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dreiteiliger Artikel aus den Rundbriefen 2/03–4/03 von Richard Remington
dreiteiliger Artikel aus den Rundbriefen 2/03–4/03 von Richard Remington
dreiteiliger Artikel aus den Rundbriefen 2/03–4/03 von Richard Remington

dreiteiliger Artikel aus den Rundbriefen 2/03–4/03

von Richard Remington

dreiteiliger Artikel aus den Rundbriefen 2/03–4/03 von Richard Remington
Ist es Gottes Wille, jeden zu heilen? Lässt Gott manche Menschen krank bleiben, um ihnen
Ist es Gottes Wille, jeden zu heilen? Lässt
Gott manche Menschen krank bleiben, um
ihnen eine Lehre zu erteilen? Ist Gott einer,
der die Person ansieht? Wieviel Glauben
verlangt Gott, damit er jemanden heilt?
Hat Gott sich verändert?
Welcher Gott ist deiner?
Unsere Vorstellung von Gott ist maßgeb-
lich für unsere persönliche Theologie. Was
wir über ihn glauben beeinflusst all unsere
Überzeugungen im Bereich geistlicher
Wahrheit. Die wahre Erkenntnis Gottes
rührt einzig und allein aus der Heiligen
Schrift her, dem Wort Gottes. Jeder andere
Gott als der in den Schriften offenbarte
ist nicht der einzig wahre und lebendige
Gott. Viele Menschen, zahlreiche Christen
eingeschlossen, gründen ihre Vorstellung
von Gott auf ihre Erfahrungen. Wenn
ihre Erfahrungen im Leben hauptsächlich
positiver Natur sind, glauben sie auch,
dass Gott gut ist. Sind ihre Erfahrungen
jedoch überwiegend negativ geprägt,
vielleicht sogar tragisch, so gelangen sie
oftmals zu der Überzeugung, dass Gott
ein kaltherziger, zorniger Gott ist. In jedem
Fall erschaffen sie aus ihrer Vernunft und
ihrer Erfahrung heraus einen falschen Gott.
Meine Frau Marguerite und ich haben in
den Jahren unseres gemeinsamen Dienstes
entdeckt, dass die meisten Probleme von
Christen ihren Ursprung in einem falschen
oder verzerrten Gottesbild haben. Die

von Richard Remington

Probleme von Christen ihren Ursprung in einem falschen oder verzerrten Gottesbild haben. Die von Richard Remington

Hauptstrategie des Teufels besteht darin, die Menschen über die wahre Natur Gottes hinweg zu täuschen. Der Apostel Paulus schreibt über jene, die „die Wahrheit Got- tes in die Lüge verwandelt haben“ (Röm 1,25). Unsere geistlichen Waffen in Chris- tus ermächtigen uns jedoch, alles nieder- zureißen, was sich „gegen die Erkenntnis Gottes erhebt“ (2.Kor 10,5). Man kann Gott losgelöst von der Bibel nicht kennen oder verstehen. Nur Gott selbst kann sich offenbaren, und er tut es durch sein Wort. Jesus sagte zu den Sadduzäern:

„Ihr irrt, weil ihr die Schriften nicht kennt, noch die Kraft Gottes“ (Mt 22,29-30). Unwissenheit gegenüber dem Wort wird immer zu Verwirrung hinsichtlich der Kraft Gottes führen. Unser Herr sagte zu der samaritischen Frau am Jakobsbrunnen, dass der Vater „in Geist und Wahrheit“ angebetet werden muss (s. Joh 4,24). Wahre Anbetung setzt voraus, dass wir uns Gott so nahen, wie er durch sein Wort bekannt gemacht wird. Nur dann können wir den einen wahren und lebendigen Gott anbeten.In Johannes 7,38-39 spricht Jesus zu einer Menschenmenge. Er sagt: „Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, von dessen Leib werden Ströme lebendi- gen Wassers fließen. Dies aber sagte er von dem Geist, den die empfangen soll- ten, die an ihn glaubten; denn noch war der Geist nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht worden war.“ Man kann es auch so formulieren: „Er, der gemäß den Aussagen der Schrift an mich glaubt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen …“ Wenn du demnach so an Jesus glaubst, wie er in den Schriften geoffenbart wird, kannst du die Taufe mit dem Heiligen Geist erleben. Oftmals emp- fangen Menschen diesen Segen deshalb nicht, weil sie nicht wirklich an den Jesus

glauben, der in den Schriften offenbart wird.Viele Gläubige sind voller Sorgen und Ängste, weil sie Gott nicht wirklich als ihrem Versorger vertrauen, obwohl die Bibel sehr deutlich aussagt, dass er genau das ist. In gleicher Weise empfangen viele Menschen keine Heilung, weil sie nicht wissen oder glauben, was die Schrift über Gott als den Heiler offenbart.Was hat Gott in seinem Wort gesagt?

