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Umschaltkoffer

Referenz 0024480001
Umschaltkoffer

Studie 2448
Artikel Umschaltkoffer
Referenz 0024480001
Technische Anleitung PN-1111145
Redakteur SBR

Revision der Vorlage

Rev. 0 Übersetzung der Originalbetriebsanleitung 02/2012


Rev. 1 Hinzufügen : Netto-Gewicht und Abmessungen 06/2012

Um die Lesbarkeit zu verbessern und die Verständlichkeit zu erleichtern sollen bei der Wiedergabe
dieser Anleitung Vor- und Rückseiten bedruckt werden.

Diese Bedienungsanleitung muss den Anwendern ausgehändigt werden.

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THE ART OF WELDING
Umschaltkoffer

Inhaltsverzeichnis

1. Sicherheitshinweise ........................................................................................... 5
1. 1. Mit dem Lichtbogenschweißen verbundene Gefahren .............................................. 5
1. 2. Bedeutung der Sinnbilder ................................................................................... 5
1. 3. Sicherheitsratschläge ......................................................................................... 6
1. 4. Verhütung von Bränden und Explosionen .............................................................. 8
1. 5. Gesundheitsschädliche Rauche oder Gase ............................................................. 8
1. 6. Behebung von Störungen ................................................................................... 8
2. Dokumentation ................................................................................................. 9
2. 1. Zugehörige Unterlagen ....................................................................................... 9
2. 2. Zugrundeliegende Richtlinien .............................................................................. 9
3. Allgemeine Beschreibung ................................................................................... 9
3. 1. Einleitung ......................................................................................................... 9
3. 2. Zulassungen der Maschine .................................................................................. 9
3. 3. Umfeld und Betriebsbedingungen......................................................................... 9
3. 4. Technische Daten ............................................................................................ 11
3. 5. Kompatibilität ................................................................................................. 11
4. Inbetriebnahme ...............................................................................................12
4. 1. Handling ........................................................................................................ 12
4. 2. Installation vor Ort .......................................................................................... 12
4. 3. Anschluss der Stromversorgung ........................................................................ 12
4. 4. Anschluss des Schlauchpakets ........................................................................... 13
4. 5. Anschluss der Schweißköpfe.............................................................................. 14
4. 6. Anschluss der Fernbedienung ............................................................................ 14
5. Betrieb ...........................................................................................................15
5. 1. Vorbedingungen .............................................................................................. 15
5. 2. Inbetriebnahme............................................................................................... 15
5. 3. Auswahl des aktiven Schweißkopfes ................................................................... 15
5. 4. Fernbedienung ................................................................................................ 15
5. 5. Manuelle Steuerung eines Schweißkopfes ........................................................... 15
5. 6. Wahl des Schweißprogramms ............................................................................ 15
5. 7. Not-Aus.......................................................................................................... 15
5. 8. Beschreibung der Steuer- und Regeleinrichtungen ................................. 16
6. Wartung, Instandhaltung und Störungsbeseitigung ...............................................18
6. 1. Regelmäßige Wartungsarbeiten ......................................................................... 18
6. 2. Reparaturen, Wartung und Service ..................................................................... 19
7. Schaltpläne .....................................................................................................20

8. Standzeitende - Recycling .................................................................................27

9. Vordruck für Rücksendungen .............................................................................28

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1. Sicherheitshinweise
Achtung: Schützen Sie sich und andere vor gesundheitlichen Gefahren − Lesen Sie dieses Kapitel sorgfältig und
befolgen Sie die Hinweise.

1. 1. Mit dem Lichtbogenschweißen verbundene Gefahren


Die im Folgenden vorgestellten Sinnbilder werden in der technischen Anleitung benutzt, um ihre Aufmerksamkeit
auf besondere Risiken und Gefahren zu lenken. Wenn ein solches Sinnbild im Text abgedruckt ist, können
sie im Abschnitt «Verhaltensregeln» nachlesen, welche Vorsichtsmaßnahmen in diesem Fall getroffen werden
müssen.
Der Aufbau, der Betrieb, die Instandhaltung und die Reparaturen der Anlagen dürfen nur durch entsprechend
unterwiesenes und qualifiziertes Personal ausgeführt werden.
Während des Betriebes müssen alle nicht an der Anlage Beschäftigten einen ausreichenden Sicherheitsabstand
einhalten.

1. 2. Bedeutung der Sinnbilder

Gefahr schwerer
Gefahr elektrischer
Verletzungen durch
Stromschläge.
bewegliche Teile.

Gefahr des Einatmens


gesundheitsschädlicher Explosionsgefahr.
Rauche oder Gase.

Gefahr für Augen und Haut Gefahren durch starke


durch Strahlung. Magnetfelder.

Heiße Werkstücke
Gefahren durch hohen
und Werkzeuge -
Lärmpegel.
Verbrennungsgefahr.

Gefahr für Augen und Haut


Hinweise lesen.
durch Funkenflug.

Feuergefahr durch Tragen von Schutzbrillen


Überhitzung. vorgeschrieben.

Tragen von
Tragen eines Schutzhelms
Sicherheitsschuhen
vorgeschrieben.
vorgeschrieben.

Beachten Sie die folgenden


Sicherheitsratschläge,
um sich durch geeignete
Sturzgefahr.
Maßnahmen vor den
Gefahren schützen zu
können.
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1. 3. Sicherheitsratschläge

Gefahr elektrischer Gefahr des Einatmens


Stromschläge. gesundheitsschädlicher
Rauche oder Gase.

