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Faktenpapier: Der deutsche Startup-Markt 2018

0.0 Einleitung 2

1.0 Wie groß ist die Anzahl der StartUps 2

1.1 Unternehmungsgründungen in Deutschland 2

1.2 Anzahl von StartUps: Ein Markt mit Geheimnissen 3

1.2.1 Definition StartUp 3

1.3 Das Überleben von StartUps 5

1.3.1 Die größten Herausforderungen für StartUps 6

2.0 Statusanalyse der Startup-Szene in Deutschland 6

2.1 Branchen 6

2.2 Nutzerfokus 7

2.3 Wo sind die Zielmärkte? 8

2.4 Wo sitzen die Gründer? 8

2.5 Was spricht dafür, sich in einer großen Stadt anzusiedeln? 10

2.6 Die Studienfächer der StartUp-Gründer 11

2.6.1 Alter und Geschlecht der StartUp-Gründer 12

2.7 Der Status von Frauen in der Gründerszene 14

2.8 Finanzkennzahlen: Finanzierungen 15

3.0 Die Trends der nächsten Jahre 17

3.1 IT und Software 17

3.2 Die Entwicklung und Zukunftstrends im Handel 17

3.3 Ernährung 19

3.5 Health 20

3.5 Grüne Technologien 20

4.0 Fazit 21

4.1 Liste aller genutzten Quellen 22

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0.0 Einleitung

In Deutschland ist in den letzten Jahren ein regelrechter Hype um die sogenannten StartUps entstanden.
In allen großen Städten findet man sie: junge Leute, die mit ihren MacBooks in Cafés oder hippen Büros
rumhängen, Online-Unternehmen gründen und scheinbar darauf hoffen, das nächste „Unicorn“
(Unternehmen, die mit über einer Milliarde Dollar bewertet sind) zu werden.

Was ist dran an diesen StartUps? Was ist anders an ihnen als an herkömmlichen Gründern. Tragen sie
einfach eine englische Bezeichnung, um dem Sillicon Valley nachzuahmen, in dem Unternehmen wie
Tesla oder Google gewachsen sind. Handelt es sich um einen Trend oder leiten StartUps den Beginn
einer neuen Ära unserer Wirtschaft ein? Ändern StartUps unsere Gesellschaft oder sind sie Ausdruck
einer Gesellschaft, die selbst im Wandel ist.

Mit diesem Faktenpapier möchten wir ein paar dieser Fragen auf den Grund gehen. Wir geben einen
Überblick über die StartUp-Welt in Deutschland, wie sie sich in das Bild der Gründer von Unternehmen
einfügen. Außerdem beleuchten wir einzelne Entwicklungen und Trends, mit denen wir in den nächsten
Jahren rechnen können.

Basis dieses Faktenpapiers sind vielzählige Quellen (siehe Quellenverzeichnis) sowohl statistischer als
auch beschreibender Art, angereichert mit Erfahrungen aus unserer Arbeit. Wir sehen es als eine Art
Zusammenfassung der gängigen Informationen, um einen Überblick zu geben sowie eine realistische
Einordnung ins aktuelle Wirtschaftsgeschehen.

1.0 Wie groß ist die Anzahl der StartUps

Für eine realistische und sachgetriebene Einschätzung eines Trends oder Phänomens gehört die
Bezifferung. Zur Bestimmung der Anzahl von StartUps in Deutschland kann nur eine Annäherung
erfolgen. Eine genaue Zahl zur Anzahl von StartUps in Deutschland gibt es nicht. Gezählt werden in
Deutschland nur (Neu-)Gründungen, eingeteilt nach Rechtsform und Branche.

S. 2
1.1 Unternehmungsgründungen in Deutschland

Im Jahr 2017 wurden in Deutschland 557.000 Neugründungen bzw. Existenzgründungen registriert. Als
Existenzgründung wird eine gewerbliche oder freiberufliche Selbstständigkeit im Voll- oder
Nebenerwerb bezeichnet. Dies können sowohl Handwerksbetriebe sein als auch Einzelhändler,
Freiberufler oder sonstige Gewerbe. Auch Übernahmen oder Beteiligungen an einem bereits
bestehenden Unternehmen fallen unter diese Neugründungen.

Anzahl der Existenzgründer in der Bundesrepublik (in Tsd.)

1548
1461 1496
1357
1290 1286
1088
941 915
859 871 835 868
795 775 763
672
557

2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Abb. Nr. 1, siehe Quellenverzeichnis in Kapitel 4.1

Das Diagramm zeigt die Anzahl der Gründungen in Deutschland in den Jahren von 2000 bis 2017.
Deutlich zu erkennen: Der Trend zu Neugründungen ist seit 2014 stark rückläufig.

Nach Angaben der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) machten sich 2017 115.000 Personen weniger
selbständig als noch 2016, das entspricht einem Rückgang von 17 %. Die Zahl der Nebenerwerbsgründer
sank stark um 101.000 auf 323.000 ab (-24 %). Die Zahl der Vollerwerbsgründer verringerte sich um
13.000 auf 234.000 Personen (-6 %).

Steigend allerdings ist die Zahl innovativer Gründer (76.000, +31 %) und der digitalen Gründer (144.000,
+3 %), liegt aber im Vergleich zu dem Jahr 2015 noch zurück. Damals waren es noch 95 Tsd. innovative-
und 160 Tsd. digitale Gründer, eine Reduzierung um 20 % (i.G.) und 10 % (d.G.) verglichen zu 2017.
Text Nr. 1, siehe Quellenverzeichnis in Kapitel 4.1

1.2 Anzahl von StartUps: ein Markt mit Geheimnissen

Ob die Anzahl der digitalen und der innovativen Gründer als StartUps bezeichnet werden können, ist
strittig. Der Bundesverband Deutsche StartUps e.V. schätzt, dass nach seiner Definition rund 8.000
Unternehmen als StartUps bezeichnet werden können. Tatsächlich gibt es bisher keine einheitliche
Definition von StartUps. Auch Förderungen, wie die durch die KfW Bank, die auf StartUps zielen,
unterscheiden nicht zwischen Existenzgründern und StartUps.

S. 3
1.2.1 Definitionen:

Laut dem Gabler Wirtschaftslexikon:

Ist ein StartUp, ein junges, noch nicht etabliertes Unternehmen, die zur Verwirklichung einer
innovativen Geschäftsidee (häufig in den Bereichen Electronic Business oder
Kommunikationstechnologie) mit geringem Startkapital gegründet werden und i.d.R. sehr früh zur
Ausweitung ihrer Geschäfte und Stärkung ihrer Kapitalbasis entweder auf den Erhalt von Venture-
Capital bzw. Seed Capital (evtl. auch durch Business Angels) angewiesen sind. Aufgrund der Aufnahme
externer Gelder ist das Unternehmen auf einen Exit angewiesen, im Zuge dessen die Kapitalgeber ihre
Investments realisieren.
Text Nr. 2, siehe Quellenverzeichnis in Kapitel 4.1

Laut dem Deutschen StartUp Monitor und dem Female Founders Monitor wird StartUp wie folgt
definiert:

• StartUps sind meist jünger als zehn Jahre


• StartUps sind mit ihrer Technologie und / oder ihrem Geschäftsmodell (hoch) innovativ
• StartUps weisen ein signifikantes Mitarbeiter- und / oder
Umsatzwachstum auf (oder streben es an)

Um als StartUp in die DSM-Auswertung einzugehen, muss die erste Voraussetzung zwingend erfüllt sein.
Desweiteren muss mindestens eine der beiden weiteren Voraussetzungen erfüllt sein. Durch die
Anwendung dieser StartUp-Kriterien grenzt sich der DSM gegenüber Begriffen wie
,,Existenzgründungen‘‘, ,,Betriebsgründung‘‘ oder ,,Einzel- / Kleinunternehmern‘‘ ab.
Text Nr. 3, siehe Quellenverzeichnis in Kapitel 4.1

Die 4 Phasen eines Startups

Seed-Phase: In der Seed-Phase (dt. Frühfinanzierungsphase) wird Kapital benötigt, um die Entwicklung
der Geschäftsidee umzusetzen und zu beurteilen, ob das Produkt am Markt durchsetzbar ist. Das alles
wird im Businessplan festgehalten.