Er ist der liebende Vater

„Wie ein Vater sich über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der Herr über die, die ihn fürchten. Denn er kennt unser Gebilde, gedenkt, dass wir Staub sind“ (Ps 103,13-14).

Der Urtext drückt hier aus, dass Gott Mit- leid hat, Mitgefühl zeigt und seine Kinder liebt. Der Apostel Paulus schreibt, dass Gott der Gott allen Trostes ist (s. 2.Kor 1,3-4). Der Apostel Petrus sagt, dass Gott für uns sorgt; aus diesem Grund können wir all unsere Sorgen und Ängste auf ihn werfen (s.1.Petr 5,7). Der Apostel Johannes schreibt: „Seht, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, dass wir Gottes Kinder heißen sollen“ (1.Joh 3,1). Der Herr Jesus hat ein für alle mal klar- gestellt, wie es in dem Herzen Gottes im Blick auf seine Kinder aussieht, als er in Matthäus 7,11-12 sagte:

„Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, Gutes geben denen, die ihn bitten!“ Ich hörte einmal einen Pastor zu seiner Gemeinde sagen: „Gott wird euch mit Krebs schlagen und eure Babies umbringen, wenn das nötig

ist, um eure Aufmerksamkeit zu bekom- men!“ Solch ein Denken ist tragisch! Was für eine
ist, um eure Aufmerksamkeit zu bekom-
men!“ Solch ein Denken ist tragisch!
Was für eine Art Vater würde jemals aus
irgendeinem Grund seinen Kindern etwas
Derartiges antun? Es ist kein Wunder, dass
die Menschen in der Welt sich von einem
solchen Gott nicht angezogen fühlen.Die
Botschaft des Evangeliums lautet, dass
Gott die Welt so sehr liebte, dass er seinen
einzigen Sohn gab. Die Bibel erklärt uns,
was Liebe ist: „Hieran haben wir die Liebe
erkannt, dass er für uns sein Leben hin-
gegeben hat; auch wir sind schuldig, für
die Brüder das Leben hinzugeben“ (1.Joh
3,16). Ich erinnere mich noch an die herr-
liche Erfahrung, als die Wahrheit darüber,
dass Gott mich liebt, endlich mein Herz
zum Schmelzen brachte. Es fällt uns immer
leichter zu glauben, dass Gott andere
mehr als uns liebt. Ein weiterer großer
Durchbruch geschah, als
mir klar wurde, dass Gott
anders ist als jeder irdi-
sche Vater. Er hat mich
ohne jede Vorbedingung
angenommen. Ich
musste mich ihm
nicht beweisen, und er ist immer da gewe-
sen, wenn ich ihn brauchte. Es entspricht
vollkommen dem Vaterherzen Gottes, auch
der Heiler zu sein.
Er ist der großzügige Geber
Die Liebe Gottes kam an keiner anderen
Stelle so klar zum Ausdruck wie in dem
Geschenk seines Sohnes, der als Retter der
Welt kam. Er gab das Beste, was er hatte,
als er Jesus sandte. Niemand reicht
im Schenken an Gott heran. Jakobus
schreibt: „Jede gute Gabe und jedes
vollkommene Geschenk kommt von oben
herab, von dem Vater der Lichter, bei dem
keine Veränderung ist noch eines Wechsels
Schatten“ (Jak 1,17). Vor vielen Jahrhun-
derten schrieb der Psalmist: „Denn Gott,
der HERR, ist Sonne und Schild. Gnade
und Herrlichkeit wird der HERR geben,
kein Gutes vorenthalten denen, die in Lau-
terkeit wandeln“ (Ps 84,12). Der Apostel
Paulus schrieb an die Gemeinde in Rom:
„Was sollen wir nun hierzu sagen? Wenn
Gott für uns ist, wer gegen uns? Er, der
doch seinen eigenen Sohn nicht verschont,
sondern ihn für uns alle hingegeben hat:
wie wird er uns mit ihm nicht auch alles
schenken?“ (Röm 8,31-32). Vor allen
Dingen ist Gott der Geber des Lebens. Er
ist der Schöpfer und Erhalter allen Lebens.
In ihm leben und bewegen wir uns und
führen unser Dasein. Er ist der Schöpfer
alles Physischen und der Garant des
ewigen Lebens.Als Gott einen Bund
mit Israel schloss, drängte er
sie, das Leben statt den Tod
zu wählen, den Segen
statt den Fluch.
Jesus Christus,
mit Israel schloss, drängte er sie, das Leben statt den Tod zu wählen, den Segen statt