Unter Spannung stehen die Elektrode, alle Beim Schweißen entwickeln sich gesundheitsschädliche
zum Schweißstromkreis gehörenden Teile, der Rauche und Gase, die nicht eingeatmet werden
Netzanschluss und die Stromkreise in der Maschine, dürfen.
der Schweißzusatzdraht und alle damit verbundenen Emissionsquellen: Grundwerkstoff, Zusatzwerkstoff,
metallischen Anlagenteile, das Drahtvorschubgerät Umhüllung (Schlackebildner) bei umhüllten
sowie das Gehäuse der Drahtfördereinheit mit Elektroden, Schutzgas, Flussmittel, Reinigungs- und
den Drahtantriebsrollen. Sobald die Anlage unter Lösungsmittel, Grundwerkstoffbeschichtungen.
Spannung steht, birgt ein einfaches Berühren dieser Um Risiken zu minimieren:
Teile die Gefahr eines Stromschlags und schwerer • Atemschutz einsetzen, z.B. Filtermasken,
Verletzungen sogar mit Todesfolge. Masken mit mechanischer Belüftung, Masken mit
Umstände, die die Gefahren elektrischer Stromschläge Frischluftversorgung, Einwegmasken.
erhöhen: Feuchtigkeit, Arbeiten auf leitfähigen • Einsatz chlorierter Lösungsmittel vermeiden.
Flächen, unsachgemäße Erdung und fehlende oder • Die Werkstücke vor dem Schweißen sorgfältig
nicht funktionierende Masseanschlüsse, mangelhafte trocknen.
Instandhaltung, unprofessionelle Arbeitsmethoden. • Niemals alleine arbeiten!
Um Risiken zu minimieren: • Rauche und Gase möglichst nahe am Entstehungsort
• Jegliche Berührung unter Spannung stehender absaugen.
Drahtspulen vermeiden. • Farbe, Öl und andere Verunreinigungen von der
• Die Dichtigkeit wassergekühlter Brenner Werkstückoberfläche entfernen.
regelmäßig kontrollieren, auf Feuchtigkeit als
Folge von Kondensation achten.
• Keine Kabel um den Körper wickeln.
• Vor dem Elektrodenwechsel sicherstellen, dass sie Gefahr für Augen und Haut
nicht unter Spannung steht. durch Strahlung.
• Die Anlage vor Instandhaltungsarbeiten,
Reparaturen oder bei Nichtbenutzung vom Netz
trennen.
Die durch den Lichtbogen freigesetzte Strahlung führt
• Trockene Schutzhandschuhe, schwer entflammbare
zu Schädigungen der Augen und Hautverbrennungen.
Arbeitskleidung, Schürzen und Sicherheitsschuhe
Bestehende Risiken: Durch den Lichtbogen wird
tragen, die keine Risse oder Löcher aufweisen.
sichtbare und unsichtbare Strahlung erzeugt
• Wenn der Bediener gezwungen ist, auf leitfähigen
(ultraviolett und infrarot), beim Schweißen von
Oberflächen zu arbeiten, muss er durch Teppiche
Metallen wie Aluminium oder rostfreiem Stahl
oder andere nichtleitende Materialien gegenüber
wird die Strahlung durch den Werkstoff reflektiert,
dem Werkstück und der Masse ausreichend isoliert
«Augen verblitzen», Funkenflug, die Spitze
werden.
der Wolframelektrode kann Stichverletzungen
• Die Erdung der Anlage muss der Betriebsanleitung
verursachen.
entsprechend erfolgen und den nationalen bzw.
lokalen Regeln der Technik entsprechen. Um Risiken zu minimieren:
• Das Massekabel muss ordnungsgemäß • Zum Schutz von Händen und Unterarmen
angeschlossen sein (saubere Kontaktflächen, Lederhandschuhe und -stulpen tragen.
zuverlässiger Massekontakt des Kabels möglichst • Zum Schutz von Beinen, Knien und Unterschenkeln
nahe an der Schweißstelle). feste Schürzen und Gamaschen anziehen.
• Keine beschädigten, verschlissenen oder • Sich einer Schutzmaske bedienen (mit Stirnband,
verdrehten Kabel einsetzen und keine Leiter mit zum in der Hand halten oder elektronisch) oder
ungenügendem Querschnitt verwenden, sondern eine mit entsprechend ausgewähltem Filterglas
diese unverzüglich ersetzen. ausgestattete Schutzbrille aufsetzen.
• Eine einwandfreie Erdung der Schweißanlage • Trennwände aufstellen, um in der Nähe arbeitende
sicherstellen. Personen zu schützen.
• Wenn das Werkstück geerdet werden muss, sollte • Ein Halstuch tragen und nicht vergessen, die
ein separates Kabel eingesetzt werden. Kleidung am Kragen sorgfältig zu schließen.
• Nur passende Stecker und Anschlussklemmen
verwenden.
Die Leerlaufspannung darf 80 V eff. bei Wechselstrom
und 113 V bei Gleichstrom nicht überschreiten (zum
Zünden des Lichtbogens notwendig). Höchstwert für
Plasma-Schneidbrenner: 500 V.

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Heiße Werkstücke
und Werkzeuge - Explosionsgefahr.
Verbrennungsgefahr.