Startup-Phase: Die Startup-Phase wird durch die Unternehmensgründung eingeleitet und umfasst die
Fertigstellung eines marktreifen Produkts und den anschließenden Rollout. Hierbei stehen die
Gestaltung der Vertriebs- und Produktionsmöglichkeiten sowie die Umsetzung von
Marketingkampagnen im Fokus.

Emerging Growth: In dieser Phase (dt. Wachstumsphase) steht die rasche Marktdurchdringung durch
einen gezielten Vertriebsaufbau im Vordergrund.

Expansion: Wenn das Geschäftsmodell erfolgreich im Markt etabliert wurde, so können die nächsten
Schritte der Expansion durchgeführt werden. Dazu zählen beispielsweise Weiterentwicklungen der
Produkte bzw. Dienstleistungen sowie die Erweiterung der Vertriebssysteme.
Text Nr. 4, siehe Quellenverzeichnis in Kapitel 4.1

S. 4
1.3 Das Überleben von StartUps

So wenig wie man die genaue Anzahl der StartUps bestimmen kann, ist es möglich, abzuschätzen, wie
viele von ihnen überleben. Laut der Erhebungen aus dem Deutschen StartUp Monitor können
zumindest gewisse Trends abgelesen werden. Grundsätzlich gilt aber für alle Unternehmen:
Abb. Nr. 2: Startup-Alter, siehe Quellenverzeichnis in Kapitel 4.1

Die ersten Jahre sind die kritischsten


Startup-Alter (in %)
Von allen neu gegründeten Unternehmen sind 0 BIS < 1 JAHR 28,9
nach 2 Jahren nur noch ca. 80 % und nach 5 1 BIS < 2 JAHRE 21,6
Jahren lediglich noch ca. 60 % am Markt. Von 2 BIS < 3 JAHRE 15,2
allen Unternehmen, die zahlungsunfähig 3 BIS < 4 JAHRE 11,3
werden, sind 1/4 der Unternehmen jünger als 4 BIS < 5 JAHRE 6,2
drei Jahre. 5 BIS < 6 JAHRE 5,9
6 BIS < 7 JAHRE 4,3
Gründe: 7 BIS < 8 JAHRE 3,4
8 BIS < 9 JAHRE 1,8
Laut Befragung des DSM in 2017 werden 9 BIS < 10 JAHRE 1,2
folgende Gründe genannt:
0 10 20 30 40
• Die kaufmännischen Defizite (z.B.
Preiskalkulation etc.) haben 2015 auf
40 % zugenommen (Dieser Wert war in 2016 bei 39 % und 2017 bei 38 %)

• Die Gründer haben sich zu wenig Gedanken über den Kundennutzen gemacht: 36% in 2015
(Dieser Wert war in 2016 bei 37 % und 2017 bei 35 %)

• Die Finanzierung ist nicht gründlich durchdacht in 2015 bei 38 % der Fälle
(Dieser Wert war in 2016 bei 35 % und 2017 bei 34 %)

• Sie äußern unklare Vorstellungen zur Kundenzielgruppe: 30% in 2015


(Dieser Wert war in 2016 bei 33 % und 2017 bei 32 %)

• Der Umsatz wird unrealistisch hoch eingeschätzt: 36% in 2015


(Dieser Wert war in 2016 bei 32 % und 2017 bei 29 %)

• Können ihre Produktidee nicht klar beschreiben: 27 % in 2015


(Dieser Wert war in 2016 und 2017 bei 23 %)

• Haben unzureichende Fach- und Branchenkenntnisse: 23% in 2015


(Dieser Wert war in 2016 bei 20 % und 2017 bei 18 %)

Text Nr. 5, siehe Quellenverzeichnis in Kapitel 4.1

S. 5
1.3.1 Die größten Herausforderungen für StartUps

Die vier größten Heraus-


Die aktuell größten Herausforderung forderungen sind Vertrieb
beziehungsweise Kunden-
VERTRIEB/KUNDENGEWINN 19,7
gewinnung, Produktentwicklung
PRODUKTENTWICKLUNG 17,1
Wachstum und Kapital-
WACHSTUM 14,7
beschaffung.
KAPITALBESCHAFFUNG 12,3
CASHFLOW/LIQUIDITÄT 8,5
PROZESSE/INTERNE ORGANISATION 7,4
PERSONALGEWINNUNG 6,4
PROFITABILITÄT 6,1
TEAMENTWICKLUNG 3,8
INTERNATIONALISIERUNG 3,2
SONSTIGES 0,9

0 5 10 15 20 25 Abb. Nr. 3, siehe Quellenverzeichnis in Kapitel 4.1

Auch der Fachkräftemangel ist mittlerweile bei den StartUps angekommen. Besonders dramatisch wird
dies für die deutschen HealthCare StartUps beschrieben.

2.0 Statusanalyse der Startup-Szene in Deutschland

Womit beschäftigen sich denn nun die StartUps. In welchen Bereichen sind sie innovativ und digital?
Aus der Umfrage des DSM lassen sich einige Tendenzen erkennen:

2.1 Branchen

Branchen (in %)
IT / SOFTWAREENTWICKLUNG 19,4
SOFTWARE AS A SERVICE 12
INDUSTRIELLE TECHNOLOGIEN, PRODUKTION UND … 9,1
E-COMMERCE 6,8
ONLINE-MARKTPLATZ 5,4
BERATUNGSUNTERNEHMEN, AGENTUR 4,8
BIO-, NANO- UND MEDIZINTECHNOLOGIE 4,6
FINANZEN / FINANZTECHNOLOGIEN (FINTECH) 4,6
ONLINE-SERVICE-PORTAL 4,5
NAHRUNGSMITTEL 4,3
SONSTIGES 4,1
MEDIEN- UND KREATIVWIRTSCHAFT 4
BILDUNG 4
GRÜNE TECHNOLOGIEN 3,9
CONSUMER MOBILE / WEB APPLICATIONS 3,4
OFFLINE-DIENSTLEISTUNGEN 2,4
STATIONÄRER GROß- UND EINZELHANDEL 1,4
GAMES 1,2
0 5 10 15 20 25

Abb. Nr. 4, siehe Quellenverzeichnis in Kapitel 4.1

S. 6
Deutlich wird das Übergewicht aus der Softwarebranche: Softwareentwicklung, SaaS und e-Commerce
rangieren auf den ersten Plätzen. Das allein ergibt sich bereits aus der Definition von StartUps: digital
oder innovativ. Hinzu kommt, dass die Aufteilung der Branchen ungenau ist. Ein StartUp aus der
Medienwirtschaft, Games oder grünen Technologien beinhaltet mit großer Wahrscheinlichkeit
Geschäftsfelder, die in die Softwareentwicklung mit hineinspielen. Wir werden einzelne
Schlüsselbranchen wie IT, Healthcare, Grüne Technologien und Handel näher beleuchten.

