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4. Einführungsvortrag Di, 7.10.2014 (10:15 – 11:30) TU-Freihaus HS 5

Kernfusion

Energie erzeugen wie die Sonne

Unsere Sonne bezieht - so wie alle Sterne - ihre

nahezu unerschöpfliche Energie aus Kernfusion, der Verschmelzung von Wasserstoffatomkernen. Seit Jahrzehnten arbeiten For- scher daran, dieses Sternenfeuer auch auf der Erde zu entzünden. Das dafür notwendige "Brenn- material" ist auf unserem Planeten reichlich vorhan- den, die Energieversorgung der Zukunft wäre auf lange

Zeit gesichert. Doch

Wasserstoffkerne verschmelzen nicht freiwillig. Man muss sie zuerst auf ca. 100 Millionen Grad erhitzen und damit in ein Plasma überführen. In Frankreich wird nun der internationale Forsch- ungsreaktor ITER gebaut, der erstmals mehr Ener- gie erzeugen wird, als

zum Heizen des Plasmas

aufgewendet werden muss. Der Einführungsvortrag beschäftigt sich mit dem gegenwärtigen Entwicklungsstand der Kernfusions- forschung, den Problemen und Risiken und zeigt den Beitrag österreichischer Forschergruppen zu diesem spannenden Gebiet der aktuellen Physik auf.

zu diesem spannenden Gebiet der aktuellen Physik auf. Unsere Sonne Das im Bau befindliche Kernfusionsexperiment

Unsere Sonne

spannenden Gebiet der aktuellen Physik auf. Unsere Sonne Das im Bau befindliche Kernfusionsexperiment ITER. Friedrich

Das im Bau befindliche Kernfusionsexperiment ITER.

Sonne Das im Bau befindliche Kernfusionsexperiment ITER. Friedrich Aumayr Institut für Angewandte Physik TU Wien

Friedrich Aumayr Institut für Angewandte Physik TU Wien

Allgemeines Mi, 1.10.2014 TU-Freihaus HS 5

Erstsemestrigentutorium

TutorInnen der Fachschaft Physik ab 12:00

In Kleingruppen erfolgt die Einführung in den Studienbetrieb aus studentischer Sicht. Infos über Studium, Beihilfen, Stipendien, Einführung in das Computersystem TISS, etc.

Gegenseitiges Kennenlernen.

Zum Schluss gemütliches Beisammensein mit Knabbereien und Getränken.

Fr, 3.10.2014 TU-Freihaus HS 5

Das Bachelorstudium „Technische Physik“

Helmut Leeb - Studiendekan 10:00 – 10:40

Der Studiendekan der Technischen Physik skizziert die wesentlichen Eckpunkte des Bachelorstudiums.Physik“ Helmut Leeb - Studiendekan 10:00 – 10:40 Die Fakultät für Physik Gerald Badurek - Dekan

Die Fakultät für Physik

Gerald Badurek - Dekan 10:40 – 11:20

Überblick über die Fakultät der Physik, deren Einbettung in die Organisationsstruktur der TU Wien, den Fakultätsentwicklungsplan und die Forschungsschwerpunkte der vier Physikinstitute.für Physik Gerald Badurek - Dekan 10:40 – 11:20 Ein führungsvorträge VU 138.072 Einführung in das

Einführungsvorträge

VU 138.072 Einführung in das Physikstudium

Friedrich Aumayr Institut für Angewandte Physik TU Wien

Friedrich Aumayr Institut für Angewandte Physik TU Wien Aktuelle Forschungsgebiete der modernen Physik Beginn Mi,

Aktuelle Forschungsgebiete der modernen Physik

Beginn Mi, 1.10.2014 10:15 – 12:00 TU-Freihaus HS 5

Einführung

Organisation der Vorlesung und Übungen, Arbeitsweise der Physik

Sie erhalten detaillierte Informationen

zur Organisation der Einführungswoche,

zum Ablauf der Vorlesung Grundlagen der Physik 1, sowie der begleitenden Rechen- übungen,

zu den Vortragenden und BetreuerInnen,

zu den Vorlesungsunterlagen.

Anschließend werden die wesentlichen Erforder- nisse für ein erfolgreiches Studium der Tech- nischen Physik besprochen. Der Vortrag schließt mit einem Ausblick auf die Arbeitsweise der Physik.

1. Einführungsvortrag Do, 2.10.2014 (08:30 – 9:45) TU-Freihaus HS 5

Allgemeine Relativitätstheorie

Gravitation - Geometrie der RaumZeit

Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie erfasst Gravitation nicht als Kraft sondern als dynamische Geometrie der 4-dimensionalen RaumZeit. In meinem Einführungsvortrag werde ich über die erstaunlichen Konsequenzen für Begriffe wie Zeit, Länge und Kausalität berichten, welche durch die Dynamik der Geometrie ein hohes Maß an Flexibilität erlangen. So können Regionen im Universum entstehen (die sog. schwarzen Löcher), welche

vom Rest der RaumZeit kausal

entkoppeln und in denen die Zeit zu einem Ende gelangt. Andererseits führt die

Anwendung der Allgemeinen Relativitätstheorie auf das ganze Universum zum Anfang der Zeit, dem Urknall.