der Sohn Gottes, kam in diese Welt voller Leben aus Gott. Dieses Leben war das Licht der Welt (s. Joh 1,4). „Wer den Sohn hat, hat das Leben“ (1.Joh 5,12). Jesus Christus kam in dieser Welt als ein „leben-

herausführte, gab es nach Auskunft der Bibel unter der gesamten Gruppe von zwei bis drei Millionen Menschen keinen Kranken oder Schwachen (vgl. Ps 105,37). Das ist umso erstaunlicher, wenn man

(vgl. Ps 105,37). Das ist umso erstaunlicher, wenn man dig machender Geist“ (s. 1.Kor 15,45). Es

dig machender Geist“ (s. 1.Kor 15,45). Es entspricht vollkommen dem Leben spen- denden Wesen Gottes, der Heiler zu sein.

Er ist der leiden- schaftliche Heiler

„Gnädig und barmherzig ist der HERR, langsam zum Zorn und groß an Gnade. Der HERR ist gut gegen alle, sein Erbarmen ist über alle seine Werke“ (Ps 145,8-9).

Durch den Mund von Mose verkündete Gott: „Ich bin der Herr, der dich heilt“ (2.Mo 15,26). Die Formulierung „Ich bin“ weist auf die ewig unveränderliche Natur Gottes hin. Gott ist mehr als jemand, der gelegentlich Heilungen vollbringt. Es ist vielmehr Ausdruck seiner innersten Wesensnatur, „Der Herr, der dich heilt“ zu sein.Als Gott die Hebräer aus Ägypten

bedenkt, welch harten Leiden die Hebräer als ägyptische Sklaven unterworfen gewe- sen waren.Das Essen des Passahlammes stärkte sie augenscheinlich für die Reise. Niemand war lahm, gebrechlich oder zu schwach für die Reise. Zwei Dinge gescha- hen durch dieses alttestamentliche Pas- sahlamm für die Menschen:

1)

Jeder, der das Blut des Lammes an seine Türpfosten strich, wurde vor dem Gericht des Herrn bewahrt. Das Blut schützte jeden Hausbewohner.

2)

Die Menschen sollten das Fleisch des Lammes essen. Dies bereitete sie auf ihren Auszug vor. Es bewirkte körper- liche Stärke und Gesundheit bei all denen, die den Anweisungen Folge leisteten.

Was das Passahlamm für die Hebrä- er bewirkte, hat Christus als unser Passahlamm für uns getan. Sein auf

Golgatha vergossenes Blut hat uns von dem Gericht erlöst. Die Striemen, die er an seinem Leib trug, haben für uns Heilung bewirkt. Als das Volk durch sein Murren und Klagen gegen Gott sündigte, kam Gericht in Form von giftigen Schlangen auf sie herab. Sie kamen in das Lager und bis- sen die Menschen, so dass Mose Gott um Hilfe anrief. Gott befahl ihm, eine bronze- ne Schlange anzufertigen und auf einem Stab zu platzieren. Wer seinen Blick zu dieser Schlange erhob, empfing Vergebung und wurde geheilt (vgl. 4.Mo 21,9). Jesus erklärte später, dass er durch seine Kreu- zigung dasselbe für die Welt tun würde, was die Schlange für die Kinder Israel getan hatte. Diejenigen, die glaubensvoll zum Kreuz aufschauen würden, würden Vergebung und Heilung empfangen (vgl. Joh 3,13-14). Jesus kam als Ebenbild der