2.2 Nutzerfokus

B2B oder B2C: Waren in der Vergangenheit die großen StartUps sehr Konsumentenorientiert,
verschiebt sich neuerdings der Fokus in Richtung Industrie und Business to Business. Dies ist ein
deutlicher Unterschied zu den Neugründungen allgemein, die tendenziell B2C dominiert sind.

Bei 59% aller Gründer im Jahr 2017 stehen Privatkunden im Fokus (B2C), bei 41% Firmenkunden (B2B).
Ein Grund für den stärkeren Privatkundenfokus ist der hohe Anteile persönlicher Dienstleistungen
(Stichwort Fitnesstrainer) und des Handels, denn Gründer dieser Branchen sind klar auf Privatkunden
ausgerichtet. Insgesamt sind B2C-Gründer deutlich häufiger im Nebenerwerb tätig (64%) als B2B-
Gründer (48%). Im Firmenkundengeschäft liegen die Markteintrittshürden also offenbar höher als im
Privatkundengeschäft, so dass es dort Nebenerwerbsgründer leichter haben. So sind B2B-Gründer
auch deutlich stärker chancengetrieben, wachstumsorientiert, innovativ und mit überregionalen
Marktneuheiten am Start.

Nutzerfokus (in %)
AUSSCHLIEßLICH B2B 31
ÜBERWIEGEND B2B 16,4
EHER B2B UND B2C 8,3
GLEICHERMAßEN B2B UND B2C 19,6
EHER B2C ALS B2B 8,8
ÜBERWIEGEND B2C 10,1
AUSSCHLIEßLICH B2C 5,8

0 5 10 15 20 25 30 35
Abb. Nr. 5, siehe Quellenverzeichnis in Kapitel 4.1

S. 7
2.3 Wo sind die Zielmärkte?

Die Analyse der Umsatzanteile nach


Umsatzanteil nach Märkten (2017) Märkten zeigt, dass die DSM-StartUps
78,7 % ihrer Umsätze innerhalb
Deutschlands generieren, gefolgt von
Deutschland Umsatzanteil in den übrigen EU-
4,4 3,6
2,3 Länder. Andere europäische Länder,
Übrige EU die nicht zur EU gehören, machen 2,3 %
11%
und Nordamerika macht 4,4 % des
Andere europäische erwirtschafteten Umsatzes aus. Auf
Länder (nicht EU) sonstige Länder entfallen 3,6 % des
Nordamerika Umsatzes.
78,7
Sonstige Länder

Abb. Nr. 6, siehe Quellenverzeichnis in Kapitel 4.1

Auch wenn Deutschland Weltmeister im Export ist: Deutschland dominiert als Zielmarkt

Die deutschen Exporte waren 2017 um 6,3 Prozent und die Importe um 8,3 Prozente höher als im
Jahr 2016. Einfuhren und Ausfuhren übertrafen jeweils die bisherigen Höchstwerte vom Jahr 2016.
Die Außenhandelsbilanz schloss im Dezember 2017 mit einem Überschuss von 18,2 Milliarden Euro
ab. Kalender- und saisonbereinigt lag das Plus bei 21,4 Milliarden Euro.

Zielmarkt deutscher StartUps ist vorrangig Deutschland. Eine logische Erklärung ist erst einmal, dass
es für jeden Unternehmer einfacher und wichtiger ist, im Heimatmarkt sein Geschäft zu etablieren.
Viele Geschäftsmodelle von StartUps haben sich aus den besonderen Gegebenheiten des deutschen
Marktes entwickelt: Trends wie nachhaltige Finanzierungsmodelle, Technologien in erneuerbare
Energie oder vegane Brottüten zum Selberbacken sind typische deutsche Entwicklungen aus
deutschen Großstädten.

S. 8
2.4 Wo sitzen die StartUp Gründer?

Abb. Nr. 7, siehe Quellenverzeichnis in Kapitel 4.1

S. 9
Die Gründerstädte- und Regionen

Die Gründerstädte- und Regionen (Bundesländer)


der Jahre 2016 und 2017 (in %)

BERLIN 16,8
17

HAMBURG 6,2
6,4

HANNOVER / OLDENBURG 6
6,9

METROPOLREGION RHEIN-RUHR 11,3


14,1

STUTTGART / KARLSRUHE 6,4


8,9

MÜNCHEN 6
7

BADEN-WÜRTTEMBERG 12,4
12,4

BAYERN 13,4
12,1

BRANDENBURG 1,1
1,5

BREMEN 1,4
1,7

HAMBURG 6,2
6,4

HESSEN 6
5,4

MECKLENBURG-VORPOMMERN 1,6
1

NIEDERSACHSEN 12
10,7

NORDRHEIN-WESTFALEN 14,4
19,1

RHEINLAND-PFALZ 2,4
2,7

SAARLAND 1,5
0,5

SACHSEN 4,7
5,1

SACHSEN-ANHALT 1,9
1,2

SCHLESWIG-HOLSTEIN 2,4
1,9

THÜRINGEN 1,7
1,2

0 5 10 15 20 25

2017 2016

Abb. Nr. 8, siehe Quellenverzeichnis in Kapitel 4.1

S. 10
2.5 Was spricht für die Großstadt

Der Trend von StartUps sich in den großen Städten anzusiedeln, deckt sich mit dem
Gründungsverhalten in Deutschland allgemein.

In der Rangliste der Gründungstätigkeit nach Bundesländern steht Berlin nach einem Jahr Auszeit
wieder oben allerdings nur um eine Nasenlänge: In beiden Stadtstaaten haben im Durchschnitt der
Jahre 2015 bis 2017 von 10.000 Erwerbsfähigen jährlich 207 Personen eine selbstständige Tätigkeit
begonnen. Die Gründungtätigkeit unterscheidet sich dabei lediglich im Nachkommabereich. Hessen,
das sich über die vergangenen Jahre sukzessive bis Rang drei vorgeschoben hatte, verliert
überraschend deutlich und rutscht auf Platz sechs ab. Auf Rang drei liegt nun mit 141 Gründern je
10.000 Erwerbsfähige Niedersachsen, wo die Gründungstätigkeit nur leicht zurück ging und über den
gesamten beobachtbaren Zeitraum die stabilste Gründerquote aller Bundesländer aufweist.
Brandenburg hat als einziges Bundesland bei der Gründungstätigkeit zugelegt und macht
dementsprechend einen großen Sprung im Ranking. Möglicherweise verschiebt sich die
überdurchschnittliche Gründungstätigkeit Berlins stärker in dessen Peripherie, wovon Brandenburg
direkt profitieren würde.

Ballungsräume versprechen kurze Wege, weil viele Menschen auf begrenztem Raum zusammenleben.
Dienstleistungen und Handel profitieren davon am meisten. Genau in diesen Sektoren ist die
Selbstständigkeit als Erwerbsform stärker verbreitet. Folglich dürfte die höhere Verdichtung der
westdeutschen (Flächen) Länder ein Grund dafür sein, dass sie in der Rangliste typischerweise auf die
Stadtstaaten folgen. Individuell spielt aber auch die jeweilige Wirtschaftsstruktur der Bundesländer
eine wichtige Rolle. So wird die Gründungstätigkeit in Hamburg und Berlin stark von der Medien- und
IT Branche mit ihren hohen Anteilen von freiberuflichen Gründern gespeist. Eine industrielle Prägung
geht dagegen eher mit einer geringeren Gründungstätigkeit einher: Großbetriebe haben
typischerweise attraktive Arbeitsplätze zu bieten, die auch für potenzielle Gründer interessant sind.
Am Ende des Länderrankings sind regelmäßig ostdeutsche Flächenländer vertreten. Dort belastet eine
im Durchschnitt geringere Kaufkraft die Gründungstätigkeit. Auch die ältere Bevölkerungsstruktur
wirkt sich dort negativ auf die Gründungstätigkeit aus, da die Gründungsneigung in der Regel mit dem
Alter abnimmt.