Keine geschweißten oder brenngeschnittenen Diese Gefahren werden durch den Einsatz und den
Werkstücke mit bloßen Händen anfassen. Um Umgang mit Gasflaschen und durch Funkenflug
Verbrennungen zu vermeiden, müssen sie mit verursacht.
geeigneten Werkzeugen bewegt werden, dabei sollten • Niemals beschädigte Gasflaschen verwenden.
dicke, isolierende Schweißerschutzhandschuhe • Die Gasflaschen an einem gut belüfteten Ort
getragen werden. lagern, Zugang nur berechtigten Personen
Vor der weiteren Bearbeitung oder erneuten gewähren.
Schweißungen müssen die Werkstücke abkühlen. • Gasflaschen bei Lagerung und Gebrauch
niemals über 55 °C erwärmen.
• Gefüllte und leere Gasflaschen eindeutig
auseinanderhalten.
Gefahr für Augen und Haut • Gasflaschen vor extremen Temperaturen
durch Funkenflug. schützen (Frost, Sonneneinstrahlung,
Funkenflug etc.).
• Dichtigkeit von Anschlüssen und Schläuchen in
regelmäßigen Abständen prüfen.
• Zum Schutz von Händen und Unterarmen
• Trennwände aufstellen.
Lederhandschuhe und -stulpen tragen.
• Zum Schutz von Beinen, Knien und Unterschenkeln
feste Schürzen und Gamaschen anziehen.
• Sich einer Schutzmaske bedienen (mit Stirnband, Gefahr schwerer
zum in der Hand halten oder elektronisch) oder Verletzungen durch
eine mit entsprechend ausgewähltem Filterglas bewegliche Teile.
ausgestattete Schutzbrille aufsetzen.
• Trennwände aufstellen, um in der Nähe arbeitende
Personen zu schützen. • Die Hände stets in sicherem Abstand zu
• Kleidungsstücke aus Wolle oder Baumwolle mit Ventilatoren oder anderen bewegten Bauteilen
langen Ärmeln anziehen, keine Öl- oder Fettflecken halten.
dulden, - Kleidungsstücke aus synthetischem • Alle Sicherheitseinrichtungen müssen
Material sind ungeeignet. geschlossen bzw. in Arbeitsposition sein.
• Ein Halstuch tragen und nicht vergessen, die
Kleidung am Kragen sorgfältig zu schließen.
• Schweißerschutzstiefel tragen
Gefahren durch starke
Magnetfelder.

Feuergefahr durch
Überhitzung. Der Abstand zwischen dem Schweißstromkreis und
dem Kopf des Bedieners sollte möglichst groß sein.
• Keine Kabel um den Körper wickeln, schon gar
nicht oberhalb der Schultern.
• Auf guten Zustand der Schweißsanlage achten, • Vorsicht bei Herzschrittmachern. Um mögliche
insbesondere der Anschluss- und Massekabel. Störungen zu vermeiden, müssen in Absprache
• Mit der Schweißausrüstung einen Mindestabstand mit dem Arzt besondere Schutzmaßnahmen
von 6 m zu fetthaltigen, feuergefährlichen oder getroffen werden.
puderförmigen Substanzen einhalten.
• Trennwände aufstellen, um in der Nähe arbeitende
Personen zu schützen. Der Bediener muss dafür
sorgen, dass sich niemand im
Gefahrenbereich aufhält.

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1. 4. Verhütung von Bränden und Explosionen


Die Maschinen dürfen nicht an Orten betrieben werden, an denen sich leicht entzündliche, flüchtige oder explosive
Substanzen befinden. Die Schweißanlagen dürfen auf keinen Fall zum Auftauen eingefrorener Abflussrohre
benutzt werden.

1. 5. Gesundheitsschädliche Rauche oder Gase


Es obliegt dem Betreiber:
• gesundheitsschädliche oder -gefährdende Einflüsse seiner Produktionsstätten zu erkennen und durch
geeignete Maßnahmen zu eliminieren.
• Schutzmaßnahmen gegen die Strahlung des Lichtbogens zu ergreifen.
• Für normgerechte Sicherheitshinweise und Schutzausrüstungen zu sorgen.

1. 6. Behebung von Störungen


Inspektionen, Prüfungen, Einstellarbeiten und Reparaturen an elektrischen und elektronischen Einrichtungen
dürfen nur von qualifizierten Fachleuten durchgeführt werden.

Bevor Wartungsarbeiten durchgeführt oder Messinstrumente angeschlossen werden dürfen, muss eine sichere
Trennung vom Netz gewährleist sein und eine Zeit von mindestens 2 Minuten abgewartet werden. Entsprechende
Hinweise finden sich auf dem Aufkleber auf der rechten Seite der Maschine.

Vor dem Berühren leitender Teile muss geprüft werden, ob sie spannungsfrei
sind. Kondensatoren behalten ihre Ladung über längere Zeiträume, selbst
wenn das Gerät nicht mehr mit dem Stromnetz verbunden ist.

Sicherheitseinrichtungen und Verriegelungen, die zum Schutz des Bedienungspersonals vorgesehen sind, dürfen
niemals kurzgeschlossen oder auf andere Weise außer Betrieb gesetzt werden.

Niemals beim Durchführen von Arbeiten an elektrischen oder elektronischen Geräten auf feuchtem oder
durchgeweichtem Boden stehen. Es muss streng darauf geachtet werden, dass keine Flüssigkeiten in die
elektrischen Schaltkreise gelangen.

Lösungsmittel oder brennbare Flüssigkeiten sind in der Nähe der Schweißausrüstung verboten. Durch einen
Lichtbogen können Lösungsmitteldämpfe oder Flüssigkeiten entzündet werden.

Während der Durchführung von Reparatur- und Wartungsarbeiten darf kein Schmuck (Ringe, Uhren, Armreifen
etc.) getragen werden. Falls erforderlich, müssen isolierende Schuhe getragen werden.

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2. Dokumentation

2. 1. Zugehörige Unterlagen

N/A

2. 2. Zugrundeliegende Richtlinien

2006/42/CE EG Maschinenrichtlinie

2004/108/CE EG Richtlinie Elektromagnetische Störfelder

2006/95/CE EG Niederspannungsrichtlinie

3. Allgemeine Beschreibung

3. 1. Einleitung
Mit Hilfe des Umschaltkoffers können durch nur eine Bedienungsperson zwei Orbitalschweißköpfe an einer
einzigen Schweißstromquelle betrieben werden. Während mit dem einen der beiden Köpfe eine Schweißung
durchgeführt wird, steht der zweite zur Vorbereitung der nächsten Schweißung zur Verfügung. An der Vorderseite
des Umschaltkoffers befindet sich ein Bedienfeld, über eine dort anschließbare Fernbedienung(PS 164-2 nur)
lassen sich die entsprechenden Kommandos auch während eines Schweißzyklus sowohl an die Schweißköpfe als
auch an die Schweißstromquelle übermitteln.