die von dem Teufel überwältigt waren (s. Apg 10,38). Er war oftmals bewegt von Erbarmen und heilte die Menschen: „Und als Jesus ausstieg, sah er eine große Volks- menge, und er wurde innerlich bewegt über sie und heilte ihre Kranken“ (Mt 14,14). Das sind Gottes Aussagen über sich selbst. Hat er sich verändert? Heilt er heute immer noch die Kranken? Er ist immer noch ein liebender Vater, ein groß- zügiger Geber und ein leidenschaftlicher Heiler. Er ist immer noch der Vater der Lichter, in dem es keinen Schatten der Ver- änderung gibt. „Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit“ (Hebr 13,8). Glaubst du, dass Gott der ist, als den er sich ausgibt? Glaubst du an den Gott der Bibel? Vertraust du ihm mit deinem ganzen Herzen und weigerst dich, dich auf deinen eigenen Verstand zu ver-

und weigerst dich, dich auf deinen eigenen Verstand zu ver- Person des Vaters. Er war Gott

Person des Vaters. Er war Gott im Fleisch. In ihm wohnt die ganze Fülle Gottes leib- haftig (s. Kol 2,9). Als Gott im Fleisch ging Jesus umher und tat wohl und heilte alle,

lassen? Wenn das der Fall ist, dann akzeptiere auch seine Heilungskraft für dein Leben - heute.

tat wohl und heilte alle, lassen? Wenn das der Fall ist, dann akzeptiere auch seine Heilungskraft
„Preise den Herrn, meine Seele, und all mein Inneres seinen Heiligen Namen! Preise den Herrn,
„Preise den Herrn, meine Seele, und
all mein Inneres seinen Heiligen
Namen! Preise den Herrn, meine
Seele, und vergiss nicht alle seine
Wohltaten! Der da vergibt alle deine
Sünde, der da heilt alle deine Krank-
heiten. Der dein Leben erlöst aus der
Grube, der dich krönt mit Gnade und
Erbarmen. Der mit Gutem sättigt dein
Leben. Deine Jugend erneuert sich
wie bei einem Adler“ (Psalm 103,1-5).
In den hebräischen Schriften bezeichnet
Gott sich selbst als „Jahwe Rapha“, „der
Gott, der heilt“ (2.Mo 15,26). Es kann kei-
nen Zweifel daran geben, dass körperliche
Gesundheit und Heilung Teil des Bundes
waren, den Gott mit Israel schloss. Der
Herr versprach Israel, dass er sie, solange
sie nicht den Göttern der Kanaaniter dien-
ten, mit Heilung und Gesundheit segnen
würde. In 2. Mose 23,25-26 heißt es:
„Und ihr sollt dem Herrn, eurem Gott, die-
nen: So wird er dein Brot und dein Wasser
segnen, und ich werde alle Krankheiten
aus deiner Mitte entfernen.“

von Richard Remington

Die Vorzüge des Neuen Bundes

Im ersten Teil dieser Serie haben wir das Wesen und den Charakter Gottes betrach- tet. Eines der Attribute Gottes ist seine kompromisslose Treue. Wenn er ein Ver- sprechen gibt, dann hält er es auch. Wenn er einen Bund schließt, erfüllt er ihn auch. In Gottes Wort lesen wir: „So erkenne denn, dass der Herr, dein Gott, der Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Güte bis auf tausend Generationen denen bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote halten, und der denen, die ihn hassen, ins Angesicht vergilt, um sie umkommen zu lassen“ (5.Mo 7,9). Ist Heilung nun auf den Alten Bund beschränkt oder ist sie auch Teil des Neuen Bundes in Christus? Der Neue Bund wird in Jeremia 31,31-34 beschrieben. Gott selbst sagt: „Ich werde ihr Gott sein und sie werden mein Volk sein (V.33). Der Gott des Neuen Bundes würde kein neuer Gott sein. Er würde derselbe bundestreue Gott sein, der sich Mose als „der Gott, der heilt“ offenbart hatte! Ist der Neue Bund bedeutsamer oder weniger wichtig als der Alte? Der Schreiber des Hebräerbriefes vergleicht Mose und Jesus sowie die Bündnisse, die durch sie geschlossen wurden. In Hinblick auf Christus führt der Schreiber aus: „Jetzt aber hat er einen vortrefflicheren Dienst erlangt, wie er auch Mittler eines besseren Bundes ist, der aufgrund besserer Verhei- ßungen gestiftet worden ist“ (Hebr 8,6). Das griechische Wort für „besser“ an die- ser Stelle bedeutet stärker, edler, herausra- gender und nützlicher. Warum ist der Neue Bund nun besser als der Alte?

