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Anmerkungen

Viele Bausteine von DOSIMIS-3 haben eine Länge (z.B. Förderweg, Segmentlänge) und eine Geschwindigkeit (z.B. Fördergeschwindigkeit). Wenn in den Aufgabenstellungen keine Angaben dazu gemacht werden, dann ist die Länge jeweils 1m und die Geschwindigkeit jeweils 100m/sec.

Montage- bzw. Demontageelemente benötigen eine Montage- bzw. Demontagezeit; diese ist immer getaktet mit einer Taktzeit von 0.001s (sofern in der Aufgabenstellung nichts anderes angegeben ist).

Ein Objekttyp ist i.d.R. ein unterscheidbares Produkt (es kann sich auch um einen Auftrag handeln). Die Begriffe Objekttyp, Objekt, Produkt, Auftrag, Produkttypen werden synonym verwendet.

auch um einen Auftrag handeln). Die Begriffe Objekttyp, Objekt, Produkt, Auftrag, Produkttypen werden synonym verwendet.
auch um einen Auftrag handeln). Die Begriffe Objekttyp, Objekt, Produkt, Auftrag, Produkttypen werden synonym verwendet.
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Aufgabe 1: Leistungsanalyse bei nicht getaktetem Materialfluss

Grundlagen

Merkmale des Produktionssystems:

•die Stationen sind nicht fest miteinander verkettet,

•die Werkstücke (Objekte) können asynchron, d.h. unabhängig von Station zu Station bewegt werden.

Damit ein derartiges Fließproduktionssystem effizient genutzt werden kann, müssen zwischen den Bearbeitungsstationen Puffer vorgesehen werden.

Bestimmung der Puffergröße ist ein Optimierungsproblem!

Je kleiner der Pufferbereich zwischen den Stationen ist, desto eher

muss eine nachfolgende Station auf Material warten (starving) oder

kann ein bearbeitetes Werkstück nicht an den nachfolgenden Puffer weitergegeben werden (blocking).

(starving) oder → kann ein bearbeitetes Werkstück nicht an den nachfolgenden Puffer weitergegeben werden (blocking).
(starving) oder → kann ein bearbeitetes Werkstück nicht an den nachfolgenden Puffer weitergegeben werden (blocking).
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Aufgabe 1: Leistungsanalyse bei nicht getaktetem Materialfluss

Grundlagen

Graphische Darstellung:

getaktetem Materialfluss Grundlagen Graphische Darstellung: Kennzahlen zur Beurteilung eines Fließproduktionssystems

Kennzahlen zur Beurteilung eines Fließproduktionssystems mit asynchronen Materialfluss:

• Auslastungen der Bearbeitungsstationen,

• Lagerbestände in den Puffern,

• Durchlaufzeiten,

• Produktionsrate (= Anzahl produzierter Erzeugniseinheiten pro Zeiteinheit).

in den Puffern, • Durchlaufzeiten, • Produktionsrate (= Anzahl produzierter Erzeugniseinheiten pro Zeiteinheit).
in den Puffern, • Durchlaufzeiten, • Produktionsrate (= Anzahl produzierter Erzeugniseinheiten pro Zeiteinheit).
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Aufgabe 1: Leistungsanalyse bei nicht getaktetem Materialfluss

Aufgabe:

Es wird ein Fließproduktionssystem mit nicht getaktetem Materialfluss betrachtet. Das Fließproduktionssystem besteht aus 5 Bearbeitungsstationen (manuelle Montagearbeitsplätze) mit jeweils einen Puffer mit 20 Puffergrößen. Aufgrund der manuellen Durchführung der Montagetätigkeiten ist die Bearbeitungszeit exponentialverteilt. Die mittlere Bearbeitungszeit beträgt 10 Minuten. An der ersten Bearbeitungsstation kommen die Werkstücke mit mittleren Abständen von 12,5 Minuten (exponentialverteilt) an und die Senke kann jede Sekunde ein Werkstück aufnehmen. Der Simulationszeitraum beträgt 1 Tag.