S. 11
2.6 Die Studienfächer der StartUp-Gründer

Studienfächer (2017)

Studienabschluss im Bereich BWL,


3,4 1,7 VWL o. ä.
4,2
Im Bereich Informatik, Computer
6,5 Science oder Mathematik
Im Bereich Ingenieurwissenschaften
36,9
8,7 Im Bereich Naturwissenschaften

Im Bereich Geistes-, Kultur- oder


Sozialwissenschaften
Studienabschluss in einem anderen
18,3 Bereich
Im Bereich Grafikdesign oder einem
anderen künstlerischen Bereich
20,2 Im Bereich Jura oder
Rechtswissenschaften

Abb. Nr. 9, siehe Quellenverzeichnis in Kapitel 4.1

Wirtschaftswissenschaften und MINT-Fächer sind die relevantesten Studiengänge für Gründer.


Studienabschlüsse nach Fächern: Unter Gründern sind wirtschafwissenschaftliche und MINT-
Studiengänge besonders beliebt. Am häufigsten geben die DSM-Gründer mit 36,9 % an, einen
Studienabschluss in BWL, VWL oder ähnlich erworben zu haben. Jeder fünfte Gründer erwarb einen
Abschluss im Bereich Informatik, Computer Science oder Mathematik (20,2 %) beziehungsweise im
Bereich Ingenieurwissenschaften (18,3 %). Knapp jeder Zehnte absolvierte ein Studium im Bereich
Naturwissenschaften. Weitere 6,5 % studierten im Bereich Geistes-, Kultur- oder Sozialwissenschaften.
3,4 % befinden sich im Bereich Grafikdesign oder einem anderen künstlerischen Bereich. Den kleinsten
Anteil machen schließlich mit 1,7 % die Juristen oder Rechtswissenschaften aus.

S. 12
2.6.1 Alter und Geschlecht der StartUp-Gründer

Junge Leute: Die am stärksten unter den StartUp-Gründern vertretene Altersgruppe liegt zwischen 25-
34 Jahre, das Teilnehmer-Durchschnittsalter des DSM 2017 liegt bei 35,3 %.

Altersgruppen

Altersgruppen der Startup-Gründer (in %)

48
45,6

29,9 29,7

15,2
12
6 5 4 4,5

18 BIS 24 JAHRE 25 BIS 34 JAHRE 35 BIS 44 JAHRE 45 BIS 54 JAHRE 55 UND ÄLTER

2017 2016

Abb. Nr. 10, siehe Quellenverzeichnis in Kapitel 4.1

Geschlechterverteilung

Geschlechterverteilung unter den Startup-Gründern (in %)

10,7
12,8 13 13,9 14,6

89,3
87,2 87 86,1 85,4

DMS 2013 DSM 2014 DMS 2015 DSM 2016 DSM 2017

Männlich Weiblich

Abb. Nr. 11, siehe Quellenverzeichnis in Kapitel 4.1

S. 13
2.7 Der Status von Frauen in der Gründerszene

Frauenteams gründen häufiger im E-Commerce


Geschlechterverteilung oder in der Bildung, Männerteams öfter in der
IT- oder Software-Branche. Um einen Überblick
über die Branchen und Geschäftsfelder der
8,0 % befragten StartUps zu erlangen, mussten die
20,1 % Teilnehmer / -innen ihr StartUp einer von 18
Weibliche Teams verschiedenen Kategorien zuordnen. Dabei
Männliche Teams kann ein deutlicher Unterschied zwischen den
Gemischte Teams Geschlechtern festgestellt werden. Im
Verhältnis zueinander gründen reine
71,9 % Frauenteams mehr als dreimal so häufig wie
reine Männerteams.

Abb. Nr. 12, siehe Quellenverzeichnis in Kapitel 4.1

Im Zuge der seit Jahren steigenden Erwerbsbeteiligung von Frauen ist im Trend auch die Beteiligung
von Frauen an der Gründungstätigkeit gestiegen (Grafik 5). Die Entwicklung mündete in der Spitze in
einem Anteil von 43% in den Jahren 2013 bis 2015. Im Jahr 2016 ging die Beteiligung von Frauen dann
aber zurück, ins-besondere bei Gründungen im Vollerwerb. Ein Grund dafür war die Entwicklung am
Arbeitsmarkt, die für Frauen noch besser verlief als für Männer.
Der Anteil von Frauen an der Gründungstätigkeit ist 2017 nochmals um3 Prozentpunkte auf 37%
gesunken. Auch diesmal bei Vollerwerbsgründungen stärker von 33 auf 29%. Bei
Nebenerwerbsgründungen hat sich der Anteil von Frauen dagegen mit 43% kaum verändert (2016:
44%). Anders als 2016 beschreibt der sinkende Anteil von Frauen 2017 keinen über-durchschnittlichen
Rückzug von Frauen aus Vollerwerbsgründungen, sondern er ist das Ergebnis einer stärkeren
Beteiligung von Männern. So hat sich die Aufteilung von Gründungen durch Frauen mit 32% Voll- und
68% Nebenerwerb kaum verändert (2016: 31 vs. 69%). Fanden dagegen 2016 noch 41% aller
Gründungen von Männern im Vollerwerb statt, waren es 2017 mit 48% deutlich mehr. Als Konsequenz
da-von blieb die Anzahl von Vollerwerbgründungen durch Männer gegen den allgemeinen
Abwärtstrend mit 167.000 stabil (2016: 166.000)

Laut der KfW-Studie haben Mompreneurs einen klaren Branchenschwerpunkt: Sie sind besonders
stark auf persönliche Dienstleistungen konzentriert (45%). Hierzu gehören neben Gastronomie- und
Gesundheitsdienstleistungen z.B. auch häusliche Betreuungsangebote, die die Vereinbarkeit von
Familie und Beruf erleichtern und von Mompreneurs überdurchschnittlich oft angeboten werden. Der
Anteil von digitalen Gründungen ist mit 13% auffällig gering (insgesamt ca. 20%). Dies hängt mit der
Art der Berufsausbildung zusammen: Von den Mompreneurs mit Hochschulabschluss haben nur 7%
einen MINT-Abschluss (gegenüber 33 % aller Gründer bzw. 17 % der Gründerinnen ohne Kinder).
Kfw Gründungsmonitor 2018

S. 14
2.8 Finanzierungen

Finanzierungen im Kontext der allgemeinen Gründungen in Deutschland

Die meisten Gründer sind auf Finanzmittel angewiesen Die Gesamtheit der Existenzgründer ist sehr
heterogen. Motive, Ziele oder Branche wirken sich auf den erforderlichen Ressourceneinsatz aus.
Unbestritten ist: Die Mehrheit der Existenzgründer muss für die Realisierung ihres
Gründungsvorhaben Finanzmittel einsetzen (2017: 60%, Grafik 12). Dabei greifen 4 von 10 Gründern
ausschließlich auf eigene Mittel zurück. Zudem mobilisieren 2 von 10 Gründern zusätzlich oder alleinig
Mittel von externen Kapitalgebern.