Besonders im Bereich der Vereinigung von quantenmech- anischen Konzepten und solchen der Allgemeinen Relativitätstheorie kommt es zu unerwartet interessanten Aspekten. Auf sehr kleinen Skalen (10 -33 cm) wird die

räumliche Geometrie diskret, d.h. Flächen(Inhalte) und Volumina können ihre Werte nur sprunghaft verändern. Dies sind prinzipiell überprüfbare Vorhersagen.

Dies sind prinzipiell überprüfbare Vorhersagen. Raum-Zeit Diagramm für ein schwarzes Loch. Raum-Quant

Raum-Zeit Diagramm für ein schwarzes Loch.

Raum-Quant
Raum-Quant
Raum-Zeit Diagramm für ein schwarzes Loch. Raum-Quant Herbert Balasin Institut für Theoretische Physik TU Wien 2.

Herbert Balasin Institut für Theoretische Physik TU Wien

2. Einführungsvortrag Do, 2.10.2014 (13:15 – 14:30) TU-Freihaus HS 5

Neue Materialien entwerfen am Computer

Von der Makro- zur Nanowelt

Ziel der Theoretischen Physik ist es, die Natur

quantitativ zu beschreiben. Dabei werden Gleichungen und Modelle aufgestellt, die bekannte experimentelle Messungen reproduzieren und neue Phänomene vorhersagen. Heutzutage spielen Computer eine immer wichtigere Rolle, um auch komplexe Modelle und Systeme simulieren zu können.

enge

Zusammenarbeit zwischen dieser computergestützten Physik, der theoretischen und

der experimentellen Physik für eine erfolgreiche Forschung unerlässlich. Nach einer kurzen Einführung anhand von Beispielen in die Arbeitsweise der computer- gestützten und Theoretischen Physik werden die in diesem Bereich tätigen Arbeits- gruppen der Fakultät für Physik vorgestellt.

Anschließend werden Phäno-

mene aus dem Bereich der theoretischen Festkörperphysik veranschaulicht und die prinzipielle Vorgangsweise der Comutational Material Science besprochen.

Vorgangsweise der Comutational Material Science besprochen. Many-Body Quantum Field Theory Dabei ist eine Comutational

Many-Body Quantum

Field Theory

Dabei ist eine

besprochen. Many-Body Quantum Field Theory Dabei ist eine Comutational Material Science Karsten Held Institut für

Comutational Material

Science

Field Theory Dabei ist eine Comutational Material Science Karsten Held Institut für Festkörperphysik TU Wien 3.

Karsten Held Institut für Festkörperphysik TU Wien

3. Einführungsvortrag Fr, 3.10.2014 (08:30 – 09:45) TU-Freihaus HS 5

Dünner als das Licht

Ultrafeine Glasfasern als Quantenlabor

Glasfasern spielen zur Führung und Kontrolle von Licht in der Datenübertragung aber auch in der Medizin und Industrie eine wichtige Rolle. Gleichzeitig ist die Entwicklung und Optimierung von Glasfasern weiterhin ein höchst aktives Forschungsfeld, dessen Resultate immer wieder neue technische und wissenschaftliche Möglichkeiten eröffnen. Dies erlaubt, mit Glasfasern in immer extremere Einsatzbereiche vorzustoßen.

Glasfasern in immer extremere Einsatzbereiche vorzustoßen. Tunable Whispering-Gallery-Mode resonator In diesem

Tunable Whispering-Gallery-Mode resonator

In diesem Zusammenhang berichte ich in meinem Vortrag von speziellen Glasfasern, die wir im Bereich der Quantenphysik einsetzen. Genauer stellen wir eine quantenmechanische Kopplung von Licht und Materie (Atomen, Molekülen, etc.) an der Oberfläche von ultradünnen Glasfasern her. Hierbei wirkt der starke räumliche Einschluss des Lichts wie eine extreme Fokussierung und verstärkt die Licht– Materie Wechselwirkung. Potenzielle Anwendungen dieser starken Kopplung von Licht und Materie umfassen z.B. den ultrahochempfindlichen Nachweis von Molekülen, atomare Lichtschalter und Lichtquellen für die Quantenkommunikation.

atomare Lichtschalter und Lichtquellen für die Quantenkommunikation. Arno Rauschenbeutel VCQ Atominstitut TU Wien

Arno Rauschenbeutel VCQ Atominstitut TU Wien