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ViCADo 2008 CAD CAD O O Handbuch Grundlagen Entwurfs- und Genehmigungsplanung Positions- und Bewehrungsplanung

ViCADo 2008

ViCADo 2008 CAD CAD O O Handbuch Grundlagen Entwurfs- und Genehmigungsplanung Positions- und Bewehrungsplanung
ViCADo 2008 CAD CAD O O Handbuch Grundlagen Entwurfs- und Genehmigungsplanung Positions- und Bewehrungsplanung
ViCADo 2008 CAD CAD O O Handbuch Grundlagen Entwurfs- und Genehmigungsplanung Positions- und Bewehrungsplanung
ViCADo 2008 CAD CAD O O Handbuch Grundlagen Entwurfs- und Genehmigungsplanung Positions- und Bewehrungsplanung
CAD CAD O O
CAD
CAD
O
O

Handbuch

Grundlagen

Entwurfs- und Genehmigungsplanung

Positions- und Bewehrungsplanung

Vorwort

Vorwort

Vorwort

Was ist ViCADo?

ViCADo ist ein modernes, objektorientiertes CAD-System, das eine durchgän- gige Projektbearbeitung angefangen vom Entwurf bis hin zur Ausgabe von Schal- und Bewehrungsplänen erlaubt. Damit werden Architekten und Tragwerksplanen gleichermaßen angesprochen.

Architekten finden in ViCADo ein intelligentes Werkzeug, das dem Planungsprozess folgt und die dreidimensionale Entwicklung kompletter Bauwerke erlaubt. Beliebige Schnitte und Sichten auf das Modell sind leicht zu erzeugen und in entsprechende Werk- und Ausführungsplänen zu überführen.

Tragwerkplaner können die komplette Bewehrung auf einer einheitlichen Datenbasis in das Modell einarbeiten.

Zentrales Anliegen dieses Handbuchs ist es, zentrale Arbeitsprozesse der Entwurfs- und Tragwerksplanung sowie der Plangenerierung anhand eines Beispielmodells zu veranschaulichen. Hierbei lassen sich natürlich nicht alle Details zur Sprache bringen.

Es ist deshalb unsere Zielsetzung, einen roten Faden herauszuarbeiten, an dem Sie sich orientieren können, und Sie mit Tipps und Tricke vertraut zu machen, die ein schnelles und effizientes Arbeiten ermöglichen.

Inhalt

Inhalt

Über dieses Handbuch

Vorkenntnisse

Bei dieser Beschreibung werden Grundkenntnisse im Umgang mit den gängigen Microsoft Anwendungen vorausgesetzt.

Schreib- und Sprachkonventionen

In diesem Handbuch werden folgende Schreibkonventionen verwendet:

Fett hervorgehoben werden:

Verweise auf andere Kapitel und Abschnitte

Beispiel

Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Sichten anpassen.

 

Datei- und Verzeichnisnamen, Menütitel und –befehle, Symbole, Schaltflä- chen, Gruppen, Felder, Eingabeaufforderungen sowie Texteingaben

Beispiel

Setzen Sie in der Registerkarte Maßdarstellung ein Häkchen in das Kont-

rollkästchen Ausfüllen.

 

Tastenbezeichnungen

Beispiel

Sie können die polygonale Eingabe jederzeit mit der Enter-Taste beenden.

Menübefehle

werden

in

Kurzschreibweise

nach

folgendem

Muster

 

angegeben

Beispiel

Sollte eine Symbolleiste nicht sichtbar sein, kann diese über den Befehl

Extras > Anpassen > Symbolleisten eingeblendet werden.

 

Vorwort

Vorwort

Impressum

Geschützte Kennzeichen, urheberrechtlich geschützte Werke und sonstige gewerbliche Schutzrechte sind im Handbuch nicht besonders kenntlich gemacht. Die fehlende Kenntlichmachung berechtigt nicht zur Annahme, dass diese frei verwendbar sind.

Software und Dokumentation wurden mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt. Da Fehler sich jedoch nicht gänzlich ausschließen lassen, kann für die Fehlerfreiheit keine Garantie übernommen werden. Anregungen und Hinweise nehmen wir gerne entgegen.

Copyright © 2008

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Redaktion

docom

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Alle Rechte vorbehalten. Die Nutzung ist nur innerhalb der vorgegebenen Grenzen des deutschen Urheberrechts und der Allgemeinen Geschäfts- und Lizenzbedingungen zulässig. Insbesondere das Einstellen in elektronische Informationssysteme und die Vervielfältigung ohne vorherige Erlaubnis ist unzulässig.

Alle Angaben/Daten nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr für Vollstän- digkeit und Richtigkeit.

Stand der Dokumentation: Mai 2008

Leserkommentar

Das vorliegende Handbuch soll Ihnen helfen, ViCADo zur Bewältigung Ihrer Aufgaben nutzbringend einzusetzen. Deshalb interessieren uns Ihre Kommen- tare, Änderungsvorschläge und Anregungen zu diesem Handbuch.

Wir würden uns daher freuen, wenn Sie uns telefonisch oder per E-Mail Ihre Meinung und Kritik zukommen lassen.

Sie erreichen uns wie folgt:

Telefon:

0631 / 3 03 33 11

Telefax:

0631 / 3 03 33 20

E-Mail: info@mbaec.de

Vorwort

Vorwort

Grundlagen

Dieser Handbuchteil macht Sie mit den grundlegenden Eigenschaften und der Funktionsweise von ViCADo vertraut. Die gründliche Lektüre dieses Teils ist deshalb für jeden Anwender empfehlenswert.

Was ist ViCADo?

6

Plan und Modell

6

Pläne über Pläne

6

Das Denken in Modellen

7

Grundbegriffe

7

Projekt und Modell

7

Geschosse und Bauteile

9

Sichten als Ordnungskriterium

10

Pläne und Planausgabe

12

Modell erzeugen

13

Der ProjektManager

13

Bauvorhaben anlegen

15

Erstes Geschoss anlegen

16

Der Arbeitsbildschirm

20

Titelleiste

21

Menüleiste

22

Symbolleisten

22

Der Zeichnungsbereich

23

Flyout-Fenster

23

Numerische Eingabeleiste

23

Statusleiste

24

Bauteile eingeben

24

Grundprinzip der Eingabe

24

Außenwände

30

Innenwände

40

Fenster, Türen und Öffnungen

41

Wandöffnung einbauen

49

Treppe einbauen

51

Inhalt

Inhalt

Decke konstruieren

57

Unterzug mit Stütze einbauen

60

Weitere Geschosse anlegen

65

Obergeschoss anlegen

65

Dachgeschoss erzeugen

70

Die Geschossverwaltung

72

Sichten als Konstruktionshilfe

72

Die Sichtenverwaltung

72

Sichten einrichten

74

Neue Sicht anlegen

78

3D-Sicht zur Visualisierung

83

Dach konstruieren

85

Dachgrundriss eingeben

85

Dachparameter einstellen

87

Einbau abschließen

92

Sparren und Pfetten bearbeiten

94

Dachfenster einbauen

96

Dachgauben konstruieren

99

Bodenplatte konstruieren

103

Geschossfolie anlegen

104

Neue Draufsicht erzeugen

106

Bodenplatte eingeben

110

Streifenfundament einbauen

112

Modell im Plan darstellen

114

Sichten als Planteil einrichten

114

Sichten anlegen

115

Bauteil-Eigenschaften ändern

124

Darstellung festlegen

132

Verdeckte Kanten berechnen

134

Texte hinzufügen

136

Grafiken ergänzen

139

Gebäudemodell bemaßen

148

Bauteile bemaßen

149

Höhenkoten eingeben

154

Vorwort

Vorwort

Plan zusammenstellen

158

Plan anlegen

158

Plankomponenten einfügen

160

Schriftfeld einfügen

163

Plankomponenten bearbeiten

173

Plan drucken oder plotten

178

Über Drucker oder Plotter drucken

178

Ausgabe in den Viewer drucken

180

Als PDF-Datei ausgeben

184

Bearbeitungsfunktionen

185

Bauteile manipulieren

185

Bauteil

verschieben

185

Bauteil

drehen

188

Bauteil

spiegeln

189

2D-Objekte manipulieren

191

Bauteile geometrisch verändern

192

Trimmen

193

Punkt einfügen, verschieben, löschen

195

Strecke auftrennen

197

Teilkante herausziehen

199

Objekte teilen und vereinigen

202

Verschneidung zwischen Bauteilen definieren

203

Bauteile verschneiden

206

Automatisch verschneiden

206

Manuell verschneiden

206

Wände über Eck verschneiden

207

Wände als T-Stoß verschneiden

209

Objekte dehnen

211

Bauteile ausrichten

213

Geschossdaten anpassen

215

Mit Gebäudeabschnitten arbeiten

218

Was sind Abschnitte?

218

Gebäude-Abschnitt

kopieren

219

Abschnitte ein- und ausblenden

221

Inhalt

Inhalt

Allgemeine Werkzeuge

224

Bildoperationen

224

Bildausschnitt vergrößern / verkleinern

224

Bauteil(e) zoomen

224

Ausschnitt bilden

225

Mit dem 2D-Cockpit arbeiten

227

Lupenfunktion

228

Mit Rastern arbeiten

228

Mit Hilfslinien arbeiten

231

Polygonale Eingabe

232

Messen

235

ViCADo anpassen

236

Arbeitsfenster einrichten

236

Fenster und Symbole anordnen

236

Grafikeinstellungen anpassen

237

Bildschirmdarstellung einrichten

238

Mit Vorlagen arbeiten

239

Neue Layoutvorlage erstellen

239

Layoutvorlagen aus Objekteigenschaften erstellen

241

Darstellungsvorlagen erstellen

243

Darstellungsvorlage verwenden

245

Darstellungsvorlage für Wände im Exposé

246

Bauteileigenschaften übertragen

249

Weitere Einstellungen

251

Sicherheitskopien verwalten

251

Maßeinheiten

254

Fangoptionen einstellen

254

Stammdatenverwaltung

255

Übersicht

255

Objekte und Materialien

256

Elemente der Darstellung

257

Datenaustausch

261

Übersicht

261

ArCon-Projekte importieren

262

Vorwort

Vorwort

3D-Import durchführen

262

Ergebnis

272

2D-Import durchführen

273

DXF-/DWG-Dateien importieren

275

Import starten

276

Vorschau

276

Zuordnungen

bearbeiten

278

Konfiguration

speichern

281

Import abschließen

282

DXF-/DWG-Dateien exportieren

282

Mit Niveaufolien arbeiten

286

Folien als Instrument der Gliederung

286

Folien und Höhenniveau

286

Anwendungsbereich

287

Blockfundament mit Stütze konstruieren

287

Modell anlegen

287

Bauteile konstruieren

289

Anhang

292

Symbolleisten

292

Symbolleisten

der

Konstruktion

292

Symbolleisten

der

Bearbeitung

313

Cursordarstellungen

325

Glossar

326

Index

328

Was ist ViCADo?

Was ist ViCADo?

Software als

elektronisches

Zeichenbrett

Was ist ViCADo?

Plan und Modell

Pläne über Pläne

Seit der Erfindung des Papiers werden Zeichnungen erstellt, um dem Bauherrn die Idee des fertigen Bauwerkes zu unterbreiten. Dabei war immer der Plan der Träger der Information.

An dieser grundlegenden Ausrichtung hat auch der Einsatz von Software nichts geändert. Die bislang eingesetzten CAD-Systeme sind häufig jedoch nicht mehr als ein elektronisches Zeichenbrett. Sie ersetzen die klassischen Werk- zeuge wie Lineal und Stift durch Maus und Tastatur.

Werk- zeuge wie Lineal und Stift durch Maus und Tastatur. Diese Technik hat zwar bereits viele

Diese Technik hat zwar bereits viele Vorteile, die Möglichkeiten eines "elektro- nischen Zeichenbretts" werden aber noch durch folgende Eigenschaften einge- schränkt:

Die Bauwerke werden durch eine Vielzahl von einzelnen Zeichnungen und Plänen beschrieben, wobei deren Inhalte völlig losgelöst voneinander existieren.

Die Darstellung von Übergangsbereichen auf zwei verschiedenen Plänen bedeutet doppelte Arbeit und stellt bei Änderungen eine ständige Ge- fahrenquelle dar.

Die Zerlegung von Bauteilen in Grundriss und Schnitt – selbst auf einem Plan – erfordert doppelten Aufwand beim Erstellen und Ändern. Weiterer Aufwand entsteht, wenn alles fertig ist und nur eine „Kleinigkeit“ geändert werden soll. Auf einmal wird aus: „die Stütze und den Unterzug, die rücken wir jetzt doch noch einen Meter nach hinten“ ein neuer Grundriss, eine neue Ansicht, eine neue Stückliste usw.

Kurzum: Die mit herkömmlichen CAD-Systemen erstellten Pläne haben kaum größeren Informationsgehalt als die von Hand gezeichneten, womit die heutigen Möglichkeiten der Datenverarbeitung ungenutzt bleiben.

Grundbegriffe

Grundbegriffe

Das Denken in Modellen

Mit der Weiterentwicklung von Softwarelösungen haben sich die Möglichkeiten bei der Verwendung moderner CAD-Systeme erweitert.

Während der Konstruktion des Bauwerks im CAD durch den Anwender werden wichtige Informationen vom Programm automatisch erzeugt (beispielsweise 3D-Informationen zum Bauwerk, Flächen und Volumenberechnungen, Bauteil- bewehrung).

Flächen und Volumenberechnungen, Bauteil- bewehrung). Alle Informationen zu dem entstehenden Bauwerk werden in

Alle Informationen zu dem entstehenden Bauwerk werden in einem Modell gespeichert und können jederzeit von ViCADo in Form eines Plans oder einer Textausgabe bereitgestellt werden. Für ViCADo steckt also das gesamte Wis- sen nicht mehr im Plan, sondern im Modell. Dadurch wird zu jedem Zeitpunkt der aktuelle Stand des Modells automatisch in Form eines Planes bereitges- tellt.

Grundbegriffe

Projekt und Modell

ViCADo erfasst ein Bauvorhaben als eine Menge von einzelnen Bauteilen, die gemeinsam ein Modell bilden. Alle Bauteile beinhalten neben geometrischen Informationen auch nicht geometrische Informationen und stehen in Beziehung zueinander.

Das Modell

geometrischen Informationen auch nicht geometrische Informationen und stehen in Beziehung zueinander. Das Modell 1 - 7

Was ist ViCADo?

Was ist ViCADo?

ViCADo behandelt die Bauteile also ganzheitlich. Diese Objektorientierung macht die grafischen Daten von ViCADo intelligent. Der grundlegende Bezug aller Bauteile auf das Modell erlaubt eine durchgängige Datenhaltung. Damit ist ViCADo nicht mehr nur eine Datenverwaltung, sondern ein intelligentes Informationssystem.

