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Interallianz-Charta

§1 Begriffsdefinitionen
(1) Jeglicher Truppeneinsatz gegen eine Stadt ist ein kriegerischer Akt.
(2) Unter „hat das Recht“ ist im Folgenden zu verstehen, dass eine gewaltsame Hinderung der
Inanspruchnahme dieser zugesicherten Rechte einen Bruch dieser Charta bedeutet und damit
eine Kriegserklärung gegen die teilnehmenden Allianzen.
(3) Eine Allianz gilt als vertreten durch den Allianzführer, seine Stellvertreter, sowie in der
Beschreibung speziell für solche Zwecke hervorgehobene Offiziere (Diplomatie, Kontinent,
…). Erstkontakte im Rahmen eines in dieser Charta definierten Vorgangs sind generell an
alle Berechtigten zu senden.

§2 Diplomatische Reaktionen auf kriegerische Akte


(1) Kriegerische Akte sind prinzipiell zunächst mit diplomatischen Noten zwischen den beiden
Allianzen gemäß §1 (3) zu beantworten. Dabei ist insbesondere festzustellen, ob der
Kriegsakt mit oder ohne Billigung der Allianz stattfindet, sowieso Einstellung der Angriffe
und Reparation nach §5 zu fordern.
(2) Die Antwortfrist beträgt 48h.
(3) Angreifende Spieler werden Über den Beginn dieses Vorgangs per Nachricht informiert.
(4) Besteht ernsthafte Gefahr eines Stadtverlustes durch Belagerung oder Überfälle in einem
Umfang, der die Wehrfähigkeit der stationierten Truppen erheblich schädigt (ab 30% TS-
Verlust und mind. 2 Angriffe), entfällt die Frist.
(5) Innerhalb der Frist ist Unterstützung der angegriffenen Städte durch Mitglieder der gleichen
Allianz sowie verbündeter Allianzen erlaubt.
(6) Wird auf eine diplomatische Note nicht fristgerecht oder negativ geantwortet, steht der
angegriffenen Allianz frei, zu kriegerischen Reaktionen nach §3 überzugehen.

§3 Kriegerische Reaktionen auf kriegerische Akte


(1) Nach Ablauf diplomatischer Fristen ist von einer dezidierten Kriegserklärung durch die
angreifenden Spieler auszugehen.
(2) Eine Kriegserklärung ermächtigt die Allianz und ihre Verbündeten, den betreffenden Spieler
zu attackieren und ggf. seine Burgen zu übernehmen.
(3) Bisher nicht an Kriegsakten beteiligte Spieler aller beteiligten Allianzen sind gemäß Absatz
(1) nicht zu behelligen.
(4) Jeder Spieler hat das Recht, die Beendigung der Kriegshandlungen nach den Regeln in §4
fordern.

§4 Beendigung kriegerischer Auseinandersetzungen


(1) Eine kriegerische Auseinandersetzung gilt als beendet, wenn alle Burgen einer Seite erobert
sind.
(2) Die Gewinnerseite kann der Verliererseite den weiteren Bau von Burgen auf dem
betreffenden Kontinent untersagen, außer die Verliererseite besteht nur aus Einzelspieler
einer Allianz und die Allianz hat ihren Hauptsitz auf diesem Kontinent.
(3) In einem Konflikt nach §3 hat eine beteiligte Allianz, oder eine Allianz, von der einzelne
Spieler im Konflikt beteiligt sind, das Recht, die Beendigung der Kampfhandlungen zu
fordern. Als Gegenleistung sind Reparationen nach §5 zu leisten.
(4) Fordert eine Allianz die Beendigung von Kampfhandlungen nach Absatz (2), tritt ein
sofortiger Waffenstillstand ein, der innerhalb der Allianzen zu kommunizieren ist.
(5) Schäden durch nichtzurückrufbare Angriffe oder nicht erreichbare Spieler gehen zu Lasten
der um Frieden ersuchenden Allianz.
(6) Ersuchen um Frieden ist nach den diplomatischen Regeln nach §2 durchzuführen.
§5 Reparationen
(1) Reparationen zu Beendigung eines nach dieser Charta vollzogenen Konfliktes sind:
1. eine Entschuldigung für die Handlungen, die den Konflikt eingeleitet haben und
2. Schäden, die durch den Konflikt entstanden sind multipliziert mit dem Faktor 1,5 zur
Entschädigung für Bauzeiten und als Strafe für den Aggressor.
(2) Schäden nach Absatz (2) sind Beute durch Überfälle und Plünderungen, sowie die
Ressourcenkosten aller getöteten Einheiten außer derjenigen, die bei der erfolgreichen
Übernahme von Burgen der zu Reparationen verpflichteten Spieler getötet wurden.
(3) Verlorene Burgen werden allen nicht zu Reparationen verpflichteten Spieler gegeben.
(4) Schuldner der Entschuldigung sind die ursprünglichen Aggressoren. Schuldner der
Rohstoffentschädigungen sind die die Allianzen, die Frieden nach §4 (3) einfordern.

§6 Offenlegungsgebot von Bündnissen


(1) Bündnisse sind grundsätzlich in der Allianzbeschreibung offenzulegen.
(2) Bündnispartner, die zum Zeitpunkt einer Handlung nicht publiziert waren, dürfen an der
unmittelbaren Reaktion nicht teilnehmen.
(3) Für weitere Handlungen, entfällt die Fristverkürzung nach §2 (4).
(4) Zieht der Angreifer sich nach Kenntnisnahme frühestmöglich zurück, entfallen
Reparationen.
(5) Gleiches gilt für Spieler, die kurz vor (insbesondere innerhalb der Truppenlaufzeit) oder im
Laufe von Kriegshandlungen einer Allianz beitreten.

§7 Bedeutung von Bündnissen


(1) Bündnisse erlauben die Unterstützung von kriegerischen Reaktionen nach dieser Charta.
Nichtverbündete sind nicht ohne weiteres eingriffsberechtigt, solange diese Charta nicht
verletzt wird, sondern können nur gemäß §6 einsteigen.
(2) Nichtangriffspakte erhöhen den Reparationsfaktor aus §5 (1) auf 2,5.
(3) Bei wiederholtem Bruch eines NAP kann die angegriffene Partei die Entfernung der
Aggressoren aus ihrer Allianz fordern.
(4) Wird ein wiederholt angreifender Spieler nicht aus der Allianz entfernt und wird der NAP
nicht gekündigt, erhält die angegriffene Allianz das Recht zum Gegenangriff nach §3, ohne
dass die Allianz des angegriffenen Spielers Rechte nach §4 besitzt. Der eigene Spieler kann
dann nur noch durch eine generelle Kriegserklärung geschützt werden.

Kommentare:

Zweck der Charta ist, die Eskalation von Gewalt unter starken Allianzen und Allianzenbündnissen
einzuschränken. Insbesondere soll sie Allianzenkriege verhindern, die durch eigenmächtige
Ausbrüche einzelner Mitglieder verursacht werden.
Sie dient explizit nicht dem generellen Schutz von schwachen Allianzen, die keine Bündnisse
eingehen. Es ist weiterhin möglich, kleine Spieler oder Allianzen anzugreifen, ohne sich mit seiner
Allianz zu besprechen. In diesem Fall kann aber nicht auf Hilfe innerhalb der Allianz gepocht
werden, sondern der Angreifer muss sich ggf. alleine mit der angegriffenen Allianz und ihren
Verbündeten befassen, wenn seine eigene Allianz keine Kriegserklärung mit diesen Parteien
wünscht.