCKBLICK

Nützliche Tipps für Ihre Verbandskommunikation

Der IFK Verbandsstratege liefert Ihnen nützliche Tipps für Ihre tägliche Arbeit. Bereits über 3.500 Abonnenten nutzen den IFK Verbands- strategen für ihre Verbandskommunikation. Profitieren auch Sie von den wertvollen Tipps und laden Sie heute die bisherigen Ausgaben herunter oder sichern Sie sich Ihr Frei-Abonnement.

gaben herunter oder sichern Sie sich Ihr Frei-Abonnement . Ausgabe 06/2011 Medienbeobachtung, PR-Preise und

Ausgabe 06/2011

Medienbeobachtung, PR-Preise und Verbandslobbyismus

Ausgabe 08/2011

Erfolg bei Facebook, Krisen- und Themenmangement

Ausgabe 10/2011

Pressemitteilung

Ausgabe 12/2011

Pressekonferenzen

Ausgabe 02/2012

Mitgliederzeitungen

Ausgabe 04/2012

Mitgliederwerbung

Ausgabe06/2012

Erste Schritte im Internet

Ausgabe08/2012

Handwerkszeug für die Verbands-Homepage

Ausgabe08/2012 Handwerkszeug für die Verbands-Homepage Ausgabe 07/2011 Wettbewerbs-PR und Stakeholder-Analyse
Ausgabe08/2012 Handwerkszeug für die Verbands-Homepage Ausgabe 07/2011 Wettbewerbs-PR und Stakeholder-Analyse
Ausgabe08/2012 Handwerkszeug für die Verbands-Homepage Ausgabe 07/2011 Wettbewerbs-PR und Stakeholder-Analyse
Ausgabe08/2012 Handwerkszeug für die Verbands-Homepage Ausgabe 07/2011 Wettbewerbs-PR und Stakeholder-Analyse

Ausgabe 07/2011

Wettbewerbs-PR und Stakeholder-Analyse

Ausgabe 09/2011

Themenplanung 2012 und Mitgliederbefragung

Ausgabe 11/2011

Spendenbriefe

Ausgabe 01/2012

Kampagnen in Verbänden

Ausgabe 03/2012

Live-Streaming

Ausgabe 05/2012

Onlinewerbung

Ausgabe07/2012

Neue Formen der Spendengenerierung

ANGEBOT

ANGEBOT PREISLISTE WETTBEWERBSKOMMUNIKATION

PREISLISTE WETTBEWERBSKOMMUNIKATION

ANGEBOT PREISLISTE WETTBEWERBSKOMMUNIKATION LIGHT Das Fundament 3.150 EUR * BASIS Der Standard 5.300 EUR * PROFI

LIGHT

Das Fundament

3.150 EUR *

BASIS

Der Standard

5.300 EUR *

PROFI

Das Rundum-Paket

9.600 EUR *

WERBEMATERIALIEN

EUR * PROFI Das Rundum-Paket 9.600 EUR * WERBEMATERIALIEN   Wettbewerbslogo/-signet Urkunde (als Wordvorlage)
 

Wettbewerbslogo/-signet Urkunde (als Wordvorlage) Ankündigungsflyer, 6-seitig, DIN lang Dokumentation, 12-seitige A5-Broschüre

-

-

-

PRESSEARBEIT

Pressemitteilung: Wettbewerbsstart Pressemitteilung: Nominierungen Terminankündigung Preisverleihung Pressemitteilung: Preisträger/Nominierung Fact Sheet Pressemitteilung: Nominierungen Terminankündigung Preisverleihung Pressemitteilung: Preisträger/Nominierung Fact Sheet Pressemonitoring (Basis Onlinerecherche)

-

-

-

-

-

 

STRATEGISCHE AUSRICHTUNG

PR-Konzept (Umfeldanalyse zu Erfolgs-

faktoren ähnlicher Wettbewerbe, Entwicklung einer Dramaturgie) Konzept „Kooperationen“ Abgeschlossene Sponsorenkooperation Abgeschlossene Medienkooperation

-

-

-

-

-

-

-

-

10%

nach Absprache

UPGRADES

Pressemitteilungs-Aussand an bestehenden Verteiler (<200 Empfänger)

125

EUR

GRATIS

GRATIS

Nachfass bei den Medien je 10 Medien125 EUR 125 EUR 100 EUR

125

EUR

125 EUR

100 EUR

Jurysitzung Umsetzung, Vor- und Nach- bereitung

-

2.500 EUR

GRATIS

Jetzt anrufen und informieren 030 30 87 85 88-0
Jetzt anrufen
und informieren
030 30 87 85 88-0

* Gerne erstellen wir für Sie ein detailiertes Angebot nach Ihren individuellen Bedürfnissen. Angaben exkl. Fremdleistungen (wie Druck-, Herstellungskosten, Raummieten, Dienstleister etc.) und gesetzlicher MwSt. Angebot freibleibend.

etc.) und gesetzlicher MwSt. Angebot f reibleibend. IFK Berlin - Institut für Kommunikation Luisenstr. 41

IFK Berlin - Institut für Kommunikation

Luisenstr. 41

10117 Berlin

Tel. 030 30 87 85 88-0

chs@ifk-berlin.org