- Die Tieropfer hatten keine Macht, Sünden wegzunehmen und ein schul- diges Gewissen zu reinigen. Bei diesen

Opfern gab es ein beständiges Erin- nern an die Sünde. Das Opfer Christi nahm ein für alle mal die Sünden der Welt weg, und das Blut des Lammes bewirkte auch Reinigung für ein schlechtes Gewissen. In Bezug auf das Opfer Jesu Christi sagt Gott: „Ich werde ihrer Übertretungen nicht mehr gedenken.“ Halleluja!

ihrer Übertretungen nicht mehr gedenken.“ Halleluja! - Das Abendmahl verbindet uns mit der Kraft des Opfers

- Das Abendmahl verbindet uns mit der Kraft des Opfers Jesu zu heilen und zu retten. In der Gemeinde von Korinth öffnete der Missbrauch des Abend- mahls Tür und Tor für Krankheit und Tod unter den Gemeindegliedern.

- Der Neue Bund ist nicht auf ein Volk beschränkt, sondern schließt die ganze Menschheit mit ein. Alle, die an Jesus Christus glauben, werden gemeinsam zu einem neuen Menschen geformt. In Christus gibt es weder Juden noch Heiden, Sklaven oder Freie, Mann oder Frau.

- In ihm erhalten die verheißenen Seg- nungen eine geistliche und ewige Dimension. Wir sind gesegnet mit jeder Segnung in der Himmelswelt in Christus Jesus. Das physische Kanaan ist nicht unser verheißenes Land. Wir haben eine ewige Behausung, die nicht mit Händen gemacht ist (s. 2.Kor 5,1).

- Die Segnungen sind göttliche Gnaden- geschenke an diejenigen, die auf Chris- tus vertrauen, statt auf die Segnungen zu hoffen, die für das vollkommene Einhalten von Gottes Gesetz verheißen sind.

Heilung in der Sühnung

In Jesaja 53 lesen wir eine bewegende Schilderung der Leiden des Messias. Durch das Opfer seines Lebens hat der Messias

den Propheten Jesaja geredet ist, der spricht: ,Er selbst nahm unsere Schwach- heiten und trug unsere Krankheiten‘ “ (Mt 8,16-17). Der Kreuzestod Christi erwirkte eindeutig Heilung für alle Bereiche der menschlichen Existenz.

Heilung im Königreich

Das Reich Gottes besteht in den Herzen der Gläubigen. Dieses Reich ist gleichbe- deutend mit der Herrschaft des Königs

Reich ist gleichbe- deutend mit der Herrschaft des Königs die vollständige Heilung für die Mensch- heit

die vollständige Heilung für die Mensch- heit erwirkt. Er macht uns tatsächlich die Segnungen zugänglich, von denen David in Psalm 103 spricht. Der Messias Jesus wird um unserer Übertretungen willen verwun- det und für unsere Sünden geschlagen. Der Herr legt ihm alle unsere Schuld auf. Dazu trägt er all unsere Schmerzen und Krank- heiten (V.4). Manche möchten uns glauben machen, dass sich Jesaja hier allein auf die geistliche Heilung bezieht. Im Matthäus- evangelium wird jedoch eindeutig klar- gestellt, dass Jesaja an dieser Stelle von körperlicher Heilung spricht. „Als es aber Abend geworden war, brachten sie viele Besessene zu ihm; und er trieb die Geister aus mit einem Wort, und er heilte alle Leidenden, damit erfüllt würde, was durch

aller Könige. Im Himmel herrscht voll- kommene Unterordnung unter seine Herr- schaft. Dort gibt es keine Krankheit oder Gebrechen. Unsere Segnungen in Christus liegen an himmlischen Orten (vgl. Eph 1,3). Der Glaube bringt diese Segnungen in den Bereich unseres physischen Lebens hinein. Der Herr lehrte seine Jünger zu beten „dein Reich komme und dein Wille gesche- he wie im Himmel, so auch auf Erden“ (Mt 6,11). Um der Meinung entgegen zu treten, dass dies nur für die Zukunft gelte, predigte Jesus, dass Gottes Reich bereits mitten unter uns sei. Das Königreich ist nicht allein eine Zukunftshoffnung, son- dern ebenso eine gegenwärtige Realität. Das Königreich Gottes „ist.“ Es ist nicht nur in Worten, sondern es besteht in Kraft