Modelle und ihr Bezug zum Pro- jekt

Dient das Modell also der ganzheitlichen Darstellung der Konstruktion, geht das Projekt noch einen Schritt weiter. Denn es verwaltet neben dem eigentli- chen CAD alle zu einem Bauvorhaben gehörenden Unterlagen: hierzu zählen Lagepläne ebenso wie Statik-Positionen und FE-Modelle sowie der gesamte Schriftverkehr. Das Modell ist also ein Teil des Projekts

Schriftverkehr. Das Modell ist also ein Teil des Projekts Ein Projekt kann durchaus aus mehreren Modellen

Ein Projekt kann durchaus aus mehreren Modellen bestehen, über die sich unterschiedliche Planungszustände und Alternativvorschläge abbilden lassen. Aufgrund des Zusammenspiels von Projekt und Modell ist also eine Archivie- rung und Dokumentation des gesamten Planungsfortschritts möglich.

Fragen, wer wo welche Daten unter welchem Namen abgelegt hat bzw. welche Dokumente überhaupt zum Bauvorhaben gehören, lassen sich mit einem Mausklick beantworten.

Grundbegriffe

Grundbegriffe

Geschosse und Bauteile

Für die interne Strukturierung und Verwaltung eines Modells verwendet ViCA- Do Geschosse. Geschosse übernehmen also eine zentrale Gliederungsfunkti- on. Darüber hinaus schaffen sie auch Sicherheit in der Konstruktion und beim Änderungsdienst, denn Bauteile lassen sich automatisch in der eingestellten Geschosshöhe konstruieren.

automatisch in der eingestellten Geschosshöhe konstruieren. Das Bauteil wird grundsätzlich in dem aktiv gesetzten

Das Bauteil wird grundsätzlich in dem aktiv gesetzten Geschoss erzeugt. Beim Festlegen der Bauteileigenschaften können die Bauteile auf bestimmte Ge- schosseigenschaften Bezug nehmen.

Technisch betrachtet sind Geschosse nichts anderes als Folien, die sich funk- tional mit herkömmlichen Layern vergleichen lassen. Während in CAD- Programmen Layer jedoch Linien und Striche verwalten, enthalten Folien in ViCADo ganze Bauteile.

Durch den Bezug der Bauteile auf die Geschosseigenschaften ergeben sich die folgenden Vorteile:

Vorteile bei der Konstruktion: Die Eigenschaften der Geschosse werden für die Bauteile übernommen. Alle Niveauangaben der Bauteile beziehen sich auf das Geschossniveau. Beim Konstruieren der Bauteile brauchen Sie sich im Regelfall also weder um das richtige Bauteilniveau noch um die richtige Bauteilhöhe zu kümmern. Eingabefehler lassen sich damit vermei- den.

Vorteile beim Änderungsdienst: Bei Änderungen der Geschossdaten innerhalb des Geschosses werden alle Niveau- und Höhenangaben der darin konstruierten Bauteile entsprechend angepasst. Die Bauteile wissen also, wie sie sich verhalten sollen. Das betrifft auch eine angebundene Bemaßung sowie die in Bauteilen verlegten angebundenen Bewehrungs- objekte.

Was ist ViCADo?

Was ist ViCADo?

Die folgende Grafik zeigt ein Beispiel für die Effizienz, Bauteileigenschaften aus Geschosseigenschaften abzuleiten: Sie haben in einem Geschoss Wände, Decken und Unterzüge gleichermaßen auf die für ein Geschoss vereinbarte Höhe bezogen. Alle Bauteile passen sich automatisch an, wenn Sie die für das Geschoss hinterlegte Deckenstärke ändern.

Sie die für das Geschoss hinterlegte Deckenstärke ändern. Die Decke wird automatisch nach unten verbreitert. Der

Die Decke wird automatisch nach unten verbreitert. Der Unterzug rutscht nach unten und die Höhe der Stütze wird entsprechend korrigiert.

Bei geschossübergreifenden Änderungen wird das Niveau aller betroffe- nen Bauteile automatisch korrigiert. Die Geschosse stehen also in Abhän- gigkeit zueinander.

Natürlich kann die automatische Anpassung eines Bauteils an die Geschoss- höhe für jedes Bauteil einzeln festgelegt werden. Standardmäßig ist die Ab- hängigkeit aktiviert. Ebenso lässt höhe für jedes Bauteil einzeln festgelegt werden. Standardmäßig ist die Ab- hängigkeit aktiviert. Ebenso lässt sich die Abhängigkeit auch ausschalten. Al- lerdings geht dann der Automatismus der durchgängigen Anpassung der Bau- teile beim Änderungsdienst verloren.

Sichten als Ordnungskriterium

Sichten sind neben den Geschossen das zweite zentrale Strukturelement des CAD-Modells. Sichten zeigen grundsätzlich den aktuellen Zustand eines Ge- bäudemodells. Grundrisse, Schnitte, Detailansichten sind beispielsweise sol- che Sichten.

Grundbegriffe

Grundbegriffe

Sichten haben innerhalb von ViCADo eine doppelte Funktion:

Sichten sind in erster Linie Hilfsmittel und Ordnungskriterium für die Konstrukti- on und Darstellung der Bauteile. Sie werden erzeugt, damit Bauteile optimal darin konstruiert werden können.

So können Sie sich für die Eingabe einen Grundriss, einen Schnitt und eine grafische 3D-Visualisierung auf dem Bildschirm anordnen und wahlweise in den verschiedenen Sichten arbeiten. Auch für die einfachere Selektion von Bauteilen eignen sich unterschiedliche Sichten.

Sichten als Kons- truktionshilfe

unterschiedliche Sichten. Sichten als Kons- truktionshilfe Änderungen, die in einer Sicht erfolgen, werden automatisch

Änderungen, die in einer Sicht erfolgen, werden automatisch in allen anderen Sichten dargestellt. Denn: Jede Eingabe ergänzt oder verändert das Modell. Und jede Änderung des Modells veranlasst alle Sichten, sich automatisch zu erneuern. Die gesamte Zeichnung bleibt also immer in sich konsistent.

Wurden alle Bauteile in den einzelnen Sichten konstruiert, können aus diesen die Sichten abgeleitet werden, die für die Übernahme auf den Plan vorgesehen sind. Sichten sind also in einer fortgeschrittenen Konstruktionsphase Planteile, die für die Zusammenstellung Ihrer Planunterlagen benötigt werden.

Sichten als

Planteile

Planteile, die für die Zusammenstellung Ihrer Planunterlagen benötigt werden. Sichten als Planteile 1 - 11

Was ist ViCADo?

Was ist ViCADo?

Damit die Planteile auch nur die erforderlichen Informationen enthalten, können Sie für jede Sicht einstellen, welche Geschosse und Bauteile dargestellt wer- den sollen. ViCADo spricht hierbei von der Sichtbarkeit einer Sicht.

So lassen sich zum Beispiel in einer Draufsicht nur Bauteilobjekte und in einer weiteren Draufsicht Bauteil- und Bewehrungsobjekte sichtbar machen, damit in der anschließenden Planzusammenstellung getrennte Sichten für Schal- und Bewehrungspläne ausgewählt werden können.

Sichten und

2D-Objekte

Damit schließlich aus einer Sicht das endgültige Planteil wird, muss diese ne- ben den Bauteilen noch weitere planteilspezifische Informationen enthalten. Die Sicht ist also mit 2D-Informationen wie Texten, Bemaßungen, weiteren grafischen Konstruktionsdetails etc. zu ergänzen.

Solchermaßen in der Sicht erzeugte Objekte sind sichtspezifisch. Sie werden direkt in der Sicht gespeichert und auch nur dort angezeigt. Eine Maßkette, die bspw. in einer Draufsicht EG eingegeben wurde, ist in einer Sicht Draufsicht OG nicht sichtbar.

wurde, ist in einer Sicht Draufsicht OG nicht sichtbar. Demgegenüber sind alle Bauteile mit 3D-Informationen (bspw.

Demgegenüber sind alle Bauteile mit 3D-Informationen (bspw. Wände, Decken etc.) geschossspezifisch. Sie werden in Geschossen gespeichert und werden je nach eingestellter Sichtbarkeit in allen Sichten dargestellt.

Pläne und Planausgabe

Sind alle planrelevanten Informationen in die Sicht eingearbeitet, können diese auf dem Plan platziert werden.

Der Plan erhält innerhalb des Modells eine eindeutige Planbezeichnung, ein frei wählbares Blattformat mit Umrandung, Faltmarkierungen und Randzeile, sowie durch den Anwender definierbare Schriftfelder. Die Pläne können mit beliebigen zusätzlichen Informationen (bspw. Legenden) erweitert werden.

Der ProjektManager

Der ProjektManager
Der ProjektManager Alle Sichten lassen sich auf dem Plan neu ordnen, verschieben, löschen, er- gänzen oder

Alle Sichten lassen sich auf dem Plan neu ordnen, verschieben, löschen, er- gänzen oder im Maßstab verändern.

Auch nach dem Platzieren einer Sicht auf dem Plan werden alle Änderungen am Modell direkt in die Planausgabe „durchgereicht“.

Muss bspw. in einem Geschoss ein neuer Unterzug erzeugt oder ein vorhan- dener Unterzug verschoben werden, muss dieser im Unterschied zum traditio- nellen Zeichnen nicht mehr in allen Planteilen neu gezeichnet oder geändert werden. Die Aktualisierung erfolgt in ViCADo automatisch. Damit bleiben Sich- ten und die daraus abgeleiteten Pläne in sich konsistent.

Modell erzeugen

Der ProjektManager

Plan nachträglich

ändern

Modelle werden grundsätzlich über den ProjektManager angelegt und verwal- tet. In ihm werden alle erforderlichen Arbeiten am Projekt koordiniert.

Aufgrund der einfachen Projektstruktur lassen sich die Daten Ihrer Projekte schnell wieder finden. Mit wenigen Klicks haben Sie Projekte geöffnet, Modelle bearbeitet und Änderungen gespeichert.

1. Starten Sie den ProjektManager über das Symbol auf dem Desktop.

2. Schauen Sie sich einmal in Ruhe im ProjektManager um. Klicken Sie im Projekt-Browser auf das Verzeichnis Beispiele 2008. Hier sind einige Bau- vorhaben beispielhaft aufgeführt.

3. Entpacken Sie eines der Projekte durch Doppelklick in das Verzeichnis Beispiele 2008 und öffnen Sie es. Auf der rechten Seite werden Ihnen die darin genutzten Anwendungsprogramme angezeigt.

2008 und öffnen Sie es. Auf der rechten Seite werden Ihnen die darin genutzten Anwendungsprogramme angezeigt.

Modell erzeugen

Modell erzeugen

4. Wechseln Sie in die Registerkarte ViCADo. Es werden alle Modelle mit den zugehörigen Geschossen und Sichten aufgelistet, die zu dem gewähl- ten Projekt bereits angelegt worden sind.

zu dem gewähl- ten Projekt bereits angelegt worden sind. Der ProjektManager besitzt folgenden Aufbau: Auf der

Der ProjektManager besitzt folgenden Aufbau:

Auf der linken Seite werden in einer Baumdarstellung alle Projekte aufgelis- tet. Verzeichnisse, die mit Ing+ 2008 angelegt wurden, sind blau hervorge- hoben. Projekte, die mit Ing+ 2008 erstellt wurden, sind dunkelrot darges- tellt und durch ein entsprechendes Ordnersymbol gekennzeichnet. Projekte aus früheren Versionen sind orange markiert.

Auf der rechten Seite werden alle Anwendungsprogramme in Form von Registerkarten aufgeführt, die für das Bauvorhaben genutzt werden. Die erste Registerkarte enthält allgemeine Projektinformationen (Verzeichnis- name, Bauherr, Architekt usw.).

Über die rechte Maustaste öffnet sich beim Klick auf die Leiste ein Kontext- menü, über das sich die Anwendungen ein- und ausblenden lassen.

Auf der Registerkarte ViCADo werden die zum gewählten Projekt gehören- den Modelle mit den darin angelegten Sichten und Folien angezeigt. Hat eine Folie bzw. eine Sicht ein Häkchen, wird diese beim Öffnen des Mo- dells geladen.

Übrigens

Der ProjektManager kann aber noch mehr, als Ihre Daten übersichtlich zu- sammenzufassen und darzustellen.

Der ProjektManager unterstützt den elektronischen Datenaustausch mit allen am Planungsprozess Beteiligten. Projekte oder auch Teile daraus lassen sich in gepackter Form als Anhang an eine E-Mail verschicken.

Bauvorhaben anlegen

Bauvorhaben anlegen

Der ProjektManager erlaubt die projektbezogene Verwaltung des gesam- ten Schriftverkehrs zu einem Bauvorhaben.

Projekte lassen sich leicht archivieren, denn der ProjektManager weiß, welche Daten zu einem Projekt gehören.

Bauvorhaben anlegen

Basis Ihrer Arbeit mit ViCADo ist das Projekt. Projekte werden grundsätzlich über den ProjektManager angelegt. Erst dann wird das entsprechende Anwen- dungsprogramm gestartet.

Die Projektinformationen zu Bauherr, Architekt oder Tragwerksplaner stehen mit Anlegen des Projekts durchgängig allen Anwendungsprogrammen zur Ver- fügung. Auch der Planstempel in den Entwurfs- oder Ausführungsplänen be- zieht seine Informationen automatisch aus den an zentraler Stelle eingegebe- nen Daten.

1. Klicken Sie in der Symbolleiste des ProjektManagers auf das Symbol Pro- jekt Neu. Ein Dialogfenster zur Eingabe der Projektdaten wird geöffnet. Es ist in mehrere Registerkarten untergliedert.

geöffnet. Es ist in mehrere Registerkarten untergliedert. 2. Geben Sie in der Registerkarte Projekt den Projektnamen
geöffnet. Es ist in mehrere Registerkarten untergliedert. 2. Geben Sie in der Registerkarte Projekt den Projektnamen

2. Geben Sie in der Registerkarte Projekt den Projektnamen sowie das Ver- zeichnis an, in dem das Projekt mit seinen Daten gespeichert werden soll.

Modell erzeugen

Modell erzeugen

3. Wählen Sie die Anwendungsprogramme aus, die für die Projektbearbei- tung genutzt werden sollen. Setzen Sie in das Kontrollkästchen ViCADo ein Häkchen.