Bei Mikrofinanzierern, das sind Gründer, die sich bis zu 25.000EUR extern beschaffen, kommt das
Kapital meist von Familie und Freunden. Bei Makrofinanzierern, also Gründern, die mehr als 25.000
EUR von Dritten erhalten, sind Kreditinstitute Geldgeber Nummer eins. Ausschließlich mit bereits
vorhandenem Sachkapitalkommen 3 von 10 Gründern aus. Diese Sachmittelgründer bringen ihren
privaten Computer oder das eigene Auto in die Selbstständigkeit ein. Etwa 1 von 10 Gründern ist
Karenzgründer. Solche Existenzgründer können ihre selbstständige Arbeitsleistung anbieten, ohne auf
Sach- oder Finanzkapital zurückzugreifen, wie beispielsweise beruflich selbstständige Interviewer,
Models oder Fitnesstrainer.

Bei der Finanzierung der Gründungsprojekte zeigen sich Unterschiede hauptsächlich zwischen
Gründerinnen und Gründern – ob Kinder im Haushalt sind, ist weniger relevant. Aufgrund der
Branchen- und Größenunterschiede setzen Männer häufiger Finanzmittel ein als Frauen und im
Durchschnitt auch höhere Beträge. Mütter unterscheiden sich hier laut der Studie kaum von anderen
Gründerinnen, abgesehen von der Zusammensetzung der externen Finanzierungsquellen:
Mompreneurs sind die Gruppe unter den Gründern, die am häufigsten Förderdarlehen und Zuschüsse
der Bundesagentur für Arbeit verwendet. Laut der KfW-Studie “Gründen mit Kindern – Mompreneurs
bringen Familie und Beruf unter einen Hut” haben Mütter, die gründen, die Familie stets im Blick, sind
aber nicht weniger ambitioniert in ihrem Unternehmertum. Sie setzen sich zwar Grenzen bei den
Wochenstunden, gründen dafür häufiger mit personeller Verstärkung und wissen finanzielle
Förderangebote zu nutzen.

S. 15
Finanzierungen bei StartUps

Finanzierungsquellen in den Jahren 2016 / 2017 (in %)

ERSPARNISSE DER GRÜNDER 82,4


84,1

STAATLICHE FÖRDERMITTEL 37,7


31,6

FAMILIE UND FREUNDE 31,6


30,2

BUSINESS ANGEL 21,3


22,6

EIGENEN CASHFLOW 18,6


19,4

VENTURE CAPITAL 15,9


18,8

BANKDARLEHEN 14,1
14,6

INKUBATOR UND/ODER ACCELERATOR 10,9


8,3

CROWDFUNDING 4,1
4,1

VENTURE DEPT 1,8


1,4

IPO/BÖRSENGANG 0,2
0

ANDERE KAPITALQUELLEN 1,9


4,7

0,0 20,0 40,0 60,0 80,0 100,0

2017 2016

Abb. Nr. 15, siehe Quellenverzeichnis in Kapitel 4.1

Abb. Nr. 16, siehe Quellenverzeichnis in Kapitel 4.1

Externe Kapitalaufnahmen in den Jahren 2016 / 2017 (in %)


0 BIS UNTER 50.000 24,0
19,5
50.000 BIS UNTER 150.000 18,9
22,5
150.000 BIS UNTER 500.000 19,6
16,6
500.000 BIS UNTER 1 MIO. 11,7
11
1 MIO. BIS UNTER 2 MIO. 8,4
8,4
2. MIO BIS UNTER 5 MIO. 8,9
6,6
5 MIO. BIS UNTER 25 MIO. 5,4
4,7
25 MIO. BIS UNTER 50 MIO. 1,2
0,5
50 MIO. UND MEHR 2,0
0,2
0,0 5,0 10,0 15,0 20,0 25,0 30,0

2017 2016

S. 16
3.0 Die Trends der nächsten Jahre

Die Informationstechnologie führt derzeit die Digitalisierung an. Rund um Themen wie „Künstliche
Intelligenz“ (KI), Virtual Reality und seine Anwendungen, Blockchain und Industrie 4.0, kaum eine
Branche entwickelt sich so rasant. Je mehr Entwicklungen entstehen, folgen immer neue Variationen
hinterher und die Masse an Entwicklungen scheint schier unendlich wie das Zahlensystem selbst.
Grenzen werden nur gesetzt durch Gesetze, Rechte der souveränen Staaten, von
Implementierungszyklen und nicht zuletzt durch vorhandene Ressourcen.

Die Informationstechnologie greift letztlich in alle Bereiche ein und so ist beispielsweise auch die
Verbreitung der Elektromobilität eng an die IT gebunden: um Plug&Charge durchzuführen, braucht es
Verschlüsselungszertifikate, die Abrechnung erfolgt Online oder in Portalen.

Selbst im Handel digitalisiert sich immer stärker: Onlineportale schießen wie Pilze aus dem Boden und
auch der stationäre Handel unterstützt sein Geschäftsmodell online.

3.1 IT und Software

Laut den Zahlen des BITKOM (Verband der ITK) wächst der Markt in Deutschland im Bereich IT. Dabei
zeigt sich vorrangig die Informationstechnik als Treiber der Branche mit einem voraussichtlichen
Umsatz von 88,8 Milliarden Euro und einem Wachstum von 3,1 Prozent. Mit einem Volumen von 24,4
Milliarden Euro legt das Software-Segment auch in 2018 kräftig zu und wird mit Abstand am meisten
nachgefragt (+6,3 Prozent). Auch die IT-Services verzeichnen mit einem Plus von 2,6 Prozent ein
ordentliches Wachstum auf ein Marktvolumen von 40,0 Milliarden Euro. Die IT-Hardware wächst auf
24,4 Milliarden Euro (+0,9 Prozent).

Im ITK Bereich stellen sich die StartUps identisch zur Entwicklung der gesamten Branche auf. Innovativ
sind hier vor allem die Themengebiete, die derzeit von KI / AI (Künstliche Intelligenz / Artificial
Intelligence), Blockchain oder Virtual Reality bestimmt werden.

Eine Hürde bei IT-Entwicklungen kann das Energiesystem sein. So sind beispielsweise das Schürfen von
Bitcoins von einem drastisch hohen Energieverbrauch einhergehend, dass sich aus dieser Tatsache
heraus, bereits neue Geschäftsfelder gebildet haben. Aber auch Weiterentwicklungen im Bereich
„Smart home Anwendungen“ sind von der Energieversorgung kaum zu trennen.

3.2 Die Entwicklung und Zukunftstrends im Handel

Im Bereich Handel sind StartUps vorrangig im Onlinehandel aktiv. Hier gibt es erhebliche
Wachstumsraten.

• Der Onlinemarkt wächst mit 10,5 % stärker als erwartet. Es ist keine Sättigungsgrenze in Sicht.
Die absoluten Umsatzzuwächse sind leicht steigend (4-5 Mrd. Euro p.a.)
• Wachstumsmärkte im Onlinehandel sind weiterhin FMCG, Wohnen & Einrichten, Heimwerken
& Garten. Das schwächste Branchenwachstum liegt bei 9,0 %. Wachstumsimpulse kommen
beispielsweise auch von älteren Online-Shoppern und vom Amazon Marketplace
• Der stationäre Handel holt auf. Auch wenn der Fachhandel noch unterdurchschnittlich vom
Onlinewachstum profitiert, ist der stationäre Handel online stärker gewachsen als die
Onlinehändler mit Online-DANN. Der Onlineumsatz der stationären Händler steigt
insbesondere über den Amazon Marketplace.