(s. 1.Kor 4,20). Es ist Gerechtigkeit, Frie- den und Freude im Heiligen Geist (s. Röm 14,17). Jesus sagte seine Rückkehr für den Zeitpunkt voraus, wenn das Evangelium vom Königreich allen Nationen zum Zeug- nis gepredigt sein wird. Gemäß dem Dienst Jesu, dem Dienst seiner zwölf Jünger, dem Dienst der siebzig Jünger und dem Missi- onsbefehl an die Gemeinde bedeutet das Evangelium vom Königreich Folgendes:

• Arme hören die Frohe Botschaft

• Kranke werden geheilt

• Dämonen werden ausgetrieben

Zu seinen Jüngern sagte Jesus: „Trachtet jedoch nach seinem Reich! Und dies wird euch hinzugefügt werden. Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben“ (Lk 12,31-32).

Heilung in der Gemeinde

Als Leib Christi ist uns der Missionsbefehl

gehen. Eines dieser Zeichen ist, dass sie Kranken die Hände auflegen und diese sich wohl befinden werden (s. Mk 16,18). Die Anweisung an uns Gläubige lautet, geistlichen Gaben mit Eifer und Fleiß nach- zustreben (vgl. 1.Kor 14,1). Zu diesen der Gemeinde geschenkten geistlichen Gaben gehören Gnadengaben der Heilungen (vgl. 1.Kor 12,9). In Jakobus 5,14-15 erhalten wir Instruktionen darüber, was zu tun ist, wenn Menschen in der Gemeinde krank sind. Durch den Dienst der Ältesten – das Gebet des Glaubens und das Salben mit Öl – werden zwei vom Messias erwirkte Dinge ausgeführt: Vergebung der Sünden und Heilung des Leibes. Gerade so, wie Gebet denen Trost und Erleichterung ver- schafft, die durch schwere Zeiten gehen; wie Lieder des Lobpreises helfen, eine trübselige Stimmung abzuschütteln, so geschieht auch Heilung und Vergebung durch den Dienst der Ältesten in der Gemeinde.

Vergebung durch den Dienst der Ältesten in der Gemeinde. anvertraut worden – das Evangelium vom Reich

anvertraut worden – das Evangelium vom Reich zu den Nationen zu bringen. Der Herr hat versprochen, dass den Glau- benden Zeichen folgen werden, wenn sie

Der ewige Gott, der mächtige Gott, der große ICH BIN, derjenige, der ges- tern, heute und in alle Ewigkeit der- selbe ist, ist der Gott, der heilt! RR

von Richard Remington

Es ist wichtig, dass wir unseren Glauben auf das offenbarte Wort Gottes statt auf unsere Erfahrungen, Meinungen oder Umstände gründen. Umstände ändern sich, „aber das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit“ (1.Petr 1,25). Gott sieht nicht die Person an (Apg 10,34; 1.Petr 1,17; Röm 2,11). Er handelt auch nicht zu seinen eigenen Gunsten. Er ist aufgrund seines Namens, seiner Natur und seines Bundes der HEILER. „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk“ kommt von ihm (Jak 1,17), denn er ist ein guter Gott. Sogar seine Gerichtsurteile sind gerecht und gut. Seine Gedanken sind immer zum Segen und nicht zum Unheil (s. Jer 29,11).

Gott bestimmt über Heilung

Jesus Christus erwarb für uns am Kreuz sowohl Errettung der Seele als auch Hei-

Teil 3
Teil 3

lung des Leibes. Gott will und kann seine Meinung über den Wert der Leiden seines Sohnes nicht ändern. Wenn jemand dem Evangelium nicht glaubt und deshalb nicht errettet wird, ändert dies nichts an dem Werk Christi und dem Willen Gottes bezüglich der Errettung der Menschen. Wenn jemand nicht geheilt wird, kann es leicht dazu kommen, dass auf der Suche nach einer Erklärung sowohl die Integrität Gottes als auch die Zuverlässigkeit der Bibel in Frage gestellt werden. Der Vorwurf an Gott lautet dann oftmals, er bevorzuge manche Menschen und habe sich daher entschlossen, diesen Menschen nicht zu heilen. Glaube jedoch bedeutet: „Das Wort Got- tes ist unabhängig von meinen Umstän- den, meinen Erfahrungen und meiner Meinung wahr.“ Denn „ohne Glauben aber ist es unmöglich, [Gott] wohlzuge- fallen“ (Heb 11,6).