4. Wechseln Sie in die anderen Registerkarten, um Angaben zu Bauherr, Architekt oder Tragwerksplaner zu machen.

5. Speichern Sie die Angaben mit OK. Das neu angelegte Projekt wird im Browserfenster angezeigt. Das Projektfenster mit den angegebenen An- wendungsprogrammen wird geöffnet. Die Registerkarte Info ist aktiv.

wird geöffnet. Die Registerkarte Info ist aktiv. Erstes Geschoss anlegen Beim Anlegen eines Modells können

Erstes Geschoss anlegen

Beim Anlegen eines Modells können Sie entscheiden, ob Sie Ihr Modell auf der Grundlage von Geschossen oder Folien aufbauen wollen. Unser folgendes Beispiel behandelt schwerpunktmäßig das geschossorientierte Vorgehen. Hierbei wollen wir Ihnen die Vorteile dieser Methode beim Konstruieren der Bauteile sowie beim Änderungsdienst vorstellen.

Zusätzlich zur geschossorientierten Vorgehensweise können Sie auch folien- orientiert arbeiten. So lassen sich unabhängig von den Geschossen Folien mit einem eigenen Höhenniveau definieren. ViCADo spricht in diesem Fall von so genannten Niveaufolien. Wie Sie hierbei vorgehen, finden Sie im Kapitel Ni- veaufolien für spezielle Anwendungen.

Was ist ein Basis-Geschoss?

Beim Arbeiten mit Geschossen wird zwischen dem Basis-Geschoss und den daraus abgeleiteten Geschossen unterschieden. Das erste Geschoss, das Sie beim Anlegen eines Modells definieren und mit Werten versehen, ist das Basis- Geschoss. Alle übrigen Geschosse nehmen auf das Basis-Geschoss in ihrer absoluten Höhe Bezug.

Erstes Geschoss anlegen

Erstes Geschoss anlegen
Erstes Geschoss anlegen Die Eigenschaften des zuletzt angelegten Geschosses werden beim Erzeugen eines weiteren

Die Eigenschaften des zuletzt angelegten Geschosses werden beim Erzeugen eines weiteren Geschosses zunächst als Vorschlagswerte angeboten. Sie lassen sich dann individuell für jedes Geschoss anpassen.

Beim Erzeugen eines neuen Geschosses können Sie auch die Bauteile kopie- ren.

Wenn Sie später weitere Gebäudeabschnitte anlegen, gibt es in jedem Abschnitt ein Basis-Geschoss. Das Basis-Geschoss ist das jeweils zuerst defi- nierte Geschoss in jedem Gebäudeabschnitt.

1. Wählen Sie im Projektfenster des ProjektManagers das Anwendungsprog- ramm ViCADo. Klicken Sie hierzu auf die entsprechende Registerkarte.

2. Klicken Sie auf das Symbol Modell Neu, um ein neues Modell anzulegen. Es öffnet sich ein Dialogfenster, in dem Sie den Modellnamen (hier DH- Entwurf) sowie eine ausführliche Beschreibung des Modells angeben.

den Modellnamen (hier DH- Entwurf ) sowie eine ausführliche Beschreibung des Modells angeben. Geschoss anlegen 1

Geschoss

anlegen

den Modellnamen (hier DH- Entwurf ) sowie eine ausführliche Beschreibung des Modells angeben. Geschoss anlegen 1
den Modellnamen (hier DH- Entwurf ) sowie eine ausführliche Beschreibung des Modells angeben. Geschoss anlegen 1

Modell erzeugen

Modell erzeugen

3. Bestätigen Sie mit OK. ViCADo startet im Hintergrund und öffnet den As- sistenten zum Einrichten von Geschossen bzw. Folien.

4. Entscheiden Sie, ob Sie das Gebäudemodell über Geschosse oder Folien aufbauen wollen.

über Geschosse oder Folien aufbauen wollen. Da unser Beispielprojekt ein geschossorientiertes

Da unser Beispielprojekt ein geschossorientiertes Bauvorhaben ist, wählen wir die erste Option. Diese erlaubt uns später, das Modell noch um Folien mit separaten Höhenniveaus zu ergänzen.

Wählen Sie das folienorientierte Arbeiten, können Sie später keine Ge- schosse mehr anlegen. Die Bauteile werden immer in Niveaufolien abge- legt. schosse mehr anlegen. Die Bauteile werden immer in Niveaufolien abge- legt.

5. Öffnen Sie mit Weiter die zweite Seite des Geschoss- und Folien- Assistenten. Da wir die Option Mit Geschossen arbeiten gewählt haben, sind hier die Geschoss-Eigenschaften für das Geschoss festzulegen. Diese Eigenschaften werden bei der anschließenden Bauteileingabe berücksich- tigt.

Erstes Geschoss anlegen

Erstes Geschoss anlegen
Erstes Geschoss anlegen Im Fokus stehen die folgenden Eigenschaften: Bezeichnung : Wählen Sie den Namen des

Im Fokus stehen die folgenden Eigenschaften:

Bezeichnung: Wählen Sie den Namen des Geschosses aus, welches

das Geschoss darstellen soll (im Beispiel Erdgeschoss). Sie können die Liste auch erweitern, indem Sie in das Feld den gewünschten Ge- schossnamen eintragen. Konstruktive Höhe: Bezugsgröße für ein Geschoss ist die konstrukti-

ve Höhe. Diese reicht von der Oberkante des Rohfußbodens bis zur Oberkante der Rohdecke. Wir lassen im Beispiel den vorgeschlagenen Wert von 2,805 m stehen. Geben Sie die Dicke der Rohdecke sowie die Höhe des Fußboden-

aufbaus ein. Beide Werte verändern die konstruktive Höhe nicht. Der Fußbodenaufbau wird später den Rauminformationen zugeordnet (sie- he Abschnitt Fußbodenaufbau einarbeiten). Die Lichte Höhe wird automatisch ermittelt aus der konstruktiven Höhe abzüglich der Dicke der Rohdecke und der Stärke des Fußbodenauf- baus. Niveauangaben: Im Regelfall erhält die Oberkante des Fertigfußbo- dens (OKFF) im Erdgeschoss das Höhenniveau 0,000 m. ViCADo weist abhängig vom Fußbodenaufbau das Höhenniveau der Rohdecke (OKRD) aus (hier im Beispiel -0,100 m). Die absoluten Höhenniveaus der übrigen Geschosse ergeben sich aus dem Eintrag im Geschoss.

Klicken Sie in der Zeichnung auf die Markierungen, werden die zugehöri- gen Maße im Eingabebereich hervorgehoben.

Sie in der Zeichnung auf die Markierungen, werden die zugehöri- gen Maße im Eingabebereich hervorgehoben. 1

Modell erzeugen

Modell erzeugen

6. Schließen Sie über die Schaltfläche Fertigstellen das Anlegen des Mo- dells sowie des zugehörigen Geschosses ab. Es erscheint der Arbeitsbild- schirm von ViCADo mit einer freien Zeichenfläche.

schirm von ViCADo mit einer freien Zeichenfläche. Es wurde automatisch die Draufsicht Erdgeschoss angelegt.

Es wurde automatisch die Draufsicht Erdgeschoss angelegt. In dieser Sicht ist das gleichnamige Geschoss sichtbar geschaltet. Der Statuszeile können Sie entnehmen, dass dieses das Höhenniveau von -0,100 m be- sitzt.

Die Geschoss- und Folienverwaltung weist das Geschoss in der Struktur- darstellung aus. Es wurde automatisch einem Gebäudeabschnitt zugeord- net (im Kapitel Geschosse in Gebäude-Abschnitten zusammenfassen erhalten Sie weitere Informationen zum Arbeiten mit Gebäudeabschnitten).

Der Arbeitsbildschirm

Unabhängig vom Programmbereich, in dem Sie sich gerade befinden, finden Sie in ViCADo eine einheitliche Oberfläche vor: den Arbeitsbildschirm. Dieser ist unter funktionalen Gesichtspunkten in mehrere Bereiche gegliedert, die ihrerseits vertraute Windows-Elemente enthalten. So lässt sich das Programm intuitiv bedienen.

Der Arbeitsbildschirm

Der Arbeitsbildschirm
Der Arbeitsbildschirm Ihr Arbeitsbildschirm ist in verschiedene Bereiche untergliedert: Titelleiste Menüleiste

Ihr Arbeitsbildschirm ist in verschiedene Bereiche untergliedert:

Titelleiste

Menüleiste

Registerkarten mit den einzelnen Anwendungsbereichen

Was- und Wie-Leiste

Symbolleisten zur Bearbeitung

Zeichnungsbereich

Flyout-Fenster

Numerische Eingabeleiste

Statusleiste

Ein weiteres Bildschirmelement sind die Kontextmenüs, die passend zur ak- tuellen Ansicht alle wichtigen Befehle bereitstellen. Sie öffnen das Kontextme- nü über die rechte Maustaste.

Kontextmenü

Titelleiste

Die Titelleiste zeigt den Namen des Modells, des Projekts, des Anwendungs- programms sowie des geöffneten Fensters an.

Modell erzeugen

Modell erzeugen

Menüleiste

Die Menüleiste stellt Ihnen allgemeine Befehle zum Programm und zur Modell- verwaltung zur Verfügung. Kann ein Befehl auch über eine Tastenkombination aufgerufen werden, so steht diese hinter dem jeweiligen Befehl. Auf diese Wei- se können Sie sich die Kurzbefehle aneignen und Ihre Arbeit beschleunigen.

Die Menübefehle sind kontextsensitiv. Wenn sie nicht verwendet werden kön- nen, werden sie in hellgrauer Farbe dargestellt.

Symbolleisten

Für Ihre eigentliche Arbeit mit ViCADo nutzen Sie die Symbolleisten. Symbol- leisten bestehen aus grafischen Schaltflächen und stellen alle zentralen Befeh- le für die Eingabe und Bearbeitung der Modelle zur Verfügung. Der Klick auf ein Symbol innerhalb der Symbolleiste stellt neben dem Menü und einer Tas- tenkombination die dritte Möglichkeit dar, Befehle auszuführen. Symbole, deren Befehle im aktuellen Arbeitskontext nicht ausgeführt werden können, sind deaktiviert.

Ein Tooltipp , der erscheint, wenn Sie mit der Maus über ein Symbol fahren, hilft, das Tooltipp, der erscheint, wenn Sie mit der Maus über ein Symbol fahren, hilft, das Symbol dem Befehl zuzuordnen.

Für den Konstruktionsprozess maßgeblich sind hierbei die sog. Was- und Wie- Leiste.

Was-Leiste

In der Was-Leiste wählen Sie aus, welches Objekt (was) konstruiert werden soll. Welche Objekte hierbei angezeigt werden, hängt davon ab, welche Regis- terkarte aktiviert wurde.

hängt davon ab, welche Regis- terkarte aktiviert wurde. Wie-Leiste In der Wie-Leiste geben Sie an, wie

Wie-Leiste

In der Wie-Leiste geben Sie an, wie das gewählte Bauelement erzeugt werden soll. Die Leiste ist nur sichtbar, wenn in der Was-Leiste ein Objekt für die Kons- truktion ausgewählt worden ist. Ist der Selektions-Pfeil aktiv, wird der Regel- Assistent angezeigt.

aktiv, wird der Regel- Assistent angezeigt. Die Anordnung der Symbolleisten auf dem Arbeitsbildschirm

Die Anordnung der Symbolleisten auf dem Arbeitsbildschirm kann an die indi- viduellen Belange angepasst werden. Sollte eine Symbolleiste nicht sichtbar sein, kann sie Windows-konform durch Klick mit der rechten Maustaste in den Bereich der Symbolleisten wieder eingeblendet werden.

Einige der Symbolleisten (wie die Symbolleisten zum Auswählen und Konfigu- rieren der Bauteile) sind kontextsensitiv und ändern ihre Belegung in Abhän- gigkeit der ausgewählten Anwendung und Funktion.

Der Arbeitsbildschirm

Der Arbeitsbildschirm

Symbole mit schwarzem Pfeil bieten mehrere Eingabemöglichkeiten zur Aus- wahl an. Durch Klick auf den Pfeil wird ein entsprechendes Auswahlfeld geöff- net.

Der Zeichnungsbereich

Im Arbeitsbereich konkretisiert sich der Blick auf die Daten des Gebäudemo- dells in Form von unterschiedlichen Sichten, die in Fenstern verwaltet werden.

Flyout-Fenster

Auf der rechten Seite befinden sich sog. Flyout-Fenster. Die Fenster klappen automatisch auf, wenn die Maus über die Schaltflächen fährt.

Wahlweise können die Fenster durch Klick auf das Pin-Symbol auch in der Oberfläche verankert werden. Es stehen über die Flyout-Fenster die folgenden Bereiche zur Verfügung:

Eigenschaften: Die sog. Eigenschaftenleiste zeigt die Eigenschaften eines oder mehrerer aktuell in der Zeichnung selektierten Objekte. Sie eignet sich gut für die Bearbeitung von Objekten.

Kataloge: ViCADo verfügt über eine Vielzahl an Texturen, Symbolen, Ma- terialien, die übersichtlich in Katalogen verwaltet werden.

Cockpit: Das Cockpit dient dem schnellen Auswählen eines Zoom- Fensters im 2D und zur einfachen Positionierung im 3D.

Sichten: Im Sichtenfenster werden alle Sichten, nach Sichttyp sortiert, aufgelistet. Durch Doppelklick wird eine Sicht geöffnet und steht zur Bear- beitung bereit.

Geschosse und Folien: In diesem Fenster lassen sich neue Geschosse, Geschossfolien sowie Niveaufolien anlegen, kopieren, umbenennen oder entladen. Ein Doppelklick auf einen Geschoss- bzw. Foliennamen macht die Folie in der aktuellen Sicht zur aktiven Folie.

Numerische Eingabeleiste

In dieser Leiste erfolgt die numerische Eingabe beim Konstruieren von Bautei- len über Koordinaten.

Für die Projektbearbeitung lassen sich die gewünschten Eingabedimensionen (m, cm etc.) sowie die Nachkommastellen über das Eigenschaftensymbol in einem separaten Dialogfenster einstellen.

Modell erzeugen

Modell erzeugen

Statusleiste

Die Statusleiste am unteren Rand des Anwendungsfensters liefert funktionsab- hängige Informationen, wie beispielsweise textliche Eingabehilfen, Anzeige der aktiven Arbeitsebene und gewählter Status der Freihandsymbolanwendung.

Bauteile eingeben

Grundprinzip der Eingabe

Wir zeigen in den folgenden Kapiteln die Eingabe von Bauteilen anhand des Erdgeschosses eines Doppelhauses. Hierbei konzentrieren wir uns zunächst auf die linke Hälfte des Doppelhauses.

Geschoss und zugehörige Draufsicht wurden mit dem Anlegen des Modells erzeugt. Es wird als aktives Geschoss in der Symbolleiste Dateifunktionen angezeigt. Das aktuelle Höhenniveau des Geschosses können Sie in der Sta- tuszeile ablesen.