S. 17
• Das Smartphone ist als Dreh- und Angelpunkt ,,der‘‘ Zugang zum Kunden. Somit gewinnt Mobile
weiter an Bedeutung. Die zunehmende Integration des Smartphones in den alltäglichen
Tagesablauf und in die Informations- und Kaufprozesse ist auch eine Vorbereitung für neue
Anwendungen der Sprachsteuerung
• Die Onlineaffinität in der Bevölkerung ist in den einzelnen Bundesländern noch teilweise
deutlich unterschiedlich ausgeprägt
Text Nr. 7, siehe Quellenverzeichnis in Kapitel 4.1

Branchen

Gegenüber dem Vorjahr gibt es geringe Verschiebungen: der FMCG-Anteil ist leicht höher (vorher 7,7
%), der Anteil von Fashion und Freizeit zählt jeweils 01 bzw. 0,2 % - Punkte weniger

Abb. Nr. 17, siehe Quellenverzeichnis in Kapitel 4.1

• 16 Prozent der Bundesbürger kaufen mittlerweile online Lebensmittel ein


• Ländliche Regionen beim Online-Lebensmittelkauf sind im Hintertreffen
• Online-Shopping verlagert sich auf das Smartphone (sowie Iphone, Ipad, etc.)
2015 mit 22 % und 2016 mit 24 % Marktanteil, verglichen zu stationär Bestellungen

S. 18
Die 30 größten Lebensmittelhändler in
Online-Käufer Lebensmittel in Deutschland haben 2017 einen
gemeinsamen Umsatz (Brutto) von 197
Millionen
Mrd. Euro erzielt, aktuell generiert die
Branche aber nur knapp über 1 Prozent
davon online. Rund 75 Prozent dieser
2,1 Umsätze entfallen auf Edeka, Rewe, die
Schwarz-Gruppe mit Lidl und Kaufland
sowie Aldi und Metro. 41 Millionen
erwachsene Bundesbürger shoppen
1,3
regelmäßig im Internet, immerhin 10
1,0 Millionen kaufen gelegentlich
0,8 Lebensmittel online. Gerade aber einmal
0,6 1,4 Prozent der Konsumenten in
0,5
0,3 Deutschland, das sind etwa 580.000
Personen, tätigen mindestens die Hälfte
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
ihrer Lebensmitteleinkäufe online.
Abb. Nr. 18, siehe Quellenverzeichnis in Kapitel 4.1

Deutschland gilt bislang als besonders schwieriges Terrain für den E-Commerce bei Lebensmitteln. Der
Drang zum Einkauf per Mausklick bleibe nicht zuletzt angesichts eines dichten Filialnetzes mit
bundesweit 40.000 Supermärkten, Discount-Läden und SB-Warenhäusern gering, glauben viele Kunden
und Manager. Die Gruppe von Verbrauchern die in einem urbanen Stadtgebiet leben, erreichen
innerhalb weniger Gehminuten eine Vielzahl an Supermärkten. Demzufolge sei der Online-Einkauf meist
auch umständlicher, als der spontane Gang in das nächste Geschäft.
Text Nr. 08, siehe Quellenverzeichnis in Kapitel 4.1

3.3 Ernährung

Wenn es einen Begriff gibt, der sich zurzeit wie ein roter Faden durch den Food-Markt zieht, dann ist
das wohl „Chilled Food“. Gegenüber der Lebensmittel Praxis bestätigt ein Experte des Marktforschers
Nielsen: „Wir haben es hier mit einer Warengruppe zu tun, die kontinuierlich über nahezu alle Segmente
wächst.“ Von August 2014 bis Juli 2015, jeweils bis zur 31 Kalenderwoche, wurden in LEH und in
Drogeriemärkten noch 1,009 Mrd. Euro mit Chilled Food umgesetzt. Von August 2015 bis Juli 2016
waren es bereits 1,103 Mrd. Euro. Und nach den jüngsten Nielsen-Zahlen wurden von etwa August 2016
bis Juli 2017 insgesamt 1,140 Mrd. Euro erreicht.

Auch in der deutschen Nahrungsmittelindustrie ist Digitalisierung ein Thema, das aber tatsächlich
vorrangig durch StartUps bisher aufgegriffen wird. Die Nahrungsmittelindustrie in Deutschland bleibt
konservativ.

Anzahl der StartUps im Bereich Ernährung:

Wie viele StartUps es im Bereich Lebensmittel gibt, ist nicht genau ermittelbar. Problemlos lässt sich
aber festhalten, dass StartUps im Lebensmittelbereich Die Trendsetter sind. Ganz gleich ob es sich ob
neue Servicemodelle handelt wie Lebensmittel-as-a-Service (Kochboxen, Backmischungen, etc.) oder
ob es sich um Rezepturen handelt aus veganen Lebensmitteln, Süßwaren oder Rezepturen für Allergiker.
Von der gesamten Lieferkette des Anbaus bis zum Verbraucher sind hier mit Abstand die kreativsten
Köpfe in ganz Deutschland am Werk.

S. 19
3.4 Health

Bundesverband Internet Medizin

Während in den meisten von der Digitalisierung stark betroffenen Bereichen, wie der Agrar-, Finanz-
oder Versicherungsbranche, das Wachstum von Start-ups jenes von traditionellen Unternehmen um ein
Vielfaches übersteigt, entwickeln sich Healthcare Start-ups im Gesundheitsmarkt weniger disruptiv. Sie
schrieben zwar in den letzten 24 Monaten insgesamt 2.846 neue Jobs aus und inserierten 2017 rund 19
% mehr Stellenanzeigen als noch im Vorjahr, jedoch entstanden in der übrigen Gesundheitsbranche im
selben Zeitraum rund 660.000 Stellen und das Wachstum betrug 25 %. Viel deutet darauf hin, dass diese
Besonderheit von der starken Regulierung des Gesundheitswesens in Deutschland verursacht wird.
Auch ein Blick auf kleinere europäische Nachbarn unterstützt diese These: In Frankreich entstanden
2017 ein Viertel mehr Stellen in Healthcare Start-ups als in Deutschland, in UK sogar mehr als doppelt
so viele (120 %).

Fast jeder dritte Job in Healthcare Start-ups entsteht in Berlin

Betrachtet man die Top drei Standorte für Healthcare Start-ups in Deutschland, so positioniert sich
Berlin mit 29 % aller Stellen eindeutig an der Spitze der meistausschreibenden Städte. Mit deutlichem
Abstand folgen München mit 11 % und Köln mit 8 % aller Ausschreibungen. Berlin scheint sich
offensichtlich zu einem Zentrum für junge Unternehmen im Gesundheitswesen zu entwickeln, denn
auch alle fünf meistausschreibenden Start-ups der Branche stammen aus der Hauptstadt: Medlanes,
ein Service für Arztbesuche zu Hause, HUMANOO als Wellbeing-App, Doctolib, eine Anwendung für
digitale Terminvergabe und neben Berlin noch in Paris ansässig, die Monitoring-App Clue und
MEDIGOals Konzept für Medizintourismus. Neben den allgemein guten Bedingungen für junge
Unternehmen in der Hauptstadt dürfte die Berliner Charité als eine der größten Universitätskliniken
Europas und weitere ansässige Forschungsinstitute, wie beispielsweise das Deutsche Herzzentrum, eine
stark ausgeprägte Infrastruktur für medizinisch-technische Gründerteams bieten und somit die
Ansiedlung von Healthcare Start-ups fördern.