Gründe, warum einige Men- schen nicht geheilt werden Enttäuschung oder Entmutigung aufge- geben hast. Hast
Gründe, warum einige Men-
schen nicht geheilt werden
Enttäuschung oder Entmutigung aufge-
geben hast. Hast du von Menschen etwas
erwartet, was nur Gott tun kann?
• Sie kennen die Wahrheit
nicht
• Sie brauchen Befreiung von
dämonischem Wirken
Gottes Volk kommt aus Mangel an
Erkenntnis um (s. Hos 4,6). Viele Christen
wurden nie in der Wahrheit über Hei-
lung unterrichtet. Sie kennen Jesus nur
als denjenigen, der Sünden vergibt, und
haben deshalb nur ein unvollständiges
Evangelium. Einige sind wegen einseitiger
Lehrmeinungen und unbiblischer Traditi-
onen von Menschen unwissend. Andere
hingegen lassen ihren Glauben durch ihre
negativen Erfahrungen zerstören.
Wenn du nicht geheilt wirst, so gehe zum
Wort Gottes und ernähre deine Seele
mit Schriftstellen über Heilung, denn der
Glaube kommt aus der Verkündigung des
Wortes Gottes (s. Röm 10,17).
• Sie ziehen Gott nicht zu Rate
„Und im 39. Jahr seiner Regierung
erkrankte Asa an seinen Füßen. Seine
Krankheit war überaus schwer; aber auch
in seiner Krankheit suchte er nicht den
Herrn, sondern die Ärzte“ (2. Chr 16,12).
Das Problem ist nicht, dass die Menschen
Ärzte aufsuchen, sondern dass sie den
Ärzten mehr glauben als Gott. „Ohne
Glauben aber ist es unmöglich, [Gott]
wohlzugefallen“. Gott hat mit Ärzten
genauso wenig Probleme wie mit rei-
chen Menschen. Die Frage ist, worauf ein
Mensch seinen Glauben und sein Vertrau-
en setzt. Uns wird in der Schrift gesagt:
In Lukas 13 lesen wir über die Heilung der
Frau, die 18 Jahre lang einen Geist der
Schwäche hatte. Als sie zu Jesus kam, tat
er zwei Dinge für sie: Zuerst löste er sie
vom dämonischen Geist und dann legte er
ihr seine Hände auf und heilte ihren Leib.
Wenn wir für die Kranken beten, sollten
wir zuerst den Heiligen Geist darum bit-
ten, uns zu zeigen, wie wir mit dem jewei-
ligen Problem umgehen sollen. Oft werden
Menschen nicht geheilt, weil in ihrem
Leben ein Geist der Schwäche wirkt.
Eine junge Mutter legte einmal ihr sehr
krankes Baby in meine Arme. Es brannte
buchstäblich vor Fieber. Ich erinnerte mich
daran, dass Jesus Fieber immer „bedroh-
te“. Ich empfand, dass das Fieber durch
einen Geist der Schwäche verursacht
wurde. Als ich das Fieber bedrohte, kühlte
sich die Haut des Babys unter meinen
Händen ab. Es war eine sofortige und
vollständige Befreiung. Innerhalb einiger
weniger Minuten war das Kind vollständig
gesund. Danke, Jesus!
Wenn du nicht geheilt wirst, so bitte einen
qualifizierten Bruder, für dich zu beten,
und bitte den Geist der Wahrheit, dir alles
zu zeigen, was dich in Bindungen hält.
• Sie missachten den Leib
Christi – sie missbrauchen
das Abendmahl
„Vertraue auf den Herrn mit deinem
ganzen Herzen und stütze dich nicht auf
deinen Verstand!“ (Spr 3,5).
Wenn du nicht geheilt wirst, so frage dich
selbst, ob du dein Vertrauen in Gott durch
1. Korinther 11,29 ist ein sehr ernst
gemeinter Vers. Menschen aus der
Gemeinde in Korinth waren krank und
starben aufgrund der Art und Weise, wie
sie an den Tisch des Herrn kamen.
aus der Gemeinde in Korinth waren krank und starben aufgrund der Art und Weise, wie sie
Sie nahmen die heiligen Dinge leichtfertig und waren gefräßig und betrunken. Sie legten nicht genügend

Sie nahmen die heiligen Dinge leichtfertig und waren gefräßig und betrunken.