Bevor wir mit der Konstruktion beginnen, sollen ein paar Vorbemerkungen die grundsätzliche Eingabetechnik in ViCADo erläutern.

Bauteile konfigurieren

Viele Eingabetechniken gleichen sich. Ob eine Wand, eine Stütze oder Beweh- rung eingegeben wird: ViCADo behält für alle Eingaben möglichst immer die gleichen Bedienelemente bei.

Das Konstruieren von Bauteilen und 2D-Objekten erfolgt im Zusammenspiel zwischen der Was- und der Wie-Leiste. Die folgende Grafik verdeutlicht dieses Zusammenspiel für das Konstruieren einer Wand, welche unter der Register- karte Bauteile geführt wird. Sobald das Bauteil in der Was-Leiste gewählt wur- de, dient die Wie-Leiste dazu, dessen Eigenschaften zu bestimmen sowie die Art und Weise des Einbaus festzulegen.

Bauteile eingeben

Bauteile eingeben
Bauteile eingeben In unserer Grafik wurde über die Wie-Leiste eine einschalige Wand vom Typ Zweischaliges Mauerwerk

In unserer Grafik wurde über die Wie-Leiste eine einschalige Wand vom Typ Zweischaliges Mauerwerk gewählt. Für den Einbau wird die Eingabe über einen Polygonzug vorgesehen, wobei die Wand an der Innenkante geführt werden soll.

Vorlagen

Alle Bauteile und Grafikobjekte basieren auf Vorlagen. Hierbei wird zwischen den systemseitig vorgegebenen Standard-Vorlagen und den benutzerdefinier- ten Vorlagen unterschieden.

Standard-Vorlage: Für jedes Bauteil bzw. Grafikobjekt existiert eine Stan- dard-Vorlage. Die Eigenschaften dieser Vorlage lassen sich entsprechend anpassen und speichern.

Benutzerdefinierte Vorlage: Zusätzlich zu den Standard-Vorlagen können benutzerspezifische Einstellungen in eigenen Vorlagen gespeichert werden.

Wenn Sie die Eigenschaften einer Vorlage vor der Konstruktion des Bauteils ändern, bleiben diese so lange aktiv, wie Sie sich aktiv in der Funktion befin- den. Sollen die Änderungen dauerhaft gelten, müssen Sie die Vorlage spei- chern. Klicken Sie hierzu in der Wie-Leiste auf das Symbol Vorlage speichern.

Auf bereits verbaute Bauteile hat die Änderung einer Eigenschaft keine Aus- wirkung.

hat die Änderung einer Eigenschaft keine Aus- wirkung. Wie Sie Vorlagen anpassen bzw. neue Vorlagen anlegen,

Wie Sie Vorlagen anpassen bzw. neue Vorlagen anlegen, zeigen wir im Kapitel Mit Vorlagen arbeiten.

Modell erzeugen

Modell erzeugen

Dynamische Konstruktionslinien

Da die meisten Winkel im Bauwesen orthogonal sind, unterstützt ViCADo ein besonderes Verfahren, aufeinanderfolgende Wände oder eine Plattengeomet- rie einzugeben: die dynamischen Konstruktionslinien.

Diese bestehen aus zwei orthogonalen Linien, die sich an der zuletzt gesetzten Koordinate befinden. Die Ausrichtung der Konstruktionslinie orientiert sich nach der zuletzt eingegebenen Kante. Der Bedarf von Hilfslinien und Raster wird dadurch enorm reduziert. Der sichere Umgang mit diesem Werkzeug ist – wie bei allen Werkzeugen – der Garant für schnelles und zuverlässiges Arbeiten.

– der Garant für schnelles und zuverlässiges Arbeiten. Wir machen die Probe aufs Exempel mit einem

Wir machen die Probe aufs Exempel mit einem ersten Wandpolygon.

1. Sie befinden sich im Zeichnungsfenster. Klicken Sie im Anwendungsbe- reich Bauteile auf das Symbol Wand.

2. Setzen Sie einen beliebigen Startpunkt. Der rote Pfeil des Achsenkreuzes zeigt dabei in die x-, der grüne in die y-Richtung.

3. Ziehen Sie die Wand wie ein Gummiband mit. Während der Eingabe wird die Mausposition automatisch auf die Konstruktionslinien gefangen. Gleichzeitig werden Koordinaten der gefangenen Mausposition auf die Konstruktionslinien umgerechnet und in der Eingabezeile zum Editieren angeboten. Dadurch wird eine orthogonale Eingabe recht einfach.

Dadurch wird eine orthogonale Eingabe recht einfach. 4. Sobald Sie den Endpunkt eingegeben haben, wird das

4. Sobald Sie den Endpunkt eingegeben haben, wird das lokale Koordinaten- system auf diesen gesetzt. Der lokale Ursprung wandert also beim Kons- truieren mit.

Bauteile eingeben

Bauteile eingeben
Bauteile eingeben 5. Wenn Sie nun an verschiedenen Stellen weitere Punkte anklicken, verlän- gern Sie das

5.

Wenn Sie nun an verschiedenen Stellen weitere Punkte anklicken, verlän- gern Sie das Wandpolygon. Sie können gut erkennen, dass die Konstrukti- onslinien immer wieder neu ausgerichtet werden und auch die freie Einga- be von Winkeln nach dem eingestellten Winkelraster erlaubt.

Die polygonale Eingabe kann jederzeit mit der Taste Enter beendet werden.

Um eine oder mehrere Wände wieder zu löschen, selektieren Sie diese und drücken Sie die Taste Entf.

Über die Taste Esc bzw. das Markieren-Symbol schalten Sie vom Einga- bemodus in den Bearbeitungsmodus.

Mit der Tab-Taste können Sie die letzte Eingabe zurücknehmen.

Tab -Taste können Sie die letzte Eingabe zurücknehmen. Numerische Eingabe Für die numerische Eingabe von Bauteilen

Numerische Eingabe

Für die numerische Eingabe von Bauteilen über Koordinaten steht die Status- leiste mit Eingabefeldern zur Verfügung. Die numerische Eingabeleiste wird durch Betätigen der Tasten X, Y, A oder W aktiviert.

Taste A: bestimmt den Abstand zum letzten Punkt

Taste W: aktiviert die Winkeleingabe

Taste X: legt die x-Koordinate fest

Taste Y: legt die y-Koordinate fest

Die Werte, die Sie in der numerischen Eingabeleiste eingeben, beziehen sich immer auf das lokale Koordinatensystem, das durch die beiden Achsen im Zeichenbereich gekennzeichnet ist.

Modell erzeugen

Modell erzeugen

Hierbei korrespondieren entweder die Werte x und y oder a und w, die zu- sammen immer den gewünschten Punkt definieren. Betätigen Sie die Taste A muss durch die Mausposition die gewünschte Richtung vorgegeben sein. Ist dies nicht der Fall, muss der Winkel manuell korrigiert werden.

nicht der Fall, muss der Winkel manuell korrigiert werden. Die Koordinateneingabe versteht mathematische Terme. So

Die Koordinateneingabe versteht mathematische Terme. So können Sie bspw. zur Wandeingabe die Wandlängen berechnen lassen. In unserem Fall fängt ViCADo automatisch auf die bspw. zur Wandeingabe die Wandlängen berechnen lassen. In unserem Fall fängt ViCADo automatisch auf die senkrechte Wand und eine Ände- rung der Wandlängen ist hier somit nicht notwendig.

Die Eingabe der Koordinaten über die Eingabeleiste ist natürlich nur eine Möglichkeit. Alternativ könnten Sie sich auch Raster mit passenden Ab- ständen definieren und anschließend die Wände per Mausklick setzen. Ein Beispiel hierzu finden Sie im Abschnitt Mit Rastern arbeiten.

Konstruktionshilfen

Zusätzlich zu den dynamischen Konstruktionslinien und der numerischen Ein- gabeleiste unterstützt Sie ViCADo mit weiteren Funktionen bei der Konstruktion von Bauteilen. Ein paar dieser Funktionen werden kurz in Wort und Bild vor- gestellt. Sie befinden sich als Symbole rechts neben den Feldern der numeri- schen Eingabe.

in Wort und Bild vor- gestellt. Sie befinden sich als Symbole rechts neben den Feldern der
in Wort und Bild vor- gestellt. Sie befinden sich als Symbole rechts neben den Feldern der

Bauteile eingeben

Bauteile eingeben

Die Symbolleiste Konstruktionslinien enthält Funktionalitäten zum Be- stimmen der Konstruktionsrichtung, des Konstruktionspunktes sowie für die Definition von Zwangsgeraden bei der Eingabe von Objekten.

Beim Konstruieren sind häufig auch einzelne Punkte wie Schnittpunkte oder Mittelpunkte für das genaue Platzieren von Objekten notwendig. Zum Ermitteln dieser Punkte steht die Symbolleiste Punktkonstruktionen zur Verfügung.

Ursprung in Ausgangslage: Setzt die Konstruktionslinien auf den globa- len Koordinatenursprung.

Ursprung in Ausgangslage : Setzt die Konstruktionslinien auf den globa- len Koordinatenursprung.

Ursprung setzen: Ein erforderlicher Konstruktionspunkt wird frei festgelegt bzw. über einen Objektpunkt identifiziert, z. B. Anfangs- oder Endpunkt von Linien, Wänden, usw. Der Mittelpunkt des Koordinatenkreuzes springt an diesen Punkt und erhält die Koordinaten X, Y = 0.00, 0.00.

usw. Der Mittelpunkt des Koordinatenkreuzes springt an diesen Punkt und erhält die Koordinaten X, Y =

Konstruktionsrichtung auf 0 o setzen: Wechselt die Konstruktionsrichtung in den Originalzustand, d. h. in die Richtung der globalen Koordinatenach- sen.

: Wechselt die Konstruktionsrichtung in den Originalzustand, d. h. in die Richtung der globalen Koordinatenach- sen.

Konstruktionsrichtung um 90 o drehen: Dreht das lokale Koordinatensys- tem (X, Y-Achsen) um jeweils 90°.

Konstruktionsrichtung um 90 o drehen : Dreht das lokale Koordinatensys- tem (X, Y-Achsen) um jeweils 90°.

Konstruktionsrichtung übernehmen: Übernimmt die Konstruktionsrich- tung durch Anfahren einer geraden Objektlinie (bspw. Linie, Wandlinie, Stützenkante usw.).

die Konstruktionsrich- tung durch Anfahren einer geraden Objektlinie (bspw. Linie, Wandlinie, Stützenkante usw.).

Konstruktionsrichtung konstruieren: Legt die gewünschte Konstrukti- onsrichtung durch das Setzen von zwei beliebigen Punkten fest.

konstruieren : Legt die gewünschte Konstrukti- onsrichtung durch das Setzen von zwei beliebigen Punkten fest.

Lot fällen: Setzt Konstruktionslinien auf die Lotlinie zwischen einer Linie und einem Punkt.

Lot fällen : Setzt Konstruktionslinien auf die Lotlinie zwischen einer Linie und einem Punkt.

Der Ursprung der Konstruktionslinien wird auf den Lotfußpunkt des ausge- wählten Punktes und der gewählten Linie gesetzt. Die Richtung der Kons- truktionslinien wird auf den gewählten Punkt eingestellt.

Winkelhalbierende

ermitteln:

Ermittelt

zwischen

zwei

angewählten

Winkelhalbierende ermitteln : Ermittelt zwischen zwei angewählten

Schnittlinien die Winkelhalbierende als Konstruktionsrichtung.

 

Der Ursprung der Konstruktionslinien wird auf den Schnittpunkt der beiden Ausgangslinien gesetzt.

 

Tangente: Setzt Konstruktionslinien als Tangente an einen Kreis oder zwischen zwei Kreise. Es werden die folgenden Verfahren unterschieden:

als Tangente an einen Kreis oder zwischen zwei Kreise. Es werden die folgenden Verfahren unterschieden:
 

Tangente von einem Punkt aus an einen Kreisbogen als Konstruktionsrich- tung; Tangente von einem Kreis an einen Punkt als Konstruktionsrichtung; Tangente von einem Kreis an einen anderen Kreis

Zwangsgerade: Die Konstruktionseingabe eines Objektes kann horizontal, vertikal oder im Winkel exakt auf bzw. von einer Zwangsgeraden (auch auf einen theoretischen Schnittpunkt bezogen) ausgeführt werden.

im Winkel exakt auf bzw. von einer Zwangsgeraden (auch auf einen theoretischen Schnittpunkt bezogen) ausgeführt werden.

Zwangsgerade im Abstand: Definiert eine Zwangsgerade in einem be- stimmten Abstand zur gewählten Linie.

Zwangsgerade im Abstand : Definiert eine Zwangsgerade in einem be- stimmten Abstand zur gewählten Linie.

Modell erzeugen

Modell erzeugen

Zur Bestimmung der Zwangsgeraden wird zuerst die gewünschte vorhan- dene Linie angeklickt und anschließend ein Punkt zur Definition des Ab- standes eingegeben bzw. identifiziert.

Mittelpunkt: Ermittelt den Mittelpunkt durch Anklicken einer vorhandenen Objektkante automatisch und zeigt diesen durch ein blaues Kreuz an.

Mittelpunkt konstruieren : Ermittelt den Mittelpunkt einer Strecke zwi- schen zwei frei eingebbaren Punkten und Mittelpunkt konstruieren: Ermittelt den Mittelpunkt einer Strecke zwi- schen zwei frei eingebbaren Punkten und zeigt diesen durch ein blaues Kreuz an.

Schnittpunkt konstruieren: Ermittelt den Schnittpunkt zweier Linien und zeigt den Schnittpunkt durch ein blaues Kreuz an. Die neue Linie wird an diesem Schnittpunkt gefangen.

Lotfußpunkt konstruieren: Fällt das Lot vom letzten Konstruktionspunkt auf eine vorhandene Objektkante (Grundlinie) und zeigt den Lotfußpunkt durch ein blaues Kreuz an.

und zeigt den Lotfußpunkt durch ein blaues Kreuz an. Bei den Funktionen zur Bestimmung der Konstruktionspunkte

und zeigt den Lotfußpunkt durch ein blaues Kreuz an. Bei den Funktionen zur Bestimmung der Konstruktionspunkte

und zeigt den Lotfußpunkt durch ein blaues Kreuz an. Bei den Funktionen zur Bestimmung der Konstruktionspunkte

Bei den Funktionen zur Bestimmung der Konstruktionspunkte bzw. Konstrukti- onslinien lassen sich durch Klick mit der rechten Maustaste auf das entspre- chende Symbol Eigenschaften onslinien lassen sich durch Klick mit der rechten Maustaste auf das entspre- chende Symbol Eigenschaften festlegen:

In der dynamischen Konstruktionsrichtung referenziert die positive X-Achse immer auf die Richtung des zuletzt eingegebenen Objektes, während die star- re (statische) Konstruktionsrichtung das zuletzt definierte Koordinatensys- tem (bspw. eine um 30° gedrehte Konstruktionsrichtung) beibehält. Dies ist insofern von Vorteil, da ein ständiger Wechsel der Konstruktionsrichtung bei Eingaben außerhalb des Systemrasters entfällt, oder die Koordinateneingabe einer kompletten Geometrie ohne ständiges Überprüfen der aktuellen Kons- truktionsrichtung möglich ist.

