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Mexiko: internationale Experten beleuchten Marokkos Bemühungen, seine

südlichen Provinzen zu entwickeln

Auf einer internationalen Menschenrechtskonferenz in Nordafrika, die in Puerto


Escondido (Südmexiko) stattfand, wurden die Bemühungen Marokkos um eine
nachhaltige Entwicklung in seinen südlichen Provinzen in den Mittelpunkt
gestellt.

Die Redner dieser Konferenz, die am Montag, den 09. Juli 2018 etwa zwanzig
internationale Experten versammelte, betonten, dass Marokko zugunsten eines
"integrierten und nachhaltigen" Modells der sozioökonomischen Entwicklung
zugunsten der Sahara kolossale Anstrengungen zur Förderung seiner südlichen
Provinzen unternommen hat und eine Autonomie-Initiative unterbreitet hat, die
weitgehend von der internationalen Gemeinschaft unterstützt wird.

"Marokko hat einen umfassenden Ansatz zur Lösung des künstlichen Konflikts
um die Sahara durch die Annahme eines auf die wirtschaftliche Entwicklung der
Region gestützten Ansatzes geschaffen", sagte der mexikanische Experte
Antonio Yelpi, feststellend, dass diese "erneuerte Regierungsführung"
"sicherlich ein wichtiger Schritt zur Konsolidierung des
Regionalisierungsprozesses" sei.

Der Präsident der Global Africa Latina Foundation, die kulturelle und
akademische Akteure aus verschiedenen lateinamerikanischen Ländern
zusammenbringt, erinnerte in diesem Zusammenhang an die königliche Rede
anlässlich des 38. Jahrestages des grünen Marsches, worin seine Majestät der
König Mohammed VI betonte: "Wir beabsichtigen nicht, die Zukunft unserer
südlichen Provinzen zu verpfänden und sie der Entwicklung der Sahara-Frage
auf UNO-Ebene unterzuordnen. Im Gegenteil, wir werden unsere umfassende
integrierte Entwicklungsaktion fortsetzen."

Er bedauerte die Verschlechterung der Menschenrechtslage in den Lagern von


Tindouf und die schwierigen Bedingungen für Tausende von Frauen und
Kindern, die von der Polisario "weit entfernt jeglicher Kontrolle der
internationalen Gemeinschaft" entführt wurden. Der mexikanische Experte
verurteilte die Hinterziehung durch die Führer der Polisario der humanitären
Hilfe, die für die Bevölkerung bestimmt ist, die in den Lagern von Tindouf auf
algerischem Territorium festgefangen ist.
Der stellvertretende Ministerpräsident für Menschenrechte Äquatorialguineas,
Alfonso Nsue Mokuy, der an dieser internationalen Konferenz während seines
Besuchs in Mexiko teilnahm, hob den "ernsthaften und realistischen" Charakter
"des marokkanischen Autonomieplans hervor, betonend, dass das integrierte
Projekt der nachhaltigen Entwicklung, das Marokko adoptiert hat, ein Vorbild
für die übrigen Länder des afrikanischen Kontinents ist.

Der mexikanische Menschenrechtsaktivist Anais Urban gab seinerseits


aussagekräftige Aussagen über die Grausamkeit der Repressionen der Polisario-
Milizen gegen die Sahraouis in Tindouf und über die tragische sowie
unmenschliche Situation in den Lagern und in den Gefängnissen der Polisario.

Die Teilnehmer wiesen außerdem darauf hin, dass Marokko in seinen


Südprovinzen eine umfassende Entwicklungspolitik durch die Durchführung
mehrerer nachhaltiger Entwicklungsprojekte in der Region eingeleitet hat.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com