(exponentialverteilt) an und die Senke kann jede Sekunde ein Werkstück aufnehmen. Der Simulationszeitraum beträgt 1 Tag.
(exponentialverteilt) an und die Senke kann jede Sekunde ein Werkstück aufnehmen. Der Simulationszeitraum beträgt 1 Tag.
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Aufgabe 1: Leistungsanalyse bei nicht getaktetem Materialfluss

Ein Objekttyp alle 12,5 Minuten exponentialverteilt
Ein Objekttyp
alle 12,5 Minuten exponentialverteilt
Lab Aufgabe 1: Leistungsanalyse bei nicht getaktetem Materialfluss Ein Objekttyp alle 12,5 Minuten exponentialverteilt
Lab Aufgabe 1: Leistungsanalyse bei nicht getaktetem Materialfluss Ein Objekttyp alle 12,5 Minuten exponentialverteilt
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Aufgabe 1: Leistungsanalyse bei nicht getaktetem Materialfluss

20 Plätze
20 Plätze
Maschinen Lab Aufgabe 1: Leistungsanalyse bei nicht getaktetem Materialfluss 20 Plätze
Maschinen Lab Aufgabe 1: Leistungsanalyse bei nicht getaktetem Materialfluss 20 Plätze
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Aufgabe 1: Leistungsanalyse bei nicht getaktetem Materialfluss

Maschinen Lab Aufgabe 1: Leistungsanalyse bei nicht getaktetem Materialfluss
Maschinen Lab Aufgabe 1: Leistungsanalyse bei nicht getaktetem Materialfluss
Maschinen Lab Aufgabe 1: Leistungsanalyse bei nicht getaktetem Materialfluss
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Aufgabe 1: Leistungsanalyse bei nicht getaktetem Materialfluss

Maschinen Lab Aufgabe 1: Leistungsanalyse bei nicht getaktetem Materialfluss
Maschinen Lab Aufgabe 1: Leistungsanalyse bei nicht getaktetem Materialfluss
Maschinen Lab Aufgabe 1: Leistungsanalyse bei nicht getaktetem Materialfluss
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Aufgabe 1: Leistungsanalyse bei nicht getaktetem Materialfluss

•Simulationszeitraum 1 Tag

•Statistik wird nur einmal erstellt (am Ende der Simulation, weil Simulationszeit = Statistikintervall)

1 Tag •Statistik wird nur einmal erstellt (am Ende der Simulation, weil Simulationszeit = Statistikintervall)
1 Tag •Statistik wird nur einmal erstellt (am Ende der Simulation, weil Simulationszeit = Statistikintervall)
1 Tag •Statistik wird nur einmal erstellt (am Ende der Simulation, weil Simulationszeit = Statistikintervall)
1 Tag •Statistik wird nur einmal erstellt (am Ende der Simulation, weil Simulationszeit = Statistikintervall)
1 Tag •Statistik wird nur einmal erstellt (am Ende der Simulation, weil Simulationszeit = Statistikintervall)
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Aufgabe 1: Leistungsanalyse bei nicht getaktetem Materialfluss

Aufgaben:

1. Stellen die Puffer aktuell einen Engpass dar?

2. Ermitteln Sie die minimalen Puffergrößen, so dass der aktuelle Output sich nicht verringert.

einen Engpass dar? 2. Ermitteln Sie die minimalen Puffergrößen, so dass der aktuelle Output sich nicht
einen Engpass dar? 2. Ermitteln Sie die minimalen Puffergrößen, so dass der aktuelle Output sich nicht
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Aufgabe 2: Nicht getakteter Materialfluss mit Störungen

Aufgabe

Verwendet wird das Modell aus der Aufgabe 1 „Leistungsanalyse bei nicht getaktetem Materialfluss“. Jetzt unterliegen aber die Arbeitsstationen 1, 3 und 5 zufälligen Störungen (z.B. Werkzeugbruch).

Materialfluss“. Jetzt unterliegen aber die Arbeitsstationen 1, 3 und 5 zufälligen Störungen (z.B. Werkzeugbruch).
Materialfluss“. Jetzt unterliegen aber die Arbeitsstationen 1, 3 und 5 zufälligen Störungen (z.B. Werkzeugbruch).
Materialfluss“. Jetzt unterliegen aber die Arbeitsstationen 1, 3 und 5 zufälligen Störungen (z.B. Werkzeugbruch).
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Aufgabe 2: Nicht getakteter Materialfluss mit Störungen

Parameter für die Störungsbausteine:

Störung: zufällig Abstand: normalverteilt μ = 7200, σ = 600 Dauer: exponentialverteilt μ = 300

Ansonsten gelten die Parameter aus der Aufgabe 1 „Leistungsanalyse bei nicht getaktetem Materialfluss“.

Aufgabe:

Erstellen Sie das Simulationsmodell. Welche Auswirkungen haben die Störungen auf den Durchsatz des Systems? Wie könnte der Durchsatz beeinflusst werden?