Außenwände

Wandeigenschaften festlegen

Um Wände zu konstruieren, wählen Sie den Anwendungsbereich Bauteile und klicken anschließend in der Was-Leiste auf das Symbol Wand . Die zugehörige Wie-Leiste Bauteile und klicken anschließend in der Was-Leiste auf das Symbol Wand. Die zugehörige Wie-Leiste wird angezeigt.

Symbol Wand . Die zugehörige Wie-Leiste wird angezeigt. 1. Legen Sie zunächst die gewünschte Wandvorlage fest.
Symbol Wand . Die zugehörige Wie-Leiste wird angezeigt. 1. Legen Sie zunächst die gewünschte Wandvorlage fest.

1.

Legen Sie zunächst die gewünschte Wandvorlage fest. Wir wählen im Beispiel eine Wandvorlage mit einem einschaligen Mauerwerk plus Wär- medämmverbundsystem.

Bauteile eingeben

Bauteile eingeben

2. Öffnen Sie anschließend über das entsprechende Symbol das Eigenschaf- tenfenster des Bauteils und passen Sie Dicke und Material der jeweiligen Schichten Ihren Erfordernissen entsprechend an.

jeweiligen Schichten Ihren Erfordernissen entsprechend an. Das Eigenschaftenfenster ist abhängig vom aktuell
jeweiligen Schichten Ihren Erfordernissen entsprechend an. Das Eigenschaftenfenster ist abhängig vom aktuell

Das Eigenschaftenfenster ist abhängig vom aktuell gewählten Bauteil in unterschiedliche Registerkarten untergliedert. Hierbei enthält die Register- karte Geometrie alle Abmessungen des Bauteils sowie Informationen über das Material und die Funktion. Für jede Wandschicht erfolgen hier Anga- ben in tabellarischer Form.

Betrachten wir die folgenden Eigenschaften genauer:

Das Kontrollkästchen An Geschosshöhe anpassen ist standardmäßig

aktiviert. Dies bewirkt, dass die Wandhöhe (hier 2,625 m im Beispiel- projekt) aus dem Geschoss abgeleitet wird. Diese ermittelt sich aus der lichten Höhe zuzüglich der Stärke des Fußbodenaufbaus. Das Feld Höhe ist demnach für eine Eingabe gesperrt. Auch das Höhenniveau des Bauteils resultiert aus Eingaben, die beim Anlegen des zugehörigen Geschosses erfolgt sind. Im Beispiel liegt das absolute Niveau der OKRD bei -0,100 m. Diese absolute Höhe wird im Eigenschaftenfenster des Bauteils nicht mehr ausgewiesen. Angezeigt wird hier das Höhenniveau des Bauteils in Bezug zur OKRD des aktuellen Geschosses. Da die Wände direkt auf der Rohde- cke stehen, liegt der Wert Niveau über OKRD bei 0,000 m. Die beiden Spalten dH und dN dienen dazu, bei Wänden mit einem mehrschaligen Wandaufbau individuell für jede Schicht Angaben ab- weichend von den durch das Geschoss vorgegebenen Werten zu ma- chen. In der Spalte dH wird die positive oder negative Wandhöhendifferenz eingegeben.

dH / dN

In der Spalte dN wird das Startniveau der Wandschicht bezogen auf das Geschoss definiert. Dies ist bspw. notwendig, wenn ein Raum in- nerhalb des Geschosses tiefer oder höher liegt als die anderen.

Modell erzeugen

Modell erzeugen

Soll die Wandhöhe von der vorgegebenen Geschosshöhe entkoppelt wer- den, ist das Häkchen aus dem Kontrollkästchen An Geschosshöhe anpas- sen zu nehmen. Sie können jetzt im Feld Höhe die Wandhöhe festlegen. An Geschosshöhe anpas- sen zu nehmen. Sie können jetzt im Feld Höhe die Wandhöhe festlegen.

Weitere

Eigenschaften

3.

Mit OK werden die Eigenschaften übernommen und dem ausgewählten Bauteil zugewiesen.

Jedes Bauteil hat spezifische Eigenschaften, auf die wir später beim Beschrei- ben des Konstruktionsprozesses detaillierter eingehen werden. An dieser Stelle werden noch einige grundlegende Eigenschaften beschrieben.

Registerkarte Geometrie

Lage der

Bezugslinie

Die Lage der Bezugslinie spielt bei der Eingabe und bei der nachträglichen Änderung der Wandstärke eine Rolle. Bei der Eingabe legt sie fest, ob die Wand in der Achse oder auf einer der beiden Seiten geführt wird. Die Lage der Bezugslinie kann im Nachhinein geändert werden. Bei einer Anpassung der Wandstärke wird die Wand an der Bezugslinie festgehalten.

Registerkarte Verschneidung

Allgemein

Priorität für neue Verbindungen

In dieser Registerkarte stellen Sie ein, ob und wie das Bauteil mit anderen Bauteilen verbunden werden soll.

Diese Einstellung legt fest, welches Objekt das andere ausschneidet. Hat bspw. die Wand 2 eine höhere Priorität als Wand 1, wird die Wand 1 ausgeschnitten.

Die Einstellung greift nur, wenn sie vor dem Verschneiden getroffen wurde.

Hinweis: Über die Symbolleiste Verschneider besteht die Möglichkeit, die Verschneidung zwischen mehreren Bau- teilen nachträglich zu steuern (siehe das Kapitel Ver- schneidung definieren).

Registerkarte Darstellung

Aktive

Darstellung

Gültigkeits-

bereich

Erweitert

In dieser Registerkarte legen Sie fest, wie ein Bauteil ge- zeichnet, also sowohl auf dem Bildschirm als auch später im Plan dargestellt werden soll.

Beim Gültigkeitsbereich geben Sie an, ob die Einstellun- gen für alle Sichten gelten, oder sichtspezifisch sein sollen.

Über die Schaltfläche Erweitert legen Sie die Darstel- lungstechniken fest. Ebenso treffen Sie Einstellungen die Mittelachse und die Schraffur betreffend.

Bauteile eingeben

Bauteile eingeben

Registerkarte Auswertung

In dieser Registerkarte finden Sie Bauteileigenschaften wie zum Beispiel Angaben zum Volumen und zu den Größen der einzelnen Oberflächen. Dies sind Informationen, die Sie bspw. für Massen- und Kostenermittlungen nutzen können.

Auswertung

Bauteil konstruieren

Sie befinden sich weiterhin in der Wandeingabe. Sie haben die Wandvorlage gewählt und über das Eigenschaftenfenster die Dicke und das Material der einzelnen Schichten angepasst. Die Wandhöhe leiten wir im Beispiel aus der Geschosshöhe ab.

Es soll der folgende Grundriss konstruiert werden.

ab. Es soll der folgende Grundriss konstruiert werden. Die rechte Außenwand, an der die andere Doppelhaushälfte

Die rechte Außenwand, an der die andere Doppelhaushälfte später angrenzen wird, soll später über eine Anpassung der Eigenschaften in eine einschalige Wand geändert werden. Zunächst werden wir den gesamten Grundriss mit einer zweischaligen Wand zeichnen.

Modell erzeugen

Modell erzeugen

Konstruktions

modus bestimmen

Modell erzeugen Konstruktions modus bestimmen Startpunkt setzen 1. Legen Sie in einem ersten Schritt den

Startpunkt

setzen

1. Legen Sie in einem ersten Schritt den Konstruktionsmodus fest. Da im folgenden Beispiel die Wand über einen Polygonzug eingegeben werden soll, ist über die Pfeiltaste das Symbol Konstruktion durch die Punkte eines Polygons zu wählen.

2. Bestimmen Sie jetzt noch, wie sich beim Zeichnen die Wandführung ver- halten soll. Wir wählen das Symbol Wand an Innenkante führen.

Die Führung der Wand kann während der Eingabe durch Betätigen der Taste B geändert werden.

Eingabe durch Betätigen der Taste B geändert werden. 1. Platzieren Sie den ersten Wandanfangspunkt auf der

1. Platzieren Sie den ersten Wandanfangspunkt auf der Zeichenfläche an der gewünschten Stelle. In unserem Fall beginnen wir mit der rechten unteren Ecke des Grundrisses.

beginnen wir mit der rechten unteren Ecke des Grundrisses. Über das Symbol Konstruktionsrichtung rotieren haben Sie
beginnen wir mit der rechten unteren Ecke des Grundrisses. Über das Symbol Konstruktionsrichtung rotieren haben Sie

Über das Symbol Konstruktionsrichtung rotieren haben Sie die Möglich- keit, die Ausrichtung des Koordinatensystems zu drehen.

Bauteile eingeben

Bauteile eingeben

2. Die polygonale Eingabe der Wand erfolgt im Uhrzeigersinn. Um den End- punkt der ersten Teilstrecke unseres Wandpolygons einzugeben, führen Sie die Wand nach links. Nach Betätigen der Taste A können Sie über die numerische Eingabeleiste den Abstandswert bestimmen.

3. Beenden Sie die Eingabe des Abstandswertes mit der Enter-Taste. Der zweite Punkt ist damit gesetzt. Das Koordinatensystem steht wieder auf dem zuletzt von Ihnen eingegebenen Punkt.

4. Führen Sie mit der Maus die Wand senkrecht nach oben und geben Sie mit Hilfe der numerischen Eingabeleiste die Länge der nächsten Wandstücke ein.

nach oben und geben Sie mit Hilfe der numerischen Eingabeleiste die Länge der nächsten Wandstücke ein.

Modell erzeugen

Modell erzeugen

Schräge

Wandstücke

konstruieren

1. Betrachten wir nun das schräge Wandstück auf der linken Seite. Haben Sie eine Winkelangabe, kann die Wand über den Abstand und den entspre- chenden Winkel platziert werden. In unserem Beispiel drücken wir zur Win- keleingabe die Taste W und geben in der numerischen Eingabeleiste im Feld Winkel den Winkel ein. Mit Hilfe der Tab-Taste können Sie dann in das Feld Abstand wechseln und die Länge der Teilstrecke eingeben.

Abstand wechseln und die Länge der Teilstrecke eingeben. Alternativ zur Winkeleingabe kann der Endpunkt des
Abstand wechseln und die Länge der Teilstrecke eingeben. Alternativ zur Winkeleingabe kann der Endpunkt des

Alternativ zur Winkeleingabe kann der Endpunkt des Wandstücks auch über die x- und y-Koordinate definiert werden.

Haben Sie die numerische Eingabe des schrägen Wandstücks mit der Enter-Taste abgeschlossen, stellen Sie über das Symbol Konstruktions- richtung auf 0 o setzen den orthogonalen Eingabewinkel der Konstrukti- onslinien wieder her.

2. Setzen Sie die polygonale Eingabe der Teilstücke fort.

Mit Zwangsgerade

arbeiten

Bauteile eingeben

Bauteile eingeben

1. Um die obere Wand mit der exakten Länge zu konstruieren, bietet Ihnen ViCADo das Arbeiten mit der sog. Zwangsgerade an, die am schnellsten durch Drücken der Taste F aktiviert wird.

am schnellsten durch Drücken der Taste F aktiviert wird. 2. Definieren Sie die obere Gerade durch

2. Definieren Sie die obere Gerade durch Mausklick als Zwangsgerade für die Außenwand.

Taste F aktiviert wird. 2. Definieren Sie die obere Gerade durch Mausklick als Zwangsgerade für die

Modell erzeugen

Modell erzeugen

3. Sie können die Maus nun im Zeichenbereich bewegen und einen geeigne- ten Fangpunkt definieren. In unserem Beispiel bestimmen wir die Länge der oberen Außenwand durch Anklicken des Startpunkts der ersten Wand rechts unten im Bild.

des Startpunkts der ersten Wand rechts unten im Bild. 4. Sobald Sie die Außenkante der Wand

4. Sobald Sie die Außenkante der Wand als Fangpunkt mit Mausklick bestä- tigt haben, kann das Wandpolygon geschlossen werden.

die Außenkante der Wand als Fangpunkt mit Mausklick bestä- tigt haben, kann das Wandpolygon geschlossen werden.

Bauteile eingeben

Bauteile eingeben

Polygone können in ViCADo auf unterschiedliche Möglichkeiten geschlossen

Polygon

werden:

schließen

Sie können für den noch fehlenden Punkt wieder die Werte numerisch eingeben.

Sie können aber auch den bereits gesetzten Punkt P1 anklicken. ViCADo fängt in diesem Fall auf die schon vorhandene Wand und setzt den noch fehlenden Punkt an die richtige Stelle.

Sie schließen den Polygonzug einfach. Dies erreichen Sie entweder über den Befehl Polygoneingabe Schließen im Kontextmenü (rechte Maus- taste) oder durch Drücken der Taste C. Damit setzen Sie nicht nur den letz- ten Punkt, sondern beenden auch gleichzeitig die Eingabe des Polygon- zugs.

Die Wandeingabe über einen Polygonzug wird durch die Enter-Taste beendet.

 

Wandhöhe

In der Schnittdarstellung lässt sich gut erkennen, wie ViCADo bereits beim Einbau der Wand die Platzierung der Decke vorsieht. Wie Sie einen Schnitt erzeugen, finden Sie im Abschnitt Neue Sicht anlegen ausführlich be- schrieben.

prüfen

Neue Sicht anlegen ausführlich be- schrieben. prüfen Die Dämmschicht wurde 18 cm heraufgesetzt. Dieser Wert

Die Dämmschicht wurde 18 cm heraufgesetzt. Dieser Wert entspricht der in den Geschosseigenschaften hinterlegten Dicke der Rohdecke (dH = 0,18 m).

Es wurde also automatisch berücksichtigt, dass nicht tragende Wand- schichten höher gezogen werden müssen als die Innenschale, auf der die Decke später aufliegt.