Sie legten nicht genügend Wert auf das Opfer Jesu. Der Schreiber des Hebräerbrie- fes sagt: „Wieviel schlimmere Strafe, meint ihr, wird der verdienen, der den Sohn Got- tes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, für gemein erachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat?“ (Heb 10,29).

Sie unterschieden nicht zwischen gewöhn- lichen Nahrungsmitteln und der heiligen Speise mit geistlicher Bedeutung.

Sie brachten den anderen Gläubigen des „Leibes Christi“ keine angemessene Wert- schätzung entgegen. Stattdessen traten sie

einander eher mit Füßen als sich gegensei- tig Ehre zu erweisen.

Als Ergebnis wurden sie schwach und krank, einige starben sogar. Der Tisch des Herrn steht nicht nur für unsere Befreiung von Sünde und Gericht, sondern auch für die Dimension der Heilung aufgrund von Jesu Leiden. Wenn du nicht geheilt wirst, bitte Gott dir zu zeigen, ob du gegenüber heiligen Dingen achtlos oder nachlässig geworden bist.

• Sie haben nicht bekannte Sünden in ihrem Leben

In Psalm 38,1-9 beschreibt David körperli- che Leiden, die er aufgrund nicht bekann-

ter Sünde hatte. Nicht bekannte Sünde wird dich vom Heiler tren- nen. Bekenntnis und Buße

ter Sünde hatte. Nicht bekannte Sünde wird dich vom Heiler tren- nen. Bekenntnis und Buße hin- gegen öffnen die Tür zu den Segnungen von Christi Leiden. Wenn du nicht geheilt wirst, so bitte einfach den Heiligen Geist, dir alle Sünden in deinem Her- zen aufzuzeigen, die du nicht sehen kannst. Betreibe dabei keine endlose Nabelschau, sondern reagiere auf das, was der Heilige Geist dir offenbart.

• Sie liegen im Streit mit ihrem Bruder

Bitterkeit und die Weigerung zu vergeben öffnen dem Teufel Tür und Tor. „Denn wo Eifersucht und Eigennutz ist, da ist Zerrüt- tung und jede schlechte Tat“ (Jak 3,16). Meine Frau und ich hatten einige Male für eine Frau gebetet, die nicht geheilt wurde. Schließlich wurde sie einer tief sitzenden Bitterkeit und der Weigerung, ihrem Vater zu vergeben, überführt. Er hatte sie als Kind missbraucht. Als sie Gott ihr Herz ausschüttete und ihn um Vergebung und Reinigung von all ihrer Bitterkeit bat, wurde sie unverzüglich geheilt. Wenn du nicht geheilt wirst, so bitte den

Heiligen Geist, dir jegliche Bitterkeit und tief in deinem Herzen sitzende Weigerung zu vergeben zu offenbaren.

• Sie glauben nicht an Gottes Heilungsfähigkeiten – sie führen einen sündhaften Lebensstil

In 2. Mose 15,26 erklärte Gott Israel, dass er sie, wenn sie sein Wort ehren würden, vor allen Krankheiten der Ägyp- ter bewahren würde. Wenn wir absichtlich unsere Leiber mit Drogen, Alkohol, Tabak, sexueller Perversion, Fresssucht und Faul- heit zerstören, können wir auch nicht von Gott erwarten, dass er uns heilt. Wir sind dazu berufen, treue Verwalter von seinem Besitz zu sein, und das schließt unseren Leib mit ein. Wenn du nicht geheilt wirst, bringe dein Leben mit Gottes Wort in Einklang und erlaube dem Heiligen Geist, dir in allen Dingen beim Überwinden zu helfen. Ent- wickle einen vernünftigen und gesunden Lebensstil.

Gott verändert sich nicht

Es ist nie einfach herauszufinden, warum jemand nicht geheilt wird. Die Absicht die- ses Artikels besteht nicht darin, jemanden zu verurteilen, der nicht geheilt wurde. Wir empfinden Mitleid mit dir und wir tragen dich vor den Thron der Gnade. Der springende Punkt ist: Gott hat sein Wort nicht verändert – es ist für immer im Himmel festgesetzt. Seine Natur und sein Charakter haben sich nicht verändert. Das vollendete Werk Christi am Kreuz ist eine histo- rische Tatsache. Halte an deinem Glauben an den sich nicht verändernden Gott fest. Er heilt!

am Kreuz ist eine histo- rische Tatsache. Halte an deinem Glauben an den sich nicht verändernden

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