Welche Auswirkungen haben die Störungen auf den Durchsatz des Systems? Wie könnte der Durchsatz beeinflusst werden?
Welche Auswirkungen haben die Störungen auf den Durchsatz des Systems? Wie könnte der Durchsatz beeinflusst werden?
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Aufgabe 2: Nicht getakteter Materialfluss mit Störungen

Maschinen Lab Aufgabe 2: Nicht getakteter Materialfluss mit Störungen
Maschinen Lab Aufgabe 2: Nicht getakteter Materialfluss mit Störungen
Maschinen Lab Aufgabe 2: Nicht getakteter Materialfluss mit Störungen
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Aufgabe 3: Qualitätskontrolle

Die Abbildung zeigt das Layout einer Qualitätskontrolle (AST 1) mit einem Nacharbeitsbereich (AST 2):

Qualitätskontrolle Die Abbildung zeigt das Layout einer Qualitätskontrolle (AST 1) mit einem Nacharbeitsbereich (AST 2):
Qualitätskontrolle Die Abbildung zeigt das Layout einer Qualitätskontrolle (AST 1) mit einem Nacharbeitsbereich (AST 2):
Qualitätskontrolle Die Abbildung zeigt das Layout einer Qualitätskontrolle (AST 1) mit einem Nacharbeitsbereich (AST 2):
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Aufgabe 3: Qualitätskontrolle

Die Werkstücke (Objekttyp 1) gelangen von der Quelle über eine Staustrecke zur Qualitätskontrolle (AST 1). 15 % der Werkstücke müssen zur Nacharbeit (AST 2). Fehlerfreie und nachgearbeitete Werkstücke werden zur Senke weitergeleitet.

Parameter:

Quelle Objektgenerierung erfolgt in zufälliger Reihenfolge. Objekttypbestimmung: Objekttyp 1, Häufigkeit 100 Verteilung der Ausstosszeit: getaktet, Taktzeit 200 sec.

Staustrecke 1 (SST1) Anzahl der Segmente 10

1, Häufigkeit 100 Verteilung der Ausstosszeit: getaktet, Taktzeit 200 sec. Staustrecke 1 (SST1) Anzahl der Segmente
1, Häufigkeit 100 Verteilung der Ausstosszeit: getaktet, Taktzeit 200 sec. Staustrecke 1 (SST1) Anzahl der Segmente
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Aufgabe 3: Qualitätskontrolle

Staustrecke 2 (SST2) Anzahl der Segmente 3

Sonstige Staustrecken Anzahl der Segmente 1

Verteilelement Verteilstrategie: zielgerichtet nach nach SST2 Objekttyp 1 nach Staustrecke vor AST2 Objekttyp 10

Zusammenführelement Vorfahrtstrategie: Priorität der Eingänge Eingang SST1 Priorität 1 Eingang SST nach AST2 Priorität 2

Vorfahrtstrategie: Priorität der Eingänge Eingang SST1 Priorität 1 Eingang SST nach AST2 Priorität 2
Vorfahrtstrategie: Priorität der Eingänge Eingang SST1 Priorität 1 Eingang SST nach AST2 Priorität 2
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Aufgabe 3: Qualitätskontrolle

Arbeitsstation 1 (AST1)

Arbeitszeitverteilung Objekt 1, Verteilung getaktet, Taktzeit 200 sec. Objekt 10, Verteilung getaktet, Taktzeit 1 sec.

 

Objekt

Wahrscheinlichkeit

Eingangsobjekt

1

85

10

15

Eingangsobjekt 10:

1

100

Arbeitsstation 2 (AST2) Arbeitszeitverteilung Objekt 10, Verteilung getaktet, Taktzeit 300 sec.

10: 1 100 Arbeitsstation 2 (AST2) Arbeitszeitverteilung Objekt 10, Verteilung getaktet, Taktzeit 300 sec.
10: 1 100 Arbeitsstation 2 (AST2) Arbeitszeitverteilung Objekt 10, Verteilung getaktet, Taktzeit 300 sec.
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Aufgabe 3: Qualitätskontrolle

Senke Verteilung Annahmezeit: exponentialverteilt, Erwartungswert 200 sec.

Simulationszeit 8:00 (= 8 Stunden) Statistikintervall 8:00

Aufgaben:

Modelliere das Produktionssystem mit den obigen Angaben. Führe eine Simulationsrechnung durch und analysiere das Ergebnis. Welcher Effekt tritt ein und warum tritt dieser Effekt ein? Welche Maßnahme(n) können zur Beseitigung dieses Effektes vorgenommen werden? Teste und analysiere diese neue(n) Lösung(en).

Als Ziel soll der Durchsatz des Systems maximiert werden.

werden? Teste und analysiere diese neue(n) Lösung(en). Als Ziel soll der Durchsatz des Systems maximiert werden.
werden? Teste und analysiere diese neue(n) Lösung(en). Als Ziel soll der Durchsatz des Systems maximiert werden.
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Aufgabe 3: Qualitätskontrolle

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Aufgabe 3: Qualitätskontrolle

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Aufgabe 3: Qualitätskontrolle

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