Modell erzeugen

Modell erzeugen

Innenwände

Die Innenwände werden analog zu den Außenwänden konstruiert. In unserem Beispiel soll die Ausführung in Mauerwerk mit einer Wanddicke von 24 cm und 11,5 cm erfolgen. Hierfür stellt ViCADo die Standard-Vorlagen Innenwand Mauerwerk, d=24 cm sowie Innenwand Mauerwerk, d=11,5 cm Zur Verfü- gung. Wir konstruieren die rechte Innenwand im WC-Bereich ausgehend vom linken Eckpunkt des Gebäudes.

im WC-Bereich ausgehend vom linken Eckpunkt des Gebäudes. 1. Da wir die Wandhöhe aus der Geschosshöhe

1. Da wir die Wandhöhe aus der Geschosshöhe ableiten und die entspre- chende Vorlage ausgewählt haben, sind keine weiteren Eigenschaften für den Einbau festzulegen.

2. Bestimmen Sie anschließend in der Wie-Leiste als Konstruktionsmodus Konstruktion durch Polygon sowie Wand an der Innenkante führen.

3. Vergrößern Sie zur besseren Eingabe den Zeichnungsbereich. Weitere Informationen zu den Bildoperationen finden Sie weiter hinten im Kapitel Allgemeine Werkzeuge.

4. Da die Innenwand in einem bestimmten Abstand zur Außenwand kons- truiert werden soll, setzen wir das Koordinatensystem über das Symbol Ursprung setzen (oder die Taste U) an die Innenkante des entsprechen- den Wandecks. Von dort aus definieren wir über die Taste A den Start- punkt der Innenwand in einem bestimmten Abstand.

Von dort aus definieren wir über die Taste A den Start- punkt der Innenwand in einem

Bauteile eingeben

Bauteile eingeben

5. Der Endpunkt der Innenwand kann wieder über die Eingabe des Abstands (Taste A) definiert werden. Die Innenwand wird eingebaut.

(Taste A ) definiert werden. Die Innenwand wird eingebaut. 6. Zeichnen Sie analog die anderen Innenwände

6. Zeichnen Sie analog die anderen Innenwände ein.

Fenster, Türen und Öffnungen

Die Eingabe von Öffnungen erfolgt in ViCADo über drei Symbole differenziert nach Fenstern, Türen und sonstigen Öffnungen. Klicken Sie hierzu in der Was- Leiste auf den Anwendungsbereich Bauteile und auf eines der drei abgebilde- ten Symbole. Die zugehörige Wie-Leiste wird angezeigt.

Anwendungsbereich Bauteile und auf eines der drei abgebilde- ten Symbole. Die zugehörige Wie-Leiste wird angezeigt.
Anwendungsbereich Bauteile und auf eines der drei abgebilde- ten Symbole. Die zugehörige Wie-Leiste wird angezeigt.
Anwendungsbereich Bauteile und auf eines der drei abgebilde- ten Symbole. Die zugehörige Wie-Leiste wird angezeigt.
 
 
 
 

Öffnungen

Öffnungen werden objektabhängig mit beliebigen Abmessungen (Breite, Höhe, Durchmesser, Tiefe, Brüstungshöhe, usw.) definiert. Bei polygonalen Öffnun- gen kann die Abmessungseingabe sowohl über ein Polygon als auch über eine Konstruktion durch zwei Punkte und einem Versatz, der parallel zu vorhande- nen Objektkanten liegt, erfolgen.

durch zwei Punkte und einem Versatz, der parallel zu vorhande- nen Objektkanten liegt, erfolgen. Fenster 1
durch zwei Punkte und einem Versatz, der parallel zu vorhande- nen Objektkanten liegt, erfolgen. Fenster 1

Fenster

durch zwei Punkte und einem Versatz, der parallel zu vorhande- nen Objektkanten liegt, erfolgen. Fenster 1

Modell erzeugen

Modell erzeugen

Bei Fenstern unterscheidet ViCADo zwischen einfachen und erweiterten Fens- tern, in ViCADo.arc wird zusätzlich noch der Fensterdesigner angeboten. Bei einfachen Fenstern werden Öffnungen erzeugt, deren Abmessungen (also Breite und Höhe) modifiziert werden können; zusätzlich lassen sich Visualisie- rungsobjekte verwenden. Bei erweiterten Fenstern kann das gesamte Er- scheinungsbild verändert werden. So besteht die Möglichkeit, bspw. Sprossen und Rahmen individuell einzustellen.

bspw. Sprossen und Rahmen individuell einzustellen. Türen Türen werden mit Angabe von Türbreite und -höhe,

Türen

bspw. Sprossen und Rahmen individuell einzustellen. Türen Türen werden mit Angabe von Türbreite und -höhe, bzw.
bspw. Sprossen und Rahmen individuell einzustellen. Türen Türen werden mit Angabe von Türbreite und -höhe, bzw.

Türen werden mit Angabe von Türbreite und -höhe, bzw. der Schwellenhöhe konstruiert.

Fenster- und

Türdesigner

In der Version ViCADo.arc steht der Tür- und Fensterdesigner zur Verfügung. Mit ihm ist eine freie Eingabe der Grundform möglich. Riegel und Pfosten kön- nen beliebig hinzugefügt, manipuliert und mit Farben oder Texturen belegt werden. Ausführliche Informationen zum Fensterdesigner erhalten Sie im Band Entwurfs- und Genehmigungsplanung mit ViCADo.

Bauteile eingeben

Bauteile eingeben

Tür eingeben

Sowohl die Öffnungsparameter als auch der gewünschte Türausbau (Haustür, Zimmertür) werden über die Eigenschaften des Bauteils definiert.

1. Sie haben in der Was-Leiste der Kategorie Bauteile auf das Symbol Tür geklickt. Die zugehörige Wie-Leiste wird aktiviert.

2. Wählen Sie die Variante Tür und geben Sie über die Wie-Leiste die Öff- nungsparameter wie Breite, Höhe und Schwellenhöhe der Tür an. Die Ein- gabe kann natürlich auch über das Eigenschaftenfenster erfolgen.

Geometrie

festlegen

über das Eigenschaftenfenster erfolgen. Geometrie festlegen Betrachten Schwellenhöhe : wir das Eigenschaftenfenster
über das Eigenschaftenfenster erfolgen. Geometrie festlegen Betrachten Schwellenhöhe : wir das Eigenschaftenfenster

Betrachten

Schwellenhöhe:

wir

das

Eigenschaftenfenster

für

Türen

und

das

Feld

Enthält das Kontrollkästchen OKFF neben dem Feld Schwellenhöhe ein Häkchen, wird die Schwellenhöhe ab Oberkante Fußbodenaufbau des aktiven Geschosses gemessen. Ist das Häkchen im Feld OKFF nicht gesetzt, wird die Schwellenhöhe

ab Oberkante Rohfußboden des aktiven Geschosses gemessen. Bezugspunkt ist in beiden Fällen das für das Geschoss hinterlegte Höhen- niveau, nicht der Fußpunkt der Wand.

3. In der Registerkarte Anschlag legen Sie den Anschlag der Öffnung sowie die Aufschlagposition der Tür im Grundriss fest.

4. In der Registerkarte Abmauerung kann für mehrschalige Wände eine Abmauerung festgelegt werden. Die Registerkarten Sturz / Rolladenkas- ten sowie Gurtrollereinbau dienen im Regelfall der Spezifizierung von Einbaukomponenten für Fenster und werden an entsprechender Stelle kurz erläutert.

Tür

einbauen

Modell erzeugen

Modell erzeugen

1. Sobald Sie mit der Maus über die Wand fahren, wird das Symbol für die Öffnung mit den entsprechenden Parametern dargestellt. Die Öffnungspa- rameter werden mit dem aktuellen Bezugspunkt visualisiert.

rameter werden mit dem aktuellen Bezugspunkt visualisiert. Der Türbezugspunkt (links, Mitte, rechts) kann hierbei

Der Türbezugspunkt (links, Mitte, rechts) kann hierbei durch Betätigen der Taste B verändert werden. Taste B verändert werden.

2. Der Einbau lässt sich jetzt frei oder über die Koordinatenangabe durchfüh- ren. Wir setzen im Beispiel die Öffnung per Mausklick ab. Durch den ersten Klick platzieren Sie die Tür. Bewegen Sie dann die Maus nach oben, unten, links oder rechts, um die Anschlagsposition zu definieren. Schließen Sie die Eingabe mit einem zweiten Mausklick ab.

Bauteile eingeben

Bauteile eingeben
Bauteile eingeben Weitere schrieben. Eingabevarianten werden beim Platzieren der Fenster be- Fenster setzen Analog zu den

Weitere

schrieben.

Eingabevarianten

werden

beim

Platzieren

der

Fenster

be-

Fenster setzen

Analog zu den Türen werden auch Fenster durch Definition der erforderlichen Eigenschaften bestimmt und anschließend im Grundriss platziert. Wir zeigen das Verfahren anhand eines einfachen Fensters. Den Umgang mit dem Fens- terdesigner erläutern wir im Band Entwurfs- und Genehmigungsplanung mit ViCADo.

1.

Klicken Sie in der Was-Leiste der Kategorie Bauteile auf das Symbol Fenster. Die zugehörige Wie-Leiste wird aktiviert.

Geometrie

festlegen

der Kategorie Bauteile auf das Symbol Fenster . Die zugehörige Wie-Leiste wird aktiviert. Geometrie festlegen 1

Modell erzeugen

Modell erzeugen

2. Wählen Sie in der Wie-Leiste Fenster, einfach und geben Sie analog zur Tür über die Wie-Leiste oder das Eigenschaftenfenster die Öffnungspara- meter an.

oder das Eigenschaftenfenster die Öffnungspara- meter an. Einbauteile festlegen In allen Fenstervarianten sieht ViCADo

Einbauteile

festlegen

In allen Fenstervarianten sieht ViCADo die Möglichkeit vor, zum Fenster gehö- rende Einbauteile mit zu platzieren. Diese werden über die Registerkarten Sturz / Rolladenkasten und Gurtrollereinbau konfiguriert. Die Registerkarte Sturz / Rolladenkasten hat folgendes Aussehen:

und Gurtrollereinbau konfiguriert. Die Registerkarte Sturz / Rolladenkasten hat folgendes Aussehen: 1 - 46

Bauteile eingeben

Bauteile eingeben

Beim Einbau von Fertigsturz und Rolladenkasten sind die folgenden Regeln zu beachten:

Die Abmessungen ergeben sich aus der Auswahl des Sturzes. Je nachdem wie breit der gewählte Sturz ist, werden für die gesamte Wand n-Stürze nebeneinander eingebaut. (Bei einer 24cm breiten Wand, ist beispielsweise der FTS-Sturz_175-24,8-10.ebt zu wählen. Dieser hat eine Breite von 10 cm. Es werden 2 Stürze nebeneinander eingebaut.)

Sie können grundsätzlich eine Auflagerlänge angeben, die zweite Auflager- länge errechnet sich aus der Sturzlänge.

Es kann ein Sturz mit variablen Abmessungen gewählt werden. In diesem Fall wird die Breite der Wand verwendet und die Auflagerlänge manuell festgelegt.

Die Abmessungen des Rolladenkastens ergeben sich aus der Auswahl des Kastens. Bestimmte Abmessungen wie beispielsweise die Auflagerlänge müssen für den Rolladenkasten angegeben werden.

Im Kontext der Türöffnungen haben Sie die freie Eingabe kennen gelernt. In den folgenden Beispielen stellen wir Ihnen weitere Eingabevarianten für das Platzieren von Öffnungen vor.

Klicken Sie in der Symbolleiste Punktkonstruktion auf das Symbol Mit- telpunkt oder drücken Sie die Taste Umschalt+M, kann die Öffnung in der Mitte des Bauteils eingebaut werden. Sobald Sie mit der Maus über die Wand fahren, ermittelt ViCADo den Platzierungspunkt (in blauer Farbe dargestellt). Wir bestätigen den Einbau durch Mausklick.

Fenster

platzieren

Platzierungspunkt (in blauer Farbe dargestellt). Wir bestätigen den Einbau durch Mausklick. Fenster platzieren 1 - 47
Platzierungspunkt (in blauer Farbe dargestellt). Wir bestätigen den Einbau durch Mausklick. Fenster platzieren 1 - 47

Modell erzeugen

Modell erzeugen

Mit einem weiteren Mausklick zur Definition der Aufschlagrichtung wird die Öffnung analog zur freien Eingabe in der Wand platziert.

Öffnung analog zur freien Eingabe in der Wand platziert. Klicken Sie in der Symbolleiste Punktkonstruktion auf

Klicken Sie in der Symbolleiste Punktkonstruktion auf das Symbol Mit- telpunkt konstruieren oder auf die Klicken Sie in der Symbolleiste Punktkonstruktion auf das Symbol Mit- telpunkt konstruieren oder auf die Taste M, kann die Öffnung mittig zwi- schen zwei Punkten P1 und P2 platziert werden. Sobald Sie den zweiten Bezugspunkt mit Mausklick bestätigt haben, wird der Nullpunkt des lokalen Koordinatensystems auf den errechneten und in blauer Farbe dargestellten Mittelpunkt gesetzt und die Öffnung platziert und ausgerichtet.

den errechneten und in blauer Farbe dargestellten Mittelpunkt gesetzt und die Öffnung platziert und ausgerichtet. 1

Bauteile eingeben

Bauteile eingeben

Klicken Sie in der Symbolleiste Konstruktionspunkt und Linie auf das Symbol Ursprung setzen oder auf die Taste U, kann die Öffnung in einem Abstand von einem Bezugspunkt (bspw. eine Wandecke) platziert werden. Das eigentliche Platzieren der Öffnung erfolgt durch numerische Eingabe des Abstandes (Taste A). Mit Enter wird das Fenster abgesetzt.

Im Abstand

von

Wandöffnung einbauen

In unserem letzten Beispiel soll eine Wandöffnung für die Rohrleitung in der Küche eingezeichnet werden.

1. Sie haben in der Was-Leiste der Kategorie Bauteile auf das Symbol Öff- nung geklickt. Die zugehörige Wie-Leiste wird aktiviert.

der Was-Leiste der Kategorie Bauteile auf das Symbol Öff- nung geklickt. Die zugehörige Wie-Leiste wird aktiviert.

2. Wählen Sie die Öffnungsart Polygonale Öffnung und legen Sie die Kons- truktion durch ein Rechteck fest.

2. Wählen Sie die Öffnungsart Polygonale Öffnung und legen Sie die Kons- truktion durch ein Rechteck

3. Definieren Sie die Einbaufläche der Öffnung, in unserem Beispiel wählen wir die obere Einbaufläche. Das heißt: Die Höhe der senkrecht in der Wand stehende Öffnung wird vom oberen Höhenniveau der Wand her be- rechnet.

Das heißt: Die Höhe der senkrecht in der Wand stehende Öffnung wird vom oberen Höhenniveau der

4. Stellen Sie eine Tiefe von 20 cm ein. Das hat zur Folge, dass die Öffnung 20 cm tief ausgehend von der Unterkante der Decke erzeugt wird.