Die vorliegende Dokumentation bezieht sich ausschließlich auf die Installation, den Betrieb und die
Wartung der von Polysoude gelieferten Ausrüstung, nicht von Polysoude gelieferte Anlagenteile
werden hier nicht behandelt.

3. 2. Zulassungen der Maschine


Die Ausführung der Maschine ist konform mit den Anforderungen der EG Maschinenrichtlinie 2006/42/CE, der EG
Niederspannungsrichtlinie 2006/95/CE und der EG Richtlinie bezüglich der Verträglichkeit elektromagnetischer
Störfelder 2004/108/CE.

3. 3. Umfeld und Betriebsbedingungen


Die Anlagen sind zum Betrieb in Innenräumen unter Werkstattbedingungen ausgelegt, sie dürfen nicht in
explosionsgefährdeter Umgebung eingesetzt werden.

Während des Betriebs müssen folgende Randbedingungen eingehalten werden:


Î Temperatur der Umgebungsluft zwischen -10 °C und +40 °C.
Î Relative Luftfeuchtigkeit:
• bei 40 °C bis zu 50 %
• bei 20 °C bis zu 80 %.
Die umgebende Atmosphäre darf keine außergewöhnlich hohen Anteile von Stäuben, Säuren, Gasen oder
korrosiven Stoffen enthalten. Die durch das Schweißen entstehenden Emissionen sind nicht als außergewöhnlich
einzustufen.

Beispiele unzulässiger Umweltbedingungen:


Î außergewöhnlich korrosiv wirkende Rauche
Î Dampf
Î extrem hohe Öldunstanteile
Î Erschütterungen und Vibrationen.

Während des Einsatzes der Anlagen müssen die Luftein- und austrittsöffnungen unbedingt freigehalten
werden.

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3. 4. Technische Daten

Stromversorgung
Netzspannung (V) 230

Anschluss einphasig, Netzfrequenz (Hz) 50/60 +/-10%

Maximale Stromaufnahme (A) 1

3. 5. Kompatibilität

MW MU (1) TS 25 TS34 TS34-2 TS 2000 (2)

PS 164-1 A B A A B B

PS 164-2 A B B A A B

P4 A (3) B (3) B (3) A (3) A (3) A (3)

K
UHP Version Handschweißbrenner Drahtvorschub
Polysoude

PS 164-1 B B OK C

PS 164-2 B B OK C

P4 B (3) B (3) OK C

(1) – ohne AVC/ OSC und ohne Draht


(2) – ohne AVC und ohne Draht
(3) – ohne automatische Programmunterbrechung zwischen den 2 Schweisszangen (eine manuelle
Umschaltung der Programme ist notwendig)

Ablaufbeschreibung :

A – Während des Schweissens mit der Schweisszange 1 ist es möglich, die Schweisszange 2 mittels der
Steuertasten auf der Zange zu bewegen (nur bei MW und TS 34 möglich).

B - Während des Schweissens mit der Schweisszange 1 ist es nicht möglich, die Schweisszange 2 zu bewegen
(es gibt keine Steuertasten auf der Schweisszange).

C – Der Drahtvorschub ist nur mit einer Schweisszange möglich, es gibt keine elektrische Umschaltfunktion
des Drahtes.

Folgende Ausrüstungen können nicht mit diesem Umschaltkoffer verwendet werden :

• Motoren mit Drehzahlmessung (z.B. Schweisszangen der „K“- Serie, Version PAA) sowie Motoren mit
Bremsen (z.B. die Schlitten KR33).
• Die Stromquellen P6, P6 HW, PS 406 und PS 406-2 sowie die Stromquellen der PC-Serie.
• Schweisszangen mit Zusatzdraht, AVC/OSC, Schweissfahrwerke der Type Polycar sowie Schweissanlagen
für mechanisierte Anwendungen.

Die Verwendung von Strom über 170 A ist verboten.

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4. Inbetriebnahme

4. 1. Handling

Bei allen Anschlussarbeiten, d. h. dem Herstellen oder Lösen von


Verbindungen, müssen die Anlagen vom Stromnetz getrennt sein.
Um den Schweißkopf vor Beschädigungen oder Zerstörung zu
bewahren sind zum Bewegen ausschließlich die entsprechend
vorgesehenen Elemente (Griffe und Befestigungseinheit) zu
benutzen.

Der Umschaltkoffer wird in einer speziellen Schutzverpackung ausgeliefert, die aufbewahrt und zur Vermeidung
von Schäden bei späteren Transporten wiederverwendet werden sollte.

Bei Nichtgebrauch ist der Umschaltkoffer vor Stößen und Vibrationen gesichert in seiner Schutzverpackung
aufzubewahren.

4. 2. Installation vor Ort

Die Gesamtanlage muss sich durch einen abschließbaren Schalter


vom Netz trennen lassen.

Die Anlage muss auf einem ebenen, waagerechten Boden aufgestellt werden, damit sie nicht umkippen kann
und die mechanischen Bauelemente ihre Funktionen einwandfrei erfüllen können.

Netto-Gewicht 20 kg.
Abmessungen LxBxH 67x22x45

4. 3. Anschluss der Stromversorgung

Der Anschluss des Umschaltkoffers an die Stromversorgung erfolgt einphasig mit Schutzleiter, der Kabelquerschnitt
muss mindestens 1,5 mm² betragen.

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4. 4. Anschluss des Schlauchpakets

Der Umschaltkoffer ist mit einer Schweißstromquelle des Typs PS 164 und den Schweißköpfen der Baureihe MW
zu verbinden.

Anschließen des Schlauchpaketes an die Schweißstromquelle:

Index Bezeichnung Index Bezeichnung

1 Schweißstrom + 5 Brennerschutzgasversorgung

2 Schweißstrom - 6 Anschluss der Fernbedienung

3 Kühlmittelvorlauf 7 Anschluss für Drehbewegung

Anschluss der Bedienungs-


4 Kühlmittelrücklauf 8
elemente des Schweißkopfes

Vor dem Beginn der Arbeiten ist das Schlauchpaket zu


kontrollieren. Bei einem zu engen Biegeradius können Kühlwasser-
oder Gasschläuche knicken, ein Winkel von 90° sollte nicht
unterschritten werden.

1 4 3
2
6 7

5
8

Abb. 4.1 - Schlauchpaket des Umschaltkoffers


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Umschaltkoffer

4. 5. Anschluss der Schweißköpfe

Der erste Schweißkopf (1) ist mit den Anschlüssen auf der linken Seite der Frontplatte des Umschaltkoffers zu
verbinden, für den zweiten (2) sind die Anschlüsse auf der rechten Seite vorgesehen.

Î Schweißstrom + und -
Î Brennerschutzgasversorgung
Î Kühlmittelvor- und Rücklauf
Î Anschluss für Drehbewegung
Î Anschluss der Bedienungselemente eines Schweißkopfes MW.

4. 6. Anschluss der Fernbedienung


Den Stecker der Fernbedienung mit der Buchse an der Frontplatte des Umschaltkoffers verbinden.

Solange der Umschaltkoffer eingesetzt wird, lassen sich die Programmnummern nicht über die Fernbedienung
wählen.

Abb. 4.2 - Fernbedienung der Schweißstromquelle PS 164

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5. Betrieb

5. 1. Vorbedingungen

Der Aufbau, der Betrieb, die Instandhaltung und die Reparaturen


der Anlagen dürfen nur durch den arbeitsrechtlichen Bestimmungen
entsprechend unterwiesenes und qualifiziertes Personal ausgeführt
werden.

5. 2. Inbetriebnahme
Nachdem die Schweißstromquelle an die Strom- und Gasversorgung angeschlossen worden ist und vorher
beschriebenen Verbindungen zwischen Umschaltkoffer, Fernbedienung und Stromquelle hergestellt sind, ist wie
folgt zu verfahren:

Î Die Schweißstromquelle einschalten (wie in der zugehörigen Betriebsanleitung beschrieben)


Î den Umschaltkoffer mit dem an der Oberseite angeordneten Hauptschalter einschalten
Î Das Ventil der Gasversorgung öffnen.

Es sind unbedingt beide Kühlkreisläufe anzuschließen. Wenn nur


ein einziger Schweißkopf mit dem Umschaltkoffer verbunden ist,
muss ein Shunt benutzt werden.

5. 3. Auswahl des aktiven Schweißkopfes


Solange kein Schweißzyklus abläuft, kann durch kurzes Betätigen des Tasters (Rep.2) einer der Schweißköpfe
aktiv geschaltet werden.
Eine Kontrollleuchte signalisiert, welcher der beiden Köpfe aktiv geschaltet ist und zum Schweißen eingesetzt
werden kann.

Der Umschaltkoffer ist mit einer Sperre ausgerüstet, die ein


versehentliches Umschalten zwischen den Köpfen während eines
Schweißzyklus verhindert.

5. 4. Fernbedienung
Der Gebrauch der Fernbedienung wird in der Betriebsanleitung der Schweißstromquelle PS 164 beschrieben.

5. 5. Manuelle Steuerung eines Schweißkopfes


Die Bewegungen des nicht aktiv geschalteten Schweißkopfes können mit Hilfe der an dem Kopf befindlichen
Bedienungselemente ausgelöst werden.

5. 6. Wahl des Schweißprogramms


Das jeweils auszuführende Schweißprogramm wird an dem Umschaltkoffer eingestellt.
Auf der Frontplatte befinden sich zwei mechanisch funktionierende Zählwerke, wobei jedes einem der
Schweißköpfe zugeordnet ist.
Ein kurzes Betätigen eines der beiden an jedem Zählwerk befindlichen Taster erhöht oder vermindert die
angezeigte Zahl, die dem auszuführenden Schweißprogramm entspricht.

5. 7. Not-Aus
Durch das Auslösen des Not-Aus Schalters wird der Umschaltkoffer unverzüglich außer Betrieb gesetzt.

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5. 8. Beschreibung der Steuer- und Regeleinrichtungen

Index Element

1 Hauptschalter EIN/AUS

2 Taster - Wahl des aktiven Schweißkopfes

3 Grüne Kontrollleuchte - Umschaltkoffer eingeschaltet

4 Gelbe Kontrollleuchte - Schweißzyklus läuft

5 Blaue Kontrollleuchte 1 - Schweißkopf 1 (an linkem Teil der Frontplatte angeschlossen) aktiv

6 Blaue Kontrollleuchte 2 - Schweißkopf 2 (an rechtem Teil der Frontplatte angeschlossen) aktiv

7 Anschluss der Fernbedienung der Schweißstromquelle PS 164

8 Schweißkopf 1: Schweißstrom +
9 Schweißkopf 1: Schweißstrom -
10 Schweißkopf 2: Schweißstrom +
11 Schweißkopf 2: Schweißstrom -
12 Schweißkopf 1: Brennerschutzgas

13 Schweißkopf 2: Brennerschutzgas

14 Schweißkopf 1: Anschluss der Bedienungselemente

15 Schweißkopf 2: Anschluss der Bedienungselemente

16 Schweißkopf 1: Drehbewegung

17 Schweißkopf 2: Drehbewegung

18 Schweißkopf 1: Kühlmittelvorlauf

19 Schweißkopf 1: Kühlmittelrücklauf

20 Schweißkopf 2: Kühlmittelvorlauf

21 Schweißkopf 2: Kühlmittelrücklauf

22 Schweißkopf 1: Mechanisch funktionierender Zähler; Erhöhen der angezeigten Programmnummer

23 Schweißkopf 2: Mechanisch funktionierender Zähler; Erhöhen der angezeigten Programmnummer

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Umschaltkoffer

22 2 23

5 4 3 6

16 7 17

14 15
12 13

9 11

8 10

19 21
18 20

Abb. 5.1 - Umschaltkoffer

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6. Wartung, Instandhaltung und Störungsbeseitigung

6. 1. Regelmäßige Wartungsarbeiten

6. 1. 1. Vorbeugende Instandhaltung

Prüfung und Wartung der Schläuche und Schlauchverbindungen

Werkzeuge und
V e r b r a u c h s - Intervall Tätigkeit
material

Pinsel mit Alle drei Anlage vom Netz getrennt, Hauptschalter verriegelt.
harten Monate Schläuche und Schlauchverbindungen:
Borsten, • Alle Schläuche mit einem Pinsel oder Schwamm reinigen.
Putzlappen • Visuelle Inspektion aller Schläuche und Schlauchverbindungen.
• Kontrollieren der Schläuche auf zu enge Biegeradien, Klemmspuren,
Falten, Risse und Bruchstellen.
• Prüfen, ob sich Schläuche an bewegten Teilen der Anlage reiben
(Schutzglocke etc.).
• Schläuche auf Verschleiß und Schäden durch aggressive Stoffe
untersuchen.
• Feuchte Stellen und Geräusche (Zischen) weisen auf Undichtigkeiten
und schlechten Zustand des inneren Schlauchmaterials hin.
• Festsitz von Schlauchverbindungen und -anschlüssen kontrollieren.

Ungewöhnliche Geräuschentwicklungen

Intervall Tätigkeit

Alle drei Anlage mit dem Netz verbunden, funktionsbereit.


Monate Bewegungen der Achsen:

• Bewegungen +/- innerhalb der möglichen Grenzen ausführen lassen.


• Besonders auf ungewöhnliche Geräusche achten (Krachen,
Schleifgeräusche, Lärm annormaler Schwingungen und
Vibrationen, …).
• Bewegungen aller Achsen untersuchen.

Alle drei Anlage mit dem Netz verbunden, funktionsbereit.


Monate Motoren:

• Von den Motoren darf keine ungewöhnliche Geräuschentwicklung


ausgehen: Surren, Schleifgeräusche, Krachen, oder andere ungewohnte
Lärmemissionen.
• Die Motoren selbst sollen ruhig laufen.

Prüfen der elektrischen Verbindungen

Werkzeuge und
Verbrauchs- Intervall Tätigkeit
material

Saubere Alle drei Anlage vom Netz getrennt, Hauptschalter verriegelt.


Putzlappen Monate • Festsitz der elektrischen Verbindungen kontrollieren.
• Auf Spuren übermäßiger Erwärmung oder Überhitzung an
Verbindungen und Anschlüssen achten.

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Erkennen von Undichtigkeiten

Werkzeuge
und
Intervall Tätigkeit
Verbrauchs-
material

Saubere Alle drei Anlage mit dem Netz verbunden, funktionsbereit.


Putzlappen Monate
Erkennungsmerkmale von Undichtigkeiten:
• Geräusche
• ausgelaufene Flüssigkeit
• zischende Geräusche
• Pfützen
• ungewöhnliche Geräusche.

Alle drei Anlage vom Netz getrennt, Hauptschalter verriegelt.


Monate Visuelle Kontrolle der folgenden kritischen Punkte:
• Alle Elemente der Schlauch- und Rohrverbindungen
(Anschlüsse, Abzweigungen, Bögen, Ventile, etc.)
• Alle zusätzlich angebrachten Bauteile.

6. 2. Reparaturen, Wartung und Service

Der Polysoude Kundendienst steht bei der Lösung von Anwendungsproblemen und technischen Schwierigkeiten
mit Rat und Tat zur Seite und sorgt für eine schnelle und reibungslose Versorgung mit den benötigten Ersatz-
und Verschleißteilen.

Gefahr elektrischer Stromschläge: bei anfallen-


den Reparatur- und Wartungsarbeiten müssen
alle Kabelverbindungen zwischen dem
Schweißkopf und der Schweißstromquelle
gelöst werden.

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L1 N

20-34
Main Switch
QM1
E1 E2
Head 1 active Head 2 active Y1 Y2 S1 S2
Switcher Gas-Security E3
Blue Blue Gas Head 1 Gas Head 2
Cycle
Yellow

E4 F1
Power
T4A
Green
Umschaltkoffer

J6 - Main PCB
1 2 3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16 17 18
7. Schaltpläne

Transfo 230V/24V

PN-1111145 Rev.1
T1

K3

Switching relais

K1 K2
Courant 1 Courant 2
Title Component wiring
Author
Walter Heftbauer

File Document
C:\Polysoude\Projekte\SB2v0.001.dsn
Revision Date Sheets
1.0 1 of 1

THE ART OF WELDING


THE ART OF WELDING
Main PCB
Polysoude 747325684 001

PC Out 1
420mm Handtorch Output 1
Yellow 1
Green 2
Brown 3

PC IN 1800mm J4
Handtorch Input Handtorch Input

1 Yellow 3
J5
2
Green 1 Handtorch Output 1+2

1
2
3
4
5
6
3 Brown 2

PN-1111145 Rev.1
PC Out 2
310mm Handtorch Output 2
Yellow 1
Green 2
Brown 3

Title
Handtorch wiring
Umschaltkoffer

Author
Walter Heftbauer

File Document
C:\Polysoude\Projekte\SB2v0.005.dsn
Revision Date Sheets

21-34
1.0 1 of 1
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

22-34
K13
K11 K5 Rel_2xUM
Rel_2xUM Rel_2xUM
A J7 A

6
6
7
L`

7
7
5
3

5
5
2
L

3
1

3
3
2
WIEL_KST_3P K12

2
2
4
Rel_2xUM
K10
Platinenstecker 3polig 25.350.3353.0

4
4
Rel_2xUM
Kabelstecker 3polig 25.340.0353.0

6
7

8
1
V1

7
5

1
8
8
1
B JVR05N101K B

5
3
D15

3
2

2
4
1N4007P

4
D9

8
1
R1 1N4007P
100R

8
1
Umschaltkoffer

K6
Rel_2xUM D12
C D13 C

6
J2
1N4007P

7
1N4007P

5
1 A
2 B K9 K8

3
Rel_2xUM Rel_2xUM
3 +15V

2
4 0V

4
6
6
5 IMP Rotation Head 1

7
7
6 END

5
5
J1 7 END

1
8
D 8 J6 D

3
3
A 1

2
2
MOL_8PV
B 2 1 Indicator1

4
4
+15V 3 2 Courant1
0V 4 Platinenstecker WR-MPC4 649 008 211 22 3 Gas1
IMP 5 Kabelstecker WR-MPC4 649 008 113 322 4 N01

8
1
8
1
END 6 5 N01
END 7 K7 J3 6 Cycle Indicator
8 Rel_2xUM 7 Switch wire
1 A 8 +

6
MOL_8PV 2 B D11 9 24V AC

7
E 3 +15V 10 Indicator2 E

5
Rotation Input 4 0V 11 Courant2
Rotation Head 2 1N4007P
5 IMP D14 12 Gas2

3
6 END 13 N01
Platinenstecker

2
7 END 1N4007P 14
WR-MPC4 649 008 211 22

4
8 15
16 Welding head selection
Kabelstecker MOL_8PV
17 -
WR-MPC4 649 008 113 322

1
8
18 24V AC
F1

5 FUSE_5X20 4 MOL_18PV
F D10 6 3 F
Platinenstecker WR-MPC4 649 018 211 22
1N4007P 7 2
Kabelstecker WR-MPC4 649 018 113 322

PN-1111145 Rev.1
8 1
K3 2_5A
Rel_2xUM

7
2

5
3
G G

2
1 4

4
Platinenstecker WR-MPC4 649 012 211 22
C1 C2
Kabelstecker WR-MPC4 649 012 113 322 GL1

1
8
3
J8 J9 100uF_50V 100uF_50V GBU408_F
12V 1 1 12V
E_Stop 2 2 E_Stop
K2 Stop_Cycle 3 3 Stop_Cycle
Rel_2xUM
Cycle_Indicator Cycle_Indicator
1
8

J5 4 4
H Line1 5 5 Line1 H

6
0V 1 1 Line2 6 6 Line2

7
0V 2 Line3 Line3
4

2 7 7

5
Rotate 1 Line4 Line4
2

3 J4 8 8
Rotate 2 Column1 Column1
3

4 9 9

3
Start 1 5 1 0V Column2 10 10 Column2

2
Start 2 Rotate Column3 Column3
5

6 2 11 11

4
Start Column4 Column4
7

3 12 12
MOL_6PV
6

4
MOL_12PV MOL_12PV
Platinenstecker

1
8
MOL_4PV
I WR-MPC4 649 006 211 22 K1 I
Platinenstecker WR-MPC4 649 004 211 22 Rel_2xUM
Kabelstecker Kabelstecker WR-MPC4 649 004 113 322
WR-MPC4 649 006 113 322
K4
Rel_2xUM
J10 J11

7
Line4 1 1 Line4

5
Column1 2 2 Column1 PETER ANGELE ELEKTROGERÄTEBAU
D1 D5
Column2 3 3 Column2

3
1N4148P 1N4148P DÜRERSTR.4, 72116 MÖSS-ÖSCHINGEN
Column3 4 4 Column3
J D2 D6 J

2
Column4 5 5 Column4 DEUTSCHLAND

4
1N4148P 1N4148P
MOL_5PV D3 D7 MOL_5PV Title: Polysoude_Rel_Pl1
1N4148P 1N4148P
Platinenstecker WR-MPC4 649 005 111 22 D4 D8

1
8
Kabelstecker WR-MPC4 649 005 013 322 Platinenstecker WR-MPC4 649 005 111 22
Desc.: Polysoude_Rel_Pl1
1N4148P 1N4148P
Kabelstecker WR-MPC4 649 005 013 322
Design. by: MATZE Date: 2011-04-21 Sheet 1 of 1

0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

THE ART OF WELDING


Umschaltkoffer

Ultiboard-Polysoude_Rel_Pl1 - 29.11.2010 - 12:07:25

PN-1111145 Rev.1 23-34


THE ART OF WELDING
Main PCB 425mm
J11
Polysoude 747325684 001 Coding Wheel 1

24-34
1 Coding wheel 1 Brown C

2 White 8

3 Green 4

4 Yellow 2

5 Grey 1

PT IN 1750mm J8
Remote Controll Input Remote Controll Input 340mm
J9
PT Out
J Grey 1 1 New symbol Grey J Remote Control Output

A Brown 2 2 Brown A
Purple Purple
Umschaltkoffer

I 3 3 I

K White 4 4 White K

G Red / Blue 5 5 Red / Blue G

M Pink 6 6 Pink M

L Black 7 7 Black L

B Blue 8 8 Blue B

C Red 9 9 Red C

D Pink / Grey 10 10 Pink / Grey D

E Green 11 11 Green E

F Yellow 12 12 Yellow F

230mm
J10
Coding Wheel 2
1 Coding wheel 2 Brown C

2 Grey 8

PN-1111145 Rev.1
3 Yellow 4

4 White 2

5 Green 1

Title
Remote Control & Coding wheel
Author
Walter Heftbauer

File Document
C:\Polysoude\Projekte\SB2v0.004.dsn
Revision Date Sheets
1.0 1 of 1

THE ART OF WELDING


THE ART OF WELDING
Main PCB
Polysoude 747325684 001
J2 360mm
PR Out 1
Rotation Output 1 Rotation Output 1

1 Red A

2 Blue B

3 Grey C

4 White F

5 Pink G

6 Yellow E

PR IN 1650mm 7 Green D
J1
Rotation Input
Rotation Input

A Red 1

B Blue 2

C Grey 3

F White 4

G Pink 5

PN-1111145 Rev.1
E Yellow 6

D Green 7 210mm
J3 PR Out 2
Rotation Output 2 Rotation Output 2

1 Red A

2 Blue B

3 Grey C

4 White F

5 Pink G

6 Yellow E

7 Green D

Title
Rotation wiring
Umschaltkoffer

Author
Walter Heftbauer

File Document
C:\Polysoude\Projekte\SB2v0.002.dsn
Revision Date Sheets

25-34
1.0 1 of 1
Umschaltkoffer

26-34 PN-1111145 Rev.1


THE ART OF WELDING
Umschaltkoffer

8. Standzeitende - Recycling

Die Schweißanlagen sind mit elektrischen und elektronischen Bauteilen ausgestattet, die entsprechend der
EG-Richtlinie 2002/96/CE entsorgt werden müssen. Schrottreife Anlagen sind spezialisierten, anerkannten
Fachfirmen zu übergeben und auf folgende Weise zu behandeln:

• Wiederverwendung einzelner Bauteile.


• Recycling.
• Andere Arten der Verwertung einschließlich thermischer Entsorgung.

PN-1111145 Rev.1 27-34


THE ART OF WELDING
Umschaltkoffer

9. Vordruck für Rücksendungen

28-34 PN-1111145 Rev.1


THE ART OF WELDING
RÜCKSENDUNG VON ANLAGEN
(Bitte ausgefüllt jeder Rücksendung an Polysoude beifügen)

Firmenname / Name der zuständigen Person :


Kunde / Name der zuständigen Person / Tel :

ZURÜCKGESANDTE ANLAGEN :

‰ Stromquelle Typ : Seriennummer :

‰ SchweiEkopf Typ : Seriennummer :

‰ Drahtvorschub Typ : Seriennummer :

‰ Sonstiges (genaue Bezeichnung)


gehört zu :

‰ Stromquelle Typ : Seriennummer :

‰ SchweiEkopf Typ : Seriennummer :

‰ Drahtvorschub Typ : Seriennummer :

‰ Sonstiges (präzisieren) : Seriennummer :

GRUND DER RÜCKSENDUNG :


‰ Rücksendung von Leihmaterial
‰ Rücksendung von Vorführanlagen / Messe
‰ Rücksendung von Mietanlagen
‰ Rücksendung eines Austauschs
‰ Fehlerhafte Bestellung / Lieferung
‰ Rücksendung zur Modifizierung (präzisieren) :
‰ Rücksendung zur Überholung
‰ Rücksendung zur Eichung

‰ Rücksendung zur Reparatur


Den Fehlertyp beschreiben : ‰ Systematisch
‰ Gelegentlich
Genaue Fehlerbeschreibung :

‰ Sonstiges (präzisieren) :

Datum : Unterschrift:

SAV_FOR_012_Rücksendung von Anlagen_REV_04


Umschaltkoffer

30-34 PN-1111145 Rev.1


THE ART OF WELDING
Umschaltkoffer

Abbildungsverzeichnis

Abb. 4.1 - Schlauchpaket des Umschaltkoffers ................................................................13

Abb. 4.2 - Fernbedienung der Schweißstromquelle PS 164 ................................................14

Abb. 5.1 - Umschaltkoffer .............................................................................................17

PN-1111145 Rev.1 31-34


THE ART OF WELDING
Umschaltkoffer

32-34 PN-1111145 Rev.1


THE ART OF WELDING
Umschaltkoffer

2012 Polysoude
Originalausgabe: Polysoude S.A.S. Nantes Frankreich.

Deutsche Übersetzung: alfalang S.A.R.L. Nantes Frankreich

Fotos, Abbildungen und Zeichnungen in dieser Betriebsanleitung dienen dem besseren Verständnis, sie sind
nicht als Vertragsbestandteile anzusehen.

Alle Rechte der Wiedergabe vorbehalten. Ohne schriftliche Genehmigung des Rechteinhabers dürfen von diesem
Werk weder im Ganzen noch in Teilen auf welche Weise auch immer Kopien angefertigt werden, weder durch
mechanische noch durch elektronische Verfahren, auch nicht durch Photokopieren oder mit Hilfe elektronischer
Datenverarbeitung.

Gedruckt in Frankreich.
Veröffentlicht durch Polysoude, Nantes, Frankreich.

www.polysoude.com info@polysoude.com

Übersetzung
der Originalbetriebsanleitung

PN-1111145 Rev.1 33-34


THE ART OF WELDING
POLYSOUDE :
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BELGIEN GROSSBRITANNIEN MALAYSIA UNIDAWELD - BEDZIN SPANIEN
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ZALCO Sp. z.o.o. - WARSZAWA
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