3.5 Grüne Technologien / Energie

Wie hoch der tatsächliche Anteil an grünen Technologien im StartUp Bereich ist, lässt sich schwer
einschätzen oder vielmehr noch schwerer einschätzen als in den anderen Bereichen. Grüne
Technologien unterteilen sich in unterschiedliche Kategorien wie Technologien aus Erneuerbaren
Energien, Clean Tech oder Technologien zur Urbanität und Mobilität. Aber auch andere Kategorien der
Nachhaltigkeit wie Finanzen, Food, Tourismus werden gern in die „Grüne“ Ecke geschoben. Schwierig
wird die Einordnung allemal, wenn beispielsweise ein StartUp, das mit Cryptogeld handelt, über
Erneuerbare Energien seine Rechner kühlen lässt. Eines ist sicher: grüne Technologien wachsen, werden
stark gefördert (z. Bsp. Ladeinfrastrukturlösungen im Bereich Mobilität) und haben – im wahrsten Sinne
des Wortes – die nachhaltigsten Geschäftsmodelle. Besonders im Bereich der Erneuerbaren Energien
bildet Berlin ein Zentrum, nicht zuletzt traditionell gewachsen. In Berlin saßen die Gründer der
bekanntesten Unternehmen aus dem Bereich der Photovoltaik, hier wurden die ersten Solardächer
gefördert.

S. 20
4.0 Fazit

StartUps wachsen und sind mit all ihren Facetten sowohl in der Gesellschaft als auch in der Politik
angekommen. Dennoch, bei einer geschätzten Zahl von derzeit existierenden 8.000 StartUps
repräsentieren sie weniger als 2% aller Neugründungen in Deutschland.

Dennoch ist ihre Visibilität in der Gesellschaft und in der Wirtschaft stärker als alle anderen
Neugründungen zusammen. Das liegt an mehreren Faktoren:

Allen voran: StartUps verändern unsere Gesellschaft! Oder sie sind Ausdruck einer sich verändernden
Gesellschaft!

In StartUps werden neue Formen der Zusammenarbeit ausprobiert. Diese gelten sowohl im täglichen
Miteinander, in Formen der Führung, in Formen von Projektmanagement (Beispiel Scrum) und in
Formen der Arbeitsplatzgestaltung.

StartUps sind innovativ in vielen Bereichen, weil sie sich nicht auf Althergebrachtes verlassen und weil
sie häufig auch improvisieren müssen. Ihnen wird unterstellt, sie seien in der Lage überkommende
Geschäftsmodelle abzulösen und treiben damit Banken, Versicherungen und anderen Riesen der
Wirtschaft den Angstschweiß auf die Stirn mit sogenannten disruptiven Geschäftsmodellen.

StartUps sind wichtige Jobmotoren: sie stellen im Durchschnitt doppelt so viele Mitarbeiter pro Jahr ein
als herkömmliche Unternehmen.

Bewertung von StartUps in Zahlen:

Wie wir bereits am Anfang festgestellt haben, gibt es keine einheitlichen Bewertungen für StartUps in
Deutschland. Keiner kann Zahlen nennen, es gibt nur Schätzungen. Damit fällt es schwer, eindeutige
Tendenzen, Trends und Entwicklungen zu konstatieren, zu analysieren und zu bewerten.

• Politischer Art: wie sollen politische Weichenstellungen vorgenommen werden, sowohl


hinsichtlich von Förderungen, Regularien oder auch Lockerungen von Regularien ohne
konkretes Zahlenwerk!
• Finanzieller Art: Crowdfunding, Anlagen, Fonds und Investments: nach welchen Kriterien
bemisst man Chancen von Startups hinsichtlich von Wachstum, ohne einheitliche Kriterien.
• Internationaler Kontext: wie können wir uns in Deutschland messen mit internationalen
Standorten wie Asien, den USA oder innerhalb Europas, wenn es weder konkrete Zahlen gibt
noch man genau einschätzen kann, in welchen Branchen StartUps vorkommen und wieviele es
gibt. Welchen Impakt sie auf eine Industrie oder Branche haben oder wo man sie findet. Wie
soll Deutschland bestimmte Industrien fördern, wenn es nicht einmal weiß, wie die Industrie
auch mit ihrer StartUp Landschaft genau aussieht.
• Gesellschaftlicher Art: wie stark ist der Impakt tatsächlich, der mit den neuen
Geschäftsmodellen einhergeht. Wie ernst muss man diese neuen Geschäftsmodelle nehmen
und wie weit werden die Veränderungen gehen? Um diese Fragen bewerten zu können, müssen
genaue Studien erfolgen.

Frauen in der „neuen Welt“:

Die Zahlen erhöhen sich leicht, aber auch 2017 bleibt der Anteil von Gründerinnen deutlich unter 20%.
Ob und wie Frauen stärker gefördert werden sollen, bleibt ein schwieriges Thema, das sich durch alle
Unternehmensbereiche zieht. Ein Argument, das immer wieder gern herangezogen wird, ist das

S. 21
angebliche Fehlen von Frauen. Dabei gibt es mittlerweile mehr Hochschulabsolventinnen als
Absolventen. Die Gründe sind auch hier vielschichtig und ohne genaue Zahlen.

4.1 Liste der genutzten Quellen

I) Abb. 01 Quellenangabe: [Statista GmbH] ,,Anzahl der Gründer in Deutschland von 2000 bis 2017 (in 1.000)‘‘,
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/183869/umfrage/entwicklung-der-absoluten-gruenderzahlen-in-deutschland/,
Tag der letzten Einsicht: 18.09.2018

II) Text 01 Quellenangabe: [KFW Bankengruppe (Dr. Georg Metzger)] ,,KfW-Gründungsmonitor 2018‘‘,
https://www.kfw.de/PDF/DownloadCenter/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Gr%C3%BCndungsmonitor/KfW-
Gruendungsmonitor-2018.pdf, Erscheinungsdatum: Mai 2018

III) Text 02 Quellenangabe: [Gabler Wirtschaftslexikon (Prof. Dr. Dr. Ann-Kristin Achleitner)] „Start-up-Unternehmen“,
https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/start-unternehmen-42136/version-265490,
Revision von Start-up-Unternehmen vom 14.02.2018

IV) Text 03 Quellenangabe: [Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS)] ,,Female Founders Monitor (FFM) 2018‘‘,
https://deutscherstartupmonitor.de/fileadmin/ffm/ffm_2018/Studie%20Female%20Founders%20Monitor%202018.pdf,
Erscheinungsdatum: 13.06.2018

V) Text 04 Quellenangabe: [Gründerszene (Vertical Media GmbH)] ,,Startup‘‘,


https://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/startup?interstitial,
Tag der letzten Einsicht: 01.10.2018

VI) Abb. 02 Quellenangabe: [Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS) / KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft] ,,Deutscher Startup
Monitor (DSM) 2017‘‘, https://deutscherstartupmonitor.de/fileadmin/dsm/dsm-17/daten/dsm_2017.pdf, Abb. 6: Startup-Alter (2017),
Erscheinungsdatum: 16.10.2017