5. Öffnen Sie das Eigenschaftenfenster und legen Sie auf der Registerkarte Darstellung eine Schattendarstellung fest.

Modell erzeugen

Modell erzeugen

6. Erzeugen Sie jetzt die Öffnung mit einer Länge von 30 cm und einer Breite von 24 cm (das entspricht der Dicke der Innenwand). Ziehen Sie ein Rech- teck auf, die Abmessungen lassen sich über die numerische Eingabeleiste bestimmen.

lassen sich über die numerische Eingabeleiste bestimmen. 7. Überzeugen Sie sich in einer 3D-Sicht, ob die

7. Überzeugen Sie sich in einer 3D-Sicht, ob die Aussparung korrekt in der Wand platziert worden ist. Wie Sie eine 3D-Sicht erzeugen, beschreiben wir im Kapitel Sichten als Konstruktionshilfe.

platziert worden ist. Wie Sie eine 3D-Sicht erzeugen, beschreiben wir im Kapitel Sichten als Konstruktionshilfe .

Bauteile eingeben

Bauteile eingeben

Treppe einbauen

Um Treppen zu konstruieren, müssen Sie im Anwendungsbereich Bauteile auf das Symbol Treppe klicken. Die zugehörige Wie-Leiste wird aktiviert.

Treppe klicken. Die zugehörige Wie-Leiste wird aktiviert. Die ViCADo-Treppe ist so flexibel, dass durch entsprechende
Treppe klicken. Die zugehörige Wie-Leiste wird aktiviert. Die ViCADo-Treppe ist so flexibel, dass durch entsprechende

Die ViCADo-Treppe ist so flexibel, dass durch entsprechende Einstellungen jede beliebige Treppe erzeugt werden kann: angefangen von der Treppenva- riante (gerade Treppe, U-Treppe und gebogene Treppe etc.) über deren Lauf- breite, das Niveau am Antritt bis hin zu Belagdicken und Geländervarianten.

Die erforderlichen Deckenaussparungen werden beim Einbau der Treppe er- zeugt. Ebenso wird die Treppe automatisch an die Geschosshöhe angepasst. Die Treppe muss also nur konfiguriert und in der Grundrissdarstellung platziert werden. Beim Einbau der Treppe prüft ViCADo, ob deren Ausführung der ge- forderten Norm entspricht.

Treppe konfigurieren

ViCADo stellt eine Fülle an unterschiedlichen Treppen- und Rampentypen zur Verfügung, die an die individuellen Anforderungen angepasst werden können. Alle aufzuzählen, würde den Rahmen dieses Handbuchs sprengen. Wir kon- zentrieren uns deshalb im Folgenden auf die Kategorie Einläufige Treppe und vollziehen die wesentlichen Konstruktionsmerkmale nach.

Modell erzeugen

Modell erzeugen

1. Wählen Sie in der Wie-Leiste des Bauteils Treppe den Treppentyp Einläu- fige Treppe sowie die Vorlage Polygonale Treppe. Öffnen Sie anschlie- ßend das Eigenschaftenfenster.

. Öffnen Sie anschlie- ßend das Eigenschaftenfenster. Geben Sie in der Registerkarte Allgemein die geometrischen

Geben Sie in der Registerkarte Allgemein die geometrischen Eckwerte der Treppe ein.

Die Werte der beiden Felder Niveau am Antritt und Höhe werden automa- tisch aus den Geschosseigenschaften abgeleitet.

Das Feld Höhenniveau am Antritt bezieht sich auf die Höhe der

Oberkante des Rohbaubodens OKRD. Das Feld Höhe bezeichnet die Geschosshöhe von Oberkante Fertig- fußboden bis Oberkante Fertigfußboden des darüber liegenden Ge- schosses. Die tatsächliche Breite der Treppe errechnet sich aus der Summe der nutzbaren Laufbreite sowie der Geländerbreite rechts und links, die Sie in der Registerkarte Geländer festlegen können.

Über die Schaltfläche Erweitert lassen sich weitere Eigenschaften der Treppe angeben. Hierzu zählen Informationen zu Wange (bei Holztreppen) und Anschlüssen.

2. Wechseln Sie in die Registerkarte Stufen und Beläge. Skizzenfenster helfen Ihnen jeweils, die Maße richtig zuzuordnen.

Bauteile eingeben

Bauteile eingeben
Bauteile eingeben 3. Analoges gilt für die Registerkarte Geländer . Hier erfolgen Eingaben für den Handlauf,

3. Analoges gilt für die Registerkarte Geländer. Hier erfolgen Eingaben für den Handlauf, die Pfosten und Stäbe der Treppe betreffend. Da jedoch die Treppe in unserem Beispiel durch die beiden Wände begrenzt wird, benöti- gen wir kein Geländer und schalten dieses in der entsprechenden Regis- terkarte aus.

schalten dieses in der entsprechenden Regis- terkarte aus. 4. In der Registerkarte Überprüfung nach DIN können

4. In der Registerkarte Überprüfung nach DIN können Sie den Treppentyp nach Kriterien wie Treppen, die zu Aufenthaltsräumen führen oder bau-

Modell erzeugen

Modell erzeugen

rechtlich notwendige Treppen klassifizieren. ViCADo prüft später beim Einbau der Treppe, ob deren Ausführung der geforderten Norm entspricht.

Einbau durchführen

Die konstruktive Eingabe der einläufigen Treppe erfolgt in der Grundrissdarstel- lung. Sie kann durch den Anfangs- und Endpunkt einer Strecke oder bei einem Treppenpolygon durch die Punkte eines offenen bzw. geschlossenen Polygons erfolgen. Die Treppen können zentrisch, über die linke oder rechte Bezugslinie geführt werden. Der Wechsel auf eine andere Führungsvariante ist jederzeit möglich.

auf eine andere Führungsvariante ist jederzeit möglich. 1. Da sich das Niveau am Antritt und die

1. Da sich das Niveau am Antritt und die Treppenhöhe aus den Geschoss- eigenschaften ableiten, brauchen Sie in der Wie-Leiste nur die Führung der Treppe festzulegen. In unserem Beispiel wird die Treppe an der linken Au- ßenkante geführt.

2. Bestimmen Sie nun durch den ersten Punkt die Lage des Antritts (in unse- rem Beispiel am Eckpunkt der linken Innenwand).

(in unse- rem Beispiel am Eckpunkt der linken Innenwand). 3. Ziehen Sie die Treppe in die

3. Ziehen Sie die Treppe in die zu verlegende Richtung und legen Sie mit Hilfe der numerischen Eingabe Abstand a die Treppenlänge fest. In unse- rem Beispiel klicken wir auf den oberen Wandeckpunkt.

Bauteile eingeben

Bauteile eingeben
Bauteile eingeben 4. Führen Sie die polygonale Eingabe fort. Führen Sie die Treppe jetzt an der

4. Führen Sie die polygonale Eingabe fort. Führen Sie die Treppe jetzt an der Innenkante der oberen Außenwand entlang. Mit dem dritten Punkt bestim- men Sie die Länge des Austritts.

an der Innenkante der oberen Außenwand entlang. Mit dem dritten Punkt bestim- men Sie die Länge

Modell erzeugen

Modell erzeugen

5. Schließen Sie die Eingabe des Treppenpolygons durch Drücken der Enter- Taste ab.

des Treppenpolygons durch Drücken der Enter - Taste ab. Für Treppen, die Sie in ViCADo einbauen,

Für Treppen, die Sie in ViCADo einbauen, wird automatisch am Antritt eine Beschriftung mit den erforderlichen Maßangaben erzeugt. Die Treppenbe- schriftung hängt unmittelbar an der Treppe und kann über das Eigenschaf- tenfenster der Treppe bearbeitet werden. Sie lässt sich zudem über die Hooks verschieben.

6. Der Einbau der Treppe und die Einpassung in die Decke lassen sich wie- derum gut in einer 3D-Darstellung überprüfen.

Einbau der Treppe und die Einpassung in die Decke lassen sich wie- derum gut in einer

Bauteile eingeben

Bauteile eingeben

Haben Sie beim Konfigurieren der Treppe eine Prüfung nach der DIN-Norm festgelegt und sollte der Einbau gegen diese verstoßen, erhalten Sie eine ent- sprechende Meldung.

DIN nicht

eingehalten

Sie eine ent- sprechende Meldung. DIN nicht eingehalten Bestätigen Sie diese und rufen Sie das Eigenschaftenfenster

Bestätigen Sie diese und rufen Sie das Eigenschaftenfenster der Treppe auf. Wenn Sie im Zuge der Anpassung bspw. die Auftrittbreite und dadurch die Lauflänge der Treppe ändern, fragt Sie ViCADo, ob der An- oder Austritt fest- gehalten oder die Treppe zentrisch korrigiert werden soll.

gehalten oder die Treppe zentrisch korrigiert werden soll. Decke konstruieren Um eine Decke zu konstruieren, müssen

Decke konstruieren

Um eine Decke zu konstruieren, müssen Sie im Anwendungsbereich Bauteile auf das Symbol Decke klicken. Die zugehörige Wie-Leiste wird aktiviert.

Sie im Anwendungsbereich Bauteile auf das Symbol Decke klicken. Die zugehörige Wie-Leiste wird aktiviert. 1 -
Sie im Anwendungsbereich Bauteile auf das Symbol Decke klicken. Die zugehörige Wie-Leiste wird aktiviert. 1 -

Modell erzeugen

Modell erzeugen

Für den Einbau der Erdgeschossdecke benötigt ViCADo nur wenige Eingaben, da die richtige Einbauhöhe und die Dicke aus den Geschosseigenschaften abgeleitet werden kann. Die konstruktive Eingabe der Decke kann durch die Punkte eines geschlossenen Polygons oder bei einer rechteckigen Grundriss- form durch die Angabe von zwei Punkten erfolgen.

Im folgenden Beispiel wird die Erdgeschossdecke über ein Polygon eingebaut.

1. Wählen Sie in der Wie-Leiste des Bauteils Decke die Vorlage Einschalige Decke.

2. Legen Sie in der Wie-Leiste die polygonale Eingabe fest.

2. Legen Sie in der Wie-Leiste die polygonale Eingabe fest.

3. Konstruieren Sie nun die Decke auf der Kontur der Innenschale. Wir begin- nen wie bei der Wandeingabe mit der rechten unteren Ecke.

4. Nutzen Sie die Funktion Zwangsgerade , um im Beispiel den linken unte- ren Eckpunkt

4. Nutzen Sie die Funktion Zwangsgerade, um im Beispiel den linken unte- ren Eckpunkt des Balkons zu erzeugen. Drücken Sie hierzu die Taste F oder klicken Sie auf das entsprechende Symbol.

Klicken Sie auf den rechten Eckpunkt der Balkonwand und anschließend auf die Zwangsgerade. Der linke Eckpunkt des Balkons hängt an der Füh- rungsgeraden und kann durch Klick auf die Innenkante der oberen Außen- wand gesetzt werden.

auf die Innenkante der oberen Außen- wand gesetzt werden. 5. Schließen Sie das Polygon mit der

5. Schließen Sie das Polygon mit der Taste C. Die Decke wird automatisch in der richtigen Höhe und in der richtigen Dicke eingebaut.

Bauteile eingeben

Bauteile eingeben
Bauteile eingeben Grundsätzlich hat die Decke gegenüber allen Objekten die oberste Ver- schneidepriorität. Das

Grundsätzlich hat die Decke gegenüber allen Objekten die oberste Ver- schneidepriorität. Das bedeutet: Unabhängig davon, in welcher Höhe die Wände eingebaut wurden, werden diese von der Decke korrekt abgeschnit- ten.

Anstatt die Polygonpunkte einzeln anzuklicken, kann alternativ der Gebäu- degrundriss übernommen werden. Wir zeigen dieses Verfahren beim Kons- truieren der Bodenplatte.

der Gebäu- degrundriss übernommen werden. Wir zeigen dieses Verfahren beim Kons- truieren der Bodenplatte. 1 -

Modell erzeugen

Modell erzeugen

Einbau

prüfen

Der Einbau der Decke lässt sich wiederum am besten in der Schnittsicht über- prüfen.

sich wiederum am besten in der Schnittsicht über- prüfen. Unterzug mit Stütze einbauen Unser Beispiel sieht

Unterzug mit Stütze einbauen

Unser Beispiel sieht den Einbau eines Unterzuges mit einer Stütze vor. Um einen Unter- oder Überzug zu konstruieren, müssen Sie im Anwendungsbe- reich Bauteile auf das Symbol Balken klicken. Die zugehörige Wie-Leiste wird aktiviert. Bauteile auf das Symbol Balken klicken. Die zugehörige Wie-Leiste wird aktiviert.

Balken klicken. Die zugehörige Wie-Leiste wird aktiviert. Mit ViCADo lassen sich Über- und Unterzüge, Profilbalken
Balken klicken. Die zugehörige Wie-Leiste wird aktiviert. Mit ViCADo lassen sich Über- und Unterzüge, Profilbalken

Mit ViCADo lassen sich Über- und Unterzüge, Profilbalken sowie gevoutete Balken mit beliebigen Abmessungen konstruieren. Ein Balken kann hierbei zentrisch, über die linke oder rechte Bezugslinie und mit bzw. ohne Versatz geführt werden.

Stützen werden über das gleichnamige Symbol in der Was-Leiste konstruiert.Balken kann hierbei zentrisch, über die linke oder rechte Bezugslinie und mit bzw. ohne Versatz geführt

bzw. ohne Versatz geführt werden. Stützen werden über das gleichnamige Symbol in der Was-Leiste konstruiert. 1
bzw. ohne Versatz geführt werden. Stützen werden über das gleichnamige Symbol in der Was-Leiste konstruiert. 1

Bauteile eingeben

Bauteile eingeben

Unterzug konfigurieren

Das Erdgeschoss soll durch einen Unterzug und eine zugehörige Stütze eine Galerie erhalten. Das Höhenniveau leiten wir wieder aus den Geschosseigen- schaften ab.

1. Wählen Sie in der Wie-Leiste den Balkentyp Gerader Balken und klicken Sie auf das Symbol Eigenschaften, um das Eigenschaftenfenster zu öff- nen.

2. Wählen Sie in der Registerkarte Geometrie die Optionen Unterzug und konstant.

3. Legen Sie die Abmessungen und das Material fest.

. 3. Legen Sie die Abmessungen und das Material fest. 4. Setzen Sie in das Kontrollkästchen

4. Setzen Sie in das Kontrollkästchen Deckengleich ein Häkchen: Der Unter- zug wird mit seiner Oberkante auf das Niveau OKRD gesetzt.

5. Bestätigen Sie abschließend mit OK.

Unterzug einbauen

Der Unterzug soll auf der linken Außenwand und der rechten Außenwand auf- gelagert werden. Zusätzlich erhält er eine Stütze als Zwischenauflager.

1. Wählen Sie in der Wie-Leiste die Optionen Linie und Innen.

Modell erzeugen

Modell erzeugen

2. Selektieren Sie die Innenkante der Außenwand.

erzeugen 2. Selektieren Sie die Innenkante der Außenwand. 3. Selektieren Sie analog auch den Endpunkt des

3. Selektieren Sie analog auch den Endpunkt des Unterzugs auf der rechten Außenwand. Der Unterzug wird erzeugt.

3. Selektieren Sie analog auch den Endpunkt des Unterzugs auf der rechten Außenwand. Der Unterzug wird

Bauteile eingeben

Bauteile eingeben

Stütze konfigurieren

Beim Konstruieren von Stützen stehen Ihnen insgesamt fünf verschiedene Typen von Stützen zur Auswahl: Rechteckstütze, Rundstütze, n-Eckstütze, Stütze mit Kopfverstärkung und Profilstütze. Die Höhe der Stütze wird aus den Geschosseigenschaften abgeleitet.

1. Wir wollen im folgenden Beispiel eine Rechteckstütze einbauen. Treffen Sie in der Wie-Leiste die
1. Wir wollen im folgenden Beispiel eine Rechteckstütze einbauen. Treffen
Sie in der Wie-Leiste die entsprechende Auswahl und öffnen Sie das Ei-
genschaftenfenster.
Aufgrund der besseren Übersicht über die zu treffenden Angaben öffnen
wir das Skizzenfenster.

2. Wählen Sie die Option Konstant. Die Stütze wird mit einer konstanten Breite und Dicke von oben nach unten gezeichnet. Die Eingabemöglichkei- ten Breite oben und Dicke oben sind gegraut.

3. Wir orientieren uns hinsichtlich Breite und Dicke an der Breite des Unterzu- ges (24 cm). Deshalb können wir die folgenden beiden Angaben überneh- men. Die Höhe errechnet sich aus den Geschosseigenschaften.

4. Das Niveau bezieht sich auf die Unterkante der Stütze, ist also mit 0 cm anzusetzen.

5. Bestätigen Sie Ihre Angaben mit OK.

Stütze einbauen

Die Stütze soll an der Wand zwischen den beiden Fensern ausgerichtet wer- den. Wir wollen hierzu die rechte Wandkante als Führungslinie vorgeben und dann die Stütze platzieren.

Modell erzeugen

Modell erzeugen
Modell erzeugen 1. Wählen Sie in der Wie-Leiste die Option Führungspunkt links Mitte . 2. Bestimmen

1. Wählen Sie in der Wie-Leiste die Option Führungspunkt links Mitte.

2. Bestimmen Sie über die Taste F die linke Wandkante als Führungslinie.

über die Taste F die linke Wandkante als Führungslinie. 3. Fahren Sie mit dem Cursor über

3. Fahren Sie mit dem Cursor über den Unterzug. Die Mitte wird durch ein blaues Kreuz angezeigt.

4. Setzen Sie die Stütze durch Mausklick mittig auf dem Unterzug ab.

Mitte wird durch ein blaues Kreuz angezeigt. 4. Setzen Sie die Stütze durch Mausklick mittig auf

Weitere Geschosse anlegen

Weitere Geschosse anlegen

Weitere Geschosse anlegen

Weitere Geschosse können schnell und bequem erzeugt werden. Es können hierbei auf Wunsch auch die Bauteile aus dem Bezugsgeschoss selektiv über- nommen werden. Zu jedem neu angelegten Geschoss legt ViCADo automa- tisch eine Draufsicht mit dem Namen des Geschosses an. Im folgenden Bei- spiel wird das Obergeschoss des Modells aus dem Erdgeschoss hergeleitet.

Obergeschoss anlegen

1. Öffnen Sie das Flyout-Menü Geschosse und Folien und selektieren Sie im Gliederungsbaum das Geschoss Erdgeschoss.

2. Wählen Sie im Kontextmenü den Befehl Neues Geschoss oberhalb die- ses Geschosses anlegen.

Erdgeschoss . 2. Wählen Sie im Kontextmenü den Befehl Neues Geschoss oberhalb die- ses Geschosses anlegen

Modell erzeugen

Modell erzeugen

Der Geschoss- und Folienassistent wird geöffnet. Auf der Seite Geschoss- folien-Eigenschaften werden Ihnen die Werte des selektierten Erdge- schosses für das 1. Obergeschoss zur Übernahme vorgeschlagen. Im Feld Bezeichnung steht bereits ein Namensvorschlag für das über dem Erdge- schoss anzulegende Geschoss.

für das über dem Erdge- schoss anzulegende Geschoss. Dem Dialogfenster lassen sich noch die folgenden

Dem Dialogfenster lassen sich noch die folgenden Informationen entneh- men:

Das absolute Höhenniveau des neu anzulegenden Geschosses wird mit den entsprechenden Werten OKFF und OKRD angezeigt. Diese Niveauangaben können nicht geändert werden. Sie resultieren aus den Werten des Basis-Geschosses und den Höhenangaben des Geschos- ses.

Zusätzlich zum Anlegen des Basis-Geschosses wird auf der Seite Ge-

schossfolien-Eigenschaften die Geschosshöhe im Erdgeschoss ausgewiesen. Die Geschosshöhe reicht von der Oberkante Fertigbuß- boden bis zur Oberkante Fertigfußboden des darüber liegenden Ge- schosses. Der rein informativ angezeigte Wert kann nicht bearbeitet werden.

3. Wir gehen in unserem Beispiel davon aus, dass das erste Obergeschoss dieselbe Höhe hat. Auch die Dicke der Decke sowie der Fußbodenaufbau sollen identisch sein. Bestätigen Sie daher mit Weiter. Sie gelangen auf die Seite Übernehmen.

4. Auf dieser Seite können Sie angeben, welche Bauteile des Erdgeschosses mit in das neu anzulegende Geschoss übernommen werden sollen.

Weitere Geschosse anlegen

Weitere Geschosse anlegen
Weitere Geschosse anlegen Setzen Sie in das Kontrollkästchen Übernehme Bauteile aus Geschoss ein Häkchen, werden alle

Setzen Sie in das Kontrollkästchen Übernehme Bauteile aus Geschoss ein Häkchen, werden alle Bauteile übernommen. Durch ein Häkchen im Kontrollkästchen Nur bestimmte Kategorien des Geschosses über- nehmen können Sie die zu überführenden Bauteile in der Baumdarstellung durch Klick in das entsprechende Kontrollkästchen auswählen. Die Bauteile sind nach Objektkategorien untergliedert dargestellt.

Im Beispiel übernehmen wir alle Bauteile des Erdgeschosses.

Modell erzeugen

Modell erzeugen

5. Schließen Sie das Anlegen des Geschosses mit Fertigstellen ab. ViCADo stellt das Geschoss in einer neuen 2D-Draufsicht dar, welche den Namen des neu angelegten Geschosses trägt. Das neue Geschoss ist in der Sym- bolleiste Dateifunktionen aktiv gesetzt.

ist in der Sym- bolleiste Dateifunktionen aktiv gesetzt. Die übernommenen Bauteile wurden hierbei nicht nur einfach

Die übernommenen Bauteile wurden hierbei nicht nur einfach kopiert. In- dem Sie auch die Eigenschaften des Geschosses übernommen haben, sind sie automatisch in das Niveaugefüge des Modells eingepasst. Wir zei- gen das Ergebnis wieder in der Schnittsicht.

sie automatisch in das Niveaugefüge des Modells eingepasst. Wir zei- gen das Ergebnis wieder in der

Weitere Geschosse anlegen

Weitere Geschosse anlegen

Prüfen Sie die übernommenen Bauteile und passen Sie diese ggf. an die An- forderungen des Obergeschosses an. Nicht benötigte Bauteile werden ge- löscht.

In unserem Beispiel löschen wir die aus dem Erdgeschoss übernommene Treppe, da die Treppe in das Dachgeschoss anders verläuft. Die Treppe in das Dachgeschoss wird entsprechend konstruiert.

Auch die Innenwände werden an die neuen Gegebenheiten angepasst.

Weiterführende

Arbeiten

die neuen Gegebenheiten angepasst. Weiterführende Arbeiten Analog zum Obergeschoss können Sie Geschosse auch unterhalb

Analog zum Obergeschoss können Sie Geschosse auch unterhalb des im Flyout-Menü Geschosse und Folien selektierten Geschosses anlegen.

In diesem Fall wird Ihnen auf der Seite Allgemein rein informativ der Fußbo- denaufbau oberhalb angezeigt. Dieser entspricht der Stärke des Fußbodenauf- baus im darüber liegenden Geschoss.

Unser Beispiel sieht kein Kellergeschoss vor.

Geschoss

unterhalb anlegen

Modell erzeugen

Modell erzeugen

Dachgeschoss erzeugen

Das Dachgeschoss erzeugen wir auf Basis des 1. Obergeschosses. Da die Geometrie des Dachgeschosses aber vollkommen anders ist, werden die Bau- teile nicht übernommen, sondern konstruiert.

1. Öffnen Sie das Flyoutmenü Geschosse und Folien und selektieren Sie im Gliederungsbaum das 1. Obergeschoss. Wählen Sie den Befehl Neues Geschoss oberhalb dieses Geschosses anlegen. Der Geschoss- und Folienassistent wird geöffnet.

2. Setzen Sie in den Geschosseigenschaften für das Dachgeschoss die Dicke der Rohdecke auf 0,00 m und legen Sie eine konstruktive Höhe von 6,00 m fest. Damit soll erreicht werden, dass später die Wände des Dachgeschos- ses auf jeden Fall vom Dach geschnitten werden.

Dachgeschos- ses auf jeden Fall vom Dach geschnitten werden. 3. Bestätigen Sie mit Weiter . Da

3. Bestätigen Sie mit Weiter. Da wir keine Bauteile mit übernehmen, kann das Dachgeschoss fertig gestellt und der Assistent beendet werden.

Stellen Sie beim Konstruieren der Wände die Dachverschneidung sicher. In der Standardeinstellung ist im Eigenschaftenfenster für Wände in der Re- gisterkarte Verschneidung das Kontrollkästchen Dachverbindung zulas- sen aktiviert. gisterkarte Verschneidung das Kontrollkästchen Dachverbindung zulas- sen aktiviert.

Weitere Geschosse anlegen

Weitere Geschosse anlegen
Weitere Geschosse anlegen Achten Sie darauf, dass Sie bei den mehrschaligen Außenwänden alle Schichten berücksichtigen

Achten Sie darauf, dass Sie bei den mehrschaligen Außenwänden alle Schichten berücksichtigen und eine Höhe wählen, die eine Verschneidung bis zum First gewährleistet.

Das Dachgeschoss hat in unserem Beispiel die folgende Geometrie:

eine Verschneidung bis zum First gewährleistet. Das Dachgeschoss hat in unserem Beispiel die folgende Geometrie: 1

Modell erzeugen

Modell erzeugen

Die Geschossverwaltung

Geschosse werden über das Flyout-Menü Geschosse und Folien angelegt und verwaltet.

Flyout-Menü Geschosse und Folien angelegt und verwaltet. Geschosse darstellen Das gerade aktuelle Geschoss wird

Geschosse

darstellen

Das gerade aktuelle Geschoss wird analog zu den Folien in der Symbolleiste Dateifunktionen angezeigt. Das aktuelle Höhenniveau des Geschosses kön- nen Sie in der Statuszeile ablesen.

des Geschosses kön- nen Sie in der Statuszeile ablesen. Um ein Geschoss aktiv zu setzen, ist

Um ein Geschoss aktiv zu setzen, ist dieses in der Liste auszuwählen. Alterna- tiv kann im Gliederungsbaum der Geschossverwaltung ein Doppelklick auf das Geschoss erfolgen.

Die Auswahl des richtigen Geschosses ist im Konstruktionsprozess wichtig, da die Bauteile immer im aktuell eingestellten Geschoss erzeugt werden.ein Doppelklick auf das Geschoss erfolgen. Sichten als Konstruktionshilfe Die Sichtenverwaltung Durch

Sichten als Konstruktionshilfe

Die Sichtenverwaltung

Durch das Anlegen eines weiteren Geschosses wurde zugleich eine neue Sicht erzeugt. Gelegenheit, kurz über die Funktion von Sichten innerhalb von ViCA- Do zu sprechen. Sichten sind neben den Geschossen das zweite zentrale Strukturelement des CAD-Modells.

Sichten zeigen grundsätzlich den aktuellen Zustand eines Gebäudemodells. Grundrisse, Schnitte, Detailansichten sind beispielsweise solche Sichten. Jede einzelne Sicht verhält sich hierbei wie ein Windows-Fenster. Sie können diese verschieben, maximieren und minimieren.

Mit der Sichtenverwaltung verfügt ViCADo über ein Instrument, mit dem Sie schnell und komfortabel zwischen den einzelnen Sichten navigieren können. Sichten lassen sich aus der Sichtenverwaltung heraus öffnen, erzeugen, kopie- ren, anordnen oder auch löschen.

Sichten als Konstruktionshilfe

Sichten als Konstruktionshilfe
Die Sichtenverwaltung erlaubt ein schnelles und effizientes Arbeiten. Durch Doppelklick wird eine Sicht für die
Die Sichtenverwaltung erlaubt ein schnelles und effizientes Arbeiten. Durch
Doppelklick wird eine Sicht für die Bearbeitung geöffnet und maximiert im Ar-
beitsbereich dargestellt.
Sicht
öffnen
Beachten Sie folgende Vorgehensweisen:
Sie können eine Sicht auch durch Klick auf das entsprechende Symbol in
der Titelleiste oder durch Doppelklick auf die Titelleiste maximieren.
Wird eine Sicht flächenfüllend im Zeichnungsbereich geöffnet, erscheint
der Titel der Sicht in der Titelleiste des Programmfensters.
Durch Klick auf das Symbol Minimieren wird die Sicht minimiert. Sie ist
aus der Sichtenverwaltung heraus wieder zu öffnen.
Durch Klick auf das Kreuz in der Titelzeile des Sichtfensters wird eine Sicht
geschlossen. Sie lässt sich aus der Sichtenverwaltung heraus über den
Ordner nicht geladene Sichten wieder öffnen, sofern sie beim Schließen
einmal gespeichert wurde.
Sichtfenster
Die Anordnung der Sichten innerhalb des Zeichnungsbereichs ist frei wählbar.
Per Drag and Drop können Sie über die Sichtenverwaltung mehrere Sichten im
Arbeitsfenster nebeneinander darstellen. Hierzu ist eine Sicht in eine bereits
geöffnete Sicht zu ziehen.
anordnen