VII) Text 05 Quellenangabe: [Deutscher Industrie- und Handelskammertag e. V. (Dr. Marc Evers)] ,,Talfahrt mit Lichtblicken, DIHK-Gründerreport
2016/17/18 https://www.dihk.de/themenfelder/gruendung-foerderung/unternehmensgruendung/umfragen-und-prognosen/dihk-
gruenderreport, Stand: Juni 2018

VIII) Abb. 03 Quellenangabe: [Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS) / KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft] ,,Deutscher Startup
Monitor (DSM) 2017‘‘, https://deutscherstartupmonitor.de/fileadmin/dsm/dsm-17/daten/dsm_2017.pdf, Abb. 53: Aktuelle
Herausforderungen (2017), Erscheinungsdatum: 16.10.2017

IX) Abb. 04 Quellenangabe: [Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS) / KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft] ,,Deutscher Startup
Monitor (DSM) 2017‘‘, https://deutscherstartupmonitor.de/fileadmin/dsm/dsm-17/daten/dsm_2017.pdf, Abb. 8: Branchen (2017),
Erscheinungsdatum: 16.10.2017

X) Abb. 05 Quellenangabe: [Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS) / KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft] ,,Deutscher Startup
Monitor (DSM) 2017‘‘, https://deutscherstartupmonitor.de/fileadmin/dsm/dsm-17/daten/dsm_2017.pdf, Abb. 24: Welche Nutzer
adressiert dein Startup? (2017), Erscheinungsdatum: 16.10.2017

XI) Abb. 06 Quellenangabe: [Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS) / KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft] ,,Deutscher Startup
Monitor (DSM) 2017‘‘, https://deutscherstartupmonitor.de/fileadmin/dsm/dsm-17/daten/dsm_2017.pdf, Abb. 45: Umsatzanteil nach
Märkten (2017), Erscheinungsdatum: 16.10.2017

XII) Abb. 07 Quellenangabe: [Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS) / KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft] ,,Deutscher Startup
Monitor (DSM) 2017‘‘, https://deutscherstartupmonitor.de/fileadmin/dsm/dsm-17/daten/dsm_2017.pdf, Abb. 3: Hauptsitz der
Startups nach Bundesländern und Gründerregionen, Erscheinungsdatum: 16.10.2017

XIII) Abb. 08 Quellenangabe: [Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS) / KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft] ,,Deutscher Startup
Monitor (DSM) 2017‘‘, https://deutscherstartupmonitor.de/fileadmin/dsm/dsm-17/daten/dsm_2017.pdf, Abb. 3: Hauptsitz der
Startups nach Bundesländern und Gründerregionen, Erscheinungsdatum: 16.10.2017

XIV) Abb. 09 Quellenangabe: [Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS) / KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft] ,,Deutscher Startup
Monitor (DSM) 2017‘‘, https://deutscherstartupmonitor.de/fileadmin/dsm/dsm-17/daten/dsm_2017.pdf, Abb. 14: Studienfächer
(2017), Erscheinungsdatum: 16.10.2017

XV) Abb. 10 Quellenangabe: [Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS) / KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft] ,,Deutscher Startup
Monitor (DSM) 2017‘‘, https://deutscherstartupmonitor.de/fileadmin/dsm/dsm-17/daten/dsm_2017.pdf, Abb. 9: Altersgruppen
(2016 - 2017), Erscheinungsdatum: 16.10.2017

XVI) Abb. 11 Quellenangabe: [Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS) / KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft] ,,Deutscher Startup
Monitor (DSM) 2017‘‘, https://deutscherstartupmonitor.de/fileadmin/dsm/dsm-17/daten/dsm_2017.pdf, Abb. 10: Geschlecht der
Gründer (2013 - 2017), Erscheinungsdatum: 16.10.2017

S. 22
XVII) Abb. 12 Quellenangabe: [Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS)] ,,Female Founders Monitor (FFM) 2018‘‘,
https://deutscherstartupmonitor.de/fileadmin/ffm/ffm_2018/Studie%20Female%20Founders%20Monitor%202018.pdf, Abb. 3:
Gründerinnen und Gründer in den Startup-Teams (2018), Erscheinungsdatum: 13.06.2018

XVIII) Text 06 Quellenangabe: [Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS)] ,,Female Founders Monitor (FFM) 2018‘‘,
https://deutscherstartupmonitor.de/fileadmin/ffm/ffm_2018/Studie%20Female%20Founders%20Monitor%202018.pdf, S. 14, 2.4
Gründungsbranchen Erscheinungsdatum: 13.06.2018

XIX) Abb. 13 Quellenangabe: [Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS) / KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft] ,,Deutscher Startup
Monitor (DSM) 2017‘‘, https://deutscherstartupmonitor.de/fileadmin/dsm/dsm-17/daten/dsm_2017.pdf, Abb. 43: Umsatz im
vergangenen Geschäftsjahr (2016 - 2017), Erscheinungsdatum: 16.10.2017

XX) Abb. 14 Quellenangabe: [Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS) / KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft] ,,Deutscher Startup
Monitor (DSM) 2017‘‘, https://deutscherstartupmonitor.de/fileadmin/dsm/dsm-17/daten/dsm_2017.pdf, Abb. 44: Gewinn im
vergangenen Geschäftsjahr (2017), Erscheinungsdatum: 16.10.2017

XXI) Abb. 15 Quellenangabe: [Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS) / KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft] ,,Deutscher Startup
Monitor (DSM) 2017‘‘, https://deutscherstartupmonitor.de/fileadmin/dsm/dsm-17/daten/dsm_2017.pdf, Abb. 40:
Finanzierungsquellen (2016 -2017), Erscheinungsdatum: 16.10.2017

XXII) Abb. 16 Quellenangabe: [Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS) / KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft] ,,Deutscher Startup
Monitor (DSM) 2017‘‘, https://deutscherstartupmonitor.de/fileadmin/dsm/dsm-17/daten/dsm_2017.pdf, Abb. 36: Externe
Kapitalaufnahmen (2017), Erscheinungsdatum: 16.10.2017

XXIII) Text 07 Quellenangabe: [Handelsverband Deutschland (HDE) e.V. / IFH Köln GmbH] ,,HDE Online Monitor 2018‘‘,
https://www.einzelhandel.de/index.php?option=com_attachments&task=download&id=9449, S. 2, Grafik 1,
Erscheinungsdatum: 30.04.2018

XXIV) Abb. 17 Quellenangabe: [Handelsverband Deutschland (HDE) e.V. / IFH Köln GmbH] ,,HDE Online Monitor 2018‘‘,
https://www.einzelhandel.de/index.php?option=com_attachments&task=download&id=9449, S. 9, Grafik 8,
Erscheinungsdatum: 30.04.2018

XXV) Abb. 18 Quellenangabe: [Handelsverband Deutschland (HDE) e.V.] ,,Handelsreport Lebensmittel Online 2017‘‘,
https://www.einzelhandel.de/index.php?option=com_attachments&task=download&id=9350,
Erscheinungsdatum: 14.02.2018

XXVI) Text 08 Quellenangabe: [Handelsverband Deutschland (HDE) e.V.] ,,Handelsreport Lebensmittel Online 2017‘‘,
https://www.einzelhandel.de/index.php?option=com_attachments&task=download&id=9350,
Erscheinungsdatum: 14.02.2018

Herausgeber des Faktenpapiers StartUps in Deutschland, 2018

Berlin, 19.11.2018

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Helmholtzstr. 2-9 / 10587 Berlin

www.callattack.